Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft
Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL
Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Monatsarchive: Mai 2012

Rezension „Tage der Finsternis“ von Rainer M.Schröder

Buecherloewe unterwegs, Rückblick

Kloster Himmerod

Kloster Himmerod

Es ist schon einige Zeit her, das ich mir dieses Buch gekauft habe, aber ich möchte Euch doch unbedingt etwas darüber erzählen. Das Buch erschien 2009 und in diesem Jahr wollten wir für einen Kurzurlaub in die Eifel. Ich wollte unbedingt mal das Kriminalhaus in Hillesheim sehen (Bericht folgt später). Als ich meinem Mann von „Tage der Finsternis“ erzählte und ihm sagte das die Geschichte im Kloster Himmerod spielt, haben wir spontan beschlossen auf dem Heimweg dort zu halten und uns die Klosteranlage mal anzusehen. Mittlerweile gehört das wunderschöne Kloster mindestens einmal im Jahr zu unserem „Pflichtprogramm“. Es ist einfach ein toller Ort. Einmal hatte wir das Glück eine Messe mitzuerleben. Es ist schon etwas ganz besonderes, wenn die Mönche mit  Gesang ihre Plätze aufsuchen. Ich erfuhr dort, das der Autor Rainer M. Schröder sich selbst oft für einige Zeit in Himmerod aufhält. So war es auch bei unserem ersten Klosterbesuch, ich habe ihn auch gesehen, aber leider war ich damals noch zu schüchtern 😉 um ihn anzusprechen. Hier ist ein Bild von Himmerod.

Kloster Himmerod

Kloster Himmerod

 

Verlagsinfo, Klappentext

„Tödliche Spannung der Extraklasse vom Bestsellerautor Rainer M.Schröder

Himmerod, ein uraltes Kloster im Salmmtal. Ein Ort der Stille und des Friedens. Doch hinter den dicken Mauern geht Entsetzliches vor sich. warum hat sich Bruder Paulinus von der Orgelempore in den sicheren Tod gestürzt? Und was steckt wirklich hinter der Schändung des Klosteraltars? Bruder Thomasius macht sich an die Ermittlungen. doch je tiefer er gräbt, desto rätselhafter wird das Geheimnis. Bis er in der Klosterbibliothek eine folgenschwere Entdeckung macht.“

 

Das Hörbuch wird von Bernd Stephan gelesen. Die Lesung dauert 4 Stunden und 34 Minuten.

Meine Meinung

Ein richtig schönes Buch. Rainer M. Schröder ist es gelungen eine wunderbare Geschichte auf Papier zu bannen. Die Figuren sind so plastisch geschildert, das ich bei meinen Besuchen im Kloster immer das Gefühl hatte gleich einem der Protagonisten gegenüber zu stehen. Der Autor beschreibt die Umgebung und das Kloster sehr bildlich. Man fühlt sich dem Kloster sehr nah. Auch an Spannung läßt es der Autor nicht mangeln. Ein tolles Buch welches eigentlich für junge Erwachsene gedacht ist, aber für meine Begriffe durchaus auch älteren Erwachsenen gefallen sollte. Dem gebundenen Buch lag eine CD bei auf welcher Gesänge der Mönche zu hören sind. Diese Cd ist eine sehr schöne Dreingabe und läuft bei mir seit damals immer mal wieder.

Selten höre ich ein Hörbuch zu einem Buch, welches ich bereits gelesen habe. Hier habe ich es getan und ganz sicher nicht bereut. Als wir ein Jahr später erneut auf dem Weg in die Eifel waren, haben wir uns die Zeit mit dem Hörbuch verkürzt. Bernd Stephan gelingt es wunderbar der Geschichte Leben einzuhauchen. Gleich mit den ersten Sätzen ist man in der Geschichte gefangen. Ich persönlich kann hier beides nur wärmstens empfehlen.

 

Rezension „Kalte Haut“ von Marcel Feige

Verlagsinfo,Klappentext

„Wer kopiert den Knochenmann?

