Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft
Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL
Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Seiten

Monatsarchive: September 2014

Neu auf Leseleidenschaft: Film- & Serien-Reviews

[Update] NEU !!! NEU !!! NEU [Update]

© M. Großmann / pixelio.de

© M. Großmann / pixelio.de

Das Lesen hat für uns den allergrößten Stellenwert, wie ihr wisst. Doch unser Blog steht nicht umsonst unter dem Motto „Unsere Welt der (Hör-)Bücher, eBooks & der digitalen Medien“ – wir möchten euch zukünftig noch mehr auf Leseleidenschaft bieten und unser Repertoire im Bereich der digitalen Medien erweitern:

Ab sofort werden wir euch neben den Hörbüchern und eBooks auch Filme und Serien vorstellen.

Wir freuen uns auf viele gemütliche Lese- und DVD-Abende mit euch!

~ilb

Hörbuchrezension „Die Anatomie des Todes“ von Michael Katz Krefeld

Verlagsinfo, Klappentext

„Du musst sterben, damit wir leben können

Mysteriöse Todesfälle erschüttern eine Kleinstadt an der norwegischen Küste. Was verbirgt sich hinter der so harmlos wirkenden Fassade des beschaulichen Ortes? Als die offiziellen Ermittlungen im Sande verlaufen, beginnt die junge Ärztin Maja Holm auf eigene Faust nachzuforschen. Ein Schritt, den sie bald bereuen wird, denn inmitten der kleinen Gemeinde lauert der Tod.

Nach einer gescheiterten Beziehung sucht die junge Ärztin Maja Holm Zuflucht in einer beschaulichen Kleinstadt an der rauen norwegischen Küste. Um die Vergangenheit zu vergessen, stürzt sie sich in aufreibende 24-Stunden-Schichten, doch der plötzliche Tod einer ihrer Patienten reißt sie aus ihrem Trott. Als offenkundig wird, dass die Todesursache vertuscht werden soll, ist Majas Misstrauen geweckt. Gemeinsam mit dem Journalisten Stig Norland beginnt sie zu recherchieren. Schon bald stoßen sie auf ein Geheimnis, dessen Aufdeckung die Gemeinde in ihren Grundfesten zu erschüttern droht. Als Maja trotz massiver anonymer Drohungen an ihren Ermittlungen festhält, begibt sie sich in tödliche Gefahr.“

14 Std. 41 Min.

Sprecher: Martin Mantel

Egmont Hörverlag

Die Anatomie des Todes von Michael Katz Krefeld, Cover mit freundlicher Genehmigung von Egmont Hörverlag

Die Anatomie des Todes von Michael Katz Krefeld, Cover mit freundlicher Genehmigung von Egmont Hörverlag

Mein Hören

Die Storie an sich finde ich eigentlich nicht schlecht. Wir haben es hier mit der jungen Ärztin Maja zu tun. Eigentlich Dänin, hat sie für sich beschlossen eine Zeit in Norwegen zu arbeiten.  Hier möchte sie ganz neu anfangen und Abstand von Familie und der gescheiterten Beziehung finden. Allerdings gelingt ihr das auch hier nicht so leicht. Als zwei Todesfälle ihren Weg kreuzen, wird sie doch recht Rüde aus ihrem Alltagstrott herausgerissen. Der eine soll angeblich an einer Überdosis Methadon verstorben sein. Er war ein Patient von Maja und sie glaubt es einfach nicht, aber wie es aussieht soll da etwas vertuscht werden…Als dann noch ein Nachbar brutal ermordet wird, steht für Maja fest, dass sie selber ein wenig ermitteln wird. Bei diesen Nachforschungen gerät sie selber immer tiefer in die Geschichte.

Grundsätzlich hat mir die Geschichte gut gefallen. Mit Maja haben wir hier eine Hauptprotagonistin, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt, egal was auch passiert. Ihr eigene Tablettensucht scheint übertrieben, aber ich könnte mir denken, dass es unter Ärzten gar nicht so abwegig ist. Immerhin haben sie zum Teil unmenschliche Dienstzeiten und auch die vielen Schicksale, denen nicht immer zu helfen ist, belasten ganz sicher Geist und Körper. Das man da Mit Tabletten natürlich auch keine Lösung hat, ist mir schon klar…

Der Fall und seine Auflösung hat mir gut gefallen. Ich finde die Geschichte ist schon ein wenig ungewöhnlich und damit abseits der gewohnten Krimipfade. Schon allein weil hier die Ärztin die Hauptrolle spielt.

