Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft
Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL
Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Seiten

Monatsarchive: Juni 2013

Rezension „Es muss nicht immer Hirn sein“ von Chris van Harb

Klappentext

„10 humorvolle Geschichten aus dem Zombie-Alltag, gewürzt mit tierischen Innereien-Rezepten.

Jeder weiß, dass Zombies sich von Menschen ernähren. Je frischer die Speise, umso besser. Allerdings fällt es vielen Neu-Untoten schwer, von einer Sekunde auf die andere statt in ein saftiges Rumpsteak in ein wabbliges Hirn zu beißen.

Genau für jene Zombies ist dieses „Kochbuch“ gedacht. Natürlich auch für alle anderen Untoten und für alle Lebenden, die ihr Herz an Innereien verloren haben. Die fleischigen Zutaten stammen nur vom Tier. Es soll als köstliche Einstiegshilfe dienen. Mit den ausgesuchten Innereien-Gerichten können zögerliche Untote sich Stück für Stück an ihre neuen Essgewohnheiten gewöhnen. Falls sie das dann überhaupt noch möchten. Denn die Rezepte sind verteufelt schmackhaft.“

Es muss nicht immer Hirn sein von Chris van Harb, Cover mit freundlicher Genehmigung

Es muss nicht immer Hirn sein von Chris van Harb, Cover mit freundlicher Genehmigung

Was für ein Buch

Das etwas andere Kochbuch erwartet uns hier. Die Autorin hat sich hier etwas ganz besonderes für „Fleischesser“ ausgedacht. In der Zombieküche werden leckere Fleischgerichte gekocht. Die Rezepte für leckere Fleischgerichte liefert Chris van Harb hier in einer ganz besonderen Form. Zuerst gibt es immer eine nette kleine Zombiegeschichte und dann kommt mit einer passenden Überleitung die Rezeptliste. Auch die Zubereitung ist schlüssig erläutert und es gibt obendrein immer auch noch einen Beilagentipp.

In den heutigen Zeiten der veganen Küche dürfen die Fleischesser nicht diskriminiert werden 😉  Gut Innereien sind vielleicht nicht auf Anhieb jedermanns Geschmack…aber ich finde mit diesem frechen witzigen Kochbuch gelingt es der Autorin ganz sicher den Appetit anzufachen.

Ich muss ja hier mal zugeben, dass ich eigentlich ein bekennender Kochmuffel bin und mit Vampiren und Zombies stehe ich sonst auch nicht auf Du und Du. Aber dieses Büchlein hat Spaß gemacht 😉

Ich vergebe 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Zeitgeist“ von Christian S. Schneeweiß

Klappentext

„…ZEITGEIST Alptraum-Phantasie…

Ein Mann schreibt sich in seiner Zelle die Geschichte von der Seele, die ihn dort hinein gebracht hat.

Belletristik, die Angst macht. Furchteinflößend, rätselhaft und alles andere als trivial.

Er braucht nicht viel Platz und Zeit dafür. 53546 Wörter reichen ihm.

„Nur?“, möchte man fragen.
Und er hätte geantwortet: „Genau gelesen sind das mehr als genug. Wahre Teufel stecken immer in Details.“ “

Zeitgeist von Christian S. Schneeweiß, Cover mit freundlicher Genehmigung von Christian S. Schneeweiß

Zeitgeist von Christian S. Schneeweiß, Cover mit freundlicher Genehmigung von Christian S. Schneeweiß

Ich habe gelesen

Die ersten Seiten von diesem Buch haben sich mir nicht sofort erschlossen. Es war ein wenig undurchsichtig …gut geschrieben, sehr spannend, aber ich war mir einfach nicht klar wohin mich der Autor mit seinem Schreiben führen möchte. Alles hat traumhafte Züge an sich, wenn nicht vielleicht sogar Alptraumhaft.

