Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Seiten

Berlin

Rezension „Märchenwald“ von Martin Krist

Verlagsinfo, Klappentext

„Mitten in der Nacht wird Max von seiner Mutter geweckt. »Seid still«, sagt sie weinend, als sie den Zehnjährigen und seine vier Jahre alte Schwester Ellie in einen Wandschrank sperrt. »Geht zu Opa …«, hören die Kinder sie noch flüstern, dann fliegt krachend die Haustür auf. Ihre Mutter schreit. Ellie weint. Um sie zu beruhigen, erzählt Max ihr die Geschichte vom Märchenwald. Während Max und Ellie auf dem Weg zu ihrem Großvater sind, erwacht auf dem Alexanderplatz eine junge Frau blutüberströmt und ohne Gedächtnis. Im Wedding stehen die Mordermittler Paul Kalkbrenner und Sera Muth vor dem rätselhaftesten Fall ihrer Karriere. Und der Märchenwald birgt nichts Gutes.“

Seiten: 416

ISBN: 13 9783548287645

Ullstein Buchverlage

 

Märchenwald ist bereits der fünfte Band in dem Kommissar Kalkbrenner mit seiner Kollegin Sera Muth Jagd auf die bösen Jungs und Mädchen machen darf. Ich bin eigentlich seit Band eins mit an Bord und immer wieder begeistert.

Martin Krist hat eine Schreibstil, der den Leser einfach mitreißt. Schnell ist man mitten im Geschehen. Auch wenn man hier vielleicht mal anmerken sollte, das Martin Krise seine Thriller nicht einfach so dahin schreibt. Der Leser ist zwar gleich mit den ersten Sätzen „angefixt“, aber man weiß definitiv nicht gleich wohin der Autor mit einem möchte…Martin Krist ist Meister darin, seine Geschichten in unterschiedlichsten Handlungssträngen aufzubauen. Das macht natürlich auch den gewissen „Suchtfaktor“ 😉 immer wieder kommt es zu schnellen und rasanten Szenenwechseln, die Kapitel sind durchgängig kurz und knapp gehalten und man will als Leser einfach immer nur sofort wissen wie der Handlungsstrang weitergeht, beziehungsweise was gerade aus der anderen Ebene passiert. Dadurch kann es durchaus zu Verzögerungen im Schlafrhythmus oder gar zu verspätetem Arbeitsgebinn führen.

Wer hier nicht stahlharte Nerven hat kann das Buch ganz sicher nicht  aus den Händen legen 🙂 Ich empfehle daher unbedingt genügend Lesezeit einzuplanen um das Werk gänzlich an einem Stück geniessen zu können.

Märchenwald ist ein knallharter Thriller, der mich zu weiten Teilen wirklich mit einer Gänsehaut zurückgelassen hat. Besonders da mir bewusst ist, das Martin Krist hier definitiv nicht nur seine Phantasie spielen lies. Mir ist durchaus bewusst das hier ganz reale „Vorbilder“ vor noch gar nicht langer Zeit aktiv waren. Ich möchte auch hier gar nicht so viel über den Inhalt schwadronieren, ich finde ein Thriller muss, soll und darf überraschen. Daher mein Anliegen: kaufen und lesen!

Was ich aber gerne im Vorfeld erwähnen möchte ist die gelungene Ausarbeitung der Protagonisten. Paul Kalkbrenner und sein Team hat man im Laufe der Bände mittlerweile recht gut kennen gelernt. In jedem neuen Band kommt ein wenig mehr aus dem Privatleben zu Tage und das ist für Serienleser wie mich sehr attraktiv. Sollte ein Leser aber mit Märchenwald einsteigen, so wird er keine Probleme mit den Personen haben, ein Einstieg ist jeder zeit zu jedem Band möglich, da alle Bände in sich abgeschlossen daher kommen und alle nötigen Informationen zu den Hauptprotagonisten vorhanden sind. Aber nicht nur um die Hauptdarsteller kümmert sich der Autor fürsorglich, auch alle anderen „Mitspieler“ sind ausführlich und tiefgründig ausgearbeitet. Es gelingt Martin Krist sogar die „großen, bösen Riesen“ so anzulegen, das ich Kurti in mein Herz schliessen musste.

Dieser Buch war einfach wieder nur der Hammer, auch wenn mir zum Ende hin das eine oder andere vielleicht nicht ganz schlüssig erschien. Martin Krist verbindet gekonnt alle Handlungsstränge zu einem Gesamtwerk welches sich „verschlingen“ lassen kann 😉

Von mir eine Kaufempfehlung!

 

VORSICHT SPOILER !!!