Ein großes Problem sehe ich allerdings im Sprecher dieses Hörbuches. Es ist nicht so, dass die Stimme unangenehm wäre, nein ganz im Gegenteil. Ich finde die Tonlage sehr angenehm und gut verständlich. Allerdings hatte ich gerade am Anfang wirklich Schwierigkeiten mit der Art und Weise des Lesens. Sehr oft gab es sehr lange Pausen zwischen den Sätzen und manchmal auch zwischen den Worten. Ich bin mir nicht sicher ob es am der Datei vom download liegt, oder ob Martin Mantel beim Einlesen diese vielen Pausen gemacht hat. Mich hat es auf alle Fälle sehr gestört, da ich Anfangs immer dachte mein Ipod sei ausgegangen und wenn ich danach gegriffen habe ging es doch weiter…Entweder habe ich mich im Laufe der Hörzeit daran gewöhnt, oder es nimmt wirklich zu Ende des Hörbuches ab 😉

Da ich das Buch an sich nicht schlecht fand und ich mich wie gesagt ja am Ende auch mit dem Sprecher arrangiert habe vergebe ich 3,5 Sterne

Stern_Bewertung_3-5

~BL

Rezension zu „Gartenkalender 2015 für intelligente Faule“ mit Karl Ploberger

Kalendarium 2015 mit dem grünen Daumen

Gartenkalender für intelligente Faule 2015 - Mit freundlicher Genehmigung vom Cadmos -Verlag

Gartenkalender für intelligente Faule 2015 – Mit freundlicher Genehmigung vom Cadmos -Verlag

Buch-Informationen

Mitwirkende: Karl Ploberger
Verlag: CADMOS-Verlag
Umfang: ca. 208 Seiten
Ausführung: kartoniert, mit Spiralbindung
ISBN: 978-3-8404-7524-5

Zum Inhalt

Nicht jeder hat von Haus aus einen grünen Daumen oder eine genaue Ahnung, was man zu welchen Zeitpunkt anpflanzt, damit der Garten wächst und gedeiht. Doch mit dem Gartenkalender für intelligente Faule erscheint der Traum vom blühenden Paradies zum greifen nah.

Monat für Monat und Schritt für Schritt kann man im Kalendarium nachlesen, welche Arbeiten als nächstes im Gartenjahr anfallen – so verpasst man nichts mehr und erspart sich eine Menge Stress.

Neben dem Kalendarium, dem dazugehörigen Mondkalender und ausreichend Platz für eigene Notizen,  enthält der Planer praktische Tipps, Wissenswertes und Rezeptideen.

Sprich kein Thema was das Gärtnerherz begehrt, kommt zu kurz: Ob Blumen, Sträucher, Zier-, Obst- oder Gemüsepflanzen – die Tipps informieren über neue oder traditionelle Sorten gleichermaßen.

Mein Fazit

Gerade, wenn man wie ich etwas unwissend an das Thema Gartenplanung herangeht, für den ist der Gartenkalender gold wert. 365 Tage gespickt mit wertvollen Gartentipps und -ideen machen ihn zum super praktischen Ratgeber und Nachschlagewerk für sämtliche Gartenbereiche.

Meine Bewertung – 4 von 5 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~Ilb

Rezension „Leichentuch“ von Bettina Münster

Verlagsinfo, Klappentext

„Die Journalistin Cindy Hamilton gerät eines Tages in einem
Antiquitätengeschäft in Berührung mit einem seltsamen Amulett. Danach häufen
sich plötzlich Visionen von einer Schattengestalt, die versucht, Kontakt mit
der jungen Frau aufzunehmen.
Sie beginnt, von einem seltsamen Mann zu träumen, und findet heraus, dass
sie dazu bestimmt ist, einen Jahrtausende alten Fluch zu brechen. Eine
schier unlösbare Aufgabe, die sie nur mithilfe eines bestimmten Artefakts
bewältigen kann, und bei der Realität und Traum immer wieder zu verschmelzen
scheinen.
Eine abenteuerliche Suche beginnt, die sie und ihre vier Gefährten bis in
die Wildnis des Omans führt, und bei der sie unerwartet der Liebe ihres
Lebens begegnet…“

 

 

 

 

Leichentuch

 

Mein Eindruck

Auch wenn der Titel eher auf einen Krimi oder gar auf etwas historisches hindeutet befinden wir uns mit diesem Buch doch im Genre Fantasy.