Der Schreibstil ist nicht einfach, man kann hier nicht mal so eben durch das Buch fliegen…dies ist aber auf keinen Fall negativ zu bewerten. Genau das langsame , intensive Lesen offenbart hier erst die wirklichen Hintergründe. Die doch sehr eigene Sprache von C.S. Schneeweiß ist eine wirkliche Bereicherung. Wenn man als Leser erst in die Story eingetaucht ist, fällt es einem schwer loszulassen. Aber Vorsicht, wer hier den ganz klassischen Krimi erwartet und von einem netten Kommissar unterhalten werden möchte der ist hier definitiv fehl am Platz. Hier sind die Individualisten gefragt. Dieses Buch ist für alle die gerne mal was ganz neues , anderes genießen möchten.

Mir hat es gefallen mich auf das Buch und den Stil von C.S. Schneeweiß einzulassen. Besonders für mich als Vielleser war es ein sehr erfrischende anderes Leseerlebnis.

Ich vergebe 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

 

 

Ein

Rezension „Fear – Grab des Schreckens“ von Preston & Child

 

 

Verlagsinfo, Klappentext

„Nur wenige Minuten dauert das ersehnte Wiedersehen mit Helen, bevor sie vor den Augen von Pendergast entführt wird! Mit unerbittlicher Härte nimmt der FBI Agent die Verfolgung auf. Doch die Täter sind ihm immer einen entscheidenden Schritt voraus.
Zur selben Zeit hinterlässt ein Serienkiller an seinen Tatorten persönliche Nachrichten für Pendergast. Trotz seiner persönlichen Tragödie greift Pendergast in die Ermittlungen ein und erkennt, dass sein Wiedersehen mit Helen nur der Auftakt zu einem perfiden Komplott war. Und das ihm das Schlimmste – die grausame Wahrheit – noch bevorsteht.“

ISBN 978-3-426-19900-8

Droemer Knaur

 

Mein Leseeindruck

Dieser Band konnte mich nun endlich wieder mit Spacial Agent Pendergast versöhnen. Ich gebe zu, dass ich eigentlich mit dieser Serie abgeschlossen hatte. Die letzten beiden Bände haben mich wirklich nur noch aufgeregt und genervt. Ich habe Pendergast überhaupt nicht mehr verstanden und das ewige hin und her wegen Hellen ging mir wirklich auf den Keks. Auch das ganze Geschreibsel über das Mündel Constance war mir echt zu viel.

Ich hätte dieses Buch ganz sicher nicht ohne meine gute Freundin Anja gelesen. Nachdem wir uns eine Mittagspause über das Buch ausgetauscht haben und sie mir versicherte, dass es sich lohnen würde habe ich all meinen Mut zusammengenommen 😉 und gelesen. Vielen Dank an Anja 🙂  mir wäre wirklich ein gutes Buch entgangen.

Hier haben Preston/Child für mich mal wieder gezeigt was sie können. Gut auch hier taucht Helen wieder auf, aber leider nur kurz. Pendergast ist wie immer schrullig, aber so wollen wir ihn ja auch haben! Und doch hat hier alles wieder einen guten Bezug zur Realität. Der Fall den Agosta nun mit seinem „Freund“ Pendergast lösen muss kommt recht blutig und grausig daher. Alles ist miteinander verwoben und Pendergast entdeckt ein neues Familiengeheimnis.

Wer also wie ich eigentlich keine Lust mehr auf Pendergast hatte, darf hier ruhig wieder einsteigen. Ich habe es nicht bereut.

~BL

Hörbuchrezension zu „Das Dorf der Mörder“ von Elisabeth Herrmann

Ein Toter im Berliner Tierpark – und das ist erst der Anfang eines grausigen Abgrundes

Hörbuchinformation

Autorin: Elisabeth Herrmann
Sprecherin: Eva Mattes
Verlag: Der Hörverlag
ISBN: 978-3-86717-984-3
Laufzeit: 533 Minuten