Berlin wird von einer Mordserie erschüttert. Der Täter stellt Filme ins Internet, auf denen zu sehen ist, wie er seine Opfer quält. Dann lockt er Journalisten zu den Leichen. Vieles deutet auf einen Zusammenhang mit den Ausländerhetzkampangnen des Innensenators hin. Kommissarin Sera Muht und ihr Ermittlungsteam ziehen den Polzeipsychologen Dr. Babiecz hinzu. Diesem kommt das Vorgehen des Täters vertraut vor. In den USA hatte er bei der Überführung eines Mörders mitgewirkt, der seine Opfer bei lebendigem Leib häutet. Ist der „Knochenmann“ nun zurück?“

 

Fazit

Ein temporeicher  Thriller mit guter Randgeschichte. Mich hat Marcel Feige gleich mit den ersten Worten gefangen. Ich bin eh ein großer Fan von Büchern deren Story in Deutschland angesiedelt ist. Hier hat der Autor die Stadt Berlin und ihre Eigenheiten sehr gut untergebracht. Der super spannende Fall wurde mit ausreichend Rahmenhandlung gespickt. Es gelingt dem Autor ein stimmiges Bild zu seinen Figuren zu zeichnen. Sera Muht, die Kommissarin kommt richtig gut rüber. sie wandelt quasi zwischen den „Welten“. Auf der einen Seite steht ihr kultureller Hintergrund, auf der anderen Seite finden wir die taffe junge Beamtin, die doch in der Lage ist, sich in ihrem Leben durchzusetzen. Rasant nimmt der Thriller an Fahrt auf, der erste Tote wird entdeckt und als die Polizei Dr. Babiecz hinzuzieht scheint einiges klar zu werden. Dr. Babiecz …ein Mann mit Geheimnissen? Mich konnte das ende überraschen und das liebe ich persönlich besonders bei guten Thrillern.

Marcel Feige hat mit „Kalte Haut“ gute solide Unterhaltung auf den Markt gebracht, Spannung ist garantiert. Ein „must have“ für Thrillerliebhaber 🙂

~BL

Rezension „Konrad Duden: Schreibe, wie Du sprichst“ von Anke Goldberg

In Erinnerung an Konrad Duden

Teil Eins

 

Da ich selber aus der schönen Stadt Bad Hersfeld komme, lag es nahe Euch auch mal etwas über Konrad Duden den „Mann der Wörter“ zu erzählen. Er hat einige Jahre seines Lebens in meiner Heimatstadt verbracht und wurde auch auf seinen Wunsch hin hier begraben. Dies hier soll der Auftakt einer kleinen Serie über das Leben und das Wirken des Konrad Duden sein. Im Rahmen unserer Recherche besuchten wir das Konrad Duden Museum in Bad Hersfeld. Dort erhielten wir eine Menge Informationen und ehe wir uns versahen waren wir gefesselt von der Geschichte. Also habe ich mich mal nach Literatur zu diesem Thema umgesehen. Meine Wahl fiel auf das Buch von Anke Goldberg.

Konrad Duden  Schreibe, wie Du sprichst

Konrad Duden Schreibe, wie Du sprichst

„Verlagsinfo Autorin

Anke Goldberg, Jahrgang 1968 wuchs in der Nähe von Schleiz in Thüringen auf. Sie studierte Deutsch und Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Anglistik an der Gesamthochschule Kassel. Als Stipendiatin der Erasmus-Stiftung verbrachte sie ein Jahr in Pisa. Seit 1995 lebt sie im Kreis Hersfeld-Rotenburg in Hessen und ist an der Konrad-Duden-Schule in Bad Hersfeld als Studienrätin tätig.“

 

Konrad Duden
Schreib, wie Du sprichst

VerlagsinfoKlappentext
„Kaum etwas erregte die Gemüter in den letzten Jahren stärker als die Reform der deutschen Rechtschreibung. Befürworter und Gegner standen sich teilweise unversöhnlich gegenüber. Erst mit der jüngsten Einigung auf eine überarbeitete Version der Reform scheinen sich die Wogen langsam zu glätten.“Der Duden“ ist klassischer Ratgeber in allen Rechtschreibfragen. Man kennt ihn, man vertraut ihm. Wer aber kennt Konrad Duden, den Mann, der fast völlig hinter dem Werk verschwindet, das seinen Namen trägt?
Anke Goldberg hat sich auf Spurensuche begeben. Ihre spannend erzählte Biographie begeleitet Konrad Duden(1829 bis 1911) zu den wichtigsten Stationen seines Lebens. Sie schildert das soziale Umfeld in seiner Gebrtsstadt Wesel, erzählt von seiner Zeit als Hauslehrer in Italien und berichtet über seine Erfahrungen im Schuldienst in Soest, Schleiz und Bad Hersfeld.
Konrad Duden war kein weltfremder Gelehrter, sondern ein Schulmann, der fest im Leben stand. Seine Erfahrungen im Schulalltag bildeten auch den Ausgangspunkt zu seinem wichtigsten Werk, der Vereinheitlichung der deutschen Rechtschreibung. Duden wollte damit Hürden abbauen und allen Menschen den Gebrauch der Schriftsprache erleichtern.Unterhaltsam beschreibt die Autorin, wie konrad Duden, der preußische Korrektheit und rheinischen Humor zu vereinen wusste, den Wirrwarr in der deutschen Sprache beendet und schließlich eine normierte Rechtschreibung im gesamten deutschen Sprachgebiet durchsetzte. Der Leser wird bei der Schilderung der gelehrten Streitigkeiten und den Einblicken in die deutsche Bürokratie manch aktuellen Bezug entdecken.“

