Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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~Ilb & ~BL
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Seiten

Gerd Fischer

Rezension „Einzige Liebe“ von Gerd Fischer

„Verlagsinfo, Klappentext

Die Eintracht, ihre Fans, Siege und Niederlagen, Triumphe und Skandale. Euphorie und Verzweiflung liegen oft dicht beieinander. Doch als Björn Schlicht, Eintracht-Fan mit Leib und Seele, tot aufgefunden wird – ausgerechnet auf dem Stadiongelände – ist das Entsetzen riesengroß. Die Frankfurter Kripo ermittelt. Und dann kommt auch noch die Liebe ins Spiel. Kommissar Rauscher hat neben seiner Liebe zum Apfelwein eine neue gefunden: Kommissarin Jana Kern, Eintracht-Fan von Kindesbeinen an. Ihr macht der Fall besonders zu schaffen und sie beginnt daher, auf eigene Faust zu ermitteln … Schießt sie damit ein Eigentor? Während der Ermittlungen kristallisiert sich zunehmend eine Frage heraus: Kann die Liebe zum Verein zu diesem Verbrechen geführt haben? Und dann kommt auch noch Lajos Detari ins Spiel …“

Seiten: 244

ISBN: 9783946413486

mainbook

Einzige Liebe von Gerd Fischer, Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Einzige Liebe von Gerd Fischer, Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Jeppieee, es „rauschert“ endlich wieder 😉

 

Ich gestehe, das ich Fan vom Kommissar Rauscher bin. Damals bin ich mit dem dritten oder vierten Band eingestiegen und habe dann ganz schnell die Anfänge nachgelesen. Jeder Band der Frankfurt Krimis ist in sich abgeschlossen und könnte durchaus im Quereinstieg gelesen werden! Aber ich möchte gerne darauf hinweisen, dass sich das private Leben des Kommissars logischer weise im Laufe der einzelnen Bände immer weiter entwickelt und es einfach Spaß macht ihn dabei zu begleiten.

Hier mal die chronologische Reihenfolge für alle Interessierten 😉

Mord auf Bali, Lauf in den Tod, Der Mann mit den zarten Händen, Robin Tod, Paukensterben, Fliegeralarm, Abgerippt, Einzige Liebe.

Im 8. Fall geht es um Siege und Niederlagen der Eintracht Frankfurt. Ich bin ja nicht unbedingt der große Fußballfan, aber Freunde von uns waren schon des öfteren bei Spielen dabei und haben immer wieder von den Fans des Vereines geschwärmt. Während eines Spieles wird ein Fan ermordet, dies geschieht auf dem Stadiongelände und die Frankfurter Kripo ermittelt.

Gerd Fischer kennt und liebt sein Frankfurt. Das merkt man beim Lesen immer wieder aufs neue. Auch wenn mir nicht alle Straßenzüge selber bekannt sind, so bin ich mir doch hundert Prozent sicher, das man sie exakt so nachfahren könnte. Das hat der Autor bei einer Buchlesung mal erzählt. Er recherchiert seine Ortsangaben ganz akribisch, da er weiss das besonders seine Frankfurter da  sehr genau aufpassen 😉

Auch wenn ich jetzt nun nicht so der große Fußballfan bin, so kann ich doch an diesem Krimi vieles nachvollziehen. Ich kann sehr gut verstehen, das man sich sehr in sein Hobby reinsteigert 😉  Gut wir haben hier schon einige Speis, die sich vielleicht ein wenig zu viel hineinsteigern, aber ich denke das alles sehr realitätsnah rüber kommt. Mir gefällt es übrigens sehr, wie es dem Autor gelingt immer wieder eine tolle Rahmenhandlung um die Mordfälle herum zu basteln. Besonders bei Fliegeralarm hat Gerd Fischer ein sehr brisantes Thema aufgegriffen. Mir selber war die Problematik des Fluglärmes gar nicht so deutlich bewusst. Wenn man dies nicht mal von einem Betroffenen so erzählt bekommt, oder es gar live erlebt, kann man sich gar nicht vorstellen, was es für eine Belastung für Geist und Körper darstellt.

