Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

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wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Monatsarchive: März 2011

Hörbuchrezension zu „Rubinrot“ von Kerstin Gier

Schon immer fand ich die Aufmachung der Cover sehr ansprechend, habe mich allerdings lange Zeit geweigert ein weiteres „Jugendbuch“ zu lesen. Ich dachte mir, da ich „straff“ auf die 30 zugehe, kann ich wohl kaum zur Zielgruppe von Kerstin Gier’s „Rubinrot-, Saphirblau- & Smaragdgrün-Reihe“ gehören 🙂
Pustekuchen – falsch gedacht: Mich packte die Neugier und schonmal als kurze Info vorab – ich bin total begeistert und vernarrt in diese drei Hörbücher.
Kerstin Gier hat eine fantastische Geschichte mit tollen Charakteren erschaffen, welche den Zuhörer oft zum schmunzeln und lachen bringt. Aus der ganz gewöhnlichen Schülerin Gwendolyn wird auf einmal die Zeitreisende, die sich nicht mehr nur mit den alltäglichen Problemchen eines Teenagers rumschlagen muss. Nein, sie wird jetzt nicht nur einen Crash-Kurs zum Thema Geschichte & Benehmen benötigen, sie muss sich auch auf einmal mit den Geheimnissen ihrer Familie auseinandersetzen, ihr Schicksal und Wohlergehen in die Hände einer Art Geheimloge legen und bei dem ganzen Verwirrspiel aufpassen, dass sie ihr Herz nicht gleich an den gutausehenden aber durchaus arroganten Gideon verliert.
Das Hörbuch „Rubinrot – Liebe geht durch alle Zeiten“ ist eine gelungene Mischung aus Heiterkeit, Unterhaltung, zauberhaften Momenten mit vielen spannenden Highlights.
Fazit: Es tut mir leid es euch so direkt sagen zu müssen. Aber wer gerade an der Kasse steht, um „Rubinrot“ zu bezahlen, der kann gleich umkehren und die beiden anderen Teile der Buch-Reihe kaufen. Die Story begeistert euch sicher ebenso, wie mich und man muss einfach wissen, wie es mit Gwendolyn & Co. weitergeht. 🙂 Ich wünsch euch allen – egal welchen Alters – ein unbeschwertes Hörbuchvergnügen!

~Ilb

Hörbuchrezension: „Die Landkarte der Zeit“ von Félix J. Palma

Nach einem relativ langen Hörbuch-Marathon, muss ich echt sagen: Mir raucht der Kopf!
Ich liebe Hörbücher, weil man gedanklich gesehen wirklich in die Geschichten abtauchen kann. Egal bei welchen Genre, bisher hatte jedes Hörbuch eine entspannende Wirkung auf mich. Aber hier…? Keinesfalls!
Natürlich hat der Autor des Buches „Die Landkarte der Zeit“ nicht an fantasivollen Erzählung gespart und einen tollen Mix aus Sci-Fi-, Geschichts- und gefühlvollen Roman kreiert. Und dennoch (oder gerade deswegen??) war es schwierig, sich auf den Inhalt und die vielen Protagonisten zu konzentrieren. Jetzt hör ich den Aufschrei: „Wie, Protagonisten als Mehrzahl?! Das gibt es doch gar nicht“. Félix J. Palma hat meiner Meinung nach ein Gewirr aus verschiedenen gleich wichtigen Hauptpersonen geschaffen, deren Handlung ohne die Existenz der anderen, sich in Luft auflösen würde. Logischer Weise geschieht dies, weil sich das Thema Zeitreisen wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht.
Nun ja, ich kann und will eigentlich nicht weiter ins Detail gehen, denn man muss das Buch/Hörbuch gelesen/gehört haben, um alles zu verstehen. Jedoch befürchte ich, dass die Leserwelt gespalten sein wird: Die einen werden die Geschichte lieben, die anderen werden kritisieren, dass das Buch ohne die „Charaktere“, wie Jack the Ripper, H. P. Wells & Co. nur halb so interessant wäre…

Kurzum: „Die Landkarte der Zeit“ von Félix J. Palma wird vielleicht nicht eines meiner Lieblingsbücher werden, aber es war mal wieder eine gelungene Abwechslung zum Alltag.

