Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Seiten

Rezension „Leben mit leichtem Gepäck“ von Uwe Habenicht

Verlagsinfo, Klappentext

„Wie lässt sich der durch Überfluss und Konsum verstellte Blick auf das Wesentliche neu gewinnen? Wie sieht ein Lebensstil aus, der den gegenwärtigen Krisen nicht ausweicht, sondern ihnen eigenständig etwas entgegensetzt?

Ausgehend von Bewegungen in der Kirchengeschichte zeichnet Uwe Habenicht die Umrisse einer Spiritualität für das multireligiöse „global village“ des 21. Jahrhunderts. Anhand konkreter Beispiele zeigt er, wie sich Konzentration aufs Wesentliche und Offenheit für Anders-Glaubende, Eigenverantwortung und Gemeinschaftssinn, Glauben und Handeln in einem minimalistischen Lebensstil verbinden lassen.

Eine Einladung an alle, die verborgenen Kraftquellen des eigenen Glaubens neu zu erschließen und endlich unnötigen Ballast abzuwerfen, um den Blick für das Wesentliche wiederzugewinnen.“

Seiten: 176

ISBN: 978-3-429-04442-8

Echter Verlag Würzburg

Leben mit leichtem Gepäck von Uwe Habenicht, Cover mit freundlicher Genehmigung von Echter Verlag

Leben mit leichtem Gepäck von Uwe Habenicht, Cover mit freundlicher Genehmigung von Echter Verlag

Ich glaube ich bin auch ein Mensch der gerne sammelt und hortet…das habe ich erst vor einigen Wochen feststellen dürfen. Aufgrund von einer „Umgestaltung“ eines Zimmers und dem jetzt nun auch noch ein „Trimmdichrad“ einen dauerhaften Stellplatz finden sollte, wollte ich zwei Regale „entsorgen“ um Platz zu schaffen. Was mir da als Inhalt so alles zum Vorschein kam, ich sage Euch…da waren Bücher und andere Dinge dabei, von denen ich quasi gar nicht mehr wusste das ich sie besitze. Also habe ich angefangen einiges zu entsorgen und grundsätzlich einiges neu zu sortieren.

Ein klein wenig fühlt es sich auch für meinen „Glauben“ richtig an. Auch hier musste einfach mal durchprobiert werden! Einfach mal einen neuen frischen Blick auf „mein glauben“ richten.

Für diesen Titel habe ich mich entschieden, weil „Glauben“ ein wichtiger Punkt in meinem Leben ist, der aber nicht wirklich im Vordergrund des täglichen Lebens steht. Ich brauche aber für mich die „Sicherheit“ des Glaubens.

Kann und darf man auch in Glaubensdingen „entsorgen und umgestalten“ ? Grundsätzlich denke ich dass auch dies richtig ist. Für mich war es aber eher dass neu organisieren, was ich aus diesem Buch mitgenommen habe. Der Autor nimmt uns mit auf eine Reise quer durch das Leben und die Spiritualität.

Der Schreibstil ist wirklich sehr flüssig und angenehm. Die zahlreichen Beispiele die angeführt werden, haben mir ganz oft einen „neuen“ Blick auf verschiedene Dinge gebracht. Das ist wirklich sehr spannend und ich denke egal zu welcher Glaubensrichtung man gehört oder tendiert, hier kann eigentlich jeder etwas für sich mitnehmen. Im Klappentext steht :

„Eine Einladung an alle, die verborgenen Kraftquellen des eigenen Glaubens neu zu erschließen und endlich unnötigen Ballast abzuwerfen, um den Blick für das Wesentliche wiederzugewinnen.“

Diesen Satz finde ich wirklich sehr bezeichnend und er spricht einfach für dieses Buch!

 

~BL

Rezension „Wege, die sich kreuzen“ von Tommi Kinnunen

Verlagsinfo, Klappentext

„In einem Städtchen im Norden Finnlands, 1996. Lahja liegt auf dem Totenbett. Sie kann zurückblicken auf ein langes Leben, in dem sie ihre Leidenschaft zum Beruf machen konnte: das Fotografieren. Aber eines war ihr nicht vergönnt: körperliche Erfüllung. Ihr treu sorgender Ehemann Onni konnte ihr nicht geben, nach was sie sich sehnte – bis sie sich nach Jahren der unterdrückten Gefühle zu einer grausamen Tat hinreißen ließ. Erst nach ihrem Tod findet ihre Schwiegertochter Kaarina auf dem Dachboden einen Brief, der die entsetzliche Wahrheit ans Licht bringt. Er erzählt von einer Familientragödie, die schon fast hundert Jahre zuvor mit Lahjas Mutter Maria ihren Anfang genommen hat.“

Seiten: 336

ISBN: 978-3-421-04771-7

DVA Verlag

Wege, die sich kreuzen von Tommi Kinnunen, Cover mit freundlicher Genehmigung von DVA Verlag

Wege, die sich kreuzen von Tommi Kinnunen, Cover mit freundlicher Genehmigung von DVA Verlag

In letzter Zeit habe ich ja eher das eine oder andere Sachbuch gelesen. Oft ging es um Frauengesundheit, Hormone oder Wechseljahre. Diese Bücher wäre alle sehr informativ und interessant, aber es hatte nicht viel mit Genuss oder Lesespaß zu tun…

Daher war es nun endlich mal wieder an der Zeit sich nach einen unterhaltsamen Buch umzusehen. Mit „Wege, die sich kreuzen“ habe ich mal wieder einen ganz besonderen Schatz gefunden.

Aber ich möchte im Vorfeld darauf hinweisen, dass man sich Zeit nehmen muss! Dieses Buch bedarf ein gewisses Maß an Ruhe, dies ist kein Krimi oder humorvoller Roman den man mal so eben nebenbei liest.

