Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft
Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL
Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Seiten

Monatsarchive: Juni 2012

Rezension „Codex Mosel“ von Mischa Martini

 

 

Verlagsinfo, Klappentext

„Exponate von unschätzbarem Wert werden aus der Domschatzkammer geraubt. Überraschend mischen sich Salvatore Montalbano, Kay Scarpetta, Siggi Baumeister, Kurt Wallander, Guido Brunetti und Hanne Wilhelmen in die Ermittlungen ein.

Ein intimer Blick hinter die Kirchenmauern des Trierer Dombezirks: Kunstraub, Mord und viel Trierer Milieu. Da wird akribisch und zugleich moselländisch-lässig ermittelt – eine spannende Spurensuche nach dem >Codex Egberti< zwischen Sandsteinhöhlen, Domschatz und Pont-a`-Mousson, gewürzt mit einem Schuss Ironie. Gerald Kessler, SWR

>Codex Mosel< ist einer der mitreißendsten Krimis der Reihe. Mit gewohnt plastischen Schilderungen, einer dichten, bündigen Handlung und feiner Figurenkomik gelingt es Mischa Martini bereits nach wenigen Seiten, den Leser zu fesseln. Und der Gärtner ist nicht der Mörder, sondern die Leiche. Sehr amüsant. Christion Jöricke, Trierer Volksfreund“

 

 

Mein Buchgefühl 🙂

Mich hat der Klappentext schon mal begeistert. Was erwartet und denn hier, hab ich mir gedacht…die ganzen Größen der Krimiwelt in einem Roman? Hört sich ja schon gut an, das es dann am Ende alles ganz anders kam war noch um einiges besser ;-). Für mich hat Mischa Martini hier ein richtiges Schmankerl kreiert.

Ich für mich finde die Hauptfiguren wunderbar ausgearbeitet. Herr Martini hat genau das richtige Gefühl in die Figuren gelegt. Sie wirken alle so super toll angelegt, dass man das Gefühl hat, den hab ich doch eben erst getroffen….

Der Autor entführt uns hier in einen spannenden Fall. Es gibt einen Mord, ein Diebstahl und jede Menge Aktion. Es wird um die Wette ermittelt. Hier haben wir nicht nur Spannung…ich habe in einigen Momenten doch ein wenig schmunzeln müssen. Für alle die gerne einen handfesten Krimi aus unserem Land lesen wollen.

Was mir bei diesem Buch noch auffiel, ist die hervorragende Qualität des Taschenbuches. Da hat man ja als Leser oft Angst sein Taschenbuch noch ein weiters mal zu lesen, da beim ersten mal schon die Seiten quasi im Winde verwehen. Hier muss man definitiv keine Angst haben, dieses Buch hält viele Lesungen aus. Top Qualität. Auch das Titelbild finde ich sehr ansprechend. Hier ist zu bemerken, das die Serie sich sehr einheitlich im Cover darstellt. Die Grundfarben wechseln von Band zu Band, auch dies ist optisch ein Hingucker in jedem Bücherregal 😉

 

Ich habe bei einem Besuch in Trier den Dom besichtigt und hier einige

Bilder vom Domschatz für Euch zusammengetragen.

Ich kann hier definitiv eine Reise nach Trier nur wärmstens empfehlen.

Es ist wirklich eine schöne Stadt mit einem großen Angebot an Sehenswürdigkeiten.

 

 

 

 

Ich finde das Zusammenspiel von Licht und Spiegelung einfach nur wunderbar eingefangen. An dieser Stelle  ein ganz großes Dankeschön  an meinen Mann. Er ist für die meisten unserer Fotos verantwortlich. Da ich diese Serie von Ihm besonders gelungen finde möchte ich euch die anderen Aufnahmen auch zeigen.

 

 

 

 

 

An dieser Stelle noch ein Dankeschön an den Verlag Michael Weyand.

~BL

Juni Aktivitäten 2012: Hör- & Lesestatistik usw. (~Ilb)

I_love_books total relaxed und lesend im Kurzurlaub

I_love_books total relaxed und lesend im Kurzurlaub

Ich hab mir gestern ganz fest vorgenommen endlich mal wieder einwenig Tagebuch darüber zu führen, was ich jeden Monat gelesen bzw. gehört oder gar abgebrochen habe.

