Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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Wulf Dorn (Autor)

Wulf Dorn by Andreas Wanke © 2011

Wulf Dorn by Andreas Wanke © 2011

NameWulf Dorn. Und nein, es ist kein Pseudonym 🙂
Linkwww.wulfdorn.net
Geburtsjahr oder AlterExakt vier Monate vor der ersten bemannten Mondlandung.
Wohnort
Buchtitel„Trigger“, „Kalte Stille“, „Dunkler Wahn“, „Mein böses Herz“
GenreBisher Thriller, Psychothriller und Unheimliches
1) Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Ich habe mir schon immer gerne Geschichten ausgedacht. Irgendwann habe ich dann begonnen, diese Geschichten aufzuschreiben. Lange Jahre nur für mich selbst, aus reiner Freude am Fabulieren, und irgendwann auch für ein Publikum. Dass ich eines Tages hauptberuflich schreiben würde, hätte ich mir damals allerdings nicht im Traum vorzustellen gewagt.
2) Lesen Sie selber gerne? (wenn ja welches Genre)
Selbstverständlich. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht wenigstens ein paar Seiten lese. Meistens abends, statt mich vor dem Fernseher zu langweilen. Wobei ich mich aber auf kein bestimmtes Genre festlegen will. Ich bin ein Querfeldeinleser.
3) Wann haben Sie mit dem Schreiben angefangen?
Meine erste Kurzgeschichte habe ich mit zwölf geschrieben.
4) Können Sie sich vorstellen in einem anderen Genre zu schreiben?
Man sollte niemals nie sagen.
5) Wie gestalten Sie das Schreiben? (Ritual, per Hand/PC, bestimmter Ort/Zeit, bestimmte Materialien wie Kugelschreiber, Füller, Notizbuch, Zettelchen) Was ist Ihnen wichtig?
Ich recherchiere zum Thema (hauptsächlich in Bibliotheken und in Gesprächen mit Fachleuten), dann entwerfe ich die Lebensläufe meiner Protagonisten und plane den Handlungsablauf. Für letzteren habe ich einen zweiten Schreibtisch zur Verfügung, auf dem ich die Szenen mit Notizzetteln vorstrukturiere. Dann setze ich mich an meinen Mac und beginne zu schreiben.
6) Wie wird die Geschichte gefunden? (z. B. Erlebnisse aus dem Alltag)
Das kann ich nicht sagen. Irgendwann ist da eine Idee, dann kommen weitere hinzu und manchmal wird dann eine Geschichte daraus. Alles andere wandert in mein Notizbuch, weil man schließlich nie weiß, ob man es nicht doch noch mal brauchen kann.
7) Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? (vorheriger Plan, haben Sie die Geschichte/Charaktere bereits vor Augen?)
Bevor ich zu schreiben beginne, mache ich mir zunächst ein klares Bild von meinen Protagonisten. Ich überlege mir ihren Lebenslauf, ihr Aussehen, woher sie kommen, was sie sich wünschen usw. Welche Entwicklung eine Figur im Verlauf der Geschichte machen wird, entscheidet die jeweilige Geschichte.
8) Wie lange brauchen Sie für ein Buch? (von der Idee bis zum Druck)
Für Planung, Recherchen, Schreiben und Überarbeitung etwa ein Jahr, danach folgt das Lektorat. Wie lange es dann noch dauert, bis das gedruckte Buch erscheint, hängt von der Programmplanung des Verlags ab.
9) Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
„Aufgeregt“ trifft es nicht wirklich. Eher neugierig auf die Welt der Geschichte, die ich nun betreten und entdecken werde.
10) Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
1999 überredete mich meine Frau, an einem Kurzgeschichtenwettbewerb teilzunehmen. Die Geschichte erreichte den sechsten Platz und wurde auf der Webseite des TV-Senders Arte veröffentlicht. Kurz darauf nahm ein Kleinverleger Kontakt zu mir auf. Er wollte die Story in eine neu geplante Anthologie aufnehmen und hatte Interesse an weiteren Kurzgeschichten. So begann ich, regelmäßig für ein Publikum zu schreiben. Einige Jahre später kontaktierte ich einen Literaturagenten, der seither meine Arbeiten an Verlage vermittelt. Mein erstes Honorar waren übrigens ein Arte-T-Shirt und mehrere Arte-Kugelschreiber, die ich immer noch in Ehren halte 😉
