Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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vegan

Rezension „Kaffeeklatsch vegan“ von Isabell Keller

Kaffeeklatsch vegan von Isabell Keller - Cover mit freundlicher Genehmigung vom Trias Verlag

Kaffeeklatsch vegan von Isabell Keller – Cover mit freundlicher Genehmigung vom Trias Verlag

Backen ohne Milchprodukte, Ei und Honig

Buchinformationen

Autorin: Isabell Keller
Verlag: TRIAS Verlag
Umfang: 120 Seiten
ISBN: 9783830480297

Isabell Keller ist staatliche geprüfte Diätassistentin und Ernährungsberaterin. In Ihrem Buch „Kaffeeklatsch vegan“ präsentiert Sie 75 köstliche Backrezepte – gänzlich ohne tierische Zutaten oder teure Ersatzprodukte. Dieses kleine aber feine Backbuch ist somit nicht nur eine Bereicherung für Veganer sondern auch für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten – laktosefreie und sogar einige glutenfreie Rezeptideen wollen ausprobiert werden. Weiterlesen

Rezension „Vegan backen für alle“ von Björn Moschinski

Vegan backen für alle von Björn Moschinski - Cover mit freundlicher Genehmigung vom südwest Verlag

Vegan backen für alle von Björn Moschinski – Cover mit freundlicher Genehmigung vom südwest Verlag

vegan backen für alle – das Backbuch für Süßes und Herzhaftes

Buchinformationen

Autor: Björn Moschinski
Verlag: südwest
Umfang: 176 Seiten
ISBN: 978-3-517-09250-8

Zum Inhalt

Nach dem obligatorischen Gruß- und Vorwort, geht es backtechnisch gesehen gleich zur Sache. Neben einem kurzen Exkurs zum Küchenwissen werden vegane Grundteig-Rezepte, wie Mürbe-, Hefe- und Rührteig vorgestellt, welche man immer wieder benötigt.

Ob für die Sonntagstafel das „Schokobiskuit mit Tiramisucreme“, für Halloween den „Kürbis-Pie“ oder die „Macadamia-Vanille-Sterne“ für die Weihnachtsbäckerei – Björn Moschinski stellt süßes oder herzhaftes Backwerk für jeden (feierlichen) Anlass vor. Schön sind auch die ofenfrischen Geschenkideen oder schnellen Backrezepte, wenn unverhofft Besuch vor der Tür steht. Auch das Brot hat eine eigene Rezeptkategorie erhalten. Die tollen Fotos runden das Ganze ab und machen Lust aufs Ausprobieren.

Mein Fazit

Ganz toll fand ich den Ansatz vegan zu backen – frei von Gluten, Soja, Zucker und Weizenmehl. Doch leider wurde das nicht ganz so optimal umgesetzt. Erstens bietet das Buch nicht so viele Rezepte für Allergiker an, wie erhofft. Und zweitens überlässt es Björn Moschinski den Lesern, ob sie beispielsweise Wasser oder Sojadrink für ein Rezept verwenden wollen. Wenn man sojafreie Rezepte anstrebt, dann braucht man meiner Meinung nach keine alternative Zutat sondern nimmt einfach Wasser. Die Liste am Ende des Buches auf der steht, welches Rezept glu­ten­frei, zucker- oder sojaf­rei ist, ist äußerst hilfreich und sollte daher unbedingt von Allergikern beachtet werden. Und dennoch ist Vorsicht geboten, denn das Stollenkonfekt-Rezept wird als glutenfrei deklariert, obwohl 500g Dinkelmehl verwendet wird. Dinkel und Hafer gehören jedoch zu den Zöliakie-aktiven Getreiden und sind daher nicht unbedenklich für Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit empfehlenswert. Ich hätte mir hier etwas mehr Achtsamkeit und Genauigkeit bei der Rezeptauswahl bzw. der Deklaration der Zutaten gewünscht.

