Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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Rezension „Das dunkle Haus“ von Patricia Hart

Klappentext

„Irgendwann kommt jede Wahrheit ans Licht. 

Irgendwas stimmt nicht in dem Haus, in das Christoph Schlinger einzieht: Seine Nachbarn hüten ein schreckliches Geheimnis, in das jeder einzelne von ihnen verstrickt zu sein scheint.  Aber was genau verbergen sie vor ihm?

Das Haus am Stadtrand wird zum Schauplatz eines Familiendramas. Liebe und Eifersucht, Rache und Gewalt prägen das Zusammenleben.

Schon bald bereut Christoph Schlinger hier eingezogen zu sein. Immer tiefer wird er in das undurchdringliche Netz aus Lügen und Geheimnissen hineingezogen.

Je mehr Christoph Schlinger erfährt, desto gefährlicher wird die Situation für ihn. Denn Wissen bedeutet im Dunklen Haus auch Schweigen zu müssen…

Ein Buch über Schuld, Geheimnisse, Familie und den Versuch, die Wahrheit um jeden Preis geheim zu halten.“

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Die Wiener Autorin Patricia Hart gibt mit dem dunklen Haus ihr Debüt. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr gut. Man kommt sofort mit den ersten Zeilen gut in das Buch hinein und lernt im Laufe der Geschichte die Bewohner des dunklen Hauses immer besser kennen.

Für mich war der Schreibstil flüssig und leichtgängig. Leider gab es den einen oder anderen Fehler, das trübt die Lesefreude dann ein klein wenig.

Der Autorin gelingt es die verschiedenen Charaktere sehr gut zu beschreiben. Man hat als Leser relativ schnell den einen oder anderen ins Herz geschlossen, man hat aber auch genau so schnell die üblen Bewohner eingeordnet…

Alles dreht sich um das Leben und gelebt werden im dunklen Haus. Immer wieder unterbrochen durch Auszüge von einer Polizeilichen Befragung. Diesen Aufbau der Story finde ich sehr interessant gemacht. So beginnt die Geschichte damit eigentlich eher mittendrin und man erliest sich alles durch „Rückblenden“.

Viele Geheimnisse und die eine oder andere Verwicklung. Schon irgendwie interessant, aber es ist leider nicht mein Jahreshighlight. Ich denke das Besondere liegt hier nicht in der Geschichte an sich, sondern eher im Aufbau des Romanes.

Man spürt die Dunkelheit, auch wenn mir das eine oder andere nicht wirklich schlüssig erschien, so konnte das Buch mich doch fesseln und hat mir einige spannende Lesestunden beschert. Ich bin mir allerdings nicht sicher ob ich es wirklich als Thriller bezeichnen würde…

Ich bin wirklich sehr gespannt wie es mit der Autorin weiter geht und würde schon auch noch ein neues Buch von ihr lesen wollen.

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Seelenflut“ von Anette Strohmeyer

Klappentext

„“Seelenflut“ – der 4. Fall von Paul Eckbert Ondragon jetzt bei der Psychothriller GmbH oder in allen ebookstores erhältlich!

Etwas stimmt nicht im „The Seaton“, einem Luxushotel in Thailand. Zuerst sind es nur kleinere Unfälle, doch dann ertrinken kurz nacheinander drei Gäste auf rätselhafte Weise. Für Paul Ondragon ist der Fall zunächst klar: Sabotage. Ein Konkurrent will das Hotel in Verruf bringen. Doch als Ondragon seine Ermittlungen in Khao Lak aufnimmt, dem Ort, der 2004 vom Tsunami verwüstet wurde, muss er feststellen, dass hinter der palmengesäumten Kulisse des Urlaubsparadieses noch ganz andere Kräfte am Werk sind. Eine unheilvolle Mixtur aus den bösen Erinnerungen an die Tsunami-Katastrophe und dem tief verwurzelten Aberglauben der einheimischen Bevölkerung …“

Information Homepage Anette Strohmeyer ( http://www.anette-strohmeyer.de)

Seelenflut von Anette Strohmeyer

Seelenflut von Anette Strohmeyer

Ich bin eingroßer Fan von Mister O.

