Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft
Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL
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Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Monatsarchive: Januar 2016

Rezension „Von Hochzeiten, Schwiegermüttern und eifersüchtigen Mäusen“ von Brigitte Teufl-Heimhilcher

Verlagsinfo, Klappentext

„Seit Thessa Michaels Verlobungsring am Finger trägt und der Hochzeitstermin feststeht, könnte ihr Leben total perfekt sein – wäre da nicht ihre Schwiegermutter in spe, ihr pubertierender Sohn und diese kleine Eifersucht auf ihre Lieblingsfeindin Judith.
Aber auch mit ihrem Exmann und dessen Freundin hat sie es nicht immer leicht, halten die beiden sich doch für Experten in Sachen Erziehung.

Da Thessa gerne kocht, sind die einzelnen Kapitel nach Speisen benannt, die für die Regionen, in denen die Geschichte spielt (Wien, Hamburg und Salzburg) typisch sind. Hobbyköche finden im Anhang die dazu gehörigen Rezepte.“

Von Hochzeiten, Schwiegermüttern und eifersüchtigen Mäusen cover

Endlich habe ich mal wieder zu einem Buch von der Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher gegriffen. Ich habe bereits mehrere Romane von Ihr gelesen und ich finde ihren Schreibstil immer wieder herzerfrischend und angenehm.

Auch in diesem Roman kommt hier und da mal wieder ein Begriff vor der typisch für den Sprachgebrauch in Österreich ist, aber man versteht wirklich alles, da die Begriffe sich definitiv immer selbst erklären.

Aber nun mal ans Eingemachte 😉

Dieses Buch ist der Nachfolger von „Humor und Hausverstand“.  Hier ist der link zu meiner Rezension 😉 aber bitte nicht wundern, der Titel hat ein schönes neues Cover erhalten, aber der Inhalt ist natürlich geblieben! http://www.leseleidenschaft.de/rezension-humor-und-hausverstand-erwuenscht-von-brigitte-teufl-heimhilcher/

Da mir dieser Titel bereits sehr gut gefallen hat und sich die etwas chaotische Patchworkfamilie doch sehr tief in mein Herz geschlichen hat, habe ich mich gefreut sie alle endlich mal wieder zu treffen.

Im gewohnten lockeren und unverkrampften Schreibstil erleben wir, wie es Tessa Bachmann so vor der Hochzeit mit Michael ergeht. Eigentlich sollte ihr Leben ja wunderbar sein, sie arbeitet gemeinsam mit ihrem zukünftigen Ehemann in der Hausverwaltung, aber da gibt es ja leider immer noch Michaels Mutter, die so ganz andere Wünsche für die Hochzeitsplanung an den Tag legt. Nicht zu vergessen ihre Kollegin Judith, der es immer wieder gelingt die Arbeitsabläufe in  der Hausverwaltung durcheinander zu bringen. Aber Tessa versucht wie immer ihr Bestes zu geben.

Tessas Sohn Nicky beschliesst das neue Schuljahr bei seinem Vater Wolfgang und dessen Freundin Beate zu machen, das auch hier nicht alles nach Plan verläuft, ist ja eigentlich kein Wunder. Ich finde es einfach nur gelungen wie die Autorin hier die verschiedensten Problematiken von Patchworkfamilien hier aufzeigt.

Aber auch für Judith tut sich in diesem Teil so einiges. Ihr Weg führt sie nach Hamburg und auch dort sorgt sie für einige Turbulenzen. Ich möchte hier jetzt gar nicht zu viel aus dem „Nähkästchen“ plaudern 😉 sondern möchte euch dieses Buch einfach ans Herz legen.

Dieser Roman ist einfach was zum Schmunzeln, zum Lachen und zum Geniessen. Die Seiten fliegen nur so dahin und man kann einfach mal abschalten und miterleben das es auch in anderen Familien immer wieder mal aufregende Zeiten gibt.

Ich mag die ganze Familie sehr gerne, aber besonders Tessa habe ich in mein Herz geschlossen. Diese Protagonistin ist nicht perfekt, sie ist von der Figur her eher etwas füllig und doch einfach nur super sympathisch 😉 Es gelingt Brigitte Teufl-Heimhilcher immer wieder alle Facetten der unterschiedlichsten Charaktere in ihren Romanen zum Einsatz zu bringen.

