Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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Sabine Altenburg (Autorin)

Cover by Kopainski Artwork

Cover by Kopainski Artwork

NameSabine Altenburg
Linkdie-priesterin-der-kelten.jimdo.com
Geburtsjahr oder Alter1963
WohnortBad Honnef, NRW, Deutschland
BuchtitelDie Priesterin der Kelten
Genream ehesten „Historischer Roman“, wobei „Die Priesterin der Kelten“ auf zwei Zeitebenen spielt, nämlich zu ca 40% in der Gegenwart und zu ca 60% in der Vergangenheit
1) Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Ich schreibe schon, so lange ich mich erinnern kann. Einen konkreten Anlaß gab es nicht.
2) Lesen Sie selber gerne? (wenn ja welches Genre)

Oh ja! Am liebsten gut geschriebene und gut recherchierte historische Romane, z.B. von Rebecca Gablé oder Diana Norman. Aber ich mag auch gute Thriller.
3) Wann haben Sie mit dem Schreiben angefangen?
Ich habe bereits als Kind in großer, krakeliger Handschrift Geschichten aufgeschrieben, die mir so in den Sinn kamen. Irgendwie ist das Schreiben immer ein Teil meines Lebens gewesen.
4) Können Sie sich vorstellen in einem anderen Genre zu schreiben?

Ja, durchaus. Ich habe auch schon zwei Thriller und einen Liebesroman geschrieben, die mir aber heute nicht mehr so gut gefallen, weswegen ich sie nicht veröffentliche. Ich habe noch einige Ideen für weitere historische Romane, aber danach möchte ich auch mal etwas anderes schreiben, wahrscheinlich einen Thriller.
5) Wie gestalten Sie das Schreiben? (Ritual, per Hand/PC, bestimmter Ort/Zeit, bestimmte Materialien wie Kugelschreiber, Füller, Notizbuch, Zettelchen) Was ist Ihnen wichtig?
Früher habe ich überwiegend mit der Hand geschrieben. Die Eingabe des Textes in den PC war dann zugleich schon die erste Überarbeitung. Heute schreibe ich direkt in den PC. Die Möglichkeiten, die ein Textverarbeitungsprogramm hinsichtlich Umstellen von Textteilen, Kopieren, Einfügen, Suchen etc. bietet, sind einfach viel zu bequem und nützlich, als daß ich darauf verzichten wollte. Bestimmte Zeiten, Rituale oder Ähnliches habe ich nicht. Ich schreibe ganz einfach, wenn ich Zeit und Muße finde.
6) Wie wird die Geschichte gefunden? (z. B. Erlebnisse aus dem Alltag)
Die Geschichte findet sich selbst. Ich sehe / höre / lese / erlebe irgend etwas, das dann in meinem Kopf zu arbeiten beginnt und mir signalisiert, daß es gerne in einen Roman einfließen möchte. Erst dann fange ich an, mich bewußt damit auseinanderzusetzen.
7) Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? (vorheriger Plan, haben Sie die Geschichte/Charaktere bereits vor Augen?)
Das geschieht sehr viel weniger geplant, als man vielleicht annehmen könnte. Ich lerne meine Protagonisten so kennen, wie ich auch Menschen in meiner Umgebung kennenlerne, nämlich nach und nach. Die Eigendynamik, die sowohl die Geschichte als Ganzes als auch die einzelnen Protagonisten entwickeln, wenn man ihnen genügend Freiraum läßt, ist für mich einer der spannendsten Aspekte am Schreiben überhaupt. Erst wenn der erste Entwurf fertig ist und ich mit dem Überarbeiten beginne, untersuche ich die Figuren auf ihre Stimmigkeit hin. Meist ist dann aber nicht mehr viel zu ändern.
8) Wie lange brauchen Sie für ein Buch? (von der Idee bis zum Druck)
8) Wie lange brauchen Sie für ein Buch? (von der Idee bis zum Druck)

Sehr lange! Ich lege Wert darauf, daß meine historischen Romane gut recherchiert sind, und das allein braucht schon einmal viel Zeit. Dann kommt hinzu, daß meine Romane recht lang sind, und außerdem bin ich ein fürchterlicher Perfektionist! Ich überarbeite einen Roman so oft, bis ich das Gefühl habe, daß ich dieses Buch nicht besser schreiben kann. Erst dann gebe ich es aus der Hand. Das alles zusammen kann durchaus ein oder zwei Jahre dauern!

9) Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?

