Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft
Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL
Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Seiten

Monatsarchive: Oktober 2016

Rezension „Das dunkle Haus“ von Patricia Hart

Klappentext

„Irgendwann kommt jede Wahrheit ans Licht. 

Irgendwas stimmt nicht in dem Haus, in das Christoph Schlinger einzieht: Seine Nachbarn hüten ein schreckliches Geheimnis, in das jeder einzelne von ihnen verstrickt zu sein scheint.  Aber was genau verbergen sie vor ihm?

Das Haus am Stadtrand wird zum Schauplatz eines Familiendramas. Liebe und Eifersucht, Rache und Gewalt prägen das Zusammenleben.

Schon bald bereut Christoph Schlinger hier eingezogen zu sein. Immer tiefer wird er in das undurchdringliche Netz aus Lügen und Geheimnissen hineingezogen.

Je mehr Christoph Schlinger erfährt, desto gefährlicher wird die Situation für ihn. Denn Wissen bedeutet im Dunklen Haus auch Schweigen zu müssen…

Ein Buch über Schuld, Geheimnisse, Familie und den Versuch, die Wahrheit um jeden Preis geheim zu halten.“

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Die Wiener Autorin Patricia Hart gibt mit dem dunklen Haus ihr Debüt. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr gut. Man kommt sofort mit den ersten Zeilen gut in das Buch hinein und lernt im Laufe der Geschichte die Bewohner des dunklen Hauses immer besser kennen.

Für mich war der Schreibstil flüssig und leichtgängig. Leider gab es den einen oder anderen Fehler, das trübt die Lesefreude dann ein klein wenig.

Der Autorin gelingt es die verschiedenen Charaktere sehr gut zu beschreiben. Man hat als Leser relativ schnell den einen oder anderen ins Herz geschlossen, man hat aber auch genau so schnell die üblen Bewohner eingeordnet…

Alles dreht sich um das Leben und gelebt werden im dunklen Haus. Immer wieder unterbrochen durch Auszüge von einer Polizeilichen Befragung. Diesen Aufbau der Story finde ich sehr interessant gemacht. So beginnt die Geschichte damit eigentlich eher mittendrin und man erliest sich alles durch „Rückblenden“.

Viele Geheimnisse und die eine oder andere Verwicklung. Schon irgendwie interessant, aber es ist leider nicht mein Jahreshighlight. Ich denke das Besondere liegt hier nicht in der Geschichte an sich, sondern eher im Aufbau des Romanes.

Man spürt die Dunkelheit, auch wenn mir das eine oder andere nicht wirklich schlüssig erschien, so konnte das Buch mich doch fesseln und hat mir einige spannende Lesestunden beschert. Ich bin mir allerdings nicht sicher ob ich es wirklich als Thriller bezeichnen würde…

Ich bin wirklich sehr gespannt wie es mit der Autorin weiter geht und würde schon auch noch ein neues Buch von ihr lesen wollen.

Bewertung: 4 Sterne

~BL

eBook-Rezension zu „Troublemaker – Wie ich Hollywood und Scientology überlebte“ von Leah Remini

Troublemaker von Leah Remini - Cover mit freundlicher Genehmigung vom mvg Verlag

Troublemaker von Leah Remini – Cover mit freundlicher Genehmigung vom mvg Verlag

»Troublemaker Leah Remini – vom Insider zum Outsider: über eine Entscheidung, die das eigene Leben und die ihrer Mitmenschen komplett verändert«

Zum Inhalt:

Leah Remini schaffte hierzulande durch ihre Rolle als „Carrie Heffernan“ an der Seite von Schauspielkollege Kevin James mit der Sitcom King of Queens ihren Durchbruch. In den USA war sie schon Jahre zuvor in vielen Sitcoms und Serien zu sehen – wenn auch nicht ganz so erfolgreich, wie mit King of Queens.

