Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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~Ilb & ~BL
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Seiten

SMO Verlag

Rezension “ Endlichkeit der Geheimnisse“ von Hans-Peter Lorang

Verlagsinfo, Klappentext

„Endlichkeit der Geheimnisse – Kriminalgeschichten aus der Nationalparkregion Hunsrück-Hochwald
von Hans-Peter Lorang

Liebe, Eifersucht und Hass bestimmen in diesen sieben Kriminalgeschichten aus der Nationalparkregion Hunsrück-Hochwald die verworrenen Beziehungen zwischen Menschen, deren Leben von mörderischen Tragödien und skrupellosen Schandtaten beeinflusst wird. Mit akribischer Ermittlungsarbeit gelingt es Hauptkommissar Tiltmann und seinem Team die skurrilen Verbrechen aufzuklären. Aber auch Kommissar Zufall unterstützt die Kriminologen und führt zur Endlichkeit der Geheimnisse um Opfer, Täter und Tatorte.“

Seiten: 270

ISBN: 978-3-940760-18-0

Stephan Moll Verlag

Endlichkeit der Geheimnisse von Hans-Peter Lorang, Cover mit freundlicher Genehmigung von SMO Verlag.

Endlichkeit der Geheimnisse von Hans-Peter Lorang, Cover mit freundlicher Genehmigung von SMO Verlag.

Ich habe 10 Jahre Urlaub im Hunsrück gemacht. Ich kann euch sagen es lohnt sich, die Gegend ist wirklich toll und die Menschen dort sind einfach was besonderes.

Da ich Krimis liebe und eben auch den Hunsrück ist mir dieser Titel von Hans-Peter Lorang gleich ins Auge gefallen. Ich habe von diesem Autor bereits den einen oder anderen Titel gelesen und der SMO Verlag gefällt mir sowieso 😉

Ich wurde in kleinster Weise von diesem Titel enttäuscht 🙂

Auch wenn ich sonst nicht der Freund von Kurzgeschichten bin, da ich viel zu oft das Gefühl habe etwas verpasst zu haben, oder das entscheidende Details nicht beschrieben wurden, so kann ich bei den sieben Kurzkrimis die sich in diesem Buch befinden wirklich nicht meckern. Alle Geschichten kommen rund und schlüssig daher. Der Schreibstil ist bei jeder einzelnen flüssig und locker und mein persönliches Highlight sind natürlich die tolle Ortsbeschreibungen. Tatsächlich kenne ich den einen oder anderen Tatort bereits von eigenen Besuchen. Das macht das Spannungsgefühl natürlich gleich noch viel schöner 😉

Jede Geschichte hat eine ganz eigene Story und man kann das Buch gut und gerne an einem Stück verschlingen oder sich immer wieder für einen Kurzurlaub hineinlesen.

Was mir auch gut gefallen hat, das in allen Fällen Hauptkommissar Tiltmann und sein Team ermitteln, so hat man bei jedem neuen Fall doch auch immer wieder etwas Bekanntes dabei. Die Figuren sind übrigens sehr gelungen aufgebaut.

Für mich wirklich ein tolles Lesevergnügen, welches gleich zwei meiner Leidenschaften verbinden konnte.

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Moselkork“ von Andrea Pfrommer

Verlagsinfo, Klappentext


„Grausiger Fund in Triers Wahrzeichen: Ein Toter wird erhängt in der Porta Nigra aufgefunden. Das Ermittlerduo Fischer und Kübler wird auf den Fall angesetzt. Die Indizien deuten darauf hin, dass der Mord mit der mittelalterlichen Geschichte der Moselregion in Verbindung steht. Doch die Suche nach dem Täter wird zum Wettlauf mit der Zeit; die Morde häufen sich und zu guter Letzt sieht sich Kommissarin Kübler selbst im Visier des Mörders … „

