Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Seiten

Jürgen Bauer

Rezension “ Ein guter Mensch“ von Jürgen Bauer

Verlagsinfo, Klappentext

„Wie schon in den Jahren zuvor wird Mitteleuropa erneut von einer Hitzewelle heimgesucht. Wasserknappheit, zunehmend schlechte Stromversorgung und steigende Kriminalität bringen die sozialen Strukturen der Großstadtgesellschaft ins Wanken. Die Politik steht der Situation hilflos gegenüber, die Südgrenzen werden geschlossen, der Polizeiapparat wird erweitert und das kostbarste Gut Wasser streng kontrolliert, rationiert und über ein ausgeklügeltes Versorgungssystem zugeteilt.
Marko versucht mit seinem Freund Berger als Tankwagenfahrer einen Beitrag zu leisten und die schweigende Mehrheit, die sich mit der Situation abgefunden hat, mit Wasser zu versorgen. Wie den meisten fehlte auch Marko das nötige Geld, um das Land Richtung Norden zu verlassen, zudem er sich auch noch um seinen kranken Bruder kümmert, der den alten Familienhof nicht aufgeben will. Er gibt den Glauben an ein erträgliches Leben auch dann nicht auf, wenn Berger längst an dieser Möglichkeit zweifelt. Gemeinsam arbeiten sie dafür, sich eine lebenswerte Perspektive zu erhalten.
Das plötzliche Auftauchen einer mysteriösen, schnell wachsenden Bewegung bringt die Kräfteverhältnisse allerdings durcheinander. »Die dritte Welle« feiert dekadent auf den nicht zu vermeidenden Kollaps zu und setzt der Rationierung und dem Haushalten die Verschwendung entgegen und stellt somit das gültige System infrage und zwingt beide dazu, ihre Haltungen zu überdenken.“

Seiten: 244

ISBN: 978-3-902711-64-9

Septime

Ein guter Mensch von Jürgen Bauer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Septime

Ein guter Mensch von Jürgen Bauer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Septime

 

Dieses Buch ist der absolute Wahnsinn !!!

Seit langem hat mich kein Titel dermassen fasziniert und angezogen. Ich habe den Titel an einem Tag förmlich verschlungen! Ein ganz großes Lob an den Autor von meiner Seite!

Aber nun erst mal ganz von vorne. Ich möchte gerne mit dem Titelbild starten. Der Verlag hat hier in meinen Augen einen richtigen Treffer gelandet. Im Buch geht es um Wasser und für mich assoziert  ein Sprungturm Wasser. Als Kind war ich immer schwimmen und auch heute liebe ich das Wasser und nutze jede Gelegenheit um in seine Nähe zu kommen. Klar, eindeutig und unbestechlich, gut gemacht 😉

Nun möchte ich endlich auf die Geschichte eingehen.

Gleich mit den ersten Seiten hat mich Jürgen Bauer erwischt. Sofort konnte ich in den Text eintauchen und habe mich in der stimmigen Wortwahl eingefunden. Hier passt der Schreibstil zur Thematik und es macht einfach Freude  zu lesen.

Aber Vorsicht, hier erwartet den Leser keine leichtgängige Story die man mal einfach so weg liest. Der Autor hat ein Thema verarbeitet welches oft im Hintergrund steht. Wir hier in der industrialisierten Welt machen uns eigentlich kaum Gedanken um unser Wasser.

Hahn auf – es läuft – alles gut…

Mir ist schon Angst und Bang geworden, obwohl Jürgen Bauer die Wasserknappheit nicht als Hauptbestandteil der Geschichte eingesetzt hat. Aber ich habe mir beim Lesen wirklich Gedanken gemacht, das auch ich oft „gedankenlos“ mit dem kostbaren Gut umgehe. Hier habe ich doch eine kleine Veränderung an mir bemerkt, ich achte jetzt schon ein wenig mehr auf meinen Wasserverbrauch und erfreue mich am Regen.