Die Geschichte die hier erzählt wird ist sehr intensiv und es wird eigentlich in jedem Kapitel in der Zeit gesprungen und dies nicht nur in eine Richtung 😉 Ich habe für mich meist nach einem Kapitel eine kleine Pause eingelegt um das Gelesene zu rekapitulieren. Jede Menge Bilder stürmen auf den Leser ein.

Tommi Kinnunen führt uns über ein Jahrhundert gesehen durch das Leben einer großen Familie die so ganz anders ist…

Der Einstieg in das Buch ist schon mal nicht ganz einfach, los geht es 1996 mit Lahja, sie ist auf dem letzten Weg und erinnert sich an „Stichpunkte“ aus ihrem Leben. Bei ihr sind ihr Sohn und dessen Frau. Obwohl alle viele Jahre unter einem gemeinsamen Dach lebten, hat Lahja ihre Schwiegertochter Kaarina immer gesiezt, nie ist ihr das Du über die Lippen gekommen.

Nun kommt der erste große Sprung in die Vergangenheit. 1895, hier treffen wir Maria, eine starke Frau. Sie ist Hebamme, allerdings ist es nicht leicht für sie, da jedes Dorf so seine eigene Wehmutter hat, die zu Geburten herbeigerufen wird. Es ist nicht leicht für Maria hier zu bestehen, aber dann wird sie zu einer schwierigen Geburt geholt und kann sich mit ihrem Einsatz den Respekt ihrer Mitmenschen erarbeiten. Maria ist eine starke Persönlichkeit und wir begleiten sie auf ihrem Weg. Sie leistet sich als erste im Dorf ein Fahrrad. Ich habe es richtig vor meinem Auge gesehen, wie sich Maria mit den ersten Metern abgemüht hat, doch sie hat nicht aufgegeben und das Fahren schnell erlernt.Sie kauft eine kleine Kate, anfänglich belächelt von den übrigen Dorfbewohnern gelingt es ihr Raum für Raum, Zimmer für Zimmer an ihr Haus zu bauen. Ihre Tochter Lahja kommt zur Welt und auch hier geht Maria mit Lahja ihren Weg alleine ohne Vater weiter.

Der Autor springt immer wieder in den Jahren vor oder zurück, man sieht die jeweilige Jahreszahl immer in der Kapitelüberschrift, dies macht die Orientierung leicht.

Auch Marias Tochter Lahja ist eine starke Persönlichkeit, allerdings ist ihr im Gegensatz zu der Mutter die Meinung ihrer Mitmenschen schon wichtig. Dank ihres Durchsetztungsvermögens  lernt sie den Beruf des Fotografen. Sie lebt mit ihrem Mann Onni und den drei Kindern mit Maria unter einem Dach bis sie alle 1944 das Haus verlassen müssen. Der Krieg hat auch in Finnland Einzug gehalten. Nach dem der Krieg zu Ende ist baut Onni das abgebrannte Haus wieder auf und alle drei Generationen wohnen unter einem Dach. Dies ist keine leichte Konsultation. Maria ist körperlich und geistig nicht mehr die, die sie vor dem Krieg war. Auch bei Onni sitzen die Schatten des Krieges tief. Er versucht den Kindern nach wie vor ein liebender Vater zu sein, aber glücklich ist er nicht.

Ich denke man kann an diesen wenigen Zeilen schon erahnen, das Tommi Kinnunen hier keinen leichten, seichten Unterhaltungsroman erschaffen hat. Dieses Buch ist sehr anspruchsvoll und intensiv. Es ist einfach ein wunderbares Werk welches sich tief einbrennt.

 

~BL

Rezension „Krebs mag keinen Tee“ von Maria Uspenski

Verlagsinfo, Klappentext

„Sagen Sie dem Krebs den Kampf an!

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass die Entstehung von Krebs untrennbar mit der Funktion unseres Immunsystems zusammenhängt. Teeblätter sind reich an sogenannten Polyphenol-Antioxidantien, die unser Immunsystem stärken, entzündungshemmend wirken und zudem freie Radikale wirksam vernichten.

Dieses Buch gibt einen ausführlichen Einblick in die Zusammensetzung und Wirkung verschiedener Teesorten und erklärt, wie Sie mit dem regelmäßigen Genuss von grünem, schwarzem, weißem oder anderem Tee Tumorerkrankungen vorbeugen oder die Heilung unterstützen können. Ein Drei-Wochen-Plan hilft Ihnen, Tee in Ihren Alltag zu integrieren und innerhalb kurzer Zeit von seiner Wirkung zu profitieren. Leckere Rezeptideen bringen zudem Abwechslung in den täglichen Teegenuss und machen ihn zu einem echten Geschmackserlebnis, nicht nur als Heißgetränk, sondern auch als Zutat für Pestos, Dressings, Haferbrei, Kuchen oder andere Snacks.“

Seiten: 208

ISBN: 978-3-7423-0181-9

riva

Krebs mag keinen Tee von Maria Uspenski, Cover mit freundlicher Genehmigung von riva

Krebs mag keinen Tee von Maria Uspenski, Cover mit freundlicher Genehmigung von riva

Krebs

Viele von uns kennen bestimmt mindestens einen Menschen der leider Krebs hat 🙁

Ich musste leider einen lieben Menschen aus der Familie hergeben und auch viele liebe Freunde haben damit zu kämpfen…

Leider scheint diese Krankheit immer massiver und aggressiver zu werden.

Tee ist ganz sicher kein Allheilmittel, aber ich denke man sollte das Thema als begleitendes Hilfsmittel nicht ausser acht lassen!

Da ich seit langem sowieso viel Tee trinke  wollte ich mich dann doch auch gerne etwas tiefer in die Materie einarbeiten 😉

Ich habe bereits einige Ratgeber und Sachbücher aus dem Riva Verlag im Buchregal und bin mit allen sehr zufrieden.