Zum Inhalt

Ein idyllischer Ausflug in den Tierpark wird für eine Gruppe Kinder zum Albtraum: Im Pekari-Gehege entdecken sie eine Hand – abgetrennt und völlig blutverschmiert. Die Streifenpolizistin Sanela Beara ist eine der ersten „Ermittler“ vor Ort und nimmt die Aussage der Kinder auf. Diese behaupten steif und fest einen Clown gesehen zu haben – keiner nimmt diese Information ernst, außer Beara. Als sie vor Ort weiter ermittelt und die Rattenzüchterin Charlotte Rubin befragt – obwohl das so gar nicht zu ihrem Aufgabenbereich als Streifenpolizistin gehört – wird Sanela vom Täter niedergeschlagen,  als sie weitere Leichteile in einer Knochentonne im Tierpark findet. Schnell hat die Polizei den Täter geschnappt. Es soll ausgerechnet Frau Rubin sein, die Sanela Beara erst kurz vor dem Überfall von der Knochentonne berichtete. Welcher Täter verrät sich selbst? Der ermittelnde Beamte Gehring findet ihr Engagement eher nervig und glaubt ihr nicht, Rubin hat ja schließlich ein volles Geständnis abgelegt – Fall erledigt! Also nutzt Beara die Zeit ihrer Krankschreibung, um auf eigene Faust zu ermitteln – sie gräbt tief in Rubins Vergangenheit und holt Schreckliches zu Tage.

Mein Fazit

Endlich mal wieder ein fesselnder Thriller! Die Figur der Sanela Beara ist total erfrischend,  neugierig und beharrlich – eine echte Nervensäge eben 🙂 mehr davon!

Meine Bewertung – 5 von 5 Sterne

Bewertung: 5 Sterne

~Ilb

Hörbuchrezension „Schattenstill“ von Tana French

Verlagsinfo, Klappentext

„Detective Mike Kennedy weiß, was er tut. Seine Aufklärungsrate ist hoch, seine Methoden sind effektiv. Als in einer Bauruinen-Geisterstadt an der irischen Küste eine junge Familie ausgelöscht wird, ist er überzeugt: Der Fall wird wie ein Uhrwerk ablaufen. Ein uralter, erbarmungsloser Wind weht durch die Siedlung, als die Ermittlungen beginnen. Doch Broken Harbour ist mehr als ein Tatort. Was bedeuten zum Beispiel die rätselhaften Löchern am Fundort der Leichen? Wieso wurden die Eltern erbarmungslos niedergestochen, die Kinder aber erstickt?“

ISBN 978-3-8398-1137-5

gelesen von Uwe Teschner

Argon

Schattenstill von Tana French, Cover mit freundlicher Genehmigung von Argon

Schattenstill von Tana French, Cover mit freundlicher Genehmigung von Argon

Lauschiges

Ich habe in den letzten Tagen zu keinem Hörbuch einen richtigen Zugang gefunden und dann ist mir Tana French „Schattenstill“ auf die Ohren geschlüpft 😉

Endlich mal wieder ein Hörbuch, bei dem ich richtig reingekommen bin. Es hat mich vom Anfang an fesseln können. Vielleicht liegt es auch ein wenig daran, dass ich Uve Teschners Stimme sehr gern höre. Ich finde ihn hier genau richtig eingesetzt. In einem ruhigen Tonfall schildert er die Geschehnisse. Ein schrecklicher Mord geschieht. Eine kleine Familie wird zerstört. Alle müssen sterben , nur die Mutter überlebt schwerst verletzt. Die doch etwas anderen Ermittler finden seltsame Löcher in den Wänden. Was ist in diesem Haus nur passiert? Detective Mike Kennedy bekommt den „Frischling“ Richi Curran zur Seite gestellt. Beide haben gute Ansätze  doch sie bekommen das Leben von einem intrigierenden Kollegen schwer gemacht.

Aber sie können bestehen und auch diesen Fall zu einem schlüssigen Abschluss bringen.

Nachdem ich nun doch einige Hörbücher vorzeitig unterbrochen habe, hat mich dieser Lauschgenuss aus der Feder von Tana French doch überzeugt. Für mich genau die richtige Mischung aus Stimme und packender Geschichte .

