Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft
Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL
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Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Seiten

Ullstein

Rezension „Glücksmädchen“ von Mikaela Bley

Verlagsinfo, Klappentext

„Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen. Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden?“

Seiten: 320

ISBN: 13 9783548288444

 

 

Es geht nach Stockholm mit diesem Psychothriller. Allerdings mag ich hier gleich zu Anfang einwenden, das dieses Buch in meinen Augen nicht wirklich in die Kategorie Psychothriller gehört. Es ist definitiv ein interessanter Krimi aber unter Psychothriller stelle ich mir dann doch etwas anderes vor.

Ob ich persönlich diesen Titel gewählt hätte, ich weiss es nicht. Auch wenn Lycke übersetzt Glück bedeutet, so gefällt mir dieser Titel nicht wirklich.

Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte kommt für mich „gewohnt nordisch“ daher. Vieles wirkt auf den ersten Moment dunkel und düster… Dauerregen in Stockholm und Ellen Tamm muss als Kriminalreporterin über das Verschwinden der achtjährigen Lycke berichten. Lycke, ein kleines einsames Mädchen, hat es nicht leicht im Leben. Als Scheidungskind lebt sie immer wieder zwischen zwei Welten und eigentlich ist sie weder bei Mutter noch bei Vater richtig glücklich. Für Ellen ist es sehr schwer sich um die Berichterstattung zu kümmern, viel zu sehr leidet sie immer noch unter dem Verlust ihrer Zwillingsschwester. Diese verschwand auch vor vielen Jahren spurlos und Ellen hat dies bis heute nicht verwunden. Im Laufe der Geschichte lernen wir Ellen Stück für Stück immer besser kennen und ihr Privatleben fliesst immer wieder mit ein. Ich hab das immer gerne, wenn man mehr über die Protagonisten erfährt.

Dieser Roman kommt sehr vielschichtig daher. Viele verschiedene Themen wurden von der Autorin hier eingearbeitet. Die Probleme die Scheidungskinder vielleicht haben können, Mobbing in der Schule wird angerissen und auch Probleme zwischen Mutter und Tochter im Fall von Ellen. Also eine Menge Potential, vielleicht mitunter sogar ein wenig zuviel des Guten?

Wer hier auf blutige Details wartet, wird definitiv enttäuscht werden, Blut und Ekelfaktor werden hier nicht für einen Spannungsaufbau benötigt. Und spannend war Glücksmädchen für mich auf alle Fälle. Es gibt verschiedenen Perspektivwechsel , diese sind gut durch die jeweiligen Überschriften abgegrenzt. Immer wieder führt mich die Autorin in eine falsche Richtung. Die Auflösung war vielleicht im ersten Moment nicht wirklich schlüssig für mich, allerdings hat sich die Geschichte dann doch noch etwas gesetzt, etwas weiter gearbeitet in meinem Kopf und ja, doch eigentlich passt das so schon 🙂

Für ein Erstlingswerk der Autorin schon mal gelungen und ich denke da kann beim nächsten Titel noch mal was nachgelegt werden.

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Wetterschmöcker“ von Michael Theurillat

Verlagsinfo, Klappentext

„Auf einem entlegenen Waldstück wird eine Tote entdeckt. Der Leichnam von Clara Thüring wurde verbrannt, nach indianischem Ritual. Spuren von Edelweiß werden gefunden. Kommissar Eschenbach steht vor einem Rätsel. Die Spur der toten Topmanagerin aus Zürich führt nach Muotathal, an eines der abgeschiedensten Fleckchen der Schweiz. Die in der zerklüfteten Landschaft lebenden Wetterschmöcker und ihre Familien schweigen jedoch. Es sind kantige Männer, geradlinig, unbestechlich. Sie können die Natur lesen, kennen ihre Gefahren, ihre Reichtümer. Das Unternehmen, für das Clara Thüring arbeitete, handelt mit Rohstoffen. Und dort, in den Glaspalästen der Macht, stößt Eschenbach auf eine Intrige, die bald auch schon sein eigenes Leben in Gefahr bringt …“

Seiten: 352

ISBN: 9783550080487

Ullstein

 

Ich muss gestehen, das ich diesen Autor bisher überhaupt nicht kannte. Aber ich denke bei der Menge an Büchern und Autoren ist man als Leser eben einfach nicht in der Lage alle schon mal gehört oder gar selber gelesen zu haben 😉

Hier bin ich jetzt aber wirklich froh, das „Wetterschmöcken“ den Weg in meine Hände gefunden hat.

