Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft
Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL
Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Seiten

Monatsarchive: August 2012

Hörbuchrezension „Die Puppenmacherin“ von Max Bentow @AUDIBLE.DE

Beschreibung

Der Berliner Kommissar Nils Trojan wird an den Schauplatz eines neuen Mordes gerufen: In einem Keller wurde der Körper einer jungen Frau gefunden, seltsam erstarrt in einem monströsen Sarkophag aus getrocknetem Schaum. Bei seiner Recherche stößt Trojan auf einen älteren Fall, der verblüffende Parallelen aufweist. Doch gilt der Täter von damals inzwischen als tot. Wird seine schreckliche Vorgehensweise kopiert? Oder ist er doch noch am Leben und besessen davon, sein Werk fortzusetzen? Trojan bittet die Psychologin Jana Michels um hielte, denn er spürt, dass das Töten noch lange kein Ende hat….

Spieldauer: 9 Stunden und 15 Minuten

Gelesen von Axel Milberg

 

Die Puppenmacherin

"Die Puppenmacherin von Max Bentow - Hörbuch auf Audible.de"

 

Mein Höreindruck

Zuerst möchte ich zu dem Leser Axel Milberg kommen. Seine Stimme gefällt mir ausgesprochen gut und ich glaube es ist seiner Stimme zu verdanken, dass ich Max Bentow mit seinem Ermittler Nils Trojan für mich eine zweite Chance gegeben habe. Ich persönlich hatte schon mit dem ersten Fall so meine Probleme, allerdings kann ich es nicht wirklich an etwas Bestimmten festmachen.Ich glaube es liegt an der doch etwas aussergewöhnliche Figur des Nils Trojan. Ich bin mir auch jetzt noch nicht wirklich sicher ob ich ihn mag, allerdings fangen seine Macken und seine Art schon so langsam an mir zu gefallen.

Der Fall an sich ist einfach nur super spannend aufgebaut. Aber ich habe für mich große Probleme bei den Missbrauchsszenen gehabt. Ich bin ganz sicher nicht zart besaitet aber wenn es um Kinder und um Misshandlungen geht…ne, da habe ich echt Probleme und für meinen Fall waren diese Szenen definitiv zu deutlich beschrieben. Mag es sich vielleicht auch seltsam anhören, dass man auf der einen Seite gerne derbe Thriller mag und auch die Morde dementsprechend hart sein dürfen und auf der anderen Seite möchte man über Missbrauch nichts lesen…Aber so fühle ich es für mich, daher bekommt das Hörbuch von mir nur drei Sterne mit einem plus für den Sprecher.

Nachdem sich Trojan doch ein wenig an mich heranpirschen konnte und mir der Fall als solches doch gut gefallen hat werde ich wohl den nächsten, sollte Max Bentow mit seinem Kommissar weitermachen, auch noch hören. Wie heißt es so schön: Alle guten dinge sind Drei! Ich denke dann werde ich mich auch wirklich für oder gegen Trojan entscheiden können 😉

~BL

[Review] Mein Kindle Touch Usability-Test

Kindle Touch Testgerät von Amazon

Kindle Touch Testgerät von Amazon

Der Kindle Touch Wlan

Minimalistische Verpackung aber ganz viel Know-How erwartet einen, wenn man das Päckchen von Amazon öffnet. Der Kindle ist sofort startklar – anschalten und los geht’s. Ich durfte das neueste Gerät aus dem Hause Kindle vier Wochen lang auf Herz und Nieren testen und hier kommen meine persönlichen Eindrücke:

Kurz gesagt

Der „Kindle Touch Wlan“ ist mit der E-Ink-Technologie und dem leicht zu bedienenden Multi-Touch-Display ausgestattet. Es gibt nur noch den Ein- und Ausschalter an der Unterseite sowie die Taste „Startbildschirm“ unterhalb des Displays. Weniger ist eben mehr. Lautsprecher ermöglichen es einem sogar Musik oder Hörbüchern zu lauschen.

Wlan – Das Tor zur eBook-Welt

Dank Wlan und dem integrierten Kindle-Shop ist man nur einen Fingertipp von dem brandneuen Bestseller, der Leseprobe, Zeitschriften und vielen kostenlosen Klassikern entfernt.

Viele Features

Egal ob Notizen, Wörterbuchfunktion oder Sofort-Übersetzung – der Kindle Touch bietet dem Leser alle Möglichkeiten, um zu Recherchieren und um seine Gedanken niederzuschreiben. In der Cloud werden alle Bücher zur Sicherheit gespeichert – hier geht nichts verloren. eBooks, Lesezeichen, Notizen & Co. werden Dank „Whispersync“ auf jedes Kindle-Gerät oder jede Kindle-Software übertragen – Kindle ist eben fast grenzenlos.