 

Ich bin mir nicht ganz sicher was  Martin zu diesem Band inspirierte, aber ich musste schon stark an Hannibal Lector denken. Und ich gebe zu, bei einigen Szenen hat sich bei mir ganz schön doll das Kopfkino eingeschaltet 🙁 . Auch Rotenburg, welches nur knapp 20 Kilometer von meinem Wohnort entfernt liegt hat ja mit dem Thema des Buches vor gar nicht langer Zeit Furore gemacht…

 

Bewertung: 5 Sterne

 

~BL

Rezension „Die Lust des Bösen“ von Cassandra Negra

Verlagsinfo, Klappentext

„Der erste Fall der jungen Profilerin Lea Lands bietet Nervenkitzel pur. In Hitlers ehemaligem Fahrerbunker in den Katakomben unterhalb der Stadt Berlin wird die grauenhaft zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Kurz darauf passiert ein zweiter Mord, der frappierende Ähnlichkeiten mit dem ersten Fall aufweist. Hat es die Berliner Polizei hier mit einem Serienkiller zu tun? Lea Lands ermittelt in der rechten Szene und lernt Jack, den smarten Chef der Nationalpartei, kennen, in den sie sich auf den ersten Blick verliebt und mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Aber dann beschleicht die Profilerin ein dunkler Verdacht: Könnte Jack etwas mit den grauenhaften Morden zu tun haben? Immer tiefer gerät sie im Laufe ihrer Ermittlungen in einen Sumpf aus unvorstellbarem Grauen, Besessenheit, Wahnsinn und nationalsozialistischem Fanatismus.“

476 Seiten

ISBN: 9783952390603

Jerry Media Verlag

Die_Lust_des_Boesen

Mein Lesen

Dieser Titel eignet sich auf keinen Fall mal so zum „Nebenherlesen“ , dazu ist das Randthema welches die Autorin wählte einfach zu wichtig und zu vielschichtig.  Dies ist aber ganz sicher kein Qualitätsmangel sondern soll viel eher darauf hinweisen, dass man sich als Leser die nötige Zeit für dieses Buch nehmen sollte.  Auch möchte ich hier an dieser Stelle noch gerne anmerken, dass es sehr blutig und zum Teil recht heftig einher geht. Auch einige Schilderungen von einigen  Sexszenen sind nicht so ganz ohne. Also bitte vorab beachten!

Gleich der erste Fall für die junge Profilerin Lea Lands hat es in sich. Gerade eben  hat sie die Abschlussprüfung zur Fallanalytikerin erfolgreich gemeistert, schon ist es ihr gelungen die begehrte Stelle im Berliner LKA zu erhalten.  Kaum hat sich Lea  mit ihrem Kollegen Max Hofmann arrangiert müssen sich beide schon um den ersten gemeinsamen Fall kümmern. In der Berliner Unterwelt, in der es immer noch begehbare Tunnel und Bunker gibt, wird eine grausam verstümmelte Leiche gefunden. Im ehemaligen Fahrerbunker von Hitler wurde die Leiche regelrecht künstlerisch drapiert. Nun ist es an Lea sich in den Täter hinein zu versetzen. Warum liegt die Tote unter einem Bild welches die Germania darstellt?  Doch bevor es Lea und Max gelingt dem Täter auch nur ein Stück näher zu kommen, taucht leider schon die nächste Leiche auf.

Es gelingt Cassandra Negra uns  hier einen tiefgründigen und sehr vielschichtigen Thriller  zu präsentieren, der wirklich jenseits des Mainstreams daherkommt. Sie greift das Thema Nationalismus auf eine ganz andere Art und Weise auf und rüttelt so den Leser wirklich durch.

Auch mit ihrer Hauptfigur hat die Autorin eine interessante Persönlichkeit geschaffen.

Der Autorin gelingt es den Leser tief in die menschliche Psyche zu entführen. Sei es indem sie uns mit Max an diversen SM Praktiken teilhaben lässt, oder in meinen Augen noch viel dramatischer aufzeigt, wie der eine oder andere der Nationalsozialisten so tickt…

Ich finde es sehr mutig dieses Thema für einen Thriller auszuwählen.

Der Schreibstil an sich hat mir sehr gut gefallen, aber ich für mich selber hätte auf  den einen oder anderen Nebenstrang  gerne verzichtet, es wurde mir dann zum Teil etwas zu viel, aber das ist mein persönlicher Eindruck.

Bewertung: 4 Sterne

~BL   

 

Rezension „Christiane F. Mein zweites Leben“ von Christiane V. Felscherinow und Sonja Vulkovic

Klappentext, Verlagsinfo

„Das Schicksal der damals 14-jährigen, drogenabhängigen Prostituierten Christiane F. aus »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo« ging um die Welt. Millionen Menschen weltweit sind mit dem Mythos Christiane F. aufgewachsen.
Aber wie ging es weiter?