Seelenflut ist bereits der 4 Teil in dem Eckbert Ondragon am Start ist. Angefangen hat alles mit Menschenhunger dann kam Totenernte und dem folgte Nullpunkt. Ich denke ich werde zu den Vorgängertiteln bei Gelegenheit auch noch jeweils eine ausführliche Rezension verfassen 😉 Mr O ist einfach zu gut und es sollten mehr Leser oder Hörer die Bekanntschaft mit ihm machen 🙂

Hier und heute möchte ich Euch aber erst mal etwas mehr zu Seelenflut erzählen.

Anette Strohmeyer schafft es den Leser mit den ersten Seiten mitten ins Geschehen zu holen. Auch Leser oder Hörer die vorher noch nie etwas von Ondragon gehört haben werden sich schnell im „Ondraversum“ zurechtfinden. Wobei ich mir ja gar nicht vorstellen kann, das es Leser gibt die Ondragon noch nicht kennen 😉 Solltest Du dazu gehören kann ich Dir nur raten schnellstmöglich einzusteigen! Die Autorin hat ihre Hauptfigur so charismastisch angelegt, das man im ersten Moment vielleicht ein wenig befremdet ist, aber glaubt mir, der Mister wird euch ans Herz wachsen 😉 Durch den flüssigen und angenehmen Schreibstil mag man das Buch kaum aus den Händen legen. Ihr wisst ja, das ich gerne morgens vor der Arbeit lese, auch hier waren wieder einige Tage zu Spät an die Arbeit kommen dabei 😉 Ich konnte und wollte einfach nicht aufhören und habe meine Mittagspause sehnsüchtig erwartet.

Diesmal geht es nach Thailand. In einem schönen Hotel häufen sich merkwürdige Todesfälle. Unser Mister O hofft auf einen leichten Fall und vielleicht ein paar schöne Urlaubstage, aber dazu kommt es mal wieder nicht. Wo Mister Ondragon auftaucht wird es gefährlich.

Richtig gut haben mir die unterschiedlichen Zeitebenen  gefallen. Hier haben wir logischerweise die Echtzeit  in der sich Ondragon erst mal im Hotel umschaut und sich einen ersten Eindruck der Sachlage verschafft. Die andere Zeitebene ist kurz vor dem schrecklichen Tsunami in 2004. Hier verfolgen wir das Leben der Familie Hartmann. Herr Hartmann möchte einen guten Job im „The Seaton“  bekommen und will mit seiner Frau und seinem Sohn ein neues Leben in Thailand beginnen. Doch die Familie scheint einige Probleme zu haben…Stück für Stück offenbart sich das Schicksal der Hartmanns. Immer wieder wechseln die Szenen und von den Hartmanns geht es wieder zu Ondragon. Er gerät immer Tiefer in den Strudel der Geschehnisse. Rechnete er zunächst mit einem leichten Fall, muss er nun doch einsehen, das hier deutlich mehr passiert als einfache Sabotage. Auch in diesem Teil scheint es ab und an ein wenig mystisch zuzugehen, für mich ist das aber vollkommen ok. Genau so mag ich es! Genau die richtige Mischung!

Auch aus der Vergangenheit von Mister Ondragon erfahren wir wieder ein kleines Stückchen mehr. (Er tut mir so leid mit seiner Angst vor Büchern…gut das ich das nicht habe ! ) Genau das liebe ich unter anderem an den Büchern von Anette Strohmeyer. Man kann durchaus einfach quereinsteigen, aber wenn man von Anfang an dabei ist kommt einem die Hauptfigur mit jedem Band ein Stückchen näher.

Ich finde das die Autorin ein ganz besonderes Händchen für ihre Protagonisten hat. Sie erarbeitet die Figuren so gründlich und so eindringlich, das an als Leser meint man kennt denjenigen bereits sein ganzes Leben. Auch wenn die Figuren schon allesamt sehr speziell daher kommen, so erscheinen sie nicht unwirklich oder unwahrscheinlich.

Wer es gerne spannend, schnell und aufregend mag, der sollte unbedingt mal einen oder vielleicht doch zwei Blicke riskieren!!!

Wenn Ihr allerdings nicht selber lesen wollt, kann ich Euch die Vertonte Version nur wärmstens empfehlen. Hier bekommt Ihr von David Nathan meisterlich was auf die Ohren!