Ich vergebe 5 Sterne

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

Rezension „Der letzte Paladin“ von Richard Dübell

Verlagsinfo, Klappentext

Historischer Roman

„Anno 777. Für den jungen Frankenkrieger Roland ist es eine große Ehre, als er in den erlauchten Kreis der Paladine von König Karl aufgenommen wird; und sein Glück scheint perfekt, als Karl ihm die schöne Arima als Frau verspricht. Doch Arimas Herz gehört einem anderen: ausgerechnet Afdza Asdaq, dem Heerführer der Mauren – und damit einem  Feind der Franken.

Dennoch entwickelt sich zwischen den beiden Männern eine tiefe Freundschaft – bis sie einander in ihrer größten Schlacht als Feinde gegenüberstehen. Doch keiner der beiden ahnt, dass ihre Schicksale eng miteinander verbunden sind. Und dass Arima den Schlüssel zur Wahrheit in Händen hält …“
ISBN 978-3-7857-2469-9
Bastei Lübbe
Richard Dübell mit Buecher Loewe auf der Leipziger Buchmesse 2013

Richard Dübell mit Buecher Loewe auf der Leipziger Buchmesse 2013

Was ich gelesen habe
In gewohntem Stil nimmt uns Richard Dübell mit in die Vergangenheit. Diesmal hat er seine Geschichte an die Rolandsage,  das Rolandlied angelehnt. Auch hier verbindet Richard einige geschichtliche Ereignisse mit einer schönen Randgeschichte.
Da ich über die Zeit Karl des Großen nicht viel wußte, ist auch dieser historische Roman erneut lehrreich für mich. Ich mag es wenn ich mit dem Lesen von guten Geschichten ganz nebenbei mein Allgemeinwissen aufbessern kann. Der Begriff Paladin hat mir vor dem Buch eigentlich auch nichts gesagt…nun bin ich um viele Erkenntnisse reicher und habe zudem eine wunderbare Geschichte von Liebe und Freundschaft lesen dürfen.
Seine Hauptprotagonisten hat Richard sehr schön angelegt und sehr ausführlich beschrieben. Der Frankenkrieger Roland wächst dem Leser im Laufe der Geschichte sehr ans Herz. Und man bangt und leidet förmlich mit, wenn Roland durch Intrigen und Ränke gehen muss.
Die ausführlichen Beschreibungen der Kampfhandlungen haben mich nicht wirklich gestört, im Gegenteil mir als Krimitante war es doch ein Lesevergnügen 😉
Am meisten schätze ich aber an Richard Romanen den Humor, den er immer wieder zum rechten Zeitpunkt einsetzt. In allen seinen Romanen, die ich bisher gelesen habe, gab es diese Momente in denen ein zartes Schmunzeln über mein Gesicht glitt. Ich werde demnächst meinen ersten Krimi  „Allerheiligen“ von ihm lesen und bin doch sehr gespannt ob ich auch da ein Schmunzeln für mich entdecken werde. Ihr werdet es erfahren 😉
Das Titelbild gefällt mir sehr gut. Es ist in leichten Sephia -Tönen gehalten und zeigt einen Saal, oder eine Kirche. Sonnenstrahlen durchfluten den Raum und man sieht eine zerstörte Statue oder Figur .
Ich vergebe gute 4 Sterne
Bewertung: 4 Sterne
~BL

Rezension „Gelöscht“ von Teri Terry

Verlagsinfo, Klappentext

„Kylas Gedächtnis wurde gelöscht,ihre Persönlichkeit ausradiert,ihre Erinnerungen sind für immer verloren.Kyla wurde geslated.Aber die Stimmen aus der Vergangenheit lassen die Sechzehnjährige nicht los – hat sie wirklich unschuldige Kinder bei einem Bombenanschlag getötet? Zählte sie zu einer Gruppe von gefährlichen Terroristen? Und warum steht ein Bild von ihr auf einer geheimen Webseite mit vermissten Kindern? Kyla wird immer wieder von Flashbacks aus ihrem früheren Leben eingeholt und merkt allmählich, dass ihre wahre Identität ein großes Geheimnis birgt. Gemeinsam mit Ben, einem anderen Slater, in den sie sich verliebt, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – doch wem kann sie überhaupt noch vertrauen?Der spannende Jugendroman von Teri Terry war bereits in England ein Bestseller.“

