Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft
Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL
Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Seiten

Claudia Puhlfürst (Autorin)

Copyright by Claudia Puhlfürst

Copyright by Claudia Puhlfürst

NameClaudia Puhlfürst
Link www.puhlfuerst.com
Geburtsjahr oder Alter1963
WohnortZwickau/Sachsen
Buchtitel“Sündenkreis”
GenrePsychothriller
1) Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Ich hatte kein „Erweckungserlebnis“, allerdings einige kleinere Anstöße, die dazu geführt haben, Mitte der Neunziger über mein weiteres Dasein als Biologie/Chemie-Lehrerin ernsthaft nachzudenken. Irgendwann tauchte dann die Erinnerung an schlummernde Fähigkeiten wieder auf. Ich habe schon als Kind und später als Jugendliche sehr gern „fabuliert“, mir Geschichten ausgedacht, Gedichte geschrieben und vertont. Und so entstand die Idee, ein Buch zu schreiben. Dass es ein Krimi sein müsste, war mir von Anfang an klar – ich liebe Krimis; Psychothriller im Besonderen, ich lese sehr viel, sehe alles (oder nehme auf), was im Fernsehen dazu kommt, Serien, Reportagen, Filme, beschäftige mich mit authentischen Fällen.
2) Lesen Sie selber gerne? (wenn ja welches Genre)
Ich kann nicht ohne…
Und habe viele Lieblingsautoren. Genial schreibt Val McDermid in ihren Tony-Hill-Romanen.
Ich mag auch sehr gern Roald Dahl, Jonathan Kellermann, John Sandford, J. T. Lescroart, Andrew Vachss, Patricia Cornwell, John Katzenbach, Elizabeth George, Minette Walters, Gert Prokop (seine Timothy Truckle- Bücher lese ich immer mal wieder, weil sie so gut sind!), Thomas Harris, aber auch gern mal etwas aus der Horror- Ecke, z. B. Stephen King, Dean Koontz oder Peter Straub.
Ich lese zudem viel Fachliteratur, Bücher über Mörder, Täterprofile, Fallermittlungen u.ä.
3) Wann haben Sie mit dem Schreiben angefangen?
Als Kind/ dann viele Jahre Pause, dann erneut so mit Anfang 30.
4) Können Sie sich vorstellen in einem anderen Genre zu schreiben?
Ja. Ich arbeite gerade an einem Kinderbuch mit Detektivgeschichten.

5) Wie gestalten Sie das Schreiben? (Ritual, per Hand/PC, bestimmter Ort/Zeit, bestimmte Materialien wie Kugelschreiber, Füller, Notizbuch, Zettelchen) Was ist Ihnen wichtig?
Ich schreibe am Computer. Ideen kommen ins Notizbuch.
Was ist Ihnen wichtig?
Der saubere Umgang mit der deutschen Sprache. Bildhafte Darstellungen, Spannung, Spannung, Spannung…