Das Touch-Display wie neu erfunden

Die Menüführung und Bedienung ist ganz intuitiv. Der Touch-Screen ist in drei Teile aufgeteilt, damit man mit der neuen Funktion namens „EasyReach“ den eReader sogar mit einer Hand bedienen kann. Man muss also nicht mehr über den Bildschirm mit den Finger wischen um umzublättern sondern kann z. B. dazu einfach mit dem Daumen auf den großzügigen großen Bereich rechts unten auf dem Display tippen. Ein etwas schmalerer Bereich auf der linken unteren Seite ist dafür vorgesehen, um auf die vorherige Seite zu gelangen. Tippt man jedoch auf den oberen Bildschirmrand, so gelangt man zum Menü / zur Startleiste.

Urlaub, Sonne, Strand und Meer – Mit dem Kindle Touch ist das kein Problem

Aufgrund der E-Ink-Technologie braucht man den Kindle nicht im Schatten zu verstecken. Er ist wie echtes Papier blendfrei. Auch das Gehäuse ist matt und reflektiert nicht. Dank des superstarken Akkus kann man mit dem eReader bis zu zwei Monate auf reisen gehen, ohne ihn aufladen zu müssen. Dadurch entwickelt das Gerät wenig Hitze – das ist besonders vorteilhaft wenn man in der Sonne liest.

Better safe than sorry

Damit keiner unerwünscht auf den Kindle Touch zugreifen kann gibt es die Passwortschutzfunktion.

Meine Kindle Touch Highlights

Ich wollte den Kindle Touch unbedingt auf die Nutzerfreundlichkeit für Menschen mit Handycap testen. Hierbei sind Funktionen die das Lesen erleichtern ebenso wichtig, wie z. B. Geräteeigenschaften, die die Handhabung (Größe, Gewicht usw.)  beeinflussen.

Wichtige Aspekte für Menschen mit Sehschwächen: Das kontrastreiche Display des Kindle Touch flimmert nicht, es reflektiert kaum und man kann den gestochen scharfen Text aus verschiedenen Blickwinkeln lesen. Die eInk-Technologie ermöglicht angenehmeres Lesen, welches die Augen weniger anstrengt und somit Kopfschmerzen bei langem Gebrauch vermindert.
Je nach Bedarf  kann der Text in acht verschiedenen Schriftgrößen und drei Schriftarten individuell eingestellt werden. Das ermöglicht Menschen, welchen der Text im Taschenbuch vielleicht zu klein abgeruckt ist, das Buch überhaupt ganz ohne Hilfsmittel (wie z. B  eine Lupe) lesen zu können.

Wichtige Aspekte für Menschen mit körperlichen Einschränkungen: Ich habe eine Muskelschwäche und muss auf folgende Aspekte vor dem Kauf eines Gerätes achten:

  • Ist der Kindle leicht genug, sodass ich ihn halten kann? Ja, er ist leichter als so manches Taschenbuch.
  • Wie schwergängig sind die Tasten zu bedienen? Der Kindle Touch hat ja wie gesagt nur noch zwei Tasten. Und die Starttaste kann man durch das Tippen auf den oberen Bildschirmrand ersetzen.
  • Dank der großzügigen Bildschirmaufteilung kann man auch ohne „Zielgenauigkeit“ auf dem Display navigieren/tippen. Das erleichtert das Bedienen für Menschen mit motorischen Einschränkungen sehr.
  • Mein absolutes Highlight: Text-To-Speech ist die Funktion, womit sich der Kindle meiner Meinung nach sehr von allen anderen eReadern abhebt. Sie ermöglicht, dass der Kindle einem eBooks per Lautsprecher oder per Kopfhörer vorliest. Jeder, dem die Augen brennen oder der z. B. keine Kraft mehr hat den eReader länger zu halten, der kann aufhören zu lesen und sich von da ab vorlesen lassen. Keine Angst, Text-To-Speech ersetzt keineswegs die Hörbücher und diese Funktion ist leider nur für englisch-sprachige eBooks verfügbar.

