Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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Thomas Thiemeyer

Hörbuchrezension zu Evolution – Der Turm der Gefangenen – von Thomas Thiemeyer

Evolution - Der Turm der Gefangenen von Thomas Thiemeyer - Cover mit freundlicher Genehmigung vom rubikon audioverlag

Evolution – Der Turm der Gefangenen von Thomas Thiemeyer – Cover mit freundlicher Genehmigung vom rubikon audioverlag

»Kein Stillstand für die Evolution«

Zum Inhalt

Nachdem Lucie, Jem und ihre Freunde mit dem Flugzeug in die Zukunft katapultiert wurden, haben Sie einen Überlebenskampf gegen vermeintlich wilde Tiere und eine verwilderte Landschaft hinter sich bringen müssen. Was einst boomende Megastädte waren, sind jetzt jungelähnliche und sehr gefährliche Gebiete. Ihre Rettung war die Flucht mit dem Bus zum Exil der Menschen – die Stadt der Überlebenden – hoch oben in den Bergen. Was einst militärisch genutzt wurde ist allerdings bei weitem nicht mehr fortschrittlich, denn dort herrscht ein Leben wie im Mittelalter – völlig ohne Technik, die auch noch als schwarze Magie angesehen wird. Lucie ist auf der einen Seite froh, endlich in Sicherheit zu sein, aber sie hat es definitiv nicht verkraftet, dass Jem draußen vor den Toren der Stadt bei den wilden Tieren zurückgelassen wurde. Sie hofft und bangt, dass er überleben wird und den Weg zu ihr findet. Die Gruppe ist gezwungen sich den Gegebenheiten anzupassen, einfache Kleidung zu tragen und das Leben mit dieser Religion und dem Bergvolk zu akzeptieren. Das fällt absolut nicht leicht, zumal Marek sich als ihr Anführer darstellt, welcher er definitiv nicht ist. Weiterlesen

Hörbuchrezension zu Evolution – Die Stadt der Überlebenden von Thomas Thiemeyer

Evolution von Thomas Thiemeyer - Cover mit freundlicher Genehmigung vom rubikon audioverlag

Evolution von Thomas Thiemeyer – Cover mit freundlicher Genehmigung vom rubikon audioverlag

»Ein Flug ins Ungewisse«

Zum Inhalt

Jem hat Großes vor: zusammen mit vielen anderen Jugendlichen ist er auf dem Weg in die USA, um dort für eine Jahr als Austauschschüler zu leben und um die Sprache, Land und Leute besser kennen zu lernen. Die etwas bunt zusammen gemischte Truppe ist ihm mehr oder minder unbekannt, nur Lucie ist ihm bereits vor dem Abflug über den Weg gelaufen. Und es ziemlich froh, denn sie scheint äußerst sympathisch und freundlich zu sein – im Gegensatz zu manch anderen Personen der Reisegruppe.
Aufgrund eines schweren Gewitters und Turbulenzen muss das Flugzeug außerplanmäßig in Denver landen und schon beim Landeanflug wird Lucie und Jem unterbewusst klar: Hier stimmt irgendetwas absolut nicht! Weiterlesen

Rezension „Devil’s River“ von Thomas Thiemeyer

Verlagsinfo, Klappentext

„Es bedarf eines Ungeheuers, um ein Ungeheuer zu töten…
Kanada 1878. River, eine junge Frau vom Stamm der Ojibwe, muss miterleben, wie ihr Dorf von etwas heimgesucht wird, das kein Mensch sein kann. Die Hütten von einer gewaltigen Kraft zerstört, Männer und Frauen grausam ermordet, scheint eine uralte Legende zum Leben erwacht zu sein. River schwört Rache – und verbündet sich mit einem gesuchten Mörder.
England 2015. Durch den Tod ihrer Großmutter aufgerüttelt, begibt sich die Studentin Eve auf die Spur eines Familiengeheimnisses, das in der kanadischen Wildnis wurzelt …“

512 Seiten

ISBN:SBN: 978-3-426-51715-4

Knaur

Devil's River von Thomas Thiemeyer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Knaur

Devil’s River von Thomas Thiemeyer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Knaur

Ich habe mich seit langem mal wieder bei einer Leserunde angemeldet. Dies hatte für mich mehrere Gründe 😉 Zum einen mag ich die Seite  http://www.katzemitbuch-forum.de super gerne und stöbere da immer mal wieder, zum anderen habe ich bereits einige Bücher von Thomas Thiemeyer gelesen und sie haben mir immer gefallen. Das Sahnehäubchen war dann allerdings das der Autor diese Leserunde begleitet hat und uns Lesern immer für Fragen zur Verfügung stand. Solch ein direkter Austausch mit dem Autor bitte dann noch mal ein ganz anderes, viel intensiveres Lesevergnügen möchte ich meinen.