 

Meine Gedanken zum Buch

Zuerst hatte ich wirklich bedenken, hier auf ein trockenes Lehrbuch zu stoßen, aber was ich dann gelesen habe hat mich doch sehr beeindruckt. Anke Goldberg ist es wahrhaft gelungen das Leben von Konrad Duden bildlich darzustellen. Sie hat es geschafft mir den Menschen näher zu bringen. Ich durfte sehr viel aus seinem Leben erfahren und es handelte sich nicht nur um eine Aneinanderreihung von schlichten Fakten. Frau Goldberg hat mit einem flüssigen Schreibstil viele Stationen in Dudens Leben aufgelistet. Zu keinem Zeitpunkt ist mir dieses Buch zu „trocken“ gewesen. Besonders imponiert hat mir die soziale Einstellung, die Duden an den Tag legte. Er war ein strenger Mann, der aber auch immer ein offenes Ohr für die Nöte seiner Schüler hatte. Sein Ansinnen die Rechtschreibung zu vereinfachen war zu seiner Zeit bestimmt gewagt, da ja doch jeder Landstrich seine eigenen Schreibweisen hatte. Meine liebsten Kapitel sind die Nummer 6. „Ein schwungvoller Preuße am Hersfelder Gymnasium“ und 7. „Erfolgreiche Jahre in Hersfeld“. Hier habe ich viel entdeckt was zu meiner Heimatstadt gehört, mir aber eigentlich nie so bewusst war. In einem Kapitel wurde über die Karteikästen berichtet, in denen Duden seine Wörter sammelte. In dem Dudenmuseum wurde nachempfunden, wie diese Karteikästen aussahen, das führte mir das Gelesene noch mal bildlich ins Gedächtnis zurück. Zahlreiche Bilder und Abbildungen von verschiedenen Dokumenten runden das Gesamtwerk perfekt ab. So genug geschwelgt. Tolles Buch, sehr informativ, wissenswert und irgendwie auch spannend das Leben vom „Mann der Wörter“.

An dieser Stelle vielen Dank an den Sutton Verlag

~BL

 

 

Wir wolln’s wissen! Erste Interviews online

Was haben die Autoren Alf Leue, Kerstin Gier, Helmut Barz, Melanie Fischer, Wulf Dorn, Kirsten Slottke, Julia Molnar und Inge Löhnig gemeinsam? Nun, als erstes sind sie hervorragende Schriftsteller und wir lieben ihre Bücher! Jedoch haben sie seit kurzem eine weitere Gemeinsamkeit, denn sie standen Leseleidenschaft.de in der Rubrik „Wir wolln’s wissen!“  (kurz W.W.W)  Rede und Antwort im Interview.

Hier ein paar ausgewählte Highlights

  • Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
    Wulf Dorn:
    „Aufgeregt“ trifft es nicht wirklich. Eher neugierig auf die Welt der Geschichte, die ich nun betreten und entdecken werde.
  • Lesen Sie selber gerne?
    Helmut Barz: Gut, diese Frage ist ungefähr so wie einen Heroinabhängigen zu fragen, ob er Drogen mag. Ich bin ein ausgesprochener Vielleser und dabei auch nicht sonderlich wählerisch…
  • Können Sie sich vorstellen in einem anderen Genre zu schreiben?
    Julia Molnar: Ja, sogar sehr gut. Ich möchte so vielseitig schreiben wie nur möglich, denn ich brauche die Herausforderung und die Abwechslung. Ich wäre einem Roman oder einem Theaterstück in keiner Weise abgeneigt.
  • Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
    Kerstin Gier: Schreiben IST mein Alltag…
  • Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
    Melanie Fischer: Mein eigener Schicksalsschlag veranlasste mich neben meiner Musik meine Emotionen weiter zu verarbeiten. Mit meinem ersten Buch „Begegnungen…immer wieder ein Schritt“ verarbeitete ich meine Erlebnisse mit der unheilbaren Krankheit Epilepsie und den Umgang der anderen Menschen mit dieser Krankheit.
  • Was denken Sie über eBooks?
    Alf Leue: E-Books werden immer wichtiger, auch wenn mich das Gefühl beschleicht, dass sie medial überbewertet sind.
  • Wie wird die Geschichte gefunden?
    Inge Löhnig: Das ist sehr unterschiedlich. Die Idee für den ersten Roman kam mir während einer Radtour…
  • Wie gestalten Sie das Schreiben?
    Kirsten Slottke: Die Grundgeschichte skizziere ich per Hand. Dann beginne ich zu recherchieren. Und dann geht’s mit dem eigentlichen Schreiben los…

 

An dieser Stelle danken wir ganz herzlich allen Autoren für ihre Teilnahme und wünschen unseren Lesern viel Vergnügen beim Lesen der Interviews.

