Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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Seiten

be.bra Verlag

Rezension “ Die Pergamon Morde“ von Sue & Wilfried Schwerin von Krosigk

Verlagsinfo, Klappentext

„Das weltberühmte Pergamonmuseum wird von einer grausigen Mordserie erschüttert. In Verdacht gerät
ausgerechnet der frisch gebackene Museumspraktikant Hartung Siegward Graf von Quermaten zu
Oytinghausen, von allen Hasi genannt.
An der Seite seiner attraktiven Chefin findet er sich bald in einem Geflecht aus Verbrechen, Verschwörung
und obskuren Ritualen wieder. Und er muss erkennen, dass auch sein eigenes Leben nur noch am seidenen
Faden hängt …“

Seiten: 288

ISBN 978-3-89809-545-7

be.bra verlag

Die Pergamon Morde von Sue & Wilfried Schwerin von Krosigk, Cover mit freundlicher Genehmigung von be.bra verlag

Die Pergamon Morde von Sue & Wilfried Schwerin von Krosigk, Cover mit freundlicher Genehmigung von be.bra verlag

 

 

Vor einigen Jahren habe ich mit meinem Mann das Pergamon Museum besucht und es hat mir sehr gut dort gefallen. Leider habe ich keine eigenen Bilder von dort…aber ich kann mich noch sehr gut daran erinnern.

Nun gibt es auch noch einen Krimi der dort spielt…will ich lesen!

Was soll ich euch sagen, dieser Krimi ist mal eben nicht alltäglich. Wer lieber die klassischen Krimis mag, in denen es ein klassisches Ermitteltem gibt, der ist hier leider nicht richtig. Wenn man aber  gerne mal etwas experimentiert und es mag wenn nicht alles immer nach „Schema F“ abläuft, der findet hier ein kleines/großes Schmankerl.

Der flapsige, flüssige Schreibstil hat mich gleich am Anfang mitten in die Geschichte geführt. Dazu kamen dann natürlich auch noch die Beschreibungen der Örtlichkeiten, an die ich mich beim Lesen dann auch immer wieder gut erinnern konnte. So schnell kann man mitten in der Geschichte sein.

Die Protagonisten sind allesamt schon eher ungewöhnlich, von der Hauptfigur bis hin zum Polizisten haben wir hier Figuren die aus dem üblichen Rahmen fallen. Mir hat es doch hier und da ein kleines Lachen entlockt. Hasi, die Hauptfigur hat sich über die Seiten wirklich in mein Herz geschlichen. Natürlich ist gibt es hier aber auch Mord und Totschlag, so wie es sich für einen guten Krimi gehört. Auch ein Ermittlerteam ist natürlich mit an Bord. Aber wie gesagt, auch hier haben wir außergewöhnliche Charaktere am Start.

Im Nachgang habe ich dann mal ein wenig im Netz gesurft und gesehen das das Autorenpaar bereits einen Vorgänger zu  Pergamon Morde geschrieben hat. Hier hat Hasi, der ewig klamme Hartung Siegward Graf von Quermaten zu Oytinghausen seinen ersten Auftritt. Für mich steht fest ich werde Der Minutenschläfer ganz sicher noch nach lesen 🙂

Auch wenn ich sonst doch eher auf den klassischen Krimi abfahre, so hat mir dieses Ausflug richtig gut gefallen!

Stern_Bewertung_4-5

~BL

Rezension „Wiederbelebung“ von Christoph Spielberg

Verlagsinfo, Klappentext

“Auf der Intensivstation der Humana-Klinik häufen sich die Todesfälle. Oberarzt Dr. Felix Hoffmann ist überzeugt, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Als ein Kollege spurlos verschwindet und ein Pfleger ums Leben kommt, wird klar, dass tatsächlich mehr hinter der Sache stecken muss. Doch bei der Lösung des Rätsels steht Dr. Hoffmann sich selbst im Weg. Wieder einmal ist es seine kluge Lebensgefährtin Celine, die ihn auf die richtige Fährte bringt. Zu spät erkennt er, wie groß die Gefahr ist, in die er sich begeben hat …“

Seiten: 272

ISBN 978-3-89809-546-4

be.bra verlag

Wiederbelebung von Christoph Spielberg, Cover mit freundlicher Genehmigung von be.bra verlag

Wiederbelebung von Christoph Spielberg, Cover mit freundlicher Genehmigung von be.bra verlag

Dies war mein erster Roman von Christoph Spielberg.

Grundsätzlich hat mir der Schreibstil des Autors recht gut gefallen. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen.

Die Hauptfigur ist Oberarzt Dr. Felix Hoffmann. Eigentlich macht er auf mich als Leser einen recht angenehmen Eindruck.

