Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Seiten

Guido M. Breuer

Rezension „Alte Sünden“ von Guido M. Breuer

Verlagsinfo, Klappentext,

Alte Sünden

Deutschlands Wilder Westen – er fängt gleich hinter Nideggen an. Das bekommt Opa Bertold in seinem fünften Fall einmal mehr zu spüren. Wieder wagt er sich aus der beschaulichen „Seniorenresidenz Burgblick“ heraus, um Detektiv zu spielen.

Ein Geschäftsmann, der einen schwunghaften Handel mit antiken Artefakten treibt, wird ermordet, und ein geheimnisvoller Schamane sieht ausgerechnet den rüstigen Rentner in Verbindung mit diesem brutalen Verbrechen. Ging es bei dem tödlichen Überfall um Schmuggelware?

Opa Bertold, der um die lange Tradition des Schmuggels in der Eifel weiß, hat schon bald eine Schar von Hobby-Revolverhelden im Visier. Spielt diese Truppe um ihren Anführer John Chisum nur ganz harmlos Cowboy und Indianer? Oder versteckt sich doch etwas Kriminelles in den Planwagen der „Wild Bunch“?

Und was hat eine alte Frau, die ein dunkles Schicksal und alte Sünden aus den Nachkriegstagen des Kaffeeschmuggels in die Einsamkeit getrieben haben, mit all dem zu tun?

Um bei dem Showdown den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, muss der vorwitzige Alte nicht nur reiten lernen …

ISBN: 978-3-95441-163-4

240 Seiten

KBV Verlag

Alte Sünden von Guido M. Breuer, Cover mit freundlicher Genehmigung von KBV

Alte Sünden von Guido M. Breuer, Cover mit freundlicher Genehmigung von KBV

Meine Meinung

Ich bin ja ein großer Fan von Opa Berthold. Ich habe sie alle 🙂

All die alten Knaben, Altes Eisen, Alte Narben, Nach alter Mörder Sitte und nun natürlich auch Alte Sünden.

Ich denke man kann durchaus mit diesem oder einem anderen Band einsteigen, ich persönlich würde hier aber doch das chronologische Lesen empfehlen. Guido M. Breuer baut seine Charaktere in jedem Band ein wenig weiter aus und ich denke auch die Beziehungen unter den Protagonisten entwickeln sich stetig, so dass man in meinen Augen am besten mit All die alten Knaben einsteigen sollte. Zu jedem Titel findet sich eine ausführliche Rezension auf unserer Leseleidenschaft. Einfach bei Interesse oben rechts ins Suchfeld Guido M. Breuer  eingeben und schon könnt ihr nachlesen 😉

Aber nun zu Alte Sünden.

Ich habe mich wirklich auf das Wiedersehen mit Opa Berthold und den anderen rüstigen Rentnern gefreut. Das Buch liest sich wir immer flüssig und man hat als Leser immer wieder diese Momente die einem ein Schmunzeln auf das Gesicht zaubern. Aber wie soll es auch anders sein, auch hier kommt es zu Mord und Totschlag. Opa Berthold und die Ermittler sind gefordert , da gibt es keine Rücksicht auf körperliche Gebrechen, hier ist voller Einsatz gefragt.

Der erfahrenen Opa Berthold Leser bekommt einige Neuigkeiten serviert, die das Herz  anrühren, aber ich möchte hier gar nicht so aus dem „Nähkästchen“ plaudern 😉  Hier ist selber lesen angesagt.

Der Fall an sich ist wie immer stimmig und Opa Berthold macht eine gute Figur und das nicht nur als Ermittler, nein auch hoch zu Ross steht…“sitzt“… er seinen Mann. Grundsätzlich stimmt alles mit dem neuen Band aus dieser Reihe, auch wenn mir so ein ganz klein wenig gefehlt hat…aber ich jammere hier auf hohem Niveau. Wie gesagt eigentlich ist alles top wie immer, aber irgendwie fehlte mir diesmal die eine oder andere Auseinandersetzung zwischen unseren Rentnern, so ein wenig das Spritzige…

Das sollte aber niemanden abhalten. Wie gesagt die Serie ist einfach nur zu schön und wer die Eifel mag und gerne Krimis liest, die nicht so in dem Nullachtfünfzehn Stil ablaufen, der ist hier ganz sicher richtig.