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Zeitgeist“ von Christian S. Schneeweiß

Klappentext

„…ZEITGEIST Alptraum-Phantasie…

Ein Mann schreibt sich in seiner Zelle die Geschichte von der Seele, die ihn dort hinein gebracht hat.

Belletristik, die Angst macht. Furchteinflößend, rätselhaft und alles andere als trivial.

Er braucht nicht viel Platz und Zeit dafür. 53546 Wörter reichen ihm.

„Nur?“, möchte man fragen.
Und er hätte geantwortet: „Genau gelesen sind das mehr als genug. Wahre Teufel stecken immer in Details.“ “

Zeitgeist von Christian S. Schneeweiß, Cover mit freundlicher Genehmigung von Christian S. Schneeweiß

Zeitgeist von Christian S. Schneeweiß, Cover mit freundlicher Genehmigung von Christian S. Schneeweiß

Ich habe gelesen

Die ersten Seiten von diesem Buch haben sich mir nicht sofort erschlossen. Es war ein wenig undurchsichtig …gut geschrieben, sehr spannend, aber ich war mir einfach nicht klar wohin mich der Autor mit seinem Schreiben führen möchte. Alles hat traumhafte Züge an sich, wenn nicht vielleicht sogar Alptraumhaft.

Der Schreibstil ist nicht einfach, man kann hier nicht mal so eben durch das Buch fliegen…dies ist aber auf keinen Fall negativ zu bewerten. Genau das langsame , intensive Lesen offenbart hier erst die wirklichen Hintergründe. Die doch sehr eigene Sprache von C.S. Schneeweiß ist eine wirkliche Bereicherung. Wenn man als Leser erst in die Story eingetaucht ist, fällt es einem schwer loszulassen. Aber Vorsicht, wer hier den ganz klassischen Krimi erwartet und von einem netten Kommissar unterhalten werden möchte der ist hier definitiv fehl am Platz. Hier sind die Individualisten gefragt. Dieses Buch ist für alle die gerne mal was ganz neues , anderes genießen möchten.

Mir hat es gefallen mich auf das Buch und den Stil von C.S. Schneeweiß einzulassen. Besonders für mich als Vielleser war es ein sehr erfrischende anderes Leseerlebnis.

Ich vergebe 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

 

 

Ein

Rezension „Tristan“ von Paul Sandmann

Klappentext

„Tauche ein in die Finanzmetropole Europas – London – kurz vor Ausbruch der Finanzkrise und lerne Tristan kennen: Investmentbanker und gefeierter Dandy der Stadt. Jung, erfolgreich und wunderschön erhebt sich mit Tristan einer der größten Verführer unserer Zeit und bricht auf, König der City zu werden.“

ebook

Tristan von Paul Sandmann, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Autor

Tristan von Paul Sandmann, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Autor

Mein Eindruck

Der Autor nimmt uns mitten in Tristans Leben. Tristan ist jung und erfolgreich.Er und seine Freunde denken die Welt gehört ihnen und alles dreht sich um sie…Tristan ist als Investmentbanker in London und steht  immer unter Strom. Wir begleiten ihn bei seiner Arbeit und auf der Suche nach der wirklich großen Liebe. Auch wenn die Freunde das nicht so ganz verstehen scheint Tristan sein Glück gefunden zu haben…Doch es kommt, wie es kommt…und alles zerrinnt ihm zwischen den Fingern…Aber es ist wie an der Börse, immer geht es auf und ab.

Dann gibt es noch einen zweiten Handlungsstrang. Hier lernen wir Jeff kennen. Er wohnt mit seiner Familie in Amerika und lässt sich zu einem Hauskauf überreden. Aber kann die Familie nun den finanziellen Verpflichtungen nachkommen?

Der Schreibstil ist recht angenehm. Man kann das Buch zügig „weglesen“. Ich bin mir aber nicht sicher in welches Genre ich dieses Buch einordnen würde. Grob ist es ein zeitgenössischer Roman und eigentlich habe ich es als Liebesgeschichte gelesen. Allerdings eine Liebesgeschichte mal anders. Hier ist das Hauptaugenmerk nicht auf eine Frau ausgerichtet, sondern hier steht Tristan im Vordergrund.

