Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft
Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL
Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Seiten

Monatsarchive: Juli 2012

Rezension „Sündenkreis“ von Claudia Puhlfürst (@SKOOBE_DE)

Inhalt, Verlagsinfo, Klappentext

„Er träumt von einem Paradies auf Erden – und schickt seine Opfer dafür durch die Hölle.

Während einer Modenschau wird ein Model tot aufgefunden, nur notdürftig verhüllt ihr blutgetränktes Kleid mysteriöse Tätowierungen auf ihrem Rücken. Wenig später entdecken Kinder die Leiche eines jungen Mädchens; misshandelt, ausgeblutet, ebenfalls tätowiert. Die Journalistin Lara Birkenfeld beginnt, für die Tagespresse zu recherchieren. Angetrieben wird sie von unheilvollen Halluzinationen, die die Opfer kurz vor ihrem Tod zeigen.

Die Obduktion der Leichen ergibt, dass die Tätowierungen mehrere Tage vor ihrer Ermordung vorgenommen wurden. Warum hielt der Täter seine Opfer so lange gefangen, und wo waren sie versteckt? Erst als die vierte Leiche gefunden wird, beginnt Lara zu ahnen, was die Schriftzeichen bedeuten. Und ihr wird klar: Der Mörder wird so schnell nicht aufhören…

Der dritte Fall der sympathischen Journalistin Lara Birkenfeld: Geht unter die Haut!“

 

 

Mein Eindruck

Ich bin ein „Späteinsteiger“ und habe Lara Birkenfeld jetzt erst kennen gelernt. Es steht jetzt aber schon für mich fest, dass ich die ersten beiden Bände ganz sicher nachlesen werde.

Jeder Band der Lara Birkenfeld Serie ist in sich abgeschlossen, daher ist es kein Problem so wie ich als Quereinsteiger zu „Sündenkreis“ zu greifen. Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin findet man als Leser sehr schnell in den Fall.

Zügig kommt eine Leiche zur nächsten und Lara wird immer tiefer in die Geschichte gezogen. Claudia Puhlfürst hat ein sehr brisantes Randthema gewählt, welches den Fall umschließt. Ich gebe zu, dass es für mich einige Momente gab, in denen ich einer Hauptfigur gerne den Hals „rumgedreht“ hätte. Da sind wahrlich die Emotionen in mir hochgekocht…

Lara Birkenfeld ist eine der Hauptfiguren die mir im Laufe der Buches doch sehr ans Herz gewachsen ist. Claudia Puhlfürst gelingt es den Spannungsbogen sehr konstant im oberen Bereich zu halten. Das Ende der Story ist schlüssig und hat Hand und Fuß.

Ich möchte gute vier Sterne vergeben.

 

~BL

Rezension „Der Dombaumeister“ von Josephine Grau

Verlagsinfo, Klappentext

„Fulda zu Beginn des 18. Jahrhunderts: Adalbert I. von Schleifras, Abt und Fürst, läßt die alte Stiftskirche, den größten Sakralbau nördlich der Alpen, niederlegen, um eine barocke Kathedrale über dem Bonifatiusgrab zu errichten. aus Bamberg kam als Baumeister der weltberühmte Johann Dientzenhofer. In achtjähriger Bauzeit schuf er den neuen Dom.

Dom und Dombaumeister sind Mittelpunkt eines historischen Romans, den die Volksschriftstellerin Josephine Grau 1855 veröffentlichte. Der „Dombaumeister“ wird hier zum ersten Male in Buchform vorgelegt.“

 

 

Meine Meinung zum Buch

Wir haben es hier nicht mit einem gewöhnlichen historischen Roman zu tun. In den ersten Seiten muss man sich als Leser doch noch sehr auf Sprache und Schreibstil einstellen. Wenn diese erste Anfangsumstellung gelungen ist erwartet uns ein meisterliches Werk über den Dombaumeister zu Fulda und dessen Lebensweg.

