Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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Die Leseleidenschaft-Mädels
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Julia Molnar (Autorin)

Copyright by Julia Molnar

Copyright by Julia Molnar

NameJulia Molnar
Linkhttp://molnar.nepa-verlag.de
Geburtsjahr oder Alter1994
WohnortWien
BuchtitelDas lodernde Feuer
GenreKurzgeschichten
1) Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Sprachen haben mich schon immer interessiert. Ich finde es einfach schön, wenn man mit Worten seine Gefühle und Meinungen zum Ausdruck bringen kann. Da ich mir stets Gedanken zu verschiedenen Themen mache, habe ich nach einem Ventil gesucht um alle in meinem Kopf spukenden Denkansätze irgendwo zu manifestieren. Das Schreiben von Geschichten bot sich hier sehr an, da ich dadurch die Gelegenheit bekam dem Denkansatz auch noch eine Hülle aus Fantasie zu verpassen.

2) Lesen Sie selber gerne? (wenn ja welches Genre)
Ja, das Lesen von Büchern ist eine große Leidenschaft von mir. Prinzipiell habe ich hier kein bevorzugtes Genre. Natürlich begeistern mich vor allem Klassiker wie Goethe oder Hesse, aber auch Autoren der Gegenwart können mich durch eine lebhafte und besonders interessante Erzählweise in ihren Bann ziehen. Das können gute Krimis sein, aber auch psychologische Romane, Gedichte oder Dramen.

3) Wann haben Sie mit dem Schreiben angefangen?
In der Volksschule habe ich meine ersten Versuche auch außerhalb des Unterrichts gewagt, wobei ich diese eher zum Spaß verfasst habe. Dann habe ich mich im Gymnasium fast ausschließlich Gedichten gewidmet. Erst vor drei Jahren habe ich begonnen, Kurzgeschichten zu schreiben.

4) Können Sie sich vorstellen in einem anderen Genre zu schreiben?
Ja, sogar sehr gut. Ich möchte so vielseitig schreiben wie nur möglich, denn ich brauche die Herausforderung und die Abwechslung. Ich wäre einem Roman oder einem Theaterstück in keiner Weise abgeneigt.
5) Wie gestalten Sie das Schreiben? (Ritual, per Hand/PC, bestimmter Ort/Zeit, bestimmte Materialien wie Kugelschreiber, Füller, Notizbuch, Zettelchen) Was ist Ihnen wichtig?
Normalerweise schreibe ich alle meine Geschichten mit meinem PC oder Laptop. Meistens steht neben der Tastatur eine dampfende Tasse Tee, und oft liegt dort auch noch ein Notizblock. Diesen Block trage ich auch meistens tagsüber in der Tasche bei mir um eine plötzliche Idee für eine Geschichte sofort festhalten zu können. Manchmal schreibe ich auch in meinem Garten, in einem abgelegenen Dorf, an der frischen Luft sitzend. Doch am wichtigsten ist, dass ich in der Phase des Schreibens ungestört bin. Weiters finde ich es wichtig, dass, wann immer ich schreibe, die Lust etwas zu verfassen vorhanden ist. Das heißt, ich schreibe nur dann, wenn ich mir sicher sein kann, dass dem Schreiben meine ganze Aufmerksamkeit gehört. Es ist mir einfach zu wichtig um nur halbherzig bei der Sache zu sein.
6) Wie wird die Geschichte gefunden? (z. B. Erlebnisse aus dem Alltag)
Das ist im Allgemeinen recht unterschiedlich. Oftmals sind es Erlebnisse aus dem Alltag, die mir den entscheidenden Denkansatz für eine Geschichte liefern. Manchmal sind es Träume, die eine zündende Idee beinhalten. Doch meistens sind es einfach Ideen oder Auswüchse meiner Fantasie.

7) Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? (vorheriger Plan, haben Sie die Geschichte/Charaktere bereits vor Augen?)
Für gewöhnlich schreibe ich, vor allem bei Kurzgeschichten, einfach darauf los mit einem bestimmten Thema bzw. einem Gefühl, das ich vermitteln möchte, vor Augen. Sollte die Kurzgeschichte länger als fünf Seiten sein, dann mache ich mir eventuell eine kleine Skizze des Handlungsstrangs in meinen Notizblock. Die Charaktere wiederum habe ich immer ganz klar und deutlich im Gedächtnis von dem Moment an, in dem ich sie entwickelt habe. Mit der Namensgebung ist ihr Schicksal auch besiegelt.