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Die Maiskolbenmörder“ von Guido M. Breuer

Verlagsinfo, Klappentext

„EIFERSUCHT. ERPRESSUNG. MORD. Wer bei Lügen, Sex und Gewalt an einen düsteren Großstadt-Krimi denkt, kennt das Dorfleben in der Eifel nicht. Hinter den malerischen Fachwerkfassaden geht es heiß her. Es kommt zu Irrungen und Wirrungen, in die neben harmlosen Spannern und frustrierten Ehefrauen auchPfarrer, Polizisten, ehrbare Vorsitzende örtlicher Traditionsvereine und zwielichtige Privatdetektive verwickelt sind. Da bleibt es nicht aus, dass der eine oder andere Konflikt tödlich endet. Was mit den sexuellen Eskapaden der jungen Bauersfrau Jenny und den Beobachtungen des voyeuristisch veranlagten, aber völlig harmlosen Hubert beginnt, weitet sich bald zu einem mörderischen Szenario aus. Ein vermeintlich friedliches Landleben, in dem sich tiefe Abgründe auftun.

Ein rasanter Krimi mit schwarzem Humor über Deutschlands wilden Westen, wie er wirklich ist: katholisch, frivol, mordlüstern, romantisch.“

ISBN: 978-3-7844-3341-7

LangenMüller

Die Maiskolbenmörder von Guido. M. Breuer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Langen Müller

Die Maiskolbenmörder von Guido. M. Breuer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Langen Müller

Mein Gelesenes

Wie Ihr Euch vielleicht erinnert, waren wir am 22.11.2013 zu einer Krimilesung mit Guido M. Breuer. Dort hat er damals schon einige Zeilen aus diesem Buch vorgetragen. Mich hat schon damals die Wandlungsfähigkeit des Autoren schwer begeistert. Ich kenne und liebe die Opa Berthold Serie (zu dieser Serie haben wir viele Rezensionen auf unserer Seite) aber auch seine Kurzgeschichten mag ich sehr. Mit dem Maiskolbenmörder hat Guido M. Breuer in meinen Augen erneut eine weitere Tür geöffnet. Auch diesmal gelingt es ihm seinen Stil erneut komplett zu verändern…

An dieser Stelle mal schnell den link zum Krimidinner 😉

http://www.leseleidenschaft.de/krimi-dinner-mit-guido-m-breuer/

So nun aber mal zum Maiskolbenmörder.

Das in der Eifel gerne und viel gemordet wird, das ist bereits seit einiger Zeit bekannt. Hier aber gelingt es dem Autoren gekonnt einen Bogen zu spannen. Hier geht es über die schöne Nachbarin zu diversen Verhältnissen. Klar das in solch einem Sündenpfuhl nicht alles glatt laufen kann und schon findet der fast gänzlich unbescholtene Hubert die erste Leiche…Das es sich eigentlich gar nicht um eine Leiche handelt stellt sich aber erst später heraus. Wie es in solch einem beschaulichen Dörfchen nun mal eben sein kann haben viele etwas gesehen, einige etwas gewusst und keiner sagt etwas ;-). Es wird munter gemordet und die herbeigerufenen Polizei hat nicht nur mit sprachlichen Verständigungsproblemen zu kämpfen.

Für mein Gefühl ist es dem Autoren wunderbar gelungen Land und Leute einzufangen. Seine Figuren strotzen nur so von menschlichen Auffälligkeiten 😉 und doch beginnt man sich Stück für Stück ins Dorfleben einzufinden.

Was mich an diesem Buch besonders begeistert hat, ist die Art und Weise wie der Autor  hier seine Sätze formuliert. Die ersten Seiten habe ich schon zum einlesen gebraucht, aber dann macht einem dieser Schreibstil einfach nur noch Spaß. Ich möchte hier gerne mal einen Satz zitieren. Seite 102 Anfang Kapitel 23: „Es lässt sich, falls man eine von Handlungsabläufen und den darin verwickelten oder manchmal auch agierenden Charakteren getragenen Geschichte zum Besten geben will, nie ganz vermeinten, das Interesse des Lesers nach Beschreibungen äußerlicher Personenmerkmale zu befriedigen.“ Mit diesem und ähnlichen Sätzen bezieht uns Guido M. Breuer als Leser immer direkt mit ins Geschichte ein.

