Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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Mala Wintar (Autorin)

Copyright by Mala Wintar

Copyright by Mala Wintar

NameMala Wintar
Linkwww.malawintar.de
Geburtsjahr oder Alter1971
WohnortMannheim
Buchtitel“Die Sünde zu erben”
“Wie ein schwarzer Spiegel”
GenreKrimi
Mystery
Da kommt aber noch mehr
1) Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Ich fand die Möglichkeit, mit Worten Bilder zu kreieren und auf diese Weise Schauplätze, Charaktere und Handlungen vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen zu lassen, ja teilweise sogar Gefühle zu wecken, schon immer faszinierend. Daher entschloss ich mich Anfang 2011 endlich, mein erstes eigenes Buch zu schreiben. Wurde ja auch Zeit. Seit diesem Augenblick hat mich die Schreibleidenschaft gepackt und ich hoffe, sie lässt mich für den Rest meines Lebens nicht mehr los.
2) Lesen Sie selber gerne? (wenn ja welches Genre)
Ich bin eine leidenschaftliche Leserin. Sofern es meine Zeit erlaubt, ziehe ich ein gutes Buch einem Film allemal vor. Dabei greife ich zu Büchern ganz unterschiedlicher Genres. Besonders gerne lese ich Werke aus den Bereichen Fantasy und Horror. Auch Krimis und Thriller liebe ich sehr.
3) Wann haben Sie mit dem Schreiben angefangen?
Schon als Kind habe ich mir kleine Geschichten ausgedacht und teilweise sogar bebildert. Daher dachten viele meiner Freunde, ich werde später mal Comiczeichnerin. Es hat mir schon immer Spaß gemacht, meine Umgebung auf diese Weise zu unterhalten. Auch während des Schulunterrichts ging ich dieser Tätigkeit fleißig nach. Sehr zur Freude meiner Klassenkameraden. Meine Lehrer dagegen waren weniger begeistert. Bis auf meinen Religionslehrer in der gymnasialen Oberstufe. Er liebte meine Comics, die ich sogar passend zum Unterricht gestaltete. Zum Beispiel den, als Noah von Gott mit einem Blitzschlag auf den Kopf gewürdigt wurde. Vielleicht nicht ganz bibelkonform, aber es hat den Unterricht ungemein aufgelockert. Nach meinem Design-Studium ging ich in die Werbebranche und ein Teil meiner Aufgaben bestand darin, mir Werbespots auszudenken. Es ist nicht einfach, einen Spot zu entwickeln, der innerhalb weniger Sekunden beim Zuschauer ankommen und nach Möglichkeit im Gedächtnis bleiben soll. Aber eine schlüssige Geschichte zu entwickeln, die sich über mehrere hundert Seiten erstrecken kann, ist etwas ganz anderes. Ich wollte etwas schaffen, das nicht nur für ein paar Sekunden, sondern für viele Stunden fesselt. Mit dem Schreiben anzufangen war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.
4) Können Sie sich vorstellen in einem anderen Genre zu schreiben?
Unbedingt. Grundsätzlich bin ich für alles offen. Wenn sich eine Idee in meinem Kopf festgesetzt hat, bleibt mir nichts anderes übrig, als sie aufzuschreiben.
5) Wie gestalten Sie das Schreiben? (Ritual, per Hand/PC, bestimmter Ort/Zeit, bestimmte Materialien wie Kugelschreiber, Füller, Notizbuch, Zettelchen) Was ist Ihnen wichtig?
Es beginnt mit Unmengen von Zetteln, Notizbüchern und Bleistiften. Neuerdings bin ich dazu übergegangen, die einzelnen Blätter in chronologischer Reihenfolge mit Tesafilm aneinander zu kleben. Auf diese Weise entsteht gerade mein neuestes Klappwerk, mit dem vermutlich außer mir selbst kaum jemand etwas anfangen kann. Aber für mich ist es eine wunderbare Methode, Szenenabläufe zu ordnen und bei Bedarf rasch zu ergänzen. Sobald die Struktur von der ersten bis zur letzten Szene fertig ist, setze ich mich an den PC und schreibe.
6) Wie wird die Geschichte gefunden? (z. B. Erlebnisse aus dem Alltag)
Durch eine spontane Idee. Bei meinem Krimi war es die Mordszene, die mir unwillkürlich in den Kopf geschossen ist. Ich habe dieses Bild noch immer vor Augen. Fast wie die Erinnerung an eine alte Fotografie. Natürlich habe ich so etwas noch nicht wirklich gesehen. Aber es war eine jener Ideen, die einem keine Ruhe mehr lassen, sobald sie sich ins Bewusstsein gedrängt haben. Danach musste ich mir überlegen, welche Geschichte dahinter stecken könnte.
7) Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? (vorheriger Plan, haben Sie die Geschichte/Charaktere bereits vor Augen?)
Nachdem ich in etwa weiß, wie die Handlung aussehen soll, überlege ich mir, welche Protagonisten ich brauche. Welche Stärken, welche Schwächen haben sie? Jede meiner wichtigen Figuren erhält einen kleinen Lebenslauf. Wenn es mir gelingt, beim Leser Sympathie oder Abneigung meinen Figuren gegenüber zu erwecken, habe ich mein Ziel als Autorin erreicht.
8) Wie lange brauchen Sie für ein Buch? (von der Idee bis zum Druck)
Das hängt sehr vom Genre, der Komplexität der Geschichte und nicht zuletzt vom Seitenumfang ab. Für meinen Kriminalroman waren es etwa acht, für meine Mystery-Kurzgeschichte etwa anderthalb Monate.
9) Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
Da die konzeptionelle Vorarbeit in meinem Fall sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, kann ich es kaum erwarten, endlich den ersten Satz zu schreiben. Bin ich erst einmal an diesen Punkt gelangt, komme ich erst wieder zur Ruhe, wenn ich das Wörtchen ENDE getippt habe
10) Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
Vermutlich bestand dieser Wunsch schon immer. Ich möchte, dass möglichst viele Menschen meine Geschichten lesen. Sonst würde ich mir nicht die Mühe machen, sie aufzuschreiben. Die Vorstellung, jemanden im Geiste das miterleben zu lassen, was ich mir zuvor ausgedacht habe, finde ich ungeheuer spannend.
11) Haben Sie Einfluss auf Titel und Cover?
Ja, da ich im Augenblick noch alles selbst mache. Als Designerin habe ich da natürlich von Berufs wegen einen Vorteil.
12) Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
Ich schreibe so viel und so oft wie möglich. Manchmal stehe ich mitten in der Nacht nochmals auf, um eine Idee zu notieren oder an einer Szene zu schreiben. Wenn ich ohne mein Notizbuch aus dem Haus gehe, fühle ich mich nicht vollständig.
13) Mögen Sie Hörbücher?
Hörbücher sind eine fabelhafte Möglichkeit, sogar unterwegs in den Genuss einer guten Geschichte zu kommen, oder sich zu Hause auf dem Sofa mit geschlossenen Augen zu entspannen.
14) Was denken Sie über eBooks?
Eine tolle Sache. Auf diese Weise ist es möglich, viele Bücher auf kleinstem Raum stets bei sich zu tragen. Ein Buch aus echtem Papier mit einem besonderen Einband ist natürlich auch etwas Schönes. Inzwischen genieße ich es aber, gerade umfangreichere Werke auf meinem leichten Reader lesen zu können.
15) Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Schwarz und weiß, immer mit einem Augenzwinkern. Ich gehöre nicht zu den Menschen, denen ein Lächeln ins Gesicht gemeißelt wurde. Wer mich nicht kennt, wird mich vielleicht für einen ernsten Menschen halten. Das bin ich aber ganz und gar nicht. Besonders der schwarze Humor hat es mir angetan. Ich genieße gern, liebe die schönen Künste und erfreue mich an den kleinen und großen Dingen, die das Dasein bietet. Kreativität ist mein Leben.
16) Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
Mit einer echten Schreibblockade musste ich noch nicht kämpfen. Wenn die Entwicklung meiner Handlung ins Stocken gerät, hilft es mir meist, die Augen zu schließen, Musik zu hören und die Gedanken schweifen zu lassen.
17) Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche?
Vom Schreiben abgesehen ist mir Musik ganz besonders wichtig. Beim Schreiben meiner Geschichten trägt sie einen großen Teil dazu bei, wie das Endergebnis aussieht. Musik beeinflusst meine Gefühlswelt ganz erheblich und eine bestimmte Melodie genügt, um in meinem Kopf Bilder und Szenen entstehen zu lassen. Darüber hinaus genieße ich es, auch selbst zu spielen, zu singen und komponieren. Auch das eine oder andere Computerspiel hat mir in meiner Freizeit schon etliche unterhaltsame Stunden beschert.
18) Welches ist Ihr Lieblingsbuch/-hörbuch?
A Song of Ice and Fire von George R. R. Martin habe ich verschlungen.
19) Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? (Gerne auch utopische Wünsche/Vorstellungen)
Schreiben, schreiben, schreiben
Vielen herzlichen Dank für das Interview.
Monica (~Buecherloewe) & Nicole (~I_love_books)
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