Rezension „Nahtlos“ von Hans J. Muth

Ein Trhriller über den heiligen Rock, facebook sei dank, bin ich über dieses feine Buch gestolpert.
Dort habe ich die Ankündigung von Hans J. Muth gesehen und spontan entschieden, dies ist ein Buch für mich. Ich bin schon oft in Trier gewesen und hatte auch bereits einmal die Gelegenheit, den heiligen Rock im Dom zu sehen.

Verlagsinfo,Klappentext
„Achmed schauderste. Merlots Mund lächelte, doch sein Blick war eiskalt. Achmed kannte Merlot schon einige Jahre, insbesondere aber die Körpersprache des Franzosen; das letzte Mal, als er diesen Ausdruck in seinem Gesicht gesehen hatte, musste ein Mensch sein Leben lassen…

Ist es tatsächlich der einzige echte Rock Christi, auf dessen Existens an einem geheimen Ort hingewiesen wird?

Wer war jener „geheime Apostel“, der den Tribun, Besitzer des unter dem Kreuz verlosten Rockes, erschlug, um sich des Gewandes Christi zu bemächtigen?

Eine Todbringende Jagd nach den aramäischen Schriften beginnt, in die ein französischer ehemaliger Legionär, eine Arächologengruppe, ein Abgesandter des Vatikans sowie ein Beauftragter des Bistums Trier verwickelt werden.

Commissario Sparacios erster Fall führt ihn während seiner Ermittlungen in Rom auch in die agyptische Wüste bis hin nach Jerusalem.“

 

Meine Meinung

Hans J. Muth hat es mit diesem Thriller geschafft „nahtlose“ Spannung zu vermitteln. Der lockere, flüssige Schreibstil lässt den Leser bereits in den ersten Seiten tief in die Geschichte eintauchen.  Der Autor wirft uns gleich mitten ins Geschehen. Rom, Petersplatz, hier nimmt die Story ihren Anfang . Zanolla versucht sein Wissen im Vatikan zu Geld zu machen, doch er hat im Vorfeld einen großen Fehler begangen. Bevor er bis in das Innere des Vatikans vorgelassen wird, ist er tot….Nun finden wir uns in Ägypten mitten in einer archäologischen Ausgrabung wieder. dieser Rückblick vermittelt uns einen ersten Eindruck von den brisanten Informationen die aufgetaucht sind. Die Grundfeste der Kirche könnten mit diesem Fund in ihren Fundamenten erschüttert werden. Der Autor schickt seine Protagonisten von einem Abenteuer ins nächste. die kleine Gemeinschaft kann sich bis nach Jerusalem durchkämpfen, aber auch dort hören die Schwierigkeiten nicht auf. Hans J. Muht ist es gelungen seinen Hauptfiguren leben einzuhauchen. Die Personen haben Tiefgang und die Handlung ist zu jeder Zeit schlüssig. Ich für mich denke, hier kommen alle Trhillerfans auf ihre Kosten. Mich persönlich hat besonders der kirchliche Aspekt gereizt. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt.

Sehr gut finde ich den Anhang. Hier gibt es noch einige Seiten zur Geschichte des heiligen Rockes. Ich selber durfte den heiligen Rock einmal sehen, daher freue ich mich diesen Thriller  in meinem Bücherregal zu haben.

An dieser Stelle vielen Dank an den S.MO Verlag

~BL

 

