Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft
Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL
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Seiten

Monatsarchive: August 2017

Hörbuchrezension zu Evolution – Der Turm der Gefangenen – von Thomas Thiemeyer

Evolution - Der Turm der Gefangenen von Thomas Thiemeyer - Cover mit freundlicher Genehmigung vom rubikon audioverlag

Evolution – Der Turm der Gefangenen von Thomas Thiemeyer – Cover mit freundlicher Genehmigung vom rubikon audioverlag

»Kein Stillstand für die Evolution«

Zum Inhalt

Nachdem Lucie, Jem und ihre Freunde mit dem Flugzeug in die Zukunft katapultiert wurden, haben Sie einen Überlebenskampf gegen vermeintlich wilde Tiere und eine verwilderte Landschaft hinter sich bringen müssen. Was einst boomende Megastädte waren, sind jetzt jungelähnliche und sehr gefährliche Gebiete. Ihre Rettung war die Flucht mit dem Bus zum Exil der Menschen – die Stadt der Überlebenden – hoch oben in den Bergen. Was einst militärisch genutzt wurde ist allerdings bei weitem nicht mehr fortschrittlich, denn dort herrscht ein Leben wie im Mittelalter – völlig ohne Technik, die auch noch als schwarze Magie angesehen wird. Lucie ist auf der einen Seite froh, endlich in Sicherheit zu sein, aber sie hat es definitiv nicht verkraftet, dass Jem draußen vor den Toren der Stadt bei den wilden Tieren zurückgelassen wurde. Sie hofft und bangt, dass er überleben wird und den Weg zu ihr findet. Die Gruppe ist gezwungen sich den Gegebenheiten anzupassen, einfache Kleidung zu tragen und das Leben mit dieser Religion und dem Bergvolk zu akzeptieren. Das fällt absolut nicht leicht, zumal Marek sich als ihr Anführer darstellt, welcher er definitiv nicht ist. Weiterlesen

Rezension „Glücksmädchen“ von Mikaela Bley

Verlagsinfo, Klappentext

„Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen. Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden?“

Seiten: 320

ISBN: 13 9783548288444

 

 

Es geht nach Stockholm mit diesem Psychothriller. Allerdings mag ich hier gleich zu Anfang einwenden, das dieses Buch in meinen Augen nicht wirklich in die Kategorie Psychothriller gehört. Es ist definitiv ein interessanter Krimi aber unter Psychothriller stelle ich mir dann doch etwas anderes vor.

Ob ich persönlich diesen Titel gewählt hätte, ich weiss es nicht. Auch wenn Lycke übersetzt Glück bedeutet, so gefällt mir dieser Titel nicht wirklich.

Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte kommt für mich „gewohnt nordisch“ daher. Vieles wirkt auf den ersten Moment dunkel und düster… Dauerregen in Stockholm und Ellen Tamm muss als Kriminalreporterin über das Verschwinden der achtjährigen Lycke berichten. Lycke, ein kleines einsames Mädchen, hat es nicht leicht im Leben. Als Scheidungskind lebt sie immer wieder zwischen zwei Welten und eigentlich ist sie weder bei Mutter noch bei Vater richtig glücklich. Für Ellen ist es sehr schwer sich um die Berichterstattung zu kümmern, viel zu sehr leidet sie immer noch unter dem Verlust ihrer Zwillingsschwester. Diese verschwand auch vor vielen Jahren spurlos und Ellen hat dies bis heute nicht verwunden. Im Laufe der Geschichte lernen wir Ellen Stück für Stück immer besser kennen und ihr Privatleben fliesst immer wieder mit ein. Ich hab das immer gerne, wenn man mehr über die Protagonisten erfährt.

Dieser Roman kommt sehr vielschichtig daher. Viele verschiedene Themen wurden von der Autorin hier eingearbeitet. Die Probleme die Scheidungskinder vielleicht haben können, Mobbing in der Schule wird angerissen und auch Probleme zwischen Mutter und Tochter im Fall von Ellen. Also eine Menge Potential, vielleicht mitunter sogar ein wenig zuviel des Guten?