Ich vergebe 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

 

Rezension „Gestorben wird immer“ von Matthias Deigner

Kurztext, Klappentext

Es gibt viele Gründe einen Mord zu begehen in diesen Kurzgeschichten finden sie ein paar davon.

Mord – ein faszinierendes Thema, in den Geschichten dieser Anthologie werden Morde begangen, manchmal sind die Gründe ganz einfach, manchmal ein wenig komplexer. Und es kann auch passieren, dass der Täter zum Opfer wird und das Opfer zum Täter.

Gestorben wird immer von Matthias Deigner, Cover mit freundlicher Genehmigung von Matthias Deigner

Gestorben wird immer von Matthias Deigner, Cover mit freundlicher Genehmigung von Matthias Deigner

 

 

Meine Meinung

Wir haben es hier mit einer Sammlung krimmineller Kuzgeschichten zu tun, die jeweils über wenige Seiten spannende Unterhaltung bieten. Der Schreibstil ist flüssig und man kann dieses Buch entweder am Stück lesen und sich immer wieder neu überraschen lassen oder man genießt jeden Tag eine der aufregenden Geschichten.

Jede der Kurzgeschichten hat ihre Eigenart. Alle sind auf ihre eigene Weise spannend und nicht jede ist blutig. Aber eins ist allen gemein, überall gibt es ein Opfer.

Der Schreibstil ist bei jeder Geschichte flüssig und doch wirkt jede Story anders. Auch diesmal habe ich für mich drei Highlights ausgewählt. Da gibt es die „Millionenbeute“ hier haben wir es mit schönem wertvollem Porzellan zu tun, doch was es damit auf sich hat möchte ich nicht verraten. Dann gibt es den „Mitternachtskaffee“, auch wenn es kriminell ist konnte ich mir ein leichtes Schmunzeln dann doch nicht verkneifen. Und mein absoluter Favorit ist „Bastis Mutter“ , hier erleben wir das die Beziehung von Schwiegertochter und Schwiegermutter nicht immer ganz einfach ist.

 

Ich vergebe 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Sunyata Neko – Die Legende des Samurei-Katers“ von Thomas Fang

Klappentext, Kurzinfo

„Vor vielen Monden, unter der gütigen Sonne von Nippon, wurde im Schatten eines Bodhi-Baums, Sunyata Neko geboren. Es verging nicht viel Zeit bis sein ganzes Heimatdorf bemerkte, dass er mehr war als nur ein einfacher getigerter Kater. Als er begann das Land zu bereisen, wusste bald jede Menschen- und Tierseele, wer er war.Während Sunyata im Kampf als unbesiegbar galt, war er auch bekannt dafür, das gütige Herz Buddhas zu haben. Eines Tages überwältigte ihn der Wille nach Hause zurückzukehren, und sich zur Ruhe zu setzen. Doch dann erfuhr er, dass er einen bösen Bruder hätte, der den braven Leuten im Dorf das Leben zur Hölle machte.“Sunyata Neko – Die Legende des Samurai-Katers“ ist eine moderne Fabel, die in einem fiktiven Japan in der Samurai-Zeit spielt, in dem Mensch und Tier gleichgestellt zusammenleben.Inspiriert von aktuellen Fantasy-Bestsellern, 16-Bit-Rollenspielen und klassischer japanischer Literatur, ist mit „Sunyata Neko – Die Legende des Samurai-Katers“ ein altersloser Fantasy-Roman entstanden, der sowohl für Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche als auch für junggebliebene Erwachsene gedacht ist. „

SunyataNekoNeu

Mein Leseeindruck

Wir haben es hier mit Fantasy und Katzen zu tun, beides wurde auf gute Art und Weise miteinander verwoben.

Nachdem der  Sunyata Neko der Samurei-Kater nach langer Wanderschaft und Reise zurück in sein Heimatort möchte sind die Bewohner dort sehr froh. Schon lange werde sie terrorisiert und sie hoffen mit Hilfe von Sunyata Neko einen Ausweg aus dieser Situation zu finden. Das fiktive Japan wird gut beschrieben und ich finde es geht in dieser modernen Geschichte um viele Werte und Tugenden, die hier einfach mal ganz unkonventionell umgesetzt wurden.

