Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Seiten

Eifel

Rezension „Mord im Krimihotel“ von Ingrid Schmitz gelesen über @skoobe.de

Verlagsinfo, Klappentext

Ein Zimmer mit Leiche, bitte

Krimiautorin Lea Schein reist mit einer ordentlichen Portion Lampenfieber in das beschauliche Städtchen Hillesheim mitten in der Eifel. Dort blüht angeblich das Verbrechen. Selbstverständlich nur auf dem Papier. Inmitten der morbiden Atmosphäre eines Krimihotels soll sie mit ihren Lesungen den Wochenendgästen zu einem angenehmen Schauder verhelfen.

Aber nicht alle Anwesenden hat die spannende Kriminalliteratur hierhergelockt, wie Lea schon bald feststellen muss. Einige von ihnen haben ausgesprochen perfide Absichten. Ein beängstigender Stalker, ein undurchsichtiger Tätowierer und eine junge Dame, die ihren Bruder aus dem Gefängnis befreien will, bringen die Gruppe gehörig durcheinander.

Zum Entsetzen aller liegt plötzlich eine Tote auf dem Hotelparkplatz. Es handelt sich keineswegs um eine makabre Inszenierung, denn die Leiche ist echt! Lea Schein ermittelt – und diesmal nicht auf dem Papier.

 

Mord im Krimihotel von Ingrid Schmitz, Cover mit freundlicher Genehmigung von KBV. Gelesen über @skoobe.de

Mord im Krimihotel von Ingrid Schmitz, Cover mit freundlicher Genehmigung von KBV. Gelesen über @skoobe.de

Hier geht es direkt zum Buch 😉

https://www.skoobe.de/books/ingrid-schmitz/mord-im-krimihotel-ein-eifelkrimi

Hach meine Eifel, mein Hillesheim 😉

Ich liebe dieses Städtchen mit all seinen kriminellen Attraktionen!

Mit Mord im Krimihotel hat Ingrid Schmitz einen sehr schönen Krimi geschrieben. Der Leser wird auf leichte und luftige Art unterhalten. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.

Auch wenn die Anzahl der Personen nicht gerade gering ist, so hat der Leser doch kein Problem mit den vielen Protagonisten. Jeder wurde so liebevoll mit all seinen Eigenarten beschrieben, einschliesslich der Hauptfigur, das man schon ein Gespür für „seine Pappenheimer“ bekommt.

Trotzdem gelingt es der Autorin sehr gut den Leser immer wieder auf eine andere Fährte zu locken.

Bei all der Aufregung und Spannung kommt aber in meinen Augen der Humor auch nicht zu kurz. Eine schöne runde Mischung aus allen Geschmacksrichtungen.

Mein persönliches Highlight waren aber die Beschreibungen des Krimihotels, in einem dieser Zimmer habe ich bereits selber übernachten dürfen und mich durch die tollen Beschreibungen sofort wieder dort hin versetzt gefühlt 🙂

Auch viele der anderen Schauplätze habe ich sofort wieder im Kopf gehabt.

Ich liebe Krimis, wenn sie gut geschrieben sind, spannend, eine Prise Witz und viel Lokalkolorit.

Daher bekommt dieser Krimi von mir

~BL

Rezension „Alte Sünden“ von Guido M. Breuer

Verlagsinfo, Klappentext,

Alte Sünden

Deutschlands Wilder Westen – er fängt gleich hinter Nideggen an. Das bekommt Opa Bertold in seinem fünften Fall einmal mehr zu spüren. Wieder wagt er sich aus der beschaulichen „Seniorenresidenz Burgblick“ heraus, um Detektiv zu spielen.

Ein Geschäftsmann, der einen schwunghaften Handel mit antiken Artefakten treibt, wird ermordet, und ein geheimnisvoller Schamane sieht ausgerechnet den rüstigen Rentner in Verbindung mit diesem brutalen Verbrechen. Ging es bei dem tödlichen Überfall um Schmuggelware?

Opa Bertold, der um die lange Tradition des Schmuggels in der Eifel weiß, hat schon bald eine Schar von Hobby-Revolverhelden im Visier. Spielt diese Truppe um ihren Anführer John Chisum nur ganz harmlos Cowboy und Indianer? Oder versteckt sich doch etwas Kriminelles in den Planwagen der „Wild Bunch“?

Und was hat eine alte Frau, die ein dunkles Schicksal und alte Sünden aus den Nachkriegstagen des Kaffeeschmuggels in die Einsamkeit getrieben haben, mit all dem zu tun?