Nichtsdestotrotz gefallen mir die Rezeptideen. Besonders die herzhaften Variationen – wie zum Beispiel der Flammkuchen mit Sauerkraut, Paprika & Räuchertofu – haben es mir angetan. Ich werde noch Vieles ausprobieren – Anlässe gibt es ja genug um vegane Köstlichkeiten zu backen.

Meine Bewertung – 4 von 5 Chefkoch-Büchereulen

Leseleidenschaft_Bewertung_kochende-Eulen_4

~Ilb

Hörbuchrezension „China Study“ von Colin T. Campbell und Thomas M. Campbell

China Study von Colin T. Campbell und Thomas M. Campbell - Cover mit freundlicher Genehmigung von argon balance

China Study von Colin T. Campbell und Thomas M. Campbell – Cover mit freundlicher Genehmigung von argon balance

Ursache und Wirkung der China Study – Ein ganz- heitlicher Einblick über die Auswirkungen pflanzlicher und tierischer Nährstoffe auf den Körper

Hörbuch-Informationen

Autoren: Colin T. Campbell und Thomas M. Campbell
Sprecher: Christoph Maria Herbst
Verlag: argon balance
Laufzeit: 3 Stunden 37 Minuten
ISBN: 978-3-8398-8034-0
Das Buch zum Hörbuch erschienen im:
verlag systemische medizin

Zum Inhalt

Das Hörbuch „China Study“ beruht auf dem so genannten „China-Cornell-Oxford Project“, einer epidemiologischen Studie aus den 1970er und 1980er Jahren, unterstützt von der University Oxford, der Cornell University sowie der chinesischen Regierung. Der Biochemiker und Ernährungsforscher Professor T. Colin Campbell war damals der Leiter dieser Studie, welche in ländlichen Gegenden Chinas durchgeführt wurde. Gemeinsam mit seinem Sohn Thomas M. Campbell fasste er die aus der Studie gewonnenen Schlussfolgerungen in dem Buch „China Study – Die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise“ zusammen.

Colin T. Campbell wollte in seinen Studien nicht nur erforschen, in wie weit ein einzelnzelner Wirkstoff krebsauslösend (z.B. Selen bei Brustkrebs) ist, sondern auch wie verschiedene Ernährungsfaktoren diesen Prozess beeinflussen. Diese komplexe, gar ganzheitliche Betrachtungsweise kam bei vielen seiner Kollegen überhaupt nicht gut an, da sie nicht dem allgemeinen Prozedere entsprach. Doch ohne seine untypische Herangehensweise, hätte er wohl nie nachweisen können, dass bestimmte Ernährungsmuster mit Krankheiten in Verbindung stehen und dass alle Inhaltsstoffe eines Nahrungsmittel zusammen betrachtet entweder gesundheitsfördernd oder krankheitsauslösend wirken.

Laut Campbell zeigen die Ergebnisse sowohl aus Tierversuchen als auch aus der China Study selbst, dass eine Ernährung mit tierischen Produkten den menschlichen Organismus schadet und sich dadurch das Risiko erhöht an Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Autoimmunkrankheiten, Diabetes usw. zu erkranken. Ergo: Colin T. Campbell empfiehlt eine nahezu ausschließliche pflanzliche Ernährungsweise, die er überzeugend vertritt und selbst praktiziert.

Mein Fazit

„Die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise“ finde ich persönlich als Untertitel für „China Study“ etwas unglücklich gewählt – es weckt eventuell falsche Erwartungen. Viel besser gefällt mir der Passus aus dem Buch „Leitfaden für eine gesunde Ernährung“, welcher eher dem Originaltitel „Startling Implications for Diet, Weight Loss, And Long-term Health“ entspricht. Hinzu kommt, dass Professor Campbell zwar von pflanzlichen Proteinen, pflanzlicher Ernährungsweise usw. spricht, jedoch keinesfalls irgendwelche ethischen Grundsätze zum Veganismus aufführt. Die Autoren beschäftigen sich ausschließlich mit den gesundheitlichen Aspekten einer rein pflanzlichen Ernährungsweise im Vergleich zu einer mischköstlichen Ernährungsweise mit tierischen Proteinen.

