Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft
Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL
Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Seiten

Droemer Knaur

Rezension „Zersetzt“ von Michael Tsokos und

Verlagsinfo, Klappentext

„True-Crime-Thriller

BKA-Rechtsmediziner Dr. Fred Abel arbeitet unter Hochdruck an einem großen Fall: Ein winziger Einstich in der Kniekehle eines Toten verrät ihm, dass einer der gefährlichsten Killer der letzten Zeit weiterhin sein Unwesen treibt. Doch bevor Abel ihn stoppen kann, wird er in heikler Mission in den osteuropäischen Pseudostaat Transnistrien geschickt. Dort soll er zwei Mordopfer identifizieren, die in Kalkfässern gelagert wurden und fast vollständig zersetzt sind. Plötzlich steht Abel im Fadenkreuz eines politischen Komplotts. Während einer mörderischen Verfolgungsjagd durch das transnistrische Grenzland muss er seine ganz besonderen Fähigkeiten einsetzen. Und gleichzeitig kämpft in Deutschland das jüngste Opfer des Psychopathen in einem Keller um sein Leben …“

Seiten: 432

ISBN:  978-3-426-51877-9

Droemer Knaur

Zersetzt von Michael Tsokos und Andreas Gößling, Cover mit freundlicher Genehmigung von Droemer Knauer

Zersetzt von Michael Tsokos und Andreas Gößling, Cover mit freundlicher Genehmigung von Droemer Knauer

 

 

Dies ist bereits der zweite Fall, in dem der Rechtsmediziner Fred Abel  seinen Job machen darf. Man muss aber „Zerschunden“ nicht gelesen haben um mit „Zersetzt“ klar zu kommen. Die Protagonisten werden auch hier ausreichend beschrieben. Beide Teile sind in sich abgeschlossen.

Auch in diesem Teil geht es wieder sehr direkt und blutig einher, daher ist auch dieses Buch ganz sicher nichts für „Warmduscher“ !

Man merkt auch diesmal das Michael Tsokos schon weiss von was er schreibt. Als Rechtsmediziner erlebt er bestimmt sehr viel und nichts ist erschreckender als die Realität.

Der Schreibstil ist flüssig und man ist als Leser bereits mit den ersten Seiten mitten drin. Die Kapitel sind eher kurz und daher möchte man doch immer noch schnell ein weiteres lesen 😉 Mir hat hierbei besonders gut gefallen, das die Kapitel aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben sind. Auch wenn dies nicht immer einfach ist, kann man doch gut umschalten und die jeweilige Sicht der Personen auf sich wirken lassen. Aber wie gesagt, es geht hier wirklich blutig und heftig her. Ich habe bei der einen oder anderen Szene echt eine Pause machen müssen, obwohl ich sonst eher zu der „harten“ Fraktion gehöre…

Eigentlich besteht der Thriller aus drei einzelnen Geschichten, die aber doch miteinander verwoben sind.

Abel wird in den  osteuropäischen Pseudostaat Transnistrien geschickt. Dort soll er zwei männlicher Leichen identifizieren…Leider steht Abel dann sehr schnell mitten in einem politischen Komplott. Mir war es dann zeitweise ein wenig zu viel, wie Abel da versucht seine Haut zu retten. Aber gut, ein Thriller darf, muss und soll für mich auch nicht wirklich nur authentisch daher kommen 😉

Aber auch in Deutschland geht das morden in Abel Abwesenheit weiter. Waterboarding, eine Foltermethode die grausamer nicht sein könnte.

Der dritte Handlungsstrang beschäftigt sich mit einer jungen Frau, die in einem Keller um ihr Leben kämpft. Besonders diese Kapitel sind mehr als eindringlich.

Rasant, grausam und blutig sind für mich die Stichworte zu diesem Buch.

Ich bin schon sehr gespannt auf den dritten Teil, der eventuell schon Anfang 2017 erscheinen wird.

Stern_Bewertung_4-5

~BL

Rezension „Digitaler Burnout“ von Alexander Markowetz

Verlagsinfo, Klappentext

„Warum unsere permanente Smartphone-Nutzung gefährlich ist

Zusammen mit seinem Team hat Professor Markowetz eine App entwickelt, die das Verhalten der 40 Millionen Smartphone-Nutzer dokumentiert. Er kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Drei Stunden täglich befassen wir uns im Schnitt mit unserem Smartphone, 55 Mal am Tag nehmen wir es zur Hand. Ständig sind wir abgelenkt, unkonzentriert, gestört. Welche dramatischen Folgen die digitale Permanenz für unsere Gesundheit, unser Leben und unsere Gesellschaft hat und was wir dagegen tun können – diesen Fragen geht Alexander Markowetz in seinem brisanten Buch auf den Grund.“

Seiten: 224

ISBN: 978-3-426-27670-9

Droemer

Digitaler Burnout von Alexander Markowetz, Cover mit freundlicher Genehmigung von Droemer Knaur.

Digitaler Burnout von Alexander Markowetz, Cover mit freundlicher Genehmigung von Droemer Knaur.

Dieses Buch ist wirklich empfehlenswert!