Rezension „Ein bisschen krass muss sein“ von Mundstuhl

Buecherloewe unterwegs

Ande im Gespräch mit Andi

Ande im Gespräch mit Andi

Ein Rückblick zur Leipziger Buchmesse 2012. Samstag vormittag, Halle 5 ist platzt schon aus allen Nähten. Andi und ich warten auf das Eintreffen von I_love_books.Auf dem Weg zum Eingang sehe ich ein Schild. „Hier signiert gleich Mundstuhl!“ Wow, dachte ich, die Jungs sind mal lustig und habe mich an viele schöne Stunden erinnert, in denen wir mit Freunden die Viedeos von Mundstuhl geschaut haben. Da es noch einige Minuten dauern sollte, bis I_love_books

buecherloewe mit Autogrammsammelbuch

buecherloewe mit Autogrammsammelbuch

in die Halle kam, stellte ich mich doch sogleich mit meinem kleinen aber feinen Autogrammsammelbuch in die Reihe. Endlich vorne angekommen, habe ich mit den Jungs erst mal einen super witzigen Moment erleben dürfen, ich denke die beiden haben noch eine Weile an meinem Kommentar und Autogrammbuchwunsch zu „knabbern“ gehabt. Hier ein kleines „Beweisfoto“. Nach so viel Fun war mir eigentlich schon klar, in das Buch von den Jungs mußt du unbedingt mal reinlesen:-)

 

Verlagsinfo,Klappentext
„Die Geschichte der witzigten Firma der Welt
Während einer katastrophal erfolglosen Tour ihrer beiden Rockbands treffen sich Lars und Ande zum ersten mal und beschliessen: Sie wollen raus aus den klebrigen Musikclubs! Der Privatinsolvenz nahe starten die beiden einen letzten Versuch – diesmal mit Comedy – und gründen Mundstuhl. Und die Rechnung geht auf! Sie kämpfen sich allen Wiederständen zum Trotz nach oben. Schon bald ziehen Mundstuhl einen Vertrag mit einer großen Plattenfirma an Land, produzieren in einem frankfurter Kellerstudio ihre erste CD, erfinden mit Dragan und Alder die Kanakcomedy, bekommen eine eigene Radiosendung und den ECHO und vergrößern ihre Fangemeinde von Jahr zu Jahr.
Ein Leben wie im Schleudergang.
Endlich erzählen sie ihre unglaubliche und abgefahrene Geschichte – in einem Buch wie ein Roadmovie: schnell, krass und sauwitzig.“

 

 

Meine Meinung
Das Buch ist in verschiedene Kapitel aufgeteilt, die den Werdegang der Zwei ausführlich beleuchten. Unter jedem neuen Kapitel taucht auf, wer von Beiden jetzt gerade schreibt.
Bei Beiden kann man sagen, dass der Schreibstil sehr flüssig ist, aber was wollte man auch anderes erwarten? Der Spaßfaktor war für mich sehr hoch. Besonders als es an die Zeit der ersten Sketche ging. Da sind mir beim Lesen glatt die Lachtränen gelaufen. Ich habe sehr viele Witze, Sprüche und Sketche wiedererkannt. Dieses Buch ist für Mundstuhlfans ganz sicher ein sehr lesenswertes Werk. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob man mit dem Buch und der Geschichte die breite Masse bedienen kann. Ich glaube eher, dass es speziell für eine bestimmte Gruppe von Lesern gedacht ist. Im Buch finden sich auch viele Bilder und Zeichnungen, für mich ein weiters Highlight.
Ich habe mich einfach gut amüsiert, und beim Lesen noch oft an meine Begegnung mit den Beiden gedacht.

Fotos by Andreas Heidt

~BL

Hörbuchrezension „Herrin des Hügels“ von Oliver Hilmes

Nachgehört……

„Der Ring des Todes“ von Amy Lendsor läßt mich nicht aus seinem Bann. Mich hat das Wagnervirus erwischt. Nachdem ich mich nun erfolgreich mit der Musik beschäftigt habe, bin ich nun zu diesem Hörbuch übergegangen. Ich hatte Elke Heidenreich einst in ihrer Sendung über dieses Buch sprechen
gehört und es damals schon mal in mein „Merkbüchlein“ eingetragen. Nun endlich habe ich es mir angeschafft und möchte Euch davon berichten.

 

Verlagsinfo,Klappentext
„Mythos Bayreuth – Das Leben der Cosima Wagner. Oliver Hilmes erzählt auf der Basis neuer Quellenfunde das wiedersprüchliche Leben der Cosima Wagner (1837 bis 1930). Ihre Ehe mit Richard Wagner begriff sie als künstlerische und weltanschauliche mission. als Festspielleiterin auf dem grünen Hügel in Bayreuth verhalf sie der Musik Wagners zum großen Durchbruch. Die Biographie entfaltet ein faszinierendes Frauenleben und beleuchtet zugleich ein noch unbekanntes Kapitel der europäischen Kutlurgeschichte.
Elke Heidenreich,die sagt, diese Biographie sei >spannender als jeder Krimi, als jeder Schmöker<, hat es sich nicht nehmen lassen, Oliver Hilmes`Buch ihre Stimme zu leihen.“

 

Das Hörbuch ist eine gekürzte Lesung. Die Laufzeit beträgt ca 280 Minuten und stammt von Random House Audio. Es liest Elke Heidenreich.

