Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL
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Seiten

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Rezension “ Novemberfeuer“ von Renate Eckert

Verlagsinfo, Klappentext

„“Novemberfeuer“ von Renate Eckert Im Elite-Internat Wetterstein bei Schweinfurt wagt die Deutschlehrerin Franziska nach einer gescheiterten Ehe einen Neubeginn. Ihre 16-jährige Tochter Hannah ist alles andere als begeistert von dem Umzug in das alte Schloss. Franziskas erfolgreicher Neustart wird jäh gestoppt, als einer ihrer Schüler vom Turm des Schlosses stürzt. War es Selbstmord? Mord? Hat sie ihre Aufsichtspflicht vernachlässigt? Die Polizei ermittelt. Franziskas Glaubwürdigkeit, ja ihr ganzes neues Leben sind in Gefahr Bei ihren Nachforschungen gerät sie in ein Labyrinth aus persönlichen Konflikten, dubiosen Machenschaften im Lehrerkollegium und sorgsam gehüteten Geheimnissen. Und ein mysteriöser Unbekannter kommt ihr und ihrer Tochter immer näher …“

Seiten: 229

ISBN: 9783946413035

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Novemberfeuer von Renate Eckert, Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Novemberfeuer von Renate Eckert, Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Ich bin ja schon seit langem ein Fan vom mainbookverlag 🙂

Diesen schönen Titel habe ich leider viel zu lange im Buchregal schlummern lassen. Ich hab auch gar keine Ahnung warum er sich da so lang versteckt hat.

Ein tolles Buch welches sehr spannend daher kommt!

Wer gerne Krimis mag, ist super aufgehoben. Naja eigentlich ist es nicht nur ein Krimi, sondern es hat schon einiges von einem Psychothriller. Auch wenn das Buch nicht ganz so grausig und blutig daher kommt, wie der eine oder andere Titel aus diesem Genre, so muss sich Renate Eckert ganz sicher nicht hinter diesen verstecken.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich habe sehr schnell in das Buch hineingefunden. Das Thema ist gut und schlüssig, auch wenn man selber das Internatsleben nicht kennt (ich hab da ja definitiv einen großen Vorteil als Hanni und Nanni Leserin 😉  ) kann man sich den täglichen Ablauf auf Wetterstein gut vorstellen. Das die Hauptprotagonistin dort einen Neustart für ihr Leben meistern möchte passt gut in diese Szenerie. Mir war Franziska ja gleich sympathisch. Es gelingt der Autorin im allgemeinen gut, die verschiedenen Charaktere darzustellen. Ich habe recht früh meine Herzensprotagonisten gefunden und auch das eine oder andere Ekelpaket blieb leider nicht aus 😉

Die Geschichte ist flüssig erzählt und ich habe eine kurzweilige Lesezeit mit dem Titel verbracht. Für mich war der Spannungsbogen gut aufgebaut und es kam zu keinen Schwankungen, im Gegenteil, ich habe mich immer auf das Weiterlesen gefreut.

Besonders gut hat mir folgendes gefallen.

Renate Eckert gelingt es spielend die verschiedenen Verbindungen und Verflechtungen zwischen den einzelnen Personen aufzuzeigen. Die Spannungen und auch die freundschaftlichen Beziehungen. Hier und da führt sie den Leser auf eine Spur, nur um sie auf den nächsten Seiten wieder in eine ganz andere Richtung zu lenken.

Wer es gerne spannend mag und auch eine gut durchdachte Geschichte hinter dem Psychothriller finden möchte, der sollte sich diesen Titel nach Hause holen.

Stern_Bewertung_4-5

~BL

 

Rezension „Abgerippt“ von Gerd Fischer

Verlagsinfo, Klappentext

“ „Abgerippt“ von Gerd Fischer – ein Frankfurt-Krimi über Mietwucher, Zwangsräumung, Luxussanierung und Gentrifizierung.

