Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Seiten

emons

Rezension „Kräherwald“ von Sina Beerwald

Verlagsinfo, Klappentext

„Es ist einer der heißesten Tage des Jahres, als die Stuttgarter Journalistin Tessa Steinwart eine Leiche am Ufer des Neckars findet. Ein junges Mädchen, nackt in ein weißes Bettlaken gehüllt, mit Rosenblättern bedeckt und mit Zeichen eines jahrelangen Martyriums. Niemand kennt sie, niemand vermisst sie. Kurz darauf geraten Tessa und ihr kleiner Sohn ins Visier des Mörders. Er scheint alles über sie zu wissen – und es ist nur eine Frage der Zeit, bis er wieder zuschlagen wird …“

Seiten: 336

ISBN 978-3-95451-982-8

emons

Krähenwald von Sina Beerwald, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

Krähenwald von Sina Beerwald, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

 

 

Lange habe ich auf diesen Thriller aus der Feder von der lieben Sina Beerwald gewartet. In der Zwischenzeit habe ich mir natürlich die tollen Geschichten über die frechen Sylter Möwen nicht entgehen lassen, aber ich gebe zu das ich mich dann doch mal wieder nach etwas anderem gesehnt habe.

Sina Beerwald hat meine Erwartungen übertroffen.

Mit dem Titel  Kräherwald habe ich mich echt erst schwer getan…ich habe immer wieder Kräherwald gelesen und es auch so im Kopf gehabt. Bis ich es dann verstanden habe, das es sich um ein Waldstück in Stuttgart handelt 😉  ) Somit schliesst sich hier der Kreis zum Titel natürlich wunderbar.

Der Schreibstil ist wie immer einfach super lässig und flüssig  damit mag man das Buch mal wieder nicht aus den Händen legen. Da geht doch noch ne Seite 😉

In Tessas Leben geht es momentan ganz schön turbulent zu, eigentlich möchte sie sich viel mehr und viel öfter um ihren süßen kleinen Sohn kümmern, aber es gibt mal wieder viel zu tun im Job. Als Journalistin ist es nicht einfach immer pünktlich Feierabend zu machen, gut dass es da die nette Nachbarin gibt. Frau Rose ist immer zur Stelle, wenn es darum geht den kleinen Mann zu versorgen und zu betreuen. Diese Zerrissenheit zwischen Job und Familie konnte Sina Beerwald sehr deutlich schildern, man spürt direkt die Nöte von Tessa.

Tessa findet die Leiche eines kleinen Mädchens am Neckar und nun gerät ihr Leben gänzlich aus den Fugen. Gut das Sie Tom, ihren langjährigen Bekannten als Nachbarn in der Nähe hat, auch die Bekanntschaft zu Leander scheint sich gut zu entwickeln. Tessa lernte Leander über Facebook kennen, und es scheint sich eine Beziehung zu entwickeln. Alles könnte so gut für Tessa laufen, aber leider ist ihr kleiner Sohn in letzter Zeit immer wieder kränklich, natürlich ist Oma Rose immer sofort parat.

Insgesamt ist es der Autorin gut gelungen, die Protagonisten mit Leben auszufüllen. Man spürt die Lebendigkeit und die Emotionen. Manchmal leider mehr und intensiver als man es als Leser eigentlich möchte. Viele Passagen sind mir wirklich sehr ans Herz gegangen, aber ich finde es super das sich Sina Beerwald hier eine Rahmenhandlung ausgesucht hat, die leider aus dem wahren Leben gegriffen wurde. Toll das man auch in einem Unterhaltungsbuch auf solche wichtige Themen aufmerksam machen kann.

Ich hatte vorab schon einiges über diese Krankheit gelesen, aber es ist immer gut wenn solche Themen in die Öffentlichkeit kommen. Vielleicht kann so auch das eine oder andere Schicksal verhindert werden. Warum ich hier so in Rätseln spreche? Ich möchte die Krankheit nicht beim Namen nennen, da ich einfach der Meinung bin, das in einer Rezension nicht alles verraten werden sollte 😉

Liebe Sina, lass mich nicht wieder so lange warten 😉 Wobei ich gerne auch mal wieder bei den Möwen vorbei schaue 🙂

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

Rezension “ Das Schweigen der Schweine“ von Alexa Rudolph

Verlagsinfo, Klappentext

„Auf einem Bauernhof im Schwarzwald ereignet sich Besorgniserregendes: Ein Kind wird entführt, einem Schaf fehlt der Kopf, ein Hühnerfuß liegt in der Wäsche und die Bäuerin schließlich tot im Stall. Kommissar Poensgen, der seit einer Hooligan-Attacke im Rollstuhl sitzt, und seine Assistentin Lissy stoßen auf mysteriöse Rituale, liebenswürdige Badener und mehr kriminelle Energie, als sie es sich je hätten träumen lassen.“