Im ersten Moment hat mich der Roman ein wenig an die TV Serie Dr. House erinnert, diese wurde auch immer mal wieder im Buch erwähnt. Das Hauptthema des Romanes sind die gehäuften Todesfälle in der Humana-Klinik. Dr. Hoffmann ist sich ziemlich sicher, dass hier einiges im Argen liegt.

Wir begleiten die Hauptfigur auf der Spurensuche. Felix wird von seiner Freundin bei den Ermittlungen unterstützt. Wo immer die beide Auftauchen kommt es zu weiteren Problemen.

Der eine oder andere medizinische Fachbegriff wird schon eingeflochten, aber auch ohne große Kenntnisse kann man alles verstehen.

Die Geschichte baut sich immer weiter auf und man bekommt einen kleinen Blick hinter die Kulissen.

Felix und Celine tauchen immer tiefer ein und müssen die eine oder andere Befragung von Kommissar Czernowske über sich ergehen lassen. Dieser Kommissar ist schon etwas speziell, würde ich mal meinen 😉

Grundsätzlich hat mir dieses Buch einige nette Lesestunden beschert, aber ich muss jetzt nicht sofort zu einem weiteren Titel von Christoph Spielberg greifen.

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Magisches Glas“ von Werner Münchow

Hier kommt noch mal eine Verlagsentdeckung von der Frankfurter Buchmesse 2013. 

Verlagsinfo, Klappentext

„Berlin 1797. Auf dem Koppenschen Armenfriedhof wird eine Leiche gefunden, doch es gibt keinerlei Hinweise auf die Todesursache. Bei der Sektion in der Charité findet sich im Magen des Toten eine Kette mit einem Pentagramm. Bevor Polizeisergeant Gustav Reiser der Sache weiter auf den Grund gehen kann, wird die Leiche gestohlen. Als wenig später auch noch die Nichte seiner Zimmerwirtin spurlos verschwindet – und mit ihr das mysteriöse Pentagramm – steht Reiser vor einer Bewährungsprobe. Gegen den Willen seiner Obrigkeit kommt er einem schier unglaublichen Geheimnis auf die Spur …
Ein spannender Fall um Okkultismus, Geisterbeschwörung und eine Intrige, die bis in die höchsten Ebenen der Macht reicht. Der Auftakt einer neuen PreußenKrimi-Reihe mit Kriminalkomissar Gustav Reiser.“

ISBN:978-3-89809-529-7

be.bra Verlag

Magisches Glas von Werner Münchow, Cover mit freundlicher Genehmigung von be.bra Verlag

Magisches Glas von Werner Münchow, Cover mit freundlicher Genehmigung von be.bra Verlag

Meine Meinung zum Buch

Für mich war es das erste zusammentreffen mit diesem Verlag und auch mit diesem Autor. Ich für mich habe beides nicht bereut.

Als erstes ist mir am Verlagsstand das Cover von „Magisches Glas“ ins Auge gefallen. Mich hat das Cover sofort angesprochen und als ich dann im Klappentext las das die Geschichte im Berlin 1797 spielt war mein Interesse umso mehr geweckt. Aus dieser Zeit wusste ich nicht sehr viel und ich habe mir erhofft einiges an geschichtlichem Hintergrund hier auf unterhaltsame Art und Weise zu lesen und zu lernen.

Die Hauptperson ist hier Polizeisergeant Gustav Reiser. Er ist noch nicht lange in der Hauptstadt und schon hat er es mit einer Leiche zu tun die eigentlich so gar nicht auf den Friedhof gehört…Gustav Reiser Neugier ist geweckt und er nimmt die Ermittlungen auf. Dies stößt allerdings nicht wirklich auf das Wohlwollen seiner Vorgesetzten und doch kann er nicht vom Fall ablassen und ermittelt weiter.

Auch das private Leben von Gustav Reiser bekommt seinen Platz im Buch. Hier dürfen wir mit ihm eine sehr obskure Veranstaltung besuchen und einiges über die Lateran Magica lesen.

Ich für mich habe das Gefühl das der Autor sich in der Zeit sehr gut auskennt und gut recherchiert hat. Die Beschreibungen der Stadt und des historischen Hintergrundes erscheinen mir sehr stimmig. Im Nachwort des Autors gibt es dann noch mal den einen oder anderen Hinweis aus erster Hand.

Mir hat die Mischung aus historischem Roman und Krimi sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist eigentlich sehr flüssig, allerdings kam ich einige male ins Stocken. Der Tote wurde von einer alten Frau aus dem Armenhaus gefunden und als sie unserem Gustav alles schildert, tut sie es in einem breitem Berliner Dialekt. Das hat meinem Lesespaß aber keinen Abbruch beschert.

Ich bin wirklich froh, diesen Verlag für mich entdeckt zu haben und ich denke dass dies nicht mein letztes Buch aus dem be.bra Verlag sein wird.

Ich vergebe gute 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

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