Ebenso möchte ich kurz anreißen, an was ich aktuell für den Blog arbeite. Ideen habe ich ja so viele, nur die Zeit und die Kraft zur Umsetzung fehlt mir hin und wieder.

Der Monat Juni hat ja nur noch einen Tag übrig und von daher wäre das doch die passende Gelegenheit für das…

Resümee Juni 2012

  • Der Juni begann mit dem Audible-Hörbuch„Oneiros: Tödlicher Fluch“ von Markus Heitz. Mein bisheriges Hörbuch-Highlight für 2012. Die Rezension findet ihr hier: http://www.leseleidenschaft.de/horbuchrezension-oneiros-todlicher-fluch-von-markus-heitz-audiblede/
  • Auf der Hinfahrt in den Kurzurlaub nach Mecklenburg-Vorpommern habe ich den ersten Teil von „Das Tal: Das Spiel“ von Krystyna Kuhn gelauscht. Natürlich war das mal wieder ein Audible-Ohrenschmaus 🙂 und ich möchte im Juli unbedingt den zweiten Teil anhören. Hier ist die Rezi dazu: http://www.leseleidenschaft.de/horbuchrezension-%E2%80%9Edas-spiel-das-tal-1-01-von-krystyna-kuhn-audiblede/
  • „Freundinnen wie diese“ von Sally Koslow war mein Wunsch-eBook aus der Onleihe für den Kurzurlaub. Ich wollte zwischen all den Krimis mal wieder etwas zum Schmunzeln und Grübeln lesen. „Freundinnen wie diese“ lässt jemanden um die 30 – so wie mich – wirklich über Freundschaften nachdenken. Das Buch ist echt unterhaltsam und ich kann es jedem empfehlen. Die Rezi folgt noch 🙂
  • Von der lieben Marion Henneberg habe ich ein tolles historisches Rezensionsexemplar für den Urlaub erhalten. Sie hat mir beim Verlag extra eine eBook-Version von „Die Tochter des Münzmeisters“ organisiert, 1.000 Dank dafür! Am Wochenende folgt die Rezi dazu.
  • Für die Heimfahrt (von der „Pampa“ zurück in die „Zivilisation“ *g*) hatte ich mir ein aktuelles Jugendbuch bei Audible rausgesucht. „Die Stunden der Zeitreisenden (Hourglass 1)“ von Myra McEntire ist eine niedliche Story, die Spaß macht und einen gut unterhält. Hier ist die Rezi: http://www.leseleidenschaft.de/horbuchrezension-%E2%80%9Edie-stunde-der-zeitreisenden-hourglass-1-von-myra-mcentire-audiblede/
  • Heute habe ich das wunderbare Audible-Hörbuch „Das Mädchen auf den Klippen“ von Lucinda Riley beendet und bin noch ganz beeindruckt von der Familiengeschichte. Obwohl ich mich sehr lange an die Sprecherin Simone Kabst gewöhnen musste, möchte ich bald die andere Familiensaga von Lucinda Riley hören, und zwar „Das Orchideenhaus“ (leider nur als gekürztes Hörbuch bei Audible erhältlich).  Wie gehabt: Die Rezi folgt bald 🙂

(Hör-)Buch Starter und Abbrecher

Starters: Folgende (Hör-)Bücher habe ich begonnen, bzw. lese/höre ich immer noch:

  • Anlässlich unserer 1. Leserunde hier bei Leseleidenschaft.de, habe ich mit dem eBook „Mörderische Pläne“ von Kirsten Slottke begonnen. Leider bin ich noch nicht sehr weit gekommen.
  • Seit 8. April höre ich stückchenweise immer „Der Anschlag“ von Stephen King. Keine Angst, ich hab es nicht schon zu ende gehört, weil es mies ist oder so. Keineswegs: Es ist spitze! Nur kommen mir immer andere Projekte dazwischen. Hoffentlich erfahre ich im Juli endlich, wie die Zeitreise in die Vergangenheit ausgeht 🙂
  • Haltet euch fest: Von der superlieben Kerstin Gier habe ich ein tolles Hörbuch-Carepaket bekommen und höre davon gerade das Hörbuch „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ – welches ich nach der Rezi unter euch verlosen werde. Na, was sagt ihr dazu?? 🙂

