Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Seiten

lollsschwester

Ich bin... ... 42 Jahre alt... ... verheiratet... ohne Kinder... ... manchmal ein bisschen verpeilt... ;o) ... manische Vielleserin... Mein Mann meint, wenn ich mal nichts zu lesen hätte, würde ich mir wahrscheinlich sogar das Telefonbuch nehmen - einfach, um etwas zu lesen zu haben... ... Hörbuch-Messi... Ich muss die Hörbücher immer alle haben, habe aber überhaupt keine Zeit, sie mir anzuhören... Also sammele ich... Ich lese (fast) alles - am liebsten Krimis und Thriller, aber je nach Lust und Laune auch sehr gerne mal Fantasy, Vampirromane und "normale" Romane. Jagen kann man mich mit den "typischen" Frauenromanen...

Rezension „Alles Wurscht! – Das ultimative Bratwurst-Kochbuch“ von Wolfgang Ries, mit Fotos von Hubertus Heneka

Verlagsinfo, Klappentext

„„Alles Wurscht“ – das heißt in Franken erst einmal „Alles Bratwurst“. Und dieses „fränkische Grundnahrungsmittel“ kann nicht nur als „Drei im Weggla“ oder Meterbratwurst verzehrt werden!

Wolfgang Ries hat in zahllosen Selbstversuchen überraschende Variationen origineller und kreativer Rezepte und Zubereitungsarten erprobt. Seinen pfiffigen Ideen und Rezepte lassen sich auch von ungeübten Köchen leicht umsetzen und sind der Knüller auf Grillfeten, Kinderparties und überall dort, wo die Bratwurst auf den Grill oder in die Pfanne kommt.‘

Schmackhaft und mit gesunden und frischen Zutaten werden in diesem Buch Schildkröten, Affenschaukeln und viele andere lustige Kreationen aus der Bratwurst serviert.“

Seiten: 104

ISBN: ISBN 978-3-429-03727-7

Echter Verlag Würzburg

Alles Wurscht! von Wolfgang Ries, Cover mit freundlicher Genehmigung von Echter Verlag

Alles Wurscht! von Wolfgang Ries, Cover mit freundlicher Genehmigung von Echter Verlag

 

 

Mein Leseeindruck:
Gesehen – gewollt – verschlungen… 😉
Schon das Cover dieses nach eigener Aussage „ultimativen Bratwurst-Kochbuchs“ spricht einen an: hier wird die Bratwurst nicht einfach nur lieblos ins Brötchen gelegt, hier ist jemand mit Fantasie am Werk… Auf dem Cover kommt die Bratwurst als Schweinchen daher… 😉
In diesem tollen Buch geht es im wahrsten Sinn des Wortes um die Wurst – und zwar sowohl um die kleine (Original Nürnberger Rostbratwurst), die lange (große Verwandte der Nürnberger), die dicke (Fränkische Bratwurst), die gerollte (lange Variante der fränkischen Bratwurst) und nicht zu vergessen um die Extrawurst… 😉
Zu jeder gibt es etliche mehr als ansprechende Rezepte, jedes mit farbigem Bild und ausführlicher Anleitung. Wissenswertes um die Wurst und interessante Hintergrundinformationen runden das Ganze ab…
Da kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen…
Tolle fantasievolle Zubereitungsideen, die direkt Lust auf Bratwurst machen! Ich bin schon gespannt, wie meine Neffen auf die verschiedenen Rezepte reagieren… 😉
Ich vergebe begeisterte 5 von 5 Sternen.

Bewertung: 5 Sterne

~LS

Rezension zu „In einem weiten Land“ von Johanna Nicholl

Verlagsinfo, Klappentext

England 1827: Das Schicksal meint es nicht gut mit Vianna Francis. Als die junge Frau übel verleumdet wird, muss sie zusammen mit ihrer kleinen verwaisten Halbschwester Daisy London Hals über Kopf verlassen und nach Sydney flüchten. Da sie ohne Geld und Papiere in der neuen Heimat ankommt, bleibt ihr nichts anderes übrig, als das Angebot von George Severin anzunehmen, der zufällig auf die hübsche Frau aufmerksam wird: Er bietet ihr und Daisy ein Zuhause, wenn sie in seinem Casino reiche Männer zum Glücksspiel animiert. Schon bald verlangt Severin aber von ihr, für weitere Dienste zur Verfügung zu stehen. Als sich Vianna widersetzt, droht er, Daisy etwas anzutun. Vianna hat keine Wahl, sie muss das böse Spiel mitspielen. Doch dann scheint sich das Blatt zu wenden, denn sie bekommt Hilfe von unerwarteter Seite. Aber kann sie darauf wirklich vertrauen?“

