Über Leseleidenschaft

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Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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Rezension “ Totes Gleis“ von Ulrich Stoll

Verlagsinfo, Klappentext

„West-Berlin, Sommer 1988. Der Fernsehreporter Lucas Hermes steht beruflich und privat vor dem Aus. Um wieder ins Geschäft zu kommen, braucht er dringend einen Knüller. Als innerhalb von wenigen Tagen drei Menschen bei Bombenanschlägen ums Leben kommen, beginnt er auf eigene Faust zu recherchieren. Für Hermes steht bald fest, dass die Spuren ins rechtsextreme Milieu führen. Doch als mehrere Zeugen sterben und seine Mitstreiterin, die attraktive Journalistin Anna Rademacher, entführt wird, zeigt sich, dass weit mehr hinter der Sache steckt.“

Seiten: 384

ISBN: 978-3-89809-547-1

be.bra

Totes Gleis von Ulrich Stoll, Cover mit freundlicher Genehmigung von be.bra

Totes Gleis von Ulrich Stoll, Cover mit freundlicher Genehmigung von be.bra

 

Dieser Krimi von Ulrich Stoll hat mich gefesselt.

Eigentlich mag ich es ja eher, wenn mir die Hauptfigur sympathisch ist, dies kann ich hier bei Lucas Hermes nicht wirklich für mich sagen. Und doch ist diese Figur sehr interessant und spannend.

Lucas Hermes ist obdachlos, auf der Suche nach „Der Geschichte“  muss er ganz schön rotieren. Er improvisiert, schläft verbotener Weise am Abstellplatz seiner Möbel, ergaunert sich etwas Geld für das tägliche Überleben, alles in allem kein strahlender Held. Und plötzlich scheint sie da, die Geschichte, die erzählt werden muss!

Innerhalb weniger Tage sterben drei Menschen bei Bombenanschlägen, für Lucas steht schnell fest, das die Spuren ins rechtsextreme Milieu führen. Gut dass er einen Informanten bei der Polizei hat. Kriminalhauptkommissar Klamm ist dem Informationsaustausch mit Hermes nicht abgeneigt und so profitieren eigentlich beide von diesem Arrangement.

Der Schreibstil von Ulrich Toll ist sehr fesselnd und flüssig. Dadurch wollte ich das Buch eigentlich nicht aus der Hand legen, immer weiter lesen um schnell zu wissen wie es weiter geht 😉 Der Spannungsbogen ist in meinen Augen gut und stetig ansteigend.

Am meisten haben mich die „Grenzübertritte“ fasziniert. Ich selber bin leider erst lange nach der Wende zum ersten mal in Berlin gewesen, daher kann ich nicht wirklich etwas dazu sagen. Und doch scheinen mir diese Details sehr stimmig und gut recherchiert.

Bis zum Schluss ist mir der gute Lucas nicht wirklich näher gekommen. Aber das hat dem guten Krimi keinen Abbruch getan. Die Geschichte ist wirklich sehr spannend aufgebaut und auch das Ende passt.

Bodenständig, stimmig und gut!

 

~BL

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