Der Aufbau der Geschichte ist von Anfang bis zum Ende hin in meinen Augen stimmig und gelungen.

Ich vergebe 4,5 Sterne

Stern_Bewertung_4-5

~BL

Rezension „küche, diele, mord“

Verlagsinfo, Klappentext

„Morde unter Dach und Fach

Egal, ob im Reihenhäuschen oder in der Villa, im Hochhaus oder in der Baracke – überall, wo gewohnt wird, wird auch gemordet!
Küche und Schlafzimmer, Bad und Heizungskeller, Garage und Rumpelkammer sind die Schauplätze von Verbrechen aller Art. In jedem Raum lauert irgendein tödliches Möbelstück, und beim Aufräumen oder Renovieren – nicht nur im Keller – findet sich so manche Leiche, die für immer hätte verschwinden sollen.

Erleben Sie, wie tödlich Lesen sein kann, welche Rolle der Architekt, die Putzfrau oder der Schornsteinfeger im kriminellen Stelldichein spielen, wo die winzigen Beweisstücke auf einem vollgerümpelten Dachboden gefunden werden oder wie die furiose Schlacht in der heimischen Kellerbar ausgeht.

Handverlesene Mitbewohner dieser außergewöhnlichen Mords-WG, die von Deutschlands Krimi-Fachfrau Almuth Heuner in der Rolle der Hausmeisterin betreut wird, sind deutschsprachige Krimiautoren wie Tatjana Kruse, Guido Breuer, Barbara Saladin, Thomas Kastura, Monique Feltgen, Henner Kotte und viele, viele andere.“

ISBN:978-3-942446-93-8

KBV Verlag

 

küche, diele, mord  Cover mit freundlicher Genehmigung vom KBV Verlag

küche, diele, mord Cover mit freundlicher Genehmigung vom KBV Verlag

Was ein Buch

Hier hat der KBV Verlag sich mal wieder übertroffen. Alleine die Art und Weise wie das Titelbild daherkommt ist phänomenal!!! Leider kann man es auf dem Bild nicht wirklich gut erkennen daher möchte ich es hier mal näher beschreiben. Im ersten Moment sehen  wir ein Haus in dem vom Dach bis zur Garage hin gemordet wird. Wenn man das Buch dann in die Hand nimmt sieht man das die Fenster ausgestanzt sind und man auf der ersten Seite dann den Blick auf das gesamte „grausige“ Innenleben erhält. Da wird gemordet was das Zeug hält. Die Umschlaggestaltung ist Ralf Kramp mehr als gelungen 🙂

Auf 383 Seiten erwartet uns die ganze Bandbreite der Kriminalität…Auf weiteren sieben Seiten finden wir dann jeweils eine kleine Beschreibung der Autoren.  In 28 mehr oder weniger kurzen Geschichten werden wir von der Herausgeberin Almut Heuner durch das Haus geführt. Jeder Raum hat seine ganz eigene Geschichte und hier hat sich das Who ist Who der Krimiautoren eingefunden um dem Haus Leben einzuhauchen…Naja vielleicht doch eher genau das Gegenteil 😉

Besonders möchte ich auf die Geschichte des Kellers eingehen. Sie findet sich auf Seite 25 und heisst „Spinnefeind“ von Guido M. Breuer. Ich durfte diese Geschichte aus dem Mund des Autoren im Rahmen eines Krimi Dinners hören. Was soll ich sagen, der Autor hat hier genau meinen Nerv getroffen…mir lief mehr als eine Gänsehaut den Rücken runter. Sollte es ausser mir noch weitere Leser mit Spinnenphobie geben so sei gesagt diese Geschichte hat es in sich!!!