Ich glaube aber dass der Autor mit dieser Geschichte viel mehr bieten kann. Es ist sehr faszinierend die verschiedenen Charaktere kennen zu lernen. Man sieht wie die Menschen in schwierigen Situationen agieren. Viele ergeben sich in das anscheinend nicht abzuwendende Schicksal, einige sammeln sich um zu protestieren und eine Hand voll will den Glauben an Besserung eben einfach nicht aufgeben.

Sehr schön zeigt uns Jürgen Bauer was aus Freundschaften und Beziehungen werden kann. Seine Figuren sind sehr tief und beeindruckend ausgearbeitet. Für meinen Geschmack, geht der Autor hier sehr feinfühlig ans Werk, auch wenn die gelesenen Worte sich vielleicht nicht immer wirklich fein anhören…

Wie gesagt, mich hat dieser Titel ungemein gefesselt und ich bin sehr froh, dass ich einen Tag für mich hatte und so das Buch an einem Stück lesen durfte.

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Was wir fürchten“ von Jürgen Bauer

Verlagsinfo, Klappentext

„»Das erste Mal fühlte ich die Angst, als mein Vater Kornkreise in ein Feld am Ortsrand trat und meine Mutter mich losschickte, um ihn nach Hause zu holen, bevor die Nachbarn etwas bemerken konnten.«
Georg erzählt aus seinem Leben, das von Unruhe und Angst gezeichnet ist. Die Furcht vor seinem psychisch kranken Vater lässt ihn an allen Versuchen scheitern, Vertrauen und Stabilität zu finden. Erst als Erwachsener gelingt es ihm, die Kontrolle über sein eigenes Leben zu erlangen und sich sicher zu fühlen, bis traumatische Ereignisse die Idylle zerreißen und sein Verfolgungswahn erneut ausbricht.
Seine Mutter hält ihn für verrückt, Georgs Frau scheitert daran, ihn zu beschützen, und auch sein bester Freund glaubt nicht an seine Erzählungen. Doch was, wenn Georgs Ängste berechtigt sind und die Menschen in seinem Leben tatsächlich ein Geheimnis verbergen? Was, wenn sich wirklich alles nur um ihn dreht?
Im Dialog zwischen Georg und seinem Gegenüber entwickelt sich ein Machtspiel um die Wahrheit und ihre Bedeutung. Doch wer entscheidet, ob eine Geschichte richtig erzählt ist? Vielleicht liegt die Lösung bei jener Person, der er seine Geschichte anvertraut. Schritt für Schritt wird Georgs Leben entblättert, bisherige Antworten werden infrage gestellt und müssen neu überdacht werden. “

Seiten: 264

ISBN: 978-3-902711-38-0

Septime

Was wir fürchten von Jürgen Bauer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Septime

Was wir fürchten von Jürgen Bauer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Septime

In den letzten Tagen wurde dieses Buch wärmstens von Karla Paul empfohlen und ich muss sagen das ich wirklich froh darüber bin, dieses Buch bereits für mich entdeckt zu haben.

Dies ist mein zweites Buch, welches ich von Jürgen Bauer gelesen habe und ich muss sagen seine Art zu schreiben gefällt mir richtig gut.

In diesem Buch lässt er seinen Protagonisten Georg aus der Ich-Perspektive erzählen. Dieser Stil ist sonst eigentlich nicht ganz so mein Ding, aber irgendwie passt es einfach zu dieser Geschichte.

Ich kann und will diesen Roman nicht in eine Genreschublade stecken…ich denke hier ist doch das eine oder andere Genre miteinander verwoben. Genau diese Mischung macht das Buch zu einer schnellen und guten Unterhaltung. Erst mal angefangen mag man das Buch gar nicht aus den Händen legen

Geaorg s Leben ist von Anfang an nicht einfach. Sein Vater ist psychisch Krank und die Mutter schickt Georg bereits als kleinen Kerl los um den Vater aus der einen oder anderen Situation herauszuholen damit die liebe Nachbarschaft bloss nichts mitbekommt. So bleibt es nicht aus, das Georg sich immer wieder Gedanken über sein Leben und seine eigene psychische Verfassung macht. Auch wenn er immer wieder glaubt alles im Griff zu haben, so scheitert er leider genau so oft.