Um bei dem Showdown den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, muss der vorwitzige Alte nicht nur reiten lernen …

ISBN: 978-3-95441-163-4

240 Seiten

KBV Verlag

Alte Sünden von Guido M. Breuer, Cover mit freundlicher Genehmigung von KBV

Alte Sünden von Guido M. Breuer, Cover mit freundlicher Genehmigung von KBV

Meine Meinung

Ich bin ja ein großer Fan von Opa Berthold. Ich habe sie alle 🙂

All die alten Knaben, Altes Eisen, Alte Narben, Nach alter Mörder Sitte und nun natürlich auch Alte Sünden.

Ich denke man kann durchaus mit diesem oder einem anderen Band einsteigen, ich persönlich würde hier aber doch das chronologische Lesen empfehlen. Guido M. Breuer baut seine Charaktere in jedem Band ein wenig weiter aus und ich denke auch die Beziehungen unter den Protagonisten entwickeln sich stetig, so dass man in meinen Augen am besten mit All die alten Knaben einsteigen sollte. Zu jedem Titel findet sich eine ausführliche Rezension auf unserer Leseleidenschaft. Einfach bei Interesse oben rechts ins Suchfeld Guido M. Breuer  eingeben und schon könnt ihr nachlesen 😉

Aber nun zu Alte Sünden.

Ich habe mich wirklich auf das Wiedersehen mit Opa Berthold und den anderen rüstigen Rentnern gefreut. Das Buch liest sich wir immer flüssig und man hat als Leser immer wieder diese Momente die einem ein Schmunzeln auf das Gesicht zaubern. Aber wie soll es auch anders sein, auch hier kommt es zu Mord und Totschlag. Opa Berthold und die Ermittler sind gefordert , da gibt es keine Rücksicht auf körperliche Gebrechen, hier ist voller Einsatz gefragt.

Der erfahrenen Opa Berthold Leser bekommt einige Neuigkeiten serviert, die das Herz  anrühren, aber ich möchte hier gar nicht so aus dem „Nähkästchen“ plaudern 😉  Hier ist selber lesen angesagt.

Der Fall an sich ist wie immer stimmig und Opa Berthold macht eine gute Figur und das nicht nur als Ermittler, nein auch hoch zu Ross steht…“sitzt“… er seinen Mann. Grundsätzlich stimmt alles mit dem neuen Band aus dieser Reihe, auch wenn mir so ein ganz klein wenig gefehlt hat…aber ich jammere hier auf hohem Niveau. Wie gesagt eigentlich ist alles top wie immer, aber irgendwie fehlte mir diesmal die eine oder andere Auseinandersetzung zwischen unseren Rentnern, so ein wenig das Spritzige…

Das sollte aber niemanden abhalten. Wie gesagt die Serie ist einfach nur zu schön und wer die Eifel mag und gerne Krimis liest, die nicht so in dem Nullachtfünfzehn Stil ablaufen, der ist hier ganz sicher richtig.

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Die Maiskolbenmörder“ von Guido M. Breuer

Verlagsinfo, Klappentext

„EIFERSUCHT. ERPRESSUNG. MORD. Wer bei Lügen, Sex und Gewalt an einen düsteren Großstadt-Krimi denkt, kennt das Dorfleben in der Eifel nicht. Hinter den malerischen Fachwerkfassaden geht es heiß her. Es kommt zu Irrungen und Wirrungen, in die neben harmlosen Spannern und frustrierten Ehefrauen auchPfarrer, Polizisten, ehrbare Vorsitzende örtlicher Traditionsvereine und zwielichtige Privatdetektive verwickelt sind. Da bleibt es nicht aus, dass der eine oder andere Konflikt tödlich endet. Was mit den sexuellen Eskapaden der jungen Bauersfrau Jenny und den Beobachtungen des voyeuristisch veranlagten, aber völlig harmlosen Hubert beginnt, weitet sich bald zu einem mörderischen Szenario aus. Ein vermeintlich friedliches Landleben, in dem sich tiefe Abgründe auftun.

Ein rasanter Krimi mit schwarzem Humor über Deutschlands wilden Westen, wie er wirklich ist: katholisch, frivol, mordlüstern, romantisch.“

ISBN: 978-3-7844-3341-7

LangenMüller

Die Maiskolbenmörder von Guido. M. Breuer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Langen Müller

Die Maiskolbenmörder von Guido. M. Breuer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Langen Müller

Mein Gelesenes

Wie Ihr Euch vielleicht erinnert, waren wir am 22.11.2013 zu einer Krimilesung mit Guido M. Breuer. Dort hat er damals schon einige Zeilen aus diesem Buch vorgetragen. Mich hat schon damals die Wandlungsfähigkeit des Autoren schwer begeistert. Ich kenne und liebe die Opa Berthold Serie (zu dieser Serie haben wir viele Rezensionen auf unserer Seite) aber auch seine Kurzgeschichten mag ich sehr. Mit dem Maiskolbenmörder hat Guido M. Breuer in meinen Augen erneut eine weitere Tür geöffnet. Auch diesmal gelingt es ihm seinen Stil erneut komplett zu verändern…

An dieser Stelle mal schnell den link zum Krimidinner 😉

http://www.leseleidenschaft.de/krimi-dinner-mit-guido-m-breuer/

So nun aber mal zum Maiskolbenmörder.