Beginnend mit ihrer Kindheit, der Trennung ihrer Eltern und dem Aufwachsen der Geschwister in Brooklyn in recht einfachen Verhältnissen, nähert sich das Buch den Hauptthemen: dem Erstkontakt zu Scientology, das Leben mit Scientology, das stete Auf und Ab des Schauspieler-Daseins in Hollywood, Promis bei Scientology, Lebenskrisen und Lebensziele, Familienplanung, das Erwachen und Hinterfragen, das Abstempeln seitens der Kirche als „Troublemaker“ und letztendlich die Verurteilung und Verbannung als so genannte „unterdrückerische Person“ – eine Abtrünnige – sowie das Leben danach. Weiterlesen

Rezension „Die Chroniken der Windträume“ von Jando

Verlagsinfo, Klappentext

„„Früher einmal glaubte man, wenn jemand stirbt, dass der Wind seine Seele in das Reich der Toten begleitet. Aber manchmal, nur manchmal bringt der Wind die Seele zurück, um geliebten Menschen noch einmal nahe zu sein und um ihnen in ihren größten Ängsten und Nöten beizustehen.- um sie an ihre Träume zu erinnern.“

Tom und sein Sohn Jan stehen in unterschiedlichen Jahrzehnten am Scheideweg ihres Lebens. Der Verlust eines geliebten Menschen hat ihnen ihre Träume und Hoffnung genommen. Die Begegnung mit dem Herrn der Winde an ihrem Zufluchtsort am Meer zeigt ihnen Wege auf, ja sagen zu lernen zu ihren Träumen, aber auch ja zu Liebe und Schmerz. Doch müssen sie erst einmal lernen, dass selbst das Abschied nehmen, der Beginn einer neuen fantastischen Reise sein kann. Eine Reise voller Trauer, Hoffnung und Liebe und über die magische Entstehung von Sternschnuppen.“ “

Seiten: 105

ISBN: 9783945908075

KoRos Nord

Die Chroniken der Windträume von Jando, Cover mit freundlicher Genehmigung von KoRos Nord

Die Chroniken der Windträume von Jando, Cover mit freundlicher Genehmigung von KoRos Nord

 

Dieses Buch berührt das Herz und tut der Seele gut!

Leider hat meine Familie im Juni diesen Jahres auch einen Trauerfall ereilt. Wenn man einen Menschen verliert, der einem sehr nahe steht ist es für die Seele nicht einfach.

Daher kam dieses Buch genau zum richtigen Zeitpunkt in mein Leben. Ich habe jetzt endlich einmal wieder Zeit nur für mich gefunden und habe mir dieses Buch so ganz ohne Störung an einem Stück gegönnt. Ich habe bereits bei den ersten Seiten gemerkt, das ich alles um mich herum ausblenden konnte. Ganz in das Buch versunken meinte ich förmlich den Wind zu spüren.

Der Schreibstil von Jando ist einfach und so tiefgehend, man taucht in ein modernes Märchen ein und fragt sich nicht nur einmal ob es sich nicht genau so zutragen könnte. Es gelingt dem Autor seine Leser zu verzaubern. Besonders in der heutigen Zeit finde ich diese Kunst so unendlich wichtig.

Gleich am Anfang befindet sich ein sehr schönes Gedicht, welches mit den Worten „Lass deine Seele frei.“ beginnt. Genau dies hat das Buch bei mir ein Stück weit auslösen können. Meine Seele fühlt sich nu leichter und glücklicher! Ich habe mir das ganze Gedicht abgeschrieben und es mir an meinen Schreibtisch gehängt, so erinnert es mich jeden Tag aufs Neue an die Kraft die in ihm steckt!

Eigentlich hat dieses Buch zwei Geschichten für mich. Es geht um Tom und um seinen Sohn Jan. Beiden gelingt es ihre Sorgen und Nöte mit Hilfe des Herrn der Winde zu bewältigen. Anschaulich wird dargestellt das es ganz oft die gleichen Sorgen und Nöte sind, die uns Menschen bedrücken. Die unseren Seelen Schmerzen zufügen. Der Ausweg aus manchen schwierigen Lebenssituationen ist oft nicht einfach, aber in diesem schönen modernen Märchen wird aufgezeigt, das es sehr oft einen Ausweg aus einer verfahrenen Situation gibt. Wir lesen vom Herren der Winde, er ist bei uns und steht uns zur Seite, wenn wir das wollen. Ich möchte gar nicht wirklich viel zum Inhalt hier erzählen, der Klappentext bietet eine gute Vorschau auf das was den Leser erwartet. Ich kann nur jedem empfehlen sich mit Jando auf die Reise zu begeben!

Für mich ist dieses Buch eine Reise zu mir selbst. Vielen Dank an den Autor, der uns hier das Träumen lernt.

