Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Seiten

Monatsarchive: Mai 2017

Rezension „Lena liest ums Leben“ von Manfred Mai

Verlagsinfo, Klappentext

„Als ihr Papa plötzlich schwer erkrankt, ist Lena untröstlich. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen und überlegt, womit sie ihm am besten helfen kann – obwohl die Ärzte ihn bereits aufgegeben haben. Schließlich stößt sie in der Stadtbücherei auf die richtige »Medizin«, die in keinem Lehrbuch zu finden ist. Alles nur Zufall? Lena ist sich sicher, dass die Geschichte um Franziska, Nasrin, Fabrizio und den Sonderling Martin Maier, die sie ihrem Papa bei jeder sich bietenden Gelegenheit vorliest, ihm wieder auf die Beine hilft. Um den Zauber einer unglaublichen Gesundung aber nicht zu brechen, darf sie darüber mit niemandem reden, nicht einmal mit ihrer Mama. Das Geheimnis zu wahren verwandelt Lena – es kostet Kraft, schärft ihren Sinn für das Wesentliche, lässt sie reifen.“

Seiten: 176

ISBN:  978-3-944788-42-5

Fabulus Verlag

Lena liest ums Leben von Manfred Mai, Cover mit freundlicher Genehmigung von Fabulus Verlag

Lena liest ums Leben von Manfred Mai, Cover mit freundlicher Genehmigung von Fabulus Verlag

Ein großes Kompliment an den Fabulus-Verlag.

Hier wurde von Manfred Mai ein wichtiges Thema verarbeitet. Wie kann es Kindern gelingen sich mit schweren Krankheiten von Familienmitgliedern auseinander zu setzen? Ich für mein Gefühl finde das Thema sehr gelungen und feinfühlig umgesetzt.

Weiterhin fällt mir die wunderschöne Verarbeitung des Buches sehr ins Auge. Der Seitenanschnitt ist dezent hellblau eingefärbt, die Farbe findet sich im Titelbild wieder. Wir sehen Lena auf einer Bank mit Tisch sitzend. Von hinten ist sie zu sehen und ihr Blick folgt den gelesenen Seiten, die über einen blauen Himmel schweben. Toll gemacht!!! Der Einband fühlt sich auch eher wie Stoff an, als Papier. Autorenname und Titel sind leicht erhaben beim drüber „streicheln“. Einfach ein schönes Erlebnis!

Am Anfang hatte ich einige persönliche „Berührungsängste“. Letztes Jahr hatte ich als Tochter und Schwiegertochter auch einiges mit schweren Krankheiten in der Familie durchzustehen und wenn die erste Enkeltochter dann noch Lena heisst macht es das alles gleich noch um vieles intensiver.

Manfred Mai schafft es die Problematik von schweren Erkrankungen eines nahen Familienmitglieds kindgerecht umzusetzen. Wir begleiten Lena und erleben ihre Sorgen und Ängste ganz intensiv mit. Ich glaube das sich Kinder sehr gut in Lena einfühlen werden, auch ich habe sehr oft meine Gedanken fliessen lassen während ich das Buch las.

Toll wie es Lena gelingt mit der Situation umzugehen und ihren eigenen Weg zu finden. Gut vorstellbar das dieser Titel eine Hilfestellung sein kann. Mit 176 Seiten ist der Titel auch in einer moderaten Länge für Kids.

Von mir bekommt das Buch volle Sternchenzahl

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Die Wetterkarte der Natur“ von Hans Boes

Verlagsinfo, Klappentext

„Im Buch „Die Wetterkarte der Natur“ fasst der Autor seine Lebenserfahrung in Worte und macht sie so allen interessierten „Wetter-Propheten“ zugänglich. Gleichzeitig finden in diesem Werk seine Liebe zur Natur und sein Traditions­bewusstsein Niederschlag. Bei seinen Hörern war Hans Boes aber auch für seinen Humor bekannt und beliebt. Meist endete seine Wettervorhersage mit einem Spruch. Manchmal war es eine Bauern- oder Wetterregel, oft auch eine gereimte Eigenschöpfung, die die Hörer mit einem Schmunzeln ins Wochenende schickte. Viele der Zitate sind in diesem Buch nachzulesen.