Page & Turner

ISBN 978-3-442-20441-0

 

In einem weiten Land von Johanna Nicholis, Cover mit freundlicher Genehmigung von Page & Turner

In einem weiten Land von Johanna Nicholis, Cover mit freundlicher Genehmigung von Page & Turner

 

 

Mein Leseeindruck:

 

Hach – endlich mal wieder eine schöne Australiensaga aus dem 19. Jahrhundert.

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut…

 

Erzählt wird die Geschichte der jungen Vianna Francis und der beiden Halbbrüder Felix und Mungo.

Felix stammt aus sogenanntem gutem Hause und wurde entsprechend erzogen, Mungo ist sein unehelicher Bruder aus der Liaison des Vaters mit einer Strafgefangenen, die im Haushalt des Vaters arbeitet.

Als sich beide in Vianna verlieben, sorgt diese Dreiecksgeschichte für interessante Wendungen.

 

Soviel in aller Kürze – natürlich passiert noch einiges mehr, doch ich will ja nicht das Buch vorstellen, sondern meinen Leseeindruck… 😉

 

Die Story hat mich schnell gepackt und direkt nach Australien katapultiert. Sie ist leicht lesbar und hat mich über lange Strecken hin gefesselt. Die Landschaftsbeschreibungen sind wunderschön und auch der geschichtliche Hintergrund (Strafkolonie New South Wales) wurde spannend beschrieben.

Alles in allem: ein leicht und flüssig zu lesender interessanter historischer Plot. Keine große Literatur, aber ein angenehmer und spannender Zeitvertreib für zwischendurch.

Zwischendurch weist das Buch leider trotzdem ein paar Längen auf, da manche Wendungen der Geschichte mir doch zu langgezogen vorkamen. Aber dies schmälert den positiven Leseeindruck nur wenig.

 

Von daher eine deutliche Leseempfehlung…

 

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Bewertung: 4 Sterne

~LS

Rezension zu „Der Circle“ von Dave Eggers

 

Verlagsinfo,Klappentext

»Das ›1984‹ fürs Internetzeitalter« Zeit online – Das Kultbuch jetzt auf Deutsch

Leben in der schönen neuen Welt des total transparenten Internets: Mit Der Circlehat Dave Eggers einen hellsichtigen, hochspannenden Roman über die Abgründe des gegenwärtigen Vernetzungswahns geschrieben. Ein beklemmender Pageturner, der weltweit Aufsehen erregt.
Huxleys Schöne neue Welt reloaded: Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der »drei Weisen«, die den Konzern leiten – wird es keinen Schmutz mehr geben im Internet und auch keine Kriminalität. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterneköche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles …

Kiepenheuer & Witsch

ISBN 978-3-462-04675-5

 

 

 

Mein Leseeindruck:

 

Hui – laut Klappentext und Zeit online „Das ‚1984‘ fürs Internetzeitalter“

Na, wenn DAS keine Leseempfehlung ist…

 

Ich bin kurz vor der Frankfurter Buchmesse 2014 zufällig über dieses Buch gestolpert und musste es natürlich sofort haben. Als ‚1984‘-Leserin der 80er und heutige Internetnutzerin vom feinsten fühlte ich mich natürlich sofort angesprochen.

Von daher: alles richtig gemacht mit dem Klappentext, lieber Verlag… 😉

 

Zunächst das positive:

Der Schreibstil ist gut lesbar und flüssig. Die Story hat sich leicht lesen lassen und einen auch nicht überfordert, wenn man mal schnell zwischendurch nur ein paar Seiten lesen wollte.