Kleine Kritikpunkte – Oder: Was Kindle abrunden würde

Es gibt selten Produkte, die perfekt sind. Aber dem Kindle Touch fehlt nicht mehr viel dazu. Ich wünsche mir folgende Verbesserungen:

  • Toll wäre die Möglichkeit Speicherplatz zu erhöhen. Da der Kindle Touch auch als Abspielgerät für Hörbücher geeignet ist (übrigens auch für Audible-Hörbücher), würde ich persönlich sehr schnell den integrierten Speicherplatz ausgereizt haben.
  • Kindle ist fast grenzenlos, fast. Wenn Kindle auch noch epub-Formate lesen könnte, wäre die Konkurrenz fast abgehängt. Ich glaube auch nicht, dass das den Verkauf von Kindle eBooks schmälern würde.
  • Text-To-Speech ist die grandiose Funktion, welche Menschen mit Handycaps vieles erleichtert. Liebes Amazon-Team, bitte ermöglicht Text-To-Speech bald auch für deutsch-sprachige eBooks.

Meine Bewertung – 4 von 5 Sternen

… da ich hoffe, dass der Kindle eReader in Zukunft noch ein winziges bisschen perfektioniert wird. 🙂

~Ilb

P.S. Danke an das Amazon-Team, dass mir der Kindle Touch zum Testen zur Verfügung gestellt wurde.

Die Eckdaten zum Schluss

Display 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display mit Multi-Touch, optimiert mit geschützter Waveform- und Font-Technologie, Auflösung von 600 x 800 Pixel bei 167 dpi, 16 Graustufen
Abmessungen (in cm) 172 mm x 120 mm x 10,1 mm
Gewicht 213 Gramm
Systemanforderungen Keine, der eReader funktioniert drahtlos und benötigt keinen Computer
Speicherkapazität Bis zu 3.000 Bücher bzw. 4 GB intern (ca. 3 GB stehen für Nutzerinhalte zur Verfügung)
Cloud-Speicher Unbegrenzt für Amazon-Inhalte
Akku-Laufzeit Der aufgeladene Akku hält bei einer täglichen Lesedauer von einer halben Stunde und ausgeschalter Drahtlosverbindung bis zu zwei Monate. Bei eingeschalteter WLAN-Funktion hält er bis zu drei Wochen. Die Akku-Laufzeit variiert je nach WLAN-Nutzung und wird beispielsweise durch Einkaufen im Kindle-Shop, Stöbern im Internet und Herunterladen von Inhalten beeinflusst.
Ladezeit Über das mitgelieferte USB-2.0-Kabel an einen PC angeschlossen lädt das Gerät in ca. 4 Stunden vollständig auf. Netzteil separat erhältlich.
WLAN Unterstützt öffentliche und private WLAN-Netzwerke und Hotspots, die einen folgender Standards nutzen: 802.11b, 802.11g oder 802.11n. Kindle unterstützt die Sicherheitstechnologien WEP, WPA und WPA2 mit Kennwortauthentifizierung oder Wi-Fi Protected Setup (WPS); unterstützt WPA- und WPA2-gesicherten Netzwerken mit 802.1X Authentifizierungsmethoden mit Kennwortauthentifizierung; unterstützt keine Ad-hoc (oder Peer-to-Peer) WLAN-Netzwerke.
USB-Anschluss USB 2.0 (Micro-B USB)
Audio 3,5 mm Kopfhörerbuchse, eingebaute Stereo-Lautsprecher auf der Rückseite
Unterstützte Formate Kindle (AZW), Kindle Format 8 (AZW3), TXT, PDF, Audible (Audible Enhanced (AA, AAX)), MP3, ungeschützte MOBI, PRC nativ; HTML, DOC, DOCX, JPEG, GIF, PNG, BMP nach Konvertierung.
Dokumentation Kurzanleitung (im Lieferumfang enthalten); Kindle Benutzerhandbuch (auf dem eReader vorinstalliert). Weitere Informationen sind online erhältlich.
Garantie Ein Jahr Herstellergarantie + 24-monatige Gewährleistung
Lieferumfang Kindle eReader, USB 2.0 Kabel, Kurzanleitung. Netzteil separat erhältlich.

Käuflich erhältlich bei Amazon Deutschland.

Rezension „Hypnose“ von Sina Beerwald

Verlagsinfo, Klappentext

„>Sie werden sich an nichts erinnern, was ich ihnen gesagt habe, bis das Stichwort fällt, und dann werden sie Inka für mich töten.<

Ein eiskalter Mord im Freundeskreis. Die Journalistin Inka Mayer hat Zweifel am Geständnis ihrer Freundin Annabel. Inka hegt den Verdacht, dass Annabel das Opfer eines Hypnose-Experiments ist, das in der Klinik ihres Schwagers an ahnungslosen Patienten durchgeführt wird. Bei ihm ist auch Inka in Behandlung. Oder ist die Hypnose so harmlos, wie er sie glauben machen will? Irgendwer hat es scheinbar auch auf die Journalistin abgesehen. Ein Spiel um freien Willen, Wirklichkeit und Paranoia beginnt. Ein Spiel auf Leben und Tod.