348 Seiten

ISBN 978-3-940760-57-9

SMO Verlag

Moselkork von Andrea Pfrommer, Cover mit freundlicher Genehmigung von SMO Verlag

Moselkork von Andrea Pfrommer, Cover mit freundlicher Genehmigung von SMO Verlag

 

Meine Meinung

Frisch und herzlich kommt dieser Moselkrimi daher, aber keine Angst auch hier gibt es Mord und Totschlag 😉

Andrea Prfommer ist es gelungen diesen Krimi auch mit vielen humorvollen Bestandteilen zu schmücken. Dies hat mir für dieses Buch und diese Geschichte ausgesprochen gut gefallen. Ich finde es passt gut zu den beiden Hauptfiguren. Man merkt wie sie sich im Moment anziehen um sich dann ebenso schnell wieder abzustoßen. Mir ist da das Bild zweier Magneten vor Augen 😉 je nachdem von welcher Seite sie gerade kommen kann es anziehend oder abstoßend sein 😉

Der eigentliche Fall hat mich sehr interessiert, hier verbindet die Autorin geschichtliche Aspekte mit der Forschung nach dem Vergangenen. Wer ist der Tote der da in der Porta Nigra aufgefunden wird? Warum wurde er erhängen? Stück für Stück scheint klar zu werden, das er eine wichtige Entdeckung gemacht hat. Doch was genau hat er gefunden und wo befindet sich der Schatz jetzt?

Viele Fragen die Kübelchen und Matthias lösen  sollen, doch wo können sie mit ihren Nachforschungen ansetzen? Ach ja und dann gibt es ja auch noch diese widersprüchlichen  Gefühle die die Beiden in wirklich lustige Situationen bringen. Mir hat es wirklich sehr viel Freude bereitet, das Geplänkel zwischen beiden zu verfolgen. Ich finde die Mischung von Kriminalfall und privatem „Geplänkel“ eigentlich sehr ausgewogen und stimmig, aber ich bin ja schon immer ein Fan von genügend privatem Umfeld „meiner“ jeweiligen Ermittler. Wer  allerdings lieber die reine Ermittlerarbeit und das technische Lösen eines Falles bevorzugt, der dürfte hier nicht ganz auf seine Kosten kommen.

Der Schreibstil ist leichtgängig und flüssig, man kann gut in die Geschichte finden und bleibt auch dran. Besonders die Ermittler wurden gut und ausführlich beleuchtet.

Man sieht die Landschaft und die verschiedenen Schauplätze sehr deutlich und bildlich beim Lesen vor sich und kann während man den Fall verfolgt so ganz nebenbei einen kleinen Kurzurlaub an der schönen Mosel verbringen.

Allerdings war mir ganz persönlich das Ende nicht so, aber ich habe mich grundsätzlich unterhalten gefühlt, daher hat das Buch auch 3,5 Sterne verdient. Man kann es als Autor mit dem Ende ja nicht immer allen Lesern recht machen 😉

Ich könnte mir allerdings vorstellen, das Andrea Pfrommer vielleicht schon an weiteren Geschichten mit und um Kübelchen arbeitet 🙂 Ich glaube ich wäre beim nächsten Fall gerne wieder mit dabei…

Stern_Bewertung_3-5

~BL

Rezension „Es ist ein Günther!“ von Ricardo Friedrich

Klappentext, Verlagsinfo

„Was wäre die Welt, wenn jeder das sagen würde, was er denkt? Richtig: Es wäre eine Welt voller Günther! Günther, der personifizierte Verhoppser beim Seilspringen, der Gegen-den-Rhythmus-Klatscher beim Volksmusikfest, das Leberwurstpastetchen in der Pralinenschachtel. Er ist schonungslos, erbarmungslos und verzweifelt, denn er wurde von seinem Hausarzt zu einer Therapie verdonnert. Und da sitzt er nun, im Wartezimmer des Synapsenkaspers (O-Ton selbstverständlich), und harrt der Dinge, die da kommen. Eigentlich ist‘s ja auch eine gute Gelegenheit, um die vergangenen Tage noch einmal gedanklich wiederzukäuen. Sozusagen „nach einer kurzen Entgleisung der Gesichtszüge das Beste aus der Situation machen„.