Das Buch ist ein wunderbares Geschenk für alle Menschen die einem nahe sind. Aber bitte die eigene Person nicht vergessen! Es gehört einfach auf jeden Nachttisch und man soll gerne immer wieder einige Zeilen daraus lesen. Das Format ist mit 18,5 /14,5 sehr schön gewählt. Die aufwendige Verarbeitung des Hardcovers ist wie geschaffen dafür das Buch immer wieder in die Hand zu nehmen. Hier verlieren sich definitiv keine Seiten! Das Papier hat eine gute Festigkeit und das Buch verströmt einen angenehmen Geruch. Auch das ist in meinen Augen nicht unwichtig für ein Lieblingsbuch 🙂

Abschliessend möchte ich die schönen Illustrationen der Künstlerin Antjeca erwähnen. Sie bereichern das Buch noch mal auf eine ganz besondere Art und Weise.

Ich vergebe 5 Sterne mit einem ganz dicken PLUS

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

Frankfurter Buchmesse 2016

Seit Tagen gibt es kein wichtigeres Thema für uns Blogger 😉 Die Buchmesse hat Ihre Tore geöffnet und wir freuen uns auf viele tolle neue Bücher!

Auch ich darf morgen wieder im Messegewusel eintauchen. Ich gebe zu, das ich mich schon riesig freue. Zum einen geht es mit der besten Freundin im Zug nach Frankfurt, das heisst endlich wieder eine Auszeit für uns beide. Wir wollten schon das ganze Jahr mal etwas mit dem Zug nur für uns beide unternehmen, aber dann kam alles leider so ganz anders 🙁 Aber so ist das Leben eben manchmal….Wie heisst es so richtig? Das Leben ist eben kein Ponyhof. Daher ist der morgige Tag schon im Vorfeld etwas ganz besonderes.

Viele tolle große und im besonderen auch kleine Verlage stehen auf meiner Liste und ich freue mich schon sehr auf die vielen netten Gespräche mit den Verlagsmitarbeitern, die man ein oder zweimal im Jahr trifft. Zu einigen ist im Laufe der Jahre ein sehr nettes und schon fast freundschaftliches Verhältnis entstanden 🙂

Dann gibt es natürlich auch ganz viele liebenswerte Blogger auf die ich mich sehr freue. Dazu gehören auf alle Fälle Sonja Kochmann, Natalie Burger, Anette Leister und ganz viele mehr. Ich hoffe niemand ist mir böse dass ich ihn vor lauter Buchmessevorfreude vergessen habe zu erwähnen 😉

Aber auch die wichtigsten für uns sind natürlich nicht zu vergessen. Ich hoffe sehr, das ich Iny Lorenz, Sina Beerwald, Tatjana Kruse ( ganz bestimmt bei den lieben Menschen vom KBV Verlag, gell Ralf 😉  ) treffen werde. Ach ja Thomas Thiemeyer ist ja auch da !!! Ich glaube am Samstag.

Ich bin wirklich sehr gespannt was der morgige Tag so alles bringt.

Viel Spaß und Freude an alle, die heute schon unterwegs sind 🙂

 

Rezension „Lebensnacht“ von Will Hofmann

Verlagsinfo, Klappentext

„Menschen sterben weltweit in großer Zahl, ihre Leichname lösen sich in Pfützen auf, nur Knochen und Kleidungsstücke bleiben übrig. Und der Geruch nach Benzin. Der nicht für möglich gehaltene Super-GAU stellt selbst die Auswirkungen der Atombombe in den Schatten und wird Realität: Die Menschheit steht vor dem Aus.
Professor Harry Kauffmann, Träger des Chemie-Nobelpreises und weltweit anerkannte Koryphäe auf seinem Gebiet, versucht mit seinem Team, den Schaden einzudämmen, der ihm bei seinen Experimenten unterlaufen ist. Er wollte Benzin mithilfe genetisch veränderter Bakterien herstellen. Um die tödlichen Folgen seiner Forschungen zu bekämpfen, fehlen aber die adäquaten Mittel. Ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit beginnt. Wie wird dieser enden?“

Seiten: ca 350

ISBN:  978-3-944788-29-6

Fabulus Verlag

Lebensnacht von Will Hofmann, Cover mit freundlicher Genehmigung von Fabulus Verlag

Lebensnacht von Will Hofmann, Cover mit freundlicher Genehmigung von Fabulus Verlag

 

Als erstes hat mich bei diesem Buch das Cover und die äußere Erscheinung angesprochen. Das Buch ist wirklich toll verarbeitet, was man ja leider heutzutage nicht mehr von allen gebundenen Büchern schreiben kann…Der Seitenschnitt ist schwarz eingefärbt, auf diesem Bild sieht es leider eher so aus als ob es Rot wäre.

