Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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Seiten

Kurzgeschichten

Rezension „Meer. Jung. Frau“ von Holger Schaeben

Verlagsinfo, Klappentext

„Seitdem Alice Munro – die Meisterin der Shortstory – 2013 den Literaturnobelpreis erhielt, erlebt die Kurzgeschichte eine kleine Renaissance. Holger Schaeben ist ein Autor, der die Kurzgeschichte liebt. Seltsame Liebe, die Kurzgeschichte… ihre Sprache ist lakonisch, ihre Prosa skizzenhaft, ihr Prinzip die Reduktion, ihre Handlung komprimiert, die Situation konfliktreich, was sie uns sagen will, erschließt sich nicht auf den ersten Blick, sie gibt uns Rätsel auf, spricht zu uns in Andeutungen, Metaphern, Symbolen, sie formuliert mehrdeutig, doppelbödig, manchmal benutzt sie die Alltagssprache, den Dialekt, sie vermeidet Deutungen und Lösungen und am Ende bleiben Fragen offen. Wie kann man so etwas lieben? Man kann, wenn man die Stories von Holger Schaeben gelesen hat….“

180 Seiten

ISBN:  978-3-906276-05-2

Offizin Verlag

 

 

Ich habe mal wieder ein Kurzgeschichtenband in die Hände genommen. Es ist ja immer so eine Sache mit Kurzgeschichten. Hier muss auf wenigen Seiten eine Menge an Information untergebracht werden, oft beginnen sie mitten drin und enden eben manchmal auch mitten drin 😉 Da bleibt dann immer eine Menge Raum für eigene Gedanken.

Holger Schweben bringt auf 180 Seiten 10 Shortstories unter. Auch wenn dem Leser im ersten Moment der Schreibstil vielleicht eckig und kantig vorkommt, so denke ich das genau dies vom Autor so gewollt ist. Sätze die sich einfach und flüssig lesen lassen, ziehen meist auch schnell an einem vorbei 😉 So geht es mir jedenfalls. Wenn ich mich mit der Sprache auseinandersetzten muss und vielleicht ein wenig aufpassen muss beim Lesen, so bin ich definitiv langsamer und bedächtiger unterwegs. Genau dieses Lesen braucht dieses Buch in meinen Augen auch. Der Autor spielt mit so feinen Nuancen das es mir wichtig erscheint dem Gelesenen den nötigen Raum zu geben.

Jede Geschichte beschäftigt sich mit neuen, anderen Personen. Allen gemein ist die Vielschichtigkeit, keine Geschichte und kein Protagonist ähneln dem anderen. Mit jeder Geschichte gelingt es Holger Shaeben den Leser erneut zu überraschen, vielleicht auch das eine oder andere mal zu erschrecken.

Bei mir ist es meist so, das ich nicht mit jeder Kurzgeschichte in einem Band gleich glücklich bin. Meist gibt es hier Geschichten die mich tief erwischen und dann sind oft eben auch noch „Auffüller“ dabei. Aber das schöne daran ist, das es sehr oft so passiert, das „meine Auffüller“ für meine Freundin dann vielleicht genau die Topgeschichte ist. So kann man oft über eine Kurzgeschichtensammlung viele Stunden mit Lesefreunden reden und sich austauschen.

Dieses Buch ist nicht mein Hauptbuch des Jahres, aber ich bin doch sehr froh, das ich es gelesen habe.

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „küche, diele, mord“

Verlagsinfo, Klappentext

„Morde unter Dach und Fach

Egal, ob im Reihenhäuschen oder in der Villa, im Hochhaus oder in der Baracke – überall, wo gewohnt wird, wird auch gemordet!
Küche und Schlafzimmer, Bad und Heizungskeller, Garage und Rumpelkammer sind die Schauplätze von Verbrechen aller Art. In jedem Raum lauert irgendein tödliches Möbelstück, und beim Aufräumen oder Renovieren – nicht nur im Keller – findet sich so manche Leiche, die für immer hätte verschwinden sollen.

