Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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Andrea Tillmanns (Autorin)

Copyright by Andrea Tillmanns

Copyright by Andrea Tillmanns

NameAndrea Tillmanns
Linkwww.andreatillmanns.de
Geburtsjahr oder Alter1972
WohnortNiederzier / NRW
BuchtitelVerschiedene
GenreKinderbücher, Krimis, Phantastik, Liebesromane, …
1) Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Eigentlich durch einen Zufall. Nachdem ich vor vielen Jahren bei einer Lesung überlegt hatte, dass mir das auch Spaß machen könnte, habe ich es einfach mal probiert – und erst beim Schreiben des ersten Romanmanuskriptes begriffen, dass Schreiben genau das war, was mir gefehlt hatte. Danach habe ich zwar immer wieder für einige Monate oder auch mal ein Jahr ausgesetzt, weil einfach die Zeit und Muße zum Schreiben fehlte, aber auch immer wieder angefangen, sobald es wieder in mein Leben passte.
2) Lesen Sie selber gerne? (wenn ja welches Genre)
Sehr gerne, aber leider viel zu selten – nachdem ich als Kind mindestens ein Buch pro Tag verschlungen habe, brauche ich jetzt meist ein paar Wochen für ein Buch, da der Tag einfach nicht genug Stunden hat.
3) Wann haben Sie mit dem Schreiben angefangen?
Mit Mitte zwanzig, damals mit einem heiteren Frauenroman.
4) Können Sie sich vorstellen in einem anderen Genre zu schreiben?
Ich schreibe sowieso in den verschiedensten Genres, momentan vor allem Kinderbücher und Kindersachbücher sowie Krimis, früher eher Phantastik und Liebesromane. Momentan habe ich noch Aufträge für die gleichen Genres, in denen ich zurzeit sowieso zu Hause bin – aber wenn sich das ändert, kann ich mir durchaus vorstellen, auch wieder in andere Genres zu wechseln.
5) Wie gestalten Sie das Schreiben? (Ritual, per Hand/PC, bestimmter Ort/Zeit, bestimmte Materialien wie Kugelschreiber, Füller, Notizbuch, Zettelchen) Was ist Ihnen wichtig?
Ich schreibe prinzipiell am Computer, da ich meine Handschrift nachher meist nicht mehr lesen kann – aber Zettel mit Ideen verteile ich natürlich dennoch überall. Es ist auf alle Fälle immer ein gutes Zeichen, wenn mich eine Geschichte nicht loslässt, sondern auch zum Einkaufen oder unter die Dusche verfolgt – dann hoffe ich, dass sie auch für die späteren Leser ebenso interessant ist.
6) Wie wird die Geschichte gefunden? (z. B. Erlebnisse aus dem Alltag)
Das ist sehr unterschiedlich – erste Ideen können beispielsweise aus Zeitungsartikeln, anderen Büchern, Filmen, aufgeschnappten Bemerkungen oder Beobachtungen im Supermarkt entstehen. Der Schritt von „Ach, das wäre eigentlich mal eine ungewöhnliche Mordmethode“ zum kompletten „Roten Faden“ ist dann aber noch ziemlich weit, und er braucht oft auch sehr lange. In dieser Phase versuche ich, viel zu lesen, da mir Lesen am ehesten hilft, die einzelnen Stationen der Handlung zu finden und zusammenzufügen. Und die Kleinigkeiten, die die Geschichte lebendig machen, entstehen meist während des Schreibens bzw. Überarbeitens – oder kommen mir auch zu ganz anderen Zeiten in den Sinn, was dann in den oben erwähnten Zettelchen resultiert.
7) Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? (vorheriger Plan, haben Sie die Geschichte/Charaktere bereits vor Augen?)
Manche Teile der Geschichte sowie die Charaktere in groben Zügen sind festgelegt, ehe ich zu schreiben beginne. Vieles entwickelt sich auch erst während des Schreibens – die Protagonisten schaffen es immer wieder, mich zu überraschen, und dementsprechend entwickelt sich auch die Geschichte nicht immer so, wie ich es mir ursprünglich vorgestellt hatte. Aber sonst wäre es auch langweilig – wenn das Buch in jedem Detail bereits in meinem Kopf fertig wäre, bräuchte ich es ja nicht mehr zu schreiben, dann würde mir die Neugier auf das Ergebnis ja fehlen.
8) Wie lange brauchen Sie für ein Buch? (von der Idee bis zum Druck)
Das ist sehr unterschiedlich – sobald die Idee so ausgegoren ist, dass ich zu schreiben beginnen kann, etwa drei Monate; aber es gibt auch Bücher (z. B. den Gruselroman „Hinter den Schatten“), bei denen zwischen der allerersten Idee und dem Beginn des Schreibens einige Jahre liegen.
9) Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?