Video zum Buch:

Hörbuchrezension: „Arcanum“ von Chris Kuzneski

Nach all den vielen Büchern, welche sich mit ähnlichen Themen wie Dan Browns „Sakrileg“ beschäftigten, ist es mir zum ersten mal passiert: Es wurde uninteressant für mich. Nicht das das Buch oder Hörbuch schlecht geschrieben/ erzählt wurde, das ist nicht der Fall… Ich habe nur gerade genug davon.

Ursprünglich verfasst am: 13.01.2011

Hörbuchrezension: „Das Wesen“ von Arno Strobel

Ich bin ein absoluter Neuling, was die Lektüre von Arno Strobel anbelangt und ich befürchte – jetzt da ich das Hörbuch „Das Wesen“ total spannend fand – ich habe etwas verpasst.
Die Handlung verbindet zwei Fälle der Kommissare Menkoff und Seifert, welche allerdings 15 Jahre auseinander liegen. Anfänglich ist es für den Zuhörer nicht so einfach, sich in die Geschehnisse und die zeitliche Abfolge einzufinden. Ich habe mich ab und an dabei ertappt, den Titel noch mal bis zum Anfang zurückgespult zu haben, nur um einordnen zu können, welcher Tag und welches Jahr in der Handlung gerade ist.
Alles dreht sich um den äußerst unangenehmen Psychiater Dr. Joachim Lichner, welcher vor langer Zeit wegen Mordes an einem Mädchen rechtskräftig verurteilt wurde. Kaum aus dem Gefängnis heraus, taucht sein Name im Zusammenhang mit einer Kindesentführung auf. Erst ist er ein Zeuge, dann auf einmal der Vater des verschwundenen Kindes, somit also verdächtig und dann doch evtl. wieder unschuldig – oder etwa doch nicht? Absolutes Verwirrspiel bis zum Schluss!
Arno Strobel lässt keine Facette seiner Charaktere offen: Lichner ist das miese Schwein im Schafspelz, der aber vielleicht zu Unrecht verurteilt wurde? Menkoff ist der Grenzgänger, der den guten und den bösen Cop wie zwei Persönlichkeiten in sich vereint und dem nicht nur sein Kollege Seifert ab und an misstraut. Seifert wird von seinen Zweifeln zermürbt, ob er nicht jemanden Unschuldigen ins Gefängnis befördert hat, bloß weil er damals nicht auf seinen Instinkt hörte. Tja, es gäbe da auch noch die Zeugin Klement, die eine wichtige Rolle spielt sowie einen wichtigtuenden Emporkömmling in der Kripo und viele weitere Personen, die „Das Wesen“ zu dem machen, was es ist:
Eine rasante Story, mit Ausblicken in das abgrundtief Böse des Menschens. Ein Krimi-Hörschmaus vom Feinsten!

Ursprünglich verfasst am: 08.01.2011

Buchrezension: „Zeit der Gespenster“ von Jodi Picoult

Das Buch „Zeit der Gespenster“ lag am 24. Dezember bei mir hübsch verpackt unter’m Weihnachtsbaum. Ich dachte, dass mir mal wieder etwas „leichtere Kost“ a la „So lange du da bist“ ganz gut an den Feiertagen täte (… sonst lese ich eher blutige Thriller), also hab ich’s mir gemütlich gemacht und das Buch binnen einen Tages regelrecht verschlungen. 🙂