Sehr lange Zeit habe ich mich gegen die Nutzung eines Handy gewehrt, die Geräte waren schon eine ganze Weile zu einem halbwegs vernünftigen Preis am Markt erhältlich als ich immer noch keines haben wollte. Bis mir dann auf dem Nachhauseweg von der Arbeit etwas passiert ist, was  mich dann doch dazu bewogen hat ein Handy bei mir haben zu wollen. Wie das so ist kamen dann im laufe der Jahre auch immer neuere Modelle in meinen Besitz, aber auch das erste Smartphone liess auf sich warten…Ich denke meine „freie“ Zeit war deutlich mehr damals.

Mir ist bereits selber aufgefallen, das mit den neuen Smartphones und den ganzen Möglichkeiten im Sozialmedia Bereich zwar tolle Möglichkeiten geboten werden immer mit Freunden in Kontakt zu bleiben, aber das eben auch eine ganze Menge Zeit verdödelt wird.

Früher habe ich während einer Pause immer wieder zu einem Buch gegriffen und mich einfach mal dem Stress entzogen, mich mit meinem Buch in eine andere Welt verkrümelt. Heute nutze ich Pausen immer öfter um im PC oder im Smartphone erst mal die neuesten Nachrichten aus dem Sozialmedia Bereich zu checken. Leider entspannt dies weder den Geist noch den Körper.

Ich wollte einfach mal ein wenig mehr zu diesem Thema erfahren und finde das Buch von Alexander Markowetz wirklich gelungen. Der Schreibstil ist einfach und flüssig, er vermeidet hochtrabende Umschreibungen sondern nennt die Dinge beim Wort. Das hat mir gefallen!

Das Buch ist in 8 verschiedenen Kapitel aufgeteilt. Hier fangen wir mit „Der digitale Burnout“ an. Dort schildert der Autor im allgemeinen wie das mit den Kollektiven Funktionsstörungen so  ist. Wir lesen wie schnell der technische Fortschritt gerade im Bereich der Handys und der Pcs voranging. Kapitel 2 heißt „Der Spielautomat n der Hosentasche“ Ich selber gehöre jetzt eher weniger zu den Spieltypen, ich nutze dann das Handy eher um Nachrichten aller Art zu checken 😉 Aber auch ich hatte schon das eine oder andere Spiel installiert, welches ich zum Beispiel auf längeren Autofahrten als Beifahrer dann gespielt habe. Weiter geht es mit „Der fragmentierte Alltag“ Hier wurde mir erst mal wirklich bewusst wie oft ich selber meinen Tagesablauf unterbreche um etwaige Mails oder sonstige Nachrichten zu lesen. Ich habe allerdings für mich das Glück, das an meinem Arbeitsplatz Handyverbot herrscht, so das ich hier gar nicht erst in die Versuchung gerate meine momentane Beschäftigung zu unterbrechen. In Kapitel 4 geht es um „Die pausenlose Gesellschaft“. Sehr oft können wir gar nicht mehr ohne unsere Smartphones auskommen, das geht oft schon zum Frühstück los…da wird dann nebenbei schon mal gesurft, gecheckt und gespielt. Ein wirklich ruhiger Start in den Tag gibt es dann in diesem Sinne schon gar nicht mehr. Wir sind immer wieder unter Druck…nur mal eben schnell drücken und nachsehen ob vielleicht etwas auf uns wartet…So entsteht auch immer wieder das Gefühl des Unglücklich seins…nix neues, keine Nachricht …Ab Seite 117 erfahren wir in „Die digitale Diät“ dann den einen oder anderen Rat mit dem es uns gelingen kann die Nutzung der digitalen Errungenschaften wieder auf ein niedrigeres Maß zu reduzieren. „Betriebsschaden“ ist dann das 6. Kapitel. Auch ich kenne mittlerweile Kollegen die der Meinung sind alles und jedes mit einer Mail an jedermann zu senden. Sehr oft ist dies eher Kontraproduktiv, da sehr oft ganz viele mit Mails „zugemüllt“ werden, mit denen sie eigentlich gar nichts zu tun haben. Es kostet Zeit diese zu lesen um sie dann eventuell  gar zu löschen. In Kapitel 7 „Smart Kids“ geht es dann darum, wie wir unsere Kinder schützen und sensibilisieren können. Fakt ist, ohne Handy geht heute fast gar nichts mehr, allerdings sollten wir unseren jüngsten eben auch noch andere Werte vermitteln und gemeinsam mit ihnen eine gesunde Handnutzung anstreben. Das letzte Kapitel zeit uns dann den „Ausblick“ in die Zukunft.

Ich selber hatte ja schon vor der Lektüre des Buches, das Gefühl, das mein Handy mir oft meine Zeit stiehlt, aber mal ganz ehrlich 😉 man redet sich da auch gerne mal was schön…Ich selber habe jetzt einige Regeln für mich aufgestellt und versuche ganz gezielt immer wieder eine Pause einzulegen. Mir zum Beispiel in der Pause nur einen gewissen Zeitrahmen zum checken der Neuigkeiten einzuräumen um dann wirklich noch mal für einige Minuten zum Buch zu greifen. Es klappt  nicht immer, aber immer öfter.