Der Klappentext verspricht eine interessante Geschichte und ich denke das Buch kann diese Erwartung auch erfüllen. Grundsätzlich bin ich im Genre Fantasy nicht ganz so bewandert, aber ich denke ich kann schon recht gut beurteilen ob mir ein Buch an sich gefällt oder nicht 😉

In flüssigem und angenehmen Schreibstil nimmt uns die Autorin recht schnell in die Geschichte. Wir dürfen Cindy, eigentlich Cinderella; kennenlernen. Eine junge Frau die sehr sympathisch rüber kommt, allerdings entwickelt sie sich zum Ende hin schon ein wenig anstrengend. Auf der einen Seite im realen Leben in einen jungen Mann verliebt, so hat sie doch auch ein grosses Interesse am „Traummann“. Das hat mich ab einem gewissen Zeitpunkt ein klein wenig genervt, gebe ich zu 😉

Mir hat  die Verbindung mit dem  Orient schon mal recht gut gefallen, in dieser Richtung habe ich bisher so noch nichts gelesen. Auch die Grundidee der Geschichte konnte bei mir Punkten. Das alles im Gesamten betrachtet mit dem lockeren Schreibstil konnte mich schon bis zu einem gewissen Punkt begeistern 😉

Wer sich  gerne von  Liebe, Lust und Fantasy verzaubern lassen möchte, ist hier bestimmt genau richtig aufgehoben.

Bewertung: 4 Sterne

~BL

 

 

 

 

Hörbuchrezension zu „Sechs Jahre – Der Abschied von meiner Schwester“ von Charlotte Link

Eine bewegende Biographie über Schicksalsschläge, Schwesternliebe, Hoffnung, Kampfgeist, Ohnmacht und Todesangst

Sechs Jahre von Charlotte Link - Cover mit freundlicher Genehmigung von Random House Audio

Sechs Jahre von Charlotte Link – Cover mit freundlicher Genehmigung von Random House Audio

Hörbuch-Informationen

Autorin: Charlotte Link
Sprecherin: Claudia Michelsen
Verlag: Random House Audio
Laufzeit: ca. 579 Minuten
ISBN: 978-3-8371-2749-2

Zum Inhalt

Charlotte Link und ihre jüngere Schwester Franziska waren sich fast so nah wie Zwillinge und Seelenverwandte. Sie waren immer füreinander da und konnten sich alles erzählen. Bereits der Kampf und der Sieg Franziska’s gegen den Lymphdrüsenkrebs – auch als Morbus Hodgkin-Lymphom bekannt – hat die beiden Schwestern schwer getroffen, sie aber auch stärker werden lassen.

Weder Franziska noch Charlotte ahnten, dass das Schicksal bei Ihnen zweimal zuschlagen wird. 17 Jahre nachdem Franziska den Morbus Hodgkin-Krebs besiegte, wurde bei ihr Darmkrebs festgestellt. Doch dieses Mal scheint alles weit aus schlimmer, denn der Krebs hat bereits Metastasen in der Lunge gebildet und man macht Franziska nur wenig Hoffnung – bis gar keine Hoffnung – dass der Krebs geheilt werden kann.

Von nun an heißt es schnell zu handeln, Ärzte zu konsultieren, Fachmeinungen einzuholen, Therapiepläne auszuarbeiten und stark zu bleiben… Das ist leichter gesagt als getan, denn Franziska trifft zum Beispiel auf eine Ärztin, die ihr auf eine gefühllose und nicht menschliche Weise mehr oder minder eine „Todesnachricht“ vor die Füße wirft und sich der Konsequenzen nicht bewusst zu sein scheint. Diese herablassende Art der Ärztin hat Franziska jegliche Hoffnung genommen und es allen anderen Ärzten erschwert, Vertrauen mit Franziska aufzubauen.