Guido M Breuer 22-11-2013

Auch das Kinderzimmer ist nicht ungefährlich, wie Regina Schleheck uns hier aufzeigt. Spiel-Zeuge heißt die Geschichte so ganz harmlos, aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen 😉

regina

Aber auch alle anderen Kurzgeschichten sind kriminell gut !!! Jeder Leser sollte hier seinen Lieblingsautor und seinen Lieblingskrimmi finden.

Eine direkte Leseanweisung kann ich hier nicht geben 😉 Ich habe mich von vorne nach hinten durch das Buch gelesen. Vielleicht mag ein anderer aber auch bei seinen Lieblingsautoren anfangen? Eine weitere Möglichkeit wäre vom Dach zum Keller…Egal wie man es als Leser anstellt gefallen wird es immer !!!

Ich denke hier findet wirklich jeder seine Lieblingsgeschichte. Jeder Autor hat seinen eigenen Schreibstil. Wir finden hier gruseliges und ekliges aber genauso wird auch nicht am Humor gespart. Dieses Buch ist nicht nur optisch ein richtiger Kracher 🙂

Von mir für dieses tolle Buch 5 Sterne

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

Krimi Dinner mit Guido M. Breuer

Buecher Loewe unterwegs…

 

Am 22.11.2013 waren Andi und ich zu unserem ersten Krimi Dinner in Phillipstal (Hessen). Das Hotel am Salzberg hat ein 4 Gänge Menü in Verbindung mit einer Autorenlesung von Guido M. Breuer angeboten.

Da ich Guido M. Breuer sehr schätze und wir Ihn auch mehrmals im Jahr auf den Buchmessen treffen, war uns klar….das machen wir mal mit.

Über facebook mussten wir leider erfahren dass Guido auf der Anreise in einen Stau geraten war. Wir selber erreichten das Hotel kurz vor Lesungsbeginn und fanden uns in einem liebevoll dekorierten und bereits gut gefüllten Raum. Der Aperitife war noch nicht ausgetrunken, da erreichte Guido M. Breuer auf die Minute genau den Ort des Geschehens 😉

Und schon beglückte uns der Autor mit der ersten Geschichte. Aus Luxemburger Leichen (erschienen bei KBV) las er uns seine Kurzgeschichte „Der Menschenschauer“ .

Guido M Breuer 22-11-2013

Kaum war das letzte Wort verklungen, gab es für alle „Kokossuppe mit Mango und Garnelen“. Ein Geschmackserlebnis der ganz besonderen Art.

Die nächste Kurzgeschichte durften die Zuhörer mitbestimmen und die Wahl viel auf etwas humoriges.

Sonne, Mord und Ferne, Cover mit freundlicher Genehmigung von Edition Viaterra

Sonne, Mord und Ferne, Cover mit freundlicher Genehmigung von Edition Viaterra

Aus Sonne, Mord und Ferne las uns Guido „Ultra-all-inclusive“ vor. Diese Kurzgeschichte beschäftig sich mit einer kriminellen Urlaubserfahrung im schönen Ägypten. Aus der Ich Perspektive erzählt das Familienoberhaupt von den Tücken eines Urlaubes. Die Zuhörer lauschten gebannt den eindringlichen Worten des Autors und hier und da zeigte sich mehr als nur ein Schmunzeln auf den Gesichtern. Das eine oder andere kam den Zuhörern anscheinend sehr bekannt vor 😉

Und schon ging es mit dem nächsten frischen Gang aus der Küche weiter „Ruccola Himbeersalat mit Grans Padano und Himbeeressig-Honig Dressing“ . Ich bin kein Fan von Ruccola, aber das hier war eine Geschmacksexplosion.