Der atemberaubende Auftakt zur neuen

Thrillerserie um die Journalistin Inka Mayer!“

 

 

 

 

 

 

Mein Buchgefühl

Ich bin begeistert! Dieses Buch ist ein richtiger Pageturner.

Sina Beerwald hat mit Hypnose ihren ersten Thriller geschrieben. Ihr ist es gelungen mich von der ersten Seite einzufangen, jede Minute die ich nicht weiterlesen konnte wurde zur Qual, am liebsten hätte ich das Buch in einem Rutsch gelesen. Die Autorin hat meinen Nerv voll getroffen;-)

In flüssigem Schreibstil nimmt sie uns mit in eine aufregende Geschichte. Wir begleiten Inka, die Journalistin, ein Stück in ihrem Leben. Inka hat ihr Kind bei der Geburt verloren und versucht nun den Weg zurück ins Leben zu finden. Sie ist nicht alleine, ihr Mann Peter und eine handvoll Freunde sind immer an ihrer Seite. Endlich scheint es aufwärts zu gehen. Inka schein mit Hilfe von Hypnosesitzungen wider zu sich selber zu finden. Als sie dies mit ihren Freunden gemeinsam feiern möchte geschieht in der Nacht ein grauenvoller Mord. Ist Ihre Freundin wirklich zur Mörderin geworden? Warum verhält sich Peter so seltsam? Was passiert mit Inka?

Rasant treibt Sina Beerwald ihre Leser durch die Seiten. Mir ist des öfteren eine leichte Gänsehaut über den Rücken gelaufen. Hypnose….ein heilsames Mittel, aber kann es auch gefährlich sein? Ich selber habe noch keine Erfahrungen damit, und im Moment möchte ich da auch sehr gerne verzichten….Immer neue Wendungen eröffnen dem Leser immer wieder neue Sichtweisen. Mir selber waren die Zusammenhänge bis zur letzten Seite so nicht klar. Für mich gab es hier Spannung pur.

Für mich ein weiteres plus, die Ortsbeschreibungen. Ich mag es sehr gerne wenn die Stadt und die Umgebung in die Story mit eingebaut werden. Hier gab es nicht nur schöne Beschreibungen der verschiedenen Ecken von Stuttgart, auch die allgemeinen Schauplätze wurden sehr bildlich beschrieben.

Die Personen wurden von der Autorin sehr gut ausgearbeitet.Alle Personen haben die nötige Tiefe, es gibt zu allen wichtigen Protagonisten genügend Informationen damit sich auch ein guter Rahmen um die Geschichte bilden kann. Besonders die Hauptfigur Inka Mayer ist mir über den Verlauf der Geschichte doch sehr ans Herz gewachsen. Der letzte Satz des Klappentextes deutet ja auf ein Wiedersehen mit Inka hin. Ich bin dabei!!!

Mich erinnert der Stil des Buches  irgendwie an Sinas Schriftstellerkollegen Sebastian F.

Ich vergebe hier die volle Sternchenzahl

~BL

Rezension „Lena lernt zaubern“ von Andrea Tillmanns

Heute hat die Omi  vom Blog endlich mal ein Kinderbuch getestet 🙂

Verlagsinfo, Klappentext

„Lena hasst das neue Haus und die fremde Stadt, in die sie mit ihrer Mutter und ihrem Bruder gezogen ist. Das ändert sich an dem Tag, als der Kater Felix in ihrem Garten sitzt und ihr den Weg zu einem ganz besonderen Baum zeigt, in dem ein altes Zauberbuch versteckt ist. doch zaubern lernen, ist alles andere als leicht – und Lena bleibt nicht viel Zeit dafür, denn eine unheimliche Bedrohung kommt mit jedem Tag näher….“

 

Meine Meinung

Andrea Tillmanns hat hier ein wunderschönes Büchlein geschrieben. Es ist mit der Altersangabe ab 7 Jahre gekennzeichnet. Dies scheint mir sehr angemessen.  Dieses Buch eignet sich hervorragend zum Vorlesen, aber auch für die ersten eigenen Leseerfahrungen finde ich die Geschichte geeignet.

Mit einem schönen Schreibstil entführt uns die Autorin in Lenas Leben. Die kleine Lena ist eigentlich nicht wirklich glücklich über den Umzug in das neue Haus. Als sie aber den Kater Felix im Garten entdeckt und dann auch noch ein Zauberbuch findet gefällt ihr das neue Heim schon viel besser. Nun geht das Abenteuer aber erst richtig los. Kindgerecht schildert die Autorin Lenas Kampf gegen das Böse.