Der Frankfurter Kommissar Andreas Rauscher ist wie vor den Kopf gestoßen. Sein Onkel fliegt aus der Wohnung, seine Freundin (oder Ex?) will nicht mehr mit ihm reden, ein Hausmeister entpuppt sich als Privatdetektiv und wird kurz darauf auch noch tot aufgefunden. Die Kripo ermittelt in einem Mietshaus in Sachsenhausen und Rauscher wird schnell klar, dass sich zwischen den Mietern des Hauses und ihrer neuen Hausbesitzerin eine hochexplosive Stimmung entwickelt hat. Rauscher taucht ein in eine Welt aus Wut und Zukunftsängsten.“

241 Seiten

ISBN: 9783944124759

mainbook Verlag

Abgerippt von Gerd Fischer, Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Abgerippt von Gerd Fischer, Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Und wieder „rausschert“ es…

Dies ist bereits der 7. Fall in dem Andreas Rauscher mit seiner Truppe ermitteln darf. Man muss nicht alle Teile gelesen haben um sich zurechtzufinden, da jeder Band in sich abgeschlossen ist.

Ich selber kenne alle Bände und ich mag es, die  Weiterentwicklung der  verschiedenen Protagonisten zu verfolgen. Der Autor schafft eine gute und gelungene Mischung aus Privatleben der Hauptfiguren und der Krimihandlung. Ich mag es ja sehr gerne, wenn mir die Ermittler im Laufe der verschiedenen Fälle immer bekannter werden, auch wenn ich nicht immer alles mag, was da so in deren Privatleben passiert 😉

Gerd Fischer gelingt es seine Bücher nicht nur auf den aktuellen Kriminalfall auszurichten. Immer wieder greift er Themen als Randthema auf, welche für Frankfurt und die Menschen die dort leben eine wichtige Rolle spielen. In „Abgerippt“  geht es diesmal um den schwindenden Wohnraum in Frankfurt, beziehungsweise darum, das vorhandener Wohnraum immer teurer vermarktet wird. Koste es, was es wolle…

Wir immer ist Fischers Schreibstil flüssig und leichtgängig und auch wer nicht wirklich ein Fan von Apfelwein ist 😉 wird schnell mitten in die Geschichte gezogen. Gleich mit den ersten Seiten ist der Neuleser ebenso mitten im Geschenk, wie wir als langjähriger Begleiter von Andreas Rauscher. Mich hat es ja schon ein wenig bedrückt, gleich auf den ersten Seiten zu lesen, das Andreas wieder mal einen Termin mit Elke und Mäxchen verbales, aber gut, was soll er auch machen, er kann seinen Onkel Bernd ja nicht so auf der Straße stehen lassen. Onkel Bernd wurde von seiner Vermieterin eiskalt auf die Straße gesetzt, gut er trägt eine gewisse Mitschuld, aber was da sonst noch so alles in dem Haus passiert, ist schon erschreckend. Da ist der Begriff Mobbing nicht an den Haaren herbeigezogen. Traurig wenn man sich vorstellt, das sich Gerd Fischer hier nicht alles aus den Fingern gesogen hat, sondern das solche Praktiken Gang und Gäbe sind 🙁

Natürlich gibt es hier auch Mord und Totschlag, das gehört eben in einen guten Krimi. Wie immer ermittelt Rauscher mit seinem Team in alle Richtungen. Diesmal scheinen  aber gewisse Spannungen innerhalb des Teams den Ermittlungserfolg zu erschweren. Auch hier hat der Autor wieder ein gutes Gespür entwickelt, ich denke unter privatem Stress bleibt es nicht aus, das an der Arbeit auch gewisse Problematiken auftauchen.

Nicht nur die Ermittler werden von Gerd Fischer ausführlich beschreiben. Auch für die Hausgemeinschaft hat er sich ein buntes Sammelsurium an Menschen ausgesucht. Hier leben, wie im wahren Leben die unterschiedlichsten Charaktere zusammen.

Mich hat Gerd Fischer wieder einmal wunderbar unterhalten. Seine Geschichten um Rauscher überzeugen jedes mal durch gute Recherche. Ich mag es wenn ein Krimi noch „Mehrwert“  hat. Und das findet der Leser bei Gerd Fischer. Er geht in die Tiefe, er spricht Themen an die wichtig sind! Dies überlagert aber nie den Krimi sondern geht eher Hand in Hand mit dem Fall. Der Spannungsbogen war in meinen Augen gleichbleibend hoch und das Ende gelungen.