Tatort Eifel 4, Cover mit freundlicher Genehmigung von KBV Verlag

Tatort Eifel 4, Cover mit freundlicher Genehmigung von KBV Verlag

Das letzte Blättchen war vom Teller in die Münder verschwunden, da gab es eine kurze Pause und schon ging es auf zur nächsten Geschichte. Diesmal aus Tatort Eifel 4. Hier las uns Guido M. „Vor die Pumpe gelaufen“ vor. Nun ging es mit dem Autor in ein kleines Eifelörtchen. Hier gibt es ein Werk welches für die Herstellung von Pumpen bekannt ist. Während eine chinesische Delegation vor Ort ist geschieht ein Mord. Gut das die Agenten Muldenau und Kalk bereits vor Ort sind…

Nun kam der Hauptgang aus der Küche. Dirk May und sein Team brachten „Hähnchenbrust im Bärlauch-Schinken-Mantel mit frischen Bandnudeln“ auf die Tische. War es zuvor schon still im Raum so hörte man nun nur munteres Besteckgeklapper.

Guido M Breuer 22-11-2013

Weiter ging es dann literarisch mit einem Angstthema für Bücher Loewe. Aus küche, diele, mord gab es folgende Kurzgeschichte. „Spinnefeind“ eine Story die im Keller angesiedelt ist und in der sehr viele…wirklich furchtbar viele Spinnen vorkommen. Es darf gerne blutig und eklig sein, hab ich keine „Schmerzen“ aber bei dieser szenischen Lesung von Guido M. Breuer rann mir eine Gänsehaut nach der nächsten über den Rücken.

küche, diele, Mord, Cover mit freundlicher Genehmigung von KBV

küche, diele, Mord, Cover mit freundlicher Genehmigung von KBV

Die Gänsehaut war noch nicht gänzlich verschwunden da gab es Nervennahrung. Mit einem „Amerettini-Kirsch-Dessert“ wurde das gelungene Menü abgeschlossen. Diese süße Leckerei konnte meine Nerven dann beruhigen und wir gönnten uns zum Abschluss noch eine schöne Tasse Kaffe. So gestärkt konnte es natürlich noch zu einer Zugabe kommen 🙂

Der Autor plauschte aus dem „Nähkästchen“ und las uns schon einige Seiten aus seinem brandneuen Werk welches voraussichtlich Januar 2014 erscheinen soll. „Der Maiskolben Mörder“ zeigt dass die Eifel wohl auch sehr friwol sein kann…Man darf gespannt sein und die Wunschliste schon mal um ein neues Buch erweitern.

Guido M Breuer 22-11-2013

Nun verliessen die ersten Gäste den Saal aber ein harter Kern harrte noch aus und wurde mit einer weiteren Geschichte belohnt.

aufgebockt und abgemurkst, Cover mit freundlicher Genehmigung von KBV

aufgebockt und abgemurkst, Cover mit freundlicher Genehmigung von KBV

Aus Aufgebockt und abgemurkst las uns der Autor dann noch eine weitere Kurzgeschichte vor. Wenn es Nacht wird in der Eifel lautete diesmal der Titel der Geschichte. Noch einmal legte Guido M. Breuer sich ins Zeug und las mit ganzem Herzen seine Geschichte. Logisch das sie auf einem Campingplatz spielt 😉 im Laufe der Story merkte man als selber erfahrener Camper, das der Autor sich auch auf diesem Gebiet gut auskennt. Hat er doch das Gefühl von Camping wunderbar interpretiert. Auch aus seinen Beschreibungen der sanitären Örtlichkeiten muss man auf eigene Erfahrungen des Autors schliessen 😉 Und natürlich gibt es auch hier wieder einen Toten, allerdings „ohne“ Leiche…

Guido M Breuer 22-11-2013

Nun verliessen auch die letzen Zuhörer und Geniesser den Raum und Andi und Buecher Loewe durften sich noch zu einem kleinen Abschlussplausch mit „Absacker“ zum Autor gesellen. Ein langer und sehr schöner Abend fand so einen gelungenen Abschluss. Ich habe schon mal ganz vorsichtig nach einem weiteren „Opa Bertold“ gefragt und darf hier vermelden, er wird kommen!!!

Vielen Dank an dieser Stelle an Guido M. Breuer, der für jede seiner Geschichten den richtigen Ton getroffen  hat. Für jede Situation hatte er das richtige Gespür. Er brachte uns Zuhörer zum Schmunzeln und zum Lachen. Mir bescherte er heftige Gänsehaut mit seinen Spinnen. Und ganz nebenbei gab es auch den einen oder anderen durchaus tiefgründigen Gedankengang.