Ich werde dieses Büchlein an meine Enkeltochter Lena weitergeben, da ich die Geschichte wirklich sehr schön finde. Ich denke die Autorin hat hier viel Gefühl eingebracht und eine für Kinder sehr spannende Geschichte erdacht.

Hier ein liebes Dankeschön an die Autorin Andrea Tillmanns

Ich möchte gerne 4 Sterne vergeben

 

 

 

~BL

 

Hörbuchrezension „Defcon One – Angriff auf Amerika“ von Andy Lettau & Robert Lady (@ZYX_Hoerbuch)

ZYX-Hörbuch "Defcon One - Angriff auf Amerika" von Andy Lettau - Cover mit freundlicher Genehmigung vom

ZYX-Hörbuch "Defcon One - Angriff auf Amerika" von Andy Lettau - Cover mit freundlicher Genehmigung vom

„Defcon One – Angriff auf Amerika“ das actiongeladene Hörbuch mit 25 Stunden Laufzeit

Schon das Cover versprach Nervenkitzel: Die Stars and Stripes stehen in Flammen und Miss Liberty ist dem Untergang geweiht. DAS muss einfach eine grandiose Story mit  Verschwörungstheorien und einer Menge Crash, Boom, Bang sein, dachte ich mir und war sehr gespannt, was mich erwartet.

Zum Inhalt

Die Autoren Lettau & Robert vermischen geschickt wahre mit fiktiven Persönlichkeiten. Zum Anfang erahnt der Zuhörer, dass das Challenger-Unglück doch kein Unglück sondern ein durchgeführtes Attentat im Auftrag von Muammar al-Gaddafi sei. Das Cover von Defcon One titelt in Großbuchstaben: OBAMA IST TOT. Der danach regierende Präsident im Weißen Haus ist der Demokrat George T. Gilles. In seiner kurzen Amtszeit kreuzen viele Stolpersteine seinen Weg und er muss sich der schlimmsten Herausforderung eines Präsidenten stellen, als die so genannte Hamas Amerika bedroht. Er wird vor die Wahl gestellt unschuldige Menschen zu Opfern und es kommt noch schlimmer: Die Attentäter verlangen von ihm sich entweder für seine Tochter oder für Amerika zu entscheiden.

Defcon One bietet viele Facetten. Von Action mit eiskalten Entscheidungen, über humorvolle Dialoge, bis hin zu Drama und gefühlvollen Momenten. Für jeden Zuhörer ist ein bisschen etwas dabei. Aber auf jeden Fall kommen diejenigen nicht zu kurz, die gerne Verschwörungstheorien hören und die, die Storys rund um das Militär, die amerikanische Macht sowie das Weltraumprogramm mögen.

Mein Fazit

Es ist bewundernswert, wie es dem Sprecher Christoph Nolte gelungen ist so viele verschiedene Charaktere so unterschiedlich zu sprechen. In der Hinsicht ist Defcon One ein wahres Meisterstück der Hörspiel-Kunst. Trotz der langen Spielzeit, war es keine Sekunde langweilig. Man hat mitfiebert und war gespannt, was als nächstes wohl geschehen mag und wer gewinnt: Gut oder Böse?
Trotz allem habe ich einen kleinen Kritikpunkt, was die Vermischung von Realität und Fiktion anbelangt: Im Nachhinein gesehen ist es schon ein wenig makaber, Gaddafi fiktive Taten anzuhängen. Mir geht es gar nicht darum, dass Gaddafi tatsächlich viele Gräueltaten begangen hat – das steht außer Frage. Jedoch finde ich, dass man in so einem Action-Thriller ruhig komplett fiktive Protagonisten verwenden sollte, damit keine Missverständnisse aufkommen können.

Bewertung – 4 von 5 Sternen

~Ilb

Rezension “ Das Haus in der Löwengasse“ von Petra Schier

Verlagsinfo, Klappentext

„Pauline Schmitz ist Waise. Nach dem Tod ihres Onkels auf sich gestellt, findet die junge Frau eine Anstellung als Gouvernante in Bonn. Der Hausherr hat

Hintergedanken: Als sich Pauline gegen seine Nachstellungen zur Wehr setzt, steht sie plötzlich auf der Straße – mit nicht mehr, als in einen Koffer passt. Mittellos und ohne Beziehungen droht Pauline das Schlimmste.