Ich denke dieses Buch kann dem einen oder anderen Leser vielleicht die Augen öffnen und ihm aufzeigen, dass man näher am digitalen Burnout ist, als man denkt…

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Devil’s River“ von Thomas Thiemeyer

Verlagsinfo, Klappentext

„Es bedarf eines Ungeheuers, um ein Ungeheuer zu töten…
Kanada 1878. River, eine junge Frau vom Stamm der Ojibwe, muss miterleben, wie ihr Dorf von etwas heimgesucht wird, das kein Mensch sein kann. Die Hütten von einer gewaltigen Kraft zerstört, Männer und Frauen grausam ermordet, scheint eine uralte Legende zum Leben erwacht zu sein. River schwört Rache – und verbündet sich mit einem gesuchten Mörder.
England 2015. Durch den Tod ihrer Großmutter aufgerüttelt, begibt sich die Studentin Eve auf die Spur eines Familiengeheimnisses, das in der kanadischen Wildnis wurzelt …“

512 Seiten

ISBN:SBN: 978-3-426-51715-4

Knaur

Devil's River von Thomas Thiemeyer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Knaur

Devil’s River von Thomas Thiemeyer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Knaur

Ich habe mich seit langem mal wieder bei einer Leserunde angemeldet. Dies hatte für mich mehrere Gründe 😉 Zum einen mag ich die Seite  http://www.katzemitbuch-forum.de super gerne und stöbere da immer mal wieder, zum anderen habe ich bereits einige Bücher von Thomas Thiemeyer gelesen und sie haben mir immer gefallen. Das Sahnehäubchen war dann allerdings das der Autor diese Leserunde begleitet hat und uns Lesern immer für Fragen zur Verfügung stand. Solch ein direkter Austausch mit dem Autor bitte dann noch mal ein ganz anderes, viel intensiveres Lesevergnügen möchte ich meinen.

Wie gesagt habe ich bereits verschiedene Titel aus der Feder von Thomas Thiemeyer gelesen. Ich liebe die Serie Chroniken der Weltensucher aber auch die verschiedenen Thriller wie Magma, Nebra, Vallhalla finden sich in meinen Bücherregalen.

 

Der Einstieg beginnt in der Gegenwart. Eve s Großmutter Lizzy ist verstorben, während der Testamentseröffnung stellt sich heraus das Eve Lizzy s Haus erbt. In einem letzen Brief von Lizzy bekommt sie deren Botschaft überbracht. Mit ihrer besten Freundin Rita fährt sie und das Haus und stöbert ein wenig durch die Schätze von Lizzy. Auf dem Dachboden finden sie dann eine alte Truhe und auf Lizzy s letzen Wunsch hin fängt Eve an in einem alten Buch zu smökern…

Die ersten Seiten liest Eve zusammen mit Rita. Beide werden durch das Büchlein in das Jahr 1878 gezogen. Irgendwie scheint das Buch mit Eve s Vergangenheit zusammen zu hängen, aber die Verbindung ist nicht sofort ersichtlich. Als Rita sich dann von Eve verabschiedet kann Eve die Finger nicht vom Buch lassen. Immer tiefer dringt  sie in das Leben von Blake und River ein.

Anfänglich halten sich beide Erzählstränge noch die Wage. Gegenwart und Vergangenheit scheinen gleichmässig miteinander verwoben. Später tritt Eve und ihre Familie doch in den Hintergrund und das Jahr 1878 nimmt größeren Raum ein. Aber genau so liest es sich auch „richtig“, denn für mich war die Zeit mit River die interessantere. Am meisten hat mich erschreckt, das ich im Laufe des Buches gewisse Sympathien für einen offensichtlichen Mörder entwickelte…Aber durch die Leserunde konnte ich feststellen, das ich da nicht die Einzigste war 😉

Für mich ist das Buch wie eine Geschichte in einer Geschichte. In meinen Augen gelingt es Thomas Thiemeyer beide Stränge stimmig miteinander zu verbinden. Der Teil der im Jahre 1878 spielt liest sich wie ein Western, gekonnt bindet der Autor historische Ereignisse , wie zum Beispiel den Krieg in den Südstaaten mit in die Handlung ein. Auch das Leben der Ojibwe ist gut recherchiert, Thomas Thiemeyer hat uns in der Leserunde einiges zur Recherche erzählt. 

Die verschiedenen Protagonisten sind gut ausgebaut, besonders die Charaktere die im Jahr 1878 eine Rolle spielen. Hier hat Thomas Thiemeyer sein ganzes Können gezeigt. Er beschreibt besonders River und Blake so eindringlich und genau, das man als Leser glaubt man wäre den Beiden schon einmal begegnet. Eve und ihre Familie hätte vielleicht noch etwas plastischer dargestellt werden können, aber für mich war der Handlungsstrang von River der wichtigere Bereich.

Zum Ende hin gelingt es dem Autor beide Handlungsstränge gekonnt mit einander zu verbinden.

Dieses Buch scheint mir kein typischer Thriller zu sein. Zum einen dominieren hier doch der Western ein wenig, zum anderen haben wir auch den Hauch  Mystery. Mir gefällt diese ungewöhnliche Mischung sehr gut, wirklich sehr vielschichtig!

