Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft
Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL
Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Seiten

Goldmann

Rezension „Die Frauen von Clare Valley“ von Monica McInerney

Verlagsinfo, Klappentext

„Der neue große Familienroman der australischen Bestsellerautorin.

Das Valley View Motel im idyllischen südaustralischen Clare Valley wird von der irischen Familie Quinlan geführt, deren unangefochtenes Oberhaupt die liebenswert eigenwillige 84-jährige Lola ist. Sie spannt nicht nur die Brigade ihrer Freundinnen ein, um für das seelische Wohl ihrer Enkelinnen zu sorgen, sondern verkuppelt auch gerne einsame Herzen. Nur ihre eigenen Herzensangelegenheiten sind ein wohlgehütetes Geheimnis. Doch Lolas Freundinnen und die Frauen von Clare Valley sind sich einig: Für die große Liebe ist es nie zu spät.“

ISBN: 978-3-442-47899-6

Goldmann

Die Frauen von Clare Valley von Monica McInerney, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

Die Frauen von Clare Valley von Monica McInerney, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

 

Meine Meinung:
Ein wunderbares Buch zum runterkommen, abschalten und einfach nur genießen…
Wir lernen Lola Quinlan kennen. Lola lebt in Südaustralien, ist 84 Jahre alt,
vor über 60 Jahren aus Irland ausgewandert und sie ist das unangefochtene
Familienoberhaupt der ganzen Familie, die von ihrem Sohn bis zu ihren Urenkeln
reicht.
Sie ist eigenwillig, dies jedoch auf eine ganz bezaubernde Art. Sie hat einen
tollen Freundeskreis anderer betagter Damen und ein Herz aus Gold. Lola ist den
neuen technologischen Entwicklungen gegenüber aufgeschlossen, geht regelmäßig
ins Internet, arbeitet ehrenamtlich in einem Wohltätigkeitsladen und hat einen
äußerst (!) eigenwilligen Kleidungsstil. Sie steht dazu, auch wenn manch andere,
allen voran ihre ungeliebte Schwiegertochter, sie am liebsten ins Altenheim
abschieben würden.
Kurzum – eine alte Frau mit einer jungen Seele, so jemand, wie ihn sich jeder
als Großmutter wünscht.
Von ihr und ihren Ideen, Gedanken und natürlich ihrer ganzen großen Familie und
Familiengeschichte wird hier berichtet.
Monica McInerney hat einen wunderbar warmherzigen, flüssigen Schreibstil, der
einen sofort in die Handlung hineinzieht. Zugegebenermaßen keine hohe Literatur,
aber durchaus ansprechend und fesselnd.
Von mir sehr, sehr gute 4 von 5 Sternen.
Bewertung: 4 Sterne
~LS

Rezension „Ich schau dir in die Augen, Kleines“ von Lars Wandke

Verlagsinfo, Klappentext

„Lars Wandke ist der Hirschhausen unter den
Augenoptikern!

Schönheit liegt im Auge des Betrachters, so der Volksmund. Doch wie kommt sie überhaupt dorthin? Und wie geht es von dort aus für sie weiter? Ist der häufige Verzehr von Karotten wirklich gut für die Sehkraft oder nur für den Gemüsehändler? Was hat die Sehhilfe von Helmut Kohl mit den Brillen gemeinsam, die Frauen heute in Pornos tragen? Woran erkennt man im 3D-Kino einen Psychopathen? Und warum sollten Sie sich beim ersten Date mit einem Brillenträger unbedingt den Brillenpass zeigen lassen? Die Antworten auf die faszinierendsten Fragen rund ums Sehen und unser wichtigstes Sinnesorgan – hier sind sie versammelt. Das Buch für jeden, der Augen im Kopf hat!“

ISBN: 978-3-442-31363-1

288 Seiten

Goldmann

Ich schau dir in die Augen, Kleines von Lars Wandke, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

Ich schau dir in die Augen, Kleines von Lars Wandke, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

Mein Eindruck

Hier erklärt uns Lars Wandke die Welt des Auges aus seiner Sicht als Augenoptiker.

Lustig und witzig zeigt uns der Autor die eine oder andere Seite des Auges aus seiner Sicht. Ich gebe zu, dass ich mir das Buch im Vorfeld ein klein wenig anders vorgestellt hatte. Wer hier ein trockenes Sachbuch erwartet ist auf der falschen Fährte. Aber es mangelt definitiv nicht an vielen wissenswerten Informationen  rund um das Auge.