Seiten: 272

ISBN: 978-3-95451-951-4

emons

Das Schweigen der Schweine von Alexa Rudolph, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

Das Schweigen der Schweine von Alexa Rudolph, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

 

Mal wieder ein Titel aus dem emons Verlag. Ich mag die Titel aus diesem Verlag unheimlich gerne, hier bekommt man wirklich tolle Regionalkrimis aus ganz Deutschland geboten 🙂

Alexa Rudolph nimmt uns mit in den Schwarzwald. Da meine Wurzeln väterlicherseits dort liegen, ist diese Gegend als Krimischauplatz für mich sehr spannend.

Der Prolog regt die Fantasie an, verrät aber noch nichts genaues 😉 Gut so !

Dann kommen wir gleich in den ersten Sätzen mitten in den tiefen Schwarzwald, auch wenn man mit der Sprache nicht aufgewachsen ist, so sollte es auch Nichtschwaben vom Sprachgebrauch gut verständlich sein. Wir lernen die Familie Ketterer Stück für Stück kennen. Erna und Lutz sind nicht unsympathisch, ich denke sie verkörpern halt schon ganz gut den Typ des guten „alten“ Dorfbauern, auch wenn der Lutz ganz sicher ein sehr moderner Bauer ist und mit dem neuesten vom neuesten seinen Hof aufrecht halten möchte. Schade das seine beiden Söhne so gar kein Interesse am Hof haben. Als dann plötzlich die anvertraute Enkeltochter aus ihrem Kettchen verschwindet gerät die Welt von Erna und Lutz aus den Fugen.

Und nun kommt der Kommissar ins Spiel, hier hat die Autorin mal nicht auf den „Nullachtfuffzehn“ Typen gesetzt. Sie bringt einen Kommissar auf den Hof, der in einem Rollstuhl daher kommt. Das er mit dem Rolli auf dem Hof nicht sofort in alle Ecken kommt, in die er gerne möchte, bleibt dabei leider nicht aus, aber wir erleben im Laufe des Falls, das sich Kommissar Poensgen auch mit seinem Handicap gut durchs Leben schlägt.

Auch wenn wir es hier mit einem Regionalkrimi zu tun haben, geht es mit unter recht blutig einher, das ist durchaus ok.

Der Schreibstil ist flüssig und ich habe in keiner Weise Langeweile mit diesem Krimi verspürt. Die Autorin hat ihre Figuren sehr schön ausgearbeitet und jedem Protagonisten Wesenszüge verliehen, die man so bestimmt hier und da finden kann, alles wirkt realistisch und normal.

Der Fall an sich ist gut aufgebaut und der Verdächtigen gibt es einige, so das man als Leser durchaus gefordert ist. Ich habe mich am Anfang auf eine völlig falsche Spur führen lassen 😉 Aber genau so mag ich meine Krimis, spannend, gut recherchiert und am Schluss dann noch mal eine überraschende, aber stimmige Auflösung.

Von meiner Seite aus für den ungewöhnlichen Kommissar und sein Team volle Sternchenzahl!

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod“ von Elisabeth Florin

Verlagsinfo, Klappentext

„In einem kleinen Bergdorf bei Meran werden die Überreste eines seit Jahrzehnten vermissten Kindes entdeckt. Der Fund führt Commissario Pavarotti zurück zu den Anfängen seiner Karriere, als das Verschwinden des Jungen für dessen ganze Familie in einer Katastrophe endete. Er muss sich einer alten Schuld stellen – und der unglücklichen Liebe zu Lissie von Spiegel, von der ihn eine große Lüge trennt. Der Commissario gerät in einen düsteren Strudel aus Verzweifl ung und Ohnmacht …“

Seiten: 368

ISBN: 978-3-95451-808-1

Emons

Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod von Elisabeth Florin, Cover mit freundlicher Genehmigung von Emons

Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod von Elisabeth Florin, Cover mit freundlicher Genehmigung von Emons

 

Ich bin seit dem ersten Band mit an Bord 😉

Und was soll ich euch sagen, ich finde die Autorin hat sich von Band zu Band erneut gesteigert, obwohl mir bereits der erste Teil sehr gut gefallen hat und ich es nicht für möglich hielt, dass man hier noch mehr herausholen kann. Aber Elisabeth Florin hat es geschafft mich jedes mal wieder von neuem zu überraschen.