 

Aber:

Die Charaktere sind erschreckend platt und oberflächlich gezeichnet. Null beziehungsweise so gut wie null Selbstreflexion der Hauptperson Mae, eine angstmachende Ich-Bezogenheit fast aller Protagonisten und dann wieder nervige Plattitüden machen aus dem erwarteten Lesevergnügen eine fortwährende Aneinanderreihung von vorhersehbarem Geschwafel. Nicht ein einziges Mal war ich wirklich überrascht, nicht ein einziges Mal kam es zu einer Wendung, die ich hätte nachvollziehen können, nicht ein einziges Mal war ich begeistert oder auch nur positiv angesprochen von dem Buch. Schade, was hätte tolles daraus werden können…

 

Von mir daher leider keine Leseempfehlung…

 

Ich vergebe aufgrund der durchgängig leichten Lesbarkeit gerade noch 2 von 5 Sternen.

Stern_Bewertung_2

~LS

 

Rezension zu „Dein finsteres Herz – Detective Max Wolfes erster Fall“ von Tony Parsons

Verlagsinfo, Klappentext,

„Vor zwanzig Jahren trafen sieben privilegierte Jungen in der elitären Privatschule Potter’s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar grausame Art. Das ruft Detective Constable Max Wolfe auf den Plan: Koffeinjunkie, Hundeliebhaber, alleinerziehender Vater. Und der Albtraum jedes Mörders. 
Max folgt der blutigen Fährte des Killers von Londons Hinterhöfen und hell erleuchteten Straßen bis in die dunkelsten Winkel des Internets. Mit jeder neuen Leiche kommt er dem Täter ein Stück näher – doch damit bringt er nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die er liebt, in tödliche Gefahr … “

Lübbe TB

ISBN 978-3-7857-6115-1

 

Mein Leseeindruck:

 

Ich habe dieses Buch unerwartet zu Weihnachten geschenkt bekommen, ich bin somit also ohne jegliches Vorwissen oder irgendwelche Erwartungen an die Geschichte herangegangen.

 

Direkt nach dem Auspacken habe ich kurz rein gelesen und war sofort begeistert und überrascht, wie schnell man in der Story drin war.

 

Die Geschichte startet mit der Gruppenvergewaltigung und dem Tod eines jungen Mädchens. Sehr fesselnd und teilweise mit schockierender Deutlichkeit wird dies geschildert. Man leidet mit dem armen Mädchen mit und kann sich kaum von dieser unfassbaren Tat  lösen.

So sehr und so schnell hat mich in letzter Zeit kaum ein Buch in seinen Bann gezogen.

 

Leider jedoch kommt die Ernüchterung allzu schnell.

 

Zunächst noch kurz zum Plot: etliche Jahre nach dem beschriebenen Verbrechen werden die Vergewaltiger einer nach dem anderen ermordet. Relativ schnell wird klar, dass es sich um eine Gruppe Männer handelt, die zusammen jahrelang eine englische Privatschule besucht haben und einen festen, eingeschworenen Freundeskreis über Jahrzehnte bildeten.

 

Detective Constable Max Wolfe ist der leitende Ermittler bei den verschiedenen Mordfällen. Alleinerziehend und sein eigenes Privatleben nicht wirklich im Griff habend ist er leider eine Hauptperson, die einem niemals richtig sympathisch wird. Man möchte ihn eigentlich besser verstehen, hat er doch wirklich sein Päckchen zu tragen mit kleiner Tochter, jungem Hund, Exfrau und seinen eigenen persönlichen Problemen. Trotzdem war es zumindest mir nicht möglich, mehr mit Max Wolfe mitzufühlen. Auch eine beginnende Liebesgeschichte hat es nicht geschafft, mich etwas mehr zu fesseln.

 

Die Auflösung der Mordfälle war dann wieder überraschend und nicht vorhersehbar. Aber dorthin zu kommen war nach dem furiosen Beginn des Buches nicht ganz einfach, da einige Längen zwischendurch das Lesevergnügen deutlich schmälerten.

 

Von mir daher leider keine klare Leseempfehlung…

 

Ich vergebe aufgrund des furiosen Startes in die Geschichte und die durchgängig leichte Lesbarkeit noch

3 von 5 Sternen.