Vieles was ich hier gelesen habe war für mich absolutes Neuland und daher sehr informativ. In 20 Kapiteln bringt der Autor Wissenswertes ans Tageslicht. Am Ende jedes Kapitels werden die Erkenntnisse noch mal im Schnelldurchlauf aufgelistet. Dies finde ich sehr gelungen. Diesen Aufbau des Buches finde ich sehr gelungen und ich denke man kann dadurch auch immer mal wieder in einzelne Kapitel einsteigen, wenn man etwas nachlesen möchte.

Grundsätzlich empfand ich den Schreibstil sehr flüssig und gut zu lesen. Der Autor räumt unter anderem mit einigen falschen Annahmen auf. So lernen wir das Karottenessen an sich nicht wirklich einen Einfluss auf unser Sehvermögen hat.

Diese und viele andere Informationen rund um das Auge finden sich in dem unterhaltsamen Buch. Ich könnte mir vorstellen, das es nicht nur für Brillen und Kontaktlinsenträger interessant sein sollte.

Besonders erwähnenswert finde ich die gute Verständlichkeit. Auch wenn man nicht aus dem Bereich der Medizin oder der Augenoptik kommt, kann man das Geschriebene gut umsetzen und begreifen.

Vier Sterne von meiner Seite

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Das Haus am Hyde Park“ von Monica McInerney

Verlagsinfo, Klappentext

„Ein schrecklicher Unfall zerstört das Leben der jungen Australierin Ella O’Hanlon. Bei Nacht und Nebel verlässt sie daraufhin ihre große Liebe Aidan, den sie für die Tragödie verantwortlich macht. Ihr liebenswerter, weiser Onkel Lucas Fox überredet sie schließlich, zu ihm nach London zu kommen. Der Professor lebt in einer alten Villa am Hyde Park, die voller Bücher und wundervoller Erinnerungen steckt. Was Ella nicht weiß, gemeinsam mit dem Rest der kunterbunten Fox-Familie schmiedet Lucas einen Plan, um seiner Nichte die Freude am Leben zurück- und sie wieder mit der Liebe ihres Lebens zusammenzubringen.“

ISBN 978-3-442-47997-9

Goldmann

Das Haus am Hyde Park von Monica McInerney, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

Das Haus am Hyde Park von Monica McInerney, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

Mein Leseeindruck:

Wir begegnen hier der jungen Australierin Ella O’Hanlon und begleiten sie auf einigen Jahren ihres Lebens. Ella, zunächst als Einzelkind aufgewachsen, muss sich einige Zeit nach der Trennung ihrer Eltern mit der neuen Liebe ihrer Mutter und mit zwei Halbgeschwistern arrangieren und hat als einzige wirklich dauerhafte Konstante in ihrem Leben ihre Mutter und ihren Onkel Lucas – und später ihre große Liebe Aidan. Der Mutter entfremdet sie sich schon als Jugendliche durch deren neue Beziehung und die darauf folgende Geburt der viel jüngeren Halbschwester, der Onkel lebt weit entfernt in England – im „Haus am Hyde Park“.

Genau dort trifft sie den Iren Aidan – Ellas große Liebe. Die beiden führen eine Traumbeziehung, die mit der Geburt ihres Sohnes Felix gekrönt wird – und mit einer Katastrophe fast zwei Jahre später ihr abruptes Ende findet.

Wir als Leser erfahren dies alles in Rückblenden aus Ellas Sicht.
Weitere Details kommen durch weitere Erzählstränge zutage, zum einen durch eine wöchentliche Mail ihres Stiefbruders, zum anderen durch Tagebucheinträge ihrer Halbschwester.

Sämtliche Charaktere sind wie immer sehr liebevoll gestaltet und man kommt gut in die erzählte Geschichte hinein.

Trotz alledem ist es mir diesmal leider etwas schwerer gefallen, diese Neuerscheinung Monica McInerneys zu lesen und mich in ihr zu verlieren…

Von mir 4 von 5 Sternen.