Das in der Eifel gerne und viel gemordet wird, das ist bereits seit einiger Zeit bekannt. Hier aber gelingt es dem Autoren gekonnt einen Bogen zu spannen. Hier geht es über die schöne Nachbarin zu diversen Verhältnissen. Klar das in solch einem Sündenpfuhl nicht alles glatt laufen kann und schon findet der fast gänzlich unbescholtene Hubert die erste Leiche…Das es sich eigentlich gar nicht um eine Leiche handelt stellt sich aber erst später heraus. Wie es in solch einem beschaulichen Dörfchen nun mal eben sein kann haben viele etwas gesehen, einige etwas gewusst und keiner sagt etwas ;-). Es wird munter gemordet und die herbeigerufenen Polizei hat nicht nur mit sprachlichen Verständigungsproblemen zu kämpfen.

Für mein Gefühl ist es dem Autoren wunderbar gelungen Land und Leute einzufangen. Seine Figuren strotzen nur so von menschlichen Auffälligkeiten 😉 und doch beginnt man sich Stück für Stück ins Dorfleben einzufinden.

Was mich an diesem Buch besonders begeistert hat, ist die Art und Weise wie der Autor  hier seine Sätze formuliert. Die ersten Seiten habe ich schon zum einlesen gebraucht, aber dann macht einem dieser Schreibstil einfach nur noch Spaß. Ich möchte hier gerne mal einen Satz zitieren. Seite 102 Anfang Kapitel 23: „Es lässt sich, falls man eine von Handlungsabläufen und den darin verwickelten oder manchmal auch agierenden Charakteren getragenen Geschichte zum Besten geben will, nie ganz vermeinten, das Interesse des Lesers nach Beschreibungen äußerlicher Personenmerkmale zu befriedigen.“ Mit diesem und ähnlichen Sätzen bezieht uns Guido M. Breuer als Leser immer direkt mit ins Geschichte ein.

Der Aufbau der Geschichte ist von Anfang bis zum Ende hin in meinen Augen stimmig und gelungen.

Ich vergebe 4,5 Sterne

Stern_Bewertung_4-5

~BL

Rezension „Die Priesterin der Kelten“ von Sabine Altenburg

Klappentext,

„Und das Orakel spricht: Wie Du Dich auch entscheidest, Deine Wahl wird falsch sein …Die junge Malerin Hannah zieht sich aus Köln auf einen alten, einsam gelegenen Hof im Herzen der Eifel zurück, um eine gescheiterte Beziehung zu verarbeiten und sich ganz dem Malen zu widmen. Als sie meditiert, um ihre Kreativität anzuregen, taucht sie plötzlich in eine zweitausend Jahre zurückliegende, vergessene Welt ein, schlüpft in die Rolle der keltischen Priesterin Amena und erlebt mit, wie deren Stamm von den römischen Legionen unter ihrem Feldherrn Gaius Iulius Caesar angegriffen wird und sich verzweifelt zur Wehr setzt.Zunächst sträubt sich Hannah gegen die seltsamen Erfahrungen, die sie während der Meditation macht. Bald jedoch läßt sie sich von den dramatischen Ereignissen in ihren Bann ziehen und wird Zeugin, wie Amena und ihr Geliebter, der junge König Ambiorix, allen Widerständen zum Trotz entschlossen versuchen, den Untergang ihres Stammes abzuwenden. Doch Caesar ist der mächtigste Feldherr seiner Zeit, und auch der machthungrige Druide Lovernios arbeitet gegen Ambiorix und trachtet ihm sogar nach dem Leben …

Eine packende Geschichte von Liebe, Krieg und Hoffnung, die zwei Jahrtausende überbrückt.“

 die-priesterin-der-kelten-ebook

 

Mein Lesegefühl

Hier sollten alle Leseratten richtig sein, die ausschweifende Geschichten lieben.

Die  Autorin vermischt in diesem Buch die Lebensgeschichte von Hannah, die sich vor kurzem von ihrem Freund getrennt hat und nun ihr Glück auf einem abgelegenen alten Hof in der Nähe von Bad Münstereifel sucht mit der Geschichte der Priesterin Amena. Diese lebte vor ca 2000 Jahren.