Damit Ihr seht was ich mit der Sprache und dem Schreibstil meine möchte ich hier gerne einige Zeilen aus dem Text aufführen. Die Zeilen stammen aus dem

Impressionen vom Dom

Impressionen vom Dom

hinteren Abschnitt des Buches, aber er gefiel mir ausgesprochen gut und bringt das rüber was ich euch mitteilen möchte…

„Überlassen wir nun das junge Paar, welches nach Weihnachten in der Dorfkirche zu Hofbieber den kirchlichen Segen zu seinem Bunde empfing und darauf fröhlich in die schöne Amtsvogtei zu Thulba einzog, seinem Glücke – die Base Annjoseph verließ natürlich ihr „gülden Herzkind“ nicht – und sehen wir uns einmal wieder nach dem Helden unserer Erzählung und dessen Werk um.“

Wie gesagt, mir gefällt dieser Stil sehr gut und ich habe das Buch Seite für Seite genossen. Viele Plätze und Straßen, die im Roman genannt werden, gibt es heute noch und ich kenne sie von einigen Besuchen in Fulda.

Impressionen vom Dom

Impressionen vom Dom

Josephine Grau gelingt es das Leben von Johannes Dientzenhofer in allen Facetten darzustellen. Kurzweilig führt sie uns durch das Buch.

Josephine Grau 31.5.1852 bis 4.4.1920

Ich für meinen Teil denke, das dies mal ein ganz aussergewöhnliches Buch ist, welches nicht nur Liebhaber historischer Romane ansprechen sollte. Auch jeder der den Fuldaer Dom schon mal besucht hat und einfach mehr wissen möchte, hat hier die Gelegenheit in schöner „Verpackung“ etwas Wissen zu erlangen.

Dieses Buch ist vielleicht nicht massenkompatibel aber wer nach Perlen sucht, dürfte hiermit definitiv eine gefunden haben!!!

Ich danke dem Kommissionsverlag Parzeller & Co., Fulda

Ich möchte 5 Sterne vergeben für die Einzigartigkeit.

 

~BL

Rezension „Benediktinerinnenabtei zur heiligen Maria – Fulda“

Heute möchte ich euch mal ein ganz anderes Büchlein vorstellen.

 

Viele von uns mögen sehr gerne historische Romane. Oft geht es in diesen Romanen um Klöster, ich erinnere mich da unter anderem  gerne an Richard Dübells „Die Pforten der Ewigkeit“ oder an „Tage der Finsternis“ von Rainer M. Schröder und einige mehr. Aber seien wir mal ehrlich, wer von uns hat sich schon näher mit dem Thema beschäftigt? Ich bis jetzt nicht. Gut, ich wußte schon von den verschiedenen Orden…, aber so richtig Gedanken habe ich mir bis dato nicht gemacht.

Nun möchte ich euch ein Buch aus dem Michael Imhof Verlag vorstellen. Hier geht es um die Benediktinerinnenabtei in Fulda.

Ich selber bin mehrmals im Jahr zu Gast in Fulda und meist gehört ein Besuch im dortigen Klosterladen zum Programm, dort ist mir das Büchlein in die Hände gefallen und so entstand der Wunsch, mehr über die Klostergemeinde zu erfahren. Auf 64 Seiten erfahren wir einiges über Geschichte und Baugeschichte des Klosters.

 

 

 

In dem Buch erfahren wir viel über den geschichtlichen Hintergrund der Benediktinerinnenabtei. Das Buch ist mit vielen Bildern ausgestattet, die einen schönen Überblick über die zeitlichen Veränderungen geben. Besonders die Bilder vom Kircheninneren gefallen mir sehr.

Auf 64 Seiten werden wir durch die Geschichte der Benediktinerinnenabtei geführt. Von der Gründung im Jahre 1626 bis zur heutigen Zeit nimmt uns das Buch mit auf eine Zeitreise. In vielen Abbildungen von alten Bildern und Stichen erkennen wir das Gebäude. Auch finden wir im Buch viele Bilddokumente die das Leben der Schwestern und ihrer Äbtissin darstellen. Schön geschrieben und verständlich umgesetzt kann  der Leser hier einen guten Einblick in  die Benediktinerinnenabtei zur Heiligen Maria zur Fulda bekommen.

