Über Leseleidenschaft

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Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
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Kochbuch

Kochbuch-Rezension „Low-Carb vegan“ von Franca Mangiameli und Heike Lemberger

Low-Carb vegan von Franca Mangiameli und Heike Lemberger - Cover mit freundlicher Genehmigung vom Systemed Verlag GmbH

Low-Carb vegan von Franca Mangiameli und Heike Lemberger – Cover mit freundlicher Genehmigung vom Systemed Verlag GmbH

Weniger Kohlenhydrate und erhöhte Eiweißzufuhr trotz rein pflanzlicher Ernährung – so funktioniert Low-Carb für Veganer

Kochbuch-Informationen

Autoren: Franca Mangiameli, Heike Lemberger
Verlag: Systemed Verlag GmbH
ISBN: 978-3-942772-68-6
Umfang: 64 Seiten

Zum Inhalt

Das man sich als Veganer Low-Carb – sprich rein pflanzlich, jedoch mit weniger Kohlenhydrate, dafür aber mit ausreichend pflanzlichen Eiweiß – ernähren kann, sollte kein Widerspruch ansich sein. Das Kochbuch „Low-Carb vegan“ stellt das mit Ernährungs-Tipps, Infos über Low-Carb und köstlichen veganen Rezepten dar.

Neben den 40 Low-Carb Rezeptideen, mit vielen appetitanregenden Fotos, findet man eine sehr nützliche Tabelle über wichtige Eiweißquellen für Low-Carb-Veganer. Auch wenn die Tabelle zuerst mit einer großen Auswahl an Soja-Produkten beginnt, wird schnell klar, dass man sich als Veganer durchaus gesund dank verschiedene Eiweißquellen, wie zum Beispiel Lupinen-Produkte, Seitan, Gemüse, Hülsenfrüchte sowie Nüsse ernähren kann.

Auch in diesem veganen Kochbuch habe ich für mich persönlich ein paar Rezept-Highlights entdeckt und kann nur empfehlen, folgende Kreationen einfach mal auszuprobieren:

  • Kichererbsen-Petersilien-Salat
  • Sauerkrautbratlinge mit Kräutercreme
  • Rosenkohl in Zitronen-Kokos-Sauce

Guten Appetit und viel Erfolg mit Low-Carb vegan!

Mein Fazit

Die Autoren Franca Mangiameli und Heike Lemberger geben den Lesern mit ihrem Buch „Low-Carb vegan“ einen kleinen Wegweiser in die Hand, wie man gerade als Veganer durch kohlenhydratreduzierte und eiweißreiche Gerichte etwas auf die schlanke Linie achten kann. Mich persönlich stören die paar Rezepte mit Soja-Produkten nicht, denn es werden ja auch Rezepte mit alternativen pflanzlichen Eiweißquellen vorgestellt.

In den Ernährungsregeln für Low-Carb-Veganer wird empfohlen, dass man zu jeder Mahlzeit eine eiweißhaltige Portion von zum Beispiel 200 g Tofu oder 150 g Lupinenschnitzel oder Seitansteak zu sich nehmen soll. Für mich persönlich sind das viel zu große Portionen und daher fällt es mir schwer, die täglich empfohlene Menge an Eiweiß zu mir zu nehmen. Doch gerade diese wichtigen Tipps im Zusammenhang mit der Tabelle über die veganen Eiweißquellen machen das Buch für mich recht wertvoll, denn es öffnet mir die Augen, wie ich meine vegane Ernährung in Zukunft noch verbessern kann.

An alle, die beim Durchblättern der Rezepte bei dem Wort „Austernpilzschnitzel“ aufschreien wollen, kann ich beruhigen: Es handelt sich um ein veganes Rezept mit Austern-Seitlingen und nicht wie auf den ersten Blick befürchtet um Austern. 🙂

Meine Bewertung – 4 von 5 Chefkoch-Büchereulen

Leseleidenschaft_Bewertung_kochende-Eulen_4

~Ilb

Rezension“ I make you sexy – Kochbuch“

Verlagsinfo, Klappentext

„Das Kochbuch zum erfolgreichen Abnehmprogramm mit Detlef D! Soost

Der bekannte Choreograf und Motivationscoach Detlef D! Soost hatte selbst einmal einige Pfunde zu viel auf den Rippen. Um das zu ändern, entwickelte er gemeinsam mit einem Expertenteam ein Ernährungskonzept, mit dem er in nur 10 Wochen über 20 Kilogramm verloren und die Figur seines Lebens erlangt hat.