Ich habe im Juni ein Buch abbrechen müssen:

Aus der Onleihe hatte ich mir noch „Das Geheimnis des weißen Bandes: Ein Sherlock-Holmes-Roman“ von Anthony Horowitz ausgeliehen. Aber irgendwie konnte ich mich nicht auf die Handlung konzentrieren und ehe ich mich versah, war die Ausleihfrist vorüber…

 

Must Have für Juli

Ganz klar: „Sinuhe der Ägypter“ von Mika Waltari in der 30-stündigen Audible exklusiv-Version 🙂 sowie der zweite Teil der Hörbuchreihe „Das Tal: Die Katastrophe“ von Krystyna Kuhn.

 

Projekte & Ideen

Natürlich arbeiten wir weiter an Interviews, Verlosungen sowie Lese-/Lauschrunden für euch. Jedoch bereite ich gerade ein weiteres Projekt für Leseleidenschaft.de unter der Rubrik „(Hör-)Buchrelevante Produktreviews“ vor: Ich teste für euch 1) die Software „Ohrmuschel“ zur Hörbuchverwaltung und 2) die Textverarbeitungssoftware „papyrus Autor“ auf Herz und Nieren und berichte darüber detailliert hier im Blog.

So ihr Lieben. Ich bin fix und fertig und sage an dieser Stelle:

Wir lesen uns! ~Ilb

Freitags-Füller (~Ilb #1)

1. Wenn ich könnte wie ich wollte, würde ich mehr Freizeit haben und das Leben mehr genießen.

2. Ich freue mich total auf den im September stattfindenden Urlaub.

3. Nein, wir werden nicht aufhören zu bloggen 🙂.

4. Kaffee und gute Laune sind so wichtig zum Frühstück.

5. Es ist immer schön wenn Bücher einen in ferne Welten entführen.

6.  Mit dem Hund zu kuscheln ist extra bequem.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen kühlen Erdbeer-Milch-Shake und ein gutes Buch oder einen guten Film , morgen habe ich Sonne tanken geplant und Sonntag möchte ich Zeit mit meiner Familie verbringen!

Das war mein erster Freitags-Füller – von nun an versuche ich regelmäßig mitzumachen. Und ich sage danke an Barbara, für diese tolle Idee (Scrap Impulse Blog).

~Ilb wünscht euch ein schönes Wochenende!

Hörbuchrezension „Die Stunde der Zeitreisenden (Hourglass 1)“ von Myra McEntire (@audiblede)

Die Stunde der Zeitreisenden (Hourglass 1) von Myra McEntire  - Hörbuch auf Audible.de

Die Stunde der Zeitreisenden (Hourglass 1) von Myra McEntire - Hörbuch auf Audible.de

Was wäre, wenn nur du Geister sehen könntest und man dich deswegen für verrückt hält? So ähnlich ergeht es der 17-jährigen Protagonistin Emerson Cole im Hörbuch „Hourglass – Die Stunde der Zeitreisenden“.
Seit dem ihre Eltern ums Leben kamen, kümmert sich ihr großer Bruder um Emerson. Er weiß, dass sie „Dinge“ sieht und versucht ihr auf jede erdenkliche Weise zu helfen. Da die Schulmedizin und deren Medikamente diese „Halluzinationen“ nicht beenden konnten, greift Em’s Bruder zu etwas unorthodoxen Methoden und sucht bei mehr oder weniger spirituellen Menschen um Rat.Bisher hat keiner Emerson helfen können. Der neue Berater von der ominösen Hourglas-Organisation, namens Michael Weaver, lässt in Em hingegen Hoffnung aufkeimen. Er scheint kein Scharlatan zu sein und ihr kommt es so vor, als ob er haargenau wüsste, was mit ihr los ist und was um sie herum geschieht.

Michael bringt tatsächlich Licht ins Dunkel, denn er erklärt ihr, dass sie im Grunde genommen keine spukenden Geister sieht. Vielmehr handelt es sich um sogenannte „Zeitlose“, Erscheinungen aus der Vergangenheit. Emerson hat ein Zeitreise-Gen und kann in die Vergangenheit reisen und daher erscheinen ihr die Menschen aus längst vergangenen Epochen. Sie hatte gespürt, das Michael und sie etwas ganz besonderes verbindet und jetzt ist sie sich 100%ig sicher: Er ist ihr Gegenstück, denn er hat ebenfalls das höchst seltene Zeitreise-Gen – er kann nämlich in die Zukunft reisen. Die beiden werden irgendwie magisch voneinander angezogen, sobald sie sich berühren knistert es. Und das nicht nur im übertragenen Sinne, nein! Es kommt zu Stromschwankungen und es kann schon mal eine Glühbirne zerplatzen.