Wer hier auf blutige Details wartet, wird definitiv enttäuscht werden, Blut und Ekelfaktor werden hier nicht für einen Spannungsaufbau benötigt. Und spannend war Glücksmädchen für mich auf alle Fälle. Es gibt verschiedenen Perspektivwechsel , diese sind gut durch die jeweiligen Überschriften abgegrenzt. Immer wieder führt mich die Autorin in eine falsche Richtung. Die Auflösung war vielleicht im ersten Moment nicht wirklich schlüssig für mich, allerdings hat sich die Geschichte dann doch noch etwas gesetzt, etwas weiter gearbeitet in meinem Kopf und ja, doch eigentlich passt das so schon 🙂

Für ein Erstlingswerk der Autorin schon mal gelungen und ich denke da kann beim nächsten Titel noch mal was nachgelegt werden.

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Besondere Umstände“ von Gabriela Kasperski

Verlagsinfo, Klappentext

„Nach einem Gewitter kommen sieben Babys zur Welt. Eines wird entführt – Zita Schnyder und Werner Meier, selber frischgebackene Eltern, ermitteln in dieser emotionalen Geschichte um Mutterliebe und Unfruchtbarkeit, um illegale Adoptionen und gekauftes Glück.“

Seiten: 528

ISBN: ISBN 978-3-7439-0366-1

Story Bakery

Besondere Umstände von Gabriela Kasperski, Cover mit freundlicher Genehmigung von Story Bakery

Besondere Umstände von Gabriela Kasperski, Cover mit freundlicher Genehmigung von Story Bakery

 

Dies ist eigentlich der zweite Fall für Schneider und

Diesmal „arbeite“ ich mich mal rückwärts 😉 Band drei habe ich bereits vor einiger Zeit gelesen und auf unserer Seite besprochen.

Hier noch mal die Reihenfolge:

Die gefallene Schneekönigin

Besondere Umstände

Sicht unsichtbar

Es hat mir nichts ausgemacht diesen Band als zweites Buch von Gabriela Kaspers zu lesen. Die Geschichten um Zita Schnyder und Werner Meier sind ja jeweils abgeschlossen und so kann man lesen wie man möchte 😉 Klar würde ich aber empfehlen Bei Band eins einzusteigen. Logischerweise entwickeln sich die Charaktere ja immer weiter und es ist natürlich schön, wenn man das vom Anfang an verfolgt.

Der Schreibstil von Gabriela Kasperski gefällt mir richtig gut. Ausführlich beschreibt sie ihre Figuren und lässt diesen auch viel Spielraum um sich zu entwickeln, bisweilen zu entpuppen. Schnell hat man sich eingelesen. Nicht jeder Protagonist konnte mein Leserherz gewinnen, aber ganz ehrlich, das muss und soll ja auch nicht so sein;-). Aber alle Figuren kommen unheimlich natürlich und menschlich rüber. Hier hat Gabriela Kasperski ein gutes Händchen bewiesen. Auch wenn der eine oder andere vielleicht sagt „Braucht ein Krimi so viele Seiten? Ist da nicht jede Menge unnötiges dabei?“ Ich finde es ja schon nicht schlecht wenn alles kurz und knackig abgehandelt wird, aber hier gefällt mir der längere Lesegenuss auch gut. Ich kann jetzt wirklich nicht sagen, was man hätte kürzen können, jedes Detail war stimmig und auch sehr lesenswert.

Toll wie es der Autorin hier gelingt das private Leben von Zita Schnyder und Werner Meier einzubinden. Ich habe ja ganz oft ein Schmunzeln im Gesicht, wenn ich die Beiden so verfolge. Ein tolles Team, welches mit Ecken und Kanten aufwartet und im entscheidenden Moment dann doch gemeinsam auf die richtige Spur kommt.

Das Grundthema welches die Autorin hier eingebunden hat, ist schon nicht ohne. Aus dem privaten Kreis weiss ich, dass es gar nicht so einfach ist ein Kind zu adoptieren. Aber auch eine „natürliche“ Schwangerschaft ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Egal wie, werdende Eltern können mit unter ganz schön anstrengend sein. Selber habe ich keine eigenen Kinder auf die Welt gebracht, aber mit den beiden Töchtern meines Mannes zwei ganz tolle Kinder und mittlerweile noch bessere Enkelkinder bekommen 😉

Ein toller Krimi, der jede Menge Spannung, interessante Figuren und ausreichend Aufregung mitbringt. Also alles was ein Leserherz so begehrt. Soll ich Euch was sagen? Ich denke die Rezension zu „Die gefallene Schneekönigin“ werde ich Euch bestimmt auch bei Gelegenheit präsentieren. Nun möchte ich wirklich auch gerne wissen wie es mit Zita Schnyder und Werner Meier angefangen hat.