35 Jahre später erzählt Christiane Felscherinow ihr ganzes Leben. Eine Geschichte von Hoffnung und Hölle, glücklichen Jahren in Griechenland, Überlebenskampf im Frauenknast, Abenteuern unter Rock-Idolen, Literatur-Stars und Drogenhändlern. Im Mittelpunkt aber steht ihr Kampf, trotz aller Rauschgift-Exzesse eine gute Mutter für ihr Kind zu sein. Gemeinsam mit der Journalistin Sonja Vukovic hat sie nun ihr Leben rekapituliert. Das Ergebnis ist eine erschütternde, aber auch hoffnungsvolle Autobiografie. Eine Begegnung mit einer Gesellschaft, die den Rausch auslebt, aber den Süchtigen verachtet. Die Vollendung einer Story, die das Lebensgefühl von Generationen prägte – und damit auch ein Dokument deutscher Zeitgeschichte ist.“

ISBN: 9783943737127

Deutscher Levante Verlag

Christiane F. - Mein zweites Leben von Christiane V. Felscherinow und Sonja Vukovic, Cover mit freundlicher Genehmigung von Deutscher Levante Verlag

Christiane F. – Mein zweites Leben von Christiane V. Felscherinow und Sonja Vukovic, Cover mit freundlicher Genehmigung von Deutscher Levante Verlag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Meinung

Christiane F. Wir Kinder vom Bahnhof Zoo war eines meiner wichtigsten Bücher in der Jugend…Man hat in der Schule den Film gesehen und danach das Buch gelesen. Mich hat das alles damals fasziniert, mitgenommen, erschreckt und doch nicht losgelassen. Zu dieser Zeit gab es in der Bravo ( hüstel….)  auch immer wieder Artikel zu dem Film, den Schauspielern und  auch über die „echte“ Christiane. Mich hat das alles damals so beeinflusst, dass ich alle Zeitungsausschnitte gesammelt habe. Ich hab mich damals an unser alte Schreibmaschine gesetzt und eine Zusammenfassung zum Buch/Film geschrieben. ( Ich werde in den nächsten Tagen mal auf dem Dachboden stöbern und nach diesem Schriftstück suchen. Ich kann mich aber noch gut daran erinnern, dass ich das ganz mindestens dreimal getippt habe, ja, damals gab es nur ein Korrekturband in der Maschine und das sah dann echt doof aus…also ? Fehler gemacht…das ganze noch mal von neuem getippt…)

Als ich nun über das neue Buch von Christiane V. Felscherinov und Sonja Vukovic gestolpert bin stand fest, das MUSS.

Auf 329 Seiten erleben wir Höhen und Tiefen aus dem Leben von Christiane F.

Der Schreibstil ist gut lesbar, aber ich hatte so meine Probleme mit dem ganzen Buch. Klar wollte ich wissen was aus dem Mädchen Christiane F geworden ist. Doch vieles was ich hier gelesen habe hat mir eigentlich eher verwirrt. Da hören wir auf der einen Seite von den vielen coolen Partys mit den Rockstars, wir bekommen erzählt, das Christiane F immer gut von dem damaligen Geld leben konnte, auch heute noch…Dann springt sie von einem Ort zum anderen und auch zeitlich geht es ein wenig hin und her, so mein Eindruck.

Oft ging mir das geschriebene ganz nah, zum Beispiel die Passage mit dem Schwangerschaftsabbruch oder die Passage als ihr der Sohn weggenommen wurde. Doch dann gibt es viele Momente in denen ich mich frage ob das alles wirklich so war und ist…Oder ob hier nur gelungenes Marketing zum Tragen kommt.

Ich kann nicht genau sagen was ich erwartet habe…gut am liebsten wäre mir das Happy End gewesen, klar…“Sie ist clean und hat ein geregeltes Leben gefunden“ …Das diese , meine Wunschvorstellung vielleicht im wahren Leben nicht eben mal so daher kommt mag sein…

Der Mythos Christiane F. ist noch irgendwie in den Köpfen der Menschen. Wir sind alle mit Christiane älter geworden.

Ich habe mich entschieden dieses Buch nicht mit einer Sternebewertung zu versehen. Ich habe lange darüber nachgedacht möchte das Gelesene aber nicht in dieser Form bewerten.

 ~BL

Hörbuchrezension „Drecksspiel“ von Martin Krist

Drecksspiel von Martin Krist - Cover mit freundlicher Genehmigung von HörbuchHamburg

Drecksspiel von Martin Krist – Cover mit freundlicher Genehmigung von HörbuchHamburg

Drei miteinander verknüpfte Schicksale und ein perfides Spiel

Hörbuch-Informationen

Autor: Martin Krist
Sprecher: Tobias Kluckert
Verlag: HörbuchHamburg
ISBN: 978-3-86909-043-6
Laufzeit: 368 Minuten

Toni Risse ist hoch verschuldet, drogenabhängig und hat eine Nutte geschwängert. Kurzerhand hat er sie abserviert und denkt, nun sei alles geklärt. Doch seine Probleme fangen erst richtig an, als er am Tatort einer ermordeten Prostituierten ermitteln soll. Bei der Toten handelt es sich dabei um die Frau, mit der vor kurzem noch ungeschützten Sex hatte. Und das darf keiner erfahren!