Betrachtet man die Missstände in der heutigen Ernährung – sei es aus Unwissenheit, Zeitmangel oder schlicht und ergreifend aus Faulheit – so erkennt man schnell, dass irgendetwas schief läuft… Egal ob in den USA, Europa oder in anderen westlichen Ländern, die Tendenz ist klar zu erkennen: der Gesundheitszustand vieler Menschen ist kritisch. Übergewicht, Herzerkrankungen, Diabetes und Krebs sind u.a. die gesundheitlichen Probleme, welche der Bevölkerung am meisten zu schaffen machen.

Schon alleine die bewusste Vorstellung, dass man dank einer gezielten Beeinflussung der Ernährungsweise die Faktoren – welche zur Entstehung der oben genannten Erkrankungen führen können – minimieren oder gar ausschalten kann, sollte ein Denkanstoß sein. Kritiker widersprechen genau diesen Schlussfolgerungen Campbells – jedoch spricht sicher nichts dagegen, selbst eine vollwertige pflanzliche Ernährung auszuprobieren. Auch wenn dadurch vielleicht keine Krankheiten wie Krebs zu heilen sind, so ist es doch ein Gewinn dadurch Übergewicht abbauen oder einer Diabeteserkrankung positiv entgegen wirken zu können.

Die „China Study“ als Hörbuch ist eine gelungene Version des Sachbuchs, die in rund dreieinhalb Stunden die Quintessenz einer Studie näher bringt, mit der sich die Forscher und T. Colin Campbell mehr als 27 Jahre beschäftigten.

Christoph Maria Herbst ist meiner Meinung nach genau der richtige Sprecher, der dieses Sachbuch nicht langatmig und zu trocken vorliest und trotzdem die Thematik eindrucksvoll und überzeugend rüber bringt.

Das Hörbuch ist perfekt, um sich in die Materie einzufühlen. Es werden viele Fakten und Daten angesprochen, doch wer die Zahlen lieber schwarz auf weiß nachlesen möchte, dem empfehle ich zusätzlich die Printausgabe.

Meine Bewertung – 5 von 5 Sterne

Bewertung: 5 Sterne

~Ilb

Kochbuch-Rezension „Low-Carb vegan“ von Franca Mangiameli und Heike Lemberger

Low-Carb vegan von Franca Mangiameli und Heike Lemberger - Cover mit freundlicher Genehmigung vom Systemed Verlag GmbH

Low-Carb vegan von Franca Mangiameli und Heike Lemberger – Cover mit freundlicher Genehmigung vom Systemed Verlag GmbH

Weniger Kohlenhydrate und erhöhte Eiweißzufuhr trotz rein pflanzlicher Ernährung – so funktioniert Low-Carb für Veganer

Kochbuch-Informationen

Autoren: Franca Mangiameli, Heike Lemberger
Verlag: Systemed Verlag GmbH
ISBN: 978-3-942772-68-6
Umfang: 64 Seiten

Zum Inhalt

Das man sich als Veganer Low-Carb – sprich rein pflanzlich, jedoch mit weniger Kohlenhydrate, dafür aber mit ausreichend pflanzlichen Eiweiß – ernähren kann, sollte kein Widerspruch ansich sein. Das Kochbuch „Low-Carb vegan“ stellt das mit Ernährungs-Tipps, Infos über Low-Carb und köstlichen veganen Rezepten dar.

Neben den 40 Low-Carb Rezeptideen, mit vielen appetitanregenden Fotos, findet man eine sehr nützliche Tabelle über wichtige Eiweißquellen für Low-Carb-Veganer. Auch wenn die Tabelle zuerst mit einer großen Auswahl an Soja-Produkten beginnt, wird schnell klar, dass man sich als Veganer durchaus gesund dank verschiedene Eiweißquellen, wie zum Beispiel Lupinen-Produkte, Seitan, Gemüse, Hülsenfrüchte sowie Nüsse ernähren kann.