Sehr ausführlich erleben wir, wie Hannah sich auf ihrem neuen alten Hof einrichtet. Sie versucht sich ein neues Leben aufzubauen, in dem Männer eigentlich erst einmal keine Rolle spielen sollen. Sie will sich ganz auf ihre Kunst konzentrieren und hat auch gleich das Glück nach dem beendeten Studium einen Auftrag für einen Kalender zu erhalten. Aber wie so oft im Leben kommt dann vieles ganz anders als Hannah es sich vorstellt. Zum einen tritt Rutger Loewe in ihr Leben und bringt ihre Vorsätze sehr schnell ins wanken. Eigentlich wollte sie sich von Männern fern halten und doch merkt sie schnell das es zwischen Ihr und Rutger zu mehr kommen könnte…

Der zweite Handlungsstrang in dem es um die Kelten Priesterin Amena und deren Geschichte geht wurde sehr gut in Hannahs Geschichte eingewoben. Immer wenn Hannah meditieren will verfällt sie in eine Art Trance und sieht das Leben von Amena vor sich. Zuerst kann Hannah das erlebte überhaupt nicht zuordnen, aber als Sie sich mit Rutger auf eine Wanderung durch den Wald begibt um alte heilige Stätten zu besichtigen, kommt ihr die Gegend mehr als bekannt vor.

In großzügig bemessenen Abschnitten führt uns Sabine Altenburg immer tiefer in die Vergangenheit. Abwechselnd erleben wir die jetzige Zeit um Hannah um dann wieder in Amenas Zeit abzutauchen.

Ich denke diese Geschichte ist eine gelungene Mischung aus Historisch und Gegenwartsroman, wobei ich durchaus der Meinung bin, dass die Autorin viele geschichtliche Hintergründe gut recherchiert hat und gelungen in eine fiktive Geschichte eingewoben hat.Wobei mir aber auch die Lebensgeschichte von Hannah mit den schönen Beschreibungen von Bad Münstereifel und Umgebung sehr gut gefallen hat.

Der Schreibstil ist angenehm und so verspricht das Buch mit seinen  über 700 Seiten einen langen Lesegenuss. Die Autorin beschreibt uns alles sehr großzügig und sehr bildreich.

Von meiner Seite 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Hörbuchrezension „Eifel-Krieg“ von Jacques Berndorf

Verlagsinfo, Klappentext

„In der Eifel herrscht Krieg, und niemand weiß, wo die Fronten verlaufen.

Die friedliche Eifelwelt gerät völlig aus den Fugen: Siggi Baumeister wird schwer verletzt, noch ehe er sich mit den Untersuchungen um einen rätselhaften Toten beschäftigen kann. Sein väterlicher Freund Rodenstock muss nach einem brutalen Überfall sicherheitshalber ins Koma gelegt werden, weil nicht klar ist, ob ihm die Ärzte überhaupt noch helfen können.
Alles dreht sich anscheinend um einen großen Bauernhof, von dem jedermann behauptet, er werde von Neonazis bewohnt. Aber was ist beweisbar? Ein junger Mann wird erschossen, eine Sechzehnjährige schlägt brutal mit einem Axtstiel zu, und ein Unbekannter schießt auf Jäger im Wald.
Mit Sicherheit weiß man: Ein Heckenschütze ist in der Eifel unterwegs, ein Sniper – ein Alptraum für jede Mordkommission. Die Stimmung ist so aufgeheizt, dass junge Mütter ihren Kindern verbieten, draußen zu spielen.“

ISBN: 978-3-95441-142-9

KBV

Sprecher: Jacques Berndorf

Eifel-Krieg von Jacques Berndorf, Cover mit freundlicher Genehmigung von KBV

Eifel-Krieg von Jacques Berndorf, Cover mit freundlicher Genehmigung von KBV

Ich durfte lauschen

Ich bin ein diesen Fan von Jacques Berndorfs Eifel Geschichten. Ich habe  Siggi Baumeiter sehr schätzen gelernt, auch wenn mein erster Versuch mit einem der ersten Bücher irgendwie noch sehr stockend verlaufen ist. Ich konnte mich damals mit dem guten Siggi nicht so wirklich anfreunden…Aus heutiger Sicht kann ich überhaupt nicht mehr sagen, was mein Problem war. Vielleicht war meine Zeit einfach noch nicht reif 😉 Gut dass ich später einen erneuten Versuch gewagt habe.

Ich für meinen Fall habe dann die Hörbücher entdeckt und es ist ein wahrer Genuss sich vom Autor die neuesten Fälle mit und um Siggi Baumeister, Emma und Rodenstock vorlesen zu lassen. Mit den ersten Minuten ist man mitten in der Eifel !!!

Man kann es gar nicht glauben, dass Jacques Berndorf uns mit „Eifel-Krieg“ bereits den 22. Band aus dieser Serie präsentiert. Ich für mich freue mich sehr, dass er seinem Siggi nicht müde wird, ich  möchte auf alle Fälle noch viele Geschichten von diesen liebenswerten Kauz  hören!!!