Wenn mein Mann und ich einen Tag in Fulda verbringen, versuchen wir für einige Minuten in einer der vielen Kirchen in Fulda ein wenig Ruhe zu tanken. So haben wir dann auch für uns die Klosterkirche entdeckt. Die Klosterkirche ist ausserhalb der Messen für alle Besucher offen. Dort kann man sich wunderbar erholen und den Gedanken freien Lauf lassen. Eigentlich mitten in der Stadt und dennoch eine Oase der Ruhe. Ein Besuch des schönen Klostergartens ist auch ein Erlebnis. Die Öffnungszeiten des Klostergartens kann man im Klosterladen erfragen. Dort kann man nicht nur viele schöne Produkte kaufen, man kann auch immer ein nettes Gespräch mit den Ordensschwestern führen.

Hier zwei Bilder die wir bei einem unserer Besuche gemacht haben.

Hier findet sich ein Ort der Ruhe in unserer doch manchmal etwas hektischen Zeit. Ich kann einen Besuch in Fulda und besonders einen Besuch der Benediktinerinnenabtei nur empfehlen.

~BL 

[Idealo Sommer-Challenge] „Sag Idealo wo du diesen Sommer liest“

Foto: Idealo

Foto: Idealo

Idealo will’s wissen: Wo lesen die Leseratten diesen Sommer?

Der Sommer ist so ein weitläufiger Begriff – für mich ist es von jetzt bis Mitte/Ende September (denn im September habe ich dann endlich Urlaub).

Zuhause gibt es viele Leseplätze, bei denen ich es mir gemütlich mache. Zur Auswahl stehen der Balkon, der Garten und mein Bett. Auf dem Balkon sitzt man fast im Grünen mit Blick auf den Radweg. Leider habe ich nachmittags keine Sonne mehr auf dem Balkon und deswegen wird der Garten dann zur Lese- und Ruhezone umfunktioniert. Ich liebe es beim Lesen eine Tasse Latte Macchiato zu genießen.

Ist das Wetter mal nicht so berauschend oder bin ich von der Arbeit einfach nur kaputt, dann ziehe ich mich zum Lesen ins Bett zurück. Bei leiser Musik und Kerzenschein kann man dann entspannen und in die Lektrüre eintauchen.

Nun kommt mein Sommer-Highlight: Drei Wochen Urlaub auf Römö im September. Auf der Fahrt werde ich Hörbuch lauschen und im Ferienhaus oder am Strand lesen. Ich freue mich riesig darauf!

Hier kommen ein paar Fotos (Galeriefotos einfach durchklicken) aus meiner Lesewelt 2012:

Mein iPad und die Skoobe-App sind nicht mehr wegzudenken

Wie & wo lest ihr?

~Ilb

Freitags-Füller (~Ilb #5)

1. Mir gefällt, dass endlich die Sonne scheint.

2. Ich hätte appetit auf Kartoffeln, Gemüse und Käse vom Grill.

3. Die Auswahl an Urlaubslektüre ist grandios – wer die Wahl hat, hat die Qual.

4. Danke an die Erinnerung. Ich muss unbedingt einen Termin beim Zahnarzt für den 2012er Check-Up ausmachen.

5. Die Sommerferien sind für mich nicht relevant, ich habe erst im September Urlaub.

6. Der Gedanke an Sommer, Sonne, Strand und Meer ist einfach traumhaft.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine Nacht, in der ich hoffentlich endlich durchschlafen kann, morgen habe ich gar nichts geplant geplant und Sonntag möchte ich ein bisschen lesen!

Danke an Barbara, für die tolle „Freitags-Füller“ Idee (Scrap Impulse Blog).

~Ilb wünscht euch ein schönes Wochenende!

