Über Leseleidenschaft

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Monatsarchive: September 2011

Buchrezension „Totentöchter – Die dritte Generation“ von Lauren DeStefano

Meine kurze inhaltliche Zusammenfassung:

Alles dreht sich um die 16-jährige Rhine, welche sich zusammen mit ihrem Bruder über Wasser zu halten versucht, seit dem ihre Eltern verstorben sind. Doch als wäre das Schicksal noch nicht hart genug für die beiden, wachsen sie in einer surrealen und düsteren Welt auf, in der den Kindern nicht die Zukunft gehört, denn alle sind dem Tode geweiht: Nachdem man den gesunden Menschen genetisch erschaffen wollte, hat sich in der dritten Generation bei den Kindern ein fataler Gendefekt eingeschlichen: Frauen werden nicht älter als zwanzig und Männer höchstens fünfundzwanzig Jahre alt. Während sich die meisten Menschen ihrem Schicksal ergeben, versuchen einige Reiche auf äußerst menschenverachtende Weise ihrem Schicksal zu entkommen: Sie entführen junge Mädchen im gebährfähigem Alter und zwingen sie zur Heirat, um schnell viele Nachkommen zu zeugen. Rhine erlebt das alles am eigenen Leibe und ist von da ab in der Fremde, gefangen im goldenen Käfig, welchen sie sich mit ihren beiden Schwesternfrauen teilt.

Mein Fazit:
Von Anfang an war mir klar, dass „Totentöchter“ kein Buch über die heile Welt ist, jedoch hat mich die Brutalität gerade am Beginn der Handlung echt überrascht – so etwas hatte ich ehrlich gesagt nicht in einem Jugendbuch erwartet: Die Verschleppung von Mädchen, Menschenhandel, einem Erschießungskommando sowie Zwangsverheiratungen der Kinder und jugendlichen Frauen. Aber mal ganz abgesehen davon, beginnt das Buch wirklich spannend und ist auf eine sehr gute Art und Weise geschrieben, die das anfänglich recht brutale Thema irgendwie in ein fast leichtfüßiges und flüssiges Lesen umwandelt.
Die Charaktere sind sehr authentisch erschaffen worden, auch wenn man sich in einer surrealen Möglichkeit unser aller Zukunft befindet. Doch so ganz utopisch ist die Handlung nicht – es ist nicht an den Haaren herbei gezogen, dass ein dritter Weltkrieg in naher oder ferner Zukunft durchaus möglich wäre. Gentechnik ist heutzutage schon an der Grenze zwischen medizinischen Wundern und selektiven Genmanipulationen und man denkt die Menschenwürde ist in unserer heutigen modernen Welt unantastbar und doch gibt es immer noch Zwangsverheiratungen von Kindern, Menschenhandel und Massenmord. Wie gesagt, ganz so abwegig – wenn auch arg düster – ist die Handlung des Buches nicht.
Lauren DeStefano lässt den Leser Rhine’s Kampf, ihre Wut und Furcht mit ihren Worten irgendwie mit erleben und das macht das Buch sehr lesenswert, denn es besteht immer ein Funken Hoffnung für Rhine… Man kann nur erahnen, wie spannend die Fortsetzung zu „Totentöchter – Die dritte Generation“ sein wird…

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