Das Buch hat noch eine Weile in mir nachgehallt und ich denke dieses Buch bietet einiges für die Leser 😉 Hier kommen Westernfans auf ihre Kosten, wer eine Liebesgeschichte sucht wird fündig und wer es gerne mysteriös hat wird auch zufrieden sein. Quasi ein Buch welches viele Geschmäcker vereint und verbindet 😉

 Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Blutrache“ von Attila Jo Ebersbach

Verlagsinfo, Klappentext

„Romeo und Julia am Edersee.
Jule und Patrick sind ein glückliches Liebespaar. Alles könnte perfekt sein, wären ihre Väter nicht bis aufs Blut verfeindet. Nach einem Junggesellenabschied geraten die beiden Väter in Streit. Eine Woche später findet der Ex-Hauptkommissar Arne Guldberg bei einem Segeltörn die Leiche von Lengemann senior im See. Da alle Umstände eindeutig auf einen tragischen Unfall hindeuten, will Franca, Guldbergs Tochter und ebenfalls Kommissarin, den Fall zu den Akten legen. Doch gegen den Widerstand seiner Tochter recherchiert der frühere Ermittler weiter und deckt dabei ein dunkles Geheimnis auf, das die beiden Familien seit Jahrzehnten verbindet…
Nach »Blutzoll« ist »Blutrache« der zweite Fall des Hauptkommissars a.D. Arne Guldberg.“

267 Seiten

ISBN:  978-3-426-43343-0

eRiginal, Knaur eBook

Blutrache von Attila Jo Ebersbach, Cover mit freundlicher Genehmigung von Knaur eBook

Blutrache von Attila Jo Ebersbach, Cover mit freundlicher Genehmigung von Knaur eBook

Es geht wieder an den Edersee 🙂 Ach wie schön 🙂

Auch ich war mit Andi im letzten Jahr mal dort. Hier sind mal einige Bilder für Euch. Ich kann diesen Ausflugsort wirklich wärmstens empfehlen. Solltet Ihr mal in der Nähe sein lohnt sich ein Abstecher garantiert

Edersee

 

Edersee

 

 

 

 

 

 

 

 

Edersee

 

Aber nun zu Attila Jo Ebersbach und seiner Blutrache.

Ich habe mich wirklich sehr darauf gefreut Arne Guldenberg wieder zu treffen. In Blutzoll trat der Kommissar a.D. bereits auf und ich muss sagen auch dieses Buch hat mir richtig gut gefallen. Um so gespannter habe ich auf diesen Teil gewartet, regelrecht darauf gelauert. Schön dass alle wieder mit an Bord sind. Natürlich ist Arne auch diesmal nicht vor seiner Putzfrau sicher, immer noch möchte sie statt Arnes rassiger Freundin viel lieber ihre eigene Tochter in Arnes Bett sehen. Auch diesmal führt dieser Umstand zu einigen Szenen die sehr zum Schmunzeln anregen. Aber wir wollen nicht vergessen, das der Autor uns hier mit einem Krimi verwöhnt. Der Fall in den er diesmal wieder so ganz nebenbei gezogen wird hat es aber auch wirklich in sich.

Da haben wir ein junges Pärchen, eigentlich Romeo und Julia vom Edersee. Sie lieben sich, aber ihre Familien sind seit vielen Generationen verfeindet. Daher müssen sich beide heimlich treffen. Bei einem nächtlichen Stelldichein auf der Liebesinsel werden beide Zeugen eines Mordes…Als ob ihre eigene Lebenssituation nicht schon genug Schwierigkeiten heraufbeschwören würde…Daher schweigen beide zunächst über das Gesehene und die Polizei geht von einem Unfall aus. Doch Guldenberg hegt Zweifel.

Genau wie Jule und Patrick wissen wir eigentlich schon am Anfang wer der Mörder ist, kurz hatte ich Bedenken, das mir nun schnell langweilig werden könnte. Bei den meisten Krimis bleibt der Täter ja bis kurz vor dem Ende unbekannt und man kann im Miss Marple Stil mit raten wer es denn nun war. Hier fällt genau das aus. Wer aber nun einen langweiligen Roman erwartet, ist schief gewickelt. Attila Jo Ebersbach gelingt es Spannung aufzubauen und sie bis zum Ende hin auf ganz hohem Niveau zu halten.

Stück für Stück dröselt er die verschiedenen Familienkonstellationen auseinander. Gut das seine Tochter die amtierende Kommissarin ist, und Arne so ganz dicht an den Ermittlungen bleiben kann. Aber vielleicht ist er dadurch auch zu dicht an der ganzen Sache?

Der Schreibstil ist auch bei Blutrache leicht und flüssig. Mir gefällt bei diesen Edersee  Krimis besonders die Beschreibungen von Örtlichkeiten und Landschaft. Wenn man selber schon mal vor Ort war hat man eine noch viel intensivere Beziehung zu dem Gelesenen. Mein Highlight ist allerdings das „Wiederlesen“ von Heinrich dem achten. Ach wie habe ich gelacht über seine Eskapaden 😉 Ich finde es toll, wie es dem Autor gelingt seine doch sehr eindringliche und erschütternde Grundgeschichte mit so liebevoll gestalteten „Rahmenhandlungen“ aufzupeppen. 

Die Krimis von Attila Jo Ebersbach sind rund und schlüssig und seine Figuren sehr liebevoll ausgearbeitet. Hier findet das Krimiherz alles was es begehrt.

Ich für meinen Teil bleibe Arne treu und möchte noch viel mehr aus der Feder von Attila Jo Ebersbach lesen.

