Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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Seiten

Wolfswut

Rezension „Wolfswut“ von Andreas Gößling

Verlagsinfo, Klappentext

„2016 in allen Schlagzeilen – aktueller und authentischer als Andreas Gößlings Thriller kann True Crime nicht sein!

Ein paar harmlos aussehende Fässer in der Garage ihres verstorbenen Vaters verwandeln das Leben von Lotte Soltau in einen Trümmerhaufen: In den Fässern lagern fünf brutal zerstückelte Frauen, teilweise müssen die Verstümmelungen bei lebendigem Leib zugefügt worden sein. Während Lotte noch versucht zu begreifen, wie ihr Vater, ein geselliger, musisch begabter Mann, zu den Taten eines Serienkillers fähig sein konnte, geschieht ein neuer grausiger Mord, diesmal an einem 16-jährigen Jungen. Und die Tat trägt eindeutig die Handschrift des toten Soltau …“

Seiten: 528

ISBN: 978-3-426-52132-8

Droemer Knaur

Wolfswut von Andreas Gößling, Cover mit freundlicher Genehmigung von Droemer Knaur

Wolfswut von Andreas Gößling, Cover mit freundlicher Genehmigung von Droemer Knaur

 

Irgendwie kam mir der Name Andreas Gößling schon bekannt vor, aber es hat eine Weile gedauert bis mir eingefallen ist, woher ich den Autor kenne 😉 Ich habe einige Bücher gelesen in denen er gemeinsam mit Michael Tsokos geschrieben hat.

Ich habe in der letzten Zeit eher Ratgeber gelesen und konnte nicht wirklich gefallen an Romanen oder Thrillern finden…aber Wolfswut hat mich wieder zurück geholt! Ich gebe zu dass ich diesen Thriller kaum aus den Händen legen wollte.

Alleine der Klappentext ist schon  mal der Hammer, da erahnt man schon, dass man für diesen Titel starke Nerven braucht. Hier ist schon im Ansatz klar, das es auch einige eklige Passagen geben kann. Und genau so würde ich es auch einschätzen. Die zum Teil sehr detaillierten Beschreibungen sind nichts für „Warmduscher“! Dies möchte ich als kleine Warnung vorab mit geben. Es ist jetzt nicht so, dass mir mein Abendbrot nach dem Lesen nicht mehr geschmeckt hätte, aber es ist mit unter schon sehr intensiv und grausam.

So richtig erschreckend ist in meinen Augen, dass es sich hier um einen True-Crome-Thriller handelt. Der Autor hat sich einen Fall aus dem Jahr 2014 zum Vorbild für seinen Thriller genommen. Damals fand die Tochter des verstorbenen Manfred Seel Leichenteile in Fässern.

Der Schreibstil hat mich so sehr gefesselt, das ich immer weiter lesen wollte. Seite für Seite habe ich förmlich verschlungen.

Lotte Soltau hat es sehr hart getroffen, das ihr geliebter Vater an Krebs verstorben ist und nun findet sie in einer Lagerhalle Fässer mit Körperteilen. Sie ist felsenfest davon überzeugt das ihr Vater nichts damit zu tun hat. So wie es aussieht täuscht sich die Tochter kolossal. Von Seiten der Ermittler ist nun zu klären ob Soltau als alleiniger Täter sein Unwesen trieb. Kira Halltstein ist davon überzeugt dass es mindestens einen Komplizen geben muss, allerdings kann sie ihre Chefin damit nicht beeindrucken. Diese möchte die schnelle Lösung und ist geneigt den Fall mit Soltaus Krebstod ad Acta zu legen. Hallstein kann und will aber nicht von ihrer Meinung abrücken und geht zum Teil sehr eigensinnige Wege um ans Ziel zu kommen.

Die Protagonisten sind mir im Laufe des Buches immer näher gekommen, und das gilt nicht nur für das Ermittlerteam ….Wobei Kommissarin Hallstein wahrlich kein ganz leichter Charakter ist, bei ihr brauchte ich dann auch die eine oder andere Seite bis ich wirklich eins mit ihr war. Man spürt im Laufe des Buches ihre „Zerrissenheit“ in sich sehr deutlich. Immer noch beherrscht sie die Suche nach ihrem Bruder, der vor vielen Jahren spurlos verschwunden ist. Neben der Kommissarin erscheint Max Lohmeyer etwas blass, aber ich finde er ist wirklich sehr sympathisch und ich mochte ihn von Anfang an.

Der Fall ist sehr spannend aufgebaut und der Autor hat viele reale Details zu seiner fiktionalen Geschichte eingebaut.

Ich bin ja bei Thrillern sonst nicht so der Freund von „unendlichen“ Geschichten und mit 528 Seiten erschien mir das Buch auch sehr reichhaltig, aber diesen Eindruck hatte ich nur vor dem Lesen. Hier habe ich wirklich jede einzelne Seite genossen. Aufregend spannend und mit dem Wissen, das es viele wahre Bezüge gibt auch schon grausig…gut

Seit langem mal wieder ein Titel der mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt hat.

~BL

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