Der erste Band hat den Titel  „Commissario Pavarotti trifft keinen Ton“ , der zweite Band heisst „Commissario Pavarotti küsst im Schlaf“ Ihr findet alle Titel auf der Leseleidenschaft  rezensiert. Und wer mehr über die Autorin erfahren möchte ist herzlich eingeladen unter dem ReiterW.W.W. „Wir Wollens Wissen“ das ausführliche Interview mit Elisabeth Florin zu studieren 😉

Ich möchte in diesem Fall eindringlich dafür plädieren diese Serie bei Band eins zu starten. Auch wenn es sich immer um abgeschlossene Fälle handelt, so ist es doch gerade hier bei diesem doch sehr aussergewöhnlichen Ermittler sehr wichtig alles vom Anfang zu verfolgen. Da es sich beim Commissario um einen sehr speziellen Menschen handelt und auch sein Umfeld nicht einfach mal so krimitypisch daher kommt sollte man definitiv alles mitbekommen!!!

Aber nun möchte ich doch ein wenig mehr auf den dritten Fall für unseren Commissario Pavarotti eingehen. Wie bei den zwei Vorgängerteilen hat die Autorin auch hier ihren schönen und flüssigen Schreibstil beibehalten. Nachdem der zweite Band ja sehr tragisch verlaufen ist kommt nun die Weiterführung. Nein keine Angst alle Titel sind immer in sich geschlossen und doch passierte in „Commissario Pavarotti küsst im Schlaf“ etwas sehr entscheidendes. Und genau hier setzt Elisabeth Florin wieder an. So fühlt man sich gleich auf den ersten Seiten wieder heimisch. Es ist wie ein Treffen von alten und lieb gewonnenen Freunden.

Diesmal werden in einem kleinen Bergdorf bei Meran bei Bauarbeiten die Überreste eines Kinderskelettes entdeckt. Schnell wird klar das es sich um das seit  Jahrzehnten vermisste Kind aus dem Dorf handelt. Bereits damals hatte Pavarotti etwas mit dem Fall zu tun, allerdings noch nicht als Commissario. Nun muss er sich erneut in die Ermittlungen stürzen. Ausserdem wäre es bald an der Zeit, dass er ein klärendes Gespräch mit Lissie von Spiegel führt. Aber er kann sich einfach nicht überwinden.

Die verschiedenen Bewohner des Dorfes sind wirklich gut und anschaulich beschrieben. Man erkennt die ganzen kleinen und großen „Schrullen“ und man kann sich das Dorfleben dort sehr gut vorstellen. Die verschiedenen Verflechtungen und Verknüpfungen der Personen untereinander sind gekonnt ausgearbeitet.

Auch diesmal gelingt es der Autorin ohne viel Blutvergiessen einen Spannungsbogen aufzubauen, der sich sehen lassen kann. Nach jedem Kapitel steigt das Verlangen mehr zu lesen. Ich habe mir mit diesem tollen Titel einen schönen Sonntag gemacht und möchte der Autorin hiermit noch mal herzlich danken für den aufregenden Tag 🙂

Für mich ist dieser Fall eindeutig der beste von den dreien und ich bin wirklich schon sehr gespannt ob es der Autorin gelingt mich auch beim nächsten mal so zu erwischen.

Bewertung: 5 Sterne

 

~BL

 

Rezension „Der Blogger“ von Patrick Brosi

Verlagsinfo, Klappentext

„Ein Ruderer verschwindet spurlos aus seinem Boot. Der Vermisste ist der weltweit bekannte Enthüllungsblogger René Berger, der die Pharmaindustrie durch geleakte Insiderinformationen an den Pranger gestellt hat. Wurde er aus dem Weg geschafft? Und was geschah mit der jungen Journalistin Marie Sommer, die dem öffentlichkeitsscheuen Blogger auf der Spur war? Ein intensiver, spannungsgeladener Thriller über die Unmöglichkeit, das richtige Leben im falschen zu führen.“

Seiten: 456

ISBN 978-3-95451-676-6

emons

Der Blogger von Patrick Brosi, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

Der Blogger von Patrick Brosi, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

 

Dieses Buch hat mich sofort angesprochen. Klar der Titel ist ja für uns Blogger schon mal Magnet pur 😉

Dann finde ich die Verarbeitung hier mal wieder sehr schön, auch wenn das Buch nicht als Hardcover erschienen ist, so ist es doch sehr stabil und vor allem gut verleimt. Das ist mir immer ganz wichtig, ich will ein Buch mehr als einmal zur Hand nehmen ohne das ich mit einer losen Blattsammlung kämpfen muss. Auch das schlichte und einfache vom Titelbild spricht mich an. Eigentlich unscheinbar und doch so auffällig.