Charlotte Link hat auf Wunsch ihrer Schwester alle Momente von der Diagnosestellung bis hin zum Abschied nehmen – insgesamt sechs Jahre Kampf gegen den Krebs – in Worten festgehalten und als Biografie veröffentlicht. Franziska wollte, dass man endlich auch über solche schweren Zeiten offen und ehrlich reden kann und nichts tabuisiert. Die Würde des Menschen sollte auch in schwerer Krankheit unantastbar sein und dafür steht dieses Buch: Über Franziska, Ehefrau, Mutter zweier Kinder, Schwester, beste Freundin und Tochter, die durch Hochs und Tiefs ihrer Krebserkrankung ging, sechs Jahre lang kämpfte und am Ende dennoch gegen den Krebs verlor…

Mein Fazit

„Sechs Jahre“ ist ein Hörbuch, dass man sich bewusst aussuchen und in einer ruhigen Minute anhören sollte. Hier geht es nicht um Unterhaltung sondern um eine biografische Geschichte, die mehr als nur berührt. Das Schicksal von Charlotte Links Schwester ging mir persönlich sehr unter die Haut.

Man sollte keineswegs erwarten, dass dieses Hörbuch in die Kategorie Selbsthilfe- oder Motivations-Buch passt. Denn leider gibt es kein Happyend. Charlotte Link hat sich den Schmerz von der Seele geschrieben, nichts verschönert und ehrliche Worte gefunden. Ehrliche Worte der Frustration, der Angst, der Ohnmacht und des Verlustes.

Gerade weil nichts tabuisiert wird, steht neben all den traurigen Momenten am Ende ganz klar der Zusammenhalt der Familie in solch einer schrecklichen Situation im Vordergrund.

Charlotte Link zeigt alle Hochs und Tiefs, alle richtigen und falschen Entscheidungen, die ihre Schwester und ihre Familie durchlebten bzw. treffen konnte.

Ich bin dankbar, dass sie uns Leserschaft an dieser sehr persönlichen Geschichte daran teilhaben und mitfühlen lässt.

Meine Bewertung – 5 von 5 Sterne

Bewertung: 5 Sterne

~Ilb

Rezension „Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten“ von Robert C. Marley

Klappentext, Verlagsinfo

„London 1893, Gordon Wigfield, ein ehrbarer Goldschmied und Damenfreund wurde in seiner Werkstatt auf bestialische Weise ermordet.
Chief Inspector Donald Sutherland Swanson nimmt die Ermittlungen auf.

Doch es bleibt nicht bei einer Leiche. Die Nachforschungen führen Swanson schließlich in die höchsten Kreise der Gesellschaft. Welche Rolle spielen Oscar Wilde und sein Geliebter Lord Douglas? Und was weiß Arthur Conan Doyle?

Die Karten werden neu gemischt als sich herausstellt, dass der in den Kellern des Londoner Bankhauses Parr am Cavendish Square aufbewahrte „Blaue Hope-Diamant“ eine Imitation ist…“

Seiten 304

ISBN: 978-3-940855-53-4

Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten von Robert C. Marley , Cover mit freundlicher Genehmigung von Dryas

Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten von Robert C. Marley , Cover mit freundlicher Genehmigung von Dryas

Mein Leseeindruck:

Ein Krimi aus dem Jahr 1893…

Im London des Jahres 1893 wird ein „ehrbarer Goldschmied und Damenfreund“ auf äußerst unschöne Art und Weise ermordet.
Die Ermittlungen übernehmen Chief Inspector Swanson und Sergeant Phelps und da die Ermittlungen auch nicht vor der High Society stoppen, lernen wir hier schließlich sogar noch Oscar Wilde und Arthur Conan Doyle näher kennen.
Auch bleibt es im Lauf der Erzählung nicht nur bei der einen Leiche. 

Für mich war dieser Krimi eine Überraschung. Wunderbar leicht und flüssig wird erzählt, nie wird es langweilig und die Geschichte wartet im Lauf der Zeit mit einigen Überraschungen auf. Für ein Debüt klasse und diese Erzählung macht Lust auf mehr – gerne auch wieder mit denselben Protagonisten!

Das Cover ist toll gestaltet und die blauen Seitenränder sehen klasse aus. So überträgt sich direkt ein Hauch der Düsternis des Londons von 1893 auf das Auge.