Bewertung: 4 Sterne

~LS

Rezension „Das Lied des roten Todes – Das Mädchen mit der Maske“ von Bethany Griffin

Verlagsinfo, Klappentext

„Der Rote Tod bittet zum Tanz – der atemberaubende zweite Teil von Bethany Griffins Saga um „Das Mädchen mit der Maske“

In der Stadt, in der Araby lebt, tobt ein Bürgerkrieg, und zu der schrecklichen Seuche, die von jeher dort wütet, ist eine neue, noch tödlichere Krankheit gekommen. Mit einigen wenigen Freunden kann Araby gerade noch fliehen, doch sie hat alles verloren: Ihr Elternhaus ist zerstört, ihre Mutter wurde entführt und ihre beste Freundin ist infiziert. Zudem scheint ihre einstige große Liebe William sie betrogen zu haben. So bleibt Araby nur der Blick nach vorne: Sie stellt sich an die Spitze der Rebellion und kämpft für Gerechtigkeit, für ihr Volk, das so schrecklich leiden musste – und für eine neue Liebe, die von unerwarteter Seite entflammt …“

Goldmann TB

ISBN 978-3-442-47828-6

Das Lied des roten Todes von Bethany Griffin, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

Das Lied des roten Todes von Bethany Griffin, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

Mein Leseeindruck:

Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Band der Geschichte um die junge Araby.
Leider muss ich sagen, dass man hier definitiv den ersten Band gelesen haben muss, um die Geschichte wirklich zu verstehen. Natürlich wird einem ein gewisser Rückblick gewährt, doch um die verschiedenen Handlungsstränge und Personen zu verstehen, reicht dies anfangs leider nicht aus.

Hauptperson ist die junge Araby, die Tochter eines Wissenschaftlers.
Araby lebte bisher in der privilegierten Oberschichtswelt eines isolierten Stadtstaates. Dieser Stadtstaat wird beherrscht von Prospero, einem äußerst korrupten und grausamen Mann, der im wahrsten Sinn des Wortes über Leichen geht.

Die Stadt wird von einer Seuche bedroht, vor der nur die von Arabys Vater erfundenen Masken schützen können und mittlerweile regieren Chaos und Zerstörung. Araby und ihre Begleiter können zunächst fliehen, kehren aber später wieder in die Stadt zurück und versuchen diese und ihre Bewohner zu retten.

Im Rückblick erfährt man, dass Araby einen Zwillingsbruder hatte, der an der Seuche gestorben ist und dass ihre Mutter von Prospero entführt wurde und bei diesem lebt. Ihr Vater ist vom Volkshelden, der die schützenden Masken erfand, zum Volksfeind geworden, da es heißt, er hätte die Seuche mit Absicht freigesetzt.

Auch kommt das Thema Liebe nicht zu kurz – Araby ist hin- und hergerissen zwischen Will, der sie einst verriet, trotzdem jedoch ihre erste große Liebe ist und Elliott, dem Neffen des Prinzen…

Ich denke, wenn ich den ersten Band gekannt hätte und ich damit besser über die Vorgeschichte informiert gewesen wäre, hätte mir dieses Buch mehr gegeben. So bin ich leider mit keiner der Hauptfiguren warm geworden und konnte vieles nicht nachvollziehen. Auch hat es ziemlich gedauert, bis die Story überhaupt etwas an Fahrt gewonnen hat.

Da ich ja selbst dran schuld bin, Teil 1 nicht zu kennen  –  3 von 5 Sternen.

Stern_Bewertung_3

~LS

Rezension „Der Distelfink“ von Donna Tartt

Verlagsinfo, Klappentext

„Es passiert, als Theo Decker dreizehn Jahre alt ist. An dem Tag, an dem er mit seiner Mutter ein New Yorker Museum besucht, verändert ein schreckliches Unglück sein Leben für immer. Er verliert sie unter tragischen Umständen und bleibt allein und auf sich gestellt zurück, sein Vater hat ihn schon lange im Stich gelassen. Theo versinkt in tiefer Trauer, die ihn lange nicht mehr loslässt. Auch das Gemälde, das seit dem fatalen Ereignis verbotenerweise in seinem Besitz ist und ihn an seine Mutter erinnert, kann ihm keinen Trost spenden. Ganz im Gegenteil: Mit jedem Jahr, das vergeht, kommt er immer weiter von seinem Weg ab und droht, in kriminelle Kreise abzurutschen. Und das Gemälde, das ihn auf merkwürdige Weise fasziniert, scheint ihn geradezu in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen zu ziehen, in einen Sog, der ihn unaufhaltsam mit sich reißt …“