Im Grunde genommen möchte der Ex-Polizist David Gross nicht weiter auffallen, denn er ist seit Jahren untergetaucht. Um sich über Wasser zu halten, nimmt er private Ermittlungsaufträge an. Aktuell soll er dem Verschwinden der Politiker-Tochter Shirin auf dem Grund gehen, denn trotz Lösegeld-Übergabe wurde Shirin nicht freigelassen. Doch David muss sehr achtsam sein – seine Vergangenheit scheint ihn einzuholen und bedroht seine Familie.

Hannah und Philip hatten es in letzter Zeit nicht ganz so leicht. Philips Werbeagentur steht kurz vor dem Bankrott und das betrübt das junge Elternglück. Die Aussicht auf einen kurz bevorstehenden neuen Großauftrag bringt Philip auf die Idee, mit seiner Frau und mit seinem kleinen Baby spontan einen Wochenendausflug ins Ferienhaus zu machen – ganz so wie früher. Aber nichts ist wie früher! Auf die drei wartet ein sadistischer Albtraum…

Mein Fazit

Rasanter Handlungswechsel und viele Charaktere haben mir den Einstieg in die Story anfangs etwas erschwert. Aber es lohnt sich den Worten von Tobias Kluckert genau zuzuhören und den Zusammenhängen auf der Spur zu bleiben:

Drecksspiel ist ein Thriller der zwielichtigen Personen und den dunklen Ecken Berlin’s eine grandiose Bühne verschafft. Unkaschierte Eindrücke, düstere Szenen und blutige Taten lassen den Zuhörer bangen und erschauern. Mordsmäßige Unterhaltung!

Meine Bewertung – 4 von 5 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~Ilb

Rezension „Wut“ von Martin Krist

Verlagsinfo, Klappentext

„Kommissar Paul Kalkbrenner hat die Schnauze voll. Von der Berliner Sommerhitze und von Idioten, die nicht gestehen wollen und ihn so daran hindern, auch nur einmal pünktlich zu einer Verabredung mit seiner Tochter Jessy zu kommen. Was die Laune seiner Noch-Ehefrau Ellen nicht verbessert. Als in der U-Bahnstation Potsdamer Platz die übel zugerichteten Leichen einer Prostituierten und ihres Zuhälters gefunden warden, glaubt Kalkbrenner an einen Mord im Milieu. Wenig später taucht ein toter Bauarbeiter auf, und der Fall scheint klar: Ein Zeuge wurde beseitigt. Erst ein weiterer U-Bahn-Mord zeigt, dass ein perverser Serienmörder umgeht. Ausgerechnet jetzt, da alle Welt wegen eines Umweltgipfels auf Berlin schaut. Mit Hilfe des jungen Leif, der bei Obdachlosen Sozialdienst leistet, kommt Kalkbrenner einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur, das in den Tunneln und Bunkern unter der Stadt verborgen ist …“

ebook

Ullstein

 

Wut von Martin Krist, Cover mit freundlicher Genehmigung von Ullstein

Wut von Martin Krist, Cover mit freundlicher Genehmigung von Ullstein

Mein Eindruck

Dies ist der erste Fall für Kommissar Paul Kalkbrenner. Paul lebt für seinen Job, leider vergisst er auch seine Familie darüber. Dies hat zur Folge, dass die Scheidung von seiner Frau bald ansteht. Auch der Kontakt zu seiner Tochter Jessy gestaltet sich als schwierig, oft vergisst Kalkbrenner Termine, oder es kommt die Arbeit dazwischen. In meinen Augen ist Jessy zwar eigentlich alt genug um auch für die Situation des Vaters ein wenig Verständnis aufzubringen. Aber für enttäuschte Kinder ist solch eine Situation eben immer sehr schwierig. Und dies sind nur die privaten Sorgen, mit denen Kalkbrenner sich herumschlagen muss.

Berlin steht Kopf. Der Umweltgipfel steht kurz bevor und im Berliner Untergrund geschehen einige mysteriöse Morde. Während Paul Kalkbrenner von seiner „Noch-Frau“  drangsaliert wird soll er mit seinem Team die Ermittlungen aufnehmen.