Wie gesagt habe ich bereits verschiedene Titel aus der Feder von Thomas Thiemeyer gelesen. Ich liebe die Serie Chroniken der Weltensucher aber auch die verschiedenen Thriller wie Magma, Nebra, Vallhalla finden sich in meinen Bücherregalen.

 

Der Einstieg beginnt in der Gegenwart. Eve s Großmutter Lizzy ist verstorben, während der Testamentseröffnung stellt sich heraus das Eve Lizzy s Haus erbt. In einem letzen Brief von Lizzy bekommt sie deren Botschaft überbracht. Mit ihrer besten Freundin Rita fährt sie und das Haus und stöbert ein wenig durch die Schätze von Lizzy. Auf dem Dachboden finden sie dann eine alte Truhe und auf Lizzy s letzen Wunsch hin fängt Eve an in einem alten Buch zu smökern…

Die ersten Seiten liest Eve zusammen mit Rita. Beide werden durch das Büchlein in das Jahr 1878 gezogen. Irgendwie scheint das Buch mit Eve s Vergangenheit zusammen zu hängen, aber die Verbindung ist nicht sofort ersichtlich. Als Rita sich dann von Eve verabschiedet kann Eve die Finger nicht vom Buch lassen. Immer tiefer dringt  sie in das Leben von Blake und River ein.

Anfänglich halten sich beide Erzählstränge noch die Wage. Gegenwart und Vergangenheit scheinen gleichmässig miteinander verwoben. Später tritt Eve und ihre Familie doch in den Hintergrund und das Jahr 1878 nimmt größeren Raum ein. Aber genau so liest es sich auch „richtig“, denn für mich war die Zeit mit River die interessantere. Am meisten hat mich erschreckt, das ich im Laufe des Buches gewisse Sympathien für einen offensichtlichen Mörder entwickelte…Aber durch die Leserunde konnte ich feststellen, das ich da nicht die Einzigste war 😉

Für mich ist das Buch wie eine Geschichte in einer Geschichte. In meinen Augen gelingt es Thomas Thiemeyer beide Stränge stimmig miteinander zu verbinden. Der Teil der im Jahre 1878 spielt liest sich wie ein Western, gekonnt bindet der Autor historische Ereignisse , wie zum Beispiel den Krieg in den Südstaaten mit in die Handlung ein. Auch das Leben der Ojibwe ist gut recherchiert, Thomas Thiemeyer hat uns in der Leserunde einiges zur Recherche erzählt. 

Die verschiedenen Protagonisten sind gut ausgebaut, besonders die Charaktere die im Jahr 1878 eine Rolle spielen. Hier hat Thomas Thiemeyer sein ganzes Können gezeigt. Er beschreibt besonders River und Blake so eindringlich und genau, das man als Leser glaubt man wäre den Beiden schon einmal begegnet. Eve und ihre Familie hätte vielleicht noch etwas plastischer dargestellt werden können, aber für mich war der Handlungsstrang von River der wichtigere Bereich.

Zum Ende hin gelingt es dem Autor beide Handlungsstränge gekonnt mit einander zu verbinden.

Dieses Buch scheint mir kein typischer Thriller zu sein. Zum einen dominieren hier doch der Western ein wenig, zum anderen haben wir auch den Hauch  Mystery. Mir gefällt diese ungewöhnliche Mischung sehr gut, wirklich sehr vielschichtig!

Das Buch hat noch eine Weile in mir nachgehallt und ich denke dieses Buch bietet einiges für die Leser 😉 Hier kommen Westernfans auf ihre Kosten, wer eine Liebesgeschichte sucht wird fündig und wer es gerne mysteriös hat wird auch zufrieden sein. Quasi ein Buch welches viele Geschmäcker vereint und verbindet 😉

 Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Valhalla“ von Thomas Thiemeyer