Erleben Sie, wie tödlich Lesen sein kann, welche Rolle der Architekt, die Putzfrau oder der Schornsteinfeger im kriminellen Stelldichein spielen, wo die winzigen Beweisstücke auf einem vollgerümpelten Dachboden gefunden werden oder wie die furiose Schlacht in der heimischen Kellerbar ausgeht.

Handverlesene Mitbewohner dieser außergewöhnlichen Mords-WG, die von Deutschlands Krimi-Fachfrau Almuth Heuner in der Rolle der Hausmeisterin betreut wird, sind deutschsprachige Krimiautoren wie Tatjana Kruse, Guido Breuer, Barbara Saladin, Thomas Kastura, Monique Feltgen, Henner Kotte und viele, viele andere.“

ISBN:978-3-942446-93-8

KBV Verlag

 

küche, diele, mord  Cover mit freundlicher Genehmigung vom KBV Verlag

küche, diele, mord Cover mit freundlicher Genehmigung vom KBV Verlag

Was ein Buch

Hier hat der KBV Verlag sich mal wieder übertroffen. Alleine die Art und Weise wie das Titelbild daherkommt ist phänomenal!!! Leider kann man es auf dem Bild nicht wirklich gut erkennen daher möchte ich es hier mal näher beschreiben. Im ersten Moment sehen  wir ein Haus in dem vom Dach bis zur Garage hin gemordet wird. Wenn man das Buch dann in die Hand nimmt sieht man das die Fenster ausgestanzt sind und man auf der ersten Seite dann den Blick auf das gesamte „grausige“ Innenleben erhält. Da wird gemordet was das Zeug hält. Die Umschlaggestaltung ist Ralf Kramp mehr als gelungen 🙂

Auf 383 Seiten erwartet uns die ganze Bandbreite der Kriminalität…Auf weiteren sieben Seiten finden wir dann jeweils eine kleine Beschreibung der Autoren.  In 28 mehr oder weniger kurzen Geschichten werden wir von der Herausgeberin Almut Heuner durch das Haus geführt. Jeder Raum hat seine ganz eigene Geschichte und hier hat sich das Who ist Who der Krimiautoren eingefunden um dem Haus Leben einzuhauchen…Naja vielleicht doch eher genau das Gegenteil 😉

Besonders möchte ich auf die Geschichte des Kellers eingehen. Sie findet sich auf Seite 25 und heisst „Spinnefeind“ von Guido M. Breuer. Ich durfte diese Geschichte aus dem Mund des Autoren im Rahmen eines Krimi Dinners hören. Was soll ich sagen, der Autor hat hier genau meinen Nerv getroffen…mir lief mehr als eine Gänsehaut den Rücken runter. Sollte es ausser mir noch weitere Leser mit Spinnenphobie geben so sei gesagt diese Geschichte hat es in sich!!!

Guido M Breuer 22-11-2013

Auch das Kinderzimmer ist nicht ungefährlich, wie Regina Schleheck uns hier aufzeigt. Spiel-Zeuge heißt die Geschichte so ganz harmlos, aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen 😉

regina

Aber auch alle anderen Kurzgeschichten sind kriminell gut !!! Jeder Leser sollte hier seinen Lieblingsautor und seinen Lieblingskrimmi finden.

Eine direkte Leseanweisung kann ich hier nicht geben 😉 Ich habe mich von vorne nach hinten durch das Buch gelesen. Vielleicht mag ein anderer aber auch bei seinen Lieblingsautoren anfangen? Eine weitere Möglichkeit wäre vom Dach zum Keller…Egal wie man es als Leser anstellt gefallen wird es immer !!!

Ich denke hier findet wirklich jeder seine Lieblingsgeschichte. Jeder Autor hat seinen eigenen Schreibstil. Wir finden hier gruseliges und ekliges aber genauso wird auch nicht am Humor gespart. Dieses Buch ist nicht nur optisch ein richtiger Kracher 🙂

Von mir für dieses tolle Buch 5 Sterne

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

Rezension „Gestorben wird immer“ von Matthias Deigner

Kurztext, Klappentext

Es gibt viele Gründe einen Mord zu begehen in diesen Kurzgeschichten finden sie ein paar davon.