Wir lernen Leif kennen, ein ehemaliger Mitschüler von Kalkbrenners Tochter Jessy. Er  wäre gerne mit seiner  Clique in den Urlaub gefahren, aber da er sich beim Drogenkauf für seine Freundin erwischen liess, muss er nun Sozialstunden ableisten.Diese Sozialstunden soll er in einer Sozialstation ableisten, die sich unter anderem um die Obdachlosen im Berliner Untergrund kümmert. Was Leif da bei seinem ersten Einsatz erlebt ist wirklich sehr erschütternd. Es scheint dass Leif nun an einem Punkt in seinem Leben angekommen ist, in dem sich seine Weichen neu stellen. Stück für Stück kristallisiert sich heraus, dass seine Freundin und sein Freund ein böses Spiel mit ihm treiben, und noch viel schlimmer, er tappt mitten in einen Mord und kann selber nur knapp dem Täter entkommen.

Der Schreibstil ist so flüssig und die kurzen Kapitel mit den schnellen Szenenwechsel machen es dem Leser sehr schwer, das Buch aus den Händen zu legen. Die Protagonisten sind alle sehr tiefgründig ausgearbeitet worden. Paul Kalkbrenner wurde sehr gut eingeführt und ich erwarte in den kommenden Bänden um seine Person noch die eine oder andere Überraschung. Besonders fasziniert hat mich der Schauplatz der Morde. Der Berliner Untergrund, man vergisst ja schnell dass sich unter den Städten noch einiges mehr befindet.

Ein toller Thriller, der auch einen sozialkritischen Blick auf  unseren Umgang mit „Randgruppen“ wirft. Auch wenn der Thriller bereits 2007 zum ersten mal ( unter dem Pseudonym Marcel Feige) erschienen ist, scheint er mir immer noch brandaktuell.

Für mich steht fest, ich will mehr von Paul Kalkbrenner.

Ein besonderes Highlight der eBook Ausgabe ist der Anhang. Hier findet sich viel Wissenswertes über den Berliner Untergrund. Im Zusatzmaterial sind auch sehr viele Bilder enthalten.

Wer mehr über Martin Krist erfahren möchte:

http://www.leseleidenschaft.de/w-w-w/martin-krist-autor/

 

~BL

 

Hörbuchrezension „Die Schmetterlingsinsel“ von Corina Bomann

Die Schmetterlingsinsel von Corina Bomann - Cover mit freundlicher Genehmigung des Hörbuch Hamburg Verlages

Die Schmetterlingsinsel von Corina Bomann – Cover mit freundlicher Genehmigung des Hörbuch Hamburg Verlages

Die Schmetterlingsinsel – Zeit für Gefühle und eine gute Tasse Ceylon-Tee

Hörbuch-Informationen

Autorin: Corina Bomann
Sprecherin: Elena Wilms
Verlag: Hörbuch Hamburg Verlag
ISBN: 978-3-86909-124-2
Spielzeit: 473 Minuten

Zum Inhalt

Die Berliner Anwältin Diana Wagenbach steht vor einem Scherbenhaufen. Ihre Ehe ist am Ende und von daher kommt ihr die Flucht nach England sehr gelegen – wäre der Anlass nicht so traurig: Ihre geliebte Tante Emmely liegt im Sterben und wünscht sich sie ein letztes Mal zu sehen. Gerade rechtzeitig schafft es Diana, ihr Lebewohl zu sagen. Emmely’s Testament offenbart, dass sie ihrer Nichte den Familiensitz der Tremaynes vermacht – verbunden mit der Bitte, die mysteriöse Geschichte der Familie aufzudecken. Der Butler des Hauses scheint mehr darüber zu wissen, als er preisgibt. Doch im Auftrag seiner verstorbenen Hausherrin platziert er heimlich kleine Puzzleteile im Anwesen aus der Vergangenheit, die Diana auf ihren richtigen Weg nach Ceylon – dem heutigen Sri Lanka – bringen sollen. Die Reise beginnt mit einem Palmenblatt und endet im Ungewissen…

Mein Fazit

Corina Bomann lässt den Zuhörer dahin träumen – in eine ander Zeit. Gar in eine andere Welt, so scheint es. Neben den gefühlvollen Momenten gibt „Die Schmetterlingsinsel“ einen kleinen Eindruck wieder, wie es wohl in der Kolonialzeit auf „Brittish Ceylon“ gewesen sein könnte, als die Kultur der Engländer auf die der Bewohner Ceylons traf.

Das Hörbuch kann ich wärmstens als Urlaubslektüre zum Entspannen empfehlen. Füße hoch, Kopfhörer drauf – die Seele baumeln lassen und passender Weise eine gute Tasse Ceylon-Tee dazu genießen, perfekt!