Von heiter bis wolkig, nicht nur in Bezug auf das Wetter“

Seiten: 64

ISBN 978-3-941200-49-4

Kontrast Verlag

Die Wetterkarte der Natur von Hans Boes, Cover mit freundlicher Genehmigung von Kontrast Verlag

Die Wetterkarte der Natur von Hans Boes, Cover mit freundlicher Genehmigung von Kontrast Verlag

Auf der Frankfurter Buchmesse bin ich wie immer zu einem kurzen Besuch am Kontrast Verlag gewesen. Dieser Verlag hat immer wieder sehr spezielle und schöne Titel im Angebot.

Die Wetterkarte der Natur, ist ein kleines Büchlein mit viel Inhalt. Ich bin eigentlich ein „Stadtkind“ und da beobachtet man die Natur nicht wirklich. Wie das Wetter die nächsten Tage wird? Naja, das schaut man eben im Fernsehen oder im Internet 😉

Aber das schöne Titelbild hat mich so angesprochen das ich doch mal und das Buch reingeschnuppert habe. Der Schreibstil hat mir auf Anhieb gefallen und ich dachte das möchte ich gerne lesen.

Ein wirklich tolles Buch in dem einiges angesprochen wird. Man kann wirklich viel an der Natur erkennen und auch die eine oder andere Bauernregel hat auch heute noch ihre „Richtigkeit“. Es war für mich sehr interessant so viel über die Wetterbeobachtung zu lesen.

Auch das eigene Leben hat der Autor sehr schön beschrieben. Hier und da hat er die eine oder andere Anekdote aus seiner „Wetterbeobachtungslernzeit“ eingefügt.

Ein schönes Buch, welches sich auch toll als Geschenk eignet.

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

[Gastrezension] Chirú von Michela Murgia

Chirú von Michela Murgia - Cover mit freundlicher Genehmigung vom Verlag Klaus Wagenbach

Chirú von Michela Murgia – Cover mit freundlicher Genehmigung vom Verlag Klaus Wagenbach

»Eine ungewöhnliche emotionale Bindung, in der die Spuren der Kindheit wieder auflebten«, meint unser Gastrezensent Michael Reißig.

Zum Inhalt:

Die 38-jährige Theaterschauspielerin Eleonora lehrte in einem Konservatorium Chiru, der zwar kein Kind mehr war, der aber noch nicht die vollständige Reife eines Erwachsenen besaß, die hohe Kunst des Geigens. Eleonora hatte schon viele Talente unter ihre Fittiche genommen, jedoch Chirú schien etwas Eigenartiges an sich zu haben, was sie so noch nicht kannte.

Eleonoras Kindheit im sardinischen Cagliari war geprägt von den autoritären, patriarchisch geprägten Wesenszügen ihres Vaters. Aber auch von ihrer Mutter hatte sie nicht viel, denn diese ordnete sich dessen Regime uneingeschränkt unter. Wenn die Kleine bei Freizeitvergnügen auf Jahrmärkten oder bei sonstigen Ausflügen Wünsche am Herzen lagen, musste sie sich mit der sprichwörtlichen Engelsgeduld erbetteln, was ihrem Bruder glücklicherweise erspart geblieben war. Egal was sie machte: aus der Sicht ihrer Eltern baute sie nur Shit… Weiterlesen

Rezension „Wiederbelebung“ von Christoph Spielberg

Verlagsinfo, Klappentext

“Auf der Intensivstation der Humana-Klinik häufen sich die Todesfälle. Oberarzt Dr. Felix Hoffmann ist überzeugt, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Als ein Kollege spurlos verschwindet und ein Pfleger ums Leben kommt, wird klar, dass tatsächlich mehr hinter der Sache stecken muss. Doch bei der Lösung des Rätsels steht Dr. Hoffmann sich selbst im Weg. Wieder einmal ist es seine kluge Lebensgefährtin Celine, die ihn auf die richtige Fährte bringt. Zu spät erkennt er, wie groß die Gefahr ist, in die er sich begeben hat …“

Seiten: 272

ISBN 978-3-89809-546-4

be.bra verlag

Wiederbelebung von Christoph Spielberg, Cover mit freundlicher Genehmigung von be.bra verlag

Wiederbelebung von Christoph Spielberg, Cover mit freundlicher Genehmigung von be.bra verlag

Dies war mein erster Roman von Christoph Spielberg.