Der Anfang brauch schon einwenig Konzentration, denn Jodi Picoult hüpft von einem „Bildausscnitt“ zum nächsten und erzählt kurze Ereignisse von den verschiedensten Personen an den verschiedensten Orten. Alle Ereignisse haben irgendwie mit geisterhaften Erscheinungen, übersinnlichen Begebenheiten, unerklärlichen Dingen oder alten Traditionen zu tun und man erkennt erst nach und nach, dass alle Personen irgendwie miteinander verbunden sind.
Neben den mystischen Momenten, kommt die Liebe in dem Buch nicht zu kurz – aber es ist keine reine Geister-Liebesgeschichte, nein, das wäre viel zu simpel.
Jodi Picoult ist es gelungen, ihre Story auf einem historischen Fundament aufzubauen, auf welches die U.S. Amerikanische Geschichte nicht gerade stolz sein kann: Es geht um das relativ unbekannte Vermont Eugenik-Projekt.
Ich möchte nicht mehr verraten und einfach nur sagen: Kaufen, zurücklegen, lesen und genießen!!!

Ursprünglich verfasst am: 28.12.2010

Buchrezension: „Knochen zu Asche“ von Kathy Reichs

Ich geb’s zu – ich bin ein Fan von Kay Scarpetta und war auf der Suche nach neuem Lesestoff. Kathy Reichs sagte mir natürlich was, also hab ich „Knochen zu Asche“ gekauft, ohne den Klapptext zu lesen oder mich vorher darüber zu informieren. Die Story ist spannend und schlüssig geschrieben. Ich hab es nicht aus der Hand legen wollen… Das dumme daran ist nur, das ich die Buchreihe von fast hinten begonnen habe – jetzt bin ich neugierig und habe mir alle Bücher vor „Knochen zu Asche“ bestellt 🙂
Also aufgepasst – hohes Suchtpotential 🙂

Ursprünglich verfasst am: 26.12.2010

 

Buchrezension: „Sterben kommt nicht in Frage, Mama!“ von Judith End

Judith End ist mehr als nur eine hervorragende und authentische Autorin. Sie ist eine junge, alleinerziehende Mutter, mitten im Leben, voller Hoffnungen und Zukunftsplänen, als sich ihr ein unsichtbares, gefräßiges und höchst lebensgefährliches Monster in den Weg stellt: Der Brustkrebs
Judith lässt uns an der Berg- und Talfahrt, dem täglichen Kampf, zwischen aufgeben und dem nach Vorne schauen, teilhaben. Das Buch verschönert und verklärt nicht die Ängste und Zweifel, die sie tagtäglich begleiten. Und doch ist dieses Buch keines der „gewöhnlichen Krebsbücher“. Es ist nicht von der ersten bis zur letzten Seite mit dem dumpfen Gefühl behaftet, dass Judith letztendlich im traurig sein versumpft, auch wenn man während des Lesens nicht absehen kann, ob sie oder der Krebs am Ende der „große Sieger“ sein wird. Nein. Trotz dieser ständigen Ungewissheit und der Niedergeschlagenheit bringt Judith solch eine Lebensfreude und Herzlichkeit rüber. Ich kann sagen, dass ihr Buch mich gleichermaßen oft zum weinen und lachen gebracht hat. Judith ist so pfiffig und schlagfertig – herrlich! Und die Art, wie sie ihrer Tochter versucht das Krebsmonster begreiflich zu machen ist … bewundernswert wäre das falsche Wort… Es ist so simpel und so ehrlich. Diese Autobiografie ist es wert gelesen zu werden. Es ist wichtig zu wissen, dass der Krebs keine Altersbeschränkung kennt und auch vor jungen, hübschen Mamis keinen Halt macht. Noch wichtiger ist jedoch zu erkennen, dass jedes Schicksal mit einem Quentchen Humor erträglicher wird und dass es immer etwas oder jemanden gibt, für den es sich zu kämpfen lohnt.
Ich freue mich sehr darauf, wenn Judith End ihre Autorenkarriere fortsetzt. Ihre Art zu schreiben ist wirklich toll.

