Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft
Die Leseleidenschaft-Mädels

~Ilb & ~BL

Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Autoren

Berlin

Rezension “Quadriga” von Thilo Scheurer

Buecher Loewe Geheimtipp

Verlagsinfo, Klappentext

“Frankfurt 1813: Nach Napoléons Niederlage bei der Völkerschlacht von Leipzig werden die preußischen Agenten Leopold Berend und Carl von Starnenberg mit der Zerstörung der französischen Telegrafenlinie beauftragt. Ihr geheimer Zusatzbefehl lautet: Findet die Quadriga! Denn das Wahrzeichen des Brandenburger Tors wurde 1806 von den Franzosen als Kriegsbeute beschlagnahmt. Die Operation hinter den feindlichen Linien entwickelt sich schnell zu einem tödlichen Unterfangen.

Auf tragische Weise kreuzt sich der Weg der Preußen mit dem der Tochter eines französischen Generals. Die junge Frau gewährt den fremden Soldaten Zuflucht. Doch Gut und Böse sind schon lange nicht mehr zu unterscheiden …”

ISBN 978-3-937357-72-0

Bookspot Verlag

Quadriga von Thilo Scheurer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Bookspot

Quadriga von Thilo Scheurer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Bookspot

Mein Buchgefühl

Zurück ins Jahr 1813/14 führt uns Thilo Scheurer in seinem historischen Roman “Quadriga”.

Wir blicken in die Leben von Leopold Berend, Carl von Starnenberg und Portanjov, dem Leutenanten der Kosaken . Sie sollen als eine Art Geheimtruppe nach Frankreich ziehen. Ihr Ziel ist es die Telegraphenlinie von Mainz nach Metz zu zerstören. Desweiteren sollen sie nach der Quadriga suchen die von den Franzosen einst nach Paris verschleppt wurde. Während Carl sehr gespannt auf seinen Einsatz ist, steht für Leo eigentlich ein viel privaterer Sinn im Vordergrund. Er will sich in Paris an der “Bestie” rächen. Der Mann der damals seine Familie ins Unglück getrieben hat. Als 1806 die Französische Armee einmarschierte kam es nicht nur zu Plünderungen, es wurden auch vielen Frauen Furchtbares angetan. Einer der Soldaten hat sich an Leos Schwester vergangen und sie beinahe getötet. Nun vegetiert sie sprachlos und vor sich hin, ihre Seele wurde zerbrochen.

Der zweite Handlungsstrang ist das Leben der französischen Adeligen Isabelle, für sie war der Krieg immer weit weg, doch auch ihr Leben wird beeinflusst. Wir erleben auf der einen Seite die Gräuel der Kriegswirren und auf der anderen Seite die Lebenssituation der Adligen. Zur Feier ihres 21. Geburtstages erwartet sie ihren Vater zurück, doch es sieht so aus als ob der Krieg dies nicht zulässt. Als er dann doch nach Hause kommt, ist er schwer verwundet und lange nicht in der Lage mit seiner Familie zu kommunizieren.

Im weiteren Verlauf der Handlung begibt es sich, dass sich die Wege von Isabelle und ihrer Familie mit denen von Leo und Carl kreuzen. Nun geht das weitere Geschehen leider etwas zügig von statten, da hätte ich vielleicht gerne noch weitere 50 Seiten gelesen, in denen hätte der Autor die Handlung dann doch etwas weiter ausbauen können. Leider kam auch die Suche nach der Quadriga ein wenig zu kurz und hätte durchaus  mehr Raum einnehmen können. Dies ist aber für mich  kein Punkt für negative Kritik.

Sehr eindringlich und ausführlich berichtet der Autor über die damaligen Waffen und ihre Funktionsweisen.

Auch die damalige Bekleidung wird gründlich beschrieben. Für mich war dies sehr spannend zu lesen.

Der Schreibstil ist wirklich flüssig und sehr gut lesbar.