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Felchenfraß“ von Monika Scherbarth

Verlagsinfo, Klappentext

„Bodensee-Felchen sind eine Delikatesse. Doch nicht alles, was dort im Wasser schwimmt, ist ebenso appetitlich. Besonders, wenn das relativ frische Körperteil zu einem Mann gehört, der seit sechs Jahren tot ist.
Am See brüten die Ortschaften in der Sommerhitze.Übers Friedrichshafener „Kulturufer” schiebt sich das Publikum. Halbstarke Tankstellenräuber sind die Aufreger der Tagespresse. Dann wird am „Negerbad” ein totes Kind angeschwemmt … Rose Gebhard, Chefin der Häfler Mordkommission, sehnt sich nach einem reinigenden Gewitter!“

Seiten: 204
ISBN: 9783737553810

Edition Seegras

Felchenfrass

 

Felchenfraß ist bereits der zweite Band um die taffe Chefin der Häfeler Mordkommission. In Seehas mit Stich hat Rose Gebhard ihren ersten Fall am Bodensee zu lösen. Diese Titel hat mir bereits recht gut gefallen und ich wollte gerne wissen wie es mit Rose und ihrer Tochter in der Fremde weiter geht. Es ist ja noch gar nicht so lange hin, das die beiden nun am Bodensee zuhause sind und Köln den Rücken gekehrt haben. Charly hat sich bereits gut eingelebt und beherrscht mittlerweile den hiesigen Dialekt sehr gut 😉

Auch in diesem Band gelingt es der Autorin ihren Schreibstil flüssig und locker zu halten. Wie immer spart die Autorin nicht mit dem dortigen Dialekt, aber ich finde auch als „Auswärtiger“ kann man sich beim Lesen mit dem schwäbisch arrangieren 😉

Auch wenn der Seehaas bereits einige Tage für mich zurückliegt, finde ich mich doch super schnell wieder ein und habe das gesamte Team um Rose sehr schnell wieder vor Augen.

Natürlich müssen die Bodensee Felchen in irgendeiner Art wieder im Krimi vor kommen. Leider habe ich diesen leckeren Fisch der ganz speziell für den Bodensee ist, noch nicht probieren können, obwohl meine Wurzeln auch im Schwarzwald liegen, habe ich den Bodensee bisher leider nicht besucht. Was nicht ist kann aber noch werden 😉 Abgesehen von den heimtückischen Morden die hier anscheinen passieren scheint es eine wunderschöne Landschaft zu sein 🙂 Auch dies gehört für mich zu einem tollen Krimi dazu, nicht nur spannend soll es sein, es darf gerne auch ein kleiner Spaziergang durch die dortige Landschaft dazu kommen. Ich habe mich bereits mehr als einmal für einen Urlaub an diversen Krimischauplätzen hinreißen lassen 🙂

In diesem Fall hat es Rose gar nicht leicht. Da werden Körperteile angeschwemmt, allerdings ergeben die Untersuchungen, das der Mann bereits seit einigen Jahren tot ist? Da stimmt was nicht, die Leichenteile sind doch frisch? Diesmal geht Monika Scherbarth deutlich tiefer in den Fall. Sie beschreibt die Vorgehensweise der Pathologie, nicht zu ausführlich, aber ausreichend.

Am Rande erfahren wir auch wieder ein klein wenig mehr aus dem Privatleben der Kommissarin. Da erleben wir ihre Sorge um Charly, die sich bei den Nachbarn sehr wohl fühlt und in Kosta einen guten Freund gefunden hat. Und umgedreht macht sich die Tochter aber auch Gedanken um die Mutter, ihr Job ist ja nicht ungefährlich. Und dann kommt auch noch die Oma zu Besuch 😉 Insgesamt sind alle Protagonisten sehr deutlich und gelungen ausgebaut.

Überhaupt scheint hier diesmal etwas ganz großes im Gange zu sein.

Kann es Rose mit der Hilfe von Otto Eisele und Paul Bauer gelingen den Fall aufzuklären?

Inhaltlich stimmig und gut erzählt bringt uns Monika Scherbarth hier ein gutes Unterhaltungsprogramm. Dieser Krimi hat alles was ein guter Krimi braucht, einen interessanten Mordfall, einige private Szenen und ein tolles Team. Was will man als Leser mehr?

Ich würde mich freuen, wenn ich mal wieder mit an den Bodensee dürfte 😉 Gerne möchte ich mehr von Rose und ihrem Team lesen!