Auch in diesem veganen Kochbuch habe ich für mich persönlich ein paar Rezept-Highlights entdeckt und kann nur empfehlen, folgende Kreationen einfach mal auszuprobieren:

  • Kichererbsen-Petersilien-Salat
  • Sauerkrautbratlinge mit Kräutercreme
  • Rosenkohl in Zitronen-Kokos-Sauce

Guten Appetit und viel Erfolg mit Low-Carb vegan!

Mein Fazit

Die Autoren Franca Mangiameli und Heike Lemberger geben den Lesern mit ihrem Buch „Low-Carb vegan“ einen kleinen Wegweiser in die Hand, wie man gerade als Veganer durch kohlenhydratreduzierte und eiweißreiche Gerichte etwas auf die schlanke Linie achten kann. Mich persönlich stören die paar Rezepte mit Soja-Produkten nicht, denn es werden ja auch Rezepte mit alternativen pflanzlichen Eiweißquellen vorgestellt.

In den Ernährungsregeln für Low-Carb-Veganer wird empfohlen, dass man zu jeder Mahlzeit eine eiweißhaltige Portion von zum Beispiel 200 g Tofu oder 150 g Lupinenschnitzel oder Seitansteak zu sich nehmen soll. Für mich persönlich sind das viel zu große Portionen und daher fällt es mir schwer, die täglich empfohlene Menge an Eiweiß zu mir zu nehmen. Doch gerade diese wichtigen Tipps im Zusammenhang mit der Tabelle über die veganen Eiweißquellen machen das Buch für mich recht wertvoll, denn es öffnet mir die Augen, wie ich meine vegane Ernährung in Zukunft noch verbessern kann.

An alle, die beim Durchblättern der Rezepte bei dem Wort „Austernpilzschnitzel“ aufschreien wollen, kann ich beruhigen: Es handelt sich um ein veganes Rezept mit Austern-Seitlingen und nicht wie auf den ersten Blick befürchtet um Austern. 🙂

Meine Bewertung – 4 von 5 Chefkoch-Büchereulen

Leseleidenschaft_Bewertung_kochende-Eulen_4

~Ilb

Kochbuch-Rezension „Vegan For Youth“ von Attila Hildmann

"Vegan For Youth. Die Attila Hildmann Triät" von Attila Hildmann - Cover mit freundlicher Genehmigung vom Becker Joest Volk Verlag.

„Vegan For Youth. Die Attila Hildmann Triät“ von Attila Hildmann – Cover mit freundlicher Genehmigung vom Becker Joest Volk Verlag.

 

Inspiration und veganes Kochbuch zugleich – die Mischung macht es

Attila Hildmann ist als veganer Kochbuchautor derzeit omnipräsent und ein gern gesehener Gast in verschiedensten TV-Shows. Genauso bin ich vor ein paar Wochen auf ihn und seine Rezepte aufmerksam geworden – ich dachte, wer ist der Typ, der solche Köstlichkeiten aus Süßkartoffeln & Co. zaubert? Der die vegane Küche in Zusammenhang mit einer Art von gesunder Ernährungsweise bringt, die Krankheiten möglicher Weise reduziert? Ich war neugierig und wollte einfach nur mehr erfahren.

Gesagt, getan – ich habe „Vegan for youth“ gelesen, ausprobiert und meine eigenen Schlüsse daraus gezogen:

Attila Hildmann berichtet von seiner ganz persönlichen Reise – wie er zur veganen Ernährung fand, es sein Leben und seine Gesundheit beeinflusste und welche Erfahrungen er aus seinen ersten beiden Büchern „Vegan for fun“ und „Vegan for fit“ zog. Nämlich, dass einige Teilnehmer seiner damaligen „Vegan for fit“-Challenge sich danach gesünder und irgendwie verjüngt fühlten, mehr Leistung erbrachten und das sich durch den Verzicht von Fleisch- und Milcherzeugnissen sogar Krankheitserscheinungen wie Bluthochdruck, Diabetis, Neurodermitis usw. deutlich bei einigen verringerten.