Dann erzähle ich jetzt einfach mal ein wenig von diesem Buch. Es kommt als Softcover daher und ist sehr gut verarbeitet. Die Bindung sieht sehr stabil aus und trotz mehrmaligem durchblättern und ausgiebigem Lesen sind alle Seiten fest verankert. Das finde ich für solche ein Buch auch enorm wichtig, da man es immer wieder zum „Nachschlagen“ aus dem Regal nehmen wird.

Die Schriftgröße scheint mir ausreichend groß gewählt. Weiterhin finden wir sehr viele Bilder, die den Text gelungen unterstützen. Der Schreibstil an sich ist angenehm und leicht verständlich. Hier wird nicht mit medizinischen oder pflanzlichen Fachwörtern um sich geworfen. Alles ist gut erklärt und zum Teil auch wie bereits gesagt bebildert.

Das Buch ist in vier Kapitel unterteilt.

In Teil 1 „Warum Krebs keinen Tee mag“ erfahren wir erst mal einige grundlegenden Informationen zum Thema Krebs an sich. Was passiert in diesem Moment mit und in unserem Körper… Feinfühlig, aber doch mit klaren und gut verständlichen Worten geht die Autorin hier an den Kern der Dinge. Des weiteren gibt es eine kleine „Schule des Tees“. Wir bekommen einen Überblick über die verschiedenen Arten des Tees einschließlich Herkunft und Anbau. Ein spannender Abschnitt des Buches.

Im 2. Teil „Trinken Sie Tee und sagen Sie dem Krebs den Kampf an“. Hier geht es dann um die Art und Weise, wie Tee zubereitet wird. Sehr wichtig empfand ich den Abschnitt „Tee ist nicht gleich Tee“. Hier lernte ich einiges!

Der 3. Teil „Was noch gegen Krebs hilft“ beschäftigt sich mit den Dingen die man zusätzlich nutzen sollte. Wir werden darauf hingewiesen dass Krebs eklen gesunden Herzen mag, auch Fitness findet er nicht wirklich gut. Auch die Achtsamkeit zum eigenen Körper ist ein Seitenhieb gegen den Gegner Krebs. Man sieht, dass es doch begleitend einige Hilfsmittel gibt um der Krankheit entgegen zu stehen.

Zum Abschluss in Teil 4 „Nieder mit dem Krebs“. Hier kommt dann noch mal eine richtig tolle Auflistung der verschiedenen Tee Sorten und auch viele tolle Rezepte, denn Tee ist nicht gleich Tee. Man kann da sehr viel Abwechslung rein bringen und nicht immer muss man dabei trinken. Auch viele Speisen lassen sich zur Abwechslung mit Tee verfeinern. Lassen Sie sich einfach überraschen und inspirieren.

 

Mich hat dieser Titel überzeugt und wenn ich durch das  Trinken von Tee das Risiko diese Krankheit zu bekommen nur ein klein wenig mindern könnte…es kann auf jeden Fall nicht schaden.

~BL

Rezension „Das Marmeladen-Kochbuch. “ von Sascha & Torsten Wett

Verlagsinfo, Klappentext

„Über 30 selbstgemachte Marmeladen, Curds, Konfitüren, Gelees und Aufstriche aus Pralinen Ob samtige Marmelade, cremiges Curd oder fruchtiges Gelee – hier ist für jeden Geschmack das Richtige dabei. Die Blogger von „Die Jungs kochen und backen“ interpretieren die klassische Marmelade dabei völlig neu, indem sie sie mit ungewöhnlichen Akzenten versehen…“

Seiten: 80

ISBN: 9783772480508

frechverlag

Das Marmeladen Kochbuch von Sascha & Torsten Wett, Cover mit freundlicher Genehmigung von frechverlag.

Das Marmeladen Kochbuch von Sascha & Torsten Wett, Cover mit freundlicher Genehmigung von frechverlag.

 

Der frechverlag ist mir schon lange ein treuer Begleiter wenn es um Hobby und „Freizeitspass“ bei mir geht. Egal ob Handarbeiten, Seife herstellen oder wie in diesem Fall, neue Ideen für das Marmelade kochen. Immer wieder entdecke ich im frechverlag tolle Bücher für mich!

Diesmal hat es  mir Das Marmeladenkochbuch angetan. Ich mag einfach mal was neues ausprobieren und die gekauften Produkte schmecken mir alle meist nicht wirklich…

Ich gestehe, dass ich bisher noch nie selber Marmelade gemacht habe 😉

Sascha und Thorsten wissen von was sie hier schreiben. Sie lieben das Kochen und Backen und das merkt man einfach beim Lesen. Die beiden beschreiben alles sehr ausführlich und gut verständlich. Auf den ersten Seiten finden wir eine Grundanleitung,  in dieser erfahren wir unter anderem welches Equipment wir zu Herstellung benötigen. Ein Abschnitt beschäftigt sich mit dem Geliermittel und dann kommt ein großer Abschnitt was allgemein zu beachten ist. So fühlt man sich schon mal gut informiert. Auf den folgenden Seiten werden eine Fragen erörtert, die häufig gestellt werden. Dies war für mich auch noch mal hilfreich 😉

Und nun geht es schon los mit den ganz verschiedenen Rezepten.

8 Marmeladenrezepte, 8 Aufstriche, 7 mal Gelee und 5 unterschiedliche Curds werden ausführlich in Bild und Schrift erklärt.

Die Rezepte sind gut verständlich!! Auch ich als Einsteiger kann alles nachvollziehen und nacharbeiten 😉 Das Rezept beginnt immer mit einigen „privaten“ Zeilen der Jungs zum jeweiligen Rezept. Daneben gibt es dann eine Zutaten Liste  und die Information welche Abfüllmenge damit entsteht. Dann kommen durchschnittlich 4 bis 5 Punkte in denen das Rezept Schritt für Schritt abgearbeitet wird. Hier und da gibt es noch einen kleinen besonderen Tipp von den Jungs.

Mir gefällt die kurze und knappe Schritt für Schritt Erklärung. Alles was man wissen muss steht hier und man kann es wunderbar umsetzten.