Was mir immer wieder besonders bei der Serie um Andreas Rauscher von Gerd Fischer gefällt, ist dieses familiäre Gefühl. Ich fühle mich so zu Hause, wenn ich einen neuen Teil „erlesen“ darf. Ich weiss es wartet ein toller Kriminalfall auf mich, die Personen sind mir lieb und teuer (fast alle jedenfalls 😉 ), der Spannungsbogen ist gelungen. Auch wenn es in den Krimis von Gerd Fischer jetzt nicht eklig blutig einher geht, aber langweilig wird es definitiv nie!

Den Leser erwartet ein gelungener Mix aus Spannung und Unterhaltung.

 

 

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Abgerippt“ von Gerd Fischer

Verlagsinfo, Klappentext

“ „Abgerippt“ von Gerd Fischer – ein Frankfurt-Krimi über Mietwucher, Zwangsräumung, Luxussanierung und Gentrifizierung.

Der Frankfurter Kommissar Andreas Rauscher ist wie vor den Kopf gestoßen. Sein Onkel fliegt aus der Wohnung, seine Freundin (oder Ex?) will nicht mehr mit ihm reden, ein Hausmeister entpuppt sich als Privatdetektiv und wird kurz darauf auch noch tot aufgefunden. Die Kripo ermittelt in einem Mietshaus in Sachsenhausen und Rauscher wird schnell klar, dass sich zwischen den Mietern des Hauses und ihrer neuen Hausbesitzerin eine hochexplosive Stimmung entwickelt hat. Rauscher taucht ein in eine Welt aus Wut und Zukunftsängsten.“

241 Seiten

ISBN: 9783944124759

mainbook Verlag

Abgerippt von Gerd Fischer, Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Abgerippt von Gerd Fischer, Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Und wieder „rausschert“ es…

Dies ist bereits der 7. Fall in dem Andreas Rauscher mit seiner Truppe ermitteln darf. Man muss nicht alle Teile gelesen haben um sich zurechtzufinden, da jeder Band in sich abgeschlossen ist.

Ich selber kenne alle Bände und ich mag es, die  Weiterentwicklung der  verschiedenen Protagonisten zu verfolgen. Der Autor schafft eine gute und gelungene Mischung aus Privatleben der Hauptfiguren und der Krimihandlung. Ich mag es ja sehr gerne, wenn mir die Ermittler im Laufe der verschiedenen Fälle immer bekannter werden, auch wenn ich nicht immer alles mag, was da so in deren Privatleben passiert 😉

Gerd Fischer gelingt es seine Bücher nicht nur auf den aktuellen Kriminalfall auszurichten. Immer wieder greift er Themen als Randthema auf, welche für Frankfurt und die Menschen die dort leben eine wichtige Rolle spielen. In „Abgerippt“  geht es diesmal um den schwindenden Wohnraum in Frankfurt, beziehungsweise darum, das vorhandener Wohnraum immer teurer vermarktet wird. Koste es, was es wolle…

Wir immer ist Fischers Schreibstil flüssig und leichtgängig und auch wer nicht wirklich ein Fan von Apfelwein ist 😉 wird schnell mitten in die Geschichte gezogen. Gleich mit den ersten Seiten ist der Neuleser ebenso mitten im Geschenk, wie wir als langjähriger Begleiter von Andreas Rauscher. Mich hat es ja schon ein wenig bedrückt, gleich auf den ersten Seiten zu lesen, das Andreas wieder mal einen Termin mit Elke und Mäxchen verbales, aber gut, was soll er auch machen, er kann seinen Onkel Bernd ja nicht so auf der Straße stehen lassen. Onkel Bernd wurde von seiner Vermieterin eiskalt auf die Straße gesetzt, gut er trägt eine gewisse Mitschuld, aber was da sonst noch so alles in dem Haus passiert, ist schon erschreckend. Da ist der Begriff Mobbing nicht an den Haaren herbeigezogen. Traurig wenn man sich vorstellt, das sich Gerd Fischer hier nicht alles aus den Fingern gesogen hat, sondern das solche Praktiken Gang und Gäbe sind 🙁

Natürlich gibt es hier auch Mord und Totschlag, das gehört eben in einen guten Krimi. Wie immer ermittelt Rauscher mit seinem Team in alle Richtungen. Diesmal scheinen  aber gewisse Spannungen innerhalb des Teams den Ermittlungserfolg zu erschweren. Auch hier hat der Autor wieder ein gutes Gespür entwickelt, ich denke unter privatem Stress bleibt es nicht aus, das an der Arbeit auch gewisse Problematiken auftauchen.