Detlef D! Soosts hochwirksames Online-Coaching-Programm 10 Weeks BodyChange® hält, was es verspricht: Hunderttausende Teilnehmer haben mit BodyChange® inzwischen mehr als eine Million Kilogramm Gewicht verloren und fühlen sich so fit, gesund und attraktiv wie nie zuvor.

In diesem Kochbuch zum Abnehmen nach den Erfolgsprinzipien von 10 Weeks BodyChange® verraten erfolgreiche BodyChange®-Teilnehmer ihre Lieblingsrezepte. Rund 100 leckere und einfach zuzubereitende Gerichte machen das Abnehmen zum Genuss – und das ganz ohne Hungern, denn die BodyChange®-Mahlzeiten machen richtig satt!

Zahlreiche Erfolgsgeschichten und beeindruckende Vorhernachher-Fotos spornen die Leser dazu an, es den erfolgreichen BodyChangern® gleichzutun und sich in nur 10 Wochen fit, schlank und sexy zu kochen.“

ISBN: 978-3-86883-347-8

riva Verlag

I make you sexy - Kochbuch, Cover mit freundlicher Genehmigung von riva Verlag

I make you sexy – Kochbuch, Cover mit freundlicher Genehmigung von riva Verlag

Meine Erfahrungen mit dem Buch

Auch ich gehöre zu der Gruppe Menschen die deutlich einige Gramm zuviel wiegen 😉 Ich habe deutlich zugelegt, als ich mit dem rauchen aufhörte. Das lag aber definitiv daran, dass ich die eine oder andere Zigarette von nun an durch Süßigkeiten ersetzt habe. In meinem Job muss ich mich auch nicht wirklich viel bewegen und für sportliche Aktivitäten konnte ich mich bisher auch nicht so wirklich begeistern 🙁

Aber der Wunsch ein wenig an Gewicht zu verlieren besteht schon. Allerdings muss ich sagen, dass mir bisher die meisten Kochbücher die einen „Abnehmerfolg“ ankündigen nicht wirklich gefallen haben. Mir ist schon klar dass man Essgewohnheiten und Verhaltensweisen ändern muss um zum Erfolg zu kommen. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich bei vielen Diätbüchern einfach festgestellt habe, dass es ein diesen Aufwand war um sich an bestimmte Pläne zu halten und oft hat man einige Zutaten die benutzt werden sollen überhaupt nicht im Haus.Klar kann man sich das alles anschaffen…aber ich möchte ein Abnehmprogramm auch gut mit meinem Job in Einklang bringen, das heisst die Rezepte sollten einfach und zügig zuzubereiten sein. Und noch viel wichtiger: es ist toll wenn die benötigten Produkte bereits im Haushalt vorhanden sind.

All dies scheint in diesem Buch umgesetzt zu sein. Zum einen gefällt mir der Aufbau richtig gut. Mit gut verständlicher Sprache wird uns hier Basiswissen vermittelt. Die verschiedenen Kapitel sind mit einer farblichen Kennung an der Seitenoberseite sehr gut gekennzeichnet und erleichtern so den sofortigen Zugriff auf die gewünschten Seiten 😉 Und die geschmackvollen Bilder unterstützen die Lust aufs nachkochen.

Ein weiteres Gimmik ist ein 20 Euro Gutschein, den man auf dem onlineportal imakeyousexy.com einlösen kann, wenn man möchte 😉 Hier fand ich es allerdings schade, dass ich mich gleich registrieren musste um mich überhaupt erst einmal auf der Seite umzusehen. Ob ich Lust auf dieses Programm habe möchte ich hier und jetzt noch nicht entscheiden.

Fakt ist aber dass mich das Buch an sich wirklich überzeugen konnte. Ich habe viele alltagstaugliche Rezepte gefunden, die nicht nur lecker sind, sondern auch bezahlbar.

Von mir fünf Sterne

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

 

 

 

~BL

Kochbuch-Rezension „1000 Recipes To Try Before You Die“ von Ingeborg Pils und Stefan Pallmer

1000 Recipes To Try Before You Die von Ingeborg Pils und Stefan Pallmer - Cover mit freundlicher Genehmigung vom h.f.ullmann Verlag

1000 Recipes To Try Before You Die von Ingeborg Pils und Stefan Pallmer – Cover mit freundlicher Genehmigung vom h.f.ullmann Verlag

1000 köstliche Rezepte in einem Buch – Eine kulinarische Weltreise, die man unbedingt ausprobieren sollte

Kochbuch-Informationen

Autoren: Ingeborg Pils, Stefan Pallmer
Verlag:
h.f.ullmann
ISBN:
978-3-8480-0196-5
Umfang:
2.048 Seiten

Zum Inhalt

Die Welt ist bunt und vielseitig. Jedes Land für sich ist eine Reise wert und bietet landestypische Köstlichkeiten. Mit „1000 Recipes To Try Before You Die“ kann man sich auf eine kulinarische Weltreise freuen.