ISBN 978-3-649-61183-7

Coppenrath

 

Gelöscht von Teri Terry, Cover mit freundlicher Genehmigung von Coppenrath

Gelöscht von Teri Terry, Cover mit freundlicher Genehmigung von Coppenrath

Mein Lesen

Ich bin eigentlich nicht wirklich der Leser von Mehrteilern, und eigentlich schon mal gar nicht wenn der erste Teil eben gerade erschienen ist und vielleicht , oder sogar ganz sicher ein offenes Ende auf mich wartet. Aber mit „Gelöscht“ von Teri Terry habe ich meine Prinzipien dann doch mal wieder über den Haufen geworfen 😉

Ich habe dieses Buch auf dem Internetportal „vorablesen“ gesehen. Angefangen hat alles mit dem tollen Cover. Mich haben diese grünen Augen beim ersten Blick wie magisch angezogen und als ich die Leseprobe gelesen habe, war mir klar, dieses Buch reizt mich dann doch 🙂

Der Autorin gelingt es mit dem ersten Band Ihrer Trilogie einen sehr starken Auftakt zu bringen. In „Gelöscht“ führt sie viele Protagonisten sehr ausführlich ein und beschreibt die Art zu Leben. Die Hauptrolle spielt Kyla, ein junges Mädchen, der in einer Klinik das Gedächtnis gelöscht wurde. Anscheinend hat sie in der Vergangenheit irgendeine Straftat begangen, die als Strafe und als neue Chance die Gedächtnislöschung erzwungen hat. Nun soll Kyla in ihrer neuen Familie ein neues Leben starten. Aber Kyla scheint anders als die anderen „Slater“. Ihnen allen gleich ist das „Levo“ eine Art Armband welches die Jugendlichen kontrolliert. Sollte der Wert in auf eine bedenkliche Weise abfallen entsteht eine Art Ohnmacht. Die „Slater“ werden in der Schule nicht besonders gern gesehen, die normalen Kinder vertrauen ihnen nicht und sind ihnen gegenüber oft sehr unfreundlich. Alle „Slater“ haben sich regelmässig zu Gruppentreffen mit einer Betreuerin einzufinden.

Wir erleben im ersten Band eine ganze Menge mit Kyla. Sie muss sich in ihrer neuen Familie zurechtfinden, ihre Mutter ist nicht ganz einfach und hat selber einige Schicksalsschläge im Leben bestehen müssen. Ihre Schwester Amy ist eigentlich eher die typische „Slaterin“. Sie ist nicht an ihrem vorherigen Leben interessiert und versteht Kylas Drang mehr über sich herauszufinden nicht wirklich. Was ich von Kylas Vater halten soll weiss ich nicht. Ich finde seine Rolle in dieser Geschichte noch nicht eindeutig. Ich mag keine Vorhersagen anstellen, aber ich denke da tut sich in den nächsten beiden Bänden bestimmt noch ein großes Geheimnis auf…

Warum verschwinden so viele junge Menschen? Weshalb werden die Nachrichten geschönt?  Was hat es mit den Terroristen auf sich? Und welches Geheimnis verbirgt sich hinter Kylas Vater?

Auf all diese Antworten müssen wir nun leider bis ins Frühjahr 2014 warten. Da erscheint der zweite Teil der Dystopie. „Zersplittert“

Ich kann leider nicht beurteilen ob diese Dystopie aus der Masse der Dystopien hervorscheint, da ich wie gesagt sonst eher einen Bogen um dieses Genre mache. Was ich aber definitiv sagen kann, ist das mir der flüssige Schreibstil  und der Aufbau der Story sehr zugesagt hat. Die Seiten sind mir nur so zwischen den Fingern davongeflutscht 🙂 Ich glaube ich werde „Zersplittert“ ganz sicher auch lesen.

Ich vergebe 5 Sterne

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension “ Ihr Hobby Öko-Aquarien“ von Kai Alexander Quante

Verlagsinfo, Klappentext

„Bei uns spart das Aquarium mit!