Wetterschmöcker ? Was bedeutet das? Mir war das am Anfang nicht klar, aber nun kann ich mit dem Titel schon was anfangen.

Dieser Krimi nimmt uns mit in die Schweiz und zwar in die hinterste Ecke der Schweiz. Selber bin ich leider noch nie in der Schweiz gewesen, aber hier wird nicht nur der Kriminalfall gut ausgearbeitet und dargestellt. Dem Autor gelingt es die Landschaft und die Umgebung so schön zu beschreiben, das man als Leser richtig Lust auf die Schweiz bekommt.

Der Schreibstil ist flüssig und die Protagonisten gefallen. Hier wurden Figuren eingebaut, die vielleicht nicht alltäglich sind, die dadurch aber mehr als interessant rüber kommen. Besonders gut gefallen mir die „Weisheiten“ die immer wieder eingeflochten werden. Hier kann man durchaus auch neben dem Krimivergnügen das eine oder andere mal tiefer sacken lassen. Mich hat das Buch überhaupt immer wieder zum Nachdenken angeregt. So etwas mag ich sehr, und ich finde ein guter Krimi verträgt auch Tiefgründigkeit und aktuelle Themen. Und genau damit hat der Autor nicht gespart. Es gelingt ihm aber alles so locker und leicht zu verbinden das sich alles gut zusammenfügt.

Viel über den Inhalt möchte ich hier gar nicht erzählen, ich denke der Klappentext sagt einiges. Der Leser darf sich auf einen stimmigen Krimi freuen.

 

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Märchenwald“ von Martin Krist

Verlagsinfo, Klappentext

„Mitten in der Nacht wird Max von seiner Mutter geweckt. »Seid still«, sagt sie weinend, als sie den Zehnjährigen und seine vier Jahre alte Schwester Ellie in einen Wandschrank sperrt. »Geht zu Opa …«, hören die Kinder sie noch flüstern, dann fliegt krachend die Haustür auf. Ihre Mutter schreit. Ellie weint. Um sie zu beruhigen, erzählt Max ihr die Geschichte vom Märchenwald. Während Max und Ellie auf dem Weg zu ihrem Großvater sind, erwacht auf dem Alexanderplatz eine junge Frau blutüberströmt und ohne Gedächtnis. Im Wedding stehen die Mordermittler Paul Kalkbrenner und Sera Muth vor dem rätselhaftesten Fall ihrer Karriere. Und der Märchenwald birgt nichts Gutes.“

Seiten: 416

ISBN: 13 9783548287645

Ullstein Buchverlage

 

Märchenwald ist bereits der fünfte Band in dem Kommissar Kalkbrenner mit seiner Kollegin Sera Muth Jagd auf die bösen Jungs und Mädchen machen darf. Ich bin eigentlich seit Band eins mit an Bord und immer wieder begeistert.

Martin Krist hat eine Schreibstil, der den Leser einfach mitreißt. Schnell ist man mitten im Geschehen. Auch wenn man hier vielleicht mal anmerken sollte, das Martin Krise seine Thriller nicht einfach so dahin schreibt. Der Leser ist zwar gleich mit den ersten Sätzen „angefixt“, aber man weiß definitiv nicht gleich wohin der Autor mit einem möchte…Martin Krist ist Meister darin, seine Geschichten in unterschiedlichsten Handlungssträngen aufzubauen. Das macht natürlich auch den gewissen „Suchtfaktor“ 😉 immer wieder kommt es zu schnellen und rasanten Szenenwechseln, die Kapitel sind durchgängig kurz und knapp gehalten und man will als Leser einfach immer nur sofort wissen wie der Handlungsstrang weitergeht, beziehungsweise was gerade aus der anderen Ebene passiert. Dadurch kann es durchaus zu Verzögerungen im Schlafrhythmus oder gar zu verspätetem Arbeitsgebinn führen.

Wer hier nicht stahlharte Nerven hat kann das Buch ganz sicher nicht  aus den Händen legen 🙂 Ich empfehle daher unbedingt genügend Lesezeit einzuplanen um das Werk gänzlich an einem Stück geniessen zu können.