Ein Krimi mit viel Lokalkolorit.

Das Titelbild zeigt die Liebe des Autors zum Appelwoi 😉 Ich kann mich dem ja leider nicht so ganz anschliessen, aber zu einer guten Portion Grüne Soße sage ich nie nein 😉

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Rentner-Disko“ von Rotraut Mielke

Verlagsinfo, Klappentext

„Disco-Fox, Hardrock und Flower Power. Eine Gruppe Frankfurter Senioren entdeckt die Sehnsucht nach der unbeschwerten Leichtigkeit der 70er Jahre wieder. Monikas Bemerkung „Ich hab noch nicht genug getanzt in meinem Leben“ bringt den Stein ins Rollen. Sie organisieren im stillgelegten Bornheimer Finanzamt Nord eine illegale Rentner-Disco, die klammheimlich zum Treffpunkt tanzbegeisterter Oldies avanciert. Von I can‘t get no satisfaction, über Stayin Alive bis zur Luftgitarrennummer ist alles dabei – die Senioren rocken los, dass es nur so kracht! Kann das auf Dauer gut gehen?“

ISBN: 9783944124704

mainbook

Rentner-Disko von Rotraut Mielke, Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Rentner-Disko von Rotraut Mielke, Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Ich habe gelesen

Herrlich, dieser Roman. Eine Truppe Rentner kommt klammheimlich zusammen und holt sich ein Stückchen von ihrer Jugend zurück 😉 Ich finde die Idee vorzüglich und habe mich sehr amüsiert.

Rotraut Mielke gelingt es in einer so leichten und unbeschwerten Art eine Geschichte über das „älterwerden“ beziehungsweise das „ältersein“ zu sein, das man sich eigentlich schon darauf freut selbst in dieses Alter zu kommen. Wie im wahren Leben sind nicht alle Protagonisten gleich. Die Autorin hat eine ganze Reihe unterschiedlicher Charaktere in die Geschichte eingebunden und der  Leser kann die ganze Bandbreite der Emotionen erleben.

Ich denke der Autorin ist es gelungen einen schönen Unterhaltungsroman zu schreiben, der für meinen Geschmack eben auch hier und da ein wenig nachdenklich macht. Wie geht man mit dem älter werden um? Was kommt da alles? Wie verbringt man seine „freie“ Zeit als Rentner?

Locker und leicht kommt uns der Roman entgegen und doch gibt es sie, die stillen Momente, die dem Leser ans Herz gehen. Die Momente in denen wir mit den Hauptdarsteller bangen, mit ihnen tanzen und lachen. Ich war beim Lesen mittendrin! Genau das erhoffe ich mir von einem guten Buch. Hier hat es geklappt 🙂

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Fliegeralarm“ von Gerd Fischer (@skoobe_de)

Verlagsinfo, Klappentext

Kommissar Andreas Rauscher heiratet. Jedenfalls hatte er das vor, bevor ihm– wie immer – etwas dazwischen kommt. Ein Dröhnen am Hochzeitshimmel, ein Selbstmordversuch und ein Ohr lassen Rauscher schneller in die Ermittlungen schlittern als geplant. Rasch wird klar, dass es in diesem temporeichen Krimi um den Flughafen und den Fluglärm über Frankfurt-Sachsenhausen geht. Es kristallisieren sich einige Indizien heraus, die darauf hinweisen, dass die Geschichte im Jahre 1987 an der Startbahn West ihren Ausgangspunkt hat. „Fliegeralarm“ verfolgt zudem die brisante Frage, wie weit Bürger gehen würden, wenn sie den Lärm nicht mehr ertragen können und sich gegen die Macht der Wirtschaft und der Politik wehren wollen.

