Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft
Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL
Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Seiten

Monatsarchive: März 2012

Hörbuchrezension zu „Wer das Schweigen bricht“ von Mechthild Borrmann

Mechthild Borrmanns Hörbuch „Wer das Schweigen bricht“ gewinnt den deutschen Krimipreis 2012.

Gelesen wird das ungekürzte Hörbuch von Katrin Daliot.

Die Autorin verbindet zwei Zeitebenen zu einer Geschichte. Es beginnt alles im Jahr 1939. Hier finden sich 6 junge Menschen um sich ein Versprechen zu geben. Immer wollen sie füreinander da sein, allerdings wird das Versprechen in der Nazizeit auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Es ist nicht einfach für die Freunde immer an dem Versprechen festzuhalten. Der zweite Handlungsstrang geht ins Jahr 1997. Als Friedhelm Lubitsch stirbt findet sein Sohn Robert, der dem Vater zu Lebzeiten nie gerecht werden konnte, im Nachlaß des Vaters Papiere eines toten SS-Mannes und das Bild einer jungen Frau. Robert erkennt, dass er vieles vom Leben seines Vaters nicht weiss. Nun begibt er sich auf die Suche und findet sich selbst.

Der Autorin gelingt es eine dichtgewebte Geschichte mit dem nötigen Respekt aber auch mit dem richtigen Gespür für die Vergangenheit zu erzählen. Zu keinem Zeitpunkt ist der Hörer abgelenkt. Immer ist genügend Spannung da.

Das Hörbuch wurde von Katrin Daliot sehr einfühlsam eingesprochen. Nie überlagert die Erzählerstimme die Geschichte. Im Gegenteil, Katrin Daliot kann durch die Art des Lesens den Hörer fesseln und binden.

Für mich war dieses Hörbuch ein grandioses Hörerlebnis. Dieser Krimi fällt aus dem typischen Klischee, hier geht es nicht einfach um einen Mord und dessen Aufklärung, hier geht es um viel mehr. Vergangenheit, Freundschaft und Liebe verbinden dieses Krimi zu einem Lauscherlebnis erster Klasse.

~BL

Rezension zu „Oberwasser“ von Jörg Maurer

Oberwasser ist bereits der vierte Fall von Kommissar Jennerwein und doch hatte ich bisher keine Ahnung von dessen literarischer Existenz. Ich bin also ein absoluter Alpenkrimi-Frischling.

Normaler Weise bin ich kein großer Fan von kabarettistischen Texten und deshalb war ich anfangs recht skeptisch, ob das Buch von Jörg Maurer wohl zuviel Wortwitz für meinen Geschmack beinhaltet. Aber Grundlegend ist es ja ein Krimi, also muss es ja auch etwas für mich sein. 🙂

Zum Inhalt:

Im tiefen Bayern gibt es mehr als nur Weißwurschteln, Brezen und Leberkäs’… Die  Kurort-Idylle trügt, denn die Mafia treibt dort seit langem ihr Unwesen und während das BKA vor Ort ermittelt, verschwindet einer ihrer Beamten spurlos. Kommissar Jennerwein und sein Team werden mit der Suche beauftragt – jedoch müssen sie undercover agieren und ihre Anwesenheit durch ein fiktives Verbrechen begründen. Die Ermittler saugen sich eine irrwitzige Story über einen Wilderer und einen Mord aus den Fingern und los geht’s mit dem Alpenkrimi.

Mein Fazit:

„Oberwasser“ ist ein witziger Krimi, der durchaus Lust macht, noch mehr bayrischen Ermittlern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu lunzen. Die Handlung besteht aus mehreren Handlungssträngen und noch mehr Personen. Die Namenvielfalt hat mich irgendwie ein bisschen erdrückt. Gern hätte ich noch mehr Details über die tatsächlichen Geschehnisse in der Höllentalklamm (Folter & Halluzinationen) gehabt.