René Berger ist der Blogger. Er ist bekannt für viele explosive Enthüllungen auf seinem Blog, doch nun ist es seit geraumer Zeit sehr ruhig auf seiner Seite. Das kann eigentlich nur bedeuten das er an einer ganz großen Sache ist…

Nachdem René Berger scheinbar in der Versenkung verschwunden ist will die Berlin-Post eine Reporterin zu einem Blog anregen. Im Namen der Onlinezeitung soll Marie einen Blog zu René Berger schreiben. Eigentlich will Marie sich lieber um ihr eigenes Leben kümmern, aber als anscheinend alles um sie herum zusammenbricht entschliesst sie sich das Angebot der Zeitung sich anzunehmen. Was ist schliesslich gegen einen bezahlten „Urlaub“ im Schwarzwald einzuwenden?

Und wie man es für einen guten Krimi braucht, gibt es hier natürlich auch einen Toten.

Sehr schnell und mit eindringlichen Worten treibt uns der Autor nun durch das ganze Szenario. Immer wieder tauchen neue Erkenntnisse auf, immer wieder werde ich als Leser in eine andere Richtung gelenkt.

Patrick Brosi gelingt es seinen Protagonisten Leben einzuhauchen. Sie sind einem nicht wirklich alle sympathisch, und doch strahlen alle miteinander ein hohes Maß an Authentizität aus.

Mir scheint das sich der Autor wirklich sehr gut im Bereich der Pharmaindustrie informiert hat. Er greift hier einige wichtige Themen im allgemeinen auf, so unter anderem die angewiesene Verwendung von Generika. Hier muss der Inspektor Nagel leiden, weil sein Arzt ihm ein anderes Medikament verordnen muss…ja eigentlich hat es die selben Inhaltsstoffe und doch ist es einfach nicht das gleiche. Ich selber habe mit diesem Problem leider auch schon zu tun gehabt, nicht wirklich schön. Aber was will man machen, wen dem Arzt auch die Hände gebunden sind?

Mir hat sich der Kommissar ja wirklich im Laufe des Buches schon ins Leseherz geschlichen. Er ist mal so ganz anders, so untypisch, eben kein Schönling der alles macht und alles sofort weiß. Nein, hier durfte mal ein kränklicher, übergewichtiger Kommissar sein können unter Beweis stellen. Er und seine Assistentin kommen der Sache eigentlich schon recht nah, wenn dann nicht doch das Schicksal noch mal zuschlagen würde…

Mir hat dieser Titel sehr gut gefallen, ich persönlich hätte mir allerdings einen anderen Schluss gewünscht, dies hält mich aber nicht davon ab, dem Werk volle Sternchenzahl zu vergeben.  Im Nachhinein passt das Ende schon gut, auch wenn es meinen Geschmack nicht wirklich trifft 😉

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Möwenalarm“ von Sina Beerwald

Verlagsinfo, Klappentext

„Möwerich Ahoi schlägt Alarm: Seine frisch Angetraute findet in der  Hochzeitsnacht ein Baby im gemeinsamen Nest vor. Allerdings kein Möwenküken – sondern einen menschlichen Säugling. Auf der Suche nach den Eltern gerät die Möwentruppe in aberwitzige Verwicklungen und turbulente Situationen – und kommt einem spektakulären Entführungsfall auf die Spur, der ganz Sylt erschüttert.“

192 Seiten

ISBN: ISBN 978-3-95451-499-1

emons

Möwenalarm von Sina Beerwald, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

Möwenalarm von Sina Beerwald, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

Endlich ist er da, der zweite Teil um Ahoi und seiner Bande. In „Mordsmöwen“ hat Sina Beerwald die Truppe ja bereits eingehend vorgestellt. Ich denke man sollte auch mit diesem Teil anfangen, wenn man ihn noch nicht gelesen hat.  Beide Teile sind zwar grundsätzlich eigenständige Geschichten, aber ich würde meinen das es einfach Sinn macht 😉

Auf den ersten Seiten von „Möwenalarm“ finden wir ein Register der „Personen“. Unter Dramatik Laridae werden uns gleich am Anfang vorgestellt. Für mich ist so ein Register zu Anfang immer toll. Ich schaue grundsätzlich nie hinten im Buch. Ich habe einfach zu viel Bedenken, das ich schon etwas lese oder sehe, was ich gar nicht wissen möchte 😉 Daher entgeht mir bei einigen Büchern die eine oder andere Information, sofern sie nicht am Anfang stehen oder zumindest erwähnt werden. Natürlich habe ich bei dieser Auflistung schon meinen „Liebling“ gefunden, das Windelding 🙂