Märchenwald ist ein knallharter Thriller, der mich zu weiten Teilen wirklich mit einer Gänsehaut zurückgelassen hat. Besonders da mir bewusst ist, das Martin Krist hier definitiv nicht nur seine Phantasie spielen lies. Mir ist durchaus bewusst das hier ganz reale „Vorbilder“ vor noch gar nicht langer Zeit aktiv waren. Ich möchte auch hier gar nicht so viel über den Inhalt schwadronieren, ich finde ein Thriller muss, soll und darf überraschen. Daher mein Anliegen: kaufen und lesen!

Was ich aber gerne im Vorfeld erwähnen möchte ist die gelungene Ausarbeitung der Protagonisten. Paul Kalkbrenner und sein Team hat man im Laufe der Bände mittlerweile recht gut kennen gelernt. In jedem neuen Band kommt ein wenig mehr aus dem Privatleben zu Tage und das ist für Serienleser wie mich sehr attraktiv. Sollte ein Leser aber mit Märchenwald einsteigen, so wird er keine Probleme mit den Personen haben, ein Einstieg ist jeder zeit zu jedem Band möglich, da alle Bände in sich abgeschlossen daher kommen und alle nötigen Informationen zu den Hauptprotagonisten vorhanden sind. Aber nicht nur um die Hauptdarsteller kümmert sich der Autor fürsorglich, auch alle anderen „Mitspieler“ sind ausführlich und tiefgründig ausgearbeitet. Es gelingt Martin Krist sogar die „großen, bösen Riesen“ so anzulegen, das ich Kurti in mein Herz schliessen musste.

Dieser Buch war einfach wieder nur der Hammer, auch wenn mir zum Ende hin das eine oder andere vielleicht nicht ganz schlüssig erschien. Martin Krist verbindet gekonnt alle Handlungsstränge zu einem Gesamtwerk welches sich „verschlingen“ lassen kann 😉

Von mir eine Kaufempfehlung!

 

VORSICHT SPOILER !!!

 

Ich bin mir nicht ganz sicher was  Martin zu diesem Band inspirierte, aber ich musste schon stark an Hannibal Lector denken. Und ich gebe zu, bei einigen Szenen hat sich bei mir ganz schön doll das Kopfkino eingeschaltet 🙁 . Auch Rotenburg, welches nur knapp 20 Kilometer von meinem Wohnort entfernt liegt hat ja mit dem Thema des Buches vor gar nicht langer Zeit Furore gemacht…

 

Bewertung: 5 Sterne

 

~BL

Rezension „Spreewaldgrab“ von Christiane Dieckerhoff

Verlagsinfo, Klappentext

„Polizistin Klaudia Wagner lässt sich vom hektischen Ruhrgebiet in den idyllischen Spreewald versetzen. In Lübbenau ist es allerdings wenig beschaulich. Zwischen den Kanälen und Fließen verbergen sich Geheimnisse und nie vergessene Schicksale. So auch in ihrem erstem Fall: Ein Unternehmer wird tot aufgefunden, seine Geliebte ist verschwunden. Dann findet Klaudia tief im Wald vergraben das Skelett einer jungen Frau. Regen und Nebel ziehen im Spreewald auf und Klaudia droht, sich bei den Ermittlungen selbst zu verlieren. Sie muss erkennen, dass die Idylle nicht nur trügt, sondern eine teuflische Kehrseite hat.“

Seiten: 352

ISBN:  9783548287607

Ullstein Buchverlag

 

Spreewaldgrab ist Christiane Dieckerhoffs Debüt.

Ich habe zu diesem Krimi gegriffen, da mich der Spreewald sehr interessiert 😉  Ich habe bereits die eine oder andere Doku gesehen und wollte schon immer einmal dort hin fahren. Da es dazu leider  bisher noch keine Gelegenheit gab, wollte ich mich zumindest literarisch schon mal in der Region umsehen 😉

Klaudia Wagner hat sich von ihrem Partner getrennt, die Trennung verlief sehr unschön und Klaudia hat daraufhin auch noch das eine oder andere gesundheitliche Problem. Da ihr alles zu viel wird, lässt sie sich vom Ruhrgebiet in den Spreewald versetzten. Ich würde pauschal mal sagen, zwei Welten prallen aufeinander 😉

Leider wurde die Gegend vom Spreewald nur angedeutet und ich hätte mir schon ein wenig mehr Randinfo gewünscht.