Zum Schluss muss ich gestehen, dass mich der kleine Bayrische Exkurs – mit den vielen bayrischen Wörtern und Redewendungen, wie z. B. „I muass aufs Heisl“ – sehr amüsiert hat. Während des Lesens ist mir außerdem bewusst geworden, dass der Autor einen gewissen Faible dafür hat, eigene Wörter & Redewendungen zu kreieren. Die Passage „Ein homöopathisches Nicken der Nickstärke D20“ ist mir z. B. sehr in Erinnerung geblieben.

Buchmesse 17.03.2012

Tanja Langen und Erik Arnold

Kommen wir nun endlich zu unserem gemeinsamen Messebesuch. Auf diesen Tag haben Nicole und ich bereits lange im voraus gewartet. Unser Wünsche  und Erwartungen waren groß. Andi und ich trafen morgens um 10.00 Uhr ein, Nicole wollte so um 11.30 da sein. Also bummelten wir ein wenig ohne Ziel durch die Hallen. Da entdeckte ich in einer der Hallen eine sehr schön anzusehende Frau. Ich schaute etwas bewusster an den Stand des P.S. Lektorat, Petra Schmidt, Bad Hersfeld und Sandra Schmidt, Würzburg und wurde auf ein tolles Buch aufmerksam.  „Vermont I – Mädchenjahre eines Piratenkapitäns“. Die schöne Frau und das Titelbild schienen identisch! Bei einem sehr netten Gespräch mit Tanja Langen und Erik Arnold, dem Autoren, erfuhren wir mehr über das Buch. Mich hat vor Ort zuerst die hervorragende Qualität des Taschenbuches begeistert, als ich dann noch den Klappentext las, wußte ich, dies Buch muss mit. (Heute, ich habe 368 Seiten von 493 gelesen kann ich sagen, dass es eine sehr gute Wahl war. Eine ausführliche Rezension folgt später. Andi hat noch einige tolle Bilder geschossen und dann ging es weiter zur Halle 5. Dort wollten wir uns dann mit Nicole treffen. Leider gab es beim Einlass für Nicole diverse Probleme, so dass sie einige Zeit vor der Halle warten musste. Diese Zeit habe ich genutzt, um von Mundstuhl ein Autogramm zu erhaschen. Die Jungs sind schon gut drauf. Kaum hatten Ande und Lars mir mein Büchlein zurückgegeben, konnten wir Nicole auch schon entdecken.

 

 

skoobe

Auf ging es voller Freude zum Skoobe Stand, wo wir schon vorab unser Kommen angekündigt hatten. Der Empfang war sehr herzlich und die Gespräche aufschlussreich und spannend. Wir sind beide sehr glücklich mit dem Angebot von Skoobe und freuen uns auf weitere tolle Bücher, die wir mit Skoobe lesen werden.

 

 

 

 

 

 

Arno Strobel

Jetzt drängte die Zeit, da ich mit Arno Strobel per Mail einen Termin um 12.00 Uhr vereinbart hatte. Die Hallen waren brechend voll und ein Vorwärtskommen kaum möglich. Am Stand des Fischer Verlages durften wir dann einen Tisch belegen und auf Arno warten. Eine weitere Freundin gesellte sich zu uns und dann konnte das schöne Gespräch mit Arno beginnen. Er hat uns viele Fragen beantwortet und es war sehr interessant und informativ. Wir haben mit ihm über unseren Blog gesprochen und ihm ein Autogramm entlockt. Zum Abschluss gab es noch einige schöne Bilder.

 

 

 

 

 

Kirsten Slottke

Dann schlenderten wir weiter zum NEPA Verlag. Dort wollte ich mich mit Kirsten Slottke treffen, mit ihr hatte ich vor einiger Zeit eine Leserunde zu ihrem Buch „Mörderische Pläne“.  Auch hier werde ich später eine Rezension verfassen. Als wir uns gegenüber standen, ist der Funke sofort übergesprungen und aus dem kurzen Treffen wurde eine  längere Unterhaltung. Auch die Bücher aus dem NEPA Verlag zeichnen sich durch eine sehr gute Qualität aus, nur selten habe ich so gut gearbeitete Taschenbücher in der Hand. Diese Bücher überstehen einige Leser ohne „Seitenverlust“. Nun war bei uns allen aber die Luft raus und es musste dringend ein Kaffee her, nach dieser Stärkung haben wir dann noch schnell in der Messehörbuchhandlung gestöbert und natürlich auch noch was gekauft. So ging ein wunderbarer Tag viel zu schnell vorbei. Ich kann für mich abschliessend sagen, dass meine Erwartungen voll erfüllt wurden.