Auch die schönen Bilder von den fertigen Produkten ergänzen die Rezepte gelungen. Die Schriftgröße gefällt mir richtig gut. Ich habe das Buch in einem Ständer auf dem Tisch stehen und kann auch aus „etwas“ Entfernung immer wieder einen Blick „riskieren“ 😉

Die Rezepte sind interessant und versprechen die eine oder andere Geschmacksexplosion.

Ein schönes Buch für mich, aber auch mal ein wunderbares Geschenk für Freunde.

~BL

 

Rezension „Der Stimmentöter“ von J. Hans Muth

Verlagsinfo, Klappentext

„An einer Staustufe der Mosel wird eine weibliche Leiche gefunden. Hauptkommissar Julian Thalbach kann schnell herausfinden, dass die Frau nicht ertrunken, sondern durch Fremdeinwirkung ums Leben gekommen ist. Er, sein Kollege Alexander Laufenberg und Dr. Wackershausen machen eine grauenvolle Entdeckung. Der Mund der Toten ist zugenäht. Bei der anschließenden Obduktion sieht Pathologe Habermann noch ein zweites, ebenso erschreckendes Detail. Die Stimmbänder des Opfers sind durchtrennt. In die Ermittlungen hinein erstattet Krankenhaus-Arzt Dr. Brunner eine Vermisstenmeldung. Er behauptet, seine Frau sei entführt worden. Diese Annahme bestätigt sich und Thalbach glaubt Parallelen zum Todesfall der Unbekannten zu sehen. Als dann weitere gleichgelagerte Todesfälle bekanntwerden, sieht sich Thalbach einer brutalen Mordserie gegenüber, deren Motive er im psychologischen Bereich des Täters zu erkennen glaubt.“

Seiten: 478

ISBN: 978-3-947470-01-3

Stephan Moll Verlag

 

Der Stimmentöter von J. Hans Muth, Cover mit freundlicher Genehmigung von Stephan Moll Verlag

Der Stimmentöter von J. Hans Muth, Cover mit freundlicher Genehmigung von Stephan Moll Verlag

 

 

Ich habe bereits einige Titel aus der Feder von J. Hans Muth gelesen und ich muss sagen, ich freue mich immer wieder wenn mir ein Buch von ihm in die Hände fällt.

Auch Der Stimmentöter hat mich wieder voll und ganz überzeugen können!

Auf fast 500 Seiten erzählt uns der Autor eine mehr als interessante Geschichte. Die meisten Krimis und Thriller die ich so lese haben ca 100 bis 150 Seiten weniger, aber hier ist wirklich jede Zeile lesenswert. Nie hat man das Gefühl das die Spannung fehlt, oder das etwas langatmig erscheint.

Was mir an diesem Thriller sehr gut gefallen hat? Der Autor lässt uns ganz dicht an die Geschichte herankommen, er gewährt uns quasi immer wieder einen Einblick in die Seele des Mörders.

Der Schreibstil an sich ist natürlich auch toll. Leichtgängig und flüssig treibe ich von Seite zu Seite. Naja, eigentlich bin ich eher gerast, da ich bei jedem Kapitelende schon wieder so gespannt war wie es denn nun weiter geht 😉

Die Protagonisten sind durchgängig richtig gut ausgearbeitet und kommen sehr menschlich rüber. Gerade Hauptkommissar Julian Thalbach und seine Kollegen haben mich mit ihrer Art begeistert. Seine Ermittlungsarbeit wird im Ich-Stil geschrieben , so ist der Leser ganz dicht dran. Aber wie bereits angedeutet schreibt der Autor diese Geschichte in verschiedenen Perspektiven und Handlungsrängen. So kann man auf der einen Seite wunderbar miträtseln und raten und ist dann im nächsten Kapitel dann schon wieder auf der Seite des Mörders, den  ich dann wirklich erst am Ende erahnt habe.

Auch das private Leben der Ermittler bekommt einen Platz in der Geschichte zugeteilt. Ich bin ein Freund davon, wirklich, ich mag es wenn man die Figuren kennenlernen darf und auch mal die private Seite von ihnen sieht. Das macht einen Thriller erst richtig interessant für mich. Nicht nur die reinen Fakten bei der Ermittlung zählen, klar geht es im Vordergrund ja darum den Täter dingfest zu machen, aber ich denke der Leser möchte doch gerne ein wenig  mehr.

Hier bekommt der Leser  auf alle Fälle mehr 🙂 Mehr Seiten, mehr Spannung, mehr Grusel …

Verschiedene Handlungsstränge können leicht verwirren, aber J. Hans Muth gelingt es gekonnt alle Ebenen am Ende miteinander zu verschmelzen und ein stimmiges Ende zu schaffen.

Das Taschenbuch kommt übrigens in einer hervorragenden Qualität daher, so kenne ich es aber auch aus dem SMO Verlag.

~BL

 

Rezension „Gang zum Friedhof“ von Klaus Heimann

Verlagsinfo, Klappentext

„Allerheiligen. Auf dem Gemeindefriedhof in Essen-Haarzopf wird eine Leiche gefunden. Wie aufgebahrt liegt sie auf einer geräumten Grabstelle. Weder in der Gemeinde, noch im Stadtteil ist der Mann bekannt. Woher kam er? Was führte ihn auf den Friedhof? Welches Motiv steckt hinter der Tat? Als die Mordwaffe gefunden wird, gerät der Haarzopfer Pfarrer unter Verdacht. Endlich gelingt es Hauptkommissar Sigi Siebert, die Identität des Ermordeten aufzudecken. Zwischen dem Opfer und einem Grab auf dem Friedhof besteht eine Beziehung, die zur Lösung des Falls führt …“

Seiten: 210

ISBN: 978-3-95813-1262

edition oberkassel

Wie ihr wisst, mag ich Krimis wirklich gerne. Beim Verlag edition oberkassel werde ich immer wieder fündig 😉 Dieser Verlag hat eine große Auswahl an schönen Krimis ich kann einen Besuch auf der Verlagsseite wirklich empfehlen.