Anfänglich hatte ich auch einige Schwierigkeiten in die Geschichte einzusteigen, ich mag es ja immer sehr gerne wenn die Protagonisten gut und ausführlich beschrieben werden, allerdings war mir dies hier am Anfang deutlich zu sehr im Vordergrund. Viele Personen tauchen auf und werden in die Stories eingeführt, ich konnte oft nicht wirklich den Zusammenhang herstellen. Aber im weiteren Verlauf konnte ich mich dann doch einfinden.

Klaudia hat es auch nicht leicht in ihrer neuen Dienststelle, nicht nur dass sie von den neuen Kollegen genauestens beäugt wird, auch der erste Fall hat es gleich in sich.

 

Klaudia ist eine Protagonistin mit Ecken und Kanten und ihre Art und Weise ist nicht so ganz eindeutig, aber ich habe irgendwie doch gefallen an ihr und dem restlichen Team gefunden. Ich würde mich freuen, wenn es einen weiteren Fall geben würde. Da geht in meinen Augen ganz sicher noch mehr 😉

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Das Herz der Wildnis“ von Matt Graham

Verlagsinfo, Klappentext

„Er lebte ein halbes Jahr lang völlig auf sich allein gestellt in menschenleerer Wildnis. Er wanderte die gesamte Küste Kaliforniens entlang, mit Sandalen, Lendenschurz und einem prähistorischen Steinmesser. Er rannte fünfundsechzig Meilen durch das brennend heiße Death Valley, mit nur einem Liter Wasser im Gepäck … Matt Graham, bekannt aus den TV-Sendungen „Das Survival-Duo“ und „Wildnis wider Willen“, nimmt uns mit auf eine Reise in die wilde und einsame Schönheit der Natur. Er erzählt von der Sehnsucht, Besitztümer und Zivilisation hinter sich zu lassen – und von seinen sagenhaften Abenteuern als Jäger und Sammler. Überdies verrät er uralte Überlebenstechniken für die Wildnis und zeigt, wie sich das Verhältnis des Menschen zur Erde verändert, wenn man als Teil von ihr lebt.“

Seiten: 336

ISBN: 9783864930324

Ullstein

Dieses Buch ist ein spannender Bericht von Matt Graham, wir erleben hier in Ich-Perspektive erzählt, wie der Autor seine Erfahrungen mit dem Leben in der Wildnis macht. In leichtgängigen Sätzen beschreibt er seinen Werdegang.

Die Seiten fliegen flüssig durch die Hände 😉 Für mich waren die Erkenntnisse vom Survival nicht wirklich der Hauptgrund dieses Buch zu lesen. Ich denke man darf es auch nicht unbedingt als Leitfaden verstehen. Klar bekommt man in den Ausführungen von Matt Graham einen guten Einblick in das Leben in und mit der Natur, ob man allerdings nach der Lektüre selber in der Lage wäre für einen längeren Zeitraum in der Wildnis zu überleben, wage ich zu bezweifeln. Ich glaube aber auch nicht, das es dem Autor bei dem Schreiben dieses Buches darum ging, seine Leser zum nachmachen seines Lebens aufzufordern. Was Ihm aber durchaus gelingt, ist dem Leser den einen oder anderen  Gedankengang über sich selbst, die Natur und das Leben abzufordern.

Matt Graham entführt uns in die unberührte Natur seines Landes, wild und unberechenbar kann es dort sein. Hier merkt man das im Land der „unbegrenzten Möglichkeiten“ doch etwas mehr an Freiheit und Wildnis zu finden sind. Hier bei uns in Deutschland geht das alles nicht zu verwirklichen. Es hat mich fasziniert, das er uns in diesem Buch ganz tief in sein Innerstes blicken lässt. Er offenbart uns seine Gefühle und beschreibt auch eine gewisse Hin und Hergerissenheit   zwischen den verschiedenen Lebenswelten. Es ist ja bei weitem nicht so, dass er keine Freunde hat, nicht ab und an mal „Party“ macht.

Sehr spannend finde ich die Ausführungen zu den verschiedenen Steinzeitwerkzeugen, hier merkt man sehr deutlich den Erfahrungsschatz des Autors.

Besonders Beeindruckt hat mich die Erkenntnis das der Körper mehr leisten kann, als man allgemein annimmt. Klar ist das jetzt nichts Neues, aber diese wirklich erlebten Dinge zu lesen, haben in mir definitiv einen Denkprozess angeschubst. Man kann wirklich immer noch ein Stück weiter, auch wenn man eigentlich aufgeben möchte. Genau das habe ich auf alle Fälle aus diesem Buch mitgenommen. In der Wildnis leben, oder Marathon laufen werde ich ganz sicher nicht!!! Aber an näher meine Grenzen musste ich in den letzten  leider schon gehen. Aber wie gesagt, Geist und Körper können einiges aushalten!!!