Ein echter Günther eben …“

ISBN 978-3-940760-54-8

164 Seiten, Paperback

Stephan Moll Verlag

Es ist ein Günther von Ricardo Friedrich, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Stephan Moll Verlag

Es ist ein Günther von Ricardo Friedrich, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Stephan Moll Verlag

Mein Eindruck zum Buch

Heute haben wir mal etwas humoriges für Euch. Ich kannte Ricardo Friedrich bisher noch nicht, her ich habe gesehen, dass es noch weitere Bücher von ihm gibt 😉

Es ist ein Günther eignet sich hervorragend um einfach mal aus dem eigenen Alltag auszubrechen, sich einfach mal auszuklinken…

Wir dürfen, oder müssen 😉 Günther zu diversen Therapiesitzungen begleiten, aber keine Angst, hier geht es nicht um die eigentlichen Sitzungen. Nein Ricardo Friedrich baut das Buch ganz anders auf 🙂 Günther führt eine Art Tagebuch in dem er die Wartezeit vor den Sitzungen aufzeichnet. In dieser doch mitunter anstrengenden Wartezeit macht sich Günther so seine Gedanken über das Leben. Hier fällt ihm vieles zu seinem eigenen Leben ein, aber auch die eine oder andere Begegnung wird hier ausführlich von Günther analysiert.

Bissig, witzig und zum Teil sehr scharfsinnig lässt sich Günther über seine Umwelt aus. Die eine oder andere beschriebene Situation ist dem einen oder anderen von uns bestimmt schon selber mal passiert.

Dieses Buch bietet wirklich kurzweilige Unterhaltung und ist sehr geeignet um einfach mal aus dem stressigen täglichen Leben abzutauchen.

Die Sprache  ist leicht und flüssig und die kurzen Kapitel eignen sich gut um immer mal wieder in das Buch einzutauchen.

Solide 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Des Teufels Gold“ von Ursula Pauls

Verlagsinfo, Klappentext

„Josephine, genannt Josie, hat es endlich gefunden! Das Haus ihrer Träume. Hier, in diesem kleinen Eifeldorf, glaubt sie, all ihre Vorstellungen von einem neuen Leben verwirklichen zu können und vielleicht sogar den Dämonen ihrer Vergangenheit zu entfliehen.

Doch das Haus sei verflucht. Sagen die Ältesten im Dorf.
Schon seit hunderten von Jahren, seit der Franzosenzeit. Denn in jener Zeit habe dort der Teufel gehaust, sitzend auf seiner Truhe voller Gold.

Uralte Geschichten. Erfundene Legenden und Sagen.

Dennoch soll Josephine Dinge erleben, die ihr das Blut in den Adern gefrieren lassen …“

ISBN 978-3-940760-41-8

SMO

Des Teufels Gold von Ursula Pauls, Cover mit freundlicher Genehmigung von SMO

Des Teufels Gold von Ursula Pauls, Cover mit freundlicher Genehmigung von SMO

Buchiges von mir

Ich glaube ich habe es bereits erwähnt 😉  ich mag die Eifel. Hier habe ich beim SMO Verlag eine für mich neue Autorin entdeckt.

Schon auf den ersten Seiten offenbart sich die geschichtsträchtige Vergangenheit der Eifel. Es geht zurück ins Jahr 1644, Aufruhr herrscht im kleinen Eifeldörfchen, der Teufel, er soll verbrannt werden. Das ist der Auftakt zu einer Geschichte die bis ins Jahr 2011 ihren Lauf nimmt.