Stern_Bewertung_3

~LS 

Rezension „Der Garten über dem Meer“ von Jane Corry

Verlagsinfo, Klappentext

„Ein alter Garten. Ein verwunschener Ring. Ein dunkles Geheimnis …

Südengland am Meer. Die Londonerin Laura Marchmont und ihr frisch angetrauter Ehemann Charles ziehen in ein restauriertes Haus mit einem alten Garten direkt über den Klippen. Als Laura auf einem Sticktuch ihrer Großmutter ein ähnliches Haus und einen geheimnisvollen Schriftzug entdeckt, macht sie sich auf die Spuren der Vergangenheit …

Devon, 1866. Die junge Mary Rose erbt von ihrer Mutter einen Rubinring. Er soll sie beschützen, doch fällt er in die falschen Hände, wird er Unglück über die ganze Familie bringen …

Eine spannende, atmosphärische Familiensaga vor der malerischen Küste Südenglands.“

608 Seiten

ISBN 978-3-7645-0493-9

Blanvalet

Der Garten über dem Meer von Jane Corry, Cover mit freundlicher Genehmigung von Blanvalet

Der Garten über dem Meer von Jane Corry, Cover mit freundlicher Genehmigung von Blanvalet

Mein Leseeindruck:

„Ein alter Garten. Ein verwunschener Ring. Ein dunkles Geheimnis…“

Was für eine Familiensaga, die in 1866 beginnt und in der heutigen Zeit endet… Immer abwechselnd in der Vergangenheit und im Heute erfahren wir die Geschichten zweier faszinierender Frauen.

Zuerst lernen wir im Devon des Jahres 1866 die junge Mary Rose Marchmont kennen und erfahren ihre Geschichte. Als einziges Kind ihrer Eltern wird sie geliebt und verwöhnt, vor allem von ihrer Mutter, die jedoch leider im Kindbett stirbt. Durch den Diebstahl eines Familienringes, den die Mutter eigentlich Mary Rose vermachte, ändert sich deren Leben dramatisch und führt zu jahrzehntelanger schwerster Zeit.

140 Jahre später zieht die frisch verheiratete Laura Marchmont gemeinsam mit ihrem Mann nach Südengland. Als ihre Großmutter ihr alte Sticktücher vererbt, auf denen Laura Botschaften entdeckt und ein Haus, das dem ihren zum Verwechseln ähnlich sieht, ist ihre Neugier geweckt und sie beginnt die Geschichte der Sticktücher zu erforschen.

Fesselnd und niemals langweilig zieht diese Familiensaga einen in ihren Bann. Gut geschrieben, spannend und faszinierend wird man durch das gesamte Buch hin unterhalten. Ich habe dieses Buch verschlungen und es war mit Sicherheit nicht das letzte Buch dieser Autorin, das ich gelesen habe.

Ich bin begeistert – klare Leseempfehlung!

Ich vergebe deutliche 5 von 5 Sternen.

Bewertung: 5 Sterne

~LS

Rezension „Im Herzen des Sturms“ von Beatriz Williams

Verlagsinfo, Klappentext

„Liebe, Verrat und ein Geheimnis, das wie ein Sturm alles aufwühlt …

New York, 1931. Lily Dane begleitet ihre selbstbewusste beste Freundin Budgie Byrne zu einem Football-Spiel, bei dem sich die junge High Society trifft. Dabei lernt Lily den gutaussehenden, jüdischen Nick Greenwald kennen, in den sie sich sofort verliebt. Er erwidert ihre Gefühle, und gegen den Widerstand ihrer Familien versprechen sie sich die Liebe …

Rhode Island, 1938. Wie jedes Jahr verbringt Lily den Sommer im Strandhaus ihrer Familie im Örtchen Seaview. Doch ein Sturm kündigt sich an: Auch Budgie kehrt nach Jahren dorthin zurück – gemeinsam mit ihrem Ehemann Nick Greenwald …

Beatriz Williams erweckt das glamouröse Amerika der 1930er Jahre zu neuem Leben.“

448 Seiten

ISBN: 978-3-442-38315-3

Blanvalet

Im Herzen des Sturms von Beatriz Williams, Cover mit freundlicher Genehmigung von Blanvalet

Im Herzen des Sturms von Beatriz Williams, Cover mit freundlicher Genehmigung von Blanvalet

Mein Leseeindruck:

Amerika in den 1930ern…

In zwei Zeitzonen wird hier die Geschichte der beiden besten Freundinnen Lily und Budgie erzählt.
Zuerst finden wir uns in den Jahren 1931/32, in dem uns die beiden jungen Freundinnen und deren Leben näher gebracht werden. Durch Budgie lernt Lily Nick Greenwald kennen und verliebt sich unsterblich in ihn. Diese Liebe ist nicht einseitig, jedoch auch nicht einfach zu leben, da Nick Jude ist. Gipfeln tut diese Liebe in einer Flucht der beiden und dem Plan, einfach heimlich zu heiraten.