Nach einer kurzen Einführung zum Buch, kann man gleich nach Herzenslust loslegen mit dem Rezepte auswählen und nachkochen. Man muss sich nur für einen Kontinent und Land entscheiden. Ich bin als allererstes nach Bauchgefühl gegangen und habe mich gefragt, worauf habe ich Lust? Welcher Kontinent und dessen Rezepte sind völlig neu für mich? Ganz eindeutig Australien! Gesagt, getan. Seite 1.458 aufgeschlagen und das vegetrische Rezept „Cara’s gefüllte Auberginen mit Couscous und Aprikosen“ ausprobiert. Köstlich! Und das tolle daran ist: ich habe die Eier weggelassen und ein veganes Gericht daraus gezaubert. Als nächstes werde ich den Süßkartoffelsalat mit Zitrone aus Ägypten sowie den Vegetarischen Eintopf mit Kürbis aus Brasilien probieren.

Was die Rezepte anbelangt kann ich sagen, dass sie übersichtlich aufgebaut und verständlich mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung geschrieben sind. Neben den Food-Fotos, die zum Anbeißen ausschauen, erfährt man kurz etwas über das Land und kann gleich die Zubereitungszeit einsehen.

Wer nicht ein Rezept nach Ländern ausprobieren möchte, der kann im hinteren Teil des Buches im „Thematisches Rezeptverzeichnis“ gezielt Rezepte nach Zutaten suchen oder wie gewohnt im „Alphabetischen Rezeptverzeichnis“ auswählen.

Mein Fazit

Vielfältige Rezepte, die durch ihren einfachen Aufbau und den appetitanregenden Fotos das Herz eines (Hobby-)Kochs höher schlagen lassen. Egal ob Fisch-, Gemüse-, Fleischgericht oder Dessert, exotisch oder Hausmannskost sowie bei Fernweh oder Heimweh – unter den 1.000 Rezepten ist wirklich für jeden etwas dabei. Ich bin – besser gesagt meine ganze Familie ist – ganz begeistert von „1000 Recipes To Try Before You Die“. Und ich werde mir im Januar auch noch die eBook-Version kaufen, sodass ich die tollen Rezepte auch immer auf dem Reader bei mir habe.

Ein absoluter Geschenktipp, für jeden der gerne kocht und nach Inspiration für den Kochtopf sucht.

Meine Bewertung – 5 von 5 Chefkoch-Büchereulen

Leseleidenschaft_Bewertung_kochende-Eulen_5

~Ilb

Rezension „Es war einmal im Ringgau – Oma Christines nordhessische Sagen und Rezepte“ von Edit Engelmann

Eine weitere Entdeckung von der Frankfurter Buchmesse  2013

Für den Größenwahn Verlag aus Frankfurt war die Messe ja quasi ein Heimspiel.

Verlagsinfo, Klappentext

„Zwischen Eschwege und Eisenach, mit einem Ausläufer im Werra-Meißner-Kreis und mit dem anderen im Wartburgkreis, liegt der Ringgau. Ritter, Grafen, edle Jungfrauen, Minnesänger, Wichtelmänner, Könige und Heilige: Alle haben sie hier gelebt oder sind zumindest einmal vorbeigekommen. Neben Kaiser Barbarossa und der Heiligen Elisabeth hat auch Oma Christine ihre Spuren hinterlassen, in Form von Geschichten und Rezepten.