Mit dem Beginn eines neuen Buches ist sicherlich immer eine Art Vorfreude verbunden. Aber dieses Gefühl bleibt eigentlich auch während des gesamten Schreibprozesses erhalten – ich bin ja immer neugierig, wie es weitergeht, so als würde ich das Buch beim Schreiben gleichzeitig lesen und dabei erst die Geschichte entdecken, die sich vorher irgendwo in mir versteckt.
10) Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?

Der war von Anfang an mit dabei. Nur für die Schublade zu schreiben, wäre mir sehr unbefriedigend erschienen. Außerdem kann man durch die Rückmeldungen der Leser (und Verleger bzw. Lektoren) ja vieles lernen, was nicht der Fall ist, wenn man immer nur für sich selber schreibt.
11) Haben Sie Einfluss auf Titel und Cover?
Das ist je nach Verlag unterschiedlich. Bei meinem Aachen-Krimi „Tod im Wasser“ beispielsweise oder auch der neuen E-Book-Reihe mit Aachen-Krimis „Mimis Krimis“ hatte der jeweilige Verlag ein Cover erstellt, mit dem ich allerdings in beiden Fällen sehr zufrieden war. Bei den Kinderbüchern im Iatros-Verlag konnte ich mir Titel und Cover wünschen. Für die im Herbst erscheinenden Kinderbücher (Südpol-Verlag und Dreieck-Verlag) diskutieren wir gerade noch beides.
12) Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
Ich versuche, unter der Woche jeden Tag zwei Stunden zu schreiben bzw. mich mit Dingen zu beschäftigen, die zum Schreiben dazugehören – wie Interviews auszufüllen 😉 –, und am Wochenende entsprechend mehr Zeit dafür zu finden … aber natürlich gibt es immer wieder Tage, an denen das einfach nicht möglich ist.
13) Mögen Sie Hörbücher?
Wenn es möglich ist, lese ich lieber selber – aber Hörbücher sind sehr praktisch, wenn man beispielsweise gerade etwas Handwerkliches machen muss und einfach keine Hand frei hätte, um ein Buch zu halten.
14) Was denken Sie über eBooks?
Ich lese inzwischen kürzere Texte gerne auf dem Laptop, für längere bevorzuge ich immer noch ein Buch, das ich auch mit ins Bett oder aufs Trimmrad nehmen kann und das daher für mich oft einfach praktischer ist als ein E-Book-Reader. Andererseits habe ich selbst auf meinem BlackBerry ein paar E-Books, falls ich mal überraschend irgendwo warten muss – für solche Fälle sind E-Books sicherlich ideal geeignet, denn ein Taschenbuch hat man ja doch nicht immer mit dabei.
15) Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Optimistisch mit einem Schuss Realismus, sehr neugierig, oft ungeduldig – und manchmal pingelig, insbesondere in Hinblick auf den Umgang mit Sprache.
16) Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
Schreibblockaden habe ich eigentlich nur, wenn ich zu viel Arbeit (real oder auch nur im Kopf) mit nach Hause genommen habe, und zum Abschalten helfen Sport und Gartenarbeit am besten.
17) Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche?
Abgesehen von Sport und Gartenarbeit fotografiere ich gerne und lese natürlich. Im Prinzip spiele ich auch Gitarre und ein paar andere Instrumente, aber das kommt zeitlich definitiv zu kurz.
18) Welches ist Ihr Lieblingsbuch/-hörbuch?
Das wechselt – momentan die Krimis von Elke Pistor und Brigitte Glaser und „Falkenblut“ von Petra Hartmann.
19) Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? (Gerne auch utopische Wünsche/Vorstellungen)
Ein Wunschtraum wäre es, irgendwann mit dem Schreiben so viel Geld zu verdienen, dass ich nur noch halbtags in der Hochschule arbeiten müsste – und damit endlich mehr Zeit zum Schreiben hätte …
Vielen herzlichen Dank für das Interview.
Monica (~Buecherloewe) & Nicole (~I_love_books)
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