1.024 Seiten

ISBN: 978-3-442-31239-9

Der Distelfink von Donna Tartt, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

Der Distelfink von Donna Tartt, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

Mein Buchgefühl

Dieses Buch wurde ja bereits von vielen Seiten hoch gelobt. Hm wie soll ich denn diesmal hier bloß anfangen…Ich denke ich nehme nur jetzt erst mal das Cover  vor. Wenn man das Buch in den Händen hält hat man wirklich eine Mange Buch vor sich. Das Cover spricht mich wirklich an. Es scheint optisch so, als würde der Distelfink sich seinen Weg durch den Buchdeckel bahnen wollen. Ich gebe zu, dass ich recht schnell neugierig auf das eigentliche Kunstwerk war und deshalb habe ich schnell mal nach dem Bild und dem Künstler gegoogelt 😉

Kommen wir nun mal zu den ersten Leseeindrücken. Wie gesagt, wir haben es hie mit einem gewaltigen Buch zu tun. Auf über 1000 Seiten dürfen wir unsere Leseleidenschaft austoben.

Für mich ist der Distelfink das erste Buch welches ich von Donna Tartt gelesen habe. Ich mag ihren Schreibstil schon recht gerne. Es gibt viele lange, verschachtelte Sätze, die man sich als Leser richtig erarbeiten darf. Dies allein ist in meinen Augen schon ein Highlight für mich.

Hm, nun aber mal zur eigentlichen Geschichte. Der Anfang hat mich fasziniert, ich bin voll und ganz eingetaucht und konnte einfach in Theo Deckers Welt versinken. Die Länge und Ausführlichkeit konnte mich verzaubern. Leider folgte der Verzauberung dann doch noch die Ernüchterung. Im mittleren Teil steckt sich dann die Story und wir lesen über viele Seiten nur noch über den mäßigen bis übermäßigen Drogenkonsum von Theo und Boris. Diese Passagen sind mir definitiv zu lang und zu ausführlich daher gekommen. Spannend ist allerdings wie die Autorin den Lebensabschnitt von Theo und Boris zu einem Ende bringt. Hier dachte ich für mich, das Boris komplett aus Theos Leben verschwindet, aber weit gefehlt…

Ich denke dieses Buch braucht Zeit, man darf und muss sich in Ruhe auf die Geschichte einlassen und sollte sich nicht unter Lesedruck setzten. Allerdings habe ich die eine oder andere Unterbrechung gerne hingenommen um mich dann doch immer wieder mal aus der Geschichte herauszunehmen. Wie gesagt, das Mittelteil musste ich mir zum Teil schwer erarbeiten.

Auf der einen Seite beschreibt Donna Tartt viele Details sehr ausführlich aber dann kommt zum Ende hin doch vieles sehr schnell und kurz daher. Da bahnt sich eine Hochzeit an, die dann aber doch ins Wasser fällt und ich hätte mir speziell in dieser Phase des Buches mehr Ausführlichkeit gewünscht. Plötzlich flachen die Charaktere etwas ab, scheinen beliebig zu sein…

Und doch konnte mich das Buch zu großen Teilen ansprechen und beeindrucken. Auch wenn ich mitunter an einigen Stellen nicht ganz meinen Lesefluss gefunden habe, kann ich mir durchaus ein „Zweitlesen“ oder vielleicht sogar ein „Nachhören“ sehr gut vorstellen. Der Hörverlag bietet das Buch als ungekürzte Lesung von Matthias Koeberlin an. (3 MP3-CDs, Laufzeit: 2006 Minuten ISBN: 978-3-8445-1379-0 ) Für mich ist der Sprecher hier wunderbar gewählt.

4 Sterne von mir

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Ravenwood 3 – Der schlafende Engel“ von Mia James

Verlagsinfo, Klappentext

„April ist unsterblich in Gabriel verliebt – aber kann ihre Liebe das Böse besiegen?