Michael tut sehr geheimnisvoll, was die Hourglass-Organisation anbelangt. Nur allmählich weiht er Em in die Geheimnisse ein und Emerson erfährt, dass sie und ihre Familie in großer Gefahr sind, wenn sie sich nicht mit Michael auf eine gefährliche Zeitreise in die Vergangenheit begibt. Nur sie kann alle retten.

Mein Fazit

Die Stunde der Zeitreisenden ist eine angenehme, kurzweilige Unterhaltung. Es ist der Start einer vielversprechenden Jugend-(Hör-)Buchreihe, die auch ohne allzu düstere Szenarien und ohne großartigem Blutvergießen unterhält und spannend ist. Mir haben besonders die detaillierten Beschreibungen der Zeitlosen mit ihren Kostümen gefallen. Ich freue mich auf die Fortsetzung und möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Bewertung – 5 von 5 Sternen

~Ilb

Hörbuchrezension „Magus. Die Bruderschaft“ von Arno Strobel (@AUDIBLEDE)

Verlagsinfo, Klappentext

„Der Papst ist tot – lang lebe die Bruderschaft! Wer steckt hinter dem tödlichen Attentat auf den neu gewählten Papst? Geheimnisvolle Tagebücher führen Bischof Corsetti auf die Spur der mächtigen und mysteriösen Bruderschaft, die seit dem Zusammenbruch des Dritten Reiches im Verborgenen ein gefährliches Komplott gegen die katholische Kirche schmiedet. Bald schon stehen sich mächtige und ebenso machtgierige Institutionen in einem Spiel voller Intrigen und skrupellosen Machenschaften gegenüber, in dem es scheinbar keinen Gewinner geben kann….

Gesprochen von Heiko Deutschmann

Spieldauer: 5 Stunden 40 Minuten (gekürzt)“

 

Ich denke über dieses Hörbuch:

Also ich muss sagen, dass die Geschichte mich überzeugt hat. Ich wurde von der tollen Stimme von Heiko Deutschmann einfach mitgerissen. Die Thematik der Story ist nicht ohne…Arno Strobel gelingt es hier eine sehr spannende Hauptgeschichte zu erzählen, die gespickt mit vielen kleinen Einzelheiten ein grandioses Ganzes ergibt. Hier haben wir es nicht mit einem Vatikanthriller der üblichen Art zu tun, ich finde der Autor geht hier viel weiter. Die Figur des Friedrich von Keipen wurde gut ausgearbeitet, nicht das der Leser ihn mögen würde…nein ganz sicher nicht, aber man hat doch tiefen Einblick in dessen „Abgründe“. Wir erleben das Wachsen der Bruderschaft und wie es gelingt sie bis an die höchsten Stellen in Rom einzubringen….

Ich finde der Stoff gibt ja auch wirklich einen guten Grundstock für eine gelungene Story. Mich interessiert aber nun doch noch ganz stark, was da gekürzt wurde…da gibt es ja in dem Buch doch noch mehr….was? Daher werde ich hier noch versuchen mir das Buch zu besorgen und wenn ein wenig Zeit vergangen ist, einfach das Buch noch mal „nachlesen“ . Die stimmliche Umsetzung von Heiko Deutschmann hat mir super gut gefallen, aber ich möchte hier wirklich die Geschichte noch einmal ohne „Datenverlußt“ genießen;-)

 ~BL

Hörbuchrezension „Frankfurter Sagen und Legenden“

Hier ein „Nachhören“ zu Andrea Habeneys „Mörderbrunnen“. In diesem Krimi haben Frankfurter Sagen eine tragende Rolle gespielt, da kam mir dieses Hörbuch in denn Sinn 😉

 

Verlagsinfo, Klappentext

„Hören Sie spannende Erzählungen voller Geheimnisse und Mythen und gehen Sie auf eine Reise durch die Welt der Sagen, Wunder und Legenden in das alte Frankfurt Am Main.“