Mord – ein faszinierendes Thema, in den Geschichten dieser Anthologie werden Morde begangen, manchmal sind die Gründe ganz einfach, manchmal ein wenig komplexer. Und es kann auch passieren, dass der Täter zum Opfer wird und das Opfer zum Täter.

Gestorben wird immer von Matthias Deigner, Cover mit freundlicher Genehmigung von Matthias Deigner

Gestorben wird immer von Matthias Deigner, Cover mit freundlicher Genehmigung von Matthias Deigner

 

 

Meine Meinung

Wir haben es hier mit einer Sammlung krimmineller Kuzgeschichten zu tun, die jeweils über wenige Seiten spannende Unterhaltung bieten. Der Schreibstil ist flüssig und man kann dieses Buch entweder am Stück lesen und sich immer wieder neu überraschen lassen oder man genießt jeden Tag eine der aufregenden Geschichten.

Jede der Kurzgeschichten hat ihre Eigenart. Alle sind auf ihre eigene Weise spannend und nicht jede ist blutig. Aber eins ist allen gemein, überall gibt es ein Opfer.

Der Schreibstil ist bei jeder Geschichte flüssig und doch wirkt jede Story anders. Auch diesmal habe ich für mich drei Highlights ausgewählt. Da gibt es die „Millionenbeute“ hier haben wir es mit schönem wertvollem Porzellan zu tun, doch was es damit auf sich hat möchte ich nicht verraten. Dann gibt es den „Mitternachtskaffee“, auch wenn es kriminell ist konnte ich mir ein leichtes Schmunzeln dann doch nicht verkneifen. Und mein absoluter Favorit ist „Bastis Mutter“ , hier erleben wir das die Beziehung von Schwiegertochter und Schwiegermutter nicht immer ganz einfach ist.

 

Ich vergebe 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Gießt du meine Pflanzen, entsorge ich deine Frau“ von Stephan Hähnel

Kurzinfo, Verlagstext

„Kennen Sie den Ton, den ein Bügeleisen anschlägt, wenn es mit der Spitze ungebremst auf einen Kopf trifft? Könnten Sie den Vater Ihres Kindes unter der Betonplatte endlagern, auf der Ihr Nachwuchs laufen lernen wird? Gehören Sie zu jenen Menschen, die sich ihren Appetit weder durch ein Verbrechen noch durch eine Leiche vermiesen lassen?“

ISBN 978-3-9815604-0-4

Buchvolk-Verlag

Gießt du meine Pflanzen, entsorge ich deine Frau von Stephan Hähnel, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Buchvolk-Verlag

Gießt du meine Pflanzen, entsorge ich deine Frau von Stephan Hähnel, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Buchvolk-Verlag

Was ich zu sagen habe

Erneut wartet Stephan Hähne hier mit tragisch, komischen  und sehr kriminellen Kurzgeschichten auf. Allein der Titel der Anthologie hat doch schon mal was, oder etwa nicht?

Auf 282 Seiten finden wir 42 mörderisch gute Kurzgeschichten. Wie immer gibt es einige die aus der Sammlung hervorstechen. Im wahrsten Sinne 😉 Das einem Leser vielleicht nicht immer alle Geschichten zusagen, finde ich im Fall einer Kurzgeschichtensammlung auch gar nicht so schlimm, da man ja so viele Stories zur Auswahl hat wird man auf alle Fälle wunderbar unterhalten. Der Schreibstil ist bei allen „Morden“ flüssig und gut lesbar und doch immer wieder neu und anders, Langeweile kann so definitiv nicht aufkommen.

Ein Highlight für mich war unter anderem „Von dunkeln Augen und dunklen Seiten“ . Hier sieht man mal wieder wie es so manchem Arzt geht, der in der Freizeit doch mal schnell eine Diagnose stellen soll. Makaber wenn er später dann wider mit der betreffenden Person zusammenkommt….