Josephiene, die sich aber lieber als Josie sieht, kommt mit den Menschen nicht wirklich klar. Ihr sind die Tiere die angenehmeren Zeitgenossen. Zwei Hunde und zwei Pferde gehen mit ihr durchs Leben. Nun hat sie in einem kleinen Dörfchen in der Eifel ein kleines Häuschen für sich entdeckt. Hier können ihre Träume wahr werden. Hier wäre Platz für die Pferde und die Hunde könnten toben und spielen. Alles scheint wunderbar. Auch für die Renovierungsarbeiten ist gesorgt. Einen Freund hat Josie, Johannes, er geniest ihr Vertrauen und kann alle Renovierungsarbeiten durchführen. Und plötzlich ist er tot…

Für Josie ist es nicht einfach im Dorf Fuss zu fassen, es sind halt schon besondere Menschen dort…

In regelmässigen Rückblenden erfahren wir immer Stück für Stück aus der Vergangenheit des Hauses und ihrer Bewohner.

Diese Rückblenden hat die Autorin gekonnt in die Story eingebunden. Immer wieder erzählt der alte Pit seinem Enkel Marcel von den Geschehnissen aus dem Dreissigjährigen Krieg. So fügt sich alles nahtlos ineinander. Der Mord an Johannes steht mit den Geschehnissen von damals in Verbindung und der Kreis schliesst sich.

Für mich war es mit diesem Buch endlich wieder ein kleiner Urlaubstrip in meine schöne Eifel. Der Schreibstil hat mir zugesagt und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Hier gibt es nicht nur den Krimi, nein auch ein Ausflug ins Historische wurde in dieser Geschichte untergebracht. Die Protagonisten hat Ursula Pauls sehr schön herausgearbeitet und für mein Gefühl sehr liebevoll „ausgestattet“.

Ich möchte gerne 5 Sterne vergeben für ein gelungenes  Krimi Debüt.

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

Rezension „Milch so weiß wie der Tod“ von Hannes Wildecker

Verlagsinfo, Klappentext


„Zum Inhalt: Der Tod eines Landstreichers, eingetreten nach dem Verzehr von Milch einer namhaften Großmolkerei bringt Kriminalhauptkommissar Heiner Spürmann auf den Plan. Gemeinsam mit seiner Kollegin Leni ermittelt er rund um den Erbeskopf, wobei es ihn nach Idar-Oberstein verschlägt. Nachdem im Stausee Talbrück eine Wasserleiche auftaucht, die offensichtlich ermordet wurde, kann Spürmann eine direkte Verbindung zur Milchverunreinigung herstellen. Die Ermittlungen führen ihn zu einem Konkurrenzunternehmen in Idar-Oberstein und zu Erntehelfern in Trittenheim. Dort erhält er nach turbulenten Verwicklungen den entscheidenden Hinweis und kann als Retter in letzter Not den wahren Täter dingfest machen. Der zweite Krimi von Hannes Wildecker beschreibt unter anderem die Gegend um den Erbeskopf bis nach Idar-Oberstein bis in die Winzergegend der Untermosel. Seine Erfahrungen als ehemaliger Kriminalbeamter und Kenner des Hunsrücks sind Protagonist Spürmann eine große Hilfe im Zuge der Ermittlungen.“

ISBN 978-3-940760-01-2

SMO Verlag

Milch so weiß wie der Tod von Hannes Wildecker, Cover mit freundlicher Genehmigung von SMO Verlag

Milch so weiß wie der Tod von Hannes Wildecker, Cover mit freundlicher Genehmigung von SMO Verlag

Was ich gelesen habe

Hier wartet Hannes Wildecker erneut mit einem tollen Krimi auf. Hier findet der Krimifan alles was das Herz begehrt. Es gibt einen Mord nach dem nächsten, wir sind bei einer Leichenöffnung dabei, dürfen die Arbeit der Ermittler verfolgen und haben auch noch ein Rahmenprogramm 🙂

Mir haben diesmal die Ortsbeschreibungen wieder sehr gut gefallen. In und um Idar Oberstein haben mein Mann und ich über 10 Jahre immer einige Urlaubstage verbracht und so war es für mich fast ein Kurzurlaub. Schön wie man im Laufe des Krimis auch immer die Landschaft verfolgen konnte.