Grundsätzlich hat mir der Schreibstil des Autors recht gut gefallen. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen.

Die Hauptfigur ist Oberarzt Dr. Felix Hoffmann. Eigentlich macht er auf mich als Leser einen recht angenehmen Eindruck.

Im ersten Moment hat mich der Roman ein wenig an die TV Serie Dr. House erinnert, diese wurde auch immer mal wieder im Buch erwähnt. Das Hauptthema des Romanes sind die gehäuften Todesfälle in der Humana-Klinik. Dr. Hoffmann ist sich ziemlich sicher, dass hier einiges im Argen liegt.

Wir begleiten die Hauptfigur auf der Spurensuche. Felix wird von seiner Freundin bei den Ermittlungen unterstützt. Wo immer die beide Auftauchen kommt es zu weiteren Problemen.

Der eine oder andere medizinische Fachbegriff wird schon eingeflochten, aber auch ohne große Kenntnisse kann man alles verstehen.

Die Geschichte baut sich immer weiter auf und man bekommt einen kleinen Blick hinter die Kulissen.

Felix und Celine tauchen immer tiefer ein und müssen die eine oder andere Befragung von Kommissar Czernowske über sich ergehen lassen. Dieser Kommissar ist schon etwas speziell, würde ich mal meinen 😉

Grundsätzlich hat mir dieses Buch einige nette Lesestunden beschert, aber ich muss jetzt nicht sofort zu einem weiteren Titel von Christoph Spielberg greifen.

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Wir waren fünf“ von Viktor Mann, Manfred Bosch

Verlagsinfo, Klappentext

„Quasi als literarischen Quereinsteiger wollte sich der jüngste Bruder Heinrich und Thomas Manns noch vor Vollendung seines Erinnerungsbuches selbst vorgestellt sehen. Und doch beweist „Wir waren fünf“, dass Viktor Mann mit seinen ganz anderen Voraussetzungen, mit seiner gleichwohl großen, humorvollen Erzählergabe Teil jener erstaunlichen Familie ist, in der das Schreiben ein „erbliches Laster“ war. Seit seinem Erscheinen im Jahre 1949 hat sich „Wir waren fünf“ als ein Standardtitel der Mann-Literatur bewährt, wiewohl über Viktor Mann so manch absprechendes Urteil gefällt wurde. Die vorliegende Neuausgabe versucht in ihrem Nachwort eine korrigierende Perspektive und zeigt auf, was am jüngsten der Mann-Brüder im Sinne einer gerechteren Einschätzung seiner Person gut zu machen bleibt.

 

  • Komplett überarbeitete und erweiterte Neuausgabe des auto- und familienbiografischen Erinnerungsbuches von Viktor Mann, das 1949 erstmals im Südverlag erschienen ist
  • Mit einem würdigenden Nachwort von Manfred Bosch
  • Mit einem ausführlichen Anhang
  • Attraktive Gestaltung und bibliophile Ästhetik“

 

Seiten: 654

ISBN 978-3-87800-102-7

Südverlag

Wir waren fünf von Viktor Mann, Manfred Bosch, Cover mit freundlicher Genehmigung von Südverlag

Wir waren fünf von Viktor Mann, Manfred Bosch, Cover mit freundlicher Genehmigung von Südverlag

 

Die Familie Mann, ich denke fast jeder hat schon mal das eine oder andere von ihr gehört. So geht es auch mir, in der Schule war es ganz sicher mal Thema und ich meine mich dunkel daran zu erinnern, das ich „Die Buddenbrooks“ in irgendeiner Verfilmung gesehen habe. Aber ganz ehrlich, so wirklich viel ist nicht hängen geblieben.