Der „Bonsei“ konnte mich auch begeistern. Auf wenigen Seiten schafft es der Autor eine wahre Achterbahn der Gefühle auszulösen. Ein tragisches Ende und doch so ungerecht…

Mehr möchte ich hier und heute gar nicht verraten. Wer auf der Suche nach kurzweiliger Unterhaltung ist, die man entweder im „Ganzen“ oder gestückelt auf mehrere Tage lesen kann, ist hier auf alle Fälle gut bedient. Ich würde meinen dass ein Jeder hier seinen Lieblingskrimi finden kann 🙂 Mir hat s jedenfalls gefallen 😉

Ich vergebe gute 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Blutnächte“ von Matthias Deigner

Klappentexte:

Blutnächte, Anthologie mit Horror Kurzgeschichten – Matthias Deigner

Horror Kurzgeschichten die eine ganze Bandbreite unterschiedlicher Stilmittel einsetzen um dem Horror als solches zu huldigen.

Geister, Vampire, Gespenster, Blut, Macht, Hexen. Horror ist vielfältig und kann Schocken, Gruseln, den Leser zum Lachen und auch zum Weinen bringen. Am Ende aber sollte Horror immer auch ein kurzes Aufatmen verursachen, dieses Aufatmen weil es vielleicht zum letzten Mal passiert.

 

Blutnächte von Matthias Deigner, Cover mit freundlicher Genehmigung von Matthias Deigner

Blutnächte von Matthias Deigner, Cover mit freundlicher Genehmigung von Matthias Deigner

Mein Lesen

Es ist immer sehr schwierig eine Kurzgeschichtensammlung gerecht zu bewerten. Es wird wohl immer Geschichten geben die dem Leser besonders gut zusagen und dann gibt es vielleicht die eine oder andere Geschichte die eben nicht schlecht sind, aber auch nicht aus dem Werk herausragen.

Im Fall von Blutnächten kann ich nur von kurzweiliger, guter Unterhaltung berichten. Mathhias Deigner gelingt es in kurzen Geschichten das nötige Gruseln aufkommen zu lassen. Dabei hat er es nicht nötig mit ekligen Details daherzukommen. Hier kommt das Grauen durch die eigenen Gedankengänge auf. Dies gefällt mir wirklich gut, ich mag es wenn alles nur umschrieben ist und ich mir quasi selber den Rest dazureime. Damit möchte ich aber nicht sagen, dass wir es hier mit unvollkommenen Stories zu tun haben, das ist mitnichten so. Der Autor gibt seinen Kurzgeschichten jeweils ein stimmiges Ende.

Ich habe für mich drei Lieblingsgeschichten auserkoren. Diese wären zum einen „Der Schulordner“ und zum anderen „Nächtliches Glimmen“ und als dritte „Balkenknarren“.

In „Der Schulordner“ lernen wir Timi kennen der durch eine fehlgegangen Beschwörung zu einem geheimnisvollen Order kommt. „Nächtliches Glimmen“ nimmt uns mit zu einer Studentenfeier die am Rande eines Moores stattfindet. Allerdings ranken sich einige schlimme Geschichten um das Moor. Auf Gespensterjagd gehen wir in „Balkenknarren“

Wer gerne kurze schnelle Geschichten liest, die nebenbei auch gruselig sein dürfen, der ist mit „Blutnächte“ gut bedient.

Ich vergebe 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne~BL

 

Rezension “ Alte Frau zum Kochen gesucht“ von Stephan Hähnel

Verlagsinfo, Klappentext

„Immer mehr Kapitalverbrechen werden aufgeklärt. Der Tatort in seiner Einmaligkeit gehört zu den bedrohten Gebieten und bedarf der Unterstützung. Ohne ganzheitliches Konzept, das umweltverträglich und sozial ausgewogen auf die Bedürfnisse mündiger Opfer abgestimmt ist, kann heute selbst Gevatter Tod nicht einfach seiner Tätigkeit nachgehen.
Stephan Hähnel stellt sich in seinen neuen absurden und schwarzhumorigen Geschichten dieser Herausforderung. Bei ihm fühlt sich das gemeine Verbrechen noch wohl und darf selbst mit harten Broten oder strapazierfähigem Toilettenpapier seine bösartigen Ambitionen ausleben. Stephan Hähnel schreibt schwarzhumorige Geschichten, die scheinbar von ganz alltäglichen Dingen handeln.
Gönnen Sie sich schöne Stunden menschlichen Versagens!“