Der Lebensbericht von Matt Graham ist eine gute und kurzweilige Unterhaltung, die nicht nur Outdoorfreunden gefallen sollte.

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Gewinnspiel „Engelsgleich“ von Martin Krist

Wir finden dass es mal wieder Zeit für ein Gewinnspiel ist 😉

 

Vielleicht hat Euch meine Rezension zu Engelsgleich ja ein wenig neugierig gemacht und ihr würdet das Buch nun gerne selber lesen…

Wir haben ein Exemplar von Engelsgleich für Euch reserviert 🙂

 

Engelsgleich von Martin Krist (Ullstein)

Engelsgleich von Martin Krist (Ullstein)

 

Diesmal haben wir folgende Frage für Euch:

„Unter welchem Namen hat der Autor damals die ersten Kalkbrenner Bände veröffentlicht?“

Die Antwort sendet Ihr bitte mit dem  Betreff Gewinnspiel „Engelsgleich“ an buecherloewe@leseleidenschaft.de. 

*Kleingedrucktes: Die Verlosung endet am 25.01.2015 um 23:59 Uhr. Bei mehreren Einsendungen entscheidet das Los. Den Gewinner werden wir per eMail benachrichtigen. (Bitte gebt eine gültige eMail-Adresse an.) Teilnehmen können alle, die mindestens 16 Jahre alt sind und über eine Anschrift in Deutschland verfügen. Der Name/Nickname des Gewinners wird hier im Blog bekannt geben. Die persönlichen Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet und im Anschluß gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Die Aktion ist nur in Deutschland gültig. Der Gewinn wird unversichert als Warensendung verschickt.

So nun drücke ich einfach schon mal allen die Daumen, die bei dem Gewinnspiel mitmachen möchten ;-)

 

~BL

 

Rezension „Eis bricht“ von Raimon Weber

Verlagsinfo, Klappentext

„Henning Saalbach führt ein erfülltes Leben, er ist verheiratet und hat einen Sohn. Dann wird alles anders. Innerhalb von Sekunden zerstört ein Fremder sein Glück: Der Mann dringt in das Haus der Familie ein und tötet den sechsjährigen Marc. Seit diesem Tag ist nichts mehr, wie es war, und nur der Gedanke an Rache hält Henning am Leben. Es bleiben ihm zwölf Jahre, um sich vorzubereiten. Auf den Tag, an dem der Täter entlassen wird. Doch dann beginnt Henning zu zweifeln: Wer ist Feind, wer Freund? Wer der Täter, wer das Opfer? Und schon ist er mittendrin in einem perfiden Spiel. Einem Spiel ohne Regeln. Und es hat gerade erst begonnen.“

ISBN: 9783548285337

Ullstein

 

Mein Lesen

So ganz überzeugen konnte mich dieses Buch leider nicht.

Der Anfang ist schon mal recht spannend und mit dem Schreibstil bin ich auch klargekommen. Es lässt sich flüssig weglesen. Auch die „Zeitsprünge“ von der Gegenwart in die Vergangenheit sind gut gelöst. So taucht man als Leser immer ein Stück weiter in die Geschichte ein und man versteht immer mehr um die Probleme von Henning Saalbach.

So ganz schlüssig finde ich den Plot zeitweise allerdings nicht, gut Henning will Rache, das ist sein einziges Ziel nach 12 Jahren und nun scheint der Tag gekommen und dann kommt es zu einem Zwischenfall mit einem kleinen Mädel dazwischen. Es wird einfach plötzlich an sehr vielen Baustellen geschrieben. Ich kann hier leider auch nicht sehr ins Detail gehen, denn dann würde ich unweigerlich zu viel von der Geschichte verraten…

Für mich war sehr fraglich warum ein Wärter des Gefängnisses hier Henning Saalbach helfen will und dann mit dubiosen Freunden für eine Waffe sorgt? Wenn er wirklich selber so einen Hass auf den Häftling hat, würde es für ihn doch ganz andere Möglichkeiten geben…

Als dann die kleine Conni überraschend in das Leben von Henning Saalbach tritt, fängt die Geschichte für mich an aus dem Ruder zu laufen…schien die Store bis dahin noch nachvollziehbar und einigermassen stimmig, so verändert sich die Sachlage nun doch recht dramatisch. Conni und Saalbach träumen den gleichen Alptraum? Nein, hier wurde es dann doch auch für mich etwas komisch.