»Gebannt saßen wir auf der wackeligen, lehnenlosen Bank unter dem kleinen Fenster am hölzernen Tisch …«, berichtet Edit Engelmann, die Jahre später das alte Kochheft ihrer Oma wiederentdeckt, »und lauschten Omas Geschichten, während sie auf dem riesigen Kohleherd mit den vielen eisernen weißen Klappen das Essen für uns alle zubereitete. Zwischendurch durften wir probieren und naschten mit dem Finger die Reste aus so mancher Schüssel, in der gerade Kuchen, Pudding oder andere Süßigkeiten zubereitet wurden. Wenn nichts Derartiges für uns Kinder zu ergattern war, bekamen wir eine dicke Scheibe Rotwurst – oder einen Runken ›Ahle Worscht‹, wie Oma es nannte.«

In Erinnerung an ihre Kindertage beschloss die Autorin, das Kochbuch der Oma Christine neu aufzuschreiben – und zwar so lebendig, wie es bei ihrer Oma in der Küche zugegangen ist: Gerichte und Geschichten – abwechselnd und im Einklang miteinander.
Das vorliegende Buch ist ein nostalgischer Streifzug durch die Geschichten- und Sagenwelt Nordhessens. Bilder und Illustrationen schaffen das entsprechende Ambiente und zeigen Ausschnitte aus dem Leben von anno dazumal. Und die alten Rezepte – bestechend in ihrer Einfachheit, original, ohne Geschmacksverstärker, genau so naturbelassen, wie es bei Oma immer geschmeckt hat – laden dazu ein, in eine scheinbar vergessene Zeit einzutauchen.
Es war einmal im Ringgau …“

ISBN: 978-3-942223-24-9

Grössen Wahn Verlag

Es war einmal im Ringgau von Edit Engelmann, Cover mit freundlicher Genehmigung von Grössen Wahn Verlag

Es war einmal im Ringgau von Edit Engelmann, Cover mit freundlicher Genehmigung von Grössen Wahn Verlag

Was ich zu diesem Buch sagen möchte

Die ausführliche Inhaltsangabe sagt schon wirklich viel aus 🙂

Ich bin nicht wirklich der Star in der Küche. Klar kann ich nach Rezepten kochen und das eine oder andere Gericht  koche ich sogar wirklich gerne, aber wenn ich nicht unbedingt muss ist kochen nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung 😉

Am Messesamstag habe ich Edit Engelmann am Größenwahn Stand getroffen und einige nette Worte mit ihr gewechselt. Ihre Heimat liegt fast vor meiner Haustüre und so lag es dann doch Nahe mal einen intensiveren Blick in Ihr Buch „Es war einmal im Ringgau“ zu werfen.

Es handelt sich hier nicht um ein einfaches Kochbuch in dem Rezepte aus Großmutters Zeiten einfach aufgelistet werden, nein wir haben hier ein stimmiges Gesamtpaket aus Rezepten, Sagen dieser Gegend und alten Fotographien. Wir erfahren vieles aus dem Leben von Edit Engelmanns Vorfahren. Oma Christine hat vieles an die Enkeltochter weitergegeben und diese hat es in diesem Buch aufleben lassen.

An dieser Stelle möchte ich kurz einwerfen ,dass ich das Papier aus welchem das Buch besteht sehr mag. es fühlt sich einfach warm und weich an…hört sich vielleicht jetzt im Augenblick ein wenig seltsam an, aber ich denke viele Vielleser bewerten Papier im Anfühlen und im Geruch…Das Gefühl beim Blättern gefällt mir einfach 😉

Auch wenn uns einige der hier aufgeschriebenen Rezepte vielleicht komisch vorkommen mögen, so glaube ich doch das das eine oder andere Gericht auch heute noch gut in die Zeit passt. Ich für meinen Teil werde bestimmt hier und da etwas nachkochen. Und doch möchte ich einfach noch mal darauf hinweisen dass es sich hier definitiv nicht um ein reines Kochbuch handelt. Man muss und sollte zugestehen das es sich um Rezepte aus der damaligen Zeit handelt! Vieles davon entspricht vielleicht nicht mehr unbedingt den Vorstellungen der heutigen Küche.

Für mich war an dem Buch auch nicht so sehr der „Kochbuchteil“ das wichtigste…ich denke hier geht es um das Gesamtbild. Hier bekommt der Ringgau mit seinen Bewohnern in der Zeit von anno dazumal eine Plattform geboten. Zu lesen wie das Leben der Menschen ablief und die eine oder andere Anekdote aus der Zeit zu hören macht das Vergnügen für mich hier aus.

Ich möchte gute 4 Sterne vergeben

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Es muss nicht immer Hirn sein“ von Chris van Harb

Klappentext

„10 humorvolle Geschichten aus dem Zombie-Alltag, gewürzt mit tierischen Innereien-Rezepten.

Jeder weiß, dass Zombies sich von Menschen ernähren. Je frischer die Speise, umso besser. Allerdings fällt es vielen Neu-Untoten schwer, von einer Sekunde auf die andere statt in ein saftiges Rumpsteak in ein wabbliges Hirn zu beißen.