Schön das Sina Beerwald mit diesem Roman an den Vorgänger anknüpft. Ich war sofort wieder mitten im Geschehen und habe die Sylter Luft quasi beim Lesen inhalieren dürfen. Ich hätte die Hochzeitsfeierlichkeiten von Suzette und Ahoi ja zu gerne live beobachtet, aber mit diesem Buch war ich ja auch so ganz dicht dran. Das kommt durch den super guten Schreibstil der Autorin. Man fühlt sich einfach sofort heimisch und wenn man die Rasselbande um Ahoi kennen und lieben gelernt hat, fühlt man sich ja schon fast wie ein Teil der Gang 😉

Tja, es könnte ja auch alles so schön sein, wenn nach einer ausgelassenen Feier dann alles zur Ruhe kommt, aber wer hier Ruhe erwartet ist wohl falsch gewickelt. Da liegt doch glatt ein Windelding in dem schönen Nest vom frisch gebackenen Ehepaar. Wo kommt den bloss der Knochensack her? Und das wo Suzette bereits den Druck zum Eierlegen verspürt. Nun ist Ahoi aber gefordert, er und die Bande müssen das Windelding schnellstmöglich loswerden. Turbulent geht es einher, aber die Möwentruppe hat mal alles fest im „Flügel“. Nach einigen spannenden Verstrickungen und Verwicklungen scheint sich der Fall aufzuklären.

Es ist wieder herrlich sich den Tag mit diesem Buch zu verschönen. Das Lesen ist ein kleiner Urlaub vom Alltag. Klar man sollte es schon gerne einen Hang zum Humor haben, vielleicht auch Möwen mögen, aber ganz wichtig! Keinen „Nullachtfuffzehn“ Krimi erwarten!!! Denn dieses Buch ist alles nur nicht klassisch und altbacken 😉

Ich mag die Art und Weise wie Sina uns hier eine tolle Zeit beschert, daher von mir eine Leseempfehlung 😉

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

Rezension „Die Cézanne Connection“ von Andreas Lukoschik

Verlagsinfo,Klappentext

„Anatol Balthasar Trockau, feinsinniger Versicherungsagent und Spezialist für die Wiederbeschaffung abhandengekommener Kunstwerke, kennt sie alle, die Tricks von Fälschern, Dieben und Betrügern. Aber was er dieses Mal als »Versicherungsbetrug« erlebt, ist selbst ihm noch nie untergekommen – und der Beginn einer turbulenten Kriminalgeschichte der ganz anderen Art …“

240 Seiten

ISBN 978-3-95451-330-7

emons

Die Cézanne Connection von Andreas Lukoschik, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

Die Cézanne Connection von Andreas Lukoschik, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

 

Mein Eindruck

Also dann will ich mal eben von vorne anfangen. Der Schreibstil ist gut, man kann das Buch sehr schnell und flüssig lesen. Das ist schon mal recht schön 😉

Den Maler  Paul Cézanne lebte von 1839 bis 1906. Ich habe mir mal einige seiner Bilder angesehen, ist ja dank der heutigen Technik alles möglich. Wenn ich durch ein Buch angeregt werde, selber ein wenig zu recherchieren finde ich das eigentlich immer richtig toll.

Aber nun zum eigentlichen Inhalt.

Andreas Lukoschik hat hier eine wunderbare Gaunerkomödie geschrieben, denn als solche möchte ich diesen Krimi gerne bezeichnen. Es geht im großen und ganzen um Kunstraub und Kunstfälschungen. Seine Hauptfigur Anatol Balthasar Trockau ist eigentlich dafür da abhanden gekommene Kunstwerke wieder zu beschaffen. Eigentlich kann ihn nichts mehr überraschen, er kennt wirklich jeden Trick der in der Szene angewendet wird, aber in diesem Fall ist selbst Trockau noch zu überraschen 😉

Ein Cézanne wird als gestohlen gemeldet, kann es Trokau und seinem Team gelingen das Bild wieder aufzuspüren?  Es gibt eine Menge hin und her und schlussendlich ist das gute Stück auch wieder da. Aber bei der Jagd kam noch was ganz anderes zum Vorschein…

Ich habe leider erst nach dem Lesen festgestellt, das dies bereits der zweite Band um Trockau und seinem Team ist. Ich denke man sollte vielleicht doch zuerst zu „Die Rothko-Fälschung“ greifen. Ich denke hier wird das Team um Trokau vorgestellt. Nicht das man den Fall kennen müsste um dieses Buch zu verstehen, aber ich glaube einfach das es dem Leser das Team etwas näher bringt. Wobei ich finde, das der Autor seine Protagonisten wirklich gut beschreibt und sie mit einigen witzigen Details ausgestattet hat. Mir persönlich gefällt ja das Zwillingspaar am besten 😉 Ernst und August machen wirklich einen guten Job.