 

 

Autoren: Kristina Hammann, Katharina Hammann

Sprecher: Michael Nowack,

Musik: Michael John

Gesammtspielzeit: 77,18 Minuten

1.) Einleitung  2.) Der Franken Furt   3.) Das versunkene Kloster   4.) Der Zaubering der Fastrada    5.) Der Neuner in der Wetterfahne   6.) Das Hexenplätzchen        7.) Die Brücke zu Sachsenhausen   8.) Das Mörderbrünnchen   9.) Der Schelm von Bergen   10.) Der Rabe im Römersaal   11.) Hans, bla`s Licht aus

 

Meine Meinung

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich bereits andere Produktionen aus dem John Verlag kenne und diese sehr schätze. Ich finde gerade den Bereich Städte Sagen und Legenden sehr gelungen. Ich freue mich immer, wenn ich zu einer Stadt mit der ich mich einige Zeit beschäftigt habe weitere Informationen erhalten kann. Dies macht mit den Hörbüchern dieser Serie noch mal so viel Freude. Alle Städte Sagen und Legenden Produktionen sind mit Musik bestückt, welche die einzelnen Sagen trennt. Mir gefällt dieses Konzept sehr gut. Es vermittelt beim Lauschen immer einen Abschluss der soeben gehörten Geschichte und stimmt auf die neue Sage ein.

Kommen wir nun zu den Frankfurter Sagen und Legenden.

Der Sprecher Michael Nowack macht einen guten Job. Er schafft es seine Stimme genau richtig einzusetzen. Er trifft jeden Ton perfekt. Kriegerisch geht es in „Der Franken Furt“  zur Sache. Mystisch kann er mit seiner Stimme die Geschichte um den Zaubering untermalen. Traurig kommt er uns im „Mörderbrünnchen“ rüber. Also schlicht ein Mann für alle Tonlagen 😉

Ich wurde durch den Krimi von Andrea Habeney „Der Mörderbrunnen“ angeregt mich etwas mehr mit den Frankfurter Sagen und Legenden zu beschäftigen und habe in dieser Cd eine tolle Ergänzung zu dem Buch gefunden. Einige der hier erzählten Sagen spielen in dem Krimi eine Rolle und es macht Freude sie noch mal nach zuhören. Die mir unbekannten Sagen haben mich aber genauso begeistern können.

Ich denke diese Cd sollte nicht nur Frankfurtliebhabern gefallen, sondern auch für ein breites Spektrum an Hörern eine Bereicherung darstellen.

An dieser Stelle noch mal ein Dankeschön an den John Verlag

~BL

 

Konrad Duden – ein Mehrteiler – Teil 3

Der Direktor

Dudenfigur vor der Stiftsruine

In der ersten Phase seiner Direktorenzeit am Hersfelder Gymnasium ab 1876 war Duden vor die Aufgabe gestellt, die mangelnde Disziplin der Schüler und das nicht sehr hohe Leistungsniveau zu verbessern.

Ein großes Problem bildeten die nach studentischen Vorbild organisierten Schülerverbindungen, denen vor allem die zahlreichen von außerhalb kommenden älteren Schüler angehörten. Hier war die „Saufwuth“ zum Nachteil der schulischen Leistungen besonders ausgeprägt.

Mit Verboten der Vereinigungen, Strafen bis zu Schulverweisungen, aber auch alternativen Angeboten konnte Konrad Duden die Situation deutlich verbessern.

Auf dieser Grundlage gelang dann auch die Anhebung der Leistungen im Unterricht.

War die Beurteilung des Gymnasiums zu Beginn Dudens Tätigkeit bei einer Revision noch negativ ausgefallen, wurde 1884 „das Gesamtbild der Anstalt recht erfreulich“ eingeschätzt und sein Wirken hervorgehoben:

„An der Spitze steht ein die Interessen der Schüler und der Lehrer mit gleichem Wohlwollen und gleicher Umsicht und Sorgfalt vertretener Direktor von bewährter Einsicht“.