Genau für jene Zombies ist dieses „Kochbuch“ gedacht. Natürlich auch für alle anderen Untoten und für alle Lebenden, die ihr Herz an Innereien verloren haben. Die fleischigen Zutaten stammen nur vom Tier. Es soll als köstliche Einstiegshilfe dienen. Mit den ausgesuchten Innereien-Gerichten können zögerliche Untote sich Stück für Stück an ihre neuen Essgewohnheiten gewöhnen. Falls sie das dann überhaupt noch möchten. Denn die Rezepte sind verteufelt schmackhaft.“

Es muss nicht immer Hirn sein von Chris van Harb, Cover mit freundlicher Genehmigung

Es muss nicht immer Hirn sein von Chris van Harb, Cover mit freundlicher Genehmigung

Was für ein Buch

Das etwas andere Kochbuch erwartet uns hier. Die Autorin hat sich hier etwas ganz besonderes für „Fleischesser“ ausgedacht. In der Zombieküche werden leckere Fleischgerichte gekocht. Die Rezepte für leckere Fleischgerichte liefert Chris van Harb hier in einer ganz besonderen Form. Zuerst gibt es immer eine nette kleine Zombiegeschichte und dann kommt mit einer passenden Überleitung die Rezeptliste. Auch die Zubereitung ist schlüssig erläutert und es gibt obendrein immer auch noch einen Beilagentipp.

In den heutigen Zeiten der veganen Küche dürfen die Fleischesser nicht diskriminiert werden 😉  Gut Innereien sind vielleicht nicht auf Anhieb jedermanns Geschmack…aber ich finde mit diesem frechen witzigen Kochbuch gelingt es der Autorin ganz sicher den Appetit anzufachen.

Ich muss ja hier mal zugeben, dass ich eigentlich ein bekennender Kochmuffel bin und mit Vampiren und Zombies stehe ich sonst auch nicht auf Du und Du. Aber dieses Büchlein hat Spaß gemacht 😉

Ich vergebe 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

[Kochbuch-Rezension] „Salate mit Pfiff“ von Anne Iburg

Salate mit Pfiff von Anne Iburg - Cover mit freundlicher Genehmigung vom Bassermann Verlag

Salate mit Pfiff von Anne Iburg - Cover mit freundlicher Genehmigung vom Bassermann Verlag

Salate mit Pfiff: Schnell, preiswert, auch fürs Büro – alle zum Sattessen

Autorin: Anne Iburg
Verlag: Bassermann Verlag
ISBN: 978-3-8094-3033-9

Zum Inhalt

Egal ob mit Blattsalaten & Gemüsen, mit Kartoffeln, Nudel & Körnern, mit Fleisch & Geflügel oder mit Fisch & Meeresfrüchten – im Buch „Salate mit Pfiff“ ist bestimmt für jeden ein köstliches Salat-Rezept mit dabei.

Schon auf der Übersichtstabelle „Rezepte auf einem Blick“ kann man sich entweder ein Salatrezept nach den Kategorien schnell, preiswert, fürs Büro, für Partys, kalorienarm, vegetarisch, fruchtig und mit Knoblauch raussuchen oder man kann gezielt ein Rezept anhand der maximalen Kilokalorien-Zahl auswählen.

Jedes Rezept ist mit einem verlockend-köstlichen Foto versehen, dass einem zum Ausprobieren anspornt.

Mein Fazit

Am Wochenende habe ich gleich den „Fladenbrotsalat mit Schafskäse“ ausprobiert. Da mir Paprika immer schwer im Magen liegt, hab ich diesen weggelassen und dafür den Salat noch mit China-Kohl ergänzt. Durch die Gurken gab es dem Ganzen eine frische Note und der Knoblauch hat alles geschmacklich abgerundet. Und mal ganz ehrlich: Das war einfach, lecker und macht wirklich satt!

Mit der „Salat mit Fleisch & Geflügel“-Rubrik muss ich mich erst noch anfreunden und die Meeresfrüchte-Rezepte sind nicht so meins, da ich keine Meeresfrüchte esse. Aber ich freue mich darauf folgende Rezepte bald auszuprobieren:

  • Römersalat mit Mango und Mozzarella
  • Mexikanischer Fetasalat
  • Exotischer Sauerkrautsalat

„Salate mit Pfiff“ ist eine tolle Rezeptesammlung für alle, die frische und selber zubereitete Salate lieben und die auf der Suche nach neuen Ideen sind. Dank dem unschlagbaren Preis, kann man nichts mit diesem Kochbuch falsch machen. Lassen Sie sich also einfach inspirieren und vor allem: Lassen Sie es sich schmecken!