Nicht nur die Ermittler werden von Gerd Fischer ausführlich beschreiben. Auch für die Hausgemeinschaft hat er sich ein buntes Sammelsurium an Menschen ausgesucht. Hier leben, wie im wahren Leben die unterschiedlichsten Charaktere zusammen.

Mich hat Gerd Fischer wieder einmal wunderbar unterhalten. Seine Geschichten um Rauscher überzeugen jedes mal durch gute Recherche. Ich mag es wenn ein Krimi noch „Mehrwert“  hat. Und das findet der Leser bei Gerd Fischer. Er geht in die Tiefe, er spricht Themen an die wichtig sind! Dies überlagert aber nie den Krimi sondern geht eher Hand in Hand mit dem Fall. Der Spannungsbogen war in meinen Augen gleichbleibend hoch und das Ende gelungen.

Ein Krimi mit viel Lokalkolorit.

Das Titelbild zeigt die Liebe des Autors zum Appelwoi 😉 Ich kann mich dem ja leider nicht so ganz anschliessen, aber zu einer guten Portion Grüne Soße sage ich nie nein 😉

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Fliegeralarm“ von Gerd Fischer (@skoobe_de)

Verlagsinfo, Klappentext

Kommissar Andreas Rauscher heiratet. Jedenfalls hatte er das vor, bevor ihm– wie immer – etwas dazwischen kommt. Ein Dröhnen am Hochzeitshimmel, ein Selbstmordversuch und ein Ohr lassen Rauscher schneller in die Ermittlungen schlittern als geplant. Rasch wird klar, dass es in diesem temporeichen Krimi um den Flughafen und den Fluglärm über Frankfurt-Sachsenhausen geht. Es kristallisieren sich einige Indizien heraus, die darauf hinweisen, dass die Geschichte im Jahre 1987 an der Startbahn West ihren Ausgangspunkt hat. „Fliegeralarm“ verfolgt zudem die brisante Frage, wie weit Bürger gehen würden, wenn sie den Lärm nicht mehr ertragen können und sich gegen die Macht der Wirtschaft und der Politik wehren wollen.

Der Krimi „Fliegeralarm“ basiert auf den kontrovers diskutierten Ereignissen um den Flughafenausbau im Rhein-Main-Gebiet und den Betrieb der neuen Nordwest-Landebahn. Er erzählt eine fiktive Geschichte und verknüpft dabei geschickt Realität und Fiktion.“

mainbook Verlag

Fliegeralarm von Gerd Fischer, Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Fliegeralarm von Gerd Fischer, Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Was ich gelesen habe

Für Rauscher läuten die Hochzeitsglocken 🙂 als Fan von Rauscher habe ich über viele Fälle sein Privatleben verfolgt und war richtig nervös. Der Klappentext deutet ja bereits Schwierigkeiten an…und was soll ich sagen? Auch diesmal kommt Rauscher der Job dazwischen…

Diesmal greift Gerd Fischer ein wirklich wichtig Thema als Rahmenhandlung auf. Er macht auf den steigenden Fluglärm aufmerksam. Auch ich war schon oft in Frankfurt, ich kann mich erinnern, wie ich als Kind gestaunt habe, wenn wir mit dem Auto auf der Autobahn unterwegs waren und ein Flieger nach dem anderen über uns hinweg flog. Später als man dann schon mal Nachrichten angeschaut hat, hat man natürlich die Sache mit der Startbahn West mitbekommen, die Demonstrationen , das Hüttendorf…Und doch war das alles so weit weg, so richtig über den Fluglärm nachgedacht habe ich persönlich noch nicht. Da hat sich mein Blickwinkel nun doch stark erweitert. Ich finde es wirklich gut, wenn mich ein Krimi nicht nur mordsmäßig unterhält sondern wenn ich wie in diesem Fall auch zum Nachdenken angeregt werde. Dies geschieht auf eine lockere Art und Weise, also nicht mit dem erhobenen Zeigefinger und doch bleibt dem Leser die Situation einiger Frankfurter   Anwohner nun bewusst im Kopf. Ich denke der nächste Besuch am Flughafen wird mit anderen Augen gesehen und vielleicht auch „gehört“.