Stern_Bewertung_4-5

~BL

 

[Gastrezension] Crystal – Zu den Sternen fliegen von Erik D. Schulz

Crystal – Zu den Sternen fliegen von Erik D. Schulz - Cover mit freundlicher Genehmigung Delfy International Publishing

Crystal – Zu den Sternen fliegen von Erik D. Schulz – Cover mit freundlicher Genehmigung Delfy International Publishing

»Hätte ich mich doch auf diese Droge nicht eingelassen!«

Zum Inhalt:

Die Mutter des Zehntklässlers Niklas hatte als Oberärztin einen finanziell lukrativen Job in München angenommen, und auch dessen Vater pendelte als IT-Spezialist nach Hamburg, sodass er wochentags in Berlin mit Schwester Anni allein auf sich gestellt war. Niklas schulische Leistungen sanken seit Beginn seiner Pubertät in den Keller. Das Abitur war jedoch eine unabdingbare Voraussetzung, um das Studium nicht gefährden, wobei Student Menzel ihm Nachhilfe gewährte. Nach Anders hingegen Schwester Anni, die mit sehr guten Noten glänzte, die ihr Musikstudium fest im Auge hatte. Die Eltern warfen Niklas laufend Annis Spiegel auf den Präsentierteller, und sorgten für erhebliche Spannungen zwischen den Geschwistern.

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Rezension “ Ein guter Mensch“ von Jürgen Bauer

Verlagsinfo, Klappentext

„Wie schon in den Jahren zuvor wird Mitteleuropa erneut von einer Hitzewelle heimgesucht. Wasserknappheit, zunehmend schlechte Stromversorgung und steigende Kriminalität bringen die sozialen Strukturen der Großstadtgesellschaft ins Wanken. Die Politik steht der Situation hilflos gegenüber, die Südgrenzen werden geschlossen, der Polizeiapparat wird erweitert und das kostbarste Gut Wasser streng kontrolliert, rationiert und über ein ausgeklügeltes Versorgungssystem zugeteilt.
Marko versucht mit seinem Freund Berger als Tankwagenfahrer einen Beitrag zu leisten und die schweigende Mehrheit, die sich mit der Situation abgefunden hat, mit Wasser zu versorgen. Wie den meisten fehlte auch Marko das nötige Geld, um das Land Richtung Norden zu verlassen, zudem er sich auch noch um seinen kranken Bruder kümmert, der den alten Familienhof nicht aufgeben will. Er gibt den Glauben an ein erträgliches Leben auch dann nicht auf, wenn Berger längst an dieser Möglichkeit zweifelt. Gemeinsam arbeiten sie dafür, sich eine lebenswerte Perspektive zu erhalten.
Das plötzliche Auftauchen einer mysteriösen, schnell wachsenden Bewegung bringt die Kräfteverhältnisse allerdings durcheinander. »Die dritte Welle« feiert dekadent auf den nicht zu vermeidenden Kollaps zu und setzt der Rationierung und dem Haushalten die Verschwendung entgegen und stellt somit das gültige System infrage und zwingt beide dazu, ihre Haltungen zu überdenken.“

Seiten: 244

ISBN: 978-3-902711-64-9

Septime

Ein guter Mensch von Jürgen Bauer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Septime

Ein guter Mensch von Jürgen Bauer, Cover mit freundlicher Genehmigung von Septime

 

Dieses Buch ist der absolute Wahnsinn !!!

Seit langem hat mich kein Titel dermassen fasziniert und angezogen. Ich habe den Titel an einem Tag förmlich verschlungen! Ein ganz großes Lob an den Autor von meiner Seite!

Aber nun erst mal ganz von vorne. Ich möchte gerne mit dem Titelbild starten. Der Verlag hat hier in meinen Augen einen richtigen Treffer gelandet. Im Buch geht es um Wasser und für mich assoziert  ein Sprungturm Wasser. Als Kind war ich immer schwimmen und auch heute liebe ich das Wasser und nutze jede Gelegenheit um in seine Nähe zu kommen. Klar, eindeutig und unbestechlich, gut gemacht 😉

Nun möchte ich endlich auf die Geschichte eingehen.

Gleich mit den ersten Seiten hat mich Jürgen Bauer erwischt. Sofort konnte ich in den Text eintauchen und habe mich in der stimmigen Wortwahl eingefunden. Hier passt der Schreibstil zur Thematik und es macht einfach Freude  zu lesen.