11) Haben Sie Einfluss auf Titel und Cover?
Was den Titel betrifft, ist mir ein Mitspracherecht wichtig. Über das Cover entscheiden die Verlagsprofis.
12) Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
Da das Schreiben mittlerweile zu meinem Beruf geworden ist, halte ich mich an feste Zeiten. Mein Arbeitstag beginnt morgens um acht und endet meist um 17 Uhr. Am liebsten schreibe ich morgens, wenn der Geist noch frisch ist. Am späteren Nachmittag kümmere ich mich dann um Büroarbeiten, Emails oder Interviews. Die Wochenenden habe ich frei.
13) Mögen Sie Hörbücher?
Neben der Hausarbeit oder an Tagen, an denen ich von der Computerarbeit augenmüde geworden bin, höre ich mir gerne auch mal ein Hörbuch an.
14) Was denken Sie über eBooks?
Für unterwegs, gerade auf längeren Reisen, ist das bestimmt eine praktische Sache. Persönlich bevorzuge ich jedoch gedruckte Bücher. Für mich ist ein Buch ein Gesamterlebnis. Ich will sein Gewicht in den Händen spüren, die Seiten beim Umblättern rascheln hören und ich mag den Geruch des bedruckten Papiers. Auch würde ich einen Reader nie mit an den Strand nehmen, weil ich Sorge hätte, dass er durch Sonne, Sand oder Salzwasser Schaden nehmen könnte. Bei einem „richtigen“ Buch ist das etwas anderes – wenn ich es irgendwann wieder aus dem Regal nehme und mir beim Blättern etwas Sand entgegenrieselt, weckt das schöne Urlaubserinnerungen. Außerdem liebe ich Bücherregale, die einen Raum für mich erst so richtig wohnlich machen. Und ich frage mich, ob sich die jetzigen Dateiformate auch auf längere Zeit halten werden. Ein Buch kann ich auch nach zwanzig Jahren noch aus dem Regal nehmen, aber wie sähe es dann mit einem eBook aus? Kurzum, es mag einige praktische Aspekte geben, die für eBooks sprechen, aber mich persönlich hat dieses Medium bisher noch nicht überzeugt.
15) Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Mit einem King-Zitat: „Die Geschichte zählt, nicht der Erzähler.
16) Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
Ich hinterfrage den Grund für die Blockade. Wenn mir klar ist, was mich vom Schreiben abhält, kann ich entsprechend entgegenwirken. Und wenn alles nichts hilft, gehe ich Laufen oder arbeite im Garten, um Abstand zum Text zu bekommen. Spätestens dann funktioniert es wieder.
17) Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche?
In meiner Freizeit gehe ich gerne wandern, biken oder joggen, koche mit Vorliebe italienisch und indonesisch, sammle Horrorfilme aus den 30er bis 50er Jahren, fotografiere, gehe ins Kino und auf Konzerte, oder treffe mich mit Freunden.
18) Welches ist Ihr Lieblingsbuch/-hörbuch?
Schwer, sich auf ein einziges festzulegen. Einen besonderen Ehrenplatz unter meinen Lieblingen hat Stephen Kings “Es”. Auch wenn ich das Ende für ein wenig unbefriedigend halte, ist es doch eine der schönsten Geschichten über Freundschaft und das Erwachsenwerden. Hörenswert ist übrigens auch die ungekürzte Lesung von David Nathan. David ist ohnehin einer meiner Lieblingssprecher – und das sage ich jetzt nicht nur, weil er auch zwei von meinen Romane gelesen hat 😉
19) Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? (Gerne auch utopische Wünsche/Vorstellungen)
Ich möchte auch weiterhin meine Leser mit spannenden Geschichten unterhalten können. Hoffentlich noch für lange Zeit.
Vielen herzlichen Dank für das Interview.
Monica (~Buecherloewe) & Nicole (~I_love_books)

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