• Es funktioniert: Energiesparideen und Umwelttipps
• Besser lokal: Einrichtung aus heimischen Quellen
• Pflegeleicht: Aquarienpflanzen und -tiere im Porträt

„Umwelt schonen“ schließt nicht aus, dass ein Aquarium auch den ästhetischen Ansprüchen des Besitzers und Bedürfnissen der gepflegten Tiere und Pflanzen entspricht. Dieses Buch zeigt Ihnen, wie einfach es ist, ein Aquarium durch die richtige Wahl der Technik, Einrichtung und Versorgung sparsam und umweltfreundlich zu betreiben. Viele Praxistipps und Anleitungen helfen Ihnen dabei.“

ISBN 978-3-8001-7723-3

bede bei Ulmer

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mal positiv erwähnen, dass dieses Buch einen festen Einband hat. Auf meiner suche nach weiterer Literatur über Aquarien habe ich verschiedene Bücher in den Händen gehalten, aber die meisten sind mit einem flexiblen Einband versehen. Von dieser Art besitzen wir auch die eine oder andere Ausgabe. Aber in der Praxis haben sich diese Bücher für uns nicht bewährt. Solche Ratgeber hat man wirklich öfter in der Hand und sie werden bei uns recht regelmäßig zum Nachschlagen aus dem Regal genommen. Und schon zeigt sich der Vorteil des festen Einbandes. Hier zerfleddert nichts, hier zerknickt nichts…Für uns ein Pluspunkt.

In unserem Haushalt gibt es zwei Becken mit jeweils 112 Litern Inhalt.Aquarium

Dieser Ratgeber vermittelt auf 75 Seiten ein recht komprimiertes und gut verständliches Fachwissen, wie man zum Beispiel Energie und Kosten einsparen kann. Dieser Aspekt ist sehr interessant und alle  der Tipps lassen sich gut und einfach umsetzten. Egal ob Anfänger oder erfahrener Aquarianer, ich denke hier findet  jeder wichtige Hilfestellungen. Auch der Abschnitt der von  preiswerter Aquarieneinrichtung handelt gibt gute hinweise zur Neu- oder Umgestaltung eines Beckens. Jeder Bereich des Buches ist mit sehr schönem Bildmaterial angereichert, so das man alles gut sehen und sich vorstellen kann.

Der Bereich in dem Tiere ohne allzu hohe Ansprüche vorgestellt werden hat mir besonders gut gefallen. Ich habe doch die eine oder andere Art für mich entdeckt, die demnächst in mein Becken einziehen darf. Die Beschreibungen dieser Arten ist meist auf eine ganz Seite ausgeweitet und erlaubt so einen guten Eindruck von der jeweiligen Art.

Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dem Buch.

Ich vergebe 5 Sterne

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

Rezension „Jan Voss“ von P. Bönninghaus

Verlagsinfo, Klappentext

„Packende Abenteuer

Die Geschichte beginnt im Jahre 1635, als die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges den Niederrhein erfassen. Wilde, angeheuerte Kroatentrupps ziehen plündernd und mordend von Dorf zu Dorf. In Kevelaer erstürmen sie die Schanze und bringen 100 Männer, Frauen und Kinder qualvoll um. Noch heute erinnert ein Kreuz an der Kroatenstraße daran. Der kleine Junge Jan Voss überlebt zwar das Gemetzel, wird dafür aber von den Söldnern mitgeschleppt. Fortan muss er bei ihnen dienen. Später gelingt ihm die Flucht, und er erlebt packende Abenteuer. Irgendwann gerät er in die schützende Obhut eines Offiziers. Allerdings ist auch diese Sicherheit nur relativ, denn beide werden immer wieder in Kämpfe verwickelt und geraten erst in Emmerich, später in Kempen in Gefangenschaft.