Aber Vorsicht, hier erwartet den Leser keine leichtgängige Story die man mal einfach so weg liest. Der Autor hat ein Thema verarbeitet welches oft im Hintergrund steht. Wir hier in der industrialisierten Welt machen uns eigentlich kaum Gedanken um unser Wasser.

Hahn auf – es läuft – alles gut…

Mir ist schon Angst und Bang geworden, obwohl Jürgen Bauer die Wasserknappheit nicht als Hauptbestandteil der Geschichte eingesetzt hat. Aber ich habe mir beim Lesen wirklich Gedanken gemacht, das auch ich oft „gedankenlos“ mit dem kostbaren Gut umgehe. Hier habe ich doch eine kleine Veränderung an mir bemerkt, ich achte jetzt schon ein wenig mehr auf meinen Wasserverbrauch und erfreue mich am Regen.

Ich glaube aber dass der Autor mit dieser Geschichte viel mehr bieten kann. Es ist sehr faszinierend die verschiedenen Charaktere kennen zu lernen. Man sieht wie die Menschen in schwierigen Situationen agieren. Viele ergeben sich in das anscheinend nicht abzuwendende Schicksal, einige sammeln sich um zu protestieren und eine Hand voll will den Glauben an Besserung eben einfach nicht aufgeben.

Sehr schön zeigt uns Jürgen Bauer was aus Freundschaften und Beziehungen werden kann. Seine Figuren sind sehr tief und beeindruckend ausgearbeitet. Für meinen Geschmack, geht der Autor hier sehr feinfühlig ans Werk, auch wenn die gelesenen Worte sich vielleicht nicht immer wirklich fein anhören…

Wie gesagt, mich hat dieser Titel ungemein gefesselt und ich bin sehr froh, dass ich einen Tag für mich hatte und so das Buch an einem Stück lesen durfte.

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension “ Gymnasium“ von Susanne Giebler

Verlagsinfo, Klappentext

„Alex kämpft um seine Familie, Kampfarena ist seine neue Schule. Alex denkt, wenn er es hier schafft, werden seine Eltern aufhören, sich wegen seiner schlechten Noten gegenseitig fertigzumachen. Am Gymnasium aber ringt die akademische Mittelschicht um ihren Status, schickt ihre Kinder ins Rennen …

»Hanne Christ liebte ihr Kind und Birgit liebte ihres. Alle liebten ihre Kinder und wollten sie vor dem Niedergang bewahren, vor einem Dasein als Klempner, als Krankenschwester oder kaufmännische Angestellte.«

Ein Schulroman voller wunderbar böser Beobachtungen. Eine Geschichte über erschöpfte Schüler, verzweifelte Mütter und ratlose Lehrer.“

Seiten: 292
ISBN: 978-3-7345-8215-8
tredition
Gymnasium von Susanne Giebel, Cover mit freundlicher Genehmigung von tredition.

Gymnasium von Susanne Giebel, Cover mit freundlicher Genehmigung von tredition.

Dies war das erste Buch von der Autorin, welches ich gelesen habe.
Das Titelbild ist gut gewählt, besonders wenn man das Buch gelesen hat, erschliesst es sich noch mal richtig.
Ihr Schreibstil im allgemeinen hat mir schon mal recht gut gefallen. Alles ist flüssig und man kommt zügig in die Geschichte.
Meine eigene Schulzeit ist schon etwas länger her, aber auch ich habe aufgrund eines Umzuges mal die Schule gewechselt. Ich fand es damals nicht gerade einfach mich in die neue Klassengemeinschaft einzufügen. Ich denke in der heutigen Zeit, ist dies vielleicht sogar alles noch komplizierter geworden.
Zumindest scheint es für die Hauptfigur in diesem Roman so anzugehen. Grundsätzlich ist Alex ein sehr liebenswerter Charakter. Er leidet unter der Trennung seiner Eltern und er vermutet, dass er der Grund sei. Seine schlechten Schulischen Leistungen haben die Eltern immer wieder streiten lassen. Mit der Trennung steht ein Umzug an und Alex entscheidet sich für das Goethe-Gymnasium. Das Wahrzeichen dieser Schule ist ein großer Löwe, welcher gleich am Eingang steht.
Tja was für eine Schule… hier wird mit harten Bandagen gekämpft, die meisten Schüler sehen sich als Elite und wollen mit aller Macht an der ersten Position stehen, da haben es neue und Außenseiter natürlich besonders schwer. Aber sind es wirklich die Kinder, die den Druck machen? Oder geben sie den Druck, den die Eltern vermitteln eben einfach an die Mitschüler und Lehrer weiter? Ich mag es nicht beurteilen.
Es ist ein schwerer Weg für Alex, da er von seinen Eltern nicht wirklich unterstützt wird, im Gegenteil. Er bemüht sich immer wieder, damit die Mutter weniger trinkt, er versucht  Vater und Mutter wieder anzunähern…
Ein interessanter Roman, der durchaus tiefgründig und vielschichtig daher kommt.
Stern_Bewertung_4-5
~BL