Auch die Beschreibungen von Frankfurt und Umland sind Gerd Fischer wieder sehr gut gelungen, man findet sich als Leser sehr gut zurecht. Mir persönlich gefällt die „Weiterentwicklung“ der verschiedenen Protagonisten. Auch wenn man als Leser vielleicht nicht immer glücklich damit ist. Ich hätte dann doch schon gerne die Hochzeitsglocken gehört. Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend und ich hoffe doch dass uns der Autor noch mit vielen weiteren Fällen mit Rauscher und seinem Team beglücken wird.

Der Mordfall ist wieder klar und schlüssig und so sollte auch dieser Band für Krimifans ganz sicher attraktiv sein.

5 Sterne von meiner Seite

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

Krimilesung von Gerd Fischer

Buecher Loewe war mal wieder unterwegs 😉

 

Am 11.12.13 , was für ein Datum 😉 gab es in der Landlust in Bad Hersfeld einen kriminellen Abend.

Lesung Gerd Fischer

 

Gerd Fischer hatte für uns ein Medley  aus seinen bisherigen Krimis um Andreas Rauscher zusammengestellt. Pünktlich kurz nach 19.00 Uhr begann Gerd mit einer kurzen Vorstellung seiner Person. Wir erfuhren wie er überhaupt zum Schreiben gekommen ist und was den Anstoss zum ersten Band um Andreas Rauscher gegeben hat. Während eines Urlaubes auf Bali wurde die Idee geboren und so scheint auch der Titel zum ersten Band „Mord auf Bali“ recht passend 🙂

Gerd las nun erst einmal einige Passagen aus dem zweiten Band „Lauf in den Tod“ hier hat er zwischendrin die Geschichte immer ein wenig frei weitererzählt um dann einige Kapitel weiter erneut weitere Seiten zu lesen. Nachdem er uns etwas tiefer in die Geheimnisse des Laufens eingeführt hatte ging es über zu „Robin Tod“ dies ist dann allerdings schon der 4. Band von Rauscher und seinem Team. (Zur Vollständigkeit sei hier erwähnt, dass Band drei „Der Mann mit den zarten Händen“ heisst und ebenso spannend daher kommt 😉  )

In einer kurzen Lesepause erzählte uns der Autor dann, dass er bei einem der ersten Bücher einen Handlungsort nicht ganz Ortsgenau beschrieben hatte und die Straßennummer fiktiv eingesetzt wurde. Dies sei aber recht schnell einigen Lesern aufgefallen und er sei seitdem etwas genauer mit seinen Ortsbeschreibungen, da es durchaus Leserinnen und Leser gäbe, die die Krimis quasi als „Stadtführer“ nutzen würden…

Zum Abschluss der ersten Leserunde durften wir dann noch einige Szenen aus dem 5. Fall von Gerd Rauscher hören. In „Paukersterben“ muss Andreas Rauscher noch mal sein ganzes Können beweisen und auch die Beziehung zu Elke ist wieder ein Thema. Dann hatte uns Gerd Fischer noch eine kleine Überraschung angekündigt. Er sei auf einer Lesung mal gefragt worden ob er in der Schule bereits den Wunsch verspürt hat Schriftsteller zu werden. Eigentlich war ihm dazu nichts wirklich etwas bewusst. Einige Zeit später ist ihm seine letzte Klausur vom 14.04.89 wieder in die Hände gefallen. Und siehe da 😉

Lesung Gerd Fischer

Nun gab es für Gäste und Autor erst mal eine kleine Pause.

 

Lesung Gerd Fischer

Für den zweiten Teil des tollen Leseabends hatte Gerd Fischer dann seinen neuesten Krimi „Fliegeralarm“  zur Hand. Hier geht es neben dem Kriminalfall um ein wichtiges Thema. Fluglärm! Fast jeder der Anwesenden war selbst schon mal in Frankfurt, der eine oder andere davon sogar am Flughafen. Aber ich glaube keinem war die wirkliche Tragweite des Fluglärmes so bewusst.

