Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Monatsarchive: Mai 2011

Hörbuchrezension zu „Leichenraub“ von Tess Gerritsen

„Leichenraub, na wenn das kein vielversprechender Buchtitel ist“, dachte ich anfangs und ich sollte recht behalten.
Julia Hamill hat sich nach ihrer gescheiterten Ehe ein kleines Häuschen mit einem verwilderten Garten gekauft – manchmal ist ein Neuanfang eben genau das richtige… Diesen Garten hat sie dazu auserkoren, Frust abzubauen und etwas Neues entstehen zu lassen. Als sie beim umgraben auf einen menschlichen Schädel stößt, verändert sich ihr Leben von Grund auf: Plötzlich wimmelt es in ihrem Garten von Leichenbeschauern und forensischen Anthropologen, welche ihr mitteilen, dass der Schädel einer Frau gehörte, die vor ca. 150 Jahren wahrscheinlich ermordet und dann in ihrem Garten begraben wurde.
Julia lässt das Ganze keine Ruhe und möchte mehr wissen… Sie erfährt viel über die Vorbesitzerin ihres Hauses sowie die Grenzen der Medizin von damals und sie hört zum ersten Mal von einem Serienkiller „West End Reaper“.

Tess Gerritsen hat mit „Leichenraub“ eine spannende Geschichte zu Papier gebracht und ich hab mich oft dabei ertappt, dass ich die historischen Fakten bei Wikipedia nachschlug. Das Hörbuch hat mich total fasziniert. An dieser Stelle muss ich ein großes Lob an die Sprecherin Mechthild Großmann richten, ich hätte ihrer Stimme ewig zuhören können und freue mich riesig auf weitere Hörbücher mit ihr und natürlich auf weitere tolle Bücher von Tess Gerritsen.

Hörbuchrezension zu „Eisfieber“ von Ken Follett

Ken Follett ist weltbekannt für seine spannenden und sehr erfolgreichen Bücher und ich lese seine Werke immer wieder gerne. Dennoch überzeugt mich die Handlung zu „Eisfieber“ nicht ganz… Dabei sah es anfänglich ganz vielversprechend aus: Toni Galo ist eine Ex-Polizistin, welche jetzt für die Sicherheit eines privaten Forschungslabors sorgt. Sie ist ehrgeizig und gewissenhaft und sie findet ihren Boss Staneley Oxenford mehr als nur sympatisch. Um die Weihnachtzeit passieren im Labor merkwürdige Dinge. Ein Mitarbeiter stiehlt ein Versuchstier und stirbt selbst an einem hochgefährlichen Virus. War er ein Einzeltäter oder ist er ein Mitglied einer fanatischen Tierschutzorganisation? Kaum scheint das Problem behoben, wird im Labor eingebrochen und die Täter hatten es nur auf den tödlichen Virus abgesehen. Toni macht sich auf die Suche, nicht nur um vielen Menschen das Leben zu retten sondern um vorallem Ihrem Boss zu beweisen, dass er sie nicht zu unrecht mit der Sicherheitsüberwachung beauftragt hat – sie möchte sein Vertrauen zurückgewinnen.
Fazit: Ich würde behaupten, dass Eisfieber nicht unbedingt eines der stärksten Bücher von Ken Follett ist, aber dank Franziska Pigulla, welche „Eisfieber“ liest, ist es recht hörenswert.

Buchrezension zu „Das Portal“ von Elke Pistor

"Das Portal" von Elke Pistor - Cover mit freundlicher Genehmigung vom emons Verlag

"Das Portal" von Elke Pistor - Cover mit freundlicher Genehmigung vom emons Verlag

Als Teenager hatte ich einen Lieblingsfilm…: „Stadt der Engel“
Mich faszinierte der Gedanke, ob es wohl wirklich solch eine große Liebe gibt, dass jemand alles was er kennt und was ihn ausmacht, für die andere geliebte Person aufgibt. Dieses unglaublich herzergreifende Thema wird wohl nie an Aktualität und Interesse verlieren, denn die Menschen sehnen sich nach solch großen Gefühlen.
Wer allerdings denkt, dass die Autorin von Hollywood abgeguckt und nur mal eben L.A. durch Köln ersetzt hat oder annimmt, dass nicht mehr als eine reine Lovestory in dem Buch steckt, der irrt gewaltig: Das Portal ist eine eigenständige Geschichte, welche ganz geschickt das Schicksal der Personen in Köln des 14. Jahrhunderts mit dem Hier und Jetzt verknüpft.
Ungern bezeichne ich Bücher als „Heimatromane“, denn diesem Genre haften oftmals ganz typische Eigenschaften an. Jedoch finde ich es sehr gelungen, das Frau Pistor sich solch einen Ort des Geschehens – Köln und den Kölner Dom – ausgewählt hat. Denn jeder von uns kennt Köln und vielleicht haben schon viele von uns den Dom zu Köln besucht. Bei all der mystischen Atmosphäre, den Wechsel zwischen gestern und heute, einem Engel und einer Prophezeiung, gibt Köln diesem Buch eine fast greifbare Authentizität.
Mein Fazit: Nicht nur Romane aus Übersee sind es wert gelesen zu werden. Das Portal ist weder kurz- noch langweilig sondern es ist sowohl spannend und interessant als auch historisch und gefühlvoll. Frau Pistor versteht es, die Facetten verschiedener Genres perfekt zu mischen und auch anspruchsvolle Leser damit zu begeistern.

~Ilb

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