8) Wie lange brauchen Sie für ein Buch? (von der Idee bis zum Druck)
Da ich bis jetzt nur ein Buch veröffentlicht habe, ist es schwer eine allgemein gültige Aussage darüber zu treffen, doch für mein Debüt habe ich ungefähr ein halbes Jahr gebraucht.

9) Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
Ja, der erste Satz ist für mich wie eine noch undefinierte Wissenschaft. Ich lösche mindestens vier bis fünf Versionen bevor ich den Satz gefunden habe, der dann den Anfang meiner Geschichte bildet. Mein Herz klopft immer im Takt der klappernden Tastatur, denn immerhin ist der erste Satz der erste Eindruck von der Geschichte für den Leser.

10) Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
Dieser Wunsch entstand im Zuge des Traums, Menschen mit meinen Geschichten berühren und in eine andere Welt entführen zu können. Ich möchte gerne etwas von mir und meinen Gedanken in diese Welt schicken, nicht um bewundert oder anerkannt zu werden, sondern um Menschen zum Nachdenken zu bringen. Das ist mein größtes Ziel, das ich seit ungefähr zwei Jahren anstrebe. Doch ich habe abgewartet, bis ich bereit war, den entscheidenden Schritt in Richtung Veröffentlichung zu gehen.

11) Haben Sie Einfluss auf Titel und Cover?
Ja. Mein Verlag ist diesbezüglich sehr kooperativ und lässt mir viele Wahlmöglichkeiten. Ich finde diese Zusammenarbeit wirklich klasse. Beispielsweise habe ich angedeutet, dass ich gerne Rosen auf dem Cover hätte. Die Kombination vieler Ideen von Seiten des Verlags und auch von meiner Seite hat ein Cover geschaffen, auf das ich wirklich stolz bin.

12) Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
Ich versuche mich so oft wie möglich dem Schreiben in meiner Freizeit zu widmen, wobei ich wie oben erwähnt immer nur dann „in die Tasten haue“, wenn ich mich danach fühle.


13) Mögen Sie Hörbücher?
Ja, obwohl ich noch nicht so viele gehört habe. Ich finde die rhetorischen Fähigkeiten der Sprecher sehr gut, denn diese lassen eine Geschichte richtig gut zur Geltung kommen. Dennoch muss ich zugeben, dass ich ein Buch immer bevorzugen werde.

14) Was denken Sie über eBooks?
Ich sehe eBooks als gute Ergänzung zur üblichen Vermarktung von Büchern, die unbekannten Autoren eine Chance geben, gelesen zu werden. Trotzdem werden eBooks für mich immer nur als Ergänzung zu realen Bücher fungieren. Sie werden diese meiner Meinung nach nie ersetzen können. Dafür liebe ich das Gefühl, ein Buch durchblättern zu können, viel zu sehr.
15) Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Ich denke, dass ich eine Mischung aus Träumerin und Beobachterin bin. Ich strebe an immer ich selbst zu sein.

16) Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
Wenn ich das Gefühl habe, dass ich etwas Niederschreiben muss, und mir fällt die passende Formulierung nicht ein, dann gehe ich entweder in meinem Zimmer auf und ab oder versuche völlig neu an den Gedanken heranzutreten. Oft ist ein Rückschritt ein Schritt in die richtige Richtung.

17) Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche?
Weitere Leidenschaften meinerseits sind tanzen, philosophieren und diskutieren. Oft fesselt mich ein Thema so sehr, dass ich stundenlang mit Freunden oder meiner Familie darüber reden kann. Ich habe großes Interesse an Tieren, unser Haushalt beherbergt eine Katze, die ich über alles liebe. Weiters interessieren mich auch noch fremde Kulturen, Sprachen und ferne Länder. Daher ist es nicht verwunderlich, dass reisen zu meinen Leidenschaften zählt.

18) Welches ist Ihr Lieblingsbuch/-hörbuch?
Nun, das ist eine wirklich schwere Frage. Ich werde an dieser Stelle einfach meine momentanen drei Lieblingsbücher nennen – „Angst“ von Stefan Zweig, „Demian“ von Hermann Hesse und „Faust I“ von Goethe
19) Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? (Gerne auch utopische Wünsche/Vorstellungen)
Ich wünsche mir am Ende meines Lebens sagen zu können, dass ich mein Leben in glücklicher und erfüllender Art und Weise gelebt habe. Meine literarischen Pläne sind zahlreich, wahrscheinlich möchte ich mich als nächstes mit meinem ersten Roman beschäftigen. Die Idee dazu existiert schon in meinem Kopf. Weiters freue ich mich schon auf mein, im August startendes High School Jahr in Eastbourne, England.

Vielen herzlichen Dank für das Interview.
Monica (~Buecherloewe) & Nicole (~I_love_books)
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