Die Rezension zu „Fliegeralarm“ kommt in den nächsten Tagen hier auf den Blog. Alle anderen Rezensionen können hier nachgelesen werden:

http://www.leseleidenschaft.de/rezension-lauf-in-den-tod-von-gerd-fischer/

http://www.leseleidenschaft.de/rezension-der-mann-mit-den-zarten-handen-von-gerd-fischer/

http://www.leseleidenschaft.de/rezension-robin-tod-von-gerd-fischer/

http://www.leseleidenschaft.de/rezension-paukersterben-von-gerd-fischer/

 

Zum gelungenen Abschluss durften wir Leser dem Autor noch einige Fragen stellen. Hier entwickelte sich dann noch eine sehr interessante Frage und Antwortrunde.

Vielen Dank an Gerd Fischer für diesen gelungenen Abend 🙂

Wer noch mehr über den Autor erfahren möchte sollte unbedingt hier noch mal reinlesen. Hier wurde Gerd Fischer von uns mit einigen Fragen gelöchert.

http://www.leseleidenschaft.de/w-w-w/gerd-fischer-autor/

Einen besonderer Dank geht an das Team der Landlust für die gute Organisation 🙂

http://www.landlust-hersfeld.de/kaffee/kaffee.htm

~BL

 

 

Rezension „Paukersterben“ von Gerd Fischer

Verlagsinfo, Klappentext

„Eine Schülerin wird vergewaltigt.

Ein Lehrer tot aufgefunden.

Ein Schülervideo zirkuliert im Internet.

Frankfurt Bockenheim. An der Novalis-Schule herrscht Chaos. Der Frankfurter Kommissar und Apfelweinliebhaber Andreas Rauscher ermittelt im Mordfall Ralf Kramer, allseits beliebter Lehrer der Schule. Er stößt dabei auf eine Schulleiterin, die kurz vorm Herzinfarkt steht, eine Lehrerin die ihre Liebe nicht in den Griff bekommt, auf Eltern, die sich betrügen, und auf ein video, das Abgründe offenbart. Doch was steckt wirklich hinter dem Tod des Lehrers? Während Rauscher und sein Team der Mordkommission versuchen, die scheinheilige Fassade zu durchbrechen, setzt sich die Reihe der dubiosen Vorfälle fort und die heile Schulwelt bricht wie ein Kartenhaus in sich zusammen.“

 

Gerd Fischer mit buecherloewe auf der Frankfurter Buchmesse 2012

Gerd Fischer mit buecherloewe auf der Frankfurter Buchmesse 2012

Was für ein Buch

Wie immer trifft Gerd Fischer genau den richtigen Ton. Sein Schreibstil ist flüssig und leichtgängig und wer erst einmal „gerauschert“ hat ist dem Kommissar und seinem Team bestimmt verfallen 🙂 So geht es mir jedenfalls.

Paukersterben ist bereits der fünfte Fall in dem Rauscher sein Geschick als Kommissar beweisen darf. Man könnte mit jedem Band einsteigen, ich würde aber doch vorschlagen die Serie chronologisch abzulesen, da sowohl der Kommissar, wie auch seine Kolleginnen und Kollegen doch die eine oder andere Entwicklung im Laufe der Bände mitmachen. Gerd Fischer gelingt es seinen Protagonisten in jedem Band ein wenig mehr Leben einzuhauchen, sie kommen dem Leser von Band zu Band näher, ich persönlich habe mittlerweile fast das Gefühl zum „Rauscherschen Freundeskreis“ dazuzugehören. Man fühlt sich mittendrin :-).

Nun möchte ich gerne noch ein wenig in die Tiefe von „Paukersterben“ gehen.

Mich haben die ersten Seiten der Geschichte schon massiv erschreckt und zum nachdenken gebracht. Ich denke Gerd Fischer ist hier mit seiner Geschichte wahrscheinlich gar nicht so weit von der Realität entfernt. Karlas Schicksal hat mich sehr betroffen. Auch in diesem Band hat der Autor die Rahmenhandlung um den Mord gut ausgewählt. Ich möchte ehrlichgesagt froh, dass meine Schulzeit schon hinter mir liegt.

Besonders gut haben mir die privaten Sequenzen um unseren „Äppelwoitrinker“ gefallen. Es ist bestimmt nicht leicht die frischen Vaterfreuden mit der harten Arbeit  in Einklang zu bringen. Aber unser Rauscher muss sich in diesem Band noch ganz anderen Problemen stellen. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich hier leider nicht weiter ins Detail gehen.