Der Autor beherrscht sein Handwerk und bietet dem Leser einen Handfesten Fall der wirklich Hand und Fuß hat. Alles ist schlüssig aufgebaut und der Schreibstil ist leichtgängig und doch merkt man, dass der Autor über genug Hintergrundwissen verfügt um die Details stimmig darzustellen. Der Autor lässt seinen Hannes Spürmann wieder mit Leni, seiner Kollegin auf Verbrecherjagd gehen. Mir persönlich gefällt es immer wieder ein Ermittlerteam über mehrere Fälle zu verfolgen. Meist entwickeln sich die Protagonisten im Laufe der Bände immer weiter und ich finde es sehr schön, immer ein Stück mehr aus ihrem privaten Umfeld zu erfahren.

Dennoch sei gesagt, dass man alle Bände aus der Tatort Hunsrück Reihe auch einzeln genießen kann. Jeder Band ist ein in sich abgeschlossener Fall.

Ich vergebe 5 Sterne

 

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Konstantin findet mehr als Gold“ von Albrecht Wagner

Verlagsinfo, Klappentext

„Konstantin zieht mit seinem alleinerziehenden Vater nach Trier. Die beiden „Männer“ richten sich am Münzplatz im vierten Stock eines Hauses ein, das in Besitz des Kolonialwarenhändlers Alois Klunsch ist. Gegenüber wird nach einem Hausabriss eine archäologische Grabung durchgeführt. Konstantin lernt Karina, die Tochter der Ausgrabungsleiterin Ramona, kennen. Die beiden freunden sich schnell miteinander an und entdecken viele Gemeinsamkeiten. Die Ausgrabung eines wunderschönen Mosaikes, das den Kaiser Konstantin zeigt, bringt Aufregung in die Stadt. Eine Delegation aus Rom kommt zur Begutachtung hinzu …

Ein spannendes Buch für Kinder, dass das ernste Thema Trennung, Alleinerziehung und zerbrochene Familie als Hintergrund hat. “

ISBN: 978-3-940760-38-8

Konstantin findet mehr als Gold von Albrecht Wagner, Cover mit freundlicher Genehmigung vom SMO Verlag

Konstantin findet mehr als Gold von Albrecht Wagner, Cover mit freundlicher Genehmigung vom SMO Verlag

Mein Lesegefühl

Hier hat der Verlag wieder ein sehr glückliches Händchen mit der Auswahl seiner Titel bewiesen.

Albrecht Wagner ist es gelungen ein wunderbar spannendes Abenteuer zu erzählen, welches nicht nur für die kleinen Schatzsucher ein wunderbarer Zeitvertreib darstellen sollte. Auch ich in meinem doch etwas fortgeschrittenen Alter konnte hier wunderbar mitfiebern. Der Autor bringt ganz locker und einfach so nebenbei eine ganze Menge Wissen in dem Buch unter, welches kindgerecht verpackt daherkommt. Auch ich habe noch das eine oder andere über alte Münzen lernen dürfen.

Besonders gut gefallen hat mir die Zusammenstellung der Hausbewohner vom Münzplatz 8. Da gibt es die schwäbische Journalistin Helene, die mit ihrem Dialekt nicht immer gleich zu verstehen ist…dann haben wir den Hausbesitzer Herr Flunsch, der auch einen wunderbaren Kolonialwarenladen betreibt (auch hier durfte ich dazulernen) . Und nun wohnen Konstantin und sein Vater auch dort…

Auf 161 Seiten erleben wir als Leser eine grandiose Schatzsuche, eine große Gaunerei, eine neue Freundschaft und noch so viel mehr.