Jahre später finden wir uns im Rhode Island des Jahres 1938 wieder. Lily lebt hier den Sommer über allein mit ihrer Mutter und ihrer 6jährigen Schwester Kiki. Nach etlichen Jahren kommt es zum ersten Treffen mit Budgie, die mittlerweile „Mrs. Nick Greenwald“ ist und deren Ehemann. Nach und nach wird uns erzählt, wie es dazu kommen konnte und was das große Familiengeheimnis in Lilys Familie ist.

Für mich ist dieses Buch eine der Überraschungen dieses Lesejahres.
In toller Sprache und flüssig wird hier eine Geschichte erzählt, die einen mit sich reißt und fesselt. Die Protagonisten sind durchweg klasse geschildert, man kann sich alles sehr gut vorstellen. Man leidet mit, man liebt mit, man ist durchweg in der Erzählung drin.

Ich bin begeistert – klare Leseempfehlung!

Ich vergebe überaus deutliche 5 von 5 Sternen.

Bewertung: 5 Sterne

~LS

Rezension „Liebe Schwester“ von Jill Sooley

Verlagsinfo, Klappentext

„Nach dem Tod ihres Mannes sucht Marie Sullivan den Kontakt zu Floss, ihrer Tochter, und Lolly, der Stieftochter, die sie nie richtig verstand. Floss kommt nach Hause, um sich selbst zu finden, doch dann stürzt sie sich in ein Verhältnis zu einem frisch geschiedenen Mann, der zerrissen ist zwischen ihr und seiner kleinen Tochter. Lolly, die nie wirklich hineinpassen wollte in diese Familie, lebt zusammen mit ihrem Sohn und ihrer alten High-School-Liebe. Als sie sich Hals über Kopf in einen anderen Mann verliebt, merkt sie plötzlich, wie wichtig ihre eigentlich so ungleiche Schwester für sie ist …“

384 Seiten

ISBN: 978-3-442-74366-7

btb Verlag

Liebe Schwester von Jill Sooly, Cover mit freundlicher Genehmigung von btb Verlag

Liebe Schwester von Jill Sooly, Cover mit freundlicher Genehmigung von btb Verlag

Mein Leseeindruck:

„Liebe ist dicker als Blut“…

Hm – diese Rezi fällt mir leider nicht leicht…

Hauptpersonen sind die gerade verwitwete Marie sowie deren Tochter Floss und Stieftochter Lolly.  Nach dem Tod ihres Mannes braucht und sucht Marie den Kontakt zu ihrer Tochter und auch ihre Stieftochter zieht wieder zu Hause ein.

Erzählt wird abwechselnd aus Sicht der drei Frauen, woran man sich erst gewöhnen muss, was einem aber den Blick auf die Familiengeschichte und die verschiedenen Ereignisse erleichtert. Die Sprache ist leicht und gut verständlich.

Trotzdem es sehr interessant hätte werden können, bin ich leider nie wirklich in die Geschichte hinein gekommen. Vielleicht lag es an den vielen ungelösten und unausgesprochenen Konflikten, doch ich musste mich bis zum Schluss sehr konzentrieren, das Buch nicht vorzeitig zur Seite zu legen. Auch ist mir nicht eine der drei Frauen im Verlauf der Erzählung wirklich sympathisch geworden.

Die drei Frauen schildern ihre jeweiligen Gefühle durchweg deutlich, wodurch einem während des Lesens dann doch vieles klar wird, was am Anfang unerschlossen bleibt. 

Ich halte mich durchaus für einen empathischen Menschen, doch hier muss ich zugeben, dass mir der Seelenstrip der drei Damen irgendwann zuviel wurde… 
Da aber die Schilderungen der Gefühlswelt der Frauen trotz allem gelungen sind, rate ich zumindest nicht vom Lesen ab… 😉

Ich vergebe zurückhaltende 3 von 5 Sternen.