Von Klaus Heimann hatte ich bisher noch nichts gelesen, aber ich kann mir sehr gut vorstellen weitere Bücher aus seiner Feder zu geniessen 😉

Der Schreibstil von Klaus Heimann ist angenehm und flüssig. Man findet als Leser sehr gut in die Geschichte.

Besonders gut gefallen hat mir der Aufbau des Krimis an sich. Das finde ich hat Klaus Heimann richtig toll gemacht. Sigi Siebert und Kollegen ermitteln nicht „just in time“ sondern es ist eigentlich eine Rückschau. Während eines gemütlichen Zusammensein in Sigis Lieblingskneipe erzählt er seinem guten Freund von der Schutzpolizei von dem Mordfall. Sigi, mittlerweile in Frührente hat keinen Moment der Ermittlungen vergessen.

Dieser Krimi kommt sehr bodenständig daher, es wird hier nicht nötig mit schrecklichen Details die Stimmung angeheizt. Klaus Heimann gelingt es auch ohne blutige Spuren eine Grundspannung in seine Geschichte zu bringen, die sich durchgängig hält. Man findet alles was ein guter Krimi haben sollte. Logischerweise eine Leiche ( im Laufe des Buches sogar mehr), einen interessanten Tatort und ein gutes Ermitteltem. Hier wurden die Charaktere wirklich schön rund aufgebaut. Ich bin ja ein Fan von Kommissaren, bei denen man auch ein wenig im Privatleben integriert ist. Hier gab es vom Privatleben des Sigi Siebert eine Menge, auch wenn ich gestehe, dass ich mitunter einige Probleme mit seiner Frau und Tochter hatte. Allerdings muss ich abschliessend schon zugeben, das es genau die richtige Mischung war. Es ist im wahren Leben ja auch nicht jeden Tag alles gleich toll 😉 Der Sigi ist übrigens schon ein ganz besonderer Kommissar. Aber nicht nur Sigi ist ein besonderer Mensch, auch der Rest seines Teams ist so menschlich und angenehm.

Ein weiterer Punkt der mir gut gefallen hat, sind die „Tagebuchausschnitte“ eines jungen Mädchens, die immer wieder eingefügt wurden. Diese Zeilen berühren den Leser schon und man ahnt das eine oder andere. Und doch gelingt es dem Autor den Leser am Ende hin noch zu überraschen.

Ich muss hier sagen dass ich ein riesiger „Mörchenfan“ bin und ich würde mich sehr freuen wenn ich noch weitere Bücher in die Finger bekäme in denen dieses Team spannende Fälle auflösen darf.

~BL

 

Rezension „Wolfswut“ von Andreas Gößling

Verlagsinfo, Klappentext

„2016 in allen Schlagzeilen – aktueller und authentischer als Andreas Gößlings Thriller kann True Crime nicht sein!

Ein paar harmlos aussehende Fässer in der Garage ihres verstorbenen Vaters verwandeln das Leben von Lotte Soltau in einen Trümmerhaufen: In den Fässern lagern fünf brutal zerstückelte Frauen, teilweise müssen die Verstümmelungen bei lebendigem Leib zugefügt worden sein. Während Lotte noch versucht zu begreifen, wie ihr Vater, ein geselliger, musisch begabter Mann, zu den Taten eines Serienkillers fähig sein konnte, geschieht ein neuer grausiger Mord, diesmal an einem 16-jährigen Jungen. Und die Tat trägt eindeutig die Handschrift des toten Soltau …“

Seiten: 528

ISBN: 978-3-426-52132-8

Droemer Knaur

Wolfswut von Andreas Gößling, Cover mit freundlicher Genehmigung von Droemer Knaur

Wolfswut von Andreas Gößling, Cover mit freundlicher Genehmigung von Droemer Knaur

 

Irgendwie kam mir der Name Andreas Gößling schon bekannt vor, aber es hat eine Weile gedauert bis mir eingefallen ist, woher ich den Autor kenne 😉 Ich habe einige Bücher gelesen in denen er gemeinsam mit Michael Tsokos geschrieben hat.

Ich habe in der letzten Zeit eher Ratgeber gelesen und konnte nicht wirklich gefallen an Romanen oder Thrillern finden…aber Wolfswut hat mich wieder zurück geholt! Ich gebe zu dass ich diesen Thriller kaum aus den Händen legen wollte.

Alleine der Klappentext ist schon  mal der Hammer, da erahnt man schon, dass man für diesen Titel starke Nerven braucht. Hier ist schon im Ansatz klar, das es auch einige eklige Passagen geben kann. Und genau so würde ich es auch einschätzen. Die zum Teil sehr detaillierten Beschreibungen sind nichts für „Warmduscher“! Dies möchte ich als kleine Warnung vorab mit geben. Es ist jetzt nicht so, dass mir mein Abendbrot nach dem Lesen nicht mehr geschmeckt hätte, aber es ist mit unter schon sehr intensiv und grausam.

So richtig erschreckend ist in meinen Augen, dass es sich hier um einen True-Crome-Thriller handelt. Der Autor hat sich einen Fall aus dem Jahr 2014 zum Vorbild für seinen Thriller genommen. Damals fand die Tochter des verstorbenen Manfred Seel Leichenteile in Fässern.

Der Schreibstil hat mich so sehr gefesselt, das ich immer weiter lesen wollte. Seite für Seite habe ich förmlich verschlungen.