Aber viel wichtiger ist ja eigentlich der Inhalt 😉

Auch hier kann ich nur Gutes erzählen. Das Thema für diesen Roman ist gut gewählt. Wir alle wissen das unsere Erdölvorräte nicht ewig halten. Hier hat ein Wissenschaftler mit seinem Team etwas entdeckt, was vielleicht alle Sorgen für die Zukunft lösen könnte.

Leider stellt sich dann aber im Laufe der Geschichte eben doch heraus, das nicht immer alles „Gold“ ist. Hier dann eben nicht alles „Benzin“. Professor Harry Kauffman muss erleben wie sich die Genveränderten Bakterien zu einer einzigen Plage verändern.

Allerorts sterben Menschen und lösen sich quasi komplett auf. Ausser dem Skelett und einem durchdringenden Geruch nach Benzin bleibt nichts von ihnen übrig. So langsam bricht das normale Leben gänzlich zusammen.

Die Art und Weise wie Will Hofmann die Geschichte aufgebaut hat, ist in meinen Augen richtig gut. Schon mit dem Prolog wickelt er uns Leser quasi um den „kleinen Finger“ 😉 Man möchte sofort mehr und ganz sicher nur noch weiterlesen! Dieses Buch hat in meinen Augen wirklich ein hohes Potential. Der Schreibstil ist flüssig und gut durchdacht. Besonders die hier und da eingebrachten Zeilen in breitem hessischem Dialekt haben mir viel Freude bereitet.  Aber keine Angst, man kommt auch als „Nichthesse“ hinter den Sinn und die Bedeutung 😉

Beim Lesen stellte sich bei mir ein sehr reales Gefühl ein, alles wirkte einfach und wirklich echt, so etwas könnte erfunden werden…so ein „Unfall“ könnte passieren…Wer weiss den schon was alles hinter den verschlossenen Türen der Labore manipuliert und entwickelt wird?

Am Ende des Buches gibt es dann auch noch ein Glossar, welches zum einen die echten Fachbegriffe in kurzen Sätzen erklärt und zum anderen finden sich hier die „erdachten Begriffe“ in einer anderen Schriftart „erklärt“. Das hat mir echt gut gefallen, da ich aber eigentlich nie vorab hinten im Buch blättere ist mir da einiges entgangen, was ich vielleicht im Vorfeld schon mal nachgelesen hätte.

Von meiner Seite gibt es volle Sternchenzahl für diesen Titel. Spannend, unterhaltend und obendrein noch toll anzusehen und anzufassen. Was will man als Buchliebhaber denn mehr 🙂

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Wetterschmöcker“ von Michael Theurillat

Verlagsinfo, Klappentext

„Auf einem entlegenen Waldstück wird eine Tote entdeckt. Der Leichnam von Clara Thüring wurde verbrannt, nach indianischem Ritual. Spuren von Edelweiß werden gefunden. Kommissar Eschenbach steht vor einem Rätsel. Die Spur der toten Topmanagerin aus Zürich führt nach Muotathal, an eines der abgeschiedensten Fleckchen der Schweiz. Die in der zerklüfteten Landschaft lebenden Wetterschmöcker und ihre Familien schweigen jedoch. Es sind kantige Männer, geradlinig, unbestechlich. Sie können die Natur lesen, kennen ihre Gefahren, ihre Reichtümer. Das Unternehmen, für das Clara Thüring arbeitete, handelt mit Rohstoffen. Und dort, in den Glaspalästen der Macht, stößt Eschenbach auf eine Intrige, die bald auch schon sein eigenes Leben in Gefahr bringt …“

Seiten: 352

ISBN: 9783550080487

Ullstein

 

Ich muss gestehen, das ich diesen Autor bisher überhaupt nicht kannte. Aber ich denke bei der Menge an Büchern und Autoren ist man als Leser eben einfach nicht in der Lage alle schon mal gehört oder gar selber gelesen zu haben 😉

Hier bin ich jetzt aber wirklich froh, das „Wetterschmöcken“ den Weg in meine Hände gefunden hat.

Wetterschmöcker ? Was bedeutet das? Mir war das am Anfang nicht klar, aber nun kann ich mit dem Titel schon was anfangen.