Ich vergebe 5 Sterne

Bewertung: 5 Sterne

~BL 

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Rezension “Fiktion” von Jan Bergrath

Verlagsinfo, Klappentext

“„Was macht der Roman?“, wechselte Robert urplötzlich das Thema. „Hier“, antwortete ich und zog die ersten Seiten aus der Tasche meines Jacketts. „Es geht um den Brandschutz am neuen Flughafen. Wird verdammt spannend und politisch äußerst brisant.“ „Und? Wer muss diesmal dran glauben?“ Ich hatte lange überlegt, wie ich es ihm schonend beibringen konnte. Jetzt lieferte er mir praktisch das Stichwort. „Du.“ Berlin im Bauchaos. Für Krimiautor Andreas Hubert ist die verschobene Eröffnung des neuen Großflughafens Willy Brandt ein willkommener Elfmeter. Die zentrale Figur seines neuen Thrillers Brandgefahr ist ein Abbild seines Freundes Robert Hälfer, der in der Hauptstadt eine erfolgreiche Medienagentur leitet und dessen unnahbar schöne Frau ein Doppelleben führt. Der einflussreiche Lobbyist wird erschlagen auf seinem Seegrundstück gefunden. Soweit die Fiktion. Doch offenbar ist Hälfer weit tiefer in die korrupten Strukturen der lokalen Politik verwickelt, als es Hubert lieb sein kann. Die ersten Seiten sind geschrieben, da erkrankt Hubert an Blasenkrebs. Selbst die Zeit in der Charité hält ihn nicht davon ab, weiter zu recherchieren. Bis auf einmal Leute verschwinden und Hubert am eigenen Leib erfahren muss, welch übles Spiel Hälfer treibt. Und so steuert die reale Handlung auf ein mörderisches Finale zu.”

ISBN:  978-3-9815394-5-5

Was ich gelesen habe
Mir hat dieser Roman sehr gut  gefallen. Dem Autor gelingt es in seinem siebten Roman gut zu unterhalten und gleichzeitig ein Thema aufzugreifen, welches in dieser Form eher selten verarbeitet wurde. Laut Aussage des Autors enthält dieser Roman  viele persönliche Aspekte.
Jan Bergrath greift zum einen die doch recht chaotischen berliner Bausituationen ( die ja mitunter immer noch nicht ganz ausgestanden sind…) zum anderen widmet er sich auch recht intensiv dem Thema Blasenkrebs. Der Hauptprotagonist Andreas Hubert ist eigentlich gerade dabei seinen neuen Krimi zu schreiben. Er möchte mit in neuen Werk “Brandgefahr”  seinen Freund Robert Hälfer und dessen Frau einbauen. Dieser zeigt sich nicht gerade erfreut. Nachdem Andreas Hubert eben an den ersten Seiten feilt, bekommt er die erschütternde Diagnose Blasenkrebs gestellt.
Nun muss sich Andreas dem medizinischen Werdegang unterwerfen. Eigentlich wollte er während dem Klinikaufenthalt weiter an seinem Roman schreiben, aber irgendwie geht es nicht so vorwärts, wie er es sich vorstellt. Aber er recherchiert immer weiter und muss feststellen, dass sein eigentlicher Freund tiefer in die zum Teil doch sehr undurchsichtigen Baupolitischen Geschehen  verwickelt ist…
Die Beschreibungen vom Berliner Umland und dem Berliner Stadtbild haben mir auch zugesagt.
Das Ende ist für mein empfinden gut gelöst.
Ich möchte 4 Sterne  vergeben
~BL

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Rezension “Kleine Biester” von Rob Alef

buecherloewegeheimtipp

Verlagsinfo, Klappentext

“Die Schulleiterin verfiel in einen verschwörerischen Flüsterton. >Ich würde mir wünschen, dass Sie oder Ihre Leute sich einmal vor Ort umsehen, um mehr über die Kinder aus den Abschlussklassen und deren Eltern in Erfahrung zu bringen. Im Moment laufen die Auswahlverfahren für die weiterführenden Schulen, das treibt bei allen Beteiligten die merkwürdigsten Blüten.<

Pachulke schüttelt den Kopf:>Sie meinen, jemand hat versucht, Anna und Cem zu beseitigen, um seinem Kind einen Platz in einer bestimmten Schule zu verschaffen? Das ist doch völlig absurd!<”

Kleine Biester von Rob Alef, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Rotbuch Verlag

Kleine Biester von Rob Alef, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Rotbuch Verlag

Meine Meinung

Ich bin ja mal sowas von begeistert!!! Dieses Buch ist in meinen Augen mal was ganz anderes…Ein Krimi mal skurril und schräg umgesetzt, das punktet ;-) .