ISBN: 978-3-9815604-2-8

Buchvolk-Verlag

Alte Frau zum Kochen gesucht von Stephan Hähnel, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Buchvolk-Verlag

Alte Frau zum Kochen gesucht von Stephan Hähnel, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Buchvolk-Verlag

Was für ein Buch

Stephan Hähnel unterhält uns in diesem Buch mit sage und schreibe 31 Kurzgeschichten auf 236 Seiten.

Durch  ganz unterschiedliche Stile ist jede der Kurzgeschichten ein Leseerlebnis der eigenen Art. Eines haben aber alle Stories gemeinsam 🙂 an schwarzem Humor wird nicht gespart.

Mann kann dieses Buch auf ganz unterschiedliche Art genießen. Entweder am Stück gelesen oder sich für jeden Tag eine der Kurzgeschichten auspicken. Ich habe am Stück gelesen, allerdings oft durch ein leises Kichern unterbrochen und hier und da auch mal nachdenklich innehaltend. Wie meist bei Kurzgeschichten, gibt es für mich einige Favoriten und andere die mir halt gut gefallen…Zu meinen Favoriten zählen „Glück in der Liebe“ , „Fünf Worte nur“ und „Kampfgans Luise“ und und und…

Ich möchte hier zu den einzelnen Kurzgeschichten gar nicht so viele Details ausplaudern, denn ich möchte niemandem den Spaß verderben. Nur mal kurz erwähnt, es gibt immer einen Hauch krimineller Energien auf ganz unterschiedlicher Art und Weise.

Jede dieser vielen Geschichten ist lesenswert.

Sehr gute vier Sterne für diese Kurzgeschichtensammlung

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Als Edda die Fliege in Feuerland traf“ von Arno Strobel

Heute gibt es etwas ganz besonderes bei uns.

Kurze Geschichten von Arno Strobel. Dieses tolle Büchlein gibt es nur beim Autor direkt, oder auf seinen Lesungen!!!

Ich freue mich total darüber, dass es die tollen Kurzgeschichten nun auch als Buch für mein Regal gibt. Ich durfte zwei dieser Geschichten auf einer Lesung im letzten Jahr hören und war von da an begeistert.

Hier ein Bild der damaligen Lesung, „Das Skript“ in Dransfeld.

 

Klappentext

„Nicht genug damit, dass diese Kreatur ihm auf den Finger geschissen hatte, sie brachte seinen minutiösen Zeitplan und damit den gesamten Tagesablauf durcheinander. Sie würde ihre Exkremente überall in seiner Wohnung verteilen. Tage würde er brauchen, alles bis in die kleinste Ecke abzuwaschen. Allein der Gedanke an die kleinen Flecken…Er musste sie töten.

Skurrile Geschichten aus dem Alltag.

Augenzwinkernd. Hintergründig.

Auf den Punkt gebracht.

Als Edda die Fliege in Feuerland traf von Arno Strobel, Cover mit freundlicher Genehmigung von Arno Strobel

Als Edda die Fliege in Feuerland traf von Arno Strobel,

Cover mit freundlicher Genehmigung von Arno Strobel

 

Arno Strobel zeigt sich von der anderen Seite.“

 

Mein Leseeindruck

Ich habe mich wie Bolle gefreut, als ich erfahren habe, dass Arno Strobel seine tollen Kurzgeschichten in einem Buch selber veröffentlichen möchte.

Auf der Lesung, die ich besuchte hat er „Die Fliege“ und „Mach´s gut Edda“ vorgetragen und ich kann mich noch genau daran erinnern das mich beide Geschichten sehr fasziniert haben.