Lotte Soltau hat es sehr hart getroffen, das ihr geliebter Vater an Krebs verstorben ist und nun findet sie in einer Lagerhalle Fässer mit Körperteilen. Sie ist felsenfest davon überzeugt das ihr Vater nichts damit zu tun hat. So wie es aussieht täuscht sich die Tochter kolossal. Von Seiten der Ermittler ist nun zu klären ob Soltau als alleiniger Täter sein Unwesen trieb. Kira Halltstein ist davon überzeugt dass es mindestens einen Komplizen geben muss, allerdings kann sie ihre Chefin damit nicht beeindrucken. Diese möchte die schnelle Lösung und ist geneigt den Fall mit Soltaus Krebstod ad Acta zu legen. Hallstein kann und will aber nicht von ihrer Meinung abrücken und geht zum Teil sehr eigensinnige Wege um ans Ziel zu kommen.

Die Protagonisten sind mir im Laufe des Buches immer näher gekommen, und das gilt nicht nur für das Ermittlerteam ….Wobei Kommissarin Hallstein wahrlich kein ganz leichter Charakter ist, bei ihr brauchte ich dann auch die eine oder andere Seite bis ich wirklich eins mit ihr war. Man spürt im Laufe des Buches ihre „Zerrissenheit“ in sich sehr deutlich. Immer noch beherrscht sie die Suche nach ihrem Bruder, der vor vielen Jahren spurlos verschwunden ist. Neben der Kommissarin erscheint Max Lohmeyer etwas blass, aber ich finde er ist wirklich sehr sympathisch und ich mochte ihn von Anfang an.

Der Fall ist sehr spannend aufgebaut und der Autor hat viele reale Details zu seiner fiktionalen Geschichte eingebaut.

Ich bin ja bei Thrillern sonst nicht so der Freund von „unendlichen“ Geschichten und mit 528 Seiten erschien mir das Buch auch sehr reichhaltig, aber diesen Eindruck hatte ich nur vor dem Lesen. Hier habe ich wirklich jede einzelne Seite genossen. Aufregend spannend und mit dem Wissen, das es viele wahre Bezüge gibt auch schon grausig…gut

Seit langem mal wieder ein Titel der mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt hat.

~BL

Rezension „Wechseljahre – ja natürlich!“ von Krogmann, Dr. med. Angela / Frohn, Birgit

Verlagsinfo, Klappentext

„Der Beginn der Wechseljahre markiert den Beginn einer neuen Ära im Leben einer Frau und birgt ein enormes Potenzial. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen frau den Wechseljahren ängstlich entgegen gesehen hat. Heute darf diese Phase als Gelegenheit begrüßt werden, spannende neue Erfahrungen zu machen und sich als Frau neu zu definieren.

Natürlich vollzieht sich die Umstellung des Hormonsystems meist nicht ganz spurlos. Um das Betreten des Neulands zu erleichtern, kann frau sich sanft an die Hand nehmen lassen und aus einer Reihe von hilfreichen, natürlichen Methoden wählen.

Leicht verständlich und anschaulich gibt Ihnen „Wechseljahre – ja natürlich!“ Einblick in die Neuordnung Ihres Hormonsystems sowie deren Folgen und stellt verschiedene wirksame und alltagstaugliche Methoden vor, um während des Klimakteriums körperlich und seelisch im Gleichgewicht zu bleiben: Schüßler-Salze, Naturheilverfahren, Akupunktur und Akupressur, Yoga und die richtige Ernährung für hormonellen Ausgleich. Auch die gängigen schulmedizinischen Behandlungsmethoden werden vorgestellt – nicht nur der Vollständigkeit halber, sondern um Ihnen alle Möglichkeiten aufzuzeigen, rundum gesund und zufrieden den neuen Lebensabschnitt zu meistern.“

Seiten: 233

ISBN: 978-3-86374-043-6

mankau

Wechseljahre - ja natürlich! von Krogmann, Dr. med. Angela / Frohn, Birgit, Cover mit freundlicher Genehmigung von mankau

Wechseljahre – ja natürlich! von Krogmann, Dr. med. Angela / Frohn, Birgit, Cover mit freundlicher Genehmigung von mankau

 

Es gibt ja wirklich viele Bücher die sich mit dem Thema Wechseljahre beschäftigen. Ich habe nun bereits einige Titel näher begutachtet, da ich glaube dass ich mich vielleicht auch schon selber in der Phase des Wechsels befinde. Mit diesem Titel aus dem Manko Verlag, habe ich ein besonders empfehlenswertes Buch entdeckt!

An diesem Buch hat mich das „natürlich“ sofort angesprungen! An der Arbeit höre ich sehr oft von Kolleginnen sie würden diese oder jene Tablette nehmen. Das ist dann mal so gar nicht in meinem Sinn. Für mich ist das Titelbild schon sehr aussagekräftig, die Farbe ist gut gewählt und die Dame die auf der Erde liegt und uns anstrahlt vermittelt Ruhe und Zufriedenheit.

Ich habe in den letzten Monaten auch einige Probleme gehabt, die ich auf die Hormonumstellung zurück führe, da sind die Hitzewallungen und die Panikattacken nur einige der Beschwerden, aber ich bin ganz fest davon überzeugt, das die Wechseljahre KEINE Krankheit sind und das man nicht „unvollständig“ ist, wenn man in diesen Lebensabschnitt eintaucht. Und genau da bestärkt mich das Buch von Dr med Angela Krogmann und Birgit Frohn.

Das Buch unterteilt sich in zwei Hauptabschnitte. Da haben wir Wissenswertes und Hilfreiches. Bei Wissenswert bekommt die Leserin einen ausführlichen Überblick über alles Wichtige was mit den Wechseljahren zu tun hat. Im Abschnitt Hilfreich geht es dann ans Eingemachte. Hier kommen jede Menge Tipps, wie Frau leichter durch diese Phase des Wechsels kommt. Egal ob Schüssler Salze, Yoga oder Bachblüten. Es gibt so unterschiedliche Wege die Frau beschreiten kann und darf. Ich kann mir vorstellen das Frau das eine oder andere ausprobiert, vielleicht sogar Dinge miteinander kombiniert.