Stern_Bewertung_4-5

~BL

Rezension „Apfelwein trifft Weissbier“ von Andrea Habeney

Verlagsinfo, Klappentext

„Ein toter Bräutigam in einem Silberbergwerk im Bayrischen Wald. Eine Hinrichtung im Vordertaunus. Und eine weibliche Leiche im Palmengarten. Eigentlich wollte Kommissarin Jenny Becker mit ihrem neuen Freund – Staatsanwalt Biederkopf – einen gemütlichen Urlaub in Bayern verbringen, aber die drei Mordfälle scheinen auf mysteriöse Weise miteinander verknüpft zu sein. Ein Krimi um Liebe und Liebhaber, verbotene Stimulanzien und Vergangenheitsbewältigung. Und ein neuer Fall für Jenny Becker, der nicht nur ihr unter die Haut geht …“

Seiten: 240

ISBN: 978-3-95602-073-5

Conte Verlag

Apfelwein trifft Weissbier von Andrea Habeney, Cover mit freundlicher Genehmigung von Conte Verlag.

Apfelwein trifft Weissbier von Andrea Habeney, Cover mit freundlicher Genehmigung von Conte Verlag.

 

 

Ich bin ein großer Fan von Andrea Habeney und habe die Serie um Jenny Becker vom ersten Fall an verfolgt.

Hier mal auf die Schnelle die chronologische Reihenfolge: Mörderbrunnen, Mord ist der Liebe Tod, Mord mit grüner Sosse, Arsen und Apfelwein und Verschollen in Mainhatten.

Zu empfehlen ist es die Bücher in chronologischer Reihenfolge zu lesen, da sich hier doch einige Entwicklungen ergeben die man als Leser einfach mitbekommen sollte 😉 Auch habe ich für mich das Gefühl, das es der Autorin gelingt sich mit jedem Band noch mal ein wenig zu steigern.

Und damit komme ich dann auch schon zu meinem Eindruck zu Apfelwein und Weissbier. Wie immer habe ich mich sehr auf ein „Wiederlesen“ gefreut. Auch hier punktet Andrea Habeney mit ihrer flüssigen Schreibweise. Der Leser sollte bereits mit den ersten Seiten mitten im Geschehen versunken sein.

Jenny und Michael machen ihren wohlverdienten Urlaub. Im Bayrischen Wald wollen die beiden es sich einfach mal gut gehen lassen. Doch leider kommt auch diesmal wieder etwas dazwischen. Ganz unverhofft finden sich die beiden als Gäste einer Hochzeit wieder. Da beide den Besuch des Silberbergwerks sowieso auf dem Plan stehen hatten kommt ihnen die Einladung nicht ganz ungelegen. Das der Bräutigam die Hochzeit allerdings nicht überleben wird, konnte niemand ahnen. Ausgerechnet Jenny und Michael stolpern über den Ärmsten. Nachdem die bayrischen Kollegen nicht gerade einen guten ersten Eindruck auf Jenny machen, möchte sie natürlich gerne ein wenig bei den Ermittlungen helfen, doch schnell stellt sich heraus, das auch Kollege Stadelhuber weiss das er macht 😉

Zurück in Frankfurt gibt es dann eine weitere Tote zu beklagen, die Mutter der Braut wird tot im Palmengarten gefunden und Jenny hat das Gefühl die Witwe mit einem anderen Mann gesehen zu haben.

Rasant und schnell ist dieser Fall. Jenny und ihr Team müssen ganz schön Gas geben um das Schlimmste zu verhindern. Und dann wird Jenny auch noch ein neuer Job angeboten.Wie wird sie sich entscheiden? Geht es die Karriereleiter weiter nach oben?

Für mich ist dies das deutlich stärkste Buch aus dieser Reihe. Die Protagonisten wurden wieder wie gewohnt gut beschrieben und die bekannten Darsteller weiter ausgebaut. Der eigentliche Fall ist gut durchdacht und die Spannung hält sich bis auf den letzten Seiten auf einem hohen Niveau. Besonders gefällt mir, dass es der Autorin gelingt immer wieder die eine oder andere Szene zum Schmunzeln mit einzubauen, ohne das der eigentliche Krimi in die Sparte Humor abrutschen würde.

Von meiner Seite für Apfelwein trifft Weissbier die volle Sternchenzahl. Bitte mehr davon.

Bewertung: 5 Sterne

~BL

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