Nun gibt es ein Buch mit genau diesen beiden Geschichten und noch vielen mehr. Ich bin stolz darauf, dass eines davon nun in meinem Buchregal zuhause sein darf. Dieses Buch wird es laut Arno Strobel exklusiv bei ihm oder bei seinen Lesungen zu kaufen geben. Ich habe sofort eins bei ihm bestellt und durfte mir sogar eine Wunschwidmung aussuchen. Ich wollte mich von Arno überraschen lassen und habe ihm freie Hand für meine Widmung gelassen 😉

Hier :

 

 

 

Auf 159 Seiten erfreut uns Arno mit 25 kurzen Geschichten.

Wie gesagt „Die Fliege“ habe ich bereits gekannt und habe mich dabei ertappt, wie ich mir so bildlich die ganzen Hinterlassenschaften der Fliege vorstellte…die macht ja nicht nur dort alles voll…man hat ja auch mal eine Fliege im Haus, ja man kann sich da schon reinsteigern…

Die Geschichte „Mach´s gut Edda“  ist einfach nur rührend und herzergreifend , die geht einem ganz tief unter die Haut.

Eine zweite, auch sehr rührende Story ist „Reich“. Hier sind mir ja wirklich fast einige Tränchen entwischt. Ich möchte aber nichts von den Inhalten der Geschichten verraten 😉

Ich denke Arno ist mit seinen Kurzgeschichten so vielfältig und tiefgehend das dieses Buch nicht nur für Krimifans ein Leckerbissen darstellt. Hier findet einfach jedes Gemüt die passende Geschichte für sich.

Eine weitere Geschichte die mir besonders ins Auge fiel ist „Feuerbestattung“. Hier erleben wir mal mit, wie ein tüchtiger Geschäftsmann an weitere Aufträge kommt…

 

Jede dieser kurzen Episoden ist mit so viel Humor und mit vielen ganz besonderen Personen ausgestattet, dass das Lesen im wahrsten Sinne ein richtiges „Lesevergnügen“ darstellt.

Das der Schreibstil, wie von Arno gewohnt locker, leicht und flüssig ist, muss ich eigentlich gar nicht näher erwähnen.

Was mir besonders gut gefallen hat, sind die „Fliegen“ im Buch 🙂

Auch bei dem Titelbild hat Arno ein gutes Händchen bewiesen. Ganz unaufdringlich und doch einfach nur überzeugend kommt das Buch daher.

Ich verleihe meine Bücher eigentlich an ausgewählte Menschen immer gerne, aber dieses hier, wird sein neues Zuhause nicht verlassen!!!

Ich möchte Arno für dieses Buch volle 5 Sterne und noch viel mehr vergeben.

~BL

 

 

 

 

 

 

 

Rezension „Mordsmütter“ von Mechthild Zimmermann und Regina Schleheck

Verlagsinfo

Edition BitterBöse

Mordsmütter

Mörderisch gute Geschichten rund um den Mythos Mutti.

Neunundzwanzig hochkarätige Autorinnen blicken hinter die Fassade der Familienidylle und binden einen Strauß Neu(e)Rosen zum Muttertag. Von den Grandes Dames des Frauenkrimis wie Sabine Deitmer über viele andere ausgezeichnete Autorinnen bis hin zu Judith Merchant, Glaser-Kurzkrimi-Shooting-Star 2010.

Nach den „Witwen“ sind nun die „Mordsmütter“ auf Erfolgskurs. Ganz ohne Staub- und Augenwischerei. Mit einer starken Prise schwarzen Humors.

Mordsmütter, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Verlag Edition Viaterra

Mordsmütter, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Verlag Edition Viaterra

Was ich gelesen habe

Wer es gerne kriminell und kurz mag, sollte hier unbedingt zugreifen 😉

Auf 305 Seiten beglücken uns die zwei Herausgeberinnen Mechthild Zimmermann und Regina Schleheck mit sage und schreibe 39 kurzen Stories. 29 Autorinnen und Autoren geben sich hier die Mordwaffe von Hand zu Hand beziehungsweise von Mutter zu Mutter.