Aprils Traum von einem glamourösen Leben in London ist zerplatzt, denn ihre Schule Ravenwood wird von Vampiren beherrscht. Sie verwandeln Ravenwood in einen düsteren Ort. Bis auf Gabriel, in den April unsterblich verliebt ist. Während in der Schule das Böse immer mehr außer Kontrolle gerät, erfährt April von ihrer Mutter ein Geheimnis, das ihre Beziehung zu Gabriel für immer verändern könnte. Doch damit schwebt nicht nur sie, sondern auch Gabriel in höchster Gefahr. Um ihre große Liebe zu retten, setzt April ihr Leben aufs Spiel …“

Goldmann TB

ISBN 978-3-442-47966-5

Der schlafende Engel von Mia James, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

Der schlafende Engel von Mia James, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

Mein Leseeindruck:

So. Da ist er. Der dritte und letzte Teil der spannenden Trilogie um die Elite-Schule Ravenwood und die junge Protagonistin April Dunne.

Grundsätzlich: ein Einstieg in die Reihe erst mit diesem dritten Teil ist grundsätzlich möglich, macht aber nicht wirklich Sinn. Wenn möglich, sollte man die beiden vorhergehenden Bände („Ravenwood 1 – Die Schule der Nacht“ und „Ravenwood 2 – Gefangene der Dämmerung“) auch gelesen haben.

In diesem finalen Teil läuft alles auf die große Entscheidung zwischen Gut und Böse hinaus. April als Furie auf einer Schule voller Vampire steckt mittendrin und versucht mit ihren Freunden, alles menschenmögliche gegen den Sieg des Bösen zu unternehmen.

Ich muss zugeben: es hat etwas gedauert, bis mich die Geschichte gepackt hat. Sprache und Stil sind zwar gut lesbar und fesselnd, trotzdem war ich am Anfang leicht genervt. Zu lange hat es für meinen Geschmack gedauert, bis die Story in Fahrt kam. Doch zum Schluß hat es auch mich gepackt und die Trilogie hat ein würdiges Ende gefunden. April erfährt endlich, wer ihren Vater ermordet hat, wer der König der Vampire und damit ihr großer Widersacher ist und zusätzlich werden einige offene Fragen geklärt, die sich über den Lauf der Gesamtgeschichte ergeben hatten. Und natürlich kommt auch die Liebesgeschichte zwischen April und Gabriel nicht zu kurz, auch wenn dieser weniger Raum als erwartet gegeben wird.

Ein Jugendbuch – klar – doch für Fans romantischer Vampirgeschichten schöne fesselnde Unterhaltung.

Von mir knappe 4 von 5 Sternen.

Bewertung: 4 Sterne

~LS

Rezension „Bridget Jones – Verrückt nach ihm“ von Helen Fielding

Klappentext, Verlagsinfo

„Bridget is back!

78 kg; verputzte Protein-Schokoriegel: 28; verputzte Protein-Schokopuddings: 37; durch Protein-Schokoriegel bzw. -puddings ersetzte Mahlzeiten: 0; abgenommene Pfund: 0; zugelegte Pfund: 4,5. War gerade bei Gewichtskontrolle. „Bridget, Sie sollten die Proteinprodukte statt Ihrer normalen Mahlzeiten zu sich nehmen, nicht zusätzlich.“ Schöne Pleite.
Bridget Jones ist wieder da! Und das Leben scheint es gut mit ihr zu meinen: Sie hat einen aufregenden Job, sie kümmert sich hingebungsvoll um ihre kleine Familie – und sie ist frisch verliebt. Leider gibt es ein paar Kleinigkeiten, die ihr Glück trüben. Ihr Job als Drehbuchautorin ist nicht nur aufregend, er bringt sie auch mit sehr seltsamen Menschen in Kontakt. Ihren Kindern fehlt der Vater. Und der Mann, an den Bridget ihr Herz verloren hat, ist über zwanzig Jahre jünger als sie …“

ISBN: 978-3-442-48013-5

Goldmann

Bridget Jones - Verrückt nach ihm von Helen Fielding, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

Bridget Jones – Verrückt nach ihm von Helen Fielding, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

Mein Leseeindruck:

Ach Du Schande.  Bridget Jones ist wieder da… 😉

Zu Bridget Jones muss man nicht viel sagen. Wer kennt die leicht durchgeknallte Engländerin nicht? Wer nicht die beiden ersten Bücher „Schokolade zum Frühstück“ und „Am Rande des Wahnsinns“ gelesen hat, kennt dann doch wahrscheinlich die Filme…

Also – die Chaosqueen ist wieder da… 😉

Gemeinsam mit uns allen mitgealtert, ist Bridget mittlerweile eine 51-jährige alleinerziehende Mutter zweier Kinder. Noch immer bzw jetzt wieder ist sie auf der Suche nach der wahren Liebe.