Ich finde das dieser Krimi mal wieder „Hand und Fuß“ hat. Alles was ein guter Krimi braucht ist hier vorhanden, also mein Tipp: unbedingt zugreifen;-)

An dieser Stelle ein liebes Dankeschön an Gerd Fischer.

 

Ich vergebe super gute 5 Sterne

~BL

 

Rezension „Robin Tod“ von Gerd Fischer

Verlagsinfo, Klappentext

„Robin Tod

Dein Leben.

Dein Blut.

Meine Rache.

Als in Frankfurt zwei Investmentbanker tot aufgefunden werden – jeweils mit einem Pfeil in der Brust – rechnet Markowsky, Leiter der Mordkommission, mit einem Serientäter, der die Straßen unsicher macht.

Kommissar Andreas Rauscher unterbricht seinen Urlaub, obwohl seine ganze Aufmerksamkeit der bevorstehenden Geburt seines ersten Kindes gilt.

Als Leiter der Solo „Robin“ kümmert sich Rauscher fortan um den Fall und stößt während der Ermittlungen auf mysteriöse Geldgeschenke, Mordaufrufe in einem Fan-Blog und fremde Federn.

Während der Geburtstermin immer näher rückt, nimmt der Fall „Robin“ eine unerwartete Wendung und endet in einem fuliminanten Showdown. “

Robin Tod von Gerd Fischer , Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Robin Tod von Gerd Fischer , Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Was ich gelesen habe

Ja, es „rauschert“ wieder ;-). Ganz schön was los im vierten Band um Kommissar Rauscher.

Eigentlich hat er ja Urlaub und ist ja schon ganz aufgeregt wegen dem erwarteten Nachwuchs, doch dann kommt alles ganz anders. Rauscher muss zurück in den Dienst, allerdings muss er Elke hoch und heilig versprechen immer erreichbar zu bleiben. Ob  Rauscher dieses Versprechen halten kann ?

In diesem Band geht Gerd Fischer tief ins Investmentbankenwesen.

Auch diesmal erfahren wir einiges über Rauscher. Ich persönlich finde es gut, wenn der Autor die Figuren in jedem Band ein wenig mehr ausbaut, sie weiter entwickelt, auch wenn man als Leser manche Aktionen von seinem Held nicht immer versteht, oder sie auch manchmal so überhaupt nicht toll findet…Aber genau das gefällt mir an Gerd Fischers Schreibstil. Seine Protagonisten sind nicht glatt…sie haben zum Teil Ecken und Kanten…sie machen auch mal Fehler…Genau das macht sie aber alle sehr sympathisch.

Es ist Gerd Fischer erneut gelungen mich über viele Stunden zu unterhalten. Das Ende hatte Hand und Fuß;-)

Ich vergebe vier gute Sterne

~BL

 

Rezension “ Der Mann mit den zarten Händen“ von Gerd Fischer

Verlagsinfo, Klappentext

„Ein einsames Leben.

Eine außergewöhnliche Gabe.

Ein tödliches Schäferstündchen.

In einem Bornheimer  Mietshaus wird Marie-Luisa Bonner, 46, unter seltsamen Umständen getötet. In seinem dritten Fall stößt Andreas Rauscher, Frankfurter Kommissar und Apfelweinliebhaber, zunächst nur auf mysteriöse Blutergüsse, ein blondes Haar und viele offene Fragen. es entwickelt sich ein mitreißender Krimi, der von einsamen Herzen, unerfüllten Sehnsüchten und schuldigen Händen handelt.“

 

 

Wie ich über dieses Buch denke

Ein Krimi mit Hand und Fuß 😉

Gerd Fischer hat mich bereits nach der ersten Seite gefangen. Es war wie nach Hause kommen. Alle sind wieder da…Rauscher, Elke, Krause , halt das ganze liebgewonnene Team. Ich freue mich wirklich auf dieses Wiedersehen 🙂

Der Schreibstil scheint diesmal etwas ausgefeilter, vielleicht kommt es mir aber auch nur so vor, da ich wirklich das Gefühl habe lauter alte Freunde zu treffen. Was mir an diesem Band besonders gut gefällt ist die Art von Fischer die Geschichte zu erzählen. Wir haben auf der einen Seite Passagen in denen wir dem Mörder über die Schulter sehen. Wir lernen seine Kindheit und Jugend aus seiner Sicht kennen. Auf der anderen Seite begleiten wir unser Team bei den Ermittlungsarbeiten. Marie-Luisa Bonner ist tot. Alles scheint zunächst unklar…Stück für Stück taucht Rauscher mit seinen Mannen und natürlich mit Elke tiefer in den Fall ein.