 

Unter Leitung von Konrad Duden entwickelte sich das Gymnasium in Hersfeld zu einer weithin anerkannten schulischen Einrichtung mit stetig steigenden Schülerzahlen. Die Angleichung der städtischen höheren Bürgerschule als Realprogymnasium (1882) und die verschiedenen eingreifenden Schulreformen, mit denen die klassischen Sprachen zugunsten der neuen Sprachen und der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer reduziert werden, konnten ohne Beeinträchtigungen des Schullebens verkraftet werden.

 

Das Grab einen Tag vor seinem 100. Todestag

Der Wissenschaftler

Bei allen Verdiensten um das Gymnasium und der Stadt Hersfeld liegt seine eigentliche Bedeutung im Bereich der Reformierung der deutschen Rechtschreibung. Schon in Schleiz war Duden durch erste Veröffentlichungen zu dieser Problematik in Fachkreisen bekannt geworden.

1880 gab Duden die von ihm erarbeitete Publikation „Vollständiges Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache“ heraus. Unter diesem Titel erschienen die von ihm noch selbst bearbeiteten sechs Neuauflagen bis 1905.

Ab 1915 wurde der Name „Duden“ als Markenname in den Titel aufgenommen.

Nach dem Erscheinen des ersten „Orthografischen Wörterbuches“ äußerte sich Duden noch mehrfach zu den Problemen der Rechtschreibung und legte Verbesserungsvorschläge vor. Dazu gehörte auch der „Buchdruckerduden“ von 1902, mit dem die Vereinheitlichung der Rechtschreibung in Druckerzeugnissen des deutschsprachigen Raumes erreicht wurde.

 

~ah

Konrad Duden – ein Mehrteiler – Teil 2

Dudens Aktivitäten und Wirkungen in Hersfeld beschränkten sich nicht nur auf seine berufliche Tätigkeit als Gymnasialdirektor.

Er nahm auf verschiedene Weise am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben in Hersfeld teil. Er war stets bemüht, mit seinen pädagogischen und sozialen Idealen Einfluß zu nehmen.

Im Geselligkeitsverein, dem „Verein“, war er als schlagfertiger und humorvoller Unterhalter geschätzt.

Er sorgte dafür, daß ältere Schüler dort zu bestimmten geselligen Veranstaltungen zugelassen werden, auch um sie vom verbreiteten Alkoholkonsum abzuhalten.

Rechts befindet sich das Direktorenhaus

1880 gründete Konrad Duden mit seinem Lehrerkollegen Bruno Berlitt den „Verein gegen Armut und Betteln“. Dieser Verein strebte die materielle Unterstützung bedürftiger Mitbürger in Hersfeld an.

In dem ebenfalls auf Dudens Initiative entstandenen und von ihm lange geleiteten „Allgemeine Bildungsverein“ wurde einem großen Kreis, besonders auch Jugendlichen mit Volksschulabschluß, die Möglichkeit zur Fortbildung gegeben. Hier hielt Duden oft selbst Vorträge, welche dann auch in der „Hersfelder Zeitung“ veröffentlicht wurden.

 

Religion und Liebe zum Vaterland waren für Konrad Duden untrennbar miteinander verbunden.

Auch hier engagierte er sich persönlich durch aktive Mitwirkung im Kirchenvorstand, dem er von 1886 bis 1905 als stellvertretender Vorsitzender angehörte.

So hätte ein Klassenzimmer aussehen können

Als weitere Funktion im öffentlichen Leben wurde Duden bereits 1878 als Geschworener an das Kreisgericht in Rotenburg berufen.

Als begabter Redner wußte Duden seine Zuhörer zu fesseln und trat auch häufig in der Öffentlichkeit auf. Seine bei verschiedenen Anlässen gehaltenen Ansprachen trugen neben den sonstigen Aktivitäten sehr zu seiner Bekanntheit und Popularität in ganz Hersfeld bei.

Schon zu Lebzeiten werden Dudens Leistungen und Verdienste in feierlichen Rahmen gedacht.

1894 beging man sein 25 jähriges Direktorjubiläum und 1904 den 50. Jahrestag seines Schuldienstes.

Die Tafel am ehemaligen Direktorenhaus, in dem heute das Dudenmuseum untergebracht ist

Der Eintritt in den Ruhestand 1905 wurde ebenfalls festlich begleitet. Zu diesem Anlaß wurde die „Duden-Stiftung“ ins Leben gerufen, deren Mittel zur Unterstützung bedürftiger Schüler bestimmt waren.