Ansonsten hat sich an ihrem Wesen nichts geändert. Genau so leicht wie früher in Panik verfallend, voller Selbstzweifel und irgendwie mit nichts zufrieden.

Versteht mich nicht falsch – es ist nun einmal Bridget. So kennen und so lieben wir sie. Aber von einer 51-jährigen erwarte ich zumindest ein Mindestmaß an Verantwortungsgefühl und Vernunft. Und sich zB während geschäftlicher Treffen, wo es um die eigene Zukunft geht, nur mit dem Handy zu beschäftigen, gehört definitiv nicht dazu.

Was ich klasse finde, ist, dass dem Schreibstil in Tagebuchform treu geblieben wird. Wenn allerdings alle zwei bis drei Minuten neue Einträge erfolgen, ist das nicht nur nervig, sondern leicht kindisch. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, ich lese die Ergüsse eines 14-jährigen Teenies.

Ich habe vor der Lektüre keine Wesensänderung von Bridget Jones erwartet (wie käme ich dazu, dann wäre es ja nicht mehr Bridget), aber zumindest eine leichte Weiterentwicklung…

Das Ende hat mich dann wieder etwas versöhnt, hier hat dann auch kurz der Witz der ersten beiden Bände durchgeschienen, aber wirklich gerettet hat das nichts mehr.

Wahrscheinlich denken hier viele ganz anders, aber ich gebe ehrlich zu: dieses Buch hat mich genervt. Ganz einfach nur genervt.

Aus eher nostalgischen Gründen – knappe 2 von 5 Sternen.

Stern_Bewertung_2

~LS

Rezension „Die Rache trägt Prada – Der Teufel kehrt zurück“ von Lauren Weisberger

Verlagsinfo, Klappentext

„Der Teufel ist zurück …

Acht Jahre sind vergangen, seit Andrea Sachs dem glamourösen Modemagazin Runway und vor allem dessen teuflischer Chefin Miranda Priestly den Rücken kehrte. Inzwischen ist Andrea Herausgeberin von The Plunge, dem derzeit angesagtesten Brautmagazin, und arbeitet dort mit ihrer ehemaligen Konkurrentin und derzeitigen besten Freundin Emily zusammen. Alles könnte so schön sein, zumal auch noch Andreas Hochzeit mit dem umwerfenden Max, Spross eines einflussreichen Medienunternehmers, bevorsteht. Doch ihre Zeit bei Runway verfolgt Andrea noch immer. Und sie ahnt nicht, dass all ihre Versuche, sich ein neues Leben aufzubauen, sie direkt in ihr altes zurückführen – und in die Arme von Miranda Priestly.“

ISBN: 978-3-442-54287-1

Goldmann

Die Rache trägt Prada von Lauren Weisberger, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

Die Rache trägt Prada von Lauren Weisberger, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

Meine Meinung:
Nachdem ich vor Jahren „Der Teufel trägt Prada“ gelesen habe, musste ich jetzt
natürlich auch den Folgeband lesen, keine Frage.
Ganz ehrlich: ich hatte mehr erwartet. Obwohl Andrea sich nicht groß geändert
hat – gewohnt tollpatschig und leicht zu verunsichern lebt sie ihr Leben „nach
Miranda“…
Gemeinsam mit ihrer Ex-Feindin Emily stellt sie ein eigenes, neues Magazin auf
die Beine, das natürlich (!) großen Erfolg hat. So großen Erfolg, dass Miranda
auf sie aufmerksam wird und Ihnen ein kaum auszuschlagendes Übernahmeangebot
macht.
Und Andrea heiratet – den natürlich (!) „umwerfenden Max Harrison“.
Sorry, falls das hier etwas sarkastisch rüberkommt, aber genau so kam mir das
alles vor. Einfach zu kitschig, zu überladen und zu fern der Wirklichkeit.
Jedenfalls für Otto-Normal-Leser wie mich. Selbst die geschilderten Probleme
waren meiner Meinung nach Problemchen, zu denen es im wahren Leben einfach nicht kommt.
Natürlich gehört Fiktion dazu und natürlich erwarte ich keine wahre Geschichte.
Aber wenn doch der erste Teil „Der Teufel trägt Prada“ nach eigener Aussage
schon „von eigenen Erfahrungen inspiriert“ war und allein dadurch sehr
unterhaltsam war, warum ist dann der zweite Teil dermaßen an den Haaren herbei
gezogen?
Trotz alledem ist das Buch flüssig zu lesen. Der Schreibstil spricht einen
an und es ist schöne leichte Kost für zwischendurch. Nichts, was einem länger im
Hirn bleibt. Nicht mehr und nicht weniger. Für wahre Fans ein Muss – für alle
anderen kein Versäumnis, wenn man es nicht liest…
Von mir 2,5 von 5 Sternen.
Stern_Bewertung_2-5
~LS