Von mir eine klare Leseempfehlung!

Ich vergebe begeisterte 5 von 5 Sternen.

Bewertung: 5 Sterne

~LS

Rezension „Still“ von Zoran Drvenkar

Verlagsinfo, Klappentext

„Ein Mann, der seine Tochter sucht und dabei seine Identität verliert. Ein Mädchen, das seit sechs Jahren reglos aus dem Fenster schaut und darauf wartet, dass ihr jemand den Schlüssel zu ihrer Erinnerung bringt. Vier Männer und eine Mission, die aus Hunger und Disziplin besteht und keine Opfer scheut. Ein Winter in Deutschland, ein See im Wald und Schatten, die sich unter dem Eis bewegen.“

414 Seiten

ISBN: 9783945386002

Eder & Bach

Still von Zoran Drvenkar, Cover mit freundlicher Genehmigung von Eder & Bach

Still von Zoran Drvenkar, Cover mit freundlicher Genehmigung von Eder & Bach

Mein Buchgefühl

Auf vielen Blogs wurde bereits positiv über dieses Buch berichtet. Vielleicht habt ihr es selber schon gelesen? Wenn nicht möchte ich es euch mit meiner Rezi gerne näher bringen 😉

Der Autor mit dem doch etwas schwierig auszusprechenden Namen war mir kein Unbekannter. Ich habe vor einiger Zeit seine Bücher „Sorry“ und „Du“ als Hörbuch gehört. Beide Titel haben mir sehr gut gefallen. Daher habe ich mich sehr darüber gefreut dieses Buch in den Händen zu halten. Meine Erwartungen waren wirklich hoch gesteckt und ich muss sagen das sie vollkommen erfüllt wurden.

Zoran Drvenkar hat einen ganz eigenen Stil. Dieser ist in meinen Augen ungewöhnlich und anders und das hat er auch bei diesem Buch beibehalten. Er hat die Gabe mit seiner Art zu Schreiben den Leser zu fesseln und zu faszinieren. Vielleicht scheint es dem einen oder anderen Leser eher ungewöhnlich, aber auf ausdrücklichem Wunsch des Autors wurde hier die  alte deutsche Rechtschreibung verwendet. Mir hat das sehr gefallen und bei vielen Worten sieht es einfach für mich schöner und eleganter aus 🙂

Auch in „Still“ verwendet der Autor wieder einen Erzählst in drei Perspektiven. In diesem Fall „Du“ , „Sie“ und „Ich“, so werden die jeweiligen Kapitel auch immer überschrieben. In den  sehr kurzen Abschnitten, die den Leser immer wieder zum weiterlesen anregen (och,  ja …eins geht doch jetzt noch schnell…) wechseln die Sichtweisen. Was allen Ebenen gleich ist, ist der flüssige Schreibstil. Schnell ist man als Leser mitten drin. Auch wenn ich gestehen muss dass ich mir die Zusammenhänge erst „erlesen“ musste. Das genau macht aber für mich auf das faszinierende an dem Autor aus.

Die Geschichte an sich ist so faszinierend, wie grausam und unglaublich spannend. Der Plot ist wohl durchdacht und es folgen viele Wendungen mit denen der Leser ganz sicher nicht rechnet. Es gelingt Zoran Drvenkar den Leser  immer wieder mit seinen eigenen Gedanken weiter zu treiben. Viele Szenen lässt er im Ansatz stehen und man hat als Leser sofort Kopfkino!!! Dieses Buch kommt mit wenigen blutigen Details aus, und doch ist die Gänsehaut garantiert.

Über den eigentlichen Inhalt möchte ich hier gar nicht so viele Worte verlieren, da ich finde das man das als Leser besser ganz unbefangen und jungfräulich angehen sollte. Ich denke deshalb ist auch der Klappentext so kurz und knapp gehalten worden. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen. Lasst euch in den Bann von „Still“ ziehen.

Was ich aber unbedingt noch erwähnen machte ist die Aufmachung des Buches. Mit Eder & Bach ist ein neuer Verlag auf den Markt gekommen und man merkt das neben dem Autor und der Geschichte auch die Qualität der Buches an sich wichtig ist. Das Buch erscheint als  Klappenbroschur und das Papier fasst sich gut und griffig an.