Psssttt, ganz im Vertrauen darf ich hier auch schon ausplaudern, das der Autor fleissig am nächsten Band arbeitet. Wir dürfen uns also schon freuen und gespannt sein.

 

Bewertung: 5 Sterne

 

Nun noch ein Beweis, dass ich wirklich vor Ort war 😉

Edersee

~BL

Rezension „Himmelrot“ von Heiner Meemken

Verlagsinfo, Klappentext

„Klaus Wiesenbach steht am Scheideweg seines Lebens. Genau zu dieser Zeit erreicht ihn eine E-Mail seines alten Freundes Rüdiger, der nicht mehr lange zu leben hat. Er bittet Klaus, für ihn eine Abschiedsfeier mit den ehemaligen Freunden aus der Studentenzeit zu organisieren, die mittlerweile in alle Himmelsrichtungen verstreut leben. Klaus macht sich auf eine Suche, die Rüdigers letzten Wunsch erfüllen soll – dabei erlangt auch Klaus unerwartet Klarheit und gibt seinem Leben eine neue Richtung.“

ISBN: 978-3-426-51437-5

Knaur

 

Himmelrot von Heiner Meemken, Cover mit freundlicher Genehmigung von Knaur

Himmelrot von Heiner Meemken, Cover mit freundlicher Genehmigung von Knaur

Dieses Buch fällt eigentlich so ganz aus meinem gewohnten Beuteschema raus, aber irgendwas am Titelbild hat mich innehalten lassen. Man könnte fast sagen das Buch hat mich ausgesucht. Und was soll ich sagen, ich bin froh darüber 🙂

Im ersten Moment hört sich der Klappentext ja schon sehr traurig und rührig an und das ist sonst so gar nicht mein Lesegeschmack, aber ich muss einfach mal sagen, dass in dieser Geschichte so viel mehr drin steckt. Wir begleiten Klaus auf seinem Weg in die Vergangenheit, aber auch auf dem Weg zu sich selbst.

Rüdigers E-Mail hat Klaus erreicht, als er selber mit seinem Leben nicht mehr so ganz klar kommt, und genau in diesem Moment bittet ihn der Todkranke Freund aus der Studentenzeit um Hilfe.  Damals, da ging es ihnen allen gut, sie waren eine lustige Truppe und nun möchte Rüdiger sie alle bei seiner Trauerfeier haben. Er bittet Klaus alle damaligen Freunde persönlich über Rüdigers Schicksal zu informieren und Klaus möchte ihm den Gefallen gerne tun. So begibt sich der trockene Alkoholiker auf die Suche nach den ehemaligen Freunden quer durch das ganze Land.

Mit ruhigen Worten bringt uns der Autor das Leben von Klaus näher, Rüdiger lernen wir als Leser erst einmal nur über seine regelmäßigen E-Mails kennen. Ich finde das eine gelungene Art und Weise, die sich hier schön in die Geschichte einfügt. Teilweise bekommt man während des Lesens der E-Mails eine leicht melancholische Stimmung und doch gelingt es Heiner Memmken auch immer wieder Kraft und Stärke heraufzubeschwören. Man wünscht sich einfach dass es für Rüdiger doch noch eine Rettung geben kann…

Der Autor schickt Klaus auf seiner Reise von einem Freund zum nächsten. Nicht immer ist das Wiedertreffen nur von schönen Gefühlen begleitet. Nicht jedes Treffen bringt angenehme Erinnerungen zu Tage, ich glaube hier und da hätte sich unser Klaus lieber gedrückt und doch ist es immer wieder spannend zu verfolgen, wie die ehemaligen Freunde sich im Laufe der Zeit verändert haben.

Emotional aufwühlend und doch immer in leisen Tönen wird die Geschichte vorangetrieben. Als Klaus dann über Annemarie stolpert und sie sich einfach seiner Reise an schließt, scheint es auch für Klaus ein Stück weit bergauf zu gehen. Gemeinsam mit der quirligen Schauspieleranwärterin stellt erst ich der Vergangenheit. Auch Annemarie gelingt es mit Klaus ihre eigenen Schatten zu besiegen.

Werden alle Freunde zum rechten Zeitpunkt versammelt sein?

Das Buch wartet mit einem lockeren, offenen Ende auf. Auch das ist eigentlich nicht so ganz mein Geschmack. Ich liebe eher den klaren Abschluss, aber in diesem Fall ist es so genau richtig. Das Buch hallt lange nach.

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Dünentod“ von Sven Koch (skoobe_de)

Verlagsinfo, Klappentext

„Der zweite Fall für das ostfriesische Ermittlerduo Tjark Wolf und Femke Folkmer:
Ein Mann ohne Fingerabdrücke, ein Raum voller Leichen – die Polizei jagt einem Phantom nach, einem Wahnsinnigen, der ein Arsenal von Waffen und Sprengstoff an sich gebracht hat und ein Massaker plant. Bevor die Polizei den Gesuchten fassen kann, entführt er eine voll besetzte Nordseefähre, um sie in die Luft zu jagen. Ermittler Tjark Wolf schafft es in letzter Sekunde, an Bord zu gelangen. Ein perfides Spiel beginnt: Der Attentäter gibt Tjark eine Stunde Zeit, dann will er die Fähre in die Luft jagen…“

432 Seiten

ISBN: 978-3-426-51441-2

Dünentod von Sven Koch, Cover mit freundlicher Genehmigung von Droemer Knaur

Dünentod von Sven Koch, Cover mit freundlicher Genehmigung von Droemer Knaur

Tjark ist zurück 😉

Sven Koch schickt Tjark erneut ins Rennen. Diesmal ist er aber eher Undercover unterwegs, was der Spannung noch mal einen zusätzlichen Kick verschafft.