Nun hat der Südverlag eine komplett neu überarbeitete Ausgabe des Titels herausgebracht. Erstmal erschienen in 1949 und nun im neuen Kleid mit einer sehr schönen Aufmachung im Handel. Mich hat das schöne Titelbild gleich angesprochen und die Verarbeitung des Buches ist hervorragend. Die Seiten haben eine schöne Haptik und fassen sich angenehm an. Das Buch riecht gut, das ist irgendwie eine kleine Macke von mir 😉 aber beim Lesen kann ein unangenehmer Geruch, der einem Buch entströmt auch gerne mal für Kopfschmerz sorgen (kommt leider bei neuen Büchern hier und da mal vor). Die gesamte Verarbeitung ist sehr zufriedenstellend. Die Bindung ist einwandfrei und das Buch verfügt über ein Lesebändchen! Ich habe tausende von Lesezeichen, aber meist genau dann wenn ich ein bestimmtes Buch anfange keins zur Hand 😉 da ist ein Lesebändchen eine tolle Sache. Auch die Qualität des Papiers scheint mir sehr hochwertig. Es fühlt sich wunderbar glatt an und die Seiten sind sehr stabil, obwohl sie angenehm dünn sind.

Aber nun erst mal genug zu dem Buch an sich, kommen wir zum Inhalt.

Mutig habe ich mich in das Leben der Familie Mann fallen lassen. Ich gebe zu, dass ich mich mit dem Sprachstil erst anfreunden musste. Der Schreibstil ist auf seine eigene Art und Weise schon leichtgängig, aber ich für mich brauchte für dieses Buch Ruhe. Der Titel verlangt die volle Aufmerksamkeit des Lesers. Das hat ja eigentlich jedes Buch verdient, aber wenn man ehrlich zu sich selber ist kann man sagen, das man hier und da eben auch mal durch die Seiten galoppiert. Des Weiteren braucht ich immer mal wieder eine Pause, nicht das mich das Buch nicht gefesselt hätte, ich habe eher das Gefühl als wollte sich das Gelesene seinen festen Platz einräumen.

Viktor Mann, der jüngste Spross der Familie, ist der kleine Bruder der berühmten Schriftsteller Thomas und Heinrich Mann. In diesem, seinem einzigsten Buch,  erlaubt er uns hier ein wirkliches Eintauchen in die Familiengeschichte. Er vermittelt uns einen deutlichen und ich denke auch sehr ehrlichen Einblick in die eigene Familie. Vom eigenen Aufwachsen bis hin zum Lebenslauf der Geschwister ist hier alles enthalten.

Auch die verschiedenen Wohnorte der Familie werden schön und ausführlich beschrieben.Im Spiegel der Zeit bekommt man auch eine Vorstellung der politischen Lage. Sa das man als Leser ein geschlossenes Bild geliefert bekommt.

Sehr gut gefallen hat mir auch das ausführliche Machwort von Manfred Bosch.

Für meine Begriffe ist dieses Buch eine Bereicherung für jedes Buchregal.

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

Rezension „“Die Gästeliste“ von Sanne Averbeck

Verlagsinfo, Klappentext

„Die Welt ist ein Dorf und Facebook sein schwarzes Brett. Carola Martins hat die Menschen und sozialen Netzwerke fest im Griff. Regelmäßig veranstaltet sie Partys, zu denen sie wichtige Persönlichkeiten einlädt, und erschleicht sich subtil Vorteile. Ihrer Karriere im Rampenlicht scheint nichts mehr im Weg zu stehen. Doch gerade, als sie den bedeutendsten Erfolgen entgegensieht, werden Menschen aus ihrem Bekanntenkreis brutal ermordet. Alles deutet auf Carola als Täterin hin. Offenbar will jemand…“

Seiten: 416

ISBN: 978-3-7363-0240-2

LYX

Die Gästeliste von Sanne Averbeck, Cover mit freundlicher Genehmigung von LYX

Die Gästeliste von Sanne Averbeck, Cover mit freundlicher Genehmigung von LYX

 

Mein Buchgefühl

Lange konnte mich kein Buch so fesseln wie dieses !!!