Auch diesmal gelingt es Gerd Fischer  eine Menge Lokalkolorit in die Story zu bringen. Besonders berührt hat mich eine Szene die an der Trinkhalle spielt. An solch einer stand ich auch mal an einem Sonntag morgen….hach ja…

Lange tappen unsere Helden im Dunkeln. Viele Spuren verlaufen im Sande, aber zum Ende hin gelingt es dem Autor alles schlüssig zu beenden.

Schön war es auch die private Entwicklung zwischen Elke und Rauscher zu verfolgen. Ich persönlich mag es, wenn bei einem Krimi auch genug Rahmenhandlung vorhanden ist, auch die eine oder andere kleine Liebesgeschichte darf gerne dabei sein.

Vielen liebe Grüße an Gerd Fischer. Ich möchte bitte mehr 😉

~BL

 

Rezension „Lauf in den Tod“ von Gerd Fischer

Buecherloewegeheimtipp

Verlagsinfo

Lauf in den Tod

Angst und Entsetzten im Frankfurter Niddatalpark. Ein toter Läufer liegt am Ufer der Nidda. Andreas Rauscher, Kommissar und Apfelweinliebhaber, macht sich auf die Jagd nach dem Joggermörder. Er taucht ein in die Welt der Kilometerfresser, Bestzeiten und Endorphine. die heile Läuferwelt beginnt zu bröckeln und der Fall entwickelt sich zu einem Wettrennen auf Leben und Tod.

 

Mein Eindruck zum Buch

Gerd Fischer schafft es, den Leser gleich in den ersten Seiten in die Geschichte zu ziehen. Er beschreibt den Niddatalpark so bildlich, dass ich beim Lesen alles wirklich vor meinen Augen sah. Ich bin selber noch nicht dort gewesen, aber nach Rücksprache mit dem Autor darf ich hier sagen, das die Örtlichkeiten sich so vorfinden lassen. Lediglich der Fundort der ersten Leiche ist der künstlerischen Freiheit des Autors entsprungen.

Mit Andreas Rauscher hat Gerd Fischer hier einen tollen Kommissar „erfunden“. Andreas kommt gleich in den ersten Minuten sympatisch daher. Wir lernen recht schnell das weitere Team um Rauscher kennen. Gerd Fischer hat allen Figuren im Roman die nötige Tiefe verliehen. Man erfährt neben der kriminellen Story auch genügend Hintergrundwissen um sich in gewisser Weise an die Truppe zu binden. Ich muss sagen, ich freue mich schon sehr auf die weiteren Fälle die Andreas Rauscher lösen muss 🙂

Der Schreibstil ist durchgänig flüssig und sehr gut lesbar. Man sollte aber keinen blutrünstigen Thriller erwarten. Natürlich gibt es Leichen, und diese nicht zu knapp, aber  Gerd Fischers Krimis bestechen eher durch zahlreiche Details. Sei es die bildliche Beschreibung von Orten (unter anderem einen Besuch in einer Apfelweinkneipe) oder die vielen Informationen über das Laufen. Immer merkt man als Leser: hier kennt sich der Autor aus. Der weiss von was er schreibt!

Mir gefällt das alles sehr gut. Ich fühlte mich mit dem Fall gut unterhalten, obwohl ich mir bis dato keine Gedanken zu Thema „Laufen“ gemacht habe, konnte mich die Story doch begeistern. Auch die privaten Plänkeleien der Akteure hatten hohen Unterhaltungswert.

Einziges Manko in meinen Augen ist das Ende. Hier ging es dann doch irgendwie etwas schnell und hastig, da hätte es gerne etwas mehr sein dürfen 😉

Für mich steht fest:

Ich bleibe Andreas Rauscher treu und habe „Der Mann mit den zarten Händen“ und „Robin Tod“  bereits auf meinem noch zu Lesen Stapel.

Hier ein Dankeschön an Gerd Fischer für die großzügige Unterstützung.

~BL

 

 

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