Mich hat Sven Koch ja gleich mit den ersten Seiten  sehr beglückt. Er lässt Tjark in einem Ferienhaus in Dänemark wohnen. Und so wie Sven Koch die Gegend um den Ringköbing Fjord beschreibt fühle ich mich sofort wie im Urlaub. Ich bin schon oft in diesem Teil von Dänemark gewesen und ich denke Sven Koch auch 🙂

Ich habe Tjark und Femke bereits in Dünengrab begleitet und bin der Meinung dass der Autor hier zwei sehr interessante Protagonisten erschaffen hat. Besonders Tjark macht es dem Leser vielleicht nicht wirklich einfach, aber ich für mich kann doch behaupten, dass er sich irgendwie in mein Herz geschlichen hat. Auch Femke wird in diesem Teil wieder ein wenig mehr ausgebaut. Das wir es bei ihr mit einer sehr starken Person zu tun haben war mir schon in Dünengrab klar. Hier erleben wir nun noch eine gute Weiterentwicklung dieser Figur.

Die Grundgeschichte wurde hier stimmig aufgebaut und die Handlung erschließt sich dem Leser immer ein Stückchen mehr. Grundsätzlich habe ich für mich hier alles gefunden was ein guter Krimi braucht. Es gibt Mord und Totschlag, interessante Figuren, die sehr unterschiedlich angelegt sind und dann gab es für mich auch noch die eine oder andere Szene die ich doch witzig fand 😉

Eigentlich wollte Tjark ja seine Ruhe in Dänemark geniessen, aber als dann auf der Kirmes die Polizistin Ceylan niedergestochen wird und es Femke nur mit Mühe gelingt die Kollegin ins Krankenhaus zu bringen überschlagen sich die Ereignisse. Drogen, Waffen und Motorradbanden…Sven Koch geht in die Vollen…

Mich hat die Story gut unterhalten und wem der erste Teil um Femke und Tjark zugesagt hat, der sollte unbedingt mal reinlesen.

Hier weht einem die Seeluft um die Nase 😉

Und mal ganz nebenbei, wer nicht lesen will muss hören!!! Beide Titel kann man unter anderem bei audible.de als Gesamtlesung herunterladen.

Stern_Bewertung_4-5

~BL

 

Rezension „Rettungsringe“ von Jan Schröter

Verlagsinfo, Klappentext

“ Paul Cullmann ist jegliches Gefühl für die eigene Befindlichkeit abhanden gekommen. 20 Kilo Übergewicht. Ehe und Geschäft kaputt. Er fühlt sich als Treibgut im Strom des Lebens. Wo ist er bloß geblieben, der große Plan?
Auf der Abifeier seines Sohnes beschließt er mit ein paar ehemaligen Klassenkameraden, die missglückte Abschlussfahrt – eine Kanutour auf der Weser – nachzuholen. Drei Frauen, drei Männer, drei Kanus. Eine Fahrt voller Unwägbarkeiten, Turbulenzen und persönlicher Erkenntnisse nimmt ihren Lauf“

320 Seiten

ISBN:  978-3-426-51487-0

Knaur

Rettungsringe von Jan Schröter, Cover mit freundlicher Genehmigung von Knaur

Rettungsringe von Jan Schröter, Cover mit freundlicher Genehmigung von Knaur

 

Leselust

Sommer, Sonne gute Laune 😉  das sind die Schlagworte die mir zu diesem Roman von Jan Schröter so spontan in den Sinn kommen 😉

Nicht das es für die Protagonisten in diesem Roman immer sonnig und lustig daher gegangen wäre…Da kommt schon das eine oder andere Schicksal auf den Leser zu 😉

Vor 30 Jahren waren sie in einer Klasse, damals sollte es zum Abschluss eine Flussfahrt geben…Heute sind unsere 6 Hauptakteure über 50 und plötzlich steht die Flussfahrt mit dem Kanu noch mal als Thema im Raum.

Dieser Roman verbindet einige Genres miteinander. Ich finde hier den Gesellschaftsroman ebenso wie den Krimi, aber auch der Humor ist vorhanden. Eine bunte Mischung.