Ich gute mich hier eben mal ;-), mir fällt es seit einiger Zeit wirklich immer wieder schwer mich ganz in ein Buch fallen zu lassen. Es gab in den letzten Wochen und Monaten wirklich schöne Titel, die mir echt gefallen haben und doch war es sehr oft so, dass ich ein Buch nach einiger Zeit beiseite gelegt habe und immer wieder eine Lesepause machen musste. Ich denke das liegt ein wenig an der privaten Situation, die noch nicht so ganz wieder gerade gerückt ist, daher schweifen die Gedanken einfach viel zu oft ab. Aber was soll ich euch sagen, die gute Sanne Averbeck hat mich einfach nur mitgerissen.

Die Gästeliste hat mich mit den ersten Seiten einfach aufgesogen, mir blieb gar nichts anderes übrig als die Welt und die Zeit um mich herum zu vergessen.

Selber habe ich mich lange Zeit gegen die Nutzung von Facebook gewehrt, ich hab immer gesagt ich brauch das nicht. Ja, eigentlich braucht man es auch nicht, aber auf der anderen Seite kann man doch eine Menge erreichen. Wie vieles im Leben, oder sollte ich gleich sagen wie alles im Leben, gibt es auch hier zwei Seiten. In der Gästeliste hat die Autorin eine Hauptfigur aufgefahren, die unter anderem durch eine mehr als geschickte Nutzung von sozialen Netzwerken zu einer „bekannten“ Persönlichkeit wurde. Carola Martins hat es geschafft. Sanne Averbeck stellt ihr Hauptfigur definitiv nicht eben als einen netten Menschen dar. Übrigens ist niemand aus diesem Buch so wirklich nett 😉 Keiner der Protagonisten hat es geschafft mein Herz zu erobern und doch ist dieses Buch definitiv mal wieder ein Lesehighlight!

Wer auf Carolas  Partys eingeladen wird fühlt sich wichtig. Aber kommen darf nur wer wirklich nützlich für Carolas Weiterkommen ist. Daher pflegt sie eine ausführliche Gästeliste. Hier gibt es auch immer wieder die eine oder andere Information über die Gäste, die Carola für Wichtig empfindet. Klar das diese Liste nie in falsche Hände kommen darf. Und dieses Risiko auszuschließen befindet sich die Liste an einem geheimen Ort und es gibt keine Klarnamen auf den Ordnern mit den Informationen. Hier greift Carola trotz gutem Versteck lieber auf eine Verschlüsselung durch Symbole.

Als dann im Laufe der Geschichte immer wieder Menschen zu Tode kommen die auf Carolas Partys eingeladen sind muss Carola alles auf eine Karte setzten. Durch geschicktes agieren und kommentieren auf den öffentlichen Kanälen versucht sie ihre „Stellung“ zu halten.

Super interessant, wie es Sanne Averbeck gelingt die Spannung immer wieder nach oben zu treiben. Sie hat einfach ein Gespür für menschliche Abgründe und schafft es alles schlüssig und stimmig umzusetzen. Mich hat es fasziniert von „Aussen“ zu beobachten. Ich will hier auch gar nicht weiter über den Inhalt ausholen, da ich der Meinung bin, das der Leser hier einfach selber in die Seiten springen soll. Es lohnt sich!

Das war genau das was ich von einem Thriller möchte. Auf der ersten Seite abgeholt und dann nicht mehr losgelassen.

Dieser Thriller bekommt die volle Sternchenzahl von meiner Seite und ich lehne mich jetzt einfach sehr früh im Jahr schon mal aus dem Fenster und behaupte das dies vielleicht sogar mein Lesehighlight 2017 werden könnte 🙂 Bis jetzt ist es das auf alle Fälle!!!

Bewertung: 5 Sterne

~BL

NetGalley-Mitglied
Professioneller Leser
Find us @
Blogverzeichnis - Bloggerei.de

Follow



Neu! News-Anmeldung

Möchten Sie die Neuigkeiten von unserem Blog per eMail erhalten? Dann melden Sie sich bitte an.