Erfahrungsbericht – Mein Internetanbieter

Das Tor zum World Wide Web

Das Tor zum World Wide Web

Auf dem Lande ist es gar nicht so einfach, einen DSL-Anbieter mit ISDN-Anschluss zu finden. Mit diesen Kriterien ist die Telekom hier bei uns fast konkurrenzlos – auch wenn ihre Preise vergleichsweise recht hoch sind. Deswegen bin ich seit ca. 10 Jahren Kunde bei diesem DSL-Anbieter. In dem Zeitraum gab es vielleicht zwei bis drei Komplettausfälle des Internetanschlusses, welche aber immer innerhalb von 24 Stunden behoben wurden. Die Mitarbeiter der kostenlosen Störmeldestelle waren immer freundlich und kompetent bei der Fehlersuche.
Ein weiteres Problem auf dem Lande ist, dass man nicht von den Spitzengeschwindigkeiten von 16.000er Leitungen profitieren kann. Der Ausbau der Leitungen wurde seit Jahren versprochen und dennoch war bis vor zwei Jahren nur DSL 3000 machbar.
Das Dreiste an der ganzen Sache ist, dass immerzu Callcenter-Mitarbeiter anriefen, um mir mitzuteilen, dass DSL 16.000 endlich für mich verfügbar sei. Mehrmals bin ich in die Falle getappt und habe sogar ein Jahr für den High-Speed-Anschluss gezahlt, obwohl dieser gar nicht vor Ort anliegt. Inzwischen zahle ich wieder für DSL 3000 und wurde jedoch kostenlos auf DSL 6000 hochgestuft.
Heute habe ich recherchiert und folgendes herausgefunden: »Die exakten Termine für die einzelnen Orte wurden einvernehmlich im gültigen Rolloutplan fixiert und mit dem Vertragspartner bzw. der Gemeinde abgestimmt. In Ihrem Gemeindeteil wird die Breitband-Inbetriebnahme Ende März 2013 angestrebt.«
Von daher werde ich noch eine Weile »langsam« durchs World Wide Web surfen und alle ominösen Werbeanrufe oder -briefe ignorieren. Letztendlich bin ich ja froh, dass ich überhaupt einen DSL-Anschluss habe.

  • Anbieter: Telekom
  • Tarif: Call & Surf Comfort + universal (ISDN)
  • Mein Testergebnis DSL-Speedtest für DSL 6000:
    DSL-Download mit 6.405 kBit/s & 801 kByte/s = perfekt
    DSL-Upload mit 551 kBit/s & 69 kByte/s = perfekt

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Bei www.dsl-anbieter.com könnt ihr euch übrigens Rat rund ums Thema DSL holen.

~Ilb

Hörbuchrezension „Starters“ von Lissa Price

 

 

Verlagsinfo, Klappentext

„Deine Zukunft gehört dir…

1. Vorsicht. Sie haben den Körper eines anderen Menschen gemietet.

2. Es ist nicht gestattet, den gemieteten Körper zu verändern oder zu verletzten.

3. Wir haften nicht für illegale oder gefährliche Aktivitäten, die Sie mit dem gemieteten Körper ausüben.

….doch dein Körper gehört uns!

Gelesen von Annina Braunmiller, die Synchronstimme von Kirsten Stewart, der Bella aus den Twilight-Filmen

Gekürzte Lesung, 450 Minuten auf 6 CDs“

 

Mein Lauscheindruck

Zuerst war ich mir wirklich nicht sicher, ob dies ein Hörbuch für mich ist. Es ist in Moment so oft besprochen und in aller Munde, das ich mir nicht vorstellen konnte es zu hören und doch wollte ich zumindest mal kurz reingehört haben, damit ich mir ein eigenes Urteil bilden kann;-). Zuerst dachte ich : ok, das ist wieder so eine „Twilightnummer“…alle fahren darauf ab….Aber ich habe dann doch noch festgestellt, dass hier etwas mehr dahinter steckt. die Geschichte ist nicht uninteressant und die Leserin Annina Braunmiller (ich habe vorher noch nie etwas von ihr gehört) macht ihre Sache gut. Ich glaube, ihr ist es zu verdanken, dass ich doch an der Story dran geblieben bin. Sie hat es wahrhaft geschafft mich zufesseln.

Ich denke der Hype um diese Geschichte ist schon berechtigt. Es ist wahrlich nicht wirklich mein Genre, aber ich muss hier deutlich sagen, dass ich keine Minute bereut habe. Der Schluss ist vielleicht nicht so ganz nach meinem Geschmack, aber das ist ja mein persönliches Problem. Man darf auch nicht vergessen, dass die eigentliche Zielgruppe nur halb so alt wie ich ist ;-). Die Story spielt in der Zukunft und man sollte schon ein wenig Spaß an Fiction haben, damit man mit dem Hörbuch seine Freude hat.

Ich möchte hier drei Sterne und ein plus für die Sprecherin vergeben.