Der Ansatz der Geschichte war in meinen Augen sehr gut gewählt. Eine Familie die eigentlich sehr glücklich miteinander lebt, ein Vater der als Drehbuchautor ausreichend verdient, alles könnte so schön sein und dann zerstört das Schicksal alles mit einem schlag. Das ganze Leben verändert sich schlagartig…daraus kann man etwas machen. Leider hat der Autor dann in meinen Augen alles etwas zu sehr aufgebauscht, alles erscheint etwas zu weit hergeholt. Im ersten Moment vielleicht noch unterhaltsam und mit den knapp 200 Seiten auch flott und schnell zu lesen, aber beim näher darüber nachdenken wurden mir dann die Schwächen bewusst. Auch das wohlmeinende Ende konnte mich nicht wirklich überzeugen.

Schade ich hatte mir  mehr versprochen.

Drei Sterne

Stern_Bewertung_3

~BL

Rezension „Der Schock“ von Marc Raabe

Verlagsinfo, Klappentext

„Bei einem Unwetter an der Cote d’Azur begegnet Laura Bjely ihrem schlimmsten Alptraum. Ihr Freund Jan findet später nur noch ihr Smartphone – mit einem verstörenden Film im Speicher. Kurz darauf wird in Berlin die Leiche von Jans Nachbarin entdeckt. Auf ihrer Stirn steht eine blutige Nachricht. Allen Warnungen zum Trotz sucht Jan weiter nach Laura. Dabei stößt er auf einen Abgrund aus Wahnsinn und Bösartigkeit.“

ISBN: 9783548285245

Erscheinungsdatum: 10.06.2013
Ullstein
Was ich zu dem Buch sagen möchte

Los geht das Grauen bereits im Prolog. Hier schreibt der Autor von dem zehnjährigen Froggy der heimlich auf der Treppe sitzt um den Spätfilm zu sehen. Leider wird er dabei erwischt und von seinem Vater derb Misshandelt. Nun wünscht sich Froggy unsichtbar zu sein. Das war es was er im Spätfilm gesehen hat. Er stellt sich vor was er alles machen könnte ohne dass ihn jemand sehen würde.

Im ersten Kapitel springt der Autor ins Jahr 2011. Nun begleiten wir Jan, seine Schwester Katy, Greg uns Laura an die Cote`d Azur. Hier sind alle anscheinend in dem Ferienhaus von Jans Eltern. Irgendwas ist dort vor vielen Jahren geschehen…Ein Unglück, welches die Eltern bewogen hat nicht mehr dorthin zu fahren. Nachdem das Wetter schlecht ist und sich alle auf dem engen Platz auf den Geist gehen, beschliessen Kathy, Greg und Laura einen Einkaufsbummel zu machen. Dabei verschwindet Laura spurlos.

Marc Raabe spart im Laufe des Romanes  nicht mit blutigen Details. Überhaupt würde ich sagen, dass dieses Buch nicht für die zartbeseiteten Leser geeignet ist 😉

Der Schreibstil ist auch diesmal sehr temporeich und man möchte das Buch eigentlich am liebsten an einem Stück durchlesen. Leider habe ich diesmal in Etappen lesen müssen, da mir die Zeit fehlte 🙁 . Zum ende hin bleiben für mich leider einige Sachen unklar. Ich kann mit dem Ende leben, es wurde einiges aufgeklärt und es gibt eigentlich ein passenden Schluss , aber wie gesagt es gibt so einige Momente mit denen ich nicht klar komme. Ich kann es hier aber auch nicht weiter erläutern, da ich Euch sonst die Spannung nehmen würde.

Im Ganzen hat mich der Titel aber gut unterhalten . Ich sollte vielleicht auch nicht immer alles „durchanalysieren“ 😉

Das Titelbild würde mich im Buchladen nun auch gleich ansprechen. Ich finde hier gibt es schon für mich einen Wiedererkennungswert.

Ich vergebe 4 SterneBewertung: 4 Sterne

Wer mehr über den Autor wissen möchte darf gerne hier schauen:

Marc Raabe (Autor)

Und hier geht es zur Rezension von „Schnitt“

Rezension „Schnitt“ von Marc Raabe

~BL

 

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