Dann kommt ihr das Glück zu Hilfe: Der Kölner Textilfabrikant Reuther nimmt sie in seine Dienste. Und er verliebt sich in sie. Doch Julius Reuther braucht eine Frau mit Geld, will er sein Unternehmen retten. Und Pauline muss sich entscheiden: Folgt sie ihrem Herzen und lebt ein Leben als Mätresse im Verborgenen? Oder geht sie ihre eigenen Wege.“

 

 

Mein Buchgefühl

Los geht es zuerst einmal mit dem sehr schönen Cover. Hier findet sich in schönen warmen Brauntönen gehalten eine vielleicht marmorne Statue auf einem Socken und darunter ein schmiedeeisernes Tor. Es steht offen und man kann im Hintergrund das Herrenhaus erahnen. Ansprechend schön…

Man war da viel Gefühl in dem Buch….Wahnsinn…Ich habe vor lauter Krimilesen glatt vergessen wie schön ein Roman sein kann.

Petra Schier begeistert in „Das Haus in der Löwengasse“ erneut mit einem schönen Schreibstil. Der Leser ist gleich mit den ersten Zeilen in der Geschichte.

Wir lernen Pauline kennen. Seit Ihr Onkel verstarb hat sie niemanden auf der Welt. Eigentlich sollte sie gut verheiratet werden, daher hat der Onkel ihr eine gute Bildung ermöglicht, aber nach dessen Tod kam alles ganz anders. Pauline muss selber sehen wie sie zurecht kommt im Leben.  Sie findet eine Anstellung als Gouvernante in Bonn, aber der Hausherr möchte deutlich mehr von ihr. Als sie es nicht mehr aushält und sich zur Wehr setzt, verleumdet der Hausherr sie. Nun steht sie auf der Straße und weiss nicht weiter. Aber sie hat Glück, sie geht nach Köln und findet eine Anstellung als Dienstmädchen. Bei Ihrer neuen Herrschaft begegnet sie dem Kölner Textilfabrikanten Reuther. Hier kann sie nun endlich wieder als Gouvernante tätig sein, obwohl beide Kinder ihr das Leben nicht gerade leicht machen fühlt sie sich sehr Wohl….

Mehr möchte ich hier vom Inhalt nicht mehr erzählen….lasst Euch selber von Petra Schier verzaubern.

Ich habe dieses Buch an einem für mich sehr schweren Tag gelesen und mich hat die Autorin damit sehr von meinem Schmerz ablenken können. Ich konnte gänzlich in Paulines Welt eintauchen. Ich habe mit ihr gelitten, mich mit ihr geärgert und vor allem mich mit ihr gefreut….

Alle Figuren aus dem Buch sind wunderbar ausgearbeitet, man hat das Gefühl das man jeden einzelnen richtig gut kennt.

Vielen Dank für diese schöne Geschichte.

Ich möchte für dieses Buch 5 Sterne vergeben und kann es wärmstens empfehlen.

~BL

 

Rezension „The Indian Secret“ von Oliver Drewes

The Indian Secret

Das Geheimnis der Schicksals- und Palmblattbibliotheken. Erkenntnisse aus den Reisen nach Indien, Sri Lanka und Bali. Was unser Schicksal bestimmt!

Info: Hardcover, 21,5 x 14 cm, 344 Seiten, 40 Farbfotos, 33 s/w Fotos, 4 Zeichnungen
ISBN: 9783981267112
Autor: Oliver Drewes
Autorenseite: www.schicksalsbibliotheken.de
Verlagsseite:
Holistika Verlag
Bestellbar unter:
Holistika Bestellseite
Preis:
24,95 €

Zum Inhalt

Oliver Drewes schildert in seinem Buch „The Indian Secret“ seine ganz persönlichen Erfahrungen zu den Geheimnissen der Schicksals- und Palmblattbibliotheken.

Angeregt durch die ZDF-Dokumentation „Es steht geschrieben – Auf den spuren der Weltformel“ von Johannes Freiherr von Buttlar, beschließt Oliver Drewes sich auf die Suche nach „seinen“ Palmblättern zu begeben. Wir als Leser dürfen ihn bei seiner Reise auf 343 Seiten begleiten.

Oliver Drewes versucht herauszufinden was unser Schicksal bestimmt.

In der Einführung macht uns der Autor erst einmal ganz allgemein mit den Palmbibliotheken bekannt. Wir erfahren, dass diese Sammlungen auch Schicksalsbibliotheken genannt werden. Der Ursprung der Aufzeichnungen soll auf sieben indische Weise zurückgehen. Sie erlangten Einsichten in unglaublich viele zukünftige Leben und hielten diese für die Nachwelt fest.

Jedem der sich auf die Suche nach seinem persönlichen Schicksalsblatt macht, soll eine Vorhersage gemacht worden sein.

Dies möchte der Autor nun erforschen. Mit einem befreundeten Körpersprachetrainer geht es gemeinsam auf die Reise.