Dieses Buch könnte “mein Buch 2012″ werden ;-) .

Als erstes möchte ich mal von dem leichtgängigen Schreibstil schwärmen. Das Buch lässt sich wunderbar flüssig lesen. Der Autor hat sich viel Mühe mit seinen  Protagonisten gegeben, alle Figuren kommen sehr plastisch rüber. Hier möchte ich nun gerne einwerfen, wie froh ich bin dass es noch nicht üblich war den “Entstehungsort”als Namenszusatz zu vergeben, als ich geboren wurde;-). Aus heutiger Sicht…Glück gehabt…obwohl vielleicht sollte ich meine Eltern mal fragen.

Es mutet uns beim Lesen schon erst einmal sehr befremdlich an, wie es so auf dem Rosenhof – Gymnasium zugeht. Vielleicht denken wir: das ist doch alles viel zu weit hergeholt, solche Auswahlverfahren gibt es doch nicht. Aber gehen wir mal in uns. Wie sieht es denn zum Teil mit den Schulen aus.  Eltern wollen ihre Kinder in der besten Schule sehen (das gab es sogar schon zu meiner Schulzeit, auch wenn es schon lange her ist, kann ich mich erinnern, dass ein Klassenkamerad von mir in eine andere Stadt musste, weil es hieß die Schule dort sei die bessere! Es dürfte so ungefähr im Jahr 1980 gewesen sein). Aber Spaß bei Seite, es ist wirklich erschreckend welche Blüten das heutige Schulwesen da treibt…

Spannend bindet uns Rob Alef immer tiefer in die Geschichte ein. Er führt uns mit seiner überspitzten Darstellung immer wieder hinters Licht und lässt so die Spannung bis zur letzten Seite auf hohem Niveau .

Man sollte aber schon Spaß an dem Ungewöhnlichen haben und ein Schuss  schwarzer Humor dürfte auch nicht schaden, dann ist dieses Buch ein Leseerlebnis, welches den einen oder anderen bestimmt auch neben dem Schmunzeln zum Nachdenken anregt.

Ich hoffe sehr, dass der Autor uns nicht allzulange auf ein neues Werk warten lässt.

Vielen Dank an den Rotbuch Verlag

Ich vergeben super gute 5 Sterne

~BL

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[Blitz-Gewinnspiel] Wer möchte zu Christine Neubauers Buchpremiere „Das Leben ist jo-jo“

*** Gewinnspiel Update *** Bisher hat sich noch keiner wegen den Karten  bei uns gemeldet. Da ich sie nicht verfallen lassen möchte, wird das Gewinnspiel verlängert. *** Neue “Gewinnspielregel”: Der oder die erste, der/die sich jetzt per Kommentar meldet, gewinnt die Tickets zu Christine Neubauers Buchpremiere „Das Leben ist jo-jo“ am 18.09. in Berlin. ***

Ich habe heute beim Aufbau-Verlag 2 Karten für die Premiere zu Christine Neubauers Buch „Das Leben ist jo-jo“ gewonnen. Leider kann ich am 18.09.2012 nicht nach Berlin reisen – wer möchte statt mir zur Buchpremiere?

Wer sich bis zum 16.09. um 12 Uhr mittag hier per Kommentar meldet, landet automatisch im Lostopf. Der oder die Gewinner(in) + Begleitperson darf das Team Leseleidenschaft dann würdig “vertreten” :-)

Einzige Bedingung: Bitte schreibt uns einen kleinen Bericht über die Veranstaltung und macht (falls erlaubt) ein paar Fotos. Euer Beitrag wird dann bei uns auf Leseleidenschaft.de veröffentlicht.