~ BL

 

Bilder © 2012 Andreas Heidt

Hörbuchrezension zu Herr der Ringe von J.R.Tolkien

Der Herr der Ringe – John R.R.Tolkien Gepostet: 02.06.2011 21:08
Ich möchte Euch hier nun gerne mal über ein aussergewöhnliches Hörspiel berichten.
Gut spätestens seit der Verfilmung kennen viele von uns die Geschichte von Frodo und seinen Freunden. Auch das Buch gehört ja zu den meistgelesenen Büchern der Welt. Aber ich glaube das das Hörspiel nicht wirklich bekannt ist.


Mich begeistert dieses Hörspiel. Gut ich muß sagen ich liebe den Herr der Ringe und lese das Buch alle paar Jahre. Auch die Filme finde ich persönlich gelungen.
Ich besitze das Hörspiel noch als Kassettenversion (damals für sage und schreibe 220 DM gekauft) Es war die Anfangszeit von Hörbüchern. Ich habe diese Geldausgabe aber nie bereut.
Es handelt sich hier um eine Produktion des Südwestfunk/Westdeutscher Rundfunk aus dem Jahre 1991/92. “ Das Hörspiel ist eine Produktion der Superlative: Grandios besetzt, mit einem Budget von 750.000 DM, atemberaubend insziniert. (Auszug von der Kassette)

Sprecher um nur einige zu nennen:
Rufus Beck, Dietmar Mues, Ernst Schröder und viele mehr.

Wunderbare musikalische Untermalung durch ein richtiges Orchester.

Der Inhalt der Geschichte bedarf glaub ich keiner Zusammenfassung? Wer kennt Frodo, Gollum und den Ring nicht???

Ich finde dieses Hörspiel einfach grandios. Ich mag die Musik. Ich bin immer aufs neue in der Geschichte gefangen. Für mich ein Highlight auf dem Markt.

Für alle die den Mut haben ca 750 Minuten (!) zu hören, zu genießen, zu erleben….

-BL

Hörbuchrezension zu „Der Schrecksenmeister“ von Walter Moers

Heute würde ich Euch gerne ein wenig von dem Schrecksenmeister erzählen. Dieses Hörbuch von Walter Moers wird von Andreas Fröhlich gelesen. Hier ist die ungekürzte Lesung zu empfehlen. Dieses Hörbuch fasziniert von der ersten Minute an. Die Vorleseweise von Andreas Fröhlich begeistert nicht nur eingefleischte Fans von Zamonien. Auch der unbedarfte Fantasyneuling kommt hier voll auf seine Kosten und ist spätestens nach diesem Hörbuch absolut fasziniert, so ging es mir jedenfalls.

Zum Inhalt:
Das kleine Krätzchen Echo, muss nach dem Tod seines Frauchens sehen wie es klarkommt. Woher bekommt es was zu essen, wie soll es mit ihm weitergehen? Echo läuft dem Schrecksenmeister Eißpin über den Weg und lässt sich von ihm zu einen verhängnisvollen Vertrag überreden. Bis zum nächsten Vollmond bekommt Echo kulinarisches auf hohem Niveau zu essen, dafür will Eißpin ihn beim nächsten Vollmond schlachten und sein Fett auskochen. Am Anfang sieht Echo nur das vorzügliche Essen, aber als er im Schloss neue Freunde findet, erwacht sein Überlebenswillen. Nun muss Echo viele Abenteuer bestehen.