Von meiner Seite 5 Sterne für diesen Titel. Ich würde ja glatt noch ein Zusatzsternchen vergeben 😉

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension „Nichts ist vergessen“ von Johannes Gönner

Verlagsinfo, Klappentext

Aufruhr in der Pfarrgemeinde! Einen Sommer lang ereignen sich seltsame Dinge, die lange Zeit völlig unerklärlich sind: Sabotageakte – aber auch anonyme Geschenke. Menschen lassen sich auf Unternehmungen ein, die ihnen niemand zugetraut hätte. Wie gehen die anderen damit um? Was steckt dahinter? Auch ein dunkles Geheimnis aus der Bauzeit der Kirche um 1900 beeinflusst das Geschehen. Zudem verlagert sich die Handlung immer mehr nach Kreta, in eine Region, die noch reichlich archaische Züge trägt.

ISBN: 9783222134500

311 Seiten

Styria Krimi

 

Nichts ist vergessen von Johannes Gönner, Cover mit freundlicher Genehmigung von Styria Krimi

Nichts ist vergessen von Johannes Gönner, Cover mit freundlicher Genehmigung von Styria Krimi

 

Nichts ist vergessen ist ein Krimi der auf der einen Seite in Wien spielt und auf der anderen Seite seinen Schauplatz in Kreta hat. „Ein Pfarr-Krimi“ ist der Untertitel auf diesem Buch. Mein erster Gedanke war, was stelle ich mir denn eigentlich unter einem Pfarr-Krimi vor…sofort kam mir Don Camillo und Peppone in den Sinn 😉 Aber mit diesen beiden hat unser Krimi nicht wirklich viel zu tun.

Johannes Gönner verwebt in seinem Krimi mehrere Geschichten, beziehungsweise verschiedene Schicksale miteinander.

Der rote Faden durch das Buch ist die „Reform“, die Kirchengemeinde soll und muss attraktiver werden. Damit die Gemeinde nicht mit anderen zusammengelegt wird muss mehr Geld her…

Zum einen haben wir Franziska, deren Traum es ist gemeinsam mit ihrem Freund Kostas, dem Griechen, ein altes Gebäude gegenüber der Kirche zu übernehmen und ein Lokal zu eröffnen. Aus diesem Grund hat sie ihre Stelle in der Cansius Pfarre gekündigt.

Dann lernen wir Clara kennen, auch Sie ist ein Mitglied von Pfarrer Stefan Katzners Gemeinde. Anscheinend ist Job kündigen hier ein großes Thema, denn auch Clara will Ihren Arbeitsplatz nicht mehr aufsuchen…Sie steht kurz vor ihrem 20. Hochzeitstag. Dieses Jubiläum soll mit einer großen Feier in der Kirche begangen werden. Clara plant einen richtigen Kracher und alle sind mächtig aufgeregt. Zu diesem Zeitpunkt ahnt noch niemand, das Clara ihre Feier mit einem filmreifen Abgang beenden wird.

Aber eigentlich nennt sich das Buch ja Pfarr-Krimi…

Es dauert ein wenig, bis sich der Krimi aus der Geschichte herauskristallisiert. Man muss als Leser schon ein wenig Geduld aufbringen und sich in die Story einfinden. Es braucht seine Zeit, bis es dann doch kriminell wird.

Der Schreibstil von Johannes Gönner ist nicht ganz so lässig und flüssig, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich habe doch einige Seiten gebraucht um mich in diese Schreibweise einzulesen.  So richtig spannend und aufregend finde ich das Buch jetzt leider nicht, allerdings hat die Geschichte doch einen gewissen Unterhaltungswert. Ich würde für mich jetzt aber das Hauptaugenmerk nicht wirklich auf den Krimi in der Geschichte legen wollen.

Die Protagonisten sind in meinen Augen schon recht deutlich benannt und beschrieben und die eine oder der andere haben mich schon hier und da zum Schmunzeln gebracht. Die eigentliche Ermittlungsarbeit und die Ermittler stehen in diesem Buch eher im Hintergrund.

Gut gelungen sind die Impressionen von Kreta. Selber bin ich leider noch nie dort gewesen, aber ich muss sagen, dass das Gelesene in mir schon eine gewisse Neugierde wecken konnte.

