Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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~Ilb & ~BL
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Seiten

Wir waren fünf

Rezension „Wir waren fünf“ von Viktor Mann, Manfred Bosch

Verlagsinfo, Klappentext

„Quasi als literarischen Quereinsteiger wollte sich der jüngste Bruder Heinrich und Thomas Manns noch vor Vollendung seines Erinnerungsbuches selbst vorgestellt sehen. Und doch beweist „Wir waren fünf“, dass Viktor Mann mit seinen ganz anderen Voraussetzungen, mit seiner gleichwohl großen, humorvollen Erzählergabe Teil jener erstaunlichen Familie ist, in der das Schreiben ein „erbliches Laster“ war. Seit seinem Erscheinen im Jahre 1949 hat sich „Wir waren fünf“ als ein Standardtitel der Mann-Literatur bewährt, wiewohl über Viktor Mann so manch absprechendes Urteil gefällt wurde. Die vorliegende Neuausgabe versucht in ihrem Nachwort eine korrigierende Perspektive und zeigt auf, was am jüngsten der Mann-Brüder im Sinne einer gerechteren Einschätzung seiner Person gut zu machen bleibt.

 

  • Komplett überarbeitete und erweiterte Neuausgabe des auto- und familienbiografischen Erinnerungsbuches von Viktor Mann, das 1949 erstmals im Südverlag erschienen ist
  • Mit einem würdigenden Nachwort von Manfred Bosch
  • Mit einem ausführlichen Anhang
  • Attraktive Gestaltung und bibliophile Ästhetik“

 

Seiten: 654

ISBN 978-3-87800-102-7

Südverlag

Wir waren fünf von Viktor Mann, Manfred Bosch, Cover mit freundlicher Genehmigung von Südverlag

Wir waren fünf von Viktor Mann, Manfred Bosch, Cover mit freundlicher Genehmigung von Südverlag

 

Die Familie Mann, ich denke fast jeder hat schon mal das eine oder andere von ihr gehört. So geht es auch mir, in der Schule war es ganz sicher mal Thema und ich meine mich dunkel daran zu erinnern, das ich „Die Buddenbrooks“ in irgendeiner Verfilmung gesehen habe. Aber ganz ehrlich, so wirklich viel ist nicht hängen geblieben.

Nun hat der Südverlag eine komplett neu überarbeitete Ausgabe des Titels herausgebracht. Erstmal erschienen in 1949 und nun im neuen Kleid mit einer sehr schönen Aufmachung im Handel. Mich hat das schöne Titelbild gleich angesprochen und die Verarbeitung des Buches ist hervorragend. Die Seiten haben eine schöne Haptik und fassen sich angenehm an. Das Buch riecht gut, das ist irgendwie eine kleine Macke von mir 😉 aber beim Lesen kann ein unangenehmer Geruch, der einem Buch entströmt auch gerne mal für Kopfschmerz sorgen (kommt leider bei neuen Büchern hier und da mal vor). Die gesamte Verarbeitung ist sehr zufriedenstellend. Die Bindung ist einwandfrei und das Buch verfügt über ein Lesebändchen! Ich habe tausende von Lesezeichen, aber meist genau dann wenn ich ein bestimmtes Buch anfange keins zur Hand 😉 da ist ein Lesebändchen eine tolle Sache. Auch die Qualität des Papiers scheint mir sehr hochwertig. Es fühlt sich wunderbar glatt an und die Seiten sind sehr stabil, obwohl sie angenehm dünn sind.

Aber nun erst mal genug zu dem Buch an sich, kommen wir zum Inhalt.

Mutig habe ich mich in das Leben der Familie Mann fallen lassen. Ich gebe zu, dass ich mich mit dem Sprachstil erst anfreunden musste. Der Schreibstil ist auf seine eigene Art und Weise schon leichtgängig, aber ich für mich brauchte für dieses Buch Ruhe. Der Titel verlangt die volle Aufmerksamkeit des Lesers. Das hat ja eigentlich jedes Buch verdient, aber wenn man ehrlich zu sich selber ist kann man sagen, das man hier und da eben auch mal durch die Seiten galoppiert. Des Weiteren braucht ich immer mal wieder eine Pause, nicht das mich das Buch nicht gefesselt hätte, ich habe eher das Gefühl als wollte sich das Gelesene seinen festen Platz einräumen.

Viktor Mann, der jüngste Spross der Familie, ist der kleine Bruder der berühmten Schriftsteller Thomas und Heinrich Mann. In diesem, seinem einzigsten Buch,  erlaubt er uns hier ein wirkliches Eintauchen in die Familiengeschichte. Er vermittelt uns einen deutlichen und ich denke auch sehr ehrlichen Einblick in die eigene Familie. Vom eigenen Aufwachsen bis hin zum Lebenslauf der Geschwister ist hier alles enthalten.

Auch die verschiedenen Wohnorte der Familie werden schön und ausführlich beschrieben.Im Spiegel der Zeit bekommt man auch eine Vorstellung der politischen Lage. Sa das man als Leser ein geschlossenes Bild geliefert bekommt.

Sehr gut gefallen hat mir auch das ausführliche Machwort von Manfred Bosch.

Für meine Begriffe ist dieses Buch eine Bereicherung für jedes Buchregal.

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

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