Die einzelnen Kapitel des Buches sind jeweils noch mal in sich unterteilt. Los geht es immer mit dem Reisebericht, dann kommt ein Artikel über die jeweilige Bibliothek. Nun kommt ein Bericht über die jeweiligen Vorhersagen und sofern es dem Autor möglich war auch ein Interview mit dem Palmblattleser. Zwischen diesen Artikeln kommen immer wieder Gesprächspassagen zwischen dem Autor und seinem Freund über die unterschiedlichsten philosophischen Themen. So ist jedes Kapitel in sich abgerundet. Der Leser erfährt auch zu jedem Abschnitt einen kleinen Auflistung wie die Unterkunft beschaffen ist. (Hier war ich als indienunerfahrener Mensch zum Teil doch sehr erschüttert.)

Über Indien nach Sri Lanka und dann nach Bali dürfen wir die beiden Freunde begleiten.

Mir haben die Reiseberichte eigentlich am besten gefallen. Sehr bildlich beschreibt Oliver Drewes Land und Leute. Man gewinnt einen guten Eindruck davon wie die Menschen dort leben und sieht die Tempel und die Natur bildlich vor sich. Besonders nahe sind mir immer die Momente gegangen in denen der Autor die Verkaufsversuche der Bevölkerung schildert. Auf der einen Seite nervt es ungemein, auf der anderen Seite geht es ja meist nur um wenig Geld, welches aber den dortigen Familien zum Überleben nötig ist. Hier fällt mir dann die Geschichte mit dem Masseur ein… Für wenig Geld direkt den Anbieter unterstützen und hinterher lauter blaue Flecken davon tragen…. ist das Schicksal?

Auch die Zeilen zu den Vorhersagen sind sehr interessant. Die Palmblattleser haben doch sehr unterschiedliche Schicksale vorhergesehen, aber es gab auch die eine oder andere Übereinstimmung mit den Tatsachen. Was mich dann doch ein wenig irritiert hat, ist die Tatsache, dsas in verschiedenen Bibliotheken Palmblattvorhersagen für Oliver Drewes vorrätig sind. Das erklärt sich nicht wirklich für mich.

Probleme  bereiteten mir persönlich aber die Gesprächspassagen. Zum einen waren mir die doch zum Teil sehr philosophischen Themen nicht immer verständlich. Desweiteren kam mir der Schreibstil der Gespräche doch ein wenig hölzern vor. Es hat mich doch sehr im Lesefluss beeinflusst.

Nach den Reiseberichten folgt noch ein Nachwort, sowie einige Reisetipps und weitere Anmerkungen.

Mein Fazit

Insgesamt fand ich das Buch sehr interessant, auch wenn ich mir für mich diese Reisen nicht vorstellen kann. Trotzdem hat es mich zum Nachdenken angeregt. Für  Menschen die sich selber auf die Suche nach ihrem eigenen Palmblatt machen möchten, bietet der Autor zum Ende des Buches noch wertvolle Hinweise zu den verschiedenen Aspekten einer solchen Tour. Diese Tipps erachte ich persönlich als hilfreich, wenn man eine solche Reise plant.

Der optische Eindruck des Buches ist gut. Das Titelbild vermittelt einen mystischen Eindruck. Der Schreibstil fast immer sehr gut lesbar. Die zahlreichen Bilder bereichern das Buch ungemein. Hier hat der Autor eine sehr gute Auswahl getroffen.

Ich würde vier Sterne vergeben

~BL

P.S.: Danke an „Blogg dein Buch“ für das Leseexemplar.

Hörbuchrezension „Die Katastrophe – Das Tal 1.02“ von Krystyna Kuhn (@audiblede)

Die Katastrophe (Das Tal 1.02) von Krystyna Kuhn - Hörbuch auf Audible.de

Die Katastrophe (Das Tal 1.02) von Krystyna Kuhn - Hörbuch auf Audible.de

Und weiter geht’s mit der Jugendbuch-Reihe von Krystyna Kuhn. Im zweiten Teil der „Season One“ von „Das Tal“ bahnt sich eine Katastrophe an.

Das Grace-College liegt bekanntlicher Weise recht weit ab von der kanadischen Zivilisation. Und wenn man als Student den Nervenkitzel sucht, so bleibt einem quasi nur der Weg hinauf zum Gipfel des Ghosts. Genau diesen Nervenkitzel sucht Katie, denn etwas anderes kennt sie nicht. Im Grace ist sie die Außenseiterin und dennoch gelingt es ihr ihre Mitstudenten von dem waghalsigen Trip zu überzeugen.

Die Clique ist recht gespalten: Einerseits fragt man sich, ob es nicht zu gefährlich ist den Berg zu besteigen und andererseits treibt die Gruppe der Gedanke an, herauszufinden was mit den verschwundenen Studenten aus den 70er Jahren passiert ist.