Meine Bewertung – 4 von 5 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~Ilb

Rezension „Baumriesen zwischen Berlin und Rügen“ von Karl Heinz Engel

Verlagsinfo, Klappentext

„Unterwegs zu lebenden Naturdenkmalen
Baumriesen sind das Gewaltigste, was belebte Natur hierzulande hervorbringt. Wer durch den Nordosten Deutschlands reist, ­begegnet ihnen so häufig wie in keinem anderen Teil der Bundesrepublik. Eichen sind es, die den Blick über Feld und Koppel bannen. Von Stürmen zerzaust und Blitzschlägen gezeichnet, nehmen sie sich wie trotzige Recken aus. Dieses Buch stellt die eindrucksvollsten vor. Sie weisen das spektakuläre Maß von acht Meter Stammumfang und mehr auf. Es sind Naturdenkmale, auf die der niederdeutsche Dichter Fritz Reuter auch heute seine Hymne vom »Eikbohm« anstimmen würde. Doch zur Liga der »Super-XL-Formate« zählen nicht nur Eichen, Linden, Ulmen – die Buchen und Pappeln steuern ebenfalls Giganten bei.“

ISBN 978-3-942477-38-3

Steffen Verlag

Baumriesen zwischen Berlin und Rügen von Karl Heinz Engel, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Steffen Verlag

Baumriesen zwischen Berlin und Rügen von Karl Heinz Engel, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Steffen Verlag

Meine Buchmeinung

Mit diesem Buch geht es auf eine wunderschöne Reise. Wir erleben einen Streifzug zwischen Ostsee und dem Havelland. Wir sehen die 40 dicksten Bäume und viele schöne Kirchen und noch einige andere Sehenswürdigkeiten in der dortigen Gegend. Auf 205 Seiten sehen wir viele Bilder von den dortigen Baumältesten.

Auf den ersten 20 Seiten gibt es viel Wissenswertes über die verschiedenen gezeigten Baumarten. Hier erfahren wir einige allgemeine Dinge zu diesen Bäumen.Dann beginnen die Beschreibungen der besonderen Bäume, wobei jedem Baum gleich mehrere Seiten gewidmet sind. Hier finden sich die genauen Örtlichkeiten beschrieben und noch einiges über die Geschichte.

Einige Bäume haben mich besonders beeindruckt.

Dazu gehört die Kirchlinde Alt Polchow mit ihren rund 800 Jahren. Sie hat einen Umfang von 14 Metern bei einer Messung aus dem Jahr 2009 erreicht. Aber auch die geheimnisvolle Knorreiche von Rothenmoor bietet einen sehr imposanten Anblick. Mystisch und sehr unheimlich scheint es dort zu sein. Ganz makaber wird es dann mit der Ansicht der ausgebrannten und doch noch vitalen Höhlenulme von Klocksin. Man möchte gerne die Hände an den Stamm legen und ihr Kraft spenden.

Auf den Seiten 184 bis 198 gibt es eine Abhandlung über gestürzte Riesen.

Den Abschluss bilden ab Seite 199 bizarre Wuchsformen. Auch hier finden sich erneut viele Bilder.

Ich persönlich finde dieses Buch richtig gelungen. Zum einen ist es ein wahrhaft toller Reisebegleiter, wenn man sich dort in der Gegend aufhält. Ich könnte mir gut vorstellen einen Urlaub nach dem Buch zu gestalten und dann einige der Baumriesen zu besuchen um selber eigene Photos zu machen 😉 Aber auch um dem „Fernweh“ von zuhause aus zu frönen ist dieses Buch hervorragend geeignet. In einem schönen Schreibstil werden alle Bäume auf mehreren Seiten beschrieben, so dass man sich beim Lesen quasi „wegträumen“ kann.

Von mir gibt es für dieses schöne Buch 5 Sterne

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

 

 

Rezension „Quadriga“ von Thilo Scheurer

Buecher Loewe Geheimtipp

Verlagsinfo, Klappentext

„Frankfurt 1813: Nach Napoléons Niederlage bei der Völkerschlacht von Leipzig werden die preußischen Agenten Leopold Berend und Carl von Starnenberg mit der Zerstörung der französischen Telegrafenlinie beauftragt. Ihr geheimer Zusatzbefehl lautet: Findet die Quadriga! Denn das Wahrzeichen des Brandenburger Tors wurde 1806 von den Franzosen als Kriegsbeute beschlagnahmt. Die Operation hinter den feindlichen Linien entwickelt sich schnell zu einem tödlichen Unterfangen.

Auf tragische Weise kreuzt sich der Weg der Preußen mit dem der Tochter eines französischen Generals. Die junge Frau gewährt den fremden Soldaten Zuflucht. Doch Gut und Böse sind schon lange nicht mehr zu unterscheiden …“

ISBN 978-3-937357-72-0

Bookspot Verlag

Quadriga von Thilo Scheurer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Bookspot

Quadriga von Thilo Scheurer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Bookspot

Mein Buchgefühl

Zurück ins Jahr 1813/14 führt uns Thilo Scheurer in seinem historischen Roman „Quadriga“.

