Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft
Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL
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Martin Krist (Autor)

Copyright by Martin Krist

Copyright by Martin Krist

NameMartin Krist
Linkwww.martin-krist.de
Geburtsjahr oder Alter1971
Wohnort Berlin
BuchtitelDie Mädchenwiese
GenreThriller
1) Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Schon als kleiner Junge wollte ich, kaum dass ich lesen konnte, selber Geschichten schreiben. Schriftsteller - das war ein Kindheitstraum von mir. Ihn zu verwirklichen, darauf habe ich hingearbeitet.
2) Lesen Sie selber gerne? (wenn ja welches Genre)
Immer und überall. Am liebsten Thriller und Krimis. Ab und zu ein historischer Roman. Oder eine Biografie.
3) Wann haben Sie mit dem Schreiben angefangen?
Als kleiner Junge, auf der Schreibmaschine meiner Mutter. Zu Beginn waren es Kurzgeschichten. Im Alter von zehn oder elf mein erster Roman. Der ist heute zum Glück verschollen. Mit 15 begann ich, für eine Lokalzeitung zu schreiben. Da habe ich zum ersten Mal gemerkt, dass ich mit dem Schreiben tatsächlich Geld verdienen kann. Seitdem mache ich nichts anderes mehr: Schreiben. Bis zu meinem 25. Lebensjahr als Journalist. Seitdem freiberuflich als Schriftsteller.
4) Können Sie sich vorstellen in einem anderen Genre zu schreiben?
Nein. Ich liebe Thriller.
5) Wie gestalten Sie das Schreiben? (Ritual, per Hand/PC, bestimmter Ort/Zeit, bestimmte Materialien wie Kugelschreiber, Füller, Notizbuch, Zettelchen) Was ist Ihnen wichtig?
Ein ganz normaler Arbeitstag fängt so gegen 10 mit einem ausgedehnten Spaziergang mit meiner Eurasierhündin Bjella an. Danach frühstücke ich mit meiner Freundin Antje. So gegen 14 Uhr begebe ich mich mit einem kühlen Glas Cola Zero in mein Areitszimmer, wo ich umgeben von hohen Bücherregalen zu schreiben beginne – an meinem Apple iMac. Im Hundekorb neben meinem Schreibtisch liegt Bjella, und neben meiner Tastatur räkelt sich manchmal Katze Sheila.
6) Wie wird die Geschichte gefunden? (z. B. Erlebnisse aus dem Alltag)
Es sind Kleinigkeiten im Berliner Alltag, die mich zu einer Geschichte inspirieren. Anfangs sind es nur Ideen, aus denen sich im Verlauf von zwei oder drei Monaten, meist beim Gassigehen, die komplette Romanhandlung entwickelt.
7) Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? (vorheriger Plan, haben Sie die Geschichte/Charaktere bereits vor Augen?)
Bevor ich einen Roman zu schreiben beginne, lege ich in einem sehr detaillierten Exposé fest, was wie wo wann genau passiert: Kapitel für Kapitel. Jede einzelne Figur wird ausgearbeitet, jede ihrer Handlungen im voraus von mir geplant. Insofern gibt es beim eigentlichen Schreiben keine großen Überraschungen mehr. Das Schreiben ist nur noch reines Handwerk. Die eigentliche Kunst besteht also darin, dass die Geschichte für den Leser nicht durchgeplant erscheint, sondern alle Figuren ganz natürlich und realistisch reden und agieren ...
8) Wie lange brauchen Sie für ein Buch? (von der Idee bis zum Druck)
In der Regel neun oder zehn Monate. Zwei bis drei Monate für die Entwicklung des Exposés und Recherche, dann noch einmal sieben bis acht Monate für das Schreiben.

9) Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
Nein. Aufgeregt bin ich vielmehr, während ich die Geschichte konzipiere. Das ist ein sehr, nun ja, aufregender Prozess.

10) Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
Nun, es war weniger der Wunsch, an die Öffentlichkeit zu gehen, sondern der Wunsch, meine Geschichten, die ich schreibe, veröffentlicht zu sehen. Das wiederum setzt natürlich den Weg an die Öffentlichkeit voraus. Denn wie sonst sollen die Menschen erfahren, dass ich ein Buch geschrieben habe?
11) Haben Sie Einfluss auf Titel und Cover?
Ja, durchaus.

12) Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
Das Schreiben ist für mich Hobby, Leidenschaft, Berufung. Alles in einem. Es nimmt einen sehr großen Platz in meinem Leben ein, vor allem, wenn ich einen Roman schreibe. Dann kann ich mich kaum von der Geschichte lösen. Auch wenn ich genau weiß, was in der Geschichte passiert, so möchte ich sie doch so schnell wie möglich erzählen. Es ist wie ein spannender Film, den man anguckt – den möchte man ja auch nicht unterbrechen. Nur dass es beim Bücherschreiben keine 90 Minuten dauert, sondern neun Monate.
13) Mögen Sie Hörbücher?
Ja, aber nur während einer Autofahrt. Wenn ich mich zu Hause mit einem Hörbuch auf die Couch setze, schlafe ich ein.
14) Was denken Sie über eBooks?
Ein Markt, der in Zukunft immer größer werden, das gedruckte Buch aber nicht verdrängen wird. Das eBook wird wie das Hörbuch eine weitere Vertriebsart darstellen.

15) Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Fleißig, perfektionistisch, ungeduldig.

16) Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
Ist mir noch nie passiert, zum Glück.

17) Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche?
Ja: Reisen. Hundesport. Techno & House. Tattoos & Piercings. Apple Computer. Kochen. Essen gehen. Gute Drinks. Sex. Joggen.
18) Welches ist Ihr Lieblingsbuch/-hörbuch?
Als Kind waren das gleich drei Bücher: "Die Todeskarawane" von Karl May. "Zehn kleine Negerlein" von Agatha Christie. "Es" von Stephen King.
Heute habe ich nicht wirklich mehr ein Lieblingsbuch, sondern eine Vielzahl Bücher, die mich beeindruckt und begeistert haben, die ich gerne weiterempfehle: Zuletzt waren das "Zeugin der Toten" von Elisabeth Herrmann und "Tage der Toten" von Don Winslow.
19) Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? (Gerne auch utopische Wünsche/Vorstellungen)
Was wünscht man sich als Autor? Natürlich einen Platz in der Spiegel-Bestsellerliste. Und Pläne habe ich auch genug: In Zukunft noch mehr Reisen. Und noch viele spannende Romane schreiben.

Vielen herzlichen Dank für das Interview.
Monica (~Buecherloewe) & Nicole (~I_love_books)

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