Wer also einen „richtigen“ Krimi sucht, der ist hier vielleicht nicht wirklich gute beraten…aber für alle Vielleser die gerne mal ein Buch ausserhalb des Mainstreams lesen wollen, sollte das Buch eine gute Wahl sein.

Stern_Bewertung_3-5

~BL

Rezension „Die Frauen von Clare Valley“ von Monica McInerney

Verlagsinfo, Klappentext

„Der neue große Familienroman der australischen Bestsellerautorin.

Das Valley View Motel im idyllischen südaustralischen Clare Valley wird von der irischen Familie Quinlan geführt, deren unangefochtenes Oberhaupt die liebenswert eigenwillige 84-jährige Lola ist. Sie spannt nicht nur die Brigade ihrer Freundinnen ein, um für das seelische Wohl ihrer Enkelinnen zu sorgen, sondern verkuppelt auch gerne einsame Herzen. Nur ihre eigenen Herzensangelegenheiten sind ein wohlgehütetes Geheimnis. Doch Lolas Freundinnen und die Frauen von Clare Valley sind sich einig: Für die große Liebe ist es nie zu spät.“

ISBN: 978-3-442-47899-6

Goldmann

Die Frauen von Clare Valley von Monica McInerney, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

Die Frauen von Clare Valley von Monica McInerney, Cover mit freundlicher Genehmigung von Goldmann

 

Meine Meinung:
Ein wunderbares Buch zum runterkommen, abschalten und einfach nur genießen…
Wir lernen Lola Quinlan kennen. Lola lebt in Südaustralien, ist 84 Jahre alt,
vor über 60 Jahren aus Irland ausgewandert und sie ist das unangefochtene
Familienoberhaupt der ganzen Familie, die von ihrem Sohn bis zu ihren Urenkeln
reicht.
Sie ist eigenwillig, dies jedoch auf eine ganz bezaubernde Art. Sie hat einen
tollen Freundeskreis anderer betagter Damen und ein Herz aus Gold. Lola ist den
neuen technologischen Entwicklungen gegenüber aufgeschlossen, geht regelmäßig
ins Internet, arbeitet ehrenamtlich in einem Wohltätigkeitsladen und hat einen
äußerst (!) eigenwilligen Kleidungsstil. Sie steht dazu, auch wenn manch andere,
allen voran ihre ungeliebte Schwiegertochter, sie am liebsten ins Altenheim
abschieben würden.
Kurzum – eine alte Frau mit einer jungen Seele, so jemand, wie ihn sich jeder
als Großmutter wünscht.
Von ihr und ihren Ideen, Gedanken und natürlich ihrer ganzen großen Familie und
Familiengeschichte wird hier berichtet.
Monica McInerney hat einen wunderbar warmherzigen, flüssigen Schreibstil, der
einen sofort in die Handlung hineinzieht. Zugegebenermaßen keine hohe Literatur,
aber durchaus ansprechend und fesselnd.
Von mir sehr, sehr gute 4 von 5 Sternen.
Bewertung: 4 Sterne
~LS

[@Hoebu] Review sneak peek: »Teuflisches Spiel« von Linda Castillo

„Ungleiche Pferdestärken – Unfalltod oder perfider Mordplan?“

Höbu-Review sneak peek:
»Nach „Die Zahlen der Toten“, „Blutige Stille“, „Wenn die Nacht verstummt“ und „Tödliche Wut“ lässt Linda Castillo die Polizeichefin Kate Burkholder bereits zum fünften Mal in der fiktiven amischen Gemeinde Painters Mill / Ohio ermitteln.

Ohio ist bekannt als „Amish Country“ – die weltweit größte Amischen Gemeinschaft. Die Amischen und ihre Pferdewagen, auch Buggys genannt, sind in dieser Gegend überall präsent. Eine andere Kultur, eine andere Lebenseinstellung – ein Ort, an dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Idyllisch und friedlich, so meint man. Doch Kate Burkholder wird eines Besseren belehrt, als sie zu einem vermeintlichen Unfall gerufen wird…«

Lust auf mehr? Hier geht’s zur exklusiven Rezension beim Höbu-Blog: 
»Teuflisches Spiel« von Linda Castillo

~Ilb

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