Stern_Bewertung_3

~LS

Rezension „Wie ich mit meiner Oma Onlinedating machte … und die große Liebe fand“ von Kayli Stollak

Verlagsinfo, Klappentext

„Abenteuer Onlinedating – originell, unverblümt, witzig!
Als ihr Freund mit ihr Schluss macht, wendet sich Kayli Stollak trostsuchend an ihre Oma. Doch die lässt erst gar nicht zu, dass Kayli ihrer gescheiterten Beziehung nachheult, und schlägt vor, es doch mal mit „einer dieser Dating-Websites“ zu versuchen. Gesagt, getan: Gemeinsam wagen sie sich in die Welt der Cyber-Romanzen. In ihrem Buch erzählt Kayli Stollak von diesem Abenteuer. Herausgekommen ist eine unterhaltsame Odyssee durch die Tücken der modernen Partnersuche. Schnell wird klar: Die Suche nach dem Glück bleibt immer dieselbe – ganz egal ob man nun 25 oder 75 ist.“

256 Seiten

ISBN:978-3-442-17435-5

Goldmann TB

Wie ich mit meiner Oma Onlinedating machte ... und die große Liebe fand von Kali Stola; Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann TB

Wie ich mit meiner Oma Onlinedating machte … und die große Liebe fand von Kali Stola; Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann TB

Mein Leseeindruck:

„Zwei Singles mit Niveau auf der Suche nach der Liebe“…

Also – dieser Plot hat mich direkt fasziniert:
Kayli wird von ihrem Freund verlassen und wendet sich Trost suchend an ihre Oma. Doch von dieser gibt es Tipps und Lebensweisheiten anstatt einfacher Trostbezeugungen. Eine tolle Oma, die trotz ihres Alters mitten im Leben steht, wunderbar erfrischend und jung im Herzen ist!

Nach einiger Zeit beschließen die beiden, sich auf Onlineplattformen zu registrieren und so den „richtigen“ Mann zu finden. Ob dies wirklich so klappt, sei hier nicht verraten, doch der Weg dorthin wird wunderbar leicht und lässig beschrieben.

Ein wunderbares Buch zum abschalten, zum mitleiden, zum mitfiebern und sehr sehr unterhaltsam! Leicht zu lesen, trotzdem nicht simpel – und zwischendurch so lustig geschrieben, dass ich laut lachen musste.

Von mir eine klare Leseempfehlung für zwischendurch!

Ich vergebe begeisterte 5 von 5 Sternen.

Bewertung: 5 Sterne

~LS

 

 

Rezension „Mein Sommer am See“ von Emylia Hall

Verlagsinfo, Klappentext

„Die erste Liebe, eine nicht ganz einfache Mutter-Tochter-Beziehung und ein geheimnisvolles Päckchen aus der Vergangenheit

Eines Tages bekommt Beth ein Paket. Darin ein Album mit Fotos, Notizen und anderen Erinnerungsstücken, die Beth noch nie zuvor gesehen hat. »Das Buch unserer Sommer«, in dem ihre Mutter Marika die Erinnerung an jene Sommerferien festgehalten hat, die Beth in ihrer Jugend bei ihr in Ungarn verbrachte. Eine Zeit, in der Beth hin und her gerissen war zwischen ihrem zurückhaltenden Vater, mit dem sie im englischen Devon lebte, und der temperamentvollen Mutter, die die Sehnsucht nach der Heimat von ihrer Familie fortgetrieben hatte. Eine Zeit, in der Beth sich nichts sehnlicher wünschte, als endlich ihren Platz im Leben zu finden. Eine Zeit, die mit einer schockierenden Enthüllung endete, als Beth gerade 16 war. Seit damals hat Beth jeden Gedanken an diese Zeit weit von sich geschoben. Doch das Album bringt all ihre Erinnerungen wieder zurück – an die erste Liebe, an flirrend heiße Sommertage und kühle Waldseen. Und an den Tag, an dem alles zerbrach …“

416 Seiten

ISBN: 978-3-442-74555-5

btb Verlag

Mein Sommer am See von Emylia Hall, Cover mit freundlicher Genehmigung von btb Verlag