Eigentlich ist das Lesen dieses Buches ein einziger Spaß 😉  doch wenn sich das Gelesene etwas gesetzt hat und man die Geschichte ein wenig überdenkt, das Schmunzeln sich aus dem Gesicht verabschiedet hat, dann geht einem die Geschichte doch ganz Nahe. Mir ging es jedenfalls so, so viele nicht gelebte Träume des Lebens, so viele verpasste Chancen… Ich habe wirklich auch ein wenig über meine Jugendträume nachgedacht und bemerkt, dass es auch da noch das eine oder andere gibt…Aber Jan Schröter lässt uns hier nicht im Regen stehen. Er zeigt uns mit seinem Buch auf, dass es nie zu spät für unbelebte Träume ist. Auch wenn das Leben einen manchmal in eine andere Richtung treibt, so gibt es immer die Möglichkeit das Ruder noch mal herumzureißen, man muss es nur angehen und manchmal einfach los rudern 😉

Das ist etwas was ich an Jan Schröter so schätze, auf den ersten Blick gibt er uns einen wunderbaren, humorigen Alltagsroman und so ganz hintenrum schleichen sich die großen Wahrheiten des Lebens ein. Ein schönes Buch 🙂

5 Sterne

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Stricken, sticken, strangulieren“ von Tajana Kruse

Verlagsinfo, Klappentext

„Kommissar Seifferheld ermittelt

Kommissar a.D. Siegfried Seifferheld entdeckt in der Cafeteria der Bausparkasse Schwäbisch Hall, von Insidern auch die Büchs genannt, eine Leiche. Kurioses Detail: Die Tote wurde mit einem Gürtel stranguliert, den eine auffällige Elvis-Presley-Schnalle ziert. Ein Fall ganz nach Seifferhelds ­Geschmack! Einziger Wermutstropfen: Ein frisch in die Stadt gezogener Stricker macht Kommissar Seifferheld, seines Zeichens leidenschaftlicher Sticker, das Leben und damit die Ermittlungen schwer.“

336 Seiten

ISBN: 978-3-426-51428-3

Knaur

Sricken, sticken, strangulieren von Tatjana Kruse, Cover mit freundlicher Genehmigung von Knaur

Sricken, sticken, strangulieren von Tatjana Kruse, Cover mit freundlicher Genehmigung von Knaur

Lesegenuss

Endlich ist er wieder da 😉 Seifferheld und seine Familie 😉  Entweder man liebt die Geschichten oder man kann sie überhaupt nicht leiden…Ich denke hier spalten sich die Geschmäcker. Liebhaber wie ich, können es nie erwarten den neusten Band in die Finger zu bekommen. Und ist er dann leider schon wieder ausgelesen geht das hibbeln auf das nächste Abenteuer schon wieder los.

Tatjana Kruse ist in meinen Augen eine Ausnahmeautorin. Sie strotzt nur so vor Kraft und guter Laune und ich finde man darf, nein man muss sie einfach gern haben. Ich hatte mal das Glück bei einer Buchmesse neben ihr zu stehen als sie ihren Seifferheld bei einem Kollegen verteidigte. Originalton :“Lass mir nur mal meinen Stinker in Ruhe!“

Und was soll ich sagen, ein Stinker kann der Seifferheld ja schon manchmal sein, aber ich sag es gleich …ein liebenswerter Stinker 😉

Stricken, sticken, strangulieren ist ja bereits der 5 Fall in dem der stickende Kommissar a.D. sein Können beweisen darf. Er gehört wahrlich noch nicht zum alten Eisen und taugt durchaus zu Höherem.

In diesem Band bekommt Siggi Seifferheld Konkurrenz im Bereich der Männerhandarbeit. Da taucht doch der strickende Arno Siegermann in Schwäbisch Hall auf und schon steht Siggis Welt Kopf, da Siegermann sich auch im Radio breit macht und dort Siggis Sendeplatz mit einnehmen möchte. So geht das aber nicht und dann will Marianne den Stricker auch noch zum gemeinsamen Essen einladen, der arme Siggi, ihm bleibt aber auch nichts erspart.

Wie gut dass dann in der Büchs ein Skelett auftaucht. Schnell ist Siggi mitten im Fall und versucht durch seine Tochter an Insiderwissen aus der Bausparkasse zu gelangen. Gut das Siggi seine Kontakte auch noch zu alten Kollegen aufrecht hält. Wie gewohnt gibt Siggi alles um dem Täter auf die Spur zu kommen. Leicht wird es ihm nicht gemacht, den im Hintergrund managt Siggi ja auch noch so das eine oder andere familiäre Problem. Tja die Seifferhelds sind schon eine bunte Mischung 🙂 Ich liebe diese Familie. All die unterschiedlichen Charaktere, jeder auf seine Art und Weise schrill und bunt und doch liebenswert. Und die Krönung von allem ist Olaf, der wunderschöne Hovawart an dem ein Sänger verloren gegangen ist. Wehe man nimmt ihm seinen rosa Plüschteddy weg.

Aber zurück zum Mord, der Verdächtigen gibt es viele, aber bis Siggi dem wahren Mörder auf die Schliche kommt, gibt es einige skurrile Szenen zu lesen. Ich finde Tatjana Kruse liefert uns hier wieder einen schlüssigen Kriminalfall den sie gekonnt spannend hält. Wie immer kommt bei allem der Humor nicht zu kurz.

Ich habe mich wie schon die anderen vier mal wieder herrlich amüsiert. Ich finde diese Bücher sind einfach „Gute-Laune-Bücher“. Ich für mich, greife gerne immer mal wieder eines aus meinem Regal, wenn ich gestresst oder traurig bin…einige Seiten mit der Familie Seifferheld und der Tag ist gerettet 🙂

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Gewinnspiel Anne Hertz

Nun gibt es für euch noch ein tolles Gewinnspiel 🙂

Ich bin ja am Samstag den 12.10. mit meiner Buchhandlung zur Buchmesse  unterwegs gewesen und unser Buchhändler hat jedem von uns einen Gutschein in die Hand gedrückt und die Überraschung war echt gelungen. Ich durfte mir ein kleines Geschenk bei Droemer Knaur abholen. Dort  bekam ich eine Tasche mit einem tollen Taschenbuch, einer kleinen Schnuckelei und einem Trinkpäckchen…. und das beste…zwei total schöne T Shirts. Eins ist Größe M und eins L. Und das ist Euer Glück !!!