Auch wenn es im ersten Moment vielleicht so scheint, als sei dies ein Buch speziell für Jungen würde ich es aber auch ganz sicher für Mädchen empfehlen.

Ich vergebe volle 5 Sterne

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

 

Rezension „Tatort Hunsrück: Teufelspakt“ von Hannes Wildecker

Verlagsinfo

„An verschiedenen Orten des Hunsrücks werden Leichen gefunden, denen man die Herzen aus dem Leib entfernt hat. Kriminalhauptkommissar Heiner Spürmann und seine Kollegin Leni stehen vor eine großen Aufgabe, zumal die Toten aus Serbien stammen und der Kroatienkrieg alle Spuren ihrer Identität verwischt hat. Wer sind die Täter und welche Motive sind es, die sie zu solch grausamen Taten hinreißen lassen? Sind es dunkle Mächte, die im Okkulten Schwarze Messen lesen und dem Teufel ihre Opfer darbringen? Die Ermittler scheinen einem teuflischen Phantom auf der Spur, doch dann stoßen sie auf einen Hinweis, der sie an einen Ort des Schreckens führt, der das bisher Erlebte in den Schatten stellt.

Hannes Wildecker lässt in dem Roman „Teufelspakt“ seine Protagonisten von einem Sumpf in den anderen waten und der Leser wird mit Okkultismus und illegalem Organhandel hautnah konfrontiert. Und wieder ermitteln die Hauptfiguren in den Weiten des Hunsrücks von Zerf über Bad-Kreuznach und Sargenroth bis hin nach Bad Sobernheim. Und wie man es von Wildecker gewohnt ist, kommen Beschreibungen der geografischen Besonderheiten und die Charaktere der Menschen auf dem Hunsrück nicht zu kurz.“

ISBN 978-3-940760-09-8

Tatort Hunsrück: Teufelspackt von Hannes Wildecker, Cover mit freundlicher Genehmigung vom SMO Verlag

Tatort Hunsrück: Teufelspackt von Hannes Wildecker, Cover mit freundlicher Genehmigung vom SMO Verlag

Mein Lesen

 

Dieses Buch liegt genau auf meiner Wellenlänge 🙂

Hannes Wildecker ist es gelungen einen tollen Krimi zu schreiben, der nicht nur super flüssig zu lesen ist. Der Autor hat hier ein sehr brisantes Thema aufgegriffen. Leichenfunde im Hunsrück, allen fehlt das Herz…Haben die Ermittler es mit Satanisten zu tun? Finden schwarze Messen mitten im Hunsrück statt?

Die Protagonisten Heiner Spürmann und Leni kommen sehr natürlich und angenehm rüber. Man bekommt als Leser doch ein wenig vom familiären Umfeld der Ermittler mit, das ist für mich immer ganz entscheidend. Ich mag es wenn nicht nur der Fall im Vordergrund steht sondern ich möchte Land und Leute erleben.

Der Autor hat für mich eine stimmige Story erzählt, die von Vorne bis Hinten gut konstruiert wurde. Was mir ja auch immer wichtig ist, sind die Beschreibungen der Ortschaften und auch hier hat Hannes Wildecker gepunktet. Ich habe fast 10 Jahre mit meinem Mann im Hunsrück Urlaub gemacht und ich habe einige Handlungsorte durchaus wiedererkannt 🙂

Auch wenn Teufelspackt bereits der vierte Band aus der Serie um Spürmann und Leni ist, hatte ich kein Problem mich mit dem Ermittlerteam anzufreunden, man ist sofort mitten drin. Allerdings steht für mich nun definitiv fest, dass ich mich durch alle sieben bisher erschienen Bände lesen werde. Ich will mehr von Tatort Hunsrück.

Anbei möchte ich noch erwähnen, das mir das Titelbild sehr gut gefällt. Ich finde es fällt auf und sticht deutlich aus der breiten Masse der Krimis hervor.

 

Ich vergebe 5 Sterne

~BL

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