Kaum beginnt der Aufstieg zum Ghost, wird das Bergsteiger-Team auf eine harte Probe gestellt. Man lernt die Stärken und Schwächen der anderen schnell kennen und jeder Ego-Trip bedeutet ein hohes Risiko für die Gruppe.

Mein Fazit

Ob die Warnung „Dort oben wird jemand sterben.“ – welche Katie mysteriöser Weise gleich zu Beginn des Trips im Fahrstuhl gehört hat – sich bewahrheiten wird, sollte jeder selbst herausfinden. Es lohnt sich! Das Tal wird von mal zu mal spannender und ich denke, dass sich immer mehr Puzzleteile zusammenfügen. Ich verrate nur so viel: Katie und Julia haben mehr gemeinsam, als sie denken. Ich freue mich auf den nächsten Teil!

Bewertung – 5 von 5 Sterne

Rezension „Die Mädchenwiese“ von Martin Krist

Verlagsinfo, Klappentext

„Sie sind jung.

Sie sind schön,

und keiner hört ihren

Todesschrei.

Die alte Frau sieht alles kommen. Sie findet die grausam ermordeten Mädchen. sie kennt ihren Mörder. Aber sie wird schweigen….

Der kleine Junge bangt um seine verschwundene Schwester, denn er hat etwas gesehen. Er will reden, doch niemand hört ihm zu….

Seit Alex Lindner vor Jahren seinen Dienst als Kommissar quitiert hat, lebt er zurückgezogen in der Provinz. Als auch hier ein Mädchen verschwindet, weiß er: Der Mann, den er damals vergeblich jagte, ist zurück. Diesmal muss er ihn fangen, denn der Blutzoll wird steigen.“

 

Mein Eindruck

„Garantiert auch bei 36 Grad Gänsehaut“ besagt ein Aufkleber auf dem Buch….

Ich habe es getestet….Wir waren gestern eine längere Strecke mit dem Auto unterwegs und das ohne Klimaanlage! Bei? Na? Ja richtig 36 Grad und leider kein Schatten auf der Autobahn…

Martin Krist hat mit „Die Mädchenwiese“ auf alle fälle ein super spannenden Thriller geschrieben. Die Seiten zerfließen dem Leser im wahrsten Sinne zwischen den Fingern. Rasant baut der Autor die Geschichte auf. Aus unterschiedlichen Perspektiven verfolgen wir als Leser die Hauptpersonen. Wir bekommen mit das Lisa sich für ein Wochenende aus dem Staub machen will. Sie verspricht ihrem kleinen Bruder Sam aber ganz sicher zurückzukommen. Aber Lisa bleibt verschwunden…In einer anderen Zeitebene verfolgen wir das Leben von Berta. Ihr Schicksal bedrückt und beschäftigt, man würde gerne helfend eingreifen, man fragt sich wie alles so kommen konnte…Sehr beeindruckend führt uns Martin Krist eine Familie vor, die unter einer Trennung leidet. Wir sehen die Probleme von Laura. Auf der einen Seite ist Rolf mit einer neuen Frau zusammen, die Kinder sind bei Ihr, das Dach vom Haus ist undicht, Rolf bezahlt nicht und Lauras hart verdientes Geld reicht hinten und vorne nicht….hier beschreibt der Autor das wahre Leben…Das dabei das Familienleben auf der Strecke bleibt und die Mutter nicht wirklich Zeit für die Kinder hat scheint klar. Als weitere Hauptfigur lernen wir Alex Lindner kennen. Stück für Stück offenbart uns der Autor auch dessen Geschichte.

Fazit

Die Mädchenwiese ist in meinen Augen ein temporeicher Thriller der besonders durch die schnellen Wechsel zwischen den verschiedenen Ebenen eine tolle Spannung erreicht. Rasant führt uns der Autor von Seite zu Seite und man möchte das Buch nicht aus der Hand legen. An einigen Stellen habe ich mich sehr betroffen gefühlt an anderen habe ich einfach nur mitgefiebert.

Die Figuren finde ich sehr gut ausgearbeitet, Martin Krist hat genügend Tiefe in jede Figur gebracht, die einzelnen Charaktere sehr gut beschrieben. Die Handlung war für mich schlüssig und in sich stimmig.

Für mich kam das Ende dann überraschend, war ich zwischendrin doch immer wieder auf einer falschen Spur…Mit diesem Ausgang habe ich so nicht gerechnet.

Ich möchte für den „coolen“ Unterhaltungswert heute fünf Sterne vergeben  😉

~BL

 

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