Wir passen leider nicht hinein und haben daher beim Verlag um Erlaubnis gefragt beide als Set hier an euch zu verschenken.

Anne_Hertz_T-Shirt

Nun habt Ihr die Möglichkeit beide Shirts zu gewinnen. Was Ihr dafür tun müsst? Sagt uns einfach ob Ihr schon mal was von Anne Hertz gelesen habt und wenn ja was 😉

Kleingedrucktes:  Die  Verlosung endet am 02.11.2013 um 23:59 Uhr. Bei mehreren Einsendungen entscheidet das Los. Den Gewinner werden wir  per eMail benachrichtigen. (Bitte gebt eine gültige eMail-Adresse an.)  Teilnehmen können alle, die mindestens 16 Jahre alt sind und über eine Anschrift in Deutschland verfügen. Der Name/Nickname des Gewinners wird hier im Blog bekannt geben. Die persönlichen Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet und im Anschluß gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Die Aktion ist nur in Deutschland gültig. Der Gewinn wird unversichert als Warensendung verschickt.

So nun drücke ich einfach schon mal allen die Daumen, die bei dem Gewinnspiel mitmachen möchten   :-)

 

Rezension „Herzblut“ von Volker Klüpfel und Michael Kobr

Klappentext, Verlagsinfo

„Kluftinger ist sich sicher: Bei einem anonymen Handyanruf, der ihn ausgerechnet während einer der gefürchteten Pressekonferenzen seines …

Kluftinger ist sich sicher: Bei einem anonymen Handyanruf, der ihn ausgerechnet während einer der gefürchteten Pressekonferenzen seines Chefs erreicht, wird er Zeuge eines Mordes. „Alpträume von zu viel Schweinsbraten“, tun seine Kollegen diesen Verdacht ab. Kluftinger ermittelt auf eigene Faust und findet am vermeintlichen Tatort jede Menge Blut, aber keine Leiche. Da überschlagen sich die Ereignisse: Mehrere brutale Mordfälle, anscheinend ohne Zusammenhang, erschüttern das Allgäu. Als dann doch noch der Großteil des abgängigen Toten auftaucht und Kluftinger endlich herausfindet, was all die Verbrechen verbindet, ist es fast schon zu spät …
Dabei steht er auch privat unter Druck: Seit Tagen leidet er unter heftigem Herzstechen und befürchtet sofort das Schlimmste. Eine demütigende Untersuchung bei Erzfeind Doktor Langhammer scheint das zu bestätigen. Doch der Kommissar ist entschlossen, das Ruder noch einmal herumzureißen. Aber ob fleisch- und kässpatzenarme Ernährung und ein Yogakurs da die richtigen Mittel sind?“

ISBN:978-3-426-19937-4

Droemer Knaur

Ich habe gelesen

Ich muss sagen, dieser Fall von Klufti konnte mich begeistern. Ich war im Vorfeld etwas skeptisch, da mir der letzte Band irgendwie nicht ganz gefallen hatte.

Sehr schön haben beide Autoren Kluftis Dilemma mit dem Arztbesuch umgesetzt. Die Beziehung von Klufti zu Dr Langhammer ist ja bereits in den vorherigen Büchern ausgiebig thematisiert worden, aber hier treiben die beiden Autoren das ganz noch mal arg auf die Spitze. Der arme Klufti bekommt bei der Untersuchung ein Telefongespräch nur zur Hälfte mit und reimt sich von da an einiges zusammen.

Auch bei diesem Lesen hatte ich die Stimmen der Autoren immer im Ohr. Ich denke wer die beiden einmal bei einer Lesung erleben durfte, oder gar die Hörbücher gehört hat, dem geht beim selber lesen oft das Grinsen nicht aus dem Gesicht.

Der arme Klufti und sein Team werden in diesem Fall doch sehr rangenommen. Es gibt mehrere Leichen (und das bei Kluftis „Leichenunverträglichkeit“) die arg zugerichtet wurden. Zunächst besteht kein offensichtlicher Zusammenhang, aber dank Kluftis feinem Ermittlungssinn und seinem neugewonnen Lebensgefühl dank Yoga findet sich alles zusammen.

Yoga, ein wichtiges Thema in diesem Fall. Allein schon die Unterrichtsstunde mit Langhammer war reines Lachmuskeltraining für mich, aber als dann noch der „Alleinversuch“ von Klufti auf der Herrentoilette zu lesen war, gab es für mich kein Halten mehr 😉

Über den Schreibstil der beiden gibt es glaub ich nicht mehr viel zu sagen…Alles paßt, die Figuren sind liebevoll ausgeschmückt, man denke nur an die zukünftige Schwiegertochter und deren Familie… Dieses Buch sorgt einfach für unbeschwerte Stunden mit leichtgängiger Unterhaltung.

Ich vergebe 5 Sterne

Bewertung: 5 Sterne

~BL

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