Auch in diesem Buch gelingt es dem Autor erneut die Landschaft der Eifel wunderbar in die Geschichte einzubetten. Ich sehe beim Hören die Landschaft immer so bildlich vor mir 😉

Auch viele der über die Jahre liebgewonnenen Protagonisten treten in Eifel-Krieg wieder auf, allerdings muss sich Siggi nun von Satchmo trennen. . Ich wünsche ihm alles gute im Katzenhimmel und bin wirklich traurig 🙁  Lieber Jacques Berndorf bitte lass dem Siggi wieder einen Mäusefänger zukommen, nicht nur er braucht das !!! Auch Emma und Rodenstock sind diesmal leider etwas weniger in die Ermittlungen verwickelt…

Ansonsten hat Herr Berndorf diesmal ein brisantes Thema gewählt, aber davor scheut er ja eigentlich nie zurück. Rechtsextremistisches Gedankengut in der Eifel…

An sich ein guter Ansatz und ein wichtiges Thema, allerdings hat mir die Umsetzung des Themas zum Ende hin nicht ganz so gut gefallen, ich denke hier hätte er doch etwas mehr rausholen können. Der Schluss wirkt etwas überzogen, aber alles in allem möchte ich auch diesen Teil der Serie nicht missen 😉

Von meiner Seite knappe 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Die Rosenzüchter von Maria Laach“ von Hubert vom Venn

Verlagsinfo, Klappentext

„»Der umtriebige Monschauer Lokaljournalist Charly Nusselein und Gottfried Zimmermann, einziger Kripomann auf weiter Nordeifeler Flur, ermitteln wieder. Diesmal geht es um eine verkohlte Leiche, die in einem niedergebrannten Blockhaus bei Hirschrott gefunden wird. Schnell führt die Spur in die „hohe Politik“ und zu alten Männern, die sich – über alle ideologischen Grenzen hinweg – verbündet haben. Dabei liegt der Grund für die scheußliche Tat Jahrzehnte zurück – als ein alter und ein junger Mann im Kloster Maria Laach Rosen züchteten.“

ISBN: 978-3-89801-064-1

Rhein-Mosel-Verlag

 

Die Rosenzüchter von Maria Laach von Hubert vom Venn, Cover mit freundlicher Genehmigung von Rhein-Mosel-Verlag

Die Rosenzüchter von Maria Laach von Hubert vom Venn, Cover mit freundlicher Genehmigung von Rhein-Mosel-Verlag

Mein Eindruck

Hier ist nun ein erster kleiner Schatz den ich auf der FBM 2013 entdeckt habe. Wir haben es hier mit einem Buch aus dem Rhein-Mosel-Verlag zu tun.

Der Autor Hubert vom Venn war mir bereits durch das eine oder andere Hörbuch ein Begriff. Seine Krimis spielen gerne im schönen Monschau und dies ist für mich einer der schönsten Orte in der Eifel. Ich glaube ich muss nicht mehr erwähnen dass ich die Eifel mag 😉

Auf der Messe durfte ich einige Worte mit dem Autor wechseln, und als er mir erzählte das „Die Rosenzüchter von Maria Laach“ auch ein klein wenig in dem Örtchen Phillipstal (Hessen) spielt war ich schon gefangen. Hubert erzählte mir das das durch die  damalige Grenze geteilte Haus eine Rolle im Roman spielt. Dieses Haus haben meine Eltern auch oft mit mir und unserem Besuch aufgesucht. Es war für viele Menschen ein „Ausflugsziel“  man hat von hier aus nach Vacha sehen können und sich oft gewünscht einmal über die Brücke hinüber zu gehen. Schön dass dies nun für alle Menschen möglich geworden ist.

Kommen wir nun zum Buch. Die Hauptperson, Charly Nusselin ist schon ein  Original, würde ich jetzt mal so sagen wollen. Dieses Buch ist bereits der sechste Fall in dem der Journalist von „Der Hammer“ mit ermitteln darf und muss. Wieder mit an Bord ist Nusselins Kater Incitatus, dieser trägt zwar nicht zur Auflösung des Falles bei, ist aber dennoch ein entscheidender Charakter. Zusammen mit Kriminalkommissar Gottfried Zimmermann und der jungen Gaby Armbruster (Redaktionshospitantin) müssen sie einen sehr kniffligen Fall lösen. Es gibt einen Hausbrand, in dem abgebrannten Haus findet sich ein Toter mit einem auffälligen Ringellsocken, auch zu sehen auf dem wunderbar gestalteten Cover. Weiter gibt es einen verschwundenen älteren Herren…Im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass die Miete für das abgebrannte Häuschen vom Bundeskanzleramt gezahlt wird. Warum und weshalb das so ist bleibt unseren wackeren Helden natürlich nicht lange verborgen. Mit seinem unnachahmlichen Charme gelingt es Nusselin selbst bis in politische Kreise vorzudringen um an Informationen zu gelangen.