 

~BL

Rezension „Knochenfinder“ von Melanie Lahmer (@SKOOBE_DE)

Verlagsinfo, Klappentext

„Ein Schüler verschwindet spurlos. Wenig später wird in einem Geocaching-Versteck im Rothaargebierge ein Finger gefunden, und an der Schule des Vermissten kursieren brutale Gewaltvideos. Kommissarin Natascha Krüger und ihre Kollegen suchen nach einem Täter – und ahnen nicht, welches grausame Spiel dieser mit ihnen spielt. Denn kurz darauf gibt es einen weiteren Geocaching-Fund…“

 

Meine Meinung

Titelbild und Klapptext haben mich angesprochen und so habe ich mir dieses Buch über skoobe geladen.

Mein erster Eindruck hat mich nicht getäuscht. Die Autorin hat einen guten Schreibstil, der es dem Leser sehr einfach macht in die Geschichte einzusteigen. Dieses Jahr sind ja bereits einige Romane und Thriller zum Thema Geocaching auf den Markt gekommen. Melanie Lahmer gelingt es aber ein gänzlich eigenständiges Werk zu vermitteln. Ihre Figuren sind rund und stimmig. Wir haben zum einen die Kommissarin Natascha Krüger, sie ist Synesthätikerin , dies wird im Laufe der Story etwas beleuchtet und hat mir als Leser doch eignes übermittelt. Dann haben wir Kommissar Winterberg, mit Frau und zwei fast erwachsenen Söhnen. Auf dieser Seite haben wir einige schwierige familiäre Konstellationen die irgendwie mit in den Fall einfließen. Auch die Randfiguren wurden von der Autorin stimmig ausgearbeitet. So ganz nebenbei erfahren wir mehr über Geocaching. Vor einigen Jahren noch ein absolutes Insider Hobby, nun doch schon fast ein Sache für die breite Masse.

Die Autorin ist gebürtig aus meiner Gegend, das macht für mich noch mal einen besonderen Reiz aus. Vielleicht bin ich ihr ja schon einmal in unserer Stadt über den Weg gelaufen…wer weiß?

Ich für meinen Fall werde Melanie Lahmer im Auge behalten. Mir hats gefallen und ich hätte gerne mehr 😉 daher vergebe ich gute 4 Sterne.

~BL

Rezension „Die Narbe“ von Frank Schmitter (@Skoobe_de)

Verlagsinfo, Klappentext

„Bis an die Schmerzgrenze – und einen Schnitt weiter

München: Bei einem abendlichen Spaziergang gerät Kommissar Gerald van Loren zufällig in einen Polizeieinsatz. Ein Student ist aus dem vierten Stock eines Mietshauses gestürzt. Alle Indizien deuten auf Selbstmord, doch Gerald van Loren glaubt nicht daran. Hinter dem Rücken seines Kollegen Batzko, einem Macho sondergleichen, beginnt er mit seinen Ermittlungen. Diese führen ihn zu einem charismatischen Psychologen, in dessen Therapiegruppe sich der tote befunden hatte, da er an BIID litt. Menschen mit diesem Krankheitsbild fühlen sich paradoxerweise erst dann >komplett<, wenn ihnen ein Körperteil fehlt. Kurz darauf wird ein weiterer BIID-Patient ermordet, und Gerald van Loren gerät mehr in Bedrängnis….“

 

Meine Gefühle

Dieses Buch hat mich gefesselt aber auch erschüttert. Ich habe wohl schon mal etwas über dieses Krankheitsbild gehört, aber mir eigentlich nie weitere Gedanken darüber gemacht. Frank Schmitter  ist es mit diesem Krimi gelungen mich mit einem guten handfesten Kriminalfall zu fesseln. Er hat es geschafft den Figuren eine Charakter einzuhauchen und sie sehr tiefgründig anzulegen. Der flüssige Schreibstil treibt den Leser nur so durch den Roman. Ich denke  das die Krankheit BIID dem Leser verständlich näher gebracht wird. Es gab einige Momente in denen ich die Krankheit so überhaupt nicht verstehen konnte, aber im Laufe des Buches habe ich dann erkannt, das die Betroffenen kein leichtes Los tragen. Die Umwelt kann einfach nicht verstehen was sie fühlen.

Mein Fazit

Tolles, spannendes Buch. Ich finde es sollte viel mehr Krimis geben, die auch eine gute Rahmenhandlung zum Mord anbieten. Hier ist es dem Autor für meine Begriffe bis ins Detail gelungen.