Das Buch ist richtig gut aufgebaut und der Schreibstil gefällt mir einfach sehr gut. Alles ist gut lesbar und vor allem gut verständlich. Man merkt, dass die Autorinnen über fundiertes Fachwissen verfügen, welches sie in ansprechenden Sätzen übermitteln. Ich hatte nie das Gefühl belehrt zu werden, aber ich habe mich an der Hand genommen und verstanden gefühlt. Die Autorinnen haben mir deutlich gezeigt, das Frau keine Angst vor den Wechseljahren mit ihren Begleiterscheinungen haben muss. Klar gibt es einige unangenehme Auswirkungen, aber es gibt Hilfe!

Die Schriftgröße ist gut gewählt, und das Buch durch die eingeklappten Buchdeckel auch als Softcover sehr stabil. Die Bindung ist erstklassig verarbeitet. Was mir weiterhin sehr gut gefällt, oben links auf den Seiten findet sich immer das aktuelle Hauptthema und auf der rechten Seite oben dann das jeweilige Unterkapitel. Dies erleichtert im Nachgang das Suchen eines bestimmten Bereiches. Immer wieder finden sich grau unterlegte Kästchen auf den Seiten. Hier werden dann wichtige Informationen noch mal in ein besonderes „Licht“ gerückt.

Ich sage Danke an die Autorinnen für dieses Buch. Es hat mich begeistert, ich habe viel über mich und meinen Körper gelernt und verstehe nun einige Dinge deutlich besser 🙂

~BL

Leipziger Buchmesse 2018 :-)

Nachdem der Messeblues so langsam abklingt 😉 möchte ich Euch auch einige Zeilen zu meinem Messebesuch schreiben.

Leider war schon sehr früh klar, dass es dieses Jahr nur einen Tag Leipziger Buchmesse für mich geben würde 🙁 Eigentlich hatten Andi und ich vor uns in Weidemann in „unserem“ tollen Hotel für eine Nacht ein zu buchen um dann an zwei Tagen die Messe zu besuchen, aber es kam leider anders…Da Andi kein Urlaub bekam und am Samstag ein wichtiger Wettkampf für ihn anstand war klar dass aus unserem gemeinsamen  Leipzigbesuch nichts werden würde 🙁

Aber so ganz ohne Messe ??? Nein das geht einfach nicht. Da wir eh geplant hatten unsere Anja mit auf die Tour  zu nehmen wurde dann eben ein schöner Mädelsausflug organisiert. Anja hat die Buchung bei der Bahn erledigt und so konnte nichts schief gehen…

Kurzfristig sah es für meinen Messebesuch dann doch noch mal  fast schlecht aus, da meine Kollegin krank wurde und ich meinen Urlaub verschoben habe, aber den Freitag habe ich mir dann doch gegönnt 🙂

Flugs die Tasche gepackt und auf ging es in den Zug. Da war es hier in Bad Hersfeld schon ganz schön frostig, aber wir haben wirklich nicht mit diesem Wetter in Leipzig gerechnet. Als wir an kamen, lag  in Leipzig richtig gut Schnee auf der Gasse und so wie es aussah, wollte es auch über den Tag nicht aufhören mit dem Schnee.

Aber egal, wir waren glücklich und zeitnah auf der Messe angekommen. Nun konnte es los gehen, tief den Duft der Bücher einatmen, sich mit tausenden anderen Buchverrückten durch die Gänge drücken und vor allem das eine oder andere liebe Gesicht im Trubel der Menge entdecken.

Da ich ja wusste, das mir nur ein Tag auf der Messe vergönnt war, hatte ich auch im Vorfeld keine Verabredungen oder Treffen eingeplant. Auch hatte ich diesmal keine Liste mit Ständen und Ansprechpartnern gemacht, da mir klar war, dass dies für den einen Tag nur Stress bedeuten würde. Eine feste Anlaufstelle hatte ich und nach diesem Besuch habe ich mich dann einfach ein wenig durch die Menge treiben lassen.

Aber zuerst zu dem wichtigen Treffen 🙂 Ich wusste das Iny und Elmar Lorentz wieder einen eigenen Stand auf der Messe haben würden und die beiden muss ich unbedingt besuchen. Im Gepäck eine gute „ahle Worscht“ für die zwei habe ich mich als erstes auf den Weg zu den beiden gemacht. Es war wie immer einfach ein sehr herzliches Zusammentreffen.

Toll das die beiden sich so viel Zeit für ihre Leser nehmen, ich konnte während ich bei ihnen war, immer wieder beobachten wie es ihnen gelingt die Nähe zu ihren Lesern aufzubauen. Geduldig und herzlich standen sie immer für  Autogramme, Bilder oder ein kleines Gespräch zur Verfügung.

Was habe ich mich gefreut, als mich am Stand von Iny aus der Menge heraus Yvonne (von ehemals Lies und Lausch) ansprach. Es ist einfach immer wieder schön, wenn man sich auf den Messen begegnet und einige Worte mit einander wechseln kann.

Nun bummelte ich einfach mal ziellos durch die Gänge und am Droemer Klauer Stand habe ich tatsächlich die liebe Anja von Zwiebelchens Plauderecke erspäht. Ich wusste dass sie an diesem Tag Geburtstag hat und ich hatte ich schon über Facebook einen Gruß da gelassen, aber sie dann noch mal fest in den Arm zu nehmen war schon schön 🙂

Nachdem ich mit Anja eine ausgebe Mittagspause gemacht habe, ging es dann noch mal mit dem stöbern weiter. Ich habe den einen oder anderen neuen Verlag für mich entdeckt und ich denke ihr werdet demnächst bestimmt die eine oder andere Rezi lesen, die durch die Buchmesse zustande kam 😉 Besonders erwähnen möchte ich jetzt schon mal vorab den Voodoo Press Verlag. Dort bin ich so herzlich empfangen worden nachdem ich mich wie magisch vom Verlagsstand angezogen fühlte. Auch den einen oder anderen „Verdächtigen“ habe ich angetroffen, und den einen oder anderen Wunschtitel notiert.

