Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft
Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL
Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Saskia Berwein (Autorin)

Copyright by Egmont Lyx

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NameSaskia Berwein
Linkwww.saskia-berwein.de
Geburtsjahr oder Alter1981
Wohnort63165 Mühlheim am Main
BuchtitelTodeszeichen, Herzenskälte
GenreThriller
1) Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Zum Schreiben bin ich über das Lesen gekommen, das war ein schon fast natürlicher Prozess … Irgendwann kamen die eigenen Ideen und fanden ihren Weg auf das Papier.
2) Lesen Sie selber gerne? (wenn ja welches Genre)
Ich lese wahnsinnig gerne! Am liebsten Krimis und Thriller, aber ich liebe auch Fantasy, Horror und Dystopien. Manchmal lese ich auch Historisches oder Klassiker.
3) Wann haben Sie mit dem Schreiben angefangen?
Die ersten Kurzgeschichten entstanden mit ca. 13/14 Jahren.
4) Können Sie sich vorstellen in einem anderen Genre zu schreiben?

Tatsächlich schreibe ich sogar in anderen Genres (zum Thriller bin ich sogar eher recht spät gekommen), allerdings bisher ohne Veröffentlichung. Da folge ich bisher ganz meinem Lesegeschmack: Fantasy und Horror.
5) Wie gestalten Sie das Schreiben? (Ritual, per Hand/PC, bestimmter Ort/Zeit, bestimmte Materialien wie Kugelschreiber, Füller, Notizbuch, Zettelchen) Was ist Ihnen wichtig?
Hauptsächlich schreibe ich am PC in meinem Arbeitszimmer, spontane Ideen landen aber auch schon mal auf einem Zettel, wenn ich gerade nicht an den Rechner komme. Ruhe ist mir sehr wichtig und genügend Zeit, zumindest eine bestimmte Szene fertig ausformulieren zu können. Zwischen Tür und Angel geht nichts.
6) Wie wird die Geschichte gefunden? (z. B. Erlebnisse aus dem Alltag)
Am Anfang steht meist eine Grundidee, manchmal sogar nur eine einzige Szene. Bei meinen Thrillern ist es meist erst einmal der Täter und/oder die Auflösung, die Gestalt annimmt. Diese Ideen sind meist einfach da, mir ist zumindest ein bestimmter Einfluss nicht bewusst. Bei allem anderen werde ich durch vieles inspiriert: Erlebnisse im Alltag, eigene Erfahrungen, Fach- und Unterhaltungsliteratur, … Das lässt sich nur schwer umreißen.
7) Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? (vorheriger Plan, haben Sie die Geschichte/Charaktere bereits vor Augen?)

Bevor mein Debüt „Todeszeichen“ angenommen wurde, habe ich immer einfach drauf los geschrieben und Protagonisten und Geschichte entwickelten sich während des Schreibens. Heute plane ich dann doch schon einmal grob den Plot, lasse mir aber noch genügend Spielraum für Details und weitere Einfälle. Zu den Figuren habe ich auch schon das ein oder andere im Kopf, wirklich geboren werden sie aber erst im Buch.
8) Wie lange brauchen Sie für ein Buch? (von der Idee bis zum Druck)
Von der Idee bis zum Druck bzw. vom Vertrag bis zum Druck dauert es meist ein bis eineinhalb Jahre.
9) Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
Aufgeregt nicht unbedingt, eher angespannt. Der erste Satz hat für mich eine große Bedeutung, es ist die Geburt etwas vollkommen Neues, das mich eine Weile begleiten wird. Es ist aber auch ein schönes Gefühl.
10) Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
Dieser Wunsch entstand sehr früh. Im Alter von 14 Jahren bezog ich (heute leider nicht mehr existierende) Print-Fanzines, Hefte mit Kurzgeschichten und Zeichnungen von Hobby-Autoren, die engagierte Seelen in ihrer Freizeit zum Selbstkostenpreis erstellt haben. Dort veröffentlichte ich auch direkt meine ersten Geschichten. Mit 17 ging ich mit meinem ersten Roman, einer Vampir-Geschichte, direkt auf Verlagssuche – allerdings vergeblich. Veröffentlicht zu werden war schon sehr früh mein Traum.
11) Haben Sie Einfluss auf Titel und Cover?
Den Titel stimmen der Verlag und ich untereinander ab, ich kann Vorschläge machen. Das Cover erhalte ich zur Ansicht. Theoretisch habe ich Einspruchsmöglichkeiten, musste davon aber bisher noch keinen Gebrauch machen, und bin auch guter Dinge, dass das nicht notwendig sein wird.
12) Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?

Feste Zeiten habe ich nicht, ich schreibe, wie meine Kreativität es gerade will – manchmal bekomme ich keine Zeile auf das Papier, dann schreibe ich mal wieder stundenlang am Stück. Dann bleibt alles andere links liegen, inklusive Haushalt …
13) Mögen Sie Hörbücher?
Grundsätzlich finde ich Hörbücher eine tolle Sache, denn ich kenne inzwischen viele „Leser“, die erst über diese Erlebnismöglichkeit (wieder) zur Literatur gefunden haben. Selbst mache ich von diesem Medium allerdings keinen Gebrauch. Ich bin ein papierverliebter Büchernarr.
14) Was denken Sie über eBooks?

eBooks sind auf der Höhe der Zeit. Persönlich bin ich allerdings noch immer altertümlich auf ein Buch aus Papier versessen, in dem ich blättern und das ich anfassen kann. Meine Bücherregale würden mir ein Umdenken hier allerdings sicherlich danken – Platz ist ein echtes Problem.
15) Wie würden Sie sich selbst beschreiben?

Phantasievoll, tierlieb, ungeduldig, buch- und koffeinsüchtig.
16) Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
Wenn ich mit einem Problem hadere, für das ich nicht sofort eine Lösung parat habe, hilft es meistens, einfach eine Nacht darüber zu schlafen. Schreibblockaden überwinde ich, indem ich mir 2-3 Tage eine Auszeit vom Schreiben nehme – und auch mal wieder ganz entspannt selbst ein oder zwei Bücher lese oder etwas vollkommen anderes mache.
17) Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche?
Filme, Serien und Computerspiele sind eine weitere Leidenschaft. Ich fotografiere außerdem gerne und beschäftige mich auch jenseits der Recherche mit Psychologie und Philosophie.
18) Welches ist Ihr Lieblingsbuch/-hörbuch?
Es gibt viele Bücher, die mir sehr gut gefallen haben und die ich nicht missen möchte. Wenn ich ein einziges Buch benennen soll, dann definitiv „Die Säulen der Erde“ von Ken Follett. Kein anderes Buch hat mich je nach so vielen Seiten traurig zurückgelassen, weil die Geschichte einfach nicht weiterging.
19) Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? (Gerne auch utopische Wünsche/Vorstellungen)
Ich hoffe, dass meine Werke auch in Zukunft ihre Leser finden werden und ich mit meinen Geschichten unterhalten kann. Auf Dauer vom Schreiben leben zu können, das wäre ein Traum.
Vielen herzlichen Dank für das Interview.
Monica (~Buecherloewe) & Nicole (~I_love_books)
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