Wir lesen von Freundschaft, Beständigkeit und Ehre. Alles umgesetzt auf die Katzenwelt. Der Schreibstil ist flüssig, allerdings hatte ich hier und da den Eindruck von einem Comicstil. Da gibt es „Miaus“ und „Roars“, die ganz sicher zur jeweiligen Situation passen, mich persönlich aber leider etwas im Lesefluss gestört haben.

Mein Fazit

Kurzweilige Unterhaltung im Fantasy Bereich. Ganz sicher ein guter Tipp für Katzenfans. Ich denke dies ist nicht nur für jugendliche Leser geeignet, auch für mich, die ich doch vielleicht schon einige Lenze zähle, war es nette Unterhaltung für Zwischendurch 😉

Ich vergebe vier Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

 

 

 

Rezension „Wo ein Wille“ von Anne Saalean kindle edition

Klappentext, Verlagsinfo

„Endlich ist Mutter tot. Langzeit-Single Vera nimmt ihr Leben neu in die Hand. Nach Berlin gereist, erwartet sie im Haus ihres Schwagers gleich die erste Katastrophe: Die Schwester ist betrunken die Treppe hinuntergestürzt. Ein Unfall behauptet Simon, aber Vera hat da ihre Zweifel. Um Simon für sich einzunehmen, macht sie eine Falschaussage. Als ein paar Tage später eine Unbekannte auftaucht und Veras Schwager erschießen will, ist das erst der Anfang von Ereignissen, die Vera immer tiefer in einen Strudel aus Lügen, Intrigen und Mord ziehen.“

Ich denke über das Buch

In einem flüssigen Schreibstil erzählt und die Autorin die Geschichte von Vera s Leben. Vera, die eigentlich nie selbstbewußt durchs Leben gehen konnte. Viele Jahre hat sie die kranke Mutter gepflegt nun ist diese Tod. Ihren Arbeitsplatz hat Vera auch verloren, was also liegt Näher als die Einladung zum Geburtstag vom Schwager anzunehmen? Gesagt getan, auf geht es für Vera aus der Kleinstadt in das große Berlin. Dort kommt Vera direkt zu einem Familienstreit zwischen Schwester und Schwager. dieser gipfelt in einem schrecklichen Unfall. Aber war es wirklich nur ein Unglück? Eigentlich ist sich Vera da nun gar nicht mehr sicher, aber da sie bereits als Jugendliche vom Schwager träumte beschließt sie zu bleiben und ihm den Rücken freizuhalten. Dann passiert ein Unglück nach dem nächsten. Am Ende zeigt sich : Wo ein Wille ist, ist ein Weg…

Ich kann nicht sagen, dass mir Vera im Laufe der Geschichte sympathisch geworden wäre, aber ich denke die Figur muss halt so sein 😉 Mir war es in einigen Situationen einfach etwas zu viel des „Guten“.

Ich vergebe vier  Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Minne und Tod in Nürnberg“ von Eckhard Schröder

Verlagsinfo, Klappentext

„Es beginnt mit einem Anschlag im Germanischen Nationalmuseum. Das Ziel ist der in Nürnberg sehr bewunderte Wandteppich aus der Minne-Zeit. Dieser Teppich erzählt nicht nur von den Liebesspielen der Ritter im frühen Mittelalter, sondern führt Altkommissar Kopinski zunächst in ein heutiges Geflecht von EU-Subventionsbetrügereien. Warum es dann Zusammenstöße mit rechtsradikalen Gruppen gibt, irritiert die Kommissare zunächst sehr, und noch mehr, als sie über immer mehr Leichen stolpern.
Aber richtig gefährlich wird es, als die Bedrohungen sich auf ihre Familien ausweiten.

Dies ist keiner der üblichen Regionalkrimis, die Lösung dieses dramatischen Falles treibt die Kommissare durch halb Europa und hinterlässt Blessuren an Körper und Seele.“

Meine Meinung zum Buch

Ein guter Krimi. Es hat Spaß gemacht ihn zu lesen. Allerdings habe ich mir nach dem Klappentext doch zuerst eine etwas andere Geschichte vorgestellt. Aber gut: „manchmal kommt es eben anders als man denkt 🙂 „.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und leichtgängig, ich habe den Krimi an einem Tag gelesen.