Attila Hildmann ging seit dem Folgendes nicht mehr aus dem Kopf: Kann man irgendwie wissenschaftlich beweisen, dass die vegane Ernährung den menschlichen Organismus derartig positiv beeinflusst? Gibt es auf der Welt Bevölkerungsgruppen, die sich vegan ernähren und dadurch besonders gesund sind oder sogar deshalb sehr alt werden? Attila machte sich auf die Suche nach den „100-Jährigen“, bereiste die Welt mit wissenschaftlichen Equipment im Gepäck und kam voller Inspiration nach Berlin zurück.

„Vegan for youth“ bietet Einblick in andere Kulturen, die vegane Ernährung und deren gesundheitsförderndes Potential. Neben all den Zahlen und Fakten beinhaltet „Vegan for youth“ eine große persönliche Herausforderung für den interessierten Leser: Die „60-Tage Triät“, bestehend aus köstlichen veganen Rezepten sowie Anleitung für Meditation und Fitness – eine ganzheitliche Challenge.

Mein Fazit

In letzter Zeit habe ich mich im Bereich der Kochbücher immer mehr mit der veganen Ernährung beschäftigt. Und seit dem ich mit dem Lesen von „Vegan for youth“ begann, geisterte folgender Gedanke durch meinen Kopf: Kann es sein, dass die vegane Ernährung so viel gesünder ist? Warum habe ich das noch nie probiert, obwohl mir Tiere so am Herzen liegen? Schadet ein Selbstversuch? Nein!

Und deshalb ich habe mich dazu entschlossen, mir und der veganen Ernährung eine echte und unvoreingenommene Chance zu geben.

Meine persönliche Herausforderung wird es sein, die Challenge an mich und meine Muskelerkrankung anzupassen. Da ich weder Sport treiben, noch radikale Diäten machen kann, brauchte ich eine gesündere Perspektive für mich, um fit zu bleiben. Vielleicht habe ich sie dank Attila Hildmann gefunden? Die Meditation ist auf jeden Fall ein Teil der Triät, den sogar ich neben der veganen Ernährung gut umsetzen kann.

Seit 10 Tagen lebe ich nun vegan, stecke Tag für Tag meine Nase in den Rezepteteil des Buches und erfreue mich der Vielfalt. Bisher klappt die „Umstellung“ ohne Probleme und Rückfälle.

Ich habe ca. seit dem dritten Tag folgende Veränderungen festgestellt:

  • Heißhungerattacken auf Süßes gibt es kaum noch und falls das doch mal passieren sollte, kenne ich jetzt vegane Leckerbissen 🙂
  • Ich bin den ganzen Tag gesättigt, ohne Unmengen essen zu müssen.
  • Ich habe bedeutend mehr Energie und bin (meistens *g*) gut gelaunt.

Über all die anderen gesundheitlichen Aspekte kann ich erst nach mehr als 60 Tagen berichten – Details zum (Miss-)Erfolg meiner Challenge gibt es auf: http://not-speechless.blogspot.de

Punkte, die die „Vegan for youth“-Challenge meiner Meinung nach etwas erschweren:

  • Leider lebt nicht jeder in einer Metropole, wo es zahlreiche Bioläden in der unmittelbaren Nachbarschaft gibt. Entweder weicht man in dem Falle dann auf Bio-Onlinestores aus, was weder kostengünstig noch langfristig ökologisch vertretbar ist. Oder man kauft das Bioobst/-gemüse, was man vor Ort bekommt und der Rest ist dann eben ohne Bio-Siegel. Das muss jeder für sich selbst entscheiden – vegan ist es allemal.
  • Bio gibt es selten zum Discountpreis. Das ist auch ok. Wer aber mit der „Vegan for youth“-Challenge liebäugelt, der sollte wissen, dass für Matcha-Tee, Acai- sowie Acerola-Pulver usw. noch mehr Ausgaben auf einen zukommen.
  • Wenn man dann so viel Geld in eine gesunde Ernährung „investiert“, sollte man beim Kauf von Acai und Acerola auf die maltodextrinfreie Variante achten. Dieser Hinweis stammt aus der VFY-Gruppe und fehlt leider im Buch.
  • Vegane Küche heißt, dass man Zeit fürs Kochen einplanen muss und das jeden Tag.