Auch Jans Vater, der Dorfschmied, überlebt schwer verletzt die Erstürmung der Schanze. Beide halten einander für tot, wenngleich sie die Hoffnung auf ein Wiedersehen nie ganz aufgeben. So besucht der Vater einen jüdischen Händler, der in einem fremden Kriegslager einen Jungen gesehen hat, dessen Beschreibung auf Jan zutrifft. Wenig später zusätzliches Leid: In den Jahren 1635-1637 rafft die Pest am Niederrhein rund ein Drittel der Einwohner weg.“

 

Jan Voss von P. Bönninghaus

Jan Voss von P. Bönninghaus

Mein Leseerlebnis

Die Originalausgabe von „Jan Voss“ erschien 1913.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1635.  Alles dreht sich um den kleinen Jan Voss, den Sohn des Schmiedes von Kevelaer. Wir lernen auf den ersten Seiten das Örtchen Kevelaer besser kennen. Auch das tägliche Leben von Jans Familie wird ausgeführt. Auch die Gegend um den Niederrhein bleibt nicht von den Wirren des Dreißigjährigen Krieges verschont. Bei einem üblem Scharmützel wird er von seinen Eltern getrennt und glaubt diese tot. Er wird von den Kroaten aufgenommen und zieht mit ihnen einige Zeit durch die Lande, bis ihm die Flucht gelingt. Jan hat einige Abenteuer zu bestehen, bis ihn sein Weg schlussendlich wieder in die Nähe der Heimat führt.

Das Buch ist mit seinen 152 Seiten genau in der richtigen Größe um es einfach mal zwischendurch zu genießen. Der Schreibstil ist allerdings erst einmal gewöhnungsbedürftig. Sehr oft werden Passagen im niederrheinischen Dialekt geschrieben und ich gebe zu, dass ich bei einigen Sätzen doch ein wenig ins Grübeln gekommen bin. Aber alles halb so wild 😉 man kann trotzdem alles sehr gut nachvollziehen.

Sehr spannend war für mich das Nachwort vom Herausgeber Jürgen Schmidt. Hier werden die geschichtlichen Hintergründe ausgeführt.

Für alle Niederrheiner bestimmt genau das richtige Buch.

Ich vergebe 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Tristan“ von Paul Sandmann

Klappentext

„Tauche ein in die Finanzmetropole Europas – London – kurz vor Ausbruch der Finanzkrise und lerne Tristan kennen: Investmentbanker und gefeierter Dandy der Stadt. Jung, erfolgreich und wunderschön erhebt sich mit Tristan einer der größten Verführer unserer Zeit und bricht auf, König der City zu werden.“

ebook

Tristan von Paul Sandmann, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Autor

Tristan von Paul Sandmann, Cover mit freundlicher Genehmigung vom Autor

Mein Eindruck

Der Autor nimmt uns mitten in Tristans Leben. Tristan ist jung und erfolgreich.Er und seine Freunde denken die Welt gehört ihnen und alles dreht sich um sie…Tristan ist als Investmentbanker in London und steht  immer unter Strom. Wir begleiten ihn bei seiner Arbeit und auf der Suche nach der wirklich großen Liebe. Auch wenn die Freunde das nicht so ganz verstehen scheint Tristan sein Glück gefunden zu haben…Doch es kommt, wie es kommt…und alles zerrinnt ihm zwischen den Fingern…Aber es ist wie an der Börse, immer geht es auf und ab.

Dann gibt es noch einen zweiten Handlungsstrang. Hier lernen wir Jeff kennen. Er wohnt mit seiner Familie in Amerika und lässt sich zu einem Hauskauf überreden. Aber kann die Familie nun den finanziellen Verpflichtungen nachkommen?

Der Schreibstil ist recht angenehm. Man kann das Buch zügig „weglesen“. Ich bin mir aber nicht sicher in welches Genre ich dieses Buch einordnen würde. Grob ist es ein zeitgenössischer Roman und eigentlich habe ich es als Liebesgeschichte gelesen. Allerdings eine Liebesgeschichte mal anders. Hier ist das Hauptaugenmerk nicht auf eine Frau ausgerichtet, sondern hier steht Tristan im Vordergrund.

Ich vergebe 4 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~BL

 

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