Die Ermittler sind eigentlich sehr sympathisch und ich finde sie machen ihre Arbeit gut, auch wenn ich denke, dass sie nicht immer nach den Regeln „spielen“. Gerne hätte ich mehr Informationen zu dem Spieleteppich gehabt, aber wer das wirklich möchte kann ja wie ich selber nach recherchieren.  Im Klappentext heißt es „dies ist kein üblicher Regionalkrimi“ , dem stimme ich uneingeschränkt zu 😉

 

Ich vergebe 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension zu „Kreativ fotografieren: Digitalfotografie verständlich erklärt“ [Kindle Edition] von Markus Wäger

Dieses Buch ist, um es vorweg zu nehmen, kein Handbuch für eine Kamera. In diesem Buch möchte der Autor dem Leser das Kreative fotografieren, bzw. die Möglichkeiten zur Kreativität beim fotografieren vermitteln. Nach einer kurzen Einführung in die Fotografie erklärt Markus Wäger in vier Schritten, wie man mittels Perspektive, Schärfe, Belichtung und Komposition ein Bild gestalten kann und belegt dies anschaulich durch reichliche Fotos und liebevoll gestaltete Zeichnungen. Deutlich wird in diesem Buch der Unterschied zwischen dem üblichen Knipsen und dem Fotografieren dargestellt und man merkt, der Autor weiß wovon er schreibt. Am Ende des Buches wird das Thema digitale Dunkelkammer behandelt, wobei die Grundlagen von der Entwicklung bis zur Software aufgezeigt werden.

Das Buch überzeugt durch die verständlichen Erklärungen und auf 240 Seiten wird dem Leser anschaulich das Wissen des Autors vermittelt.
Die Kindle Edition hat zudem den Vorteil mittels Links auf die entsprechenden Seiten zu springen und bei bestimmten Begriffen die entsprechende Definition anzuzeigen.

Alles in allem bin ich sehr überzeugt von diesem Werk und kann es uneingeschränkt empfehlen.

~ah

Rezension „Experten“ von Matthias Houben

Kurzinfo

„Eigentlich ein überschaubarer Auftrag für den privaten Ermittler Martin Silber. Doch haben die Bemühungen eines exzentrischen Forscherteams um neue Formen Künstlicher Intelligenz mitten im katalanischen Ferienidyll nicht nur Tote gefordert, sie ziehen bei seinen Nachforschungen auch Martin Silber nach und nach in ihren Bann. Was hat das Forscherteam wirklich gewollt? Und was will man nun wirklich von ihm?Bei seiner Suche nach verschwundenen Unterlagen gerät Silber immer tiefer in ein Labyrinth der Sinne, in ein Spannungsfeld aus Fragen, die unbeantwortbar erscheinen.Bis ihm Rodriguez begegnet und ihn dazu verführt, das gefährliche Spiel mitzuspielen …Ein meisterlicher, wie in Trance erzählter Kurzroman, ein Anti-Krimi mitten in Sonne, Sand und Salz auf der Haut, der sich jedweder Zuordnung entzieht und die Leserschaft in unbekannte Denkwelten entführt.“

Cover_Experten

Mein Lesen

Ich möchte dieses Buch für mich nicht in ein bestimmtes Genre einordnen. Ich denke der Autor hat uns keinen Nullachtfuffzehn Krimi geschrieben, es ist aber auch kein reißerischer Thriller. Es ist ein wenig Reisebericht, ein wenig Esoterik und viel Technologie und und und…

Ich denke auf dieses Buch muss man sich einfach einlassen, dem Buch den nötigen Raum und die nötige Zeit geben und sich dann einfach mal überraschen lassen. Der Schreibstil ist angenehm lesbar. Wer aber auf den klassischen Krimi wartet,  Leiche , Ermittler und Ermittlungsarbeit…der ist hier fehl am Platz.

Wer aber gerne mal über den Tellerrand blicken möchte und sich vielleicht auch einfach mal auf etwas „anderes“ einlassen möchte, der ist hier auf alle Fälle sehr gut bedient.

Ich vergebe 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

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