Ich bin mir nicht sicher, ob „Vegan for youth“ Menschen anspricht, die seit langem vegan leben. Jedoch ist es das Buch auf jeden Fall ein toller Einstieg in die vegane Küche.

„Jedes vegane Essen zählt“

Mich hat Attila Hildmann mit seiner Lebensfreude angesteckt, seine Rezepte machen Lust auf mehr und ich bin gespannt, wie weit mich die vegane Ernährung bringt. Mein persönliches Ziel ist es, mich über die Challenge hinaus vegan zu ernähren – nur mir zuliebe. 😉

Informationen zum Buch:

Autor: Attila Hildmann
Verlag: Becker Joest Volk Verlag
ISBN: 978-3-938100-91-2

Meine Bewertung – 4 von 5 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~Ilb

I_love_books goes vegan

That's on my mind: not-speechless.blogspot.de

That’s on my mind: not-speechless.blogspot.de

Attilla Hildmann’s neuestes Buch „Vegan for youth“ hat mich inspiriert: I_love_books goes vegan

Meine Challenge-(Miss-)Erfolge und vieles mehr außerhalb der Buchwelt gibt’s ab sofort hier bei not-speechless.blogspot.com

~Ilb

P.S. Die Rezi zu „Vegan for youth“ von Attilla Hildmann folgt bald.

E-Kochbuch „hier & jetzt vegan: marktfrisch einkaufen, saisonal kochen“ von Björn Moschinski

Hier & jetzt vegan von Björn Moschinski - Cover mit freundlicher Genehmigung vom Südwest Verlag

Hier & jetzt vegan von Björn Moschinski – Cover mit freundlicher Genehmigung vom Südwest Verlag

Vegane Rezeptideen für jede Jahreszeit

e-Kochbuch-Informationen

Autor: Björn Moschinski
Verlag: Südwest
ISBN: 978-3-641-09464-5

Zum Inhalt

„Vegan kochen für alle“ war für mich der Start zum veganen Experimentieren und Kochen – das Buch kam nicht nur bei mir super gut an. Es war also bloß eine Frage der Zeit, wann der inzwischen allseits bekannte Vegan-Headchef Björn Moschinski mit einem zweiten veganen Kochbuch nachlegt.

Bei „hier & jetzt vegan“ liegt das Hauptaugenmerk auf das ökologische Bewusstsein saisonales und regionales Obst und Gemüse köstlich miteinander zu vereinen. Dadurch entstehen frische vegane Rezeptideen, die Lust auf einen Ausflug zum nächsten Wochenmarkt machen und zum Nachkochen inspirieren.

Meine saisonalen LieblingsrezepteMoschinski_hier_und_jetzt_vegan

[Frühling] Meißner Quarkkuchen

[Sommer] Suppe von gelber Paprika

[Herbst] Rote-Bete-Lauch-Salat

[Winter] Cranberry-Safran-Couscous

Mein Fazit

Auch wenn man kein „Vollzeit-Veganer“ ist, bietet „hier & jetzt vegan“ köstliche Rezepte für jedermann. Björn Moschinski zeigt wie toll und ausgefallen die regionale/saisonale Küche sein kann – mehr davon!

Leider habe ich den Saisonkalender in der eBook-Version nicht gefunden, von dem andere berichteten.