Wir blicken in die Leben von Leopold Berend, Carl von Starnenberg und Portanjov, dem Leutenanten der Kosaken . Sie sollen als eine Art Geheimtruppe nach Frankreich ziehen. Ihr Ziel ist es die Telegraphenlinie von Mainz nach Metz zu zerstören. Desweiteren sollen sie nach der Quadriga suchen die von den Franzosen einst nach Paris verschleppt wurde. Während Carl sehr gespannt auf seinen Einsatz ist, steht für Leo eigentlich ein viel privaterer Sinn im Vordergrund. Er will sich in Paris an der „Bestie“ rächen. Der Mann der damals seine Familie ins Unglück getrieben hat. Als 1806 die Französische Armee einmarschierte kam es nicht nur zu Plünderungen, es wurden auch vielen Frauen Furchtbares angetan. Einer der Soldaten hat sich an Leos Schwester vergangen und sie beinahe getötet. Nun vegetiert sie sprachlos und vor sich hin, ihre Seele wurde zerbrochen.

Der zweite Handlungsstrang ist das Leben der französischen Adeligen Isabelle, für sie war der Krieg immer weit weg, doch auch ihr Leben wird beeinflusst. Wir erleben auf der einen Seite die Gräuel der Kriegswirren und auf der anderen Seite die Lebenssituation der Adligen. Zur Feier ihres 21. Geburtstages erwartet sie ihren Vater zurück, doch es sieht so aus als ob der Krieg dies nicht zulässt. Als er dann doch nach Hause kommt, ist er schwer verwundet und lange nicht in der Lage mit seiner Familie zu kommunizieren.

Im weiteren Verlauf der Handlung begibt es sich, dass sich die Wege von Isabelle und ihrer Familie mit denen von Leo und Carl kreuzen. Nun geht das weitere Geschehen leider etwas zügig von statten, da hätte ich vielleicht gerne noch weitere 50 Seiten gelesen, in denen hätte der Autor die Handlung dann doch etwas weiter ausbauen können. Leider kam auch die Suche nach der Quadriga ein wenig zu kurz und hätte durchaus  mehr Raum einnehmen können. Dies ist aber für mich  kein Punkt für negative Kritik.

Sehr eindringlich und ausführlich berichtet der Autor über die damaligen Waffen und ihre Funktionsweisen.

Auch die damalige Bekleidung wird gründlich beschrieben. Für mich war dies sehr spannend zu lesen.

Der Schreibstil ist wirklich flüssig und sehr gut lesbar.

Ich vergebe 5 Sterne

Bewertung: 5 Sterne

~BL 

Rezension „Fiktion“ von Jan Bergrath

Verlagsinfo, Klappentext

„„Was macht der Roman?“, wechselte Robert urplötzlich das Thema. „Hier“, antwortete ich und zog die ersten Seiten aus der Tasche meines Jacketts. „Es geht um den Brandschutz am neuen Flughafen. Wird verdammt spannend und politisch äußerst brisant.“ „Und? Wer muss diesmal dran glauben?“ Ich hatte lange überlegt, wie ich es ihm schonend beibringen konnte. Jetzt lieferte er mir praktisch das Stichwort. „Du.“ Berlin im Bauchaos. Für Krimiautor Andreas Hubert ist die verschobene Eröffnung des neuen Großflughafens Willy Brandt ein willkommener Elfmeter. Die zentrale Figur seines neuen Thrillers Brandgefahr ist ein Abbild seines Freundes Robert Hälfer, der in der Hauptstadt eine erfolgreiche Medienagentur leitet und dessen unnahbar schöne Frau ein Doppelleben führt. Der einflussreiche Lobbyist wird erschlagen auf seinem Seegrundstück gefunden. Soweit die Fiktion. Doch offenbar ist Hälfer weit tiefer in die korrupten Strukturen der lokalen Politik verwickelt, als es Hubert lieb sein kann. Die ersten Seiten sind geschrieben, da erkrankt Hubert an Blasenkrebs. Selbst die Zeit in der Charité hält ihn nicht davon ab, weiter zu recherchieren. Bis auf einmal Leute verschwinden und Hubert am eigenen Leib erfahren muss, welch übles Spiel Hälfer treibt. Und so steuert die reale Handlung auf ein mörderisches Finale zu.“