Meine Bewertung – 4 von 5 Sterne

~Ilb

[Köstlichkeiten entdecken] e-Kochbuch-Rezension „Vegan kochen für alle“ von Björn Moschinski (@skoobe_de)

Ich bin ja immer wieder auf der Suche nach tollen Kochbüchern mit leckeren, aber auch gesundenheitsbewussten Rezepten. Und letzte Woche bin ich über ein tolles e-Kochbuch „Vegan kochen für alle“ bei Skoobe gestolpert, welches ich euch unbedingt vorstellen möchte.

Das ist der perfekte Auftakt für meine neue Blogreihe auf Leseleidenschaft.de:

Köstlichkeiten entdecken – I_love_books steckt die Nase ins e-Kochbuch

Nachgekocht: "Tomaten-Kokos-Suppe" aus dem e-Kochbuch "Vegan kochen für alle" von Björn Moschinski

Nachgekocht: „Tomaten-Kokos-Suppe“ aus dem e-Kochbuch „Vegan kochen für alle“ von Björn Moschinski

Über den Autor
Björn Moschinski ist DER Vegan Headchef, der bereits als Jugendlicher begann sich vegan zu ernähren und der seine Mediengestalter-Karriere an den Nagel hängte, um noch mal ganz von vorne zu beginnen: Er gründete erst ein Cateringservice und dann wollte er irgendwann ein eigenes Restaurant eröffnen. Auf dem Weg dahin, durchlief er viele Stationen, wie z.B. ein Training beim New Yorker Starkoch & RAW-Chef Chad Sarno sowie die Position als Chefkoch des veganen Restaurants “La Mano Verde”. Als die Idee mit dem eigenen Restaurant in der Umsetzungsphase war, begann er gemeinsam mit der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt das Projekt „Vegane Kochschulungen“ zu realisieren. Sein Traum vom eigenen veganischen Restaurant hat er sich inzwischen erfüllt und das KOPPS in Berlin eröffnet.

Das e-Kochbuch

Vegan kochen für alle… Unter dem Motto veröffentlichte Björn Moschinski sein Kochbuch im Südwest Verlag.  Der Titel ist Programm und ich habe das Gefühl, dass der Autor gerade Leute wie mich ansprechen will, die ehrlich gesagt keinen blassen Schimmer von der veganen Küche haben. Er ist allerdings keineswegs der Mensch, der dem Leser ein schlechtes Gewissen macht, weil dieser sich bisher fast ausschließlich von tierischen Produkten ernährt hat. Das Gegenteil ist der Fall: Björn Moschinski macht es möglich, sich der verganen Küche mit einfachen aber absolut köstlichen Gerichten zu nähern, ohne auf die eine oder andere gewohnte Lieblingsspeise verzichten zu müssen. Die Fotos sind zum Anbeißen lecker und die Tipps rund um das kleine 1×1 der veganen Warenkunde ist überzeugend. Für mich war der Einkauf von Tofu & Co. immer mit einem Großstadtbummel verbunden, aber dank „Vegan kochen für alle“, weiß ich jetzt wo ich im Internet die Zutaten einkaufen kann.

Mein Fazit

Ich habe die eBook-Variante bei Skoobe gelesen und mich als nicht-Veganer sogar schon daran gewagt, etwas nachzukochen. Natürlich ist die Tomaten-Kokus-Suppe (siehe Abbildung) eines der einfachsten Rezepte im Buch. Ich muss gestehen, dass ich mich noch nicht getraut habe, Tofu und Soja beim kochen selber zu verwenden. Aber ich habe Lust mehr auszuprobieren, z. B. den veganen Russischen Zupfkuchen. Das Buch bietet alles von der Vorspeise bis hin zum Dessert. Wer hätte gedacht, dass man diese Gerichte vegan zubereiten kann? „Eier“-Salat, Ragoût fin, Crostini mit „Thunfisch“-Topping, Schnitzel Wiener Art, Schokoladenbrownies…
Aber eine Frage bleibt offen: Was isst der Veganer zum Frühstück?

Kurzes Video von Björn Mschinski

Bewertung – 5 von 5 Sternen

Bewertung: 5 Sterne

~Ilb

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