Meine Bewertung – 4 von 5 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~Ilb

[Köstlichkeiten entdecken] e-Kochbuch-Rezension „Vegan kochen für alle“ von Björn Moschinski (@skoobe_de)

Ich bin ja immer wieder auf der Suche nach tollen Kochbüchern mit leckeren, aber auch gesundenheitsbewussten Rezepten. Und letzte Woche bin ich über ein tolles e-Kochbuch „Vegan kochen für alle“ bei Skoobe gestolpert, welches ich euch unbedingt vorstellen möchte.

Das ist der perfekte Auftakt für meine neue Blogreihe auf Leseleidenschaft.de:

Köstlichkeiten entdecken – I_love_books steckt die Nase ins e-Kochbuch

Nachgekocht: "Tomaten-Kokos-Suppe" aus dem e-Kochbuch "Vegan kochen für alle" von Björn Moschinski

Nachgekocht: „Tomaten-Kokos-Suppe“ aus dem e-Kochbuch „Vegan kochen für alle“ von Björn Moschinski

Über den Autor
Björn Moschinski ist DER Vegan Headchef, der bereits als Jugendlicher begann sich vegan zu ernähren und der seine Mediengestalter-Karriere an den Nagel hängte, um noch mal ganz von vorne zu beginnen: Er gründete erst ein Cateringservice und dann wollte er irgendwann ein eigenes Restaurant eröffnen. Auf dem Weg dahin, durchlief er viele Stationen, wie z.B. ein Training beim New Yorker Starkoch & RAW-Chef Chad Sarno sowie die Position als Chefkoch des veganen Restaurants “La Mano Verde”. Als die Idee mit dem eigenen Restaurant in der Umsetzungsphase war, begann er gemeinsam mit der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt das Projekt „Vegane Kochschulungen“ zu realisieren. Sein Traum vom eigenen veganischen Restaurant hat er sich inzwischen erfüllt und das KOPPS in Berlin eröffnet.

Das e-Kochbuch

Vegan kochen für alle… Unter dem Motto veröffentlichte Björn Moschinski sein Kochbuch im Südwest Verlag.  Der Titel ist Programm und ich habe das Gefühl, dass der Autor gerade Leute wie mich ansprechen will, die ehrlich gesagt keinen blassen Schimmer von der veganen Küche haben. Er ist allerdings keineswegs der Mensch, der dem Leser ein schlechtes Gewissen macht, weil dieser sich bisher fast ausschließlich von tierischen Produkten ernährt hat. Das Gegenteil ist der Fall: Björn Moschinski macht es möglich, sich der verganen Küche mit einfachen aber absolut köstlichen Gerichten zu nähern, ohne auf die eine oder andere gewohnte Lieblingsspeise verzichten zu müssen. Die Fotos sind zum Anbeißen lecker und die Tipps rund um das kleine 1×1 der veganen Warenkunde ist überzeugend. Für mich war der Einkauf von Tofu & Co. immer mit einem Großstadtbummel verbunden, aber dank „Vegan kochen für alle“, weiß ich jetzt wo ich im Internet die Zutaten einkaufen kann.

Mein Fazit

Ich habe die eBook-Variante bei Skoobe gelesen und mich als nicht-Veganer sogar schon daran gewagt, etwas nachzukochen. Natürlich ist die Tomaten-Kokus-Suppe (siehe Abbildung) eines der einfachsten Rezepte im Buch. Ich muss gestehen, dass ich mich noch nicht getraut habe, Tofu und Soja beim kochen selber zu verwenden. Aber ich habe Lust mehr auszuprobieren, z. B. den veganen Russischen Zupfkuchen. Das Buch bietet alles von der Vorspeise bis hin zum Dessert. Wer hätte gedacht, dass man diese Gerichte vegan zubereiten kann? „Eier“-Salat, Ragoût fin, Crostini mit „Thunfisch“-Topping, Schnitzel Wiener Art, Schokoladenbrownies…
Aber eine Frage bleibt offen: Was isst der Veganer zum Frühstück?

Kurzes Video von Björn Mschinski

Bewertung – 5 von 5 Sternen

Bewertung: 5 Sterne

~Ilb

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