Cornelia Christina Anken, Volker Bitzer, Sabine Deitmer, Gitta Edelmann, Karen Erbs, Antje Fries, Anne Grießer, Carsten Sebastian Henn, Jutta Maria Hermann, Myk Jung, Regine Kölping, Kerstin Lange, Ulla Lessmann, Harry Michael Liedtke, Sandra Lüpkes, Judith Merchant, Helga Murauer, Sandra Niemeyer, Ingrid Noll, Thomas Nommensen, Ricarda Oertel, Elke Pistor, Doris Preusche, Petra Reategui, Regina Schleheck, Sabine Trinkaus, Jutta Wilbertz, Mechtild D. Zimmermann, Milan Zimmermann

Hier tauchen wir in alle Schichten der „mörderischen Mütterlichkeiten“ ein. Hier geht es von derb zu lustig und von tragisch zu phänomenal. Die gesamte Bandbreite der kriminellen Unterhaltung in einem Buch. Man kann das Buch als ganzes von vorne bis hinten an einem Stück genießen, oder so wie ich, immer wieder eine Geschichte richtig sacken lassen, bevor man in die nächste eintaucht. Jede Autorin, jeder Autor hat hier seinen ganz eigenen Stil und keine Story gleicht der anderen.

Egal für welche Variante man sich hier als Leser entscheiden mag, jede ist die richtige…

An dieser Stelle noch mal ein Dankeschön an Mechthild Zimmermann und Regina Schleheck.

Ich möchte 5 Sterne für die gelungene Sammlung vergeben

~BL

Rezension „Der kleine dicke Pinguin“ von Andrea Tillmanns

Verlagsinfo,Klappentext

„Wusstet ihr schon, dass nicht jeder Fisch sofort schwimmen kann? Kennt ihr das kleine Flupf, das kein Schwein, kein Huhn und auch sonst kein richtiges Tier ist…und doch mit alles etwas gemeinsam hat? Und ist es wirklich so schlimm, dass der kleine Pinguin dicker ist als alle seine Freunde?

In 35 Geschichten und Gedichten erzählt Andrea Tillmanns von Teddybären und Chaos-Monstern, Tieren und Fabelwesen und von spannenden und lustigen Abenteuern, die sie erleben.“

Der kleine dicke Pinguin

Der kleine dicke Pinguin

Mein Gefühl zum Buch

Ein kleines feines Buch mit zahlreichen kurzen Geschichten und vielen schönen Gedichten.

In einem schönen ruhigen Schreibstil sind hier viele kleine Geschichten verfasst, die sich wunderbar zum vorlesen eignen. Aber auch sehr gut für kleine „Neuleser“ zum selber entdecken geeignet sind.

Andrea Tillmanns hat hier mit viel Gefühl kindgerechte Geschichten und Gedichte geschrieben, die für mein Gefühl auch alle einen „Mehrwert“ haben. Hier geht es nicht einfach nur um Stories die mal eben unterhalten, nein ich finde hier werden auch Werte übermittelt. Dies geschieht auf eine angenehme Weise, die sich wie selbstverständlich in die Geschichten einfügt. Die Geschichten werden dadurch nicht schwieriger, sondern der Autorin gelingt es hier spielend leicht zu unterhalten und zu lehren 🙂 . Die Geschichten gehen jeweils nur über  2 bis 5 Seiten. dies denke ich, ist ein weiterer Vorteil. So wird den Kindern nicht langweilig und die jüngeren können die Geschichten auch gut erfassen.

Ich selber habe viel Freude beim Lesen des Buches empfunden und werde es nun an meine Enkel verschenken.

An dieser Stelle ein liebes Dankeschön an Andrea Tillmanns

Ich vergebe für das gelungene Buch gerne 5 Sterne

 

~BL

Rezension „Aufgebockt und abgemurkst“ Kurzkrimis für Campingfreunde, Regine Kölpin (HG)

Klappentext, Verlagsinfo

“ die Leiche im Zelt nebenan

Auf der Suche nach Erholung packen Jahr für Jahr Tausende von Campingfreunden das Hauszelt ein, bestücken den Wohnwagen mit Konserven, polieren das Wohnmobil auf Hochglanz und machen sich auf die Reise. Sie rotten sich auf großen Plätzen zusammen, bevölkern Wälder, wiesen und Küsten…dem Campingfreund scheint keine Grenze gesetzt. Und doch wartet er in diesen 25 höchst unterhaltsamen Kriminalstorys auf all jene, die mit Esbitkocher und Mobil-Klo losgezogen sind, niemand Geringeres als Gevatter Tod!