Verlagsinfo, Klappentext

„2015. Spitzbergen – der nördlichste Siedlungspunkt der Menschheit. Eine Welt aus Eis und Schnee, überschattet von vier Monaten Polarnacht. Dort plant Archäologin Hannah Peters, geheimnisvolle Strukturen unter dem arktischen Eis zu untersuchen: Das Abschmelzen der Gletscher hat mutmaßlich Fundamente eines mythischen Nordreiches zutage gefördert. Doch Hannah ist nicht die Erste, die diese Ruinen erkundet …
1944. Im annektierten Norwegen, fernab jeder Siedlung, reift ein Projekt, das grauenvoller ist als alles, was Menschen je ersonnen haben. Eine biologische Zeitbombe, verborgen unter dem ewigen Eis. Ihr Codename: Valhalla.“

ISBN: 978-3-426-65265-7

512 Seiten

Knaur

Valhalla von Thomas Thiemeyer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Knaur

Valhalla von Thomas Thiemeyer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Knaur

Mein Eindruck

Ich bin Hannah Peters Fan der ersten Stunde 🙂 und so sehr ich die Jugendbücher von Thomas Thiemyer auch liebe, aber es war wirklich an der Zeit das Hannah zurückkommt 🙂

Lange schon habe ich mich nach „Nebra“ auf ein „Wiederlesen“ mit Hannah gefreut und dann gelingt es Thomas hier auch noch wieder ein super spanendes Thema aufleben zu lassen. Ich bin begeistert, so viel schon mal vorneweg 🙂

Hier möchte ich einfach schon mal mit dem Cover beginnen. Im Hintergrund sieht man Polarlicht, dann kommt in dicken Lettern der Titel und im unteren Bereich ahnt man die Ruinen unter dem Eis. Dann schlagen wir das buch auf und finden auf den ersten und letzten Seiten schön gezeichnetes Kartenmaterial. Ich liebe das!

Nun komme ich endlich zum Inhalt.

Ich durfte mit Hannah ja bereits viele verschiedenen Regionen bereisen, diesmal geht es hoch in den Norden. Hannah darf Polarlichter sehen!!! Das ist auch ein Traum von mir 🙂

Hannah wird von Stromberg aus Kambodscha abgerufen. so wie es aussieht wurde in Spitzbergen Ruinen einer untergegangenen Stadt entdeckt. Kann es sich um Hyperborea handeln, die sagenumwobene Stadt? Stromberg kann Hannah die Reise in den Hohen Norden trotz der Kälte schmackhaft machen. Doch was Hannah und das Team dort entdecken ist nicht „nur“ die versunkene Stadt. Die Ruinen wurden anscheinend bereits im zweiten Weltkrieg entdeckt und damals von deutschen Forschern als Unterschlupf für ihre Forschung an Biowaffen genutzt. So wie es aussieht ist seinerzeit einiges schief gegangen und einige Vieren haben die Zeit überdauert. Es kommt zu einer Tragödie. Gut das Stromberg noch rechtzeitig reagieren kann und John schnellstens hinterher schickt.

Schreckliche dinge passieren und Hannah scheint die einzig Überlebende des Unglücks zu sein. Obwohl Hannah nie eine eigenen Familie gründen wollte, scheint ihre Schwangerschaft ihr Leben gerettet zu haben, doch noch ist das Baby nicht in Sicherheit. Hannah muss zurück nach Spitzbergen. Diesmal stellen sie und John sich ein eigenes Team zusammen. Dieser Bereich wurde von Thomas Thiemeyer sehr schön in das Buch eingebunden. Wir lesen quasi lauter kleine Geschichten in der Geschichte. Mir hat das richtig gut gefallen.

Im weiteren Verlauf des Buches kommt es zu einem Filmreifen Showdown. Hannah und ihr Team müssen sich gegen eine andere Nation durchsetzen die das Virus für sich beanspruchen möchten.

Wir dürfen einige aufregende Szenen miterleben und bekommen wieder sehr viele Denkanstöße von Thomas geliefert. Ich liebe seine Bücher, da man neben der tollen Unterhaltung immer wieder angeregt wird über das eine oder andere Thema, welches er in seinen Büchern unterbringt, selber weiter zu recherchieren und hier und da einfach bei Tante google nachzulesen.

 

Von mir 5 Sterne für Valhalla

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

Rezension „Das Gesetz des Chronos – Chronik der Weltensucher“ von Thomas Thiemeyer

Klappentext und Verlagsinfo

„Das größte Abenteuer der Weltensucher ist eine Reise durch die Zeit.
Doch den Lauf der Geschichte darf niemand verändern.
Denn jeder Eingriff in unsere Vergangenheit findet sein Echo in der Gegenwart.
So lautet das Gesetz des Chronos.