Meine Meinung zum Hörbuch
Elke Heidenreich ist für meine Ohren genau die richtige Besetzung für dieses Werk. Ihre doch sehr spezielle Art des Sprechens vermittelt die Geschichte um Cosima sehr gut. Elke Heidenreich nimmt uns mit in Cosimas Leben, welches mitunter nicht einfach war. Sie lebt als Kind mit ihren Geschwistern unter der Fuchtel liebloser Gouvernanten. Die Eltern sind zu beschäfftig. Früh lernt sie ihren ersten Ehemann kennen, aber wirkliche Liebe ist anders. Cosima betrügt ihren Mann jahrelang mit Richard Wagner. Nachdem sie drei uneheliche Kinder mit Wagner bekommen hat trennt sie sich von ihrem Mann und heiratet den über 20 Jahre älteren Richard Wagner. Für sie ist diese Ehe eine Mission. Dem Autor ist es gelungen das Leben der Cosima Wagner mit allen Facetten darzustellen. Ein Hörenswertes Buch, nicht nur für Wagnerfans. Ich denke diese Biographie ist ein guter Spiegel der damaligen Lebensumstände in diesen Gesellschaftskreisen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, daß dieses (Hör-)buch auch im Rahmen des Geschichtsunterrichtes gut einseztbar ist. Mir hätte Unterricht mit so einem Buch gefallen. Schön, spannend und ergreifend.

~BL

Hörbuchrezension “Ich bin der Herr deiner Angst” von Stephan M. Rother (@audiblede)

Ich bin der Herr deiner Angst von Stephan M. Rother - Hörbuch auf Audible.de

Ich bin der Herr deiner Angst von Stephan M. Rother - Hörbuch auf Audible.de

In den letzten Wochen wurde kaum ein anderes (Hör-)Buch so hoch angepriesen, als die Neuerscheinung  “Ich bin der Herr deiner Angst” von Stephan M. Rother. Ich wollte mir selbst ein Bild darüber machen und habe mir in den letzten Tagen das über 18 stündige Hörbuch in der exklusiven Audible-Edition angehört.
Eine ganze Weile habe ich darüber nachgedacht, was es wohl mit dem Herrn deiner Angst auf sich hat. Denn anfänglich beginnt die Handlung recht „normal“ für einen belesenen Thriller-Fan, wie mich: Es geschieht ein blutrünstiger Mord. Keiner hat so richtig einen Plan und während alle Ermittler im Dunkeln tappen, geschieht ein zweiter Mord.

Beide Opfer sind den Kommissaren mehr als bekannt, denn es handelt sich dabei um Kollegen von ihnen. Es scheint, als ob der Täter ein Katz- und Maus-Spiel spielt und sich ungeahnt an jeden Polizeibeamten heran schleichen kann. Die Morde geschehen nicht aus dem Affekt heraus, sie sind präzise und von langer Hand her geplant.

Manchmal sieht man halt den Wald vor lauter Bäumen nicht und genau so geht es Hauptkommissar Jörg Albrecht, denn von allein kommt er nicht auf die Idee, dass die aktuellen Mordfälle mit einer Mordserie von vor über 20 Jahren zu tun haben. Damals wurden die Opfer durch ihre größten Ängste getötet. Aber wie kann der Täter von damals – welcher heute hinter Schloss und Riegel in der Psychiatrie festsitzt – diese Morde begehen? Hat er tatsächlich seine Finger mit im Spiel, hat er einen Komplizen oder ist es ein Nachahmungstäter? All diesen Fragen geht der Zuhörer auf die Spur und ermittelt gedanklich ganz verzweifelt mit Kommissar Albrecht und seinen Kollegen mit.

Fazit: ich finde es wunderbar, dass das Hörbuch von zwei Sprechern gesprochen wird. Tanja Geke spricht den Part der zweiten Hauptfigur, der Ermittlerin Hannah Friederichs. Sie ist eine clevere Frau und zeigt in ihrer Rolle – trotz Ihres knallharten Berufes – viele kleine emotionale Schwächen, die ihr durchaus zum Verhängnis werden. Der Hauptkommissar Jörg Albrecht wird von Simon Jäger gesprochen. Albrecht hat im Grunde genommen alles verloren und lebt nur noch für den Job. An manchen Stellen ist er als emotionales Wrack erkennbar und dadurch ist er sehr für die psychologischen Spielchen des Täters angreifbar geworden.
„Ich bin der Herr deiner Angst“ ist ein solider Thriller, der gut unterhält, der aber ebenso meiner Meinung nach ruhig etwas kürzer hätte sein können – dann wäre die Spannung vielleicht fortlaufend steigend gewesen. Ich vergebe vier von fünf Punkten – ich glaube, dass ich durch den großen Hype um das Buch recht große Erwartungen hatte und die nicht ganz erfüllt wurden. Mit etwas weniger „Medien-Beweihräucherung“ und somit einem niedrigeren Erwartungs-Level, hätte ich vielleicht sogar fünf von fünf Punkten vergeben.