Bernd Stelter, Tatjana Kruse, Thomas Kastura, Jürgen und Marita Alberts, Klaus Peter Wolf und viele andere Krimigrößen haben sich auf Einladung von Regiene Kölping auf eine mörderische Survival-Tour begeben und den Häring zur Tatwaffe erkoren.“

"aufgebockt und abgemurkst" von Regine Kolping (HG), Cover mit freundlicher Genehmigung vom KBV Verlag

"aufgebockt und abgemurkst" von Regine Kolping (HG), Cover mit freundlicher Genehmigung vom KBV Verlag

Auf der Frankfurter Buchmesse 2012 durfte ich einige Autoren dieses tollen Buches treffen. Ich durfte mit der wunderbaren Tatjana Kruse viel schäckern und lachen, ich habe die super nette Regina Schleheck persönlich getroffen. Und am Samstag konnte ich dann auch einige Worte mit Jan Schröter wechseln. Hier ist mal ein Bild, welches  am“kriminellsten“ Stand der Buchmesse entstanden ist 😉

Guido M. Breuer am KBV Stand, Bild mit freundlicher Genehmigung von Guido M. Breuer

Guido M. Breuer am KBV Stand, Bild mit freundlicher Genehmigung von Guido M. Breuer

Mit Guido M. Breuer kann man immer ein nettes Gespräch führen 🙂

Dann gibt es noch ein weiteres Bild auf welchem Regina Schleheck, Guido M. Breuer und ich zu sehen sind. Auch wenn ich da nicht ganz so gut getroffen bin, wollte ich euch das Bild nicht vorenthalten. Ich war in Gedanken schon im Buch und habe die vielen Campingmorde schon vor Augen gehabt 😉

Regina Schleheck, Guuido M. Breuer und ich. Bild mit Genehmigung beider Autoren

Regina Schleheck, Guuido M. Breuer und ich. Bild mit Genehmigung beider Autoren

Was für ein Buch

Die Aufzählung der Autoren spiegelt die Elite  der deutschen Kriminalschriftsteller.

Eine tolle Sammlung von vielen verschiedenen Krimis.

Hier findet jeder mindestens eine Lieblingsgeschichte. Wer es gerne schwarzhumorig hat, findet bei „Uschi mein Sonnenscheinchen“ von Ralf Kramp genau das richtige zu Lesen. Sehr abenteuerlich geht es mit Jan Schröters  „Abenteuerurlaub“ weiter. und so geht es weiter Schlag auf Schlag, beziehungsweise Zelt auf Zelt 🙂

Bei Regina Schleheck krabbelt „Die Krabbe  auf der Kribbe“ und das es mit Tatjana Kruse selbstverständlich „Natürlich wild“ ist, sollten alle vorab schon bedenken. Mit Guido M. Breuer heißt es „Wenn es Nacht wird in der Eifel“, aber ich sage euch man kann dieses Buch zu jeder Tages oder Nachtzeit lesen !!!

24 Autorinnen und Autoren verführen mit jeweils einer Campingkurzgeschichte.

Ralf Kramp, Jan Schröter, Regine Kölpin, Bernd Stelter, Regina Schleheck, Tatjana Kruse, Peter Gerdes, Jennifer B. Wind, Cornelia Kuhnert, Thomas Kastura, Matthias Houben, Christiane Franke, Heinrich Stefan Nölke, Jürgen und Marita Alberts, Jobst Schlennstedt, Antjer Böker, Guido M. Breuer, Anna Schneider, Andreas schmidt, Olaf Büttner, Insa Segebade, Richard Birkenfeld, Manfred C. Schmidt

 

An dieser Stelle noch ein Dankeschön an den KBV Verlag.

Ich vergebe für die gelungene Kurgeschichtensammlung volle 5 Sterne.

 

~BL

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