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Nichts Drin

Rezension „Nichts Drin?“ von Irene Matt

Verlagsinfo, Klappentext

„Nichts drin? Für die Komissarin Alexandra Rau ist es eine Frage auf Leben und Tod. Zusammen mit ihrem kauzigen Kollegen, Isidor Rogg, ermittelt sie im Hotzenwald. Zwei ungewöhnliche Todesfälle beanspruchen ihre ganze Energie. Etwas stimmt nicht, das spürt die Kommissarin ganz genau, aber sie muss sich zunächst den Umständen beugen.“

Seiten: 361

ISBN: 978-3869175539

Bild mit freundlicher Genehmigung von Irene Matt.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Irene Matt.

 

 

Ich bin ja ein bekennender Krimifan und in letzter Zeit beschäftige ich mich auch verstärkt mit verschiedenen Alternativen zur klassischen Medizin, da kam Irene Matt um die Ecke mit „Nichts Drin?“ In ihrem Krimi wird ein Mord verübt mit homöophatischen Mitteln? Geht so was?

Als erstes möchte ich mal sagen das das Buch sehr gut verarbeitet wurde. Es handelt sich um ein Hardcover welches eine gute Seitenbindung hat. Das Papier riecht angenehm, aber mir hätte die Schrift ein wenig dunkler und „fetter“ sein dürfen. Meine Augen sind leider nicht mehr das, was sie mal waren und wenn die Lichtverhältnisse zum Lesen mal eben nicht optimal daher kamen, hat es mich doch etwas angestrengt.

Das hat aber nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun, sondern fällt eben einfach schon mal positiv auf.

Der Schreibstil von Irene Matt gefällt mir gut. Ich bin schnell in die Geschichte eingestiegen und hatte das Gefühl gut „voran“ zu kommen. Die Sätze sind klar und eindeutig. Auch die Figuren sind sehr schön ausgearbeitet. Zum Teil wirklich sehr detailliert, Isidor Rogg ist zum Beispiel kein ganz so leichter Charakter, aber in Verbindung mit der Kommissarin Rau ist es dann schon wieder irgendwie passend. Es gibt ja im wahren Leben auch nicht nur genormte Mitmenschen 😉

Die Kommissarin und ihr Partner werden zu einem ungewöhnlichen Todesfall gerufen, dieser stellt sich dann aber doch recht schnell als Selbstmord heraus. Doch der nächste Todesfall lässt nicht lange auf sich warten. Hier liegen die Dinge dann irgendwie ganz anders und damit wirklich sehr speziell…

Immer wieder wechseln sich Kapitel mit der Kommissarin und ihrem Kollegen Isidor Fogg mit Kapiteln ab die mit „Schnappschüsse“ überschrieben sind. Hier treffen wir immer wieder auf eine Protagonistin die in einem Fotoalbum blättert und so immer auf unterschiedliche Erinnerungen aus ihrem Leben trifft. Die Art und Weise das Leben dieser Protagonistin in den Roman einzubauen gefällt mir ausgesprochen gut! Die Kapitel die sich mit den Ermittlungen beschäftigen haben immer neue kapitelspezifische Überschriften.

Ich habe diesen Krimi für mich als Krimi gelesen und das Thema Homöopathie nur als gelungenes Randthema angesehen. Ich könnte mir vorstellen, dass es so auch im Sinne der Autorin sein soll. Dies ist kein Sach- oder Fachbuch sondern ein Buch zur Unterhaltung. Vielleicht interessiert sich der eine oder andere Leser im Nachgang dann doch für das Thema, wenn dem so ist gibt es genügend Literatur um sich hier eingängiger zu informieren.

Auch wenn die Geschichte an sich vielleicht die eine oder andere Länge aufweist, in der ich mir doch etwas mehr Tempo gewünscht hätte, so hat mich der Titel aber insgesamt recht gut unterhalten.

Für mich war es der Erste Titel von dieser Autorin und ich bin definitiv gespannt auf weitere Titel.

~BL

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