Carl Friedrich von Humboldt baut an einer Zeitmaschine. Kann er das Attentat auf unseren geliebten Kaiser ungeschehen machen?
So lautet im Juni 1895, einen Tag nach den tödlichen Schüssen auf Kaiser Wilhelm II. und seine Gattin Viktoria, die Schlagzeile der Berliner Morgenpost.

Aber Humboldt lehnt ab. Seine Forschungen zu den Gesetzen der Zeit seien rein wissenschaftlich. Unter keinen Umständen dürfe der Lauf der Geschichte verändert werden.
Doch dann treten Ereignisse ein, die Humboldt umdenken lassen, und die Weltensucher müssen ihre bisher wohl gefährlichste Reise antreten.

„Das Gesetz des Chronos“ ist der letzte Band der Chroniken der Weltensucher-Reihe. Die vier Vorgängertitel lauten „Die Stadt der Regenfresser“, „Der Palast des Poseidon“, „Der gläserne Fluch“ und „Der Atem des Teufels“.“

ISBN 978-3-7855-7050-0

Loewe

Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos von Thomas Thiemeyer, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Loewe Verlag

Chroniken der Weltensucher – Das Gesetz des Chronos von Thomas Thiemeyer, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Loewe Verlag

Mein Bucherlebnis

Leider ist dies ja nun der letzte Band von den Abenteuern der Weltensucher. Wie der Autor so schön sagt , sind unsere Helden erwachsen geworden und sollten nun ein eigenes Leben führen…

Ich habe diesen Band doch mit gemischten Gefühlen angefangen zu lesen. Zum einen war ich doch ein wenig traurig, da mir Wilma und ihre menschlichen Freunde doch alle sehr ans Herz gewachsen sind und ich sie eigentlich nicht hergeben möchte 🙁  Der zweite Grund ist die Thematik der Zeitreisen. Dies ist ein schwieriges Thema und ich muss gestehen ich habe da meist ein Verständnisproblem…Aber die Freude auch dieses Abenteuer mit allen zu erleben hat doch überwogen 🙂

Gleich mit den ersten Seiten ist man als Leser wieder sofort in der Serie gefangen ( ich denke aber , es dürfte für „Ertleser“ auch kein Problem sein mit diesem Band einzusteigen, wobei ich wirklich empfehlen würde diese Serie chronologisch abzulesen). Ich war jedenfalls sofort wieder mitten drin und konnte das Buch gar nicht zur Seite legen.

Insgesamt kommt dieser Band für mich ein wenig dunkler und düsterer daher, als seine Vorgänger, aber hier ist die Geschichte an sich ja auch eher im Dunklen und Geheimen. Und doch gibt es sie, die schönen Momente, die witzigen Situationen, welche ich so sehr an diesen Bänden liebe. Auch hier treffen wir Wilma wieder und nun mal zugegeben, welcher Fan der Weltensucher ist nicht ein wenig verliebt und würde sich eine eigene Wilma wünschen???

Das Zeitreisenparadoxum konnte mir Thomas Thiemeyer  doch näher bringen, obwohl? Naja ich gebe zu so ganz….;-)

Thomas Thiemeyer ist mit diesem Band ein fulminanter Abschluss einer Serie gelungen. Es bleiben zwar am Ende einige Fragen offen, doch das regt eigentlich nur die Phantasie der Leser an.

Wer mehr über Thomas Thiemeyer erfahren möchte sollte hier  nachlesen 🙂

http://www.leseleidenschaft.de/w-w-w/thomas-thiemeyer/

Ich vergebe volle 5 Sterne

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

Renzension „Der Atem des Teufels“ von Thomas Thiemeyer

Verlagsinfo, Klappentext

„Zwölf Jahre nach dem verheerenden Ausbruch des Vulkans Krakatau in der Meerenge zwischen Java und Sumatra kommt die Erde nicht zur Ruhe. Tiefe Spalten, aus denen undurchdringlicher gelber Nebel quillt, öffnen sich quasi über Nacht. Seltsame gehörnte Kreaturen steigen heraus und versetzen die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Die Vorfälle rufen den Generalgouverneur Niederländisch-Indiens auf den Plan. Er wendet sich an seinen Außenminister, der wiederum den Rektor der Universität zu Berlin um Hilfe bittet. Und erkennt nur einen Mann, der das Rätsel der steinernen Teufel von Java lösen könnte: Carl Friedrich von Humboldt, Spezialist für unerklärliche Phänomene und Kopf seines unerschrockenen Teams der Weltensucher.