Wir haben es hier mit einem schönen Eifelkrimi zu tun der Land und Leute ausführlich beschreibt. Der Schreibstil von Hubert vom Venn ist flüssig und angenehm. Oft muss man allerdings einige Minuten innehalten, da man doch über viele gelesene Zeilen erst einmal schmunzeln muss, wenn nicht gar lachen, so ging es mir jedenfalls. Ich hätte gerne mehr über Phillipstal gelesen, aber ansonsten haben mich die 171 Seiten wunderbar unterhalten. Auf den letzten drei Seiten finden sich einige wichtige hinweise. Wir haben hier ein Personenregister und noch einige andere Anmerkungen des Autors. Es darf also gerne schon mal auf den hinteren Seiten gelunst werden 😉 Ich verkneife mir das ja im allgemeinen, da ich immer Angst habe etwas Entscheidendes zu erspähen was ich zu Anfang des Buches nicht wissen möchte…Hier lauter die Empfehlung ruhig schon mal ab Seite 172 anlesen, es ist „ungefährlich“.

Ich vergebe gute 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Des Teufels Gold“ von Ursula Pauls

Verlagsinfo, Klappentext

„Josephine, genannt Josie, hat es endlich gefunden! Das Haus ihrer Träume. Hier, in diesem kleinen Eifeldorf, glaubt sie, all ihre Vorstellungen von einem neuen Leben verwirklichen zu können und vielleicht sogar den Dämonen ihrer Vergangenheit zu entfliehen.

Doch das Haus sei verflucht. Sagen die Ältesten im Dorf.
Schon seit hunderten von Jahren, seit der Franzosenzeit. Denn in jener Zeit habe dort der Teufel gehaust, sitzend auf seiner Truhe voller Gold.

Uralte Geschichten. Erfundene Legenden und Sagen.

Dennoch soll Josephine Dinge erleben, die ihr das Blut in den Adern gefrieren lassen …“

ISBN 978-3-940760-41-8

SMO

Des Teufels Gold von Ursula Pauls, Cover mit freundlicher Genehmigung von SMO

Des Teufels Gold von Ursula Pauls, Cover mit freundlicher Genehmigung von SMO

Buchiges von mir

Ich glaube ich habe es bereits erwähnt 😉  ich mag die Eifel. Hier habe ich beim SMO Verlag eine für mich neue Autorin entdeckt.

Schon auf den ersten Seiten offenbart sich die geschichtsträchtige Vergangenheit der Eifel. Es geht zurück ins Jahr 1644, Aufruhr herrscht im kleinen Eifeldörfchen, der Teufel, er soll verbrannt werden. Das ist der Auftakt zu einer Geschichte die bis ins Jahr 2011 ihren Lauf nimmt.

Josephiene, die sich aber lieber als Josie sieht, kommt mit den Menschen nicht wirklich klar. Ihr sind die Tiere die angenehmeren Zeitgenossen. Zwei Hunde und zwei Pferde gehen mit ihr durchs Leben. Nun hat sie in einem kleinen Dörfchen in der Eifel ein kleines Häuschen für sich entdeckt. Hier können ihre Träume wahr werden. Hier wäre Platz für die Pferde und die Hunde könnten toben und spielen. Alles scheint wunderbar. Auch für die Renovierungsarbeiten ist gesorgt. Einen Freund hat Josie, Johannes, er geniest ihr Vertrauen und kann alle Renovierungsarbeiten durchführen. Und plötzlich ist er tot…

Für Josie ist es nicht einfach im Dorf Fuss zu fassen, es sind halt schon besondere Menschen dort…

In regelmässigen Rückblenden erfahren wir immer Stück für Stück aus der Vergangenheit des Hauses und ihrer Bewohner.

Diese Rückblenden hat die Autorin gekonnt in die Story eingebunden. Immer wieder erzählt der alte Pit seinem Enkel Marcel von den Geschehnissen aus dem Dreissigjährigen Krieg. So fügt sich alles nahtlos ineinander. Der Mord an Johannes steht mit den Geschehnissen von damals in Verbindung und der Kreis schliesst sich.

Für mich war es mit diesem Buch endlich wieder ein kleiner Urlaubstrip in meine schöne Eifel. Der Schreibstil hat mir zugesagt und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Hier gibt es nicht nur den Krimi, nein auch ein Ausflug ins Historische wurde in dieser Geschichte untergebracht. Die Protagonisten hat Ursula Pauls sehr schön herausgearbeitet und für mein Gefühl sehr liebevoll „ausgestattet“.

