Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft
Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL
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wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Interview Erasmus Herold (Autor)

Copyright by Erasmus Herold Stromberg

Copyright by Erasmus Herold Stromberg

NameErasmus Herold
Linkwww.ErasmusHerold.de
Geburtsjahr oder Alter44 Jahre alt
WohnortStromberg, NRW, D
BuchtitelUnd dein Lohn ist der Tod
GenreKrimi
1) Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Eine Idee, die ich schon lange im Kopf hatte, beflügelte mich eines Wochenendes, alle Punkte zusammenzutragen. Überrascht vom Umfang meiner Recherche entwickelte ich einen Zeitstrahl und eine Liste der eingesetzten Protagonisten. Nach und nach kristallisierte sich ein spannender Handlungsablauf. Daraus wurde mein erster Roman, ein Zukunftstkrimi (Krontenianer – Rendezvous am Bogen).
2) Lesen Sie selber gerne? (wenn ja welches Genre)
Wenn es die Zeit neben Beruf, Familie und Schreiben zulässt, lese ich sehr gerne. Ich mag es auf diesem Wege in eine virtuelle Welt abzutauchen. Krimis und Zukunftsgeschichten (nicht so mit Fantasy-Elementen) interessieren mich sehr. Bei Krimis mag ich es, auch als Leser miträtseln zu können und selbst eine Spur zum Täter entdecken zu können. An Science Fiction mag ich die ersonnenen Zukunftsvisionen, insbesondere, wenn sie denkbar und glaubwürdig erscheinen. Ich finde es schade, nicht zu wissen und selbst nicht erfahren zu können, wo wir in zweihundert oder dreihundert Jahren als Menschen stehen werden.
3) Wann haben Sie mit dem Schreiben angefangen?
2009 habe ich meinen ersten Roman begonnen. 2011/2012 folgte mein Krimi „Und ich vergebe dir nicht“. 2012/2013 erschien der Nachfolger mit einer in sich eigenständigen Geschichte „Und ich vergebe dir nicht“.
4) Können Sie sich vorstellen in einem anderen Genre zu schreiben?
Solange die Geschichte Spannungselemente enthält, unterschiedliche Verwirrungen generiert und verschiedenen Handlungsstränge miteinander verzahnt, wäre so etwas denkbar.
5) Wie gestalten Sie das Schreiben? (Ritual, per Hand/PC, bestimmter Ort/Zeit, bestimmte Materialien wie Kugelschreiber, Füller, Notizbuch, Zettelchen) Was ist Ihnen wichtig?
Für gewöhnlich schreibe ich meine Geschichten am PC, sehr gerne aber auch auf einem Tablett. Das geht besser, als für gewöhnlich angenommen. Gleichwohl ertappe ich mich, dass ich spontane Ideen oder auch faszinierenden Wort-Satz-Gebilde auf Papier oder im Smartphone notiere, um dieses später weiterverwenden zu können. In der Regel schreibe ich spät Abends, da kann ich mich gut konzentrieren, nachdem die hauptberufliche Arbeit erledigt ist und man der eigenen Familie gerecht wurde. Selten sitze ich dann am Schreibtisch und überlege, was ich heute schreiben will. Vielmehr bin ich mein eigener Datentypist, der zusammenträgt, was ihn über den Tag hinweg an Fragen bewegt hat.
6) Wie wird die Geschichte gefunden? (z. B. Erlebnisse aus dem Alltag)
Der Alltag spielt eine große Rolle. Vieles, was ich sehe und erlebe, treibt einen zu neuen Ideen. Dabei ist das Spiel „was wäre wenn“ von großer Bedeutung. Beispiel: Was wäre, wenn die beiden Personen aus der Einkaufsstraße sich nicht nur angeschrien hätten, sondern ... Wie wirken die baulichen Gegebenheiten? Welchen Einfluss haben die Menschen um das Geschehen herum? Wie können Situationen eskalieren?
7) Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? (vorheriger Plan, haben Sie die Geschichte/Charaktere bereits vor Augen?)
In der Tat entsprechen meine Hauptdarsteller echten Vorbildern, ob nun aus meinem eigenen, realen Leben oder auch aus dem Fernsehen. Niemand wird sich jemals in meinem Buch erkennen oder wiederfinden können, gleichwohl hilft so ein „festes Vorbild“, dass die einzelne Person sich in ihrem Aussehen und ihren Charakterzügen von der ersten bis zur letzten Seite treu bleibt.
8) Wie lange brauchen Sie für ein Buch? (von der Idee bis zum Druck)
Für gewöhnlich ein Jahr.
9) Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
Aufregung ist nicht passend. Vielmehr ist es entscheidend, meinen mir eigenen Film vor dem inneren Auge ans Laufen zu bekommen. Dann heißt es schreiben und vor allem Schritthalten ☺
10) Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
Ein Buch zu schreiben ist das eine. Es zu veröffentlichen, zu bewerben und zu verkaufen, gehört aber genau so dazu. Wer unter der unendlichen Auswahl von Autoren erfolgreich sein will, muss sich engagieren. Das bedeutet, nach dem Druck beginnt ein großes Stück Arbeit.
11) Haben Sie Einfluss auf Titel und Cover?
Ja und das finde ich sehr schön. Einerseits haben die Cover von „Und ich vergebe dir nicht“ und von „Und dein Lohn ist der Tod“ mit der Geschichte zu tun, andererseits hat mir der Verlag mehrere Vorschläge vorgelegt und mich dementsprechend um meine eigene Meinung gefragt. Das rechne ich dem Niemeyer Buchverlag hoch an.
Die Titel entsprechen meiner Feder und zeigen insbesondere nach dem Lesen der Krimis ihre besondere Bewandtnis.
12) Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
Ich schreibe gerne spät Abends. Dann kann ich mich wieder gut konzentrieren und meine Gedanken schweifen lassen.
13) Mögen Sie Hörbücher?
Ja. Aber was ich als Hörbuch höre, würde ich nie lesen wollen. Für gewöhnlich kaufe ich mir Hörbücher zu Themen oder von Autoren, die mich nur am Rande interessieren, wo ich aber etwas über die Inhalte erfahren möchte.
14) Was denken Sie über eBooks?
Das ist für mich ein müßiges Thema. Das Buch aus Papier und das digitale eBook haben beide ihre Lebensberechtigung. Genau so, wie eine Treppe und ein Aufzug. Gleichwohl glaube ich, dass es durch die Einführung von digitalen Büchern gelungen ist, wieder mehr Menschen ans Lesen zu bekommen. Auf Reisen, im Zug auf dem Weg zur Arbeit und in vielen anderen Gegebenheiten des täglichen Lebens stellt das eBook eine brauchbare Alternative dar. Ich persönlich mag Bücher aus Papier und liebe es, zu Hause meine Büchersammlung im Regal zu betrachten.
15) Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Mensch sein und Mensch bleiben, das ist mir immer wichtig. Wer mir auf Augenhöhe begegnet kann mit Sicherheit einiges von mir erwarten.
16) Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
Wenn mir nichts einfällt, schreibe ich nicht und ich sehe dann auch keinen Zwang zum Schreiben. Wenn ich davon in Lesungen berichte, schauen mich die Zuhörer für gewöhnlich ungläubig an, aber es gibt Zeiten beim Schreiben, da mache ich auch eine oder zwei Wochen Pause. Schreiben ist nicht mein Hobby, es ist meine Leidenschaft.
17) Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche?
Ich spiele gerne Squash und mag es durch unsere angrenzenden Wiesen und Felder zu joggen. Insbesondere Squash ist im diesem Jahr viel zu kurz gekommen.
18) Welches ist Ihr Lieblingsbuch/-hörbuch?
Ein einzelnes Buch herauszuheben fällt mir schwer. Die Krimis von Fred Vargas mag ich sehr.
19) Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? (Gerne auch utopische Wünsche/Vorstellungen)
Ich wünsche mir, mit neuen tollen Geschichten die Leser zu begeistern und ihnen unzählige kurzweilige Stunden zu bereiten.
Vielen herzlichen Dank für das Interview.
Monica (~Buecherloewe) & Nicole (~I_love_books)
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