Von staatlicher Seite erhielt er zuletzt den Roten Adler-Orden 3. Klasse mit der Schleife sowie 1902 den Titel des „Geheimen Regierungsrates“.

 

Der Pädagoge und Gymnasialdirektor

Seine Berufspraxis als Lehrer beruhte  auf klaren Anschauungen über die Aufgaben des Gymnasium.

Den Schülern sollte ein fundiertes Wissen vermittelt werden, dieses war aber unbedingt durch eine christlich geprägte sittliche Bildung zu ergänzen.

Nur die so erreichte charakterliche Reife könnte die mißbräuchliche Verwendung des Wissens verhindern.

In solchen Karteikästen sammelte Duden seine Wörter

Dieser umfassende erzieherische Anspruch erforderte von Lehrern und Schülern Disziplin und Opfer. Dem entsprechend hat sich Duden selbst in seinem gesamten Berufsleben verhalten. Durch seine vorbildliche Haltung und durch seine Begabung, den Unterrichtsstoff interessant zu gestalten, gewann er die Achtung und das Vertrauen seiner Schüler.

~ah

Rezension „Mörderbrunnen“ von Andrea Habeney

Verlagsinfo, Klappentext

„Eine Leiche wie ein Kunstwerk, eine verliebte Kommissarin, mysteriöse Sagen…Im Mörderbrunnen im Frankfurter Stadtwald wird eine tote Studentin entdeckt. Für Jenny Becker und ihr Team beginnt dort die Suche nach einem Täter, der mit der Mordkommission ein makabres Spiel zu treiben scheint.

Wird es gelingen, ihn bei seinem tödlichen Werk zu stoppen?

Die Autorin wurde 1964 in Frankfurt am Main geborgen. Sie lebt heute im Westen Frankfurts und arbeitet als Tierärztin.“

 

 

Meine Meinung

Ein klasse Krimi mit viel Lokalkolorit. Der Autorin ist es gelungen ihr Ermittlerteam sehr stimmig darzustellen. Die zwei Männer die um Jenny agieren passen sehr gut zum Gesamtbild. Des weiteren gibt es wirklich noch eine Menge gut ausgearbeiteter Figuren. Mir persönlich ist nach dem Lesen der Prof noch wunderbar Erinnerung. Der Schreibstil ist so leichtgängig das ich dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Bis zum Ende hin hält die Autorin den Spannungsbogen aufrecht. Andrea Habeney hat hier eine sehr stimmige Story geliefert, die von Anfang bis zum Ende gut durchdacht ist. Man merkt als Leser die Liebe der Autorin zu der Stadt Frankfurt.  Es gibt noch zwei weitere Bände um das Ermittlungsteam. Der zweite Band heißt „Mord ist der Liebe Tod“ und Band drei „Mord mit grüner Soße“. Ich persönlich mochte das Ende dieses Krimis. Ich werde hier und jetzt aber nicht darauf eingehen, lest einfach selber 😉

Band zwei ist übrigens gekauft und die Rezi werdet Ihr auf alle Fälle zu lesen bekommen.

Mir hat in diesem Buch besonders gut die Verbindung der Frankfurter Städtesagen mit den Morden gefallen. Hier hat es die Autorin wirklich geschafft mich so neugierig zu machen, dass ich mir das Hörbuch aus dem John Verlag „Frankfurter Sagen und Legenden“ besorgt habe um Euch auch hier eine „Nachlese“ anzubieten. Die Rezi zu dem Hörbuch sollte in den nächsten Tagen bereit stehen.

Hier noch mal ein Dankeschön an Andrea Habeney

~BL

 

Tattaa taataaa Die Gewinner sind…..

So Ihr Lieben,

 

die Glücksfee hat zugeschlagen und es wurde ausgewählt:

Elke H.

Andre

 

Ich habe beide Gewinner soeben per mail angeschrieben und möchte nun noch einmal auf diesem Wege gratulieren.

Wir danken Euch für die Rege Teilnahme.

Seid gewiss, dass dies nicht unser letztes Gewinnspiel war 😉  Es warten noch viele schöne Aktionen auf Euch 🙂

I_love_books und buecherloewe sind bereits in der Planungsphase!!!

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