Der Krimi „Fliegeralarm“ basiert auf den kontrovers diskutierten Ereignissen um den Flughafenausbau im Rhein-Main-Gebiet und den Betrieb der neuen Nordwest-Landebahn. Er erzählt eine fiktive Geschichte und verknüpft dabei geschickt Realität und Fiktion.“

mainbook Verlag

Fliegeralarm von Gerd Fischer, Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Fliegeralarm von Gerd Fischer, Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Was ich gelesen habe

Für Rauscher läuten die Hochzeitsglocken 🙂 als Fan von Rauscher habe ich über viele Fälle sein Privatleben verfolgt und war richtig nervös. Der Klappentext deutet ja bereits Schwierigkeiten an…und was soll ich sagen? Auch diesmal kommt Rauscher der Job dazwischen…

Diesmal greift Gerd Fischer ein wirklich wichtig Thema als Rahmenhandlung auf. Er macht auf den steigenden Fluglärm aufmerksam. Auch ich war schon oft in Frankfurt, ich kann mich erinnern, wie ich als Kind gestaunt habe, wenn wir mit dem Auto auf der Autobahn unterwegs waren und ein Flieger nach dem anderen über uns hinweg flog. Später als man dann schon mal Nachrichten angeschaut hat, hat man natürlich die Sache mit der Startbahn West mitbekommen, die Demonstrationen , das Hüttendorf…Und doch war das alles so weit weg, so richtig über den Fluglärm nachgedacht habe ich persönlich noch nicht. Da hat sich mein Blickwinkel nun doch stark erweitert. Ich finde es wirklich gut, wenn mich ein Krimi nicht nur mordsmäßig unterhält sondern wenn ich wie in diesem Fall auch zum Nachdenken angeregt werde. Dies geschieht auf eine lockere Art und Weise, also nicht mit dem erhobenen Zeigefinger und doch bleibt dem Leser die Situation einiger Frankfurter   Anwohner nun bewusst im Kopf. Ich denke der nächste Besuch am Flughafen wird mit anderen Augen gesehen und vielleicht auch „gehört“.

Auch die Beschreibungen von Frankfurt und Umland sind Gerd Fischer wieder sehr gut gelungen, man findet sich als Leser sehr gut zurecht. Mir persönlich gefällt die „Weiterentwicklung“ der verschiedenen Protagonisten. Auch wenn man als Leser vielleicht nicht immer glücklich damit ist. Ich hätte dann doch schon gerne die Hochzeitsglocken gehört. Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend und ich hoffe doch dass uns der Autor noch mit vielen weiteren Fällen mit Rauscher und seinem Team beglücken wird.

Der Mordfall ist wieder klar und schlüssig und so sollte auch dieser Band für Krimifans ganz sicher attraktiv sein.

5 Sterne von meiner Seite

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

Rezension „Paukersterben“ von Gerd Fischer

Verlagsinfo, Klappentext

„Eine Schülerin wird vergewaltigt.

Ein Lehrer tot aufgefunden.

Ein Schülervideo zirkuliert im Internet.

Frankfurt Bockenheim. An der Novalis-Schule herrscht Chaos. Der Frankfurter Kommissar und Apfelweinliebhaber Andreas Rauscher ermittelt im Mordfall Ralf Kramer, allseits beliebter Lehrer der Schule. Er stößt dabei auf eine Schulleiterin, die kurz vorm Herzinfarkt steht, eine Lehrerin die ihre Liebe nicht in den Griff bekommt, auf Eltern, die sich betrügen, und auf ein video, das Abgründe offenbart. Doch was steckt wirklich hinter dem Tod des Lehrers? Während Rauscher und sein Team der Mordkommission versuchen, die scheinheilige Fassade zu durchbrechen, setzt sich die Reihe der dubiosen Vorfälle fort und die heile Schulwelt bricht wie ein Kartenhaus in sich zusammen.“

 

Gerd Fischer mit buecherloewe auf der Frankfurter Buchmesse 2012

Gerd Fischer mit buecherloewe auf der Frankfurter Buchmesse 2012

Was für ein Buch

Wie immer trifft Gerd Fischer genau den richtigen Ton. Sein Schreibstil ist flüssig und leichtgängig und wer erst einmal „gerauschert“ hat ist dem Kommissar und seinem Team bestimmt verfallen 🙂 So geht es mir jedenfalls.