Dieser Krimi nimmt uns mit in die Schweiz und zwar in die hinterste Ecke der Schweiz. Selber bin ich leider noch nie in der Schweiz gewesen, aber hier wird nicht nur der Kriminalfall gut ausgearbeitet und dargestellt. Dem Autor gelingt es die Landschaft und die Umgebung so schön zu beschreiben, das man als Leser richtig Lust auf die Schweiz bekommt.

Der Schreibstil ist flüssig und die Protagonisten gefallen. Hier wurden Figuren eingebaut, die vielleicht nicht alltäglich sind, die dadurch aber mehr als interessant rüber kommen. Besonders gut gefallen mir die „Weisheiten“ die immer wieder eingeflochten werden. Hier kann man durchaus auch neben dem Krimivergnügen das eine oder andere mal tiefer sacken lassen. Mich hat das Buch überhaupt immer wieder zum Nachdenken angeregt. So etwas mag ich sehr, und ich finde ein guter Krimi verträgt auch Tiefgründigkeit und aktuelle Themen. Und genau damit hat der Autor nicht gespart. Es gelingt ihm aber alles so locker und leicht zu verbinden das sich alles gut zusammenfügt.

Viel über den Inhalt möchte ich hier gar nicht erzählen, ich denke der Klappentext sagt einiges. Der Leser darf sich auf einen stimmigen Krimi freuen.

 

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Sherlock Holmes und die Loge der Wiederkehr“ von Hoese, Desirée

Verlagsinfo, Klappentext

„Ein anonymer Brief bringt Sherlock Holmes auf die Spur eines lange zurückliegenden mysteriösen Doppelmordes. Der Verfasser belastet Edward Bellingham, einen angesehenen Kaufmann und Altertumsforscher, der Holmes nicht unbekannt ist. Bellingham scheint in kriminelle Machenschaften verwickelt zu sein, in deren Mittelpunkt ein unheimlicher Kult steht. Der doppelten Versuchung, ein unaufgeklärtes Rätsel zu lösen und einen kriminellen Drahtzieher zu überführen, kann Holmes nicht widerstehen.

Dokumente und Zeugenaussagen lassen ein ungeheuerliches Bild entstehen: Besitzt Bellingham die Macht, Tote wieder auferstehen zu lassen? Weitere Zeugen, die Holmes befragen will, sterben unter unerklärlichen Umständen. Bald schon geraten er und Watson selbst ins Visier der Sekte und müssen einen riskanten Gegenangriff wagen, der sie in die dunkelsten Abgründe Londons – und der menschlichen Seele führt.

Dabei geraten sie selbst in höchste Lebensgefahr.“

Seiten: 220

ISBN 978-3-927071-68-1

Fabylon Verlag

Sherlock Holmes und die Loge der Wiederkehr von Hoese, Desirée, Cover mit freundlicher Genehmigung von Fabylon Verlag

Sherlock Holmes und die Loge der Wiederkehr von Hoese, Desirée, Cover mit freundlicher Genehmigung von Fabylon Verlag

 

Sherlock Holmes ein Meilenstein der Geschichte. Leider schreibt uns Sir Arthur keine neuen Titel mehr über den Detektiv schlechthin….

Gut das der Fabylon Verlag an Sherlock Holmes festhält und immer wieder tolle Titel von unterschiedlichen Autoren anbietet.

Diesmal ist es Desirée Hoese die uns mal wieder in das Universum von Holmes und Watson mit nimmt.

Ich finde sie macht einen super guten Job bei diesem Buch. Nicht nur das sie sich für die klassische Variante entschieden hat und unseren guten Watson die Geschichte erzählen lässt. Auch die Beschreibungen der Örtlichkeiten sind mehr als gelungen. Über den Schreibstil an sich gibt es auch definitiv nichts zu meckern. Flüssig und fluffig kommt sie ums Eck 😉

Die Figuren, die neben Holmes und Watson eine Rolle spielen wurden auch sehr liebevoll ausgearbeitet und passen in meinen Augen sehr stimmig in den Verlauf der Geschichte.

Gut, über das Ende kann man vielleicht diskutieren. Der eine oder andere Holmesliebhaber wird vielleicht nicht ganz glücklich mit dem Ausgang der Geschichte sein, so hätte man es aus der Feder von Sir Arthur Canon Doyle wohl nie zu lesen bekommen, aber ich mag es trotzdem.

Duster, gruselig und unwahrscheinlich spannend ist dieses Buch!

Stern_Bewertung_4-5

~BL

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