Durch die sprachlich gelungene Umsetzung sinkt man als Leser immer tiefer und tiefer in die Gedankenwelt von Georg.

Dieses Buch ist eine Reise, eine Auszeit, mal etwas ganz anderes…

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Das Fenster zur Welt“ von Jürgen Bauer

Verlagsinfo, Klappentext

„Die 80-jährige Hanna wagt nach dem Tod ihrer Mutter einen späten Ausbruch aus ihrem starren Alltag. Beim Speed-Dating lernt sie den jungen, arbeitslosen Schauspieler Michael kennen, dem durch die Trennung von seinem Partner plötzlich jede Sicherheit genommen wurde. Zwischen dem ungleichen Paar entwickelt sich bald eine Freundschaft, und als Hanna mit dem Auto eine Reise in ihre Vergangenheit antritt, sitzt Michael am Beifahrersitz. Die Fahrt zu Hannas erster Jugendliebe aus den turbulenten Wochen nach Kriegsende zwingt Michael, auch in seiner Kindheit nach Antworten zu suchen, denn Hanna kennt den Grund, warum seine Mutter ihn bei seinem Vater zurückgelassen hat. Immer deutlicher wird den beiden die Tragweite bewusst, wie einzelne Entscheidungen ein ganzes Leben prägen.“

176 Seiten

ISBN: 978-3-902711-25-0

Septime

Das Fenster zur Welt von Jürgen Bauer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Septime

Das Fenster zur Welt von Jürgen Bauer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Septime

Mein Lesen

Ein wirklich schönes Buch aus dem Hause Septime.

Hier finden sich zwei wirklich ganz verschiedene Menschen auf einem gemeinsamen Weg wieder. Zum einen haben wir die achtzigjährige Hanna, die ihr Leben lang immer schwer gearbeitet hat. Sie hat die letzen Jahre mit der Pflege ihrer Mutter verbracht und sich nicht wirklich etwas für sich selber gegönnt. Nach dem Tod der Mutter beschließt Hanna noch einmal auf eine für sie große Reise zu gehen.

Hanna trifft zufällig auf Michael, er könnte ihr Enkel sein und sie hat ihn früher als kleinen Jungen bereits gekannt. Beide verbindet so einiges im Leben und so beschließt Hanna mit Michael eine Reise in die Vergangenheit zu machen. Sie borgt sich ihr Auto, welches sie seinerzeit ihrer Tochter vermachte und fährt zu Michael.

Beide erleben auf ihrer Fahrt eine tiefe Verbundenheit und Freundschaft, und doch bleibt vieles unausgesprochen.

Dies ist eine Geschichte von Freundschaft, Entscheidungen treffen und Abschied. Ein Buch mit Tiefgang welches durchaus zum Nachdenken anregt.

In einer schönen, ansprechenden Art nimmt uns der Autor hier mit ins Leben. Er zeigt in der Geschichte auf, dass es nicht immer leicht ist Entscheidungen zu treffen, das gewissen Entscheidungen dem Leben einen bestimmten Verlauf geben, der vielleicht nicht immer gewollt ist. Aber er weist uns auch darauf hin, dass wir uns immer für den einen oder anderen Weg entscheiden müssen. Er zeigt uns das alles zu einem Ziel führt.

Ich persönlich finde auch die Wahl des Titelbildes sehr gelungen. Hier sehen wir einige Wolken in der unendlichen Weite des Himmels.

Ich möchte gerne gute 4 Sterne vergeben

Bewertung: 4 Sterne

~BL

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