Mein Sommer am See von Emylia Hall, Cover mit freundlicher Genehmigung von btb Verlag

Mein Leseeindruck:

„Von der Magie heißer Sommertage und der bittersüßen Erinnerung an die erste Liebe“

Wir lernen die knapp 30jährige Beth kennen, die bereits seit 12 Jahren allein in London lebt, weit weg von ihrem Vater, den sie mit 18 verlassen hat und den sie nur noch sporadisch sieht. Eines Tages besucht er sie, um ihr ein Paket zu bringen. Inhalt des Paketes ist neben einem Erinnerungsalbum, das ihre Mutter gestaltet hat und das Beth zum ersten Mal sieht, ein Brief, der sie vom Tod ihrer Mutter informiert. Ihre Mutter hatte Beth nicht mehr gesehen, seit sie 16 war und auch den Kontakt zu Ihr hatte sie komplett abgebrochen.

In Rückblenden erfahren wir Beth‘ Familiengeschichte und wie es zu den jeweiligen (Um-)Brüchen in ihrer Familie kam. Als Kind verbrachte Beth jeden Sommer einige Wochen in Ungarn bei ihrer Mutter Marika und aus dieser Zeit stammen die Bilder und Erinnerungen, die Marika in dem Album gesammelt hat.

Es handelt sich hier keineswegs um eine heitere, leichte Urlaubslektüre. Doch fesselnd werden uns die Sommer und Beth‘ Erlebnisse in Ungarn geschildert. Niemals langweilig, immer fesselnd und faszinierend geschrieben erfahren wir ihre Familiengeschichte.

Man muss sich nur darauf einlassen und wird dann belohnt mit einer zu Herzen gehenden Geschichte.

Von mir eine klare Leseempfehlung!

Ich vergebe deutliche 4 von 5 Sternen.

Bewertung: 4 Sterne

~LS

Rezension „Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten“ von Robert C. Marley

Klappentext, Verlagsinfo

„London 1893, Gordon Wigfield, ein ehrbarer Goldschmied und Damenfreund wurde in seiner Werkstatt auf bestialische Weise ermordet.
Chief Inspector Donald Sutherland Swanson nimmt die Ermittlungen auf.

Doch es bleibt nicht bei einer Leiche. Die Nachforschungen führen Swanson schließlich in die höchsten Kreise der Gesellschaft. Welche Rolle spielen Oscar Wilde und sein Geliebter Lord Douglas? Und was weiß Arthur Conan Doyle?

Die Karten werden neu gemischt als sich herausstellt, dass der in den Kellern des Londoner Bankhauses Parr am Cavendish Square aufbewahrte „Blaue Hope-Diamant“ eine Imitation ist…“

Seiten 304

ISBN: 978-3-940855-53-4

Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten von Robert C. Marley , Cover mit freundlicher Genehmigung von Dryas

Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten von Robert C. Marley , Cover mit freundlicher Genehmigung von Dryas

Mein Leseeindruck:

Ein Krimi aus dem Jahr 1893…

Im London des Jahres 1893 wird ein „ehrbarer Goldschmied und Damenfreund“ auf äußerst unschöne Art und Weise ermordet.
Die Ermittlungen übernehmen Chief Inspector Swanson und Sergeant Phelps und da die Ermittlungen auch nicht vor der High Society stoppen, lernen wir hier schließlich sogar noch Oscar Wilde und Arthur Conan Doyle näher kennen.
Auch bleibt es im Lauf der Erzählung nicht nur bei der einen Leiche. 

Für mich war dieser Krimi eine Überraschung. Wunderbar leicht und flüssig wird erzählt, nie wird es langweilig und die Geschichte wartet im Lauf der Zeit mit einigen Überraschungen auf. Für ein Debüt klasse und diese Erzählung macht Lust auf mehr – gerne auch wieder mit denselben Protagonisten!

Das Cover ist toll gestaltet und die blauen Seitenränder sehen klasse aus. So überträgt sich direkt ein Hauch der Düsternis des Londons von 1893 auf das Auge.

Von mir eine klare Leseempfehlung!

Ich vergebe begeisterte 5 von 5 Sternen.

Bewertung: 5 Sterne

~LS

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