Hörbuchrezension „Hannes“ von Rita Falk

Wer hier ein weiteren Band um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer erwartet, liegt falsch. Hier ist der Autorin ein ganz anderes Buch aus der Feder geflossen.

Verlagsinfo,Klappentext

„Die Kraft der Freundschaft                                                                                                                                                                                                                                                               Nach einem schweren Unfall liegt Hannes im Koma. Niemand glaubt an sein Erwachen. Nur sein bester Freund Uli versucht mit allen Kräften Hannes zurück ins Leben zu holen. Täglich besucht er ihn und schreibt ihm Briefe, um ihn weiter an seinem Leben teilhaben zu lassen. Doch bald entwickelt Uli einen unbändigen Zorn: auf die seelenlose Apparatemedizin und hilflose Ärzte, auf Hannes Eltern, die in Selbstmitleid versinken, und auch auf Hannes, der einfach nicht aufwachen will. Ein bittersüßer Roman über Freundschaft und Tod. Über das Festhalten wollen. Und über die Kraft und Schönheit des Lebens – berührend gelesen von Johannes Raspe.“

Ein Hörbuch von Der Audio Verlag mit 4 CDs, gekürzte Lesung ca 270 min.

Mein Fazit

Dieses Hörbuch setzt eine ganz Menge an Gefühlen beim Hören frei. Zuerst habe ich den Motorradunfall ziemlich intensiv erlebt. Wir sind selber viele Jahre sehr oft Motorrad gefahren und hatten nie einen Unfall, aber man ist halt immer nah dran. So schossen mir dann hier doch die Gedanken “ Mensch Glück gehabt!“ so in den Kopf. Dann kamen die Situationen in denen Uli seine erste Schicht im „Vogelnest“ absolviert. Hier kommt mir schon ein wenig das Schmunzeln auf die Lippen, ja ich weiss, Hannes liegt im Koma, alles ist schrecklich und doch darf man lachen und schmunzeln. Uli ist ein beständiger Gast  an Hannes Krankenbett und er bindet Hannes immer in sein Leben ein. Wir erleben die Angst der Eltern, die mit den Umständen nicht umgehen können, wir sehen die Hilflosigkeit der anderen Freunde. Sie alle fühlen sich sprachlos, keiner will und kann sprechen. Uli fängt an für Hannes Briefe zu schreiben. So kann er immer alles Erlebte weitergeben, und das ist nicht wenig. Auf der einen Seite sind wir mit dem „Stillstand“ von Hannes konfrontiert und dann auf Ulis Seite geht das Leben seinen Gang. Er hat Affären, freundet sich mit Frau Stämmerle an, rasselt ab und an mit Walrika zusammen und verliert nie die Hoffnung auf Hannes Genesung. Ich könnte hier noch Seiten füllen, möchte aber vom Inhalt nicht mehr so viel vorweg nehmen.

Der Sprecher, Johannes Raspe hat hier eine Meisterleistung vollbracht. Er gibt Uli immer die richtige Tonlage. Als Hörer war ich immer mitten im Geschehen, in den guten Momenten, sowie in den weniger schönen Augenblicken. Für mein Gefühl hat er die Geschichte von Hannes nicht  „nur“ gesprochen, sondern auch gelebt. Immer hat er den richtigen Ton getroffen und mich einige Male zum Lachen gebracht und im nächsten Moment zu Tränen gerührt.

Mein Gefühl

Rita Falk ist es gelungen eine wunderbare Geschichte zu erzählen. Wer einen Freund wie Uli hat, dem kann nichts passieren. Mich hat die Geschichte sehr berührt. Oft waren es schöne Gedanken und Gefühle die ausgelöst wurden, aber auch das Weinen und Trauern hat seine Berechtigung. Eine tolle Geschichte, die von der Autorin mit sehr viel Feingefühl entwickelt wurde. Ich möchte dieses Hörbuch wärmstens empfehlen, aber man sollte darauf gefasst sein, dass es „etwas“ mit einem macht.