Ich Wünsche euch ganz, ganz viel Spaß!
Eure I_love_books

P.S. Hier erfahrt ihr alle Informationen rund um die Veranstaltung: BUCHPREMIERE – Christine Neubauer “DAS LEBEN IST JO-JO”

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Hörbuchrezension “Die Puppenmacherin” von Max Bentow @AUDIBLE.DE

Beschreibung

Der Berliner Kommissar Nils Trojan wird an den Schauplatz eines neuen Mordes gerufen: In einem Keller wurde der Körper einer jungen Frau gefunden, seltsam erstarrt in einem monströsen Sarkophag aus getrocknetem Schaum. Bei seiner Recherche stößt Trojan auf einen älteren Fall, der verblüffende Parallelen aufweist. Doch gilt der Täter von damals inzwischen als tot. Wird seine schreckliche Vorgehensweise kopiert? Oder ist er doch noch am Leben und besessen davon, sein Werk fortzusetzen? Trojan bittet die Psychologin Jana Michels um hielte, denn er spürt, dass das Töten noch lange kein Ende hat….

Spieldauer: 9 Stunden und 15 Minuten

Gelesen von Axel Milberg

 

Die Puppenmacherin

"Die Puppenmacherin von Max Bentow - Hörbuch auf Audible.de"

 

Mein Höreindruck

Zuerst möchte ich zu dem Leser Axel Milberg kommen. Seine Stimme gefällt mir ausgesprochen gut und ich glaube es ist seiner Stimme zu verdanken, dass ich Max Bentow mit seinem Ermittler Nils Trojan für mich eine zweite Chance gegeben habe. Ich persönlich hatte schon mit dem ersten Fall so meine Probleme, allerdings kann ich es nicht wirklich an etwas Bestimmten festmachen.Ich glaube es liegt an der doch etwas aussergewöhnliche Figur des Nils Trojan. Ich bin mir auch jetzt noch nicht wirklich sicher ob ich ihn mag, allerdings fangen seine Macken und seine Art schon so langsam an mir zu gefallen.

Der Fall an sich ist einfach nur super spannend aufgebaut. Aber ich habe für mich große Probleme bei den Missbrauchsszenen gehabt. Ich bin ganz sicher nicht zart besaitet aber wenn es um Kinder und um Misshandlungen geht…ne, da habe ich echt Probleme und für meinen Fall waren diese Szenen definitiv zu deutlich beschrieben. Mag es sich vielleicht auch seltsam anhören, dass man auf der einen Seite gerne derbe Thriller mag und auch die Morde dementsprechend hart sein dürfen und auf der anderen Seite möchte man über Missbrauch nichts lesen…Aber so fühle ich es für mich, daher bekommt das Hörbuch von mir nur drei Sterne mit einem plus für den Sprecher.

Nachdem sich Trojan doch ein wenig an mich heranpirschen konnte und mir der Fall als solches doch gut gefallen hat werde ich wohl den nächsten, sollte Max Bentow mit seinem Kommissar weitermachen, auch noch hören. Wie heißt es so schön: Alle guten dinge sind Drei! Ich denke dann werde ich mich auch wirklich für oder gegen Trojan entscheiden können ;-)

~BL

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Rezension “Die rote Halle” von Karla Schmidt

Verlagsinfo,Klappentext

“Kostümbildnerin Janina Zöllner fliegt mit ihrem Sohn Simon nach Berlin, um an der Abschiedsinszenierung des Choreografen Josef Rost im stillgelegten Flughafen Tempelhof mitzuwirken. Der Tänzer Dave Warschauer ist ebenfalls engagiert. Janina hat den Vater ihres Sohnes seit 15 Jahren nicht gesehen, und obwohl er Janina nicht wiederkennt, verliebt sie sich ebenso verzweifelt in ihn wie beim ersten Mal. Die Inszenierung gerät ins Stocken, als eine Tänzerin auf mysteriöse und brutale Weise stirbt. Als dann noch Simon verschwindet, begreift Janina, dass sie ihren Sohn nur retten kann, wenn sie selbst zur Täterin wird.”