Rezension „Versunkene Gräber“ von Elisabeth Hermann

Verlagsinfo, Klappentext

„Verschollene Briefe, eine alte Familiengruft und ein grausamer Mord –
Anwalt Vernau kommt einem düsteren Geheimnis auf die Spur

Einige Jahre sind vergangen, seit Anwalt Joachim Vernau den Drahtziehern eines Mordkomplotts das Handwerk gelegt hat. Auch die gemeinsame Kanzlei mit seiner Ex-Partnerin Marie-Luise ist längst Geschichte. Bis ihn ein Hilferuf aus Polen erreicht: Jazek, der gemeinsame Freund aus längst vergangen Tagen und durchzechten Nächten, sitzt mit einer Mordanklage im Gefängnis und beteuert seine Unschuld. Vernau ist entschlossen, Jazek zu helfen, und reist nach Polen. Versunkene Gräber auf einem alten Friedhof sind die erste Spur. Verlorene Briefe und vergessenes Leid ziehen Vernau immer weiter hinein in den Strudel der Ereignisse des Jahres 1945. Flucht und Vertreibung, Ende und Neuanfang – damals kreuzten sich die Schicksale von Tätern und Opfern, und Entsetzliches geschah. Doch erst Generationen später steigt das Grauen noch einmal aus dem Grab, und wer sich ihm entgegenstellt, muss sterben.“

ISBN: 978-3-442-47995-5

Goldmann

Versunkene Gräber von Elisabeth Hermann, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

Versunkene Gräber von Elisabeth Hermann, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

Gelesen

Für mich war es mein erstes Buch von Elisabeth Hermann. Gleich zu Anfang möchte ich sagen, dass mir die Sprache richtig gut gefallen hat. Die Autorin benutzt eine klare Sprache die doch irgendwie elegant daher kommt.

Auch das Titelbild hat mich gleich im ersten Moment sehr angesprochen. Die Stimmung scheint trüb, aber für mich hat es auch was ruhiges und magisches…

Bei „Versunkene Gräber“ handelt es sich bereits um den 4. Band der Joachim-Vernau Serie. Auch ohne Kenntnis der Vorgänger konnte ich recht schnell mit den Protagonisten warm werden und es erscheint mir  nicht zwingend notwendig die Serie in „Reihe“ zu lesen.

Als Huptschauplätze der Geschichte hat Elisabeth Hermann Deutschland und Polen ausgesucht. die Handlung ist in beiden Ländern angesiedelt und beinhaltet auch unsere Vergangenheit.

Vernaus Freund Jazek sitzt wegen Mordverdacht in Polen in Untersuchungshaft und Marie-Luise Hoffmann eine gemeinsame Freundin der beiden scheint verschwunden. Nachdem Vernau von der polnische Anwältin Suzanna Makowska erfährt warum sie  auf der Suche nach Marie-Luise ist macht er sich seinerseits an Nachforschungen.

Besonders die Sequenzen mit Vernaus Mutter und ihrer Freundin Hütchen sind gut. Hier kann man wirklich hier und da schmunzeln 🙂

Die Autorin führt uns gelungen an der Nase herum und führt uns immer wieder in eine andere Richtung. Das hat mir sehr gut gefallen. Ich würde sagen dieser Kriminalroman kommt eher leise und ruhig daher und geht doch so viel tiefer…Ein gelungenes Leseerlebnis mit einer Reihe an ungewöhnlichen Protagonisten. Das hier kommt nicht von der „Stange“ sondern ist schon etwas besonderes.

Einfach 5 Sterne

Bewertung: 5 Sterne

~BL

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