„buecherloewgeheimtipp“

~BL

[Köstlichkeiten entdecken] e-Kochbuch-Rezension „Vegan kochen für alle“ von Björn Moschinski (@skoobe_de)

Ich bin ja immer wieder auf der Suche nach tollen Kochbüchern mit leckeren, aber auch gesundenheitsbewussten Rezepten. Und letzte Woche bin ich über ein tolles e-Kochbuch „Vegan kochen für alle“ bei Skoobe gestolpert, welches ich euch unbedingt vorstellen möchte.

Das ist der perfekte Auftakt für meine neue Blogreihe auf Leseleidenschaft.de:

Köstlichkeiten entdecken – I_love_books steckt die Nase ins e-Kochbuch

Nachgekocht: "Tomaten-Kokos-Suppe" aus dem e-Kochbuch "Vegan kochen für alle" von Björn Moschinski

Nachgekocht: „Tomaten-Kokos-Suppe“ aus dem e-Kochbuch „Vegan kochen für alle“ von Björn Moschinski

Über den Autor
Björn Moschinski ist DER Vegan Headchef, der bereits als Jugendlicher begann sich vegan zu ernähren und der seine Mediengestalter-Karriere an den Nagel hängte, um noch mal ganz von vorne zu beginnen: Er gründete erst ein Cateringservice und dann wollte er irgendwann ein eigenes Restaurant eröffnen. Auf dem Weg dahin, durchlief er viele Stationen, wie z.B. ein Training beim New Yorker Starkoch & RAW-Chef Chad Sarno sowie die Position als Chefkoch des veganen Restaurants “La Mano Verde”. Als die Idee mit dem eigenen Restaurant in der Umsetzungsphase war, begann er gemeinsam mit der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt das Projekt „Vegane Kochschulungen“ zu realisieren. Sein Traum vom eigenen veganischen Restaurant hat er sich inzwischen erfüllt und das KOPPS in Berlin eröffnet.

Das e-Kochbuch

Vegan kochen für alle… Unter dem Motto veröffentlichte Björn Moschinski sein Kochbuch im Südwest Verlag.  Der Titel ist Programm und ich habe das Gefühl, dass der Autor gerade Leute wie mich ansprechen will, die ehrlich gesagt keinen blassen Schimmer von der veganen Küche haben. Er ist allerdings keineswegs der Mensch, der dem Leser ein schlechtes Gewissen macht, weil dieser sich bisher fast ausschließlich von tierischen Produkten ernährt hat. Das Gegenteil ist der Fall: Björn Moschinski macht es möglich, sich der verganen Küche mit einfachen aber absolut köstlichen Gerichten zu nähern, ohne auf die eine oder andere gewohnte Lieblingsspeise verzichten zu müssen. Die Fotos sind zum Anbeißen lecker und die Tipps rund um das kleine 1×1 der veganen Warenkunde ist überzeugend. Für mich war der Einkauf von Tofu & Co. immer mit einem Großstadtbummel verbunden, aber dank „Vegan kochen für alle“, weiß ich jetzt wo ich im Internet die Zutaten einkaufen kann.

Mein Fazit

Ich habe die eBook-Variante bei Skoobe gelesen und mich als nicht-Veganer sogar schon daran gewagt, etwas nachzukochen. Natürlich ist die Tomaten-Kokus-Suppe (siehe Abbildung) eines der einfachsten Rezepte im Buch. Ich muss gestehen, dass ich mich noch nicht getraut habe, Tofu und Soja beim kochen selber zu verwenden. Aber ich habe Lust mehr auszuprobieren, z. B. den veganen Russischen Zupfkuchen. Das Buch bietet alles von der Vorspeise bis hin zum Dessert. Wer hätte gedacht, dass man diese Gerichte vegan zubereiten kann? „Eier“-Salat, Ragoût fin, Crostini mit „Thunfisch“-Topping, Schnitzel Wiener Art, Schokoladenbrownies…
Aber eine Frage bleibt offen: Was isst der Veganer zum Frühstück?

Kurzes Video von Björn Mschinski

Bewertung – 5 von 5 Sternen

Bewertung: 5 Sterne

~Ilb

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