Nein, ich liebe erste Sätze und neue Projekte!
10) Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
Ich erinnere ich mich gar nicht, wie sich das entwickelt hat. Ich weiß wohl, daß es mich früher nicht gestört hat, „für die Schublade“ zu schreiben. Irgendwann reichte mir das dann jedoch nicht mehr, aber einen konkreten Anlaß für den Wunsch nach Veröffentlichung gab es nicht. Möglicherweise waren es meine Testleser, die mir das Veröffentlichen nahelegten. Ja, ich glaube, so war es!
11) Haben Sie Einfluss auf Titel und Cover?
Oh ja! Da ich meinen bislang ersten und einzigen veröffentlichten Roman ausschließlich als eBook publiziert habe, liegen alle Entscheidungen hinsichtlich Titel, Cover etc. allein in meiner Hand, und das finde ich herrlich! Niemand kann mir dreinreden, ich kann alles so gestalten, wie ich es möchte. Wundervoll!
12) Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
Ich schreibe, wann immer ich Zeit und Muße dafür finde. Ich arbeite hauptberuflich glücklicherweise nur im Rahmen einer halben Stelle, so daß mir viel Zeit und Energie für das Schreiben bleiben. Einen festen Rhythmus gibt es aber nicht. Ich sorge allerdings dafür, daß ich unangenehme Dinge und Pflichten erledigt habe, ehe ich mit dem Schreiben beginne, damit sie mir nicht im Kopf herumspuken und meine Konzentration auf den Text stören.
13) Mögen Sie Hörbücher?
Überhaupt nicht. Mich auf einen gesprochenen Text konzentrieren zu müssen, empfinde ich als furchtbar anstrengend und unangenehm.
14) Was denken Sie über eBooks?
Ich liebe sie! Ich bin erst vor ungefähr vier Monaten auf eBooks aufmerksam geworden. Vorher hatte ich mir mein Lesefutter hauptsächlich aus der örtlichen Stadtbücherei beschafft. EBooks haben mir eine völlig neue Welt eröffnet, ein gigantisches Universum, jederzeit und überall zugänglich. Was für eine geniale Erfindung! Und auch für uns Autoren bieten eBooks völlig neue Möglichkeiten und Chancen, nämlich die, ein Buch in Eigenregie und völlig unabhängig von Literaturagenten und Verlagen veröffentlichen zu können. Was für ein Geschenk!
15) Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Mich zu beschreiben überlasse ich lieber anderen!
16) Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
Eine richtige Schreibblockade hatte ich glücklicherweise noch nicht, aber es gibt natürlich Tage, an denen das Schreiben nicht so richtig fließen will. Dann ist die erste Regel: Ruhe bewahren! Man kann gute Ideen nicht erzwingen, daher mache ich an solchen Tagen etwas anderes, lenke mich vom Schreiben ab, und irgendwann weiß ich dann, wie die Geschichte weitergehen soll.
17) Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche?
Ich bin sehr tierlieb und arbeite ehrenamtlich in einem Tierheim. Besonders Katzen haben es mir angetan! Außerdem handarbeite ich sehr gern.
18) Welches ist Ihr Lieblingsbuch/-hörbuch?
Ein einzelnes Lieblingsbuch habe ich nicht. Letztens habe ich „Die zwölfte Nacht“ von Charlotte Lyne gelesen. Das ist definitiv eines der besten Bücher, die ich je in Händen hatte. Ich habe jedoch Lieblingsautoren: Rebecca Gablé, Diana Norman und auch Max Frisch.
19) Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? (Gerne auch utopische Wünsche/Vorstellungen)
In erster Linie wünsche ich mir Gesundheit für die, die ich liebe, und mich selbst!
Außerdem wünsche ich mir, daß mir genügend Zeit bleibt, all die Bücher zu schreiben, die schon als Idee in meinem Kopf herumspuken. Und natürlich wünsche ich mir auch, daß sich möglichst viele Leser an meinen Büchern erfreuen.
Vielen herzlichen Dank für das Interview.
Monica (~Buecherloewe) & Nicole (~I_love_books)
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2 Kommentare zu Sabine Altenburg (Autorin)

  • monikaschnichels sagt:

    Guten Tag Fr.Altenburg, ich bin begeistert von Ihrem Buch. Ihre Art zu schreiben ist so lebendig und nachvollziehbar für mich.Ich liebe es mich so vertiefen zu können, das ich alles um mich herum vergessen kann.Ich bitte um weitere Bücher , am liebsten historische aus oder um köln ect. Mit freundl. Gruß M. Schnichels

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