Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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Die Leseleidenschaft-Mädels
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Simone Keil (Autorin)

Copyright by Simone Keil

Copyright by Simone Keil

NameSimone Keil
Link simonekeil.com
Geburtsjahr oder Alter1971
WohnortHessen, Deutschland
BuchtitelGuy Lacroix: Auf der Jagd nach dem Rosenkranzmörder (Clockwork Cologne 1)
Guy Lacroix: In den Klauen des Metamorphen (Clockwork Cologne 2)
Keinmärchen
Corvidæ
GenreFantasy, Steampunk-Krimi, Romane
1) Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Ich bin eine Späteinsteigerin. Ein bisschen geschrieben habe ich bereits in der Schulzeit, dann ist mir aber das Leben dazwischen gekommen. Irgendwann mit 30+ war es dann wieder da, das Bedürfnis, etwas aufs Papier bringen zu müssen. Ich habe mit Gedichten angefangen, bin aber relativ schnell über Kurzgeschichten bei Romanen gelandet. Das ist einfach die optimale Länge für mich und meine Figuren. Das Warum kann ich nicht genau benennen. Es ist etwas, das ich einfach tun muss.
2) Lesen Sie selber gerne? (wenn ja welches Genre)
Selbstverständlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es AutorInnen gibt, die selbst nicht gerne lesen. Erst einmal natürlich aus Spaß an Geschichten, aus Liebe zur Sprache. Aber wenn man selbst schreibt, muss man einfach auch lesen, um sich als AutorIn weiterzuentwickeln. Man lernt mit jedem gelesenen Buch dazu. Besonders, wenn man auch viele unterschiedliche Bücher und AutorInnen und unterschiedliche Genres liest.
Ich lese alles, was mich anspricht und interessiert. Gerne mit phantastischen Elementen, das ist aber kein Muss.
3) Wann haben Sie mit dem Schreiben angefangen?
4) Können Sie sich vorstellen in einem anderen Genre zu schreiben?
Ich bin auf kein bestimmtes Genre festgelegt, ich schreibe das, was ich – bzw. meine Figuren – zu erzählen haben. Allerdings habe ich eine Vorliebe für Phantastisches.

5) Wie gestalten Sie das Schreiben? (Ritual, per Hand/PC, bestimmter Ort/Zeit, bestimmte Materialien wie Kugelschreiber, Füller, Notizbuch, Zettelchen) Was ist Ihnen wichtig?
Wichtig ist, dass mein Laptop läuft und eine Flasche Wasser und/oder eine Kanne Tee neben mir steht. Ich schreibe immer am Laptop, meist am Schreibtisch, im Sommer manchmal auf dem Balkon. Was ich oft zusätzlich brauche, ist Musik, die mich in eine bestimmte Stimmung versetzt, deshalb haben alle meine Bücher eine eigene Playlist. Wenn ich dann in der Geschichte drin bin, höre ich die Musik meist gar nicht mehr, aber um anzufangen ist das unheimlich hilfreich für mich. Ansonsten brauche ich das Internet, um schnell mal etwas nachlesen zu können, und eine Namensliste meiner Figuren. Mein Namensgedächtnis ist … suboptimal. *g
6) Wie wird die Geschichte gefunden? (z. B. Erlebnisse aus dem Alltag)
Inspirationen verstecken sich in allem was ich lese, sehe, höre. Manchmal löst ein Lied, das eine besondere Stimmung mitbringt, ein Bild oder eine Szene aus einem Film etwas aus, das mich zu einer Geschichte führt. Genau kann ich das aber meist nicht benennen. Meist taucht eine Figur auf und nervt mich solange, bis ich ihre Geschichte schreibe. Und die findet sich auf fast magische Weise ganz von selbst.

7) Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? (vorheriger Plan, haben Sie die Geschichte/Charaktere bereits vor Augen?)
Die Protagonisten sind als erstes da. Dann spielt sich in meinem Kopf ein Prozess ab, den man wohl als Irrsinn bezeichnen kann. Innerhalb dieser Phase entwickelt sich die Geschichte. Konkret wird sie aber erst während ich sie tippe.
Ein Bild der Figuren habe ich meist nicht, jedenfalls nicht in dem Sinne, dass ich weiß, wie sie aussehen, das ist mir relativ egal (auch beim Lesen), wichtig sind mir die Sachen, die sich in den Figuren abspielen und da weiß ziemlich genau wie meine Protagonisten ticken – auch wenn sie mich trotzdem immer noch überraschen können.
8) Wie lange brauchen Sie für ein Buch? (von der Idee bis zum Druck)
Das kann ich nicht genau sagen, ich schreibe ja nicht hauptberuflich. Es kommt also immer darauf an, wie oft ich Zeit zum Schreiben finde. Und dann bin ich die klassische Anfallsschreiberin. Manchmal tippe ich ein ganzes Wochenende durch und dann gibt es wieder Phasen, in denen ich gar nichts zu Papier bringe. Aber auch diese Phasen sind keine verlorene Zeit, denn da entwickelt sich unheimlich viel, das ich später – in einer Schreibphase – umsetzen kann.
Ideen trage ich eigentlich immer mit mir herum, manchmal entwickelt sich daraus etwas, manchmal auch nicht. Deswegen kann ich auch nicht wirklich einen Zeitpunkt benennen, wann eine neblige Idee zu einer konkreten wird. Wenn sie da ist, weiß ich es, aber vorher kann sie mich schon sehr lange begleitet haben ohne mir bewusst gewesen zu sein.
Pi mal Daumen schreibe und veröffentliche ich ein Buch pro Jahr.
9) Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
Aufgeregt nicht unbedingt, aber wenn ich das erste Kapitel geschrieben habe, ist das schon ein tolles Gefühl. Dann bin ich wahnsinnig gespannt, wie sich alles weiterentwickelt, weil ich zu dem Zeitpunkt meist nur eine recht vage Vorstellung von der Geschichte habe.

10) Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
11) Haben Sie Einfluss auf Titel und Cover?
Ich bin Selfpublisher, deshalb liegt natürlich alles in meiner Hand. Die Cover lasse ich aber von einer befreundeten Grafikerin gestalten, das würde ich selbst nie so professionell hinbekommen. Und das Cover ist wichtig, denn das ist das erste, was ein/e potentielle/r LeserIn von einem Buch wahrnimmt. Das muss so gut sein, dass es dazu verleitet, sich das Buch genauer anzusehen.
12) Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
Berufsbedingt schreibe ich meist abends und an den Wochenenden. Im Urlaub auch gerne frühmorgens. Aber einen bestimmten Rhythmus habe ich dabei nicht.
13) Mögen Sie Hörbücher?
Nein, gar nicht. Ich versuche immer mal wieder mir eins anzuhören, aber ich kann mich dabei nicht auf die Geschichte konzentrieren, schweife gedanklich ab und habe letztendlich kein Wort mitbekommen.

14) Was denken Sie über eBooks?
Ich liebe meinen eBook-Reader und lese nur noch in Notfällen gedruckte Bücher. eBooks sind einfach praktisch, man liest viel bequemer und dank der Beleuchtung ist man nicht einmal mehr auf eine Lampe angewiesen. Tolle Sache.
15) Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Langweilig. 😉
16) Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
Ich halte Schreibblockaden für einen Mythos. Sicher gibt es Zeiten, in denen ich nicht schreibe, aber die gehören genauso zum Schreiben dazu, wie die Zeiten, in denen ich tippe. Manchmal braucht man einfach etwas Abstand von einer Geschichte, um in sie zurückzufinden, damit sich Dinge neu ordnen oder klarer werden können.
Den Fall, dass mir nichts einfällt, hatte ich noch nie. Ideen gibt es wie Sand am Meer. Ich habe manchmal Hänger innerhalb eines Projekts, aber das hat meist einen Grund, der sich findet, wenn man es einfach mal liegen lässt und sich mit etwas anderem beschäftigt. Man ist ja nicht nur Autorin, während man schreibt, sondern immer. Und jede Phase eines kreativen Prozesses ist gleich wichtig. Wenn man das mal erkannt hat, sind Schreibblockaden kein Thema mehr.

17) Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche?
Natürlich Lesen, Musik, und ich sehe gerne Filme an. Für wirkliche Hobbys fehlt mir einfach die Zeit.
18) Welches ist Ihr Lieblingsbuch/-hörbuch?
Dazu gibt es einfach zu viele, um eins herauszupicken. Wenn mich ein Buch besonders beeindruckt, mitgenommen hat, dann ist das sicher eins meiner Lieblingsbücher, aber das ändert sich auch dauernd, wenn ich neue großartige Bücher entdecke. Im Moment bin ich restlos begeistert von allem, was Paul Auster zu Papier gebracht hat.

19) Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? (Gerne auch utopische Wünsche/Vorstellungen)
Noch alle Bücher zu schreiben, die ich in mir trage und den Zeitpunkt nicht zu verpassen, wenn ich besser damit aufhören sollte.
Vielen herzlichen Dank für das Interview.
Monica (~Buecherloewe) & Nicole (~I_love_books)
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