Paukersterben ist bereits der fünfte Fall in dem Rauscher sein Geschick als Kommissar beweisen darf. Man könnte mit jedem Band einsteigen, ich würde aber doch vorschlagen die Serie chronologisch abzulesen, da sowohl der Kommissar, wie auch seine Kolleginnen und Kollegen doch die eine oder andere Entwicklung im Laufe der Bände mitmachen. Gerd Fischer gelingt es seinen Protagonisten in jedem Band ein wenig mehr Leben einzuhauchen, sie kommen dem Leser von Band zu Band näher, ich persönlich habe mittlerweile fast das Gefühl zum „Rauscherschen Freundeskreis“ dazuzugehören. Man fühlt sich mittendrin :-).

Nun möchte ich gerne noch ein wenig in die Tiefe von „Paukersterben“ gehen.

Mich haben die ersten Seiten der Geschichte schon massiv erschreckt und zum nachdenken gebracht. Ich denke Gerd Fischer ist hier mit seiner Geschichte wahrscheinlich gar nicht so weit von der Realität entfernt. Karlas Schicksal hat mich sehr betroffen. Auch in diesem Band hat der Autor die Rahmenhandlung um den Mord gut ausgewählt. Ich möchte ehrlichgesagt froh, dass meine Schulzeit schon hinter mir liegt.

Besonders gut haben mir die privaten Sequenzen um unseren „Äppelwoitrinker“ gefallen. Es ist bestimmt nicht leicht die frischen Vaterfreuden mit der harten Arbeit  in Einklang zu bringen. Aber unser Rauscher muss sich in diesem Band noch ganz anderen Problemen stellen. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich hier leider nicht weiter ins Detail gehen.

Ich finde das dieser Krimi mal wieder „Hand und Fuß“ hat. Alles was ein guter Krimi braucht ist hier vorhanden, also mein Tipp: unbedingt zugreifen;-)

An dieser Stelle ein liebes Dankeschön an Gerd Fischer.

 

Ich vergebe super gute 5 Sterne

~BL

 

Rezension „Robin Tod“ von Gerd Fischer

Verlagsinfo, Klappentext

„Robin Tod

Dein Leben.

Dein Blut.

Meine Rache.

Als in Frankfurt zwei Investmentbanker tot aufgefunden werden – jeweils mit einem Pfeil in der Brust – rechnet Markowsky, Leiter der Mordkommission, mit einem Serientäter, der die Straßen unsicher macht.

Kommissar Andreas Rauscher unterbricht seinen Urlaub, obwohl seine ganze Aufmerksamkeit der bevorstehenden Geburt seines ersten Kindes gilt.

Als Leiter der Solo „Robin“ kümmert sich Rauscher fortan um den Fall und stößt während der Ermittlungen auf mysteriöse Geldgeschenke, Mordaufrufe in einem Fan-Blog und fremde Federn.

Während der Geburtstermin immer näher rückt, nimmt der Fall „Robin“ eine unerwartete Wendung und endet in einem fuliminanten Showdown. “

Robin Tod von Gerd Fischer , Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Robin Tod von Gerd Fischer , Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Was ich gelesen habe

Ja, es „rauschert“ wieder ;-). Ganz schön was los im vierten Band um Kommissar Rauscher.

Eigentlich hat er ja Urlaub und ist ja schon ganz aufgeregt wegen dem erwarteten Nachwuchs, doch dann kommt alles ganz anders. Rauscher muss zurück in den Dienst, allerdings muss er Elke hoch und heilig versprechen immer erreichbar zu bleiben. Ob  Rauscher dieses Versprechen halten kann ?

In diesem Band geht Gerd Fischer tief ins Investmentbankenwesen.

Auch diesmal erfahren wir einiges über Rauscher. Ich persönlich finde es gut, wenn der Autor die Figuren in jedem Band ein wenig mehr ausbaut, sie weiter entwickelt, auch wenn man als Leser manche Aktionen von seinem Held nicht immer versteht, oder sie auch manchmal so überhaupt nicht toll findet…Aber genau das gefällt mir an Gerd Fischers Schreibstil. Seine Protagonisten sind nicht glatt…sie haben zum Teil Ecken und Kanten…sie machen auch mal Fehler…Genau das macht sie aber alle sehr sympathisch.

Es ist Gerd Fischer erneut gelungen mich über viele Stunden zu unterhalten. Das Ende hatte Hand und Fuß;-)

Ich vergebe vier gute Sterne

~BL

 

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