Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Marion Henneberg (Autorin)

Foto Marion Henneberg Copyright by Iris Bach

Foto Marion Henneberg Copyright by Iris Bach

NameMarion Henneberg
Linkwww.marion-henneberg.de
Geburtsjahr oder Alter1966
WohnortMarbach am Neckar, BW
BuchtitelDas Amulett der Wölfin, Die Tochter des Münzmeister, Die Entscheidung der Magd
GenreHistorischer Roman
1) Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Durch meine Lust am Lesen und der Liebe zu Büchern mit ihren Geschichten.
2) Lesen Sie selber gerne? (wenn ja welches Genre)
Oh ja – immer noch leidenschaftlich gerne! Muss man nicht das Lesen lieben, um selbst schreiben zu können?
Beim Genre lege ich mich nicht fest. Hauptsächlich lese ich Thriller, Krimis und Historische Romane und zwischendurch gerne eine Autobiografie.
3) Wann haben Sie mit dem Schreiben angefangen?
Das liegt nun schon fast zehn Jahre zurück – 2003.
4) Können Sie sich vorstellen in einem anderen Genre zu schreiben?
Ich kann es mir nicht nur vorstellen, ich setze die Idee gerade um…
5) Wie gestalten Sie das Schreiben? (Ritual, per Hand/PC, bestimmter Ort/Zeit, bestimmte Materialien wie Kugelschreiber, Füller, Notizbuch, Zettelchen) Was ist Ihnen wichtig?
In der Regel arbeite ich zu Hause am Notebook. Allerdings nutze ich extern dazu einen Bildschirm plus Tastatur. Mein Arbeitszimmer befindet sich unter dem Dach, mit direktem Blick in den Himmel, falls nicht gerade das heruntergezogene Rollo die Sicht stört. Karteikarten sind für mich unverzichtbar, da ich dort die verschiedenen Charaktere meiner Geschichte beschreibe. Wenn ich mich nicht an meinem Arbeitsplatz befinde, schreibe ich meine Gedanken und Ideen in Stichworten auf. Dazu reicht manchmal der Rand einer Zeitung oder die Rückseite eines Einkaufszettels.
6) Wie wird die Geschichte gefunden? (z. B. Erlebnisse aus dem Alltag)
Bei meinen bisherigen Romanen waren es historische Persönlichkeiten oder Ereignisse, die den „Grundstein“ für meine Geschichte geliefert haben. Die Historie verbinde ich dann mit dem Leben meiner Protagonisten. Durch diese Verflechtungen entsteht dann der Roman, der mit tatsächlichen und fiktiven Handlungen gefüllt ist, wobei meine Protagonistin bisher immer fiktiv war. Da die Geschichte meines aktuellen Manuskripts nicht im historischen Genre angesiedelt ist, war die Vorgehensweise für mich dieses Mal etwas anders.
7) Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? (vorheriger Plan, haben Sie die Geschichte/Charaktere bereits vor Augen?)
Bevor ich mit dem Schreiben meiner Geschichte beginne, schreibe ich ein Exposé, das ich meinem Agenten und, je nach Vertragslage, auch dem Verlag vorlege. Darin sind die Protagonisten bereits umrissen. Wenn dann der Schreibprozess beginnt, habe ich meine Protagonisten „im Kopf“, d. h., ich weiß genau, welche Charaktereigenschaften besonders hervorstechen und welche Schwächen bzw. Stärken sie haben. Manches ändert sich im Laufe der Geschichte. Auch für mich ergibt sich manchmal dadurch die ein oder andere überraschende Wendung. Das kann sogar dahin führen, dass Protagonisten eine Art Eigenleben entwickeln 😉
8) Wie lange brauchen Sie für ein Buch? (von der Idee bis zum Druck)
Das hängt von der Art der Geschichte ab. Für einen Historischen Roman benötige ich deutlich länger, da hier die Recherchearbeit sehr aufwendig ist. Bisher habe ich von der Idee bis zum fertigen Buch zwischen 17 und 20 Monaten benötigt.
9) Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
Ich würde es als ungeduldige Vorfreude bezeichnen.
10) Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