Tief im Inneren der Erde, haust das Volk der Steinernen. Vor Jahrtausenden wurde es von dieser Welt verstoßen durch die Gier eines einzelnen Mannes. Betrogen und verraten, holt es sich jetzt zurück, was ihm einst gehörte.“

 

Mein Gefühl

Mit „Der Atem des Teufels“ hat uns Thomas Thiemeyer bereits den 4. Band der Chroniken der Weltensucher präsentiert.

Ich habe alle Bänder gelesen und war jedes mal aufs Neue fasziniert.

Los ging es mit „Die Stadt der Regenfresser“ , gefolgt von Band 2 „Der Palast des Poseidon“und dann kam Band 3 „Der gläserne Fluch“. Ich könnte jetzt nicht sagen welcher Band mir der Liebste ist, da ein jeder auf seine Art eine wunderbare Geschichte erzählt.Auch die Titelbilder sind auf die gesamte Serie abgestimmt und sie nehmen alle einen Bezug auf den jeweiligen Inhalt. Man kann jede der Geschichten für sich lesen, da alle Abenteuer in sich abgeschlossen sind, ich persönlich würde aber das cronologische „Ablesen“ empfehlen, da sich die einzelnen Protagonisten im Laufe der Zeit doch massiv weiterentwickeln. Ich bin übrigens fest davon überzeugt, das „Quereinsteiger“ (auch ich war ein später Einsteiger) dann mit Band eins die Serie noch mal komplett lesen werden 😉 . Übrigens gibt es von den ersten drei Bänden auch immer ein super gut eingesprochenes Hörbuch. Dietmar Wunder verleiht den Geschichten mit seiner wunderbaren Stimme genau  die richtige Atmosphäre. Ich habe alle Hörbücher nachgehört und finde einfach in diesem Fall beide Versionen toll und richtig. Die Bücher sehen einfach nur top aus , wenn sie im Regal nebeneinander stehen und die Hörbücher sind einfach für alle Lebenslagen in denen man gerade nicht selber lesen kann, oder sollte ( wie zB beim Führen eines Kraftfahrzeuges…). Und glaubt mir, obwohl Ihr die Geschichte vielleicht vom Selberlesen kennt ist das Hörbuch definitiv ein zusätzlicher Genuss.

So nun komme ich mal speziell zu „Der Atem des Teufels“.

Gleich auf den ersten Seiten hat man das Gefühl endlich alte Freunde wiederzusehen. Sofort fühlt man sich mittendrin und würde am liebsten alle erst einmal richtig fest in die Arme nehmen  und fest drücken. Eine besondere Freude für mich ist das Wiedersehen mit Wilma. Ich glaube mit ihr hat sich Thomas in unser aller Herz geschrieben. Ich kann mich entsinnen, das bereits letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse die Rufe nach einer Plüschwilma  zu hören waren. Auch im vierten Band haben unsere Helden gefährliche Abenteuer zu bestehen. Auch diesmal geht es mit der Pachacutec auf die lange Reise. Wer nach dem letzten Band eine Liebesgeschichte zwischen Oskar und Charlotte erwartet hat, der muss mitansehen wie Oskar zwischen sei Mädels steht. Lena hat sich in ihn verliebt und dies führt  zu Anfang der Geschichte zu einigen Unruhen 😉 . Aufregend und spannend geht es auch diesmal voran. Thomas Thiemeyer gelingt es seine Leser so mitzureißen, dass man nicht merkt wie die Zeit vergeht. Er schafft als Autor das Meisterstück mich als Leser so sehr in die Story zu ziehen, dass ich zuweilen die Hitze selber spüren konnte. Und diese Begeisterung kommt wohlgemerkt von einer absoluten Krimitante. Ich möchte hier nun gar nicht mehr so viel vom Inhalt verraten, nur so viel: es lohnt sich !!!

PS

Kleine Randnotiz

Thomas Thiemeyer schreibt über einen Kaltwassergeysir. So etwas gibt es auch bei uns in Deutschland. Wer einmal einen Urlaub in der Eifel verbringt, kann sich in Wallenborn einen solchen ansehen. Dieser ist allerdings um einiges kleiner und reicht ganz sicher nicht um sich in einem Pilz durch die Gegend schießen zu lassen, aber sehenswert ist es auf alle Fälle 😉

~BL

 

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