6) Wie wird die Geschichte gefunden? (z. B. Erlebnisse aus dem Alltag)
Ich finde die Grundidee oft bei authentischen Fällen. (Mittlerweile habe ich auch schon zwei Bücher mit authentischen Fällen veröffentlicht – weitere sind in Vorbereitung).
Oft notiere ich mir solche Ideen in ein kleines Büchlein oder auf Zettel. Diese Zettelei bildet dann die Inspiration für eine eigene Geschichte.
Bei „Ungeheuer“ war es Edward Theodore Gein, der auf einer Farm in Wisconsin gelebt hat. Bei seiner Festnahme fand man die frisch ausgeweidete Leiche einer Ladenbesitzerin und Teile von mindestens 15 weiteren Leichen; darunter eine Sammlung von Nasen, und Masken aus menschlicher Gesichtshaut. Die meisten Leichen hat er sich vom örtlichen Friedhof „besorgt“, aber zwei Frauen hat er nachweislich auch ermordet. Es ist umstritten, ob Gein auch ein Kannibale war.
Bei „Sensenmann“, dem nächsten Buch, waren es Vorfälle in Kinderheimen, die 2009 ans Licht kamen. Und beim „Sündenkreis“ schließlich Vorgänge in Sekten.
7) Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? (vorheriger Plan, haben Sie die Geschichte/Charaktere bereits vor Augen?)
Ich schreibe die Kapitel hintereinander weg. Also so, wie sie dann auch gelesen werden. Das macht es etwas schwieriger, weil ich mich manchmal erst wieder in die Szenen hineindenken muss. Aber anders kann ich es nicht. *g*
Ich schreibe auch nicht kontinuierlich, jeden Tag, sondern oft nur an den Wochenenden oder in den Ferien. Dann hat man manchmal Details vergessen. Ich lese also zuerst noch einmal das Anschlusskapitel – das hat den Vorteil, dass ich es dabei gleich überarbeiten kann – und beginne dann, weiterzuschreiben.
Vorher weiß ich zwar, wer der Mörder ist, und lege einige Handlungsstränge fest (im Expose) aber vieles, was zwischendurch geschieht, weiß ich vorab auch nicht…
8) Wie lange brauchen Sie für ein Buch? (von der Idee bis zum Druck)
Etwa ein Jahr.
9) Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
Ja sehr. Es kribbelt mich in den Fingern, endlich anzufangen, ich bin gespannt, wie sich die Geschichte entwickelt. Nach etwa 20 Buchseiten überwiegt dann aber die Arbeit.
10) Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
Der Sinn der Frage erschließt sich mir nicht.

11) Haben Sie Einfluss auf Titel und Cover?
Nein. Das ist Verlagssache. Für den Buchtitel mache ich Vorschläge, die aber meist nicht verwendet werden. Über das Cover entscheidet im Verlag eine ganze Gruppe.

12) Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
Ich habe ja noch einen Hauptberuf, arbeite bei Duden. Das heißt, ich kann nicht tage- oder nächtelang durchschreiben. Mir bleiben oft nur die Wochenenden, freie Tage oder mein Urlaub. Und dann muss ich die Arbeit am Manuskript auch gleich als erstes erledigen. Denn ein Vergnügen ist es meist nicht. Es ist richtige Arbeit. Arbeit am Text, Arbeit mit der Sprache. Wenn ich einmal angefangen habe, dann läuft es aber schon ein paar Stunden. Ruhe brauche ich dabei schon. Ich bin ja beim Schreiben „mitten“ in der Geschichte. Störungen reißen einen aus der Situation heraus.
13) Mögen Sie Hörbücher?
Bei längeren Autofahrten schon.

14) Was denken Sie über eBooks?
Ich mag Bücher zum Anfassen. Das haptische spielt eine große Rolle. Ich möchte nicht auf einem Bildschirm etwas zum Vergnügen lesen. Bildschirm bedeutet für mich: Das ist jetzt Arbeit.

15) Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Ich bin ehrgeizig und arbeite zielgerichtet. Niederlagen spornen mich eher an, als dass sie mich verzagen lassen. Meine Schwachstelle ist die Ungeduld.

16) Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
In der Situation war ich zum Glück noch nie.

17) Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche?
Ich bin Rudelführer eines Hundes und zweier Meerschweine. Zeichnen. Lesen. Lesen. Lesen. Ich habe viele Jahre in einem Kammerchor gesungen. Ich liebe Opern und besuche Aufführungen. Ansonsten so profane Dinge wie der Garten.

18) Welches ist Ihr Lieblingsbuch/-hörbuch?
„Der kleine Hobbit“
19) Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? (Gerne auch utopische Wünsche/Vorstellungen)
Viele…vieles

Vielen herzlichen Dank für das Interview.
Monica (~Buecherloewe) & Nicole (~I_love_books)
Print Friendly, PDF & Email

Kommentar verfassen

NetGalley-Mitglied
Professioneller Leser
Find us @
Blogverzeichnis - Bloggerei.de

Follow



Neu! News-Anmeldung

Möchten Sie die Neuigkeiten von unserem Blog per eMail erhalten? Dann melden Sie sich bitte an.