Mein Fazit:
Selten höre ich Hörbücher mehrmals, hier mache ich aber immer wieder eine Ausnahme. Dieses Hörbuch ist in meiner Beliebtheitsskala ganz weit oben. dies hängst ganz sicher mit der Wunderbaren Umsetzung von Andreas Fröhlich zusammen. Er schafft es diesem Hörbuch einen Hörspielcharakter zu geben.Man fiebert mit Echo mit und hat das Gefühl allen wunderbaren Wesen wirklich gegenüberzustehen. Ich empfehle hier aber wirklich die ungekürzte Fassung, da ich der Meinung bin, dass man hier keine Minute verpassen darf.

~BL

Buchmesse 15.03.2012

15.3.  etwa 7 Uhr morgens ging es los. Taschen , Koffer und ganz wichtig Lauschiges für die Ohren nicht vergessen. Als dann alles im Auto verstaut war, ging es auf dieAutobahn. Mit Sonderberg & Co von Dennis Erhardt war die Fahrzeit von knapp drei Stunden gut zu überstehen. Eine richtig gute Hörspielserie hatten wir uns da für die Fahrt ausgesucht ( Einzelheiten darüber sollen später folgen). Endlich angekommen, wurden wir zügig auf einen Parkplatz geleitet und konnten dann gleich in Halle 5 stürmen. Nach einer kurzen Orientierung haben mein Mann und ich uns dann ins Getümmel gestürzt. Bei Skoobe haben wir uns schon mal umgesehen und einen kurzen Plausch gehalten. Dieser Stand sollte dann am Samstag gemeinsam mit Nicci von Leseleidenschaft ausführlich besucht werden. Mich hat bereits am Donnerstag die Freundlichkeit der anwesenden Skoobe Teams tief beeindruckt. Dann ging es für uns weiter zur Halle 3. Dort trafen wir uns mit Stephie und Yvonne von Lies und Lausch. Leider war es nur ein kurzes Beisammensein, aber die zwei Mäuse haben auf der Messe auch immer ein volles Programm. Die Halle 3 mit dem ganzen Hörbuchbereich ist für mich immer eine ganz wichtige Halle.

Als wir nun so weiter schlendern sehe ich Wulf Dorn am cbj Stand sitzen. Nichts wie hin dachte ich mir. Gesagt getan. Ich sprach ihn freundlich an und erwähnte die gemeinsame Leserunde bei Lies und Lausch. Er hatte einige Minuten Zeit und so konnten ich ein tolles Gespräch mit ihm führen. Wir sprachen unter anderem über das Hörbuch von „Mein böses Herz“ und ich gestand, das Sprecherinnen eigentlich nicht so ganz mein ding sind und ich eher männliche Vorleser bevorzuge. Das entlockte Wulf ein Lächeln und er erwähnte das Laura Maire genau die Stimme hätte die er für sich Doro zugeordnet hat.

Wer will es mir nun verdenken, daß ein Hörbuch mit dem „Titel mein böses Herz“ mit mir nach Hause fahren musste :-). Ich muss zugeben, daß ich von dem Gespräch echt schwer beeindruckt war. Ich verließ Wulf mit tollen Bildern, die mein Mann während des Gespräches machte und mit einem sehr persönlichen Autogram .

Vielen Dank.

Nun schlenderten wir ganz gemütlich durch alle Hallen, wobei man aber gar nicht alles sehen kann, so vielfältig ist die Messe. Auch dem NEPA Verlag haben wir am Donnerstag einen Besuch abgestattet. Dort wollte ich mich mit Kirsten Slottke treffen. Ihr Krimi „Mörderische Pläne“ habe ich vor wenigen Tagen in einer Leserunde mit ihr auf Lovelybooks gelesen. Leider war sie am Donnerstag noch nicht vor Ort, aber so haben wir den NEPA Verlag für Samstag eingeplant. Gemütlich haben wir den Messetag mit einer kleinen Kaffezeit beendet und sind glücklich in unser Hotel gefahren. Abgerundet wurde unser Abend bei einem tollen Essen mit Freunden.