Ach ja, das Amt war natürlich auch vor Ort!

Immer wieder eine Augenweide die liebe Anja Bagus. Diese Frau hat vielleicht eine Power. Ich muss sagen ihre Ætherhertz Trilogie ist einfach nur sooo schöööön 😉

Leider habe ich dieses Jahr sehr wenig Bilder gemacht, aber dafür um so mehr das umher flanieren auf der Messe genossen. Ohne Terminstress einfach mal den Block von rechts nach links schweifen lassen. Leider habe ich einige mir sehr liebe Menschen nicht getroffen 🙁 Aber das holen wir dann ganz sicher in Frankfurt nach 🙂

Aber wie immer ging die Zeit viel zu schnell um, und wir mussten uns schon auf den Rückweg zum Bahnhof machen. Mensch war das vielleicht kalt und eisig. Aber ich will gar nicht meckern, denn immerhin fuhren am Freitag noch die meisten Züge. Als wir dann am Samstag in den Nachrichten hörten, dass der Bahnhof gesperrt sei und viele Züge gar nicht bis nach Leipzig gekommen sind waren wir nur froh dass am Freitag noch alles ging.

 

 

Hörbuchrezension „Die Zeitmaschine – Teil 1 und 2“ nach H.G. Wells

Verlagsinfo, Klappentext

DIE ZEITMASCHINE – HÖRSPIEL IN ZWEI TEILEN – NACH H.G. WELLS

Der Klassiker der Science Fiction-Literatur:
Neu und modern erzählt – und doch ganz dicht am Original.

Oliver Dörings Adaption von H.G. WELLS‘ Science Fiction-Klassiker „Die Zeitmaschine“ ist ein Hörspiel-Erlebnis der besonderen Art. Nie wurde die packende Geschichte um einen Mann, der in eine ferne Zukunft reist und dort das Grauen erlebt, aufwendiger inszeniert. Mit herausragenden „Hollywood-Stimmen“, einem phantastischen Sounddesign und filmreifer Musik wird Wells‘ visionäres Werk zum Kopfkino.

Folgenreich

Spieldauer: ca 58,49 Minuten

Sprecher:

Hans-Georg Panczak, Bernd Rumpf, Udo Schenk, Oliver Stritzel Reinhard Kuhnert, Susanna Bonaséwicz

sowie Alexander Doering, Sascha Rotermund, Peter Groeger, Roland Wolf, Asad Schwarz, Nico Sablik, Jaron Löwenberg, Christina Puciata, Hans Bayer, Berenice Weichert, Marieke Oeffinger, Matthis Schmidt-Foß, Antje von der Ahe und Joachim Kerzel

 

 

und

Verlagsinfo, Klappentext

 

 

 

Folgenreich

Spieldauer: 58,43 Minuten

Sprecher:

Hans-Georg Panczak, Bernd Rumpf,Udo Schenk, Luisa Wietzorek, Oliver Stritzel, Reinhard Kuhnert

sowie Marianne Groß, Maximiliane Häcke, Juliane Ahlemeier, Nico Sablik, Marcus Staiger, Annika Gausche und Joachim Kerzel

 

CREDITS

Ein Hörspiel von Oliver Döring nach dem Roman „Die Zeitmaschine“ von H.G. Wells

Produktion: IMAGA – Alex Stelkens & Oliver Döring Produktionsleitung und Regieassistenz: Ila Panke Tontechnik: Thomas Nokielski
Buch, Schnitt und Regie: Oliver Döring

Label: Folgenreich
Musik mit freundlicher Genehmigung von Universal Publishing Production Music

Man muss zwingend beide Teile hören, daher empfehle ich gleich beide anzuschaffen, da man am Ende des ersten Teils unbedingt weiter hören möchte 😉

 

So und nach den ganzen „technischen“ Informationen kommt nun mein Hörgefühl für Euch 😉

 

Folgenreich hat schon ein „Händchen“ für gute Geschichten 🙂

Wenn man mal so darüber nachdenkt, dass H.G. Wells seine Geschichten vor langer Zeit geschrieben hat, so beeindruckend finde ich die Umsetzung.

Wie immer wurde das Hörspiel perfekt umgesetzt. Hier wird mit Geräuschen und Stimmen gespielt, das es eine wahre Freude ist der Geschichte mit den Ohren zu folgen. Ich empfehle sowieso die grandiosen Hörspiele von Folgenreich ganz konzentriert und ohne Ablenkung zu hören 😉 Genial, wie immer wieder Töne auftauchen mit denen man eigentlich gar nicht gerechnet hat. Einfach richtig Kopfkino!!!

Auch wenn die Geschichte bereits unzählige male in unterschiedlichen Medien umgesetzt wurde, so empfinde ich dieses Hörspiel für mich als die gelungenste Variante.

Langsam, ganz langsam geht die Geschichte los. Wir lernen erst mal den bei seinen Studenten beliebten Professor Jack Milton kennen. So beleibt er beliebt er bei seinen Studenten auch ist, aber die Universität hat doch große Probleme mit ihm. Er gibt einfach zu viel Geld aus…

Es wird eng und sein bester Freund Cabbs bittet ihn inständig etwas mehr zu seinen Forschungen zu verraten. Nachdem Jack nun von seiner Zeitmaschine berichtet, mag ihm natürlich zum Anfang keiner seiner Freunde und Bekannten glauben.

Nun nimmt das Hörspiel richtig Fahrt auf und wir reisen mit Jack durch die Zeit.

Es macht einfach Spaß sich von diesem Hörspiel „verführen“ zu lassen. Ich habe meine Zeit damit wirklich genossen und doch viele Details nicht gleich beim ersten Durchgang wahrgenommen. Aber dieses Hörspiel ist sowieso so genial, dass man es immer wieder hören möchte 😉

 

~BL

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