Ich möchte gerne 5 Sterne vergeben für ein gelungenes  Krimi Debüt.

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

Rezension „Der Tote am Zülpicher See“ von Andrea Tillmanns

Verlagsinfo, Klappentext

„Luisa Weinstrauß ist eine ganz normale Musiklehrerin mit einem nicht allzu aufregenden Leben – bis sie zufällig am Zülpicher See über einen Toten im Römerkostüm stolpert.
Unversehens findet sie sich mitten in einem Kriminalfall wieder, in dem der Nachbarssohn zu den Hauptverdächtigen zählt.
Bei dem Versuch, seine Unschuld zu beweisen, merkt sie erst zu spät, dass sie dem Täter schon viel zu nah gekommen ist …“

ISBN 9- 783938065990

Wurdack

Der Tote im Zülpicher See von Andrea Tillmanns, Cover mit freundlicher Genehmigung von Wurdack

Der Tote im Zülpicher See von Andrea Tillmanns, Cover mit freundlicher Genehmigung von Wurdack

Ich habe gelesen

Andrea Tillmanns hat hier einen schönen, netten Krimi geschrieben.

Die Autorin schickt in diesem Krimi nicht die Polizei auf Mörderjagd, sondern  hier darf Luisa Weinstrauß die Hauptfigur sein.

Luisa ist eine sympathische Zeitgenossin, in deren Leben es eigentlich keine wirklich aufregenden Dinge gibt. Ihr ist die große Musiker Karriere nicht vergönnt gewesen und so unterrichtet sie Musik  in Zülpich. Alle Schüler kann sie zu Fuß erreichen und im Moment hat sie Rolf, den Nachbarshund, zur Pflege. Bei einer morgendlichen Gassirunde wird Luisas Leben ziemlich aus der Bahn geworfen. Rolf findet einen ermordeten jungen Mann. Wie sich später herausstellt, war dieser mit den Nachbarskindern befreundet. Die Jugendlichen waren gemeinsam auf einer Karnevalfeier und sind dann zusammen nachhause gelaufen. Der Sohn der Nachbarin ist der Hauptverdächtige und Luisa versucht durch eigene Nachforschungen ihrer Freundin zu helfen. Beide glauben an die Unschuld des Jungen. Doch dann landet ein Drohbrief in Luisas Briefkasten, anscheinend ist sie dem Mörder sehr Nahe gekommen.

Der Schreibstil ist angenehm und man findet in diesem Krimi gute Unterhaltung. Allerdings sollte man nicht auf der Suche nach dem bluttriefenden Thriller sein, den den finden wir hier nicht. Andrea Tillmanns baut ihren Krimi auf das örtliche Zusammenspiel der Menschen auf. Sehr schön beschreibt sie die Landschaft und die Menschen. Für mich war das Lesen wie ein kleiner Eifelurlaub.

Ich vergebe 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

Wer mehr über Andrea Tillmanns erfahren möchte darf gerne hier nachlesen.

http://www.leseleidenschaft.de/w-w-w/andrea-tillmanns/

~BL 

 

Rezesnion „Eifelmord“ von Peter Splitt

Verlagsinfo, Klappentext

„Ein sadistischer Serienmörder, mit einer Vorliebe für blonde

Frauen, treibt in der Eifel sein Unwesen. Der undurchsichtige

Eifelmord vonPeter Splitt, Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Eifelmord vonPeter Splitt, Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

Krimiautor Adrian Ackermann ist schnell als Hauptverdächtiger

ausgemacht, hat er doch minutiös den Tatverlauf in einemseiner

Bücher beschrieben und profitiert scheinbar vom Tod seiner Frau.

Der zunächst klare Fall entwickelt sich jedoch völlig anders …

 

Eifelmord greift die aktuelle Diskussion der Sicherungsverwahrung

auf und beleuchtet die Thematik von unterschiedlichen

Seiten. Ein Buch, das Niemanden unberührt lassen wird.“

ISBN 9783943758283

 

Mein Lesen

Hm, hier habe ich mich ehrlich gesagt ein wenig schwer getan. Das Thema  recht aktuelle Thema „Sicherheitsverwahrung“ finde ich wirklich sehr ansprechend um es in einem Krimi umzusetzen. Allerdings habe ich wirklich einige Seiten gebraucht um in die Geschichte einzutauchen. Man lernt am Anfang gleich eine Menge Personen kennen, die man im Laufe der Geschichte immer im Auge behalten sollte. Die Beschreibungen der Eifel finde ich gut getroffen. Auf der einen Seite erleben wir die Menschen, die auf ihre Weise schon ein ganz besonderes Völkchen sind, besonders wenn es sich um die Einwohner der kleineren Ortschaften handelt 😉 . Dann spielten viele Orte eine Rolle, die ich bereits selber besucht habe, dadurch wurden die Zeilen zu einem kleinen Eifelkurzurlaub. Dem Autor gelingt es im Laufe der Seiten einige falsche Fährten zu legen. Ich für mich fand leider einige Passagen dann doch etwas undurchsichtig, was aber dem Lesevergnügen insgesamt keinen Abbruch verursachte.