~BL

 

Bilder © 2012 Andreas Heidt

Leipziger Buchmesse 2012 und andere Highlights

Gestern war ein saugenialer Tag, denn der gemeinsame Besuch mit meiner lieben Buchfreundin Moni bei der Leipziger Buchmesse war angesagt. Darüber wird natürlich noch ausführlich berichtet, aber nur so viel vorab: Die Buchmesse war der Wahnsinn! Ich sage danke an Arno Strobel, Kerstin Gier & Kirsten Slottke sowie Santana vom Skoobe-Team, für die tollen Momente & Gespräche 🙂

P.S.: Moni und ich sind so nachhaltig von der Buchmesse beeindruckt, dass wir beschlossen haben, von nun an gemeinsam bei „Leseleidenschaft“ zu bloggen

Skoobe – meine Lieblings-Buch-App auf dem iPad 2

Das Skoobe App-Icon,
welches liebevoll das „Vieh“
vom Skoobe-Team genannt wird 🙂
Es ist ca. ein Jahr her, als ich felsenfest davon überzeugt war, dass eBooks absolut nichts für mich sind.
Das war die Zeit, als ich unter „eBooks lesen“ das Lesen von PDF-Dateien verstand (und das empfand ich ehrlich gesagt als äußerst unbequem und nervig). Es war bevor ich den Sony eReader für mich entdeckte, bevor der gute Santa Claus mich mit einem iPad 2 bescherte und bevor eine kleine Buch-App mein Leseverhalten revolutionierte…
In der monatelangen Testphase (anfänglich mit dem iPhone und dann mit dem iPad) in der ich als Skoobe-Testleser die App auf Herz und Nieren prüfen konnte, hat sich meine Ansicht über eBooks sehr geändert… Ich habe mich eines Besseren belehren lassen und jetzt kann ich guten Gewissens sagen:
Ich liebe eBooks!!! Skoobe ist zu meiner absoluten Lieblings-Buch-App auf dem iPad 2 geworden und nicht mehr aus meinem Alltag wegzudenken.
Screenshot meiner Skoobe-App.
Screenshot meiner Skoobe-App auf dem iPad 2.
App-Vorstellung: Was ist Skoobe eigentlich?
Skoobe steht für das Wort eBooks, halt nur rückwärts geschrieben. Clever, nicht?Vorab sei gesagt, das Skoobe bisher auf dem iPhone, iPod touch und dem iPad ab iOS 4 (oder aktueller) funktioniert. An einer Version für Android-Nutzer wird derzeit gearbeitet.Natürlich ist Skoobe eine der vielen Buch-Apps im Wirr-Warr des iTunes–App-Jungels und doch etwas anderes, etwas ganz Besonderes in meinen Augen. Denn mit Skoobe kauft man sich nicht sein eBook, man leiht es sich aus. Viele werden sagen: „Och nööö – ich will doch meine Bücher behalten, sammeln und immer wieder lesen können…“
Ich persönlich lese viel und wenn ich mich recht erinnern kann, gab es nie ein Buch, welches ich je mehr als einmal gelesen habe. Warum sollte ich also weiter zur Gattung der Jäger und Sammler angehören, statt mein Geld in etwas zu investieren, was ich wirklich will? Für 9,99 € – die Skoobe-Flatrate ist übrigens jeden Monat kündbar – im Monat kann ich mir mir z. B. zwei brandneue Bücher aus der Skoobe-Bibliothek ausleihen und dadurch ein echtes Buchschnäppchen machen.Fazit: Das Skoobe-Flatrate-Modell der virtuellen Buchleihe ist genau das, worauf ich lange gewartet habe – denn es passt perfekt zu meinem Leseverhalten und ist bezahlbar.

Ein echtes Highlight

Skoobe bietet den ersten 10.000 Usern, die sich für eine Flatrate entscheiden, ein absolutes Schnäppchen: Man kann bis 1.3.2013 so viel lesen und so oft lesen, wie man möchte. Erst ab dann gilt, dass man zwei Bücher pro Monat ausleihen kann.

Ich könnte glatt ein Jahr Urlaub dafür beantragen und würde nur noch lesen 🙂
Ein kleiner Blick in die Skoobe-App
– Leseprobe auf dem iPad –.
.. das nenn‘ ich bequemes Lesen!