Ursprünglich verfasst am: 30.10.2010

Das Video zum Buch: 

 

Hörbuchrezension: „Der Übergang“ von Justin Cronin

Bücher kommen und gehen, nur wenige bleiben einem in Erinnerung!
Seit langem frage ich mich: „Welches Buch hat mich in letzter Zeit wirklich fasziniert? Was für ein Buch würde ich jedem weiterempfehlen? Jetzt kann ich endlich diese Frage beantworten. Mein Bestseller für 2010 lautet … Trommelwirbel … Der Übergang von Justin Cronin.
Für meinen dreiwöchigem Urlaub war ich auf der Suche nach einem brandneuen und spannenden Hörbuch, was mich während der langen Autofahrten regelrecht fesseln sollte. Ich war eine der glücklichen Gewinnerinnen, welche sich ein kostenloses Hörbuch bei einem Anbieter raussuchen konnte.
Unter der Kategorie Neuerscheinungen blickte mir ein sehr nachdenkliches Mädchen, mit einer gewissen düsteren Aura auf einem der Hörbuchcover entgegen. Es war als sagte sie „Kauf mich, du brauchst nicht weiter zu suchen. Du hast gefunden, wonach du suchtest.“ – und das stimmt. Der Übergang ist fantastisch und eine einzigartige Mischung aus Mystery, Thriller, Science Fiction und ein bisschen Horror. Genau die Genres, die ich sonst in verschiedenen Büchern suche und so gerne lese, wurden in diesem einen vereint. Ein Traum wird wahr!

Die Handlung beginnt mit einem traurigen Schicksal einer jungen, alleinerziehenden Mutter und ihrer Tochter Amy. Die beiden kämpfen sich durch den tristen Alltag, ohne richtigen Job, ohne einem zu Hause – was dem Wort „zu Hause“ gerecht werden würde und ohne jegliche Zukunftschancen. Amy’s Mutter trifft eines Tages eine folgenschwere Entscheidung, welche nicht nur das Leben ihrer Tochter für immer verändern sollte, sondern sogar das Schicksal der ganzen Menschheit!

Amy hatte eine Mutter, die sie liebte und doch im stich ließ. Sie war außergewöhnlich – ein Mensch mit einer Vergangenheit und einem Namen – Amy Harper Bellafonte, bevor die FBI-Agenten sie entführten. Danach war sie nur noch ein Experiment und wurde letztendlich zu dem Mädchen von Nirgendwo…

Manche Bücher würden an dieser Stelle enden und hätten das kurze Leben von Amy ausgeschlachtet und zerschrieben – solche Bücher gibt es wie Sand am Meer. Justin Cronin hatte etwas viel Größeres im Sinn, etwas Episches. Etwas, auf das ich lange gewartet habe: Ein Meisterwerk!

Ich kann nur sagen: Danke, Justin Cronin, dass „Der Übergang“ erst der Anfang einer vielversprechenden Triologie ist. Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie Amy die Welt weiter vor dem Untergang retten wird und welche Charaktäre sie auf ihrem langen Weg wohl begleiten werden.

Ursprünglich verfasst am: 15.10.2010

Das Video zum Buch:

Buchrezension: „Das Fragment “ von Ton van Mourik

Soeben habe ich das Buch fertig gelesen. Bis auf die letzte Seite hat es Spaß gemacht und war recht spannend…
Aber wo bitteschön ist das Ende der Story? Bleibt alles so vage und in der Schwebe? Oder kommt bald eine Fortsetzung?
Falls nicht, war das Buch irgendwie Zeitverschwendung. Aber seht selbst, ob ihr das genauso empfindet, wie ich…

Ursprünglich verfasst am: 03.10.2010

P.S. Da ich wissen wollte, wie es weiter geht, habe ich mir vor kurzen den 2. Teil gekauft. Näheres zur Fortsetzung „Das Schattenregister“ folgt später.

Hörbuchrezension zu „The Scorpion’s Gate“ von Richard A. Clarke

Zum Inhalt:
Auch wenn das Buch schon etwas „älter“ ist, hat es nicht an Aktualität und Prisanz verloren. Der Eine oder Andere mag sagen: „Och nö, nicht schon wieder so ein Buch über Verschwörungstheorien“ – aber ich finde es steckt ein Fünkchen Wahrheit dahinter.
Hört man sich heