Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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Henry-Sebastian Damaschke (Autor)

Copyright by Henry Damaschke

Copyright by Henry Damaschke

NameHenry-Sebastian Damaschke
Linkwww.sheep-black.com
Geburtsjahr oder Alter1960
WohnortD-Köln NRW
BuchtitelElche morden nicht
GenreKrimi
1) Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Ich habe einfach irgendwann begonnen, ich kann das nicht einmal mehr genau sagen, aber es begann alles mit der Schöpfung des Regenbogen-Elchs. Ich bin von der Profession her Sozialpädagoge und habe mir das Kind in mir bewahren können. Durch meine ständige Arbeit mit Kindern und Jugendlichen saß dann irgendwann der Regenbogen-Elch auf meiner Fensterbank und so entstand das erste Buch „Das schwarze Schaf mit den 109 weißen Haaren“. Nach und nach entwickelten sich immer mehr Figuren und immer mehr Geschichten und so begann ich, Kinder- und Jugendbücher zu schreiben, dann folgten Kurzgeschichten, Satiren und einige Gedichte. In 2011/12 entstand mein erster Krimi.
2) Lesen Sie selber gerne? (wenn ja welches Genre)
Ich lese selbst wahnsinnig gerne, die Genres sind dabei unterschiedlich, von Shakespeare im Original bis hin zu Kurzgeschichten, aber am liebsten lese ich Geschichtsbücher und historische wissenschaftliche Romane, aber es darf auch mal ein guter Thriller sein.
3) Wann haben Sie mit dem Schreiben angefangen?
Naturgemäß wurde ich in der Schule zum Schreiben gezwungen, schließlich muss man das ja lernen - aber Spaß beiseite, ich schreibe eigentlich ernsthaft erst seit 2000.

4) Können Sie sich vorstellen in einem anderen Genre zu schreiben?
Natürlich, ich denke, ein Autor muss heute vielfältig sein und jedes Genre bedienen können, aber wenn ich es mir aussuchen kann, dann liebe ich humorvolle Krimis und natürlich Kinder-und Jugendbücher. Eine große Leidenschaft ist die Satire mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor.

5) Wie gestalten Sie das Schreiben? (Ritual, per Hand/PC, bestimmter Ort/Zeit, bestimmte Materialien wie Kugelschreiber, Füller, Notizbuch, Zettelchen) Was ist Ihnen wichtig?

Wenn ich schreibe, dann ausschließlich im Arbeitszimmer am PC. Habe ich einen Plotgedanken, ist das wie ein Video, das im Kopf abläuft und dann raus muss. Ich schreibe überwiegend in der Nacht, aber auch tagsüber. Wenn es mich packt, dann muss ich es eben tun. Ein Ritual gibt es nur am Ende eines Buches, da rauche ich eine Zigarre und trinke ein Glas Rotwein. Vorzugsweise mit meiner Frau.

Was ist Ihnen wichtig?

Wichtig ist die Disziplin, mit der ich vorgehe. Ich lasse mich ungerne unterbrechen bei der Arbeit. Ich vergesse dabei meistens alles um mich herum und begebe mich in die Welt des Schreibens. Wenn ich dann auftauche, kann ich beruhigt meinem Brotberuf nachgehen.

6) Wie wird die Geschichte gefunden? (z. B. Erlebnisse aus dem Alltag)
Je nach Genre, zum Beispiel bei meinen Kinderbüchern, sind es oft Alltagssituationen und natürlich besonders pädagogische Inhalte, auf die ich achte. Sprachförderung und Sprachkompensation sind mir besonders wichtig, gerade weil ich immer mehr den Eindruck gewinne, dass die Sprache verkommt.
Bei einem Krimi ist es mehr die eigene Fantasie, die ich darin austobe, da entwickeln sich Krimis je nach Gefühl und Plotgedanken. Allerdings morde ich nie bestialisch, denn dazu reicht dann meine Vorstellungskraft nicht, da ich persönlich gewaltfrei lebe.
7) Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? (vorheriger Plan, haben Sie die Geschichte/Charaktere bereits vor Augen?)
Figuren müssen authentisch sein, sodass sie real auch vorkommen können, ebenso wie du und ich mit Fehlern, Schwächen und Stärken.

8) Wie lange brauchen Sie für ein Buch? (von der Idee bis zum Druck)
Das ist unterschiedlich, aber durchschnittlich brauche ich für ein Kinderbuch einige Monate, für einen Krimi ca. sechs bis acht Monate. Es kommt auch darauf an, wie ich im Brotberuf gefordert bin. Schreiben ist für mich ein Hobby, von dem ich nicht leben kann und es auch gar nicht will.

9) Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
Nein, ich bin nie aufgeregt, ich schreibe in Ruhe und bin die Gelassenheit in Person, weil ich sehr diszipliniert vorgehe. Aufgeregt bin ich erst, wenn das Werk fertig ist und ich die ersten Rezensionen bekomme. Wenn es gefallen hat, freue ich mich, und wenn es Kritik gibt, bin ich bereit, daraus zu lernen. So etwas nehme ich nie persönlich, aber ich denke darüber nach, wenn es eine ehrliche Kritik ist.

10) Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
Eigentlich war es nicht mein eigener Gedanke. Freunde und Kollegen hielten meine Schreibe für gut und haben mich quasi überredet. Ich stehe nicht gerne in der Öffentlichkeit und mag auch keine Aufrisse um meine Person. Ich stehe lieber hinter meinem Werk statt davor und es freut mich, wenn es Menschen gefällt.
11) Haben Sie Einfluss auf Titel und Cover?
Beides gestalte ich selbst, und da ich sehr pingelig bin, würde ich mir das auch nicht aus der Hand nehmen lassen. Beim ersten Buch hatte ich keinen Einfluss und darum war das Cover auch Sch… Sorry, ist aber so.
12) Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
Nein, es gibt keinen Rhythmus. Ich schreibe, wenn ich dazu Lust habe. Zum Glück kann ich mir das bei meiner Selbstständigkeit erlauben.
13) Mögen Sie Hörbücher?
Ja, klar, ich habe auch eigene gemacht, weitere sind geplant. Bücher von Autorenkollegen höre ich gerne, leider fehlt oft die Zeit.

14) Was denken Sie über eBooks?
Ich mag eBooks und bin inzwischen gemeinsam mit meiner Frau Selfpublisher. Ich mag aber auch Printbücher, und die eigentlich sogar noch lieber, da man sie anfassen kann.


15) Wie würden Sie sich selbst beschreiben?

Da fragen Sie am besten meine Freunde und meine Frau. Im Prinzip bin ich ein ruhiger und schüchterner Mensch, der einfach schreibt. Ich bin eben ich.

16) Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
So etwas gibt es nicht, ich mache keine Übungen. Wenn nichts geht, dann bin ich in anderen Bereichen kreativ, im Zeichnen zum Beispiel.

17) Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche?
Kochen, Golf und lange Spaziergänge. Katzen und Hunde. Die Zusammenarbeit mit meiner Frau.
18) Welches ist Ihr Lieblingsbuch/-hörbuch?
Habe ich nicht.
19) Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? (Gerne auch utopische Wünsche/Vorstellungen)
Ich möchte weiterhin Menschen, ob klein oder groß, mit meinen Geschichten und Figuren erfreuen. Privat möchte ich mit meiner Frau glücklich sein und einige schöne Reisen unternehmen.

Vielen herzlichen Dank für das Interview.
Monica (~Buecherloewe) & Nicole (~I_love_books)
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2 Kommentare zu Henry-Sebastian Damaschke (Autor)

  • Sigmund sagt:

    „Elche morden nicht“ ist in meinen Augen kein Krimi sondern mutet eher an wie die Aufarbeitung von Beziehungs- bzw. Liebesproblematik. Meine Suche nach Spannung war erfolglos, ich habe mich gelangweilt und das zur Hälfte gelesene Buch kurzerhand weggelegt. Die Schreibweise empfand ich als flach, die Sätze langatmig und mit ständigen Wiederholungen gespickt, die mir irgendwann auf die Nerven gingen. (Dauernd wird gegrinst und gelächelt).
    Ich kann dieses Buch nicht empfehlen.

  • Ich äußere mich selten zu Rezensionen aber wenn die den Hinweis gelesen hätten, hätten sie sich Kummer und Langeweile erspart, denn es ist ein Krimi der anderen Art, aber seien sie versichert bei dem Buch „Der Tod riecht süß“ lehre ich sie das fürchten, ansonsten wünsche ich ihnen viel Spaß in ihrem Leben und bei der Aufarbeitung, vielleicht mal grinsen und lächeln, das macht weniger verbittert *g

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