 

Meine Eindrücke

Für mich ist “Die rote Halle” das erste Buch, welches ich von der Autorin lesen durfte und ich muss sagen es hat mich begeistert. Ich bin mir sehr sicher dass Karla Schmidt einen neuen Fan gefunden hat.

Die Autorin nimmt uns in den stillgelegten Flughafen von Berlin mit. Hier treffen wir auf eine sehr bunt zusammengewürfelte Truppe von Akteuren. Die Künstler kennen sich alle aus der Vergangenheit, als sie mit Josef Rost eine großen Bühnenerfolg feierten. Viel ist seit dieser Zeit passiert. Janina ist aus Berlin geflüchtet und hat ihren Sohn alleine in der Fremde aufgezogen.Auch alle anderen haben einiges erlebt.

Josef Rost holt sich alle seine Schäfchen noch mal zusammen. Eine große Inszenierung soll am Ende seiner Karriere stehen. Im stillgelegten Flughafen finden die Proben statt und dort sind auch alle untergebracht. Im Zusammenleben bauen sich viele Spannungen auf, die Charaktere der einzelnen treten immer mehr in den Vordergrund. Auch Rost benimmt sich sehr seltsam. Janina s Sohn verschwindet, in den Proben geht einiges schief und Janina weiss bald nicht mehr was sie noch glauben kann.

Ich möchte eigentlich gar nicht viel vom Inhalt verraten, ich denke dies ist einfach ein Buch welches auf den Leser ohne Vorkenntnisse wirken sollte.

In flüssigem Schreibstil treibt uns die Autorin im wahrsten Sinne durch die Gänge und Hallen.
Es gibt jede Menge beklemmende Momente, viel Spannung und eine gehörige Portion Ekel.
Mich hat die Geschichte einfach nur fasziniert. In diese menschlichen Abgründe zu blicken, war schon etwas besonderes.

Ich bin allgemein ein großer Krimi und Thriller Fan und mit der roten Halle hat sich Karla Schmidt in mein Herz geschrieben.

Für mich  mal wieder ein richtiges Lesehighlight, welches mir tolle Lesestunden beschert hat.

Mein Fazit

Karla Schmidt hat uns hier ein sehr verstörendes Buch geschrieben. Wir treffen viele verschiedene Personen und alle haben viele Macken und Probleme. Der Autorin ist es gelungen jede einzelne dieser Figuren bis ins Detail zu beschreiben.Mag man auch nicht alle Eigenheiten verstehen, so ist es doch sehr spannend in die Psyche der Hauptfiguren einzutauchen. Dieses Buch ist vielleicht nicht für die breite Masse, aber mich hat es überrascht, gefesselt und begeistert. Es ist definitiv ein Buch welches aus der Reihe fällt.
~BL
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Rezension “Kalte Haut” von Marcel Feige

Verlagsinfo,Klappentext

“Wer kopiert den Knochenmann?

Berlin wird von einer Mordserie erschüttert. Der Täter stellt Filme ins Internet, auf denen zu sehen ist, wie er seine Opfer quält. Dann lockt er Journalisten zu den Leichen. Vieles deutet auf einen Zusammenhang mit den Ausländerhetzkampangnen des Innensenators hin. Kommissarin Sera Muht und ihr Ermittlungsteam ziehen den Polzeipsychologen Dr. Babiecz hinzu. Diesem kommt das Vorgehen des Täters vertraut vor. In den USA hatte er bei der Überführung eines Mörders mitgewirkt, der seine Opfer bei lebendigem Leib häutet. Ist der “Knochenmann” nun zurück?”

