Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Jochen Till (Autor)

Copyright by Fotopoetin Jen Preusler

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NameJochen Till
Linkwww.jochentill.de
Geburtsjahr oder Alter1966
WohnortSulzbach am Taunus
BuchtitelSpackos in Space, Ohrensausen, Charlie & Leo, Raubritter Rocko u.vm.
GenreKinder- und Jugendbuch
1) Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Das war Zufall. Ich wollte meiner damaligen Freundin den Traum erfüllen, dass mal jemand ein Buch für sie schreibt. So ist mein erstes Buch (Der Junge Sonnenschein) entstanden.

2) Lesen Sie selber gerne? (wenn ja welches Genre)
Als eingefleischter Comicfan lese ich natürlich sehr gerne Comics. Ansonsten mag ich realistische Romane. Lieblingsautoren: John Steinbeck, Mark Twain, John Irving, Easton-Ellis, Nick Hornby
3) Wann haben Sie mit dem Schreiben angefangen?
Ich habe mit 15/16 schon Songtexte für meine Bands und Gedichte geschrieben. Das erste Buch schrieb ich dann aber erst mit 29.
4) Können Sie sich vorstellen in einem anderen Genre zu schreiben?
Ich habe gerade mit „Spackos in Space“ ein Science-Fiction-Buch geschrieben, allerdings auch für Kinder. Und für Erwachsene habe ich bereits einen Pulp-Roman (Der letzte Romantiker) und zwei Bücher über TV-Serien (Bekenntnisse eines Serienjunkies) geschrieben. Was ich sicher nicht schreiben werde, sind Krimis oder Fantasybücher, das liegt mir überhaupt nicht.

5) Wie gestalten Sie das Schreiben? (Ritual, per Hand/PC, bestimmter Ort/Zeit, bestimmte Materialien wie Kugelschreiber, Füller, Notizbuch, Zettelchen) Was ist Ihnen wichtig?
Ich schreibe zu Hause an meinem PC. Es muss Musik im Hintergrund laufen, sonst ist mir nichts wichtig.
6) Wie wird die Geschichte gefunden? (z. B. Erlebnisse aus dem Alltag)
Da meine Bücher fast alle im echten Leben spielen, finde ich dort auch meine Geschichten.
7) Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? (vorheriger Plan, haben Sie die Geschichte/Charaktere bereits vor Augen?)
Bei mir entwickelt sich das meiste erst während des Schreibens, ich plane vorher nur sehr wenig, damit mich die Figuren noch überraschen können.

8) Wie lange brauchen Sie für ein Buch? (von der Idee bis zum Druck)
Von der Idee bis zum Druck können schon mal 1,5 Jahre oder länger vergehen. Aber da ist ja dann auch ganz viel Leerlauf drin, da die Verlage eine lange Vorlaufzeit haben. Für das eigentliche Schreiben brauche ich je nach Umfang 3 bis 5 Monate.

9) Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
Aufgeregt nicht – eher angespannt, freudig erregt, verzweifelt und panisch zugleich.
10) Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
Da war kein Wunsch, an die Öffentlichkeit zu gehen. Ich habe meinen Erstling einfach aus Neugier mal an viele Verlage geschickt, um zu sehen, was passiert.
11) Haben Sie Einfluss auf Titel und Cover?
Leider nicht so, wie ich es mir manchmal wünsche. Je kleiner der Verlag, desto größer der Einfluss. Bei den großen Verlagen hat man diesbezüglich meistens nicht viel zu sagen. Deshalb hatte ich gerade in meiner Anfangszeit einige sehr hässliche Cover, was mich auch sehr geärgert hat.

12) Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
Es gibt eine Schreibroutine, die bei mir einem normalen Arbeitstag ähnelt. Vormittags schreiben, Mittagspause, weiter schreiben und ab und zu wird noch eine Abendschicht eingeschoben.
13) Mögen Sie Hörbücher?
Ich kann mit Hörbüchern nicht viel anfangen, auch nicht beim Autofahren oder beim Bügeln.
14) Was denken Sie über eBooks?
Grundsätzlich bin ich da offen, auch wenn ich selbst lieber ein richtiges Buch in der Hand habe. Als Autor habe ich damit bisher keine guten Erfahrungen gemacht – das e-book ist noch nicht soweit, die Umsätze sind minimal. Wenn man vom Schreiben leben muss, sollte man (noch) nicht aufs e-book setzen.

15) Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
16) Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
Ich hatte noch nie eine Schreibblockade und glaube auch nicht, dass es sie gibt. Schreibblockaden kriegen komischerweise meistens erfolgreiche Autoren, die es finanziell nicht mehr nötig haben zu schreiben. Ich kann es mir nicht leisten, nicht zu schreiben, also kann ich mir auch keine Schreibblockade leisten.
17) Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche?
Ich spiele Schlagzeug in der einen oder anderen Band und verbringe viel Zeit mit TV-Serien.

18) Welches ist Ihr Lieblingsbuch/-hörbuch?
Da kann ich mich nicht auf eins festlegen, es gibt so viele tolle Bücher.
19) Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? (Gerne auch utopische Wünsche/Vorstellungen)
Für die nähere Zukunft wünsche ich mir, dass mein neues Buch „Spackos in Space“ ganz, ganz viele begeisterte Leser findet.
Vielen herzlichen Dank für das Interview.
Monica (~Buecherloewe) & Nicole (~I_love_books)
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