Es ist echt super, auf dem iPad im Querformat zu lesen. Skoobe bietet aber mehr als nur das: In der Skoobe-Bibliothek kann man u.a. nach Neuerscheinungen und Genres suchen. Es gibt tausende toller Bücher, die sofort ausgeliehen werden können – Wartezeit ade!

Man kann bis zu fünf Bücher gleichzeitig ausleihen und sich die anderen Bücher in den Merklisten für später abspeichern.

Es gibt keine Abgabefristen oder Über- ziehungsgebühren, wenn man mal nicht rekordmäßig das eBook von Anfang bis Ende „durchschwartet“.

Das Lesen in der Skoobe-App ist ganz easy: Buch ausleihen und los geht das Lese- vergnügen. Die virtuelle „Buchseite“ kann individuell an jeden Nutzer angepasst werden, indem man Schriftgröße und Helligkeit anpasst.

Man kann ein Lesezeichen setzen, damit man weiß, wo man zuletzt gelesen hatte und die Skoobe-App zeigt einem an, wie viele Seiten es noch bis zum nächsten Kapitel sind.

Ist man mal ohne Netz oder möchte im Ausland unnötige Roaminggebühren vermeiden, dann kann man die ausgeliehenen Bücher im Offline-Modus bis zu 30 Tage weiterlesen.

Skoobe auf iPhone/iPod touch vs. Skoobe auf dem iPad
– Leseprobe auf dem iPhone/iPod touch –
... das Display ist mir persönlich viel zu
klein,
um große „Buchschinken“ zu lesen.

Meiner ganz subjektiven Meinung nach, ist das Lesen auf dem iPhone/iPod touch nicht wirklich bequem und deswegen bevorzuge ich Skoobe auf dem iPad.

Aber ich möchte Skoobe ja so oft wie möglich nutzen und habe mir daher meinen persönlichen „Skoobe-Schlachtplan“ ausgedacht:

Das iPhone nutze ich z. B. unterwegs oder in der Mittagspause, um die Buchneuerscheinungen bei Skoobe zu durchstöbern, Leseproben durch zu blättern und um meine Wunsch- & Lieblingsbücher in meinen persönlichen Merklisten abzuspeichern. Das Lesen der Bücher erfolgt dan ganz bequem auf dem iPad, denn meine Merklisten, Bücher und Lesezeichen werden direkt von einem Gerät zum anderen synchronisiert.Toll!

Was ich mir in Zukunft von der Skoobe-App wünsche…
  1. Mehr Zahlungsmöglichkeiten sollten zur Auswahl stehen. Paypal wäre mir z. B. am liebsten. Oder direkte Zahlung in der App. durch den App-Store.
  2. Schön wäre eine Verbindung von Skoobe zu Buchportalen sowie zu Social Networks, damit man z. B. posten kann, was man gerade liest oder wie man das eine oder andere Buch bewertet.
  3. Ein Austausch von Skoobe- zu Skoobe-Nutzer würde mir gefallen. Bücher empfehlen und sich darüber austauschen.
  4. Eine Lese-Statistik wäre wünschenswert.
  5. Ein ähnliches Konzept wie das von Kobo „Reading Life“ – Belohnungen fürs Lesen – das wäre doch ein tolles Schmankerl für die Leser der Skoobe-App. oder??
  6. Ab und zu redet man mit Freunden oder in der Leserunde über ein Buch und dann kommt die Frage aller Fragen: „Auf welcher Seite bist du gerade?“ – Ich hätte gerne eine Seitenangabe, die der tatsächlichen Buchausgabe entspricht.
  7. Wenn im kommenden Jahr zwei Bücher pro Monat gegen eine Gebühr ausgeliehen werden können, dann hoffe ich auf eine Art Buchguthaben. Das Guthaben sollte nicht verfallen, falls man es in einem Monat mal nicht schafft, zwei Bücher zu lesen.
Zum Schluss kommt hier der tolle Skoobe-Werbespot, welcher echt witzig und gut gelungen ist:


SKOOBE Werbespot from spotentwicklung on Vimeo.

~Ilb

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