Lieber Guido M. bitte schreibe noch viele Geschichten für uns !!!

Ein weiter Dank gilt Dirk May mit seinem tollen Team. Von unserer Seite blieben keine Wünsche unerfüllt. Das Essen war eine Gaumenfreude und der Service war freundlich und zuvorkommenden.

Für Andi und mich steht fest…so etwas machen wir gerne wieder 😉

~BL 

 

 

[Leipziger Buchmesse 2013] Ein kleiner Messebericht von I_love_books

Leseleidenschaft on tour auf der Leipziger Buchmesse 2013

Leseleidenschaft on tour auf der Leipziger Buchmesse 2013

Leseleidenschaft on tour auf der Leipziger Buchmesse 2013

Vom 14. bis 16. März 2013 war das Team Leseleidenschaft auf der Leipziger Buchmesse unterwegs, um sich über Neuheiten zu informieren, Kontakte zu knüpfen, Freunde zu treffen und um das Buchmesse-Flair einfach zu genießen.

Auf zur Leipziger Buchmesse 2013

Auf zur Leipziger Buchmesse 2013

Buchmesse, Klappe die erste – Donnerstag

Am ersten Buchmesse-Tag war ich größtenteils alleine unterwegs und habe mir viel Zeit genommen, um mir in Ruhe die Hörbuch-Aussteller anzuschauen. Wenn man viel Geld hätte, wüsste ich so „einige“ tolle Hörbücher, in die ich auf der Stelle investieren würde 🙂

Neben den großen und bekannten Hörbuchverlagen haben wir auch einen kleinen Rohdiamanten entdeckt: Der vitaphon Verlag bietet vielverspechende Hörbücher abseits des Mainstreams und wir freuen uns sehr, euch bald einige Hörbücher aus dem Verlagsprogramm vorstellen zu können.

Auch dieses Jahr haben wir die liebe Oda Plein vom MindCrusher Studio getroffen. Bald stellen wir euch mehr von den MindCrusher Hörspielen vor, seid gespannt!

Andrea Sawatzki trifft auf Leseleidenschaft

Andrea Sawatzki trifft auf Leseleidenschaft

Anschließend habe ich mich beim Piper Verlag umgeschaut und doch tatsächlich Andrea Sawatzki entdeckt – die übrigens zu meinen absoluten LieblingssprecherInnen zählt. Sie signierte dort ihren Debütroman „Ein allzu braves Mädchen“. Also habe ich ganz schnell die Hörbuchausgabe gekauft (Was sonst?!), es mir signieren lassen und mich sehr über das gemeinsame Foto gefreut. Sie ist sehr sympatisch, dass muss man schon sagen 🙂

Die Hörbuch-Rezension zu „Ein allzu braves Mädchen“ folgt ganz bald, versprochen!

Leseleidenschaft auf der Leipziger Buchmesse 2013

Leseleidenschaft auf der Leipziger Buchmesse 2013

Buchmesse, Klappe die zweite – Freitag

Am Freitag war das Team Leseleidenschaft wieder gemeinsam unterwegs. Wir ließen uns so durch die Massen treiben und besuchten unsere Freunde vom Team Lydia Vermont sowie vom Lektorat Schmidt und die liebe Kirsten Slottke gesellte sich auch dazu. Die Leipziger Buchmesse fühlt sich manchmal wie ein großes Familientreffen an 🙂

Auch am zweiten Buchmesse-Tag haben wir unter den mehr als 2.000 Ausstellern einen tollen Verlag für euch ausfindig gemacht: Der Verlagsbereich von Bluescreen Entertainment bietet eine kleine aber feine Auswahl an (Hör-)Büchern, die wir euch bald vorstellen werden.

Anschließend haben wir u.a. noch Richard Dübell sowie Guido M. Breuer getroffen – mehr dazu erfahrt ihr im Messebericht von Buecherloewe.