Nachdem ich mein erstes Manuskript fertig hatte, haben mich Freunde und Familienangehörige, die als Testleser herhalten mussten, dazu ermutigt.
11) Haben Sie Einfluss auf Titel und Cover?
Nur bedingt. Ich kann Titel vorschlagen und auch ablehnen. Bei meinem zweiten Roman wurde beim Arbeitstitel übernommen. Beim Cover ist mein Einfluss bisher ziemlich gering.
12) Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
Da ich drei Tage in Stuttgart arbeite, bleiben die restlichen vier Tage für das Schreiben übrig. Normalerweise sitze ich ab sieben Uhr morgens, nachdem meine Kinder zur Schule gegangen sind, am Schreibtisch und arbeite bis mittags. Wenn der Nachmittag zu hektisch ist, um mich wieder völlig dem Schreibprozess zu widmen, nutze ich diese Zeit für das Überarbeiten meiner Seiten oder zum Recherchieren. Das Wochenende wird ebenfalls zum Schreiben eingeplant, zumindest die Vormittage und manchmal sitze ich eben auch abends am Notebook.
13) Mögen Sie Hörbücher?
Hörbücher sind sicher praktisch, aber nichts für mich. Ich weiß jedoch von einigen Freunden, die gerne beim Autofahren auf Hörbücher zurückgreifen.
14) Was denken Sie über eBooks?
Hierin liegt sicher noch eine große Entwicklung für die Zukunft. Ich fahre 3x/Woche mit der S-Bahn und stelle fest, dass immer mehr Menschen diese Möglichkeit nutzen. Trotz einiger Vorteile bleibe ich bei der herkömmlichen Variante. Ich brauche ein Buch in den Händen und Papier zum Umblättern. Der typische Buchgeruch gehört für mich zum Leseerlebnis dazu.
15) Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Ich bin grundsätzlich ein positiver Mensch, grüble aber auch ganz gerne und komme dann gelegentlich ins Zweifeln. Es ist mir sehr wichtig, Zeit für meine Familie und meine besten Freunde zu haben. Ich lache gerne (laut) und höre ebenso gerne (auch laut) Musik. Des Öfteren singe ich zum Leidwesen meiner Kinder zur Musik mit, denn in dieser Sache bin ich völlig talentfrei.
16) Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
Bisher habe ich diese Erfahrung zum Glück noch nicht gemacht. Aber wenn der Schreibprozess mal ins Stocken gerät, hilft mir am besten die Bewegung an der frischen Luft.
17) Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche?
Vor meinen Knieproblemen bin ich regelmäßig joggen gegangen. Jetzt habe ich die Nordic walking-Variante gewählt, aber noch immer begleitet mich mein MP3-Player. Außerdem verbringe ich meine Zeit am liebsten mit meiner Familie und guten Freunden. Das Lesen zählt schon immer zu meinen Freizeitbeschäftigungen.
18) Welches ist Ihr Lieblingsbuch/-hörbuch?
Schwierige Frage, da es einige Bücher gibt, die ich sehr gut finde. „Die Säulen der Erde“ von Ken Follett zählt sicher zu meinen Lieblingsbüchern.
19) Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? (Gerne auch utopische Wünsche/Vorstellungen)
Allgemein wünsche ich mir mehr soziale Gerechtigkeit, weniger Kriege und Armut.
Für mich persönlich steht das Glück und die Zufriedenheit meiner Kinder natürlich ganz oben auf der Liste.
In beruflicher Hinsicht wünsche ich mir, dass ich weiterhin mit meinen Geschichten LeserInnen begeistern kann. Es ist immer wieder ein wunderbares Gefühl, wenn man seine eigene Geschichte als fertiges Buch in den Händen halten darf.
Ansonsten würde ich gerne noch einige Reisen unternehmen und tolle Ziele erkunden, möchte noch ganz oft an irgendwelchen Stränden sitzen und aufs Meer blicken…
Vielen herzlichen Dank für das Interview.
Monica (~Buecherloewe) & Nicole (~I_love_books)

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