Insgesamt ist der Kriminalroman gut zu lesen. Hier geht es mal ein Stück weg vom üblichen Krimi. Nicht der Mörder und die Polizei stehen hier im Vordergrund, sondern wir bewegen uns im Kunstgewerbe. Mal eine schöne Abwechslung.

Die Geschichte ist rund und stimmig und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Commissario Pavarotti küsst im Schlaf“ von Elisabeth Florin

Verlagsinfo, Klappentext

Ein drückend heißer Sommer in Meran. Der Chefingenieur eines italienischen Kreuzfahrtschiffs wird in einer psychiatrischen Klinik ermordet. Bevor Commissario Pavarotti und die Deutsche Lissie den Täter jagen können, müssen sie dem Opfer auf die Spur kommen, denn der Mann lebte unter falschem Namen. Ein Verwirrspiel um Identitäten beginnt – bis sie schließlich den Keim des Bösen in der gemeinsamen Vergangenheit Italiens und Deutschlands entdecken . . .

400 Seiten

ISBN 978-3-95451-439-7

emons 

Commissario Pavarotti küsst im Schlaf von Elisabeth Florin, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

Commissario Pavarotti küsst im Schlaf von Elisabeth Florin, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

Elisabeth Florin schick Commissario Pavarotti erneut ins Rennen. Er ist einfach kein typischer Kommissar, das darf man hier getrost schon im Vorfeld erwähnen. Hier geht es nicht um den klassischen Krimi in dem die Ermittlerarbeit im Vordergrund steht. Bei Pavarotti ist alles ein wenig anders ;-). Der Autorin ist es gelungen eine sehr charismatische Figur zu erschaffen, die sich aber nicht unbedingt sofort in alle Leserherzen schleichen dürfte, es braucht schon ein wenig.

Dieser Band schliesst eigentlich ziemlich direkt zeitlich nach dem ersten Teil an. In „Commissario Pavarotti trifft keinen Ton“ lernt der Commissario Lissie von Spiegel kennen, die Beiden verbindet einiges und doch ist die Beziehung nicht mal eben einfach. Ich kenne den ersten Teil, aber ich würde sagen, dass man durchaus mit diesem Band einsteigen kann. Selbstverständlich gibt es aber auch hier einige persönliche Entwicklungen die sich im ersten Band ergeben und die dann für mich einen besonderen Reiz ausgemacht haben. Aber wie gesagt, vom Verständnis her ist es nicht unbedingt erforderlich den ersten Teil gelesen zu haben.

In diesem Teil muss sich der Commissario um einen Mann kümmern, der erstochen wurde. Dies geschah in einer psychiatrischen Klinik. Dieser Umstand macht die Ermittlungen nicht eben leicht. Die Mitpatienten sind nicht wirklich zu Auskünften bereit und auch Arzt und Pflegepersonal halten sich ziemlich bedeckt. Als ob das nicht schon genug Probleme für den armen Pavarotti wären, so kommen auch noch private Sorgen um den Ziehsohn hinzu. Es gelingt ihm nicht wirklich dessen Vertrauen zu bekommen und als Pavarotti dann noch ein Tütchen mit einem weißen Pulver bei ihm findet , setzt er alles daran, dass Lissie erneut nach Meran kommt. Auch wenn Lissie seine Methoden nicht gutheißt, macht sie sich dann natürlich doch auf den Weg. Wie soll es anders sein, nicht nur im privaten Bereich ist Lissie mehr als gefordert, auch in den neuen Fall wird sie schnell eingebunden. Und das mit verheerenden Auswirkungen.

Die Autorin gelingt es mehrere Handlungsstränge geschickt und schlüssig miteinander zu verweben, so dass eine spannende und vielschichtige Geschichte entsteht. Ich würde dieses Buch allen Krimifans empfehlen die gerne mal ein wenig aus den eingefahren Wegen ausbrechen möchten. Ich denke der Commissario ist eben etwas speziell und daher ganz sicher kein Einheitsbrei 😉

Der Schreibstil ist auch in diesem Band flüssig und gelungen. Die Sprache schön und ausgewogen 🙂

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Bayerisch Kongo“ von Lutz Kreutzer

Verlagsinfo, Klappentext

„Der Geophysiker Friedrich Sperber landet als Quereinsteiger beim bayerischen Landeskriminalamt. Wenig später wird ein Afrikaner in den Isarauen mit einer Machete getötet. Sperber stößt bei seinen Ermittlungen auf das begehrte Erz Coltan und einen mysteriösen belgischen Söldner – und auf Deutsche und Österreicher mit rabenschwarzer Vergangenheit …“

272 Seiten

ISBN 978-3-95451-276-8

emons

Bayerisch Kongo von Lutz Kreutzer, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

Bayerisch Kongo von Lutz Kreutzer, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

Was ich gelesen habe

Ein Alpenkrimi der nicht nur in den Alpen spielt.