Das waren meine Buchmesse-Erlebnisse 2013…

Es ist kaum zu fassen, dass wir uns vor einem Jahr auf der Leipziger Buchmesse dazu entschieden haben, von nun an gemeinsam zu bloggen. Die 365 Tage sind wie im Fluge vergangen und wir sind mehr denn je davon überzeugt: Leseleidenschaft – das Lesen, Hören und Rezensieren ist genau das, was wir schon immer machen wollten. Seid gespannt, was wir für dieses Jahr alles so geplant haben!

Bis 2014, freu mich! ~Ilb

Rezension „Nach alter Mörder Sitte“ von Guido M. Breuer

Juhu, Opa Berthold ist zurück. endlich geht es auf in neue Abenteuer.

Verlagsinfo, Klappentext

„Bei Ausgrabungen in der Eifel wird nach dem Schlachtfeld gesucht, auf dem Julius Cäsar seine bitterste Niederlage im gallischen Krieg hat einstecken müssen. Für den alten Lorenz Bertold geht damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Zur gleichen Zeit taucht ein geheimnisvolles mittelalterliches Gemälde auf, auf dem eine der dargestellten Personen eine frappierende Ähnlichkeit mit dem alten Hobbykriminalisten aufweist. Als Opa Bertold beginnt, der Herkunft des Bildes hinterher zu forschen, weist eine erste Spur zu seiner Überraschung auf seine seit vielen Jahren vermisste Tochter hin. Und schließlich geschieht ein Mord, bei dem der Täter ein historisches Vorbild kopiert. Lorenz Bertold ermittelt in einem Fall, wie er persönlicher nicht sein könnte. die antike Geschichte der Eifel und die dunklen Flecken seiner eigenen Vita münden in einer Serie von rätselhaften Verbrechen.“

 

Mein Eindruck Hier ermittelt Opa Berthold nach alter Kommissar Sitte und Kommissar Wollbrand brummelt sich durch die Seiten.

Das Trio bekommt Zuwachs…ein neuer Mitbewohner möchte mit in die runde aufgenommen werden. Vielleicht möchte er ja sogar noch viel mehr??? Es scheint zu knistern.

Die rüstigen Rentner mischen die Seniorenresidenz Burgblick ganz schön auf, aber das sind wir ja gewohnt. In „Nach alter Mörder Sitte“ bringt  Guido M. Breuer etwas mehr Licht in Opa Bertolds Vergangenheit. So Stück für Stück erklärt sich das doch gespannte Verhältnis zu seinem Sohn Stephan. Eigentlich hätten Rita und Paul nun endlich ihren wohlverdienten Urlaub antreten sollen, aber es kommt mal wieder alles ganz anders. Ein „altes“ Bild taucht auf. Was daran so schockierend ist? Auf dem Bild ist Opa Bertold zu sehen und seine seit vielen Jahren vermisste Tochter. Dann bekommt Opa Bertold auch noch seltsame Nachrichten und schon geht das Morden los. Gut das alle Freunde zusammenhalten.

Mir hat der neue Fall wider sehr viel Freude bereitet und erneut denke ich so für mich: solche Freunde möchte ich später auch gerne finden und in der Seniorenresidenz würde ich jetzt schon gern ein Zimmer für später buchen 😉

Einzig und allein hat mich die forsche Art von der Frau Kommissarin Ella Kock doch ein wenig gestört. Ich weiß die Menschen aus der Eifel sind nicht ohne…aber das war mir dann doch eine Spur zuviel. Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Buch. Ich wünsche mir noch viele Abenteuer mit den rüstigen Rentnern 🙂

Ein spezieller Dank geht an den kbv-verlag

Ich vergebe sehr gute vier Sterne ~BL

Rezension zu „All die alten Kammeraden“ „Altes Eisen“ und „Alte Narben“ von Guido M. Breuer

Im Jahr 2009 kam „All die alten Kammeraden“ von Guido M. Breuer im KBV Verlag auf den Markt. In diesem Debütroman schickt der Autor Opa Berthold zum ersten mal ins Rennen. Als ich damals den Klappentext las, war mir klar: „Dies ist ein Buch nach Deiner Nase!“ . Ich habe den Kauf nie bereut :-).