ISBN: 978-3-9815394-5-5

Was ich gelesen habe
Mir hat dieser Roman sehr gut  gefallen. Dem Autor gelingt es in seinem siebten Roman gut zu unterhalten und gleichzeitig ein Thema aufzugreifen, welches in dieser Form eher selten verarbeitet wurde. Laut Aussage des Autors enthält dieser Roman  viele persönliche Aspekte.
Jan Bergrath greift zum einen die doch recht chaotischen berliner Bausituationen ( die ja mitunter immer noch nicht ganz ausgestanden sind…) zum anderen widmet er sich auch recht intensiv dem Thema Blasenkrebs. Der Hauptprotagonist Andreas Hubert ist eigentlich gerade dabei seinen neuen Krimi zu schreiben. Er möchte mit in neuen Werk „Brandgefahr“  seinen Freund Robert Hälfer und dessen Frau einbauen. Dieser zeigt sich nicht gerade erfreut. Nachdem Andreas Hubert eben an den ersten Seiten feilt, bekommt er die erschütternde Diagnose Blasenkrebs gestellt.
Nun muss sich Andreas dem medizinischen Werdegang unterwerfen. Eigentlich wollte er während dem Klinikaufenthalt weiter an seinem Roman schreiben, aber irgendwie geht es nicht so vorwärts, wie er es sich vorstellt. Aber er recherchiert immer weiter und muss feststellen, dass sein eigentlicher Freund tiefer in die zum Teil doch sehr undurchsichtigen Baupolitischen Geschehen  verwickelt ist…
Die Beschreibungen vom Berliner Umland und dem Berliner Stadtbild haben mir auch zugesagt.
Das Ende ist für mein empfinden gut gelöst.
Ich möchte 4 Sterne  vergeben
~BL

Rezension „Kleine Biester“ von Rob Alef

buecherloewegeheimtipp

Verlagsinfo, Klappentext

„Die Schulleiterin verfiel in einen verschwörerischen Flüsterton. >Ich würde mir wünschen, dass Sie oder Ihre Leute sich einmal vor Ort umsehen, um mehr über die Kinder aus den Abschlussklassen und deren Eltern in Erfahrung zu bringen. Im Moment laufen die Auswahlverfahren für die weiterführenden Schulen, das treibt bei allen Beteiligten die merkwürdigsten Blüten.<

Pachulke schüttelt den Kopf:>Sie meinen, jemand hat versucht, Anna und Cem zu beseitigen, um seinem Kind einen Platz in einer bestimmten Schule zu verschaffen? Das ist doch völlig absurd!<“

Kleine Biester von Rob Alef, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Rotbuch Verlag

Kleine Biester von Rob Alef, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Rotbuch Verlag

Meine Meinung

Ich bin ja mal sowas von begeistert!!! Dieses Buch ist in meinen Augen mal was ganz anderes…Ein Krimi mal skurril und schräg umgesetzt, das punktet ;-).

Dieses Buch könnte „mein Buch 2012“ werden 😉 .

Als erstes möchte ich mal von dem leichtgängigen Schreibstil schwärmen. Das Buch lässt sich wunderbar flüssig lesen. Der Autor hat sich viel Mühe mit seinen  Protagonisten gegeben, alle Figuren kommen sehr plastisch rüber. Hier möchte ich nun gerne einwerfen, wie froh ich bin dass es noch nicht üblich war den „Entstehungsort“als Namenszusatz zu vergeben, als ich geboren wurde;-). Aus heutiger Sicht…Glück gehabt…obwohl vielleicht sollte ich meine Eltern mal fragen.

Es mutet uns beim Lesen schon erst einmal sehr befremdlich an, wie es so auf dem Rosenhof – Gymnasium zugeht. Vielleicht denken wir: das ist doch alles viel zu weit hergeholt, solche Auswahlverfahren gibt es doch nicht. Aber gehen wir mal in uns. Wie sieht es denn zum Teil mit den Schulen aus.  Eltern wollen ihre Kinder in der besten Schule sehen (das gab es sogar schon zu meiner Schulzeit, auch wenn es schon lange her ist, kann ich mich erinnern, dass ein Klassenkamerad von mir in eine andere Stadt musste, weil es hieß die Schule dort sei die bessere! Es dürfte so ungefähr im Jahr 1980 gewesen sein). Aber Spaß bei Seite, es ist wirklich erschreckend welche Blüten das heutige Schulwesen da treibt…

Spannend bindet uns Rob Alef immer tiefer in die Geschichte ein. Er führt uns mit seiner überspitzten Darstellung immer wieder hinters Licht und lässt so die Spannung bis zur letzten Seite auf hohem Niveau .

Man sollte aber schon Spaß an dem Ungewöhnlichen haben und ein Schuss  schwarzer Humor dürfte auch nicht schaden, dann ist dieses Buch ein Leseerlebnis, welches den einen oder anderen bestimmt auch neben dem Schmunzeln zum Nachdenken anregt.

Ich hoffe sehr, dass der Autor uns nicht allzulange auf ein neues Werk warten lässt.

Vielen Dank an den Rotbuch Verlag

Ich vergeben super gute 5 Sterne

~BL

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