 

Fazit

Ein temporeicher  Thriller mit guter Randgeschichte. Mich hat Marcel Feige gleich mit den ersten Worten gefangen. Ich bin eh ein großer Fan von Büchern deren Story in Deutschland angesiedelt ist. Hier hat der Autor die Stadt Berlin und ihre Eigenheiten sehr gut untergebracht. Der super spannende Fall wurde mit ausreichend Rahmenhandlung gespickt. Es gelingt dem Autor ein stimmiges Bild zu seinen Figuren zu zeichnen. Sera Muht, die Kommissarin kommt richtig gut rüber. sie wandelt quasi zwischen den “Welten”. Auf der einen Seite steht ihr kultureller Hintergrund, auf der anderen Seite finden wir die taffe junge Beamtin, die doch in der Lage ist, sich in ihrem Leben durchzusetzen. Rasant nimmt der Thriller an Fahrt auf, der erste Tote wird entdeckt und als die Polizei Dr. Babiecz hinzuzieht scheint einiges klar zu werden. Dr. Babiecz …ein Mann mit Geheimnissen? Mich konnte das ende überraschen und das liebe ich persönlich besonders bei guten Thrillern.

Marcel Feige hat mit “Kalte Haut” gute solide Unterhaltung auf den Markt gebracht, Spannung ist garantiert. Ein “must have” für Thrillerliebhaber :-)

~BL

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Rezension ” Der Prophet des Todes” von Vincent Kliesch (skoobe)

 

Thrillerfans aufgepasst!

Vincent Kliesch schickt seinen Ermittler Julius Kern 2012 erneut ins Rennen. In “Der Prophet des Todes” gibt es ein Wiedersehen mit dem uns liebgewonnen Kommissar Julius Kern. Auch diesmal gelingt es dem Autor eine tolle Szenerie aufzubauen. Aber nun erst einmal zu den Anfängen. Seinen ersten Auftritt hat Julius mit seinem Team in “Die Reinheit des Todes”

 

von 2010.  Hier trifft Julius zum ersten Mal auf Tassilo Michaelis. Tassilo ist ein Massenmörder dem aber nichts nachzuweisen ist. Sein Verfahren endet mit Freispruch und nun will er ein Buch schreiben. Der Auftakt der Serie ist auch das Debüt von Vincent Kliesch welches meinen Augen bereits sehr gelungen ist. Der Autor spielt hier mit einigen neuen Ansätzen und gibt uns mit Kern einen frischen Charakter in diesem Genre an die Hand. Der Plot ist stimmig und gut durchdacht. 2011 darf Kern wieder ermitteln. “Der Todeszauberer”

heißt der zweite Band in der Serie um Kern und Tassilo. Der Schläfenmörder stellt das Team um Kern auf eine harte Probe. Alle Opfer wurden mit einem Schlag auf die Schläfe getötet. 17 Frauen in ganz Deutschland wurden mit Hammerschlägen auf die rechte Schläfe getötet. Mitten in den Ermittlungen erhält Kern einen Brief von Tassilo. Er bietet seine Hilfe an, aber zu einem hohem Preis.Auch dieser Teil der Serie hat seine außergewöhnliche Seite. Der Schreibstil ist flüssig und gradlinig. Den dritten Band um die zwei Kontrahenten schickt Vincent Kliesch 2012 ins Rennen. Nachdem es eigentlich so aussah als ob Tassilo aus Kerns Leben verschwunden sei, ereignen sich Vorfälle die Kern dazu zwingen Tassilo zu suchen. In “Der Prophet des Todes”

geht es um Leib und Leben von Kerns Familie. Frau und Tochter sind in Gefahr, also bleibt ihm nichts anderes übrig als sich erneut mit Tassilo zu befassen. Im Laufe dieses Buches klärt sich einiges auf. Man sollte die Bücher meiner Meinung nach in der Reihenfolge geniessen. Da sie aber alle in sich abgeschlossen sind, steht dem “Einzellesen” aber auch nichts im Wege. Ich persönlich mag die Serie sehr gerne bin sehr gespannt was Vincent Kliesch noch alles zu bieten hat. Die Titelbilder treffen alle sehr meinen Geschmack und ich empfinde einen hohen “Wiedererkennungswert”.

~BL

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