Ich vergebe 4 Sterne, allerdings knapp 😉

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Hörbuchrezension „Totenmaar“ von Jörg Kleudgen & Michael Knoke

Totenmaar von Jörg Kleudgen und Michael Knoke, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Action Verlag

Totenmaar von Jörg Kleudgen und Michael Knoke, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Action Verlag

buecherloewegeheimtipp

Verlagsinfo, Klappentext

„Mit und um Roland Block geschehen unerklärliche Dinge. Als ihn sein Hausarzt vom Dienst freistellt, beschließt er, auf einer Fahrt durch die Eifel die Orte seiner Kindheit aufzusuchen und die Ursache seiner Erkrankung zu finden. Erstes Ziel dieser Reise ist Monschau. In der alten Tuchmacherstadt begegnet er erschreckenden Phänomenen, die ihn nur noch mehr verunsichern. Er begibt sich nach Kronenburg und lernt dort die hübsche Buchhändlerin Viola kennen. Zusammen verbringen die beiden unbeschwerte Tage, doch als Roland in einem Bildband über die Eifel eine Fotografie des Totenmaares entdeckt, erfasst ihn eine unerklärliche Unruhe, die ihn zur Weiterreise zwingt. Wenig später kommt es in der kleinen Kapelle des untergegangenen Ortes Weinfeld am Totenmaar zu einer schicksalhaften Begegnung.

Sprecher: Linus Kraus

Mastering: Toneblasphemy

Cover: Mark Freier

Format: MP3 – DVD-R

ISBN 978-3-86210-515-1       ACTIONVERLAG“

Das Totenmaar Photomontage von Andreas Heidt

Das Totenmaar Photomontage von Andreas Heidt

Mein Eindruck

Ich war mit den ersten Minuten dieses Hörbuches zurück in der Eifel.

Monschau

Monschau

Ich habe die Gassen Monschaus vor mir gesehen, den Senfgeschmack auf der Zunge verspürt. Linus Kraus hat es geschafft mich mit seiner angenehmen Stimme ganz in dieses Hörbuch zu ziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als dann die Passagen zum Totenmaar kamen bin ich ganz in meine Gedankenwelt versunken.

Ich habe den Ort gespürt, ich war in diesem Moment mit Roland am Ufer des Maares.

Auch die kleine Kapelle ist da, sie ist  mir ganz nah….so mystisch, so geheimnisvoll, so ruhig…

 

 

 

 

 

Dann reist Roland weiter zum Kloster Himmerod…Auch mit diesem Ort verbinden mich sehr viele Erinnerungen.

Ich muss diesen Artikel einfach mit einigen Bildern bestückten. Mir sind die Orte einfach so vertraut und ich möchte Euch mit den Bildern das Hörbuch einfach noch näher bringen 🙂

Aber ich glaube ich sollte euch auch mal etwas von dem Gesammteindruck erzählen und euch nicht nur Pausenlos von der Schönheit der Eifel vorschwärmen;-) .

Ich finde dieses Hörbuch ist auf alle Fälle genau das richtige für alle Vielhörer, die einfach mal Lust auf auf ein etwas anderes Hörbuch haben. Hier haben wir es nicht mit dem üblichen „Einheitsbrei“ zu tun. Die Stimme des Sprechers ist eindringlich, aber definitiv nicht aufdringlich. Wenn man wie ich ein Vielhörer ist, hat man manchmal das Problem bestimmte Romanfiguren mit einem bestimmten Sprecher zu verknüpfen ( mir geht es oft so und dann habe ich manchmal Schwierigkeiten mit meiner Orientierung) . Hier erwartet uns eine ganz frische Stimme 😉 .

Auch die mystische Thematik des Hörbuches zeigt deutlich mal eine ganz andere Hörperspektive an. Dieses Hörbuch finde ich sehr atmosphärisch, zum Teil schon gruselig. Für mich sticht es ganz klar aus der Masse der Hörbücher heraus.

Deshalb möchte ich es mit buecherloewegeheimtip kennzeichnen. Für mich war es eines der besten Hörbücher welches ich 2012 gehört habe.

Aber Vorsicht, wer eine ganz reale Story hören möchte ist hier fehl am Platz.

An dieser Stelle ein ganz besonderen Dank an den Action Verlag.

Ich vergebe gute 5 Sterne

~BL

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