Rezension “ Die Anti-Entzündungs-Diät“ von Martin Kreutzer | Anne Larsen

Verlagsinfo, Klappentext

„Chronische Entzündungen im Körper bleiben oft lange unbemerkt, verursachen aber eine ganze Reihe von Krankheiten, von Arthritis bis zu Morbus Crohn, und wirken sich negativ auf unser Gewicht, den Fettstoffwechsel und das Immunsystem aus. In diesem Buch erklären Ihnen die Ernährungsexperten Martin Kreutzer und Anne Larsen, warum es so wichtig ist, diese entzündlichen Prozesse in Schach zu halten.
Das Buch leitet Sie dazu an, Entzündungen durch gezielte Anpassungen der Ernährung entgegenzuwirken. Ein 28-Tage-Plan mit vielen leckeren Rezepten, die entzündungshemmende Lebensmittel wie Lachs, Walnüsse, Avocado oder Ingwer enthalten, und eine ganze Reihe wertvoller Tipps helfen, Entzündungen einzudämmen, Folgekrankheiten zu vermeiden, das Immunsystem zu stärken und den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Dieses Buch ist ein unverzichtbarer Leitfaden für alle diejenigen, die Krankheiten vorbeugen oder bekämpfen und aus ihrem Alltag mehr herausholen wollen – besseren Schlaf, bessere Gesundheit, mehr Wohlbefinden.“

Seiten: 272

ISBN: 978-3-7423-0067-6

riva

Die Anti-Entzündungs-Diät von Martin Kreutzer | Anne Larsen, Cover mit freundlicher Genehmigung von riva.

Die Anti-Entzündungs-Diät von Martin Kreutzer | Anne Larsen, Cover mit freundlicher Genehmigung von riva.

Ein wirklich tolles Buch!!!

Im ersten Moment hat mich das Format (21,5 x 2,2 x 27,9 cm) nicht begeistert. Mir erschien das Buch zu „unhandlich“, aber ich muss sagen das sich mein „Gefühl“ recht schnell geändert hat! Trotz der Größe lässt sich das Buch gut handhaben.

Auf den ersten 69 Seiten bekommt man als Leser erst mal einen grundsätzlichen Überblick. Sehr Oft muss unser Körper mit Entzündungen kämpfen, häufig ist uns dies gar nicht bekannt der bewusst. Viel Wissenswertes über Lebensmittel ist hier zusammengefasst und bildet eine gute Einleitung. Für mein Gefühl werden die Informationen gut verständlich rüber gebracht. Ich empfinde es oft als störend, wenn in solchen Büchern zu viel „gefachsimpelt“ wird. Das ist hier nicht der Fall.

Von Seite 69 bis Seite 117 gibt es dann tolle Rezepte! Ich möchte hier im Vorfeld gleich mal anmerken, das die vorgestellten Rezepte zum Teil einfach nur sehr lecker sind und auch gerne aus einfachen „Genussgründen“ nachgekocht werden dürfen :-). Unterteilt in Frühstück und Zwischenmahlzeiten gibt es hier reichlich Auswahl. Dank des Inhaltsverzeichnisses ist jedes Rezept schnell gefunden 😉 Ab Seite 119 geht es dann zum Ernährungsplan für 28 Tage mit Mittags- und Abendrezept. Somit kann man Frühstück und Zwischenmahlzeit selbst ergänzen. Die Seiten 235 und folgende bis 243 sind gefüllt mit Basisrezepten. Brühen – Marinierte rote Beten- Dressings/Vinaigrettes. Nun kommen wir zum Abschluss noch zum Antiinflammatorischen Lebensstil. Hier bekommen wir dann noch mal tolle Tipps für das allgemeine Wohlbefinden mit auf den Weg. Vom richtigen Schlafen über Stressbewältigung kommen hier noch mal viele interessante Ansätze ausführlich aufgeführt.

Ein tolles Buch, welches seinen Weg immer wieder in meine Hände findet. Ganz oft blättere ich einfach mal so darin um mir die eine oder andere Anregung zu holen.

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

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