~BL

Rezension zu „All die alten Kammeraden“ „Altes Eisen“ und „Alte Narben“ von Guido M. Breuer

Im Jahr 2009 kam „All die alten Kammeraden“ von Guido M. Breuer im KBV Verlag auf den Markt. In diesem Debütroman schickt der Autor Opa Berthold zum ersten mal ins Rennen. Als ich damals den Klappentext las, war mir klar: „Dies ist ein Buch nach Deiner Nase!“ . Ich habe den Kauf nie bereut :-).

Opa Berthold, eigentlich ein sehr rüstiger Rentner der sich in der beschaulichen „Seniorenresidenz Burgblick“ nur bedingt zuhause fühlt. Eigentlich ist ihm das Leben dort viel zu langweilig, und er geniest die Besuche seiner Enkelin Rita. Sie ist Kriminalkommissarin in Köln und hat gerade einen Mord aufzuklären. Wie sich herausstellt hat es mit dunklen Geheimnissen aus den Tagen des zweiten Weltkrieges zu tun. Anscheinend sind einige Bewohner der Seniorenresidenz in den Fall verwickelt. Sehr zu Ritas Leidwesen, fühlt sich Opa Berthold zu eigenen Ermittlungen genötigt. Gut das Opa Berthold einige Verbündete findet. Der Pfleger Benny steht ihm tatkräftig zur Seite und auch unter den Bewohnern findet Opa Berthold Mitstreiter. Die lebensfrohe Künstlerin Bärbel Müllenmeister und der geheimnisvolle Gustav Brenner schließen sich Opa Berthold an und lösen mit ihm gemeinsam den spannenden Fall. Bereits jetzt ist klar, dass man als Leser mehr von den Dreien möchte.

2010 durfte Opa Berthold dann mit „Altes Eisen“ zurückkommen.

Ein toter Pater wird im Kölner Dom aufgefunden, ermordet. Rita Berthold soll ermitteln. Ein zweiter Mord führt Rita auf die Burg Nideggen, auf den ersten Blick

findet sich kein Zusammenhang. Opa Bertholds Interesse ist geweckt und so macht er sich mit Bärbel und Gustav auf die Suche nach dem Geheimnis um den Toten auf der Burg. Opa Berthold gerät mit seinen Freunden zwischen die Fronten eines Bandenkrieges. Auch hier konnte der Autor mir als Leser an einigen Stellen ein kleines, wenn nicht sogar großes Schmunzeln ins Gesicht zaubern. Dieses rüstige Rentnertrio schafft es den Leser zu begeistern. Frech, frisch und fröhlich führt uns Guido M Breuer durch die Eifel. Nicht nur seine Figuren sind gut gezeichnet, nie auch die Umgebung ist einprägsam geschildert. Auch die Seiten des zweiten Bandes zerfliessen einem nur so durch die Hände und viel zu schnell heisst es Abschied nehmen, der Fall wurde mit Bravur gelöst.

2011 ging es dann mit „Alte Narben“ weiter.

Diesmal wird ein Mitbewohner von Opa Berthold im Nideggener Kurpark ermordet. Verlagsinfo: Sein dritter Fall stellt Opa Berthold vor große Rätsel und führt ihn in das dunkelste Kapitel der Geschichte seiner Heimat. alte Narben brechen auf…In diesem Band hat Guido M. Breuer Opa Berthold einige Prüfungen auferlegt. Auch diesmal stehen ihm Bärbel und Gustav zur Seite, aber es gibt Spannungen im Trio. Erneut setzten sich die drei alten Herrschaften über die Heimregeln hinweg. Sie verlassen des nächtens die Residenz um zu ermitteln. Klar das dieses Verhalten nicht unentdeckt bleibt uns zu einigen Problemen führt. Aber Ende gut, alles gut.

„Nach alter Mörder Sitte“ ist soeben druckfrisch auf den Büchermarkt gekommen.

Diesen Roman um Opa Berthold habe ich noch nicht gelesen, aber ich kann Euch versprechen: „Auch der findet noch den Weg in mein Bücherregal“

 

Wer gerne Krimis mag und neben dem Mord auch noch eine gelungene Rahmenhandlung sucht ist mit der Serie um Opa Berthold gut bedient. Ich mag den frischen Schreibstil von Guido M. Breuer. Seine Bücher haben einen hohen Unterhaltungswert, neben der kriminellen Seite kommt der Humor nicht zu kurz. Auf keiner Seite gleiten die Geschichten von Guido M. Breuer ins Belanglose, immer gibt es einen ernstzunehmenden Hintergrund. Ich muss gestehen, dass ich ein großer Fan von Opa Berthold bin, und ich hoffe, wenn es denn für mich soweit ist, auch solche Freunde zu finden.

~BL

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