Opa Berthold, eigentlich ein sehr rüstiger Rentner der sich in der beschaulichen „Seniorenresidenz Burgblick“ nur bedingt zuhause fühlt. Eigentlich ist ihm das Leben dort viel zu langweilig, und er geniest die Besuche seiner Enkelin Rita. Sie ist Kriminalkommissarin in Köln und hat gerade einen Mord aufzuklären. Wie sich herausstellt hat es mit dunklen Geheimnissen aus den Tagen des zweiten Weltkrieges zu tun. Anscheinend sind einige Bewohner der Seniorenresidenz in den Fall verwickelt. Sehr zu Ritas Leidwesen, fühlt sich Opa Berthold zu eigenen Ermittlungen genötigt. Gut das Opa Berthold einige Verbündete findet. Der Pfleger Benny steht ihm tatkräftig zur Seite und auch unter den Bewohnern findet Opa Berthold Mitstreiter. Die lebensfrohe Künstlerin Bärbel Müllenmeister und der geheimnisvolle Gustav Brenner schließen sich Opa Berthold an und lösen mit ihm gemeinsam den spannenden Fall. Bereits jetzt ist klar, dass man als Leser mehr von den Dreien möchte.

2010 durfte Opa Berthold dann mit „Altes Eisen“ zurückkommen.

Ein toter Pater wird im Kölner Dom aufgefunden, ermordet. Rita Berthold soll ermitteln. Ein zweiter Mord führt Rita auf die Burg Nideggen, auf den ersten Blick

findet sich kein Zusammenhang. Opa Bertholds Interesse ist geweckt und so macht er sich mit Bärbel und Gustav auf die Suche nach dem Geheimnis um den Toten auf der Burg. Opa Berthold gerät mit seinen Freunden zwischen die Fronten eines Bandenkrieges. Auch hier konnte der Autor mir als Leser an einigen Stellen ein kleines, wenn nicht sogar großes Schmunzeln ins Gesicht zaubern. Dieses rüstige Rentnertrio schafft es den Leser zu begeistern. Frech, frisch und fröhlich führt uns Guido M Breuer durch die Eifel. Nicht nur seine Figuren sind gut gezeichnet, nie auch die Umgebung ist einprägsam geschildert. Auch die Seiten des zweiten Bandes zerfliessen einem nur so durch die Hände und viel zu schnell heisst es Abschied nehmen, der Fall wurde mit Bravur gelöst.

2011 ging es dann mit „Alte Narben“ weiter.

Diesmal wird ein Mitbewohner von Opa Berthold im Nideggener Kurpark ermordet. Verlagsinfo: Sein dritter Fall stellt Opa Berthold vor große Rätsel und führt ihn in das dunkelste Kapitel der Geschichte seiner Heimat. alte Narben brechen auf…In diesem Band hat Guido M. Breuer Opa Berthold einige Prüfungen auferlegt. Auch diesmal stehen ihm Bärbel und Gustav zur Seite, aber es gibt Spannungen im Trio. Erneut setzten sich die drei alten Herrschaften über die Heimregeln hinweg. Sie verlassen des nächtens die Residenz um zu ermitteln. Klar das dieses Verhalten nicht unentdeckt bleibt uns zu einigen Problemen führt. Aber Ende gut, alles gut.

„Nach alter Mörder Sitte“ ist soeben druckfrisch auf den Büchermarkt gekommen.

Diesen Roman um Opa Berthold habe ich noch nicht gelesen, aber ich kann Euch versprechen: „Auch der findet noch den Weg in mein Bücherregal“

 

Wer gerne Krimis mag und neben dem Mord auch noch eine gelungene Rahmenhandlung sucht ist mit der Serie um Opa Berthold gut bedient. Ich mag den frischen Schreibstil von Guido M. Breuer. Seine Bücher haben einen hohen Unterhaltungswert, neben der kriminellen Seite kommt der Humor nicht zu kurz. Auf keiner Seite gleiten die Geschichten von Guido M. Breuer ins Belanglose, immer gibt es einen ernstzunehmenden Hintergrund. Ich muss gestehen, dass ich ein großer Fan von Opa Berthold bin, und ich hoffe, wenn es denn für mich soweit ist, auch solche Freunde zu finden.

~BL

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