Lutz Kreutzer verpackt hier ein sehr brisantes Thema in einen guten Krimi. Hier wurde für die Randgeschichte der Abbau und Vertrieb von Coltan gewählt. Ich möchte mal behaupten dass fast jeder von uns mit diesem Hightech Erz zu tun hat, aber kaum jemand von uns weiss etwas darüber. Coltan wird unter anderem zur Herstellung von  Handys benötigt  und das Hauptabbaugebiet befindet sich im bürgerkriegsgebeutelten Zentralafrika.

Die Story ist in meinen Augen brandaktuell gewählt und super gut umgesetzt. Klar strukturiert bringt der Autor eine große Anzahl an verschiedenen Themen in seinem Krimi unter. Man hat zu keiner Zeit das Gefühl sich nicht zurechtzufinden, sondern ist immer an erster Stelle… der Spannungsbogen bleibt zu jeden Moment sehr hoch.

Der Schreibstil ist flüssig und die Protagonisten sind gut ausgearbeitet. So dramatisch die Handlung auch ist, so ist es Lutz Kreutzer dennoch gelungen eine runde Geschichte abzuliefern. Seine Hauptfiguren so unterschiedlich und aussergewöhnlich zu wählen ist für uns Leser wirklich ein Genuss. Wer hier den trotteligen Kommissar aus dem alpinen Bereich erwartet hat wird „leider“ enttäuscht werden. Dieser regionale Krimi kommt einfach sehr überregional daher.

Der Autor macht mit Friedrich Sperber einen Quereinsteiger zum Ermittler. Aber mit Sperber hat Lutz Kreutzer in meinen Augen einen Treffer gelandet. Diese Figur hat Potenzial und es wäre wirklich wünschenswert wenn wir auf weitere Fälle mit ihm hoffen dürften. Kurz und gut …bitte mehr vom Silikon-Fritz 😉 und  Martha darf gerne auch wieder mitmischen.

5 Sterne von mir

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

Rezension „Mordsmöwen“ von Sina Beerwald

Verlagsinfo, Klappentext

„Möwerich Ahoi, Späher einer kriminellen Möwenbande schlägt Alarm: Crêpes-Budenbesitzer Knut ist verschwunden. Entführt, ermordet, ertrunken? Wovon sollen die Möwen sich jetzt ernähren, wenn sie nicht mehr täglich ihre Crêpes-Ration von den Sylter Touristen erbeuten können? Auf der Suche nach Knut gerät die Möwenbande in aberwitzige Verwicklungen und turbulente Situationen – und kommt einem makabren Mord auf die Spur, der ganz Sylt erschüttert.

Freche Schnäbel gegen fiese Gangster: mitreißend, amüsant und absolut außergewöhnlich.“

ISBN 978-3-95451-135-8

emons

Mordsmöwen von Sina Beerwald, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

Mordsmöwen von Sina Beerwald, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

Ich habe gelesen

Also ich gebe ja zu dass ich am Anfang ein wenig gezweifelt habe. Aber da ich von der Autorin Sina Beerwald bereits einen super tollen Thriller gelesen habe, war mir doch klar…das will ich eigentlich lesen. Nun möchte ich das mit den Zweifeln gerne mal erklären….ich habe seinerzeit einen Katzenkrimi gehört…gut der war nicht ganz uninteressant, aber so richtig gepackt hat mich das nicht. Danach habe ich den Schafskrimi probiert. Ne,ne…das war so gar nicht meine Welt 🙁

Aber hier geht es um Möwen und die leben in Sylt. Ich liebe das Wasser und habe schon einige freche Möwen gesehen. Aber wie kann man daraus einen guten Krimi machen?

Was Sina Beerwald hier zu Papier gebracht hat, ist ein stimmiger Krimi. Sie hat einen guten Kriminalfall konstruiert und mit der „Schoko-Crepes“ eine wunderbare Ermittlertruppe ins Rennen gejagt.

Nicht nur das die tierischen Hauptprotagonisten uns  mit zum Teil doch sehr menschlichen Wesenszügen überraschen 😉  . Die Autorin gibt uns ganz nebenbei auch noch einen Eindruck von der Schönheit der Insel. Aber auch kritische Töne sind zu vernehmen. Wer aufmerksam liest, wird feststellen das auf Sylt nicht nur die Sonne scheint. Doch auch all die kritischen Aspekte wurde sehr harmonisch in die Geschichte verflochten. Es zeigt sich eben wie so oft : „Alles hat zwei Seiten.“

Der Schreibstil ist einfach nur flüssig und gefällig. So lesen sich die Seiten weg wie nichts. Wenn man nicht zwischen drin immer wieder von leichten bis mittelschweren Lachflashs aus dem Rhythmus gebracht würde.  Die freche Möwentruppe wächst einem mit jeder Seite mehr ans Herz.

Mich konnte Sina mit diesem Buch wirklich überzeugen. Ein guter Krimi kann auch mal ganz anders daherkommen. Ich würde gerne mehr von der schlauen Möwenbande lesen.

Ich denke jeder Leser, der nun mal irgendwo eine Möwe sieht, wird dann mal ganz genau hinschauen. Wir haben im Dänemarkurlaub einige wunderbare Exemplare gesehen, von denen ich Euch mal einige zeigen möchte 🙂

Müde

 

Möwen am Strand

 

Ich vergebe 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL 

Rezension „Commissario Pavarotti trifft keinen Ton“ von Elisabeth Florin

Klappentext, Verlagsinfo

„Einer der reichsten Unternehmer Merans wird tot im Hinterhof einer Weinstube aufgefunden. Der italienische Commissario Pavarotti und die deutsche Amateurdetektivin Lissie stehen vor einem Rätsel. Die Einheimischen haben die Reihen geschlossen und mauern eisern. Als auch der Vater des Toten stirbt, sieht es so aus, als hätte eine alte Schuld die Familie eingeholt. Lissie ist gezwungen, sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen – bis schließlich die Berge über Meran das Geheimnis der Stadt und ihrer Bewohner preisgeben.“

ISBN 978-3-95451-122-8

emons

Commissario Pavarotti trifft keinen Ton von Elisabeth Florin, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

Commissario Pavarotti trifft keinen Ton von Elisabeth Florin, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

Mein Eindruck vom Buch

Dieser Krimi ist mal ungewöhnlich. Die Handlung spielt in Südtirol und ich denke Meran wird wirklich richtig gut beschreiben. Leider war ich selber noch nie dort, aber ich denke es ist bestimmt ein schönes Örtchen um dort Urlaub zu machen. Vorausgesetzt es findet nicht gerade ein Mord an einem reichen Unternehmer statt.

Der Autorin gelingt es hier auf eine ganz interessante Weise die jüngere Geschichte von Südtirol und die politischen Wirren als gute Rahmenhandlung in ihrem Krimi unterzubringen. Auch den dortigen Menschenschlag, der anscheinend Fremden gegenüber eher verstockt ist, hat sie in einer angenehmen Weise beschrieben.

Besonders gut hat mir das Ermittlerteam gefallen. Mit dem Commissario Pavarotti schickt sie einen doch sehr außergewöhnlichen Beamten ins Rennen. Zum einen ist er optisch nicht wirklich das, was man sich im ersten Moment unter einem Commissario vorstellt. Zum andern ist seine Art und Weise wirklich mal was neues auf dem Krimisektor. Da Pavarotti mit seinen Kollegen nicht wirklich gute Ermittler an der Hand hat und dazu auch gleich zu Beginn des Falles schon im Vorfeld vieles schief geht, kann einem der arme Kerl mitunter schon ein wenig leid tun. Auch mit der Rechtsmedizin steht es nicht zum besten. Hier gibt es nicht nur sehr private Verwicklungen, nein auch ein massives Alkoholproblem gestaltet die Zusammenarbeit nicht wirklich einfach. Eigentlich bleibt unserem Commissario gar nichts anderes übrig, als sich Hilfe von Ausserhalb zu holen.

Und nun tritt die deutsche Touristin, die ihrerseits auch nicht frei von Problemen, nach Meran gekommen ist auf den Plan. Beide schließen sich zusammen. Allerdings machen es sich beide nicht wirklich leicht 😉  Beide haben ihre Sorgen und doch wachsen sie im Laufe des Falls immer dichter zusammen.

Auch wenn das Rahmenthema ein recht ernsten Hintergrund bietet, ist für mein Geschmack auch jede Menge Humor im Krimi zu finden. Für mich ist dies genau die richtige Mischung, die ich gerne lese. Von ernsten und bedrückenden Passagen leitet die Autorin gekonnt immer wieder in Szenen, bei denen einem ein Schmunzeln auf die Lippen kommt.

Der Fall ist klassisch gut aufgebaut und alles findet zum Ende hin eine schlüssige Auflösung. So soll ein guter Krimi sein!

Ich würde mir wünschen, dass die Autorin Pavarrotti und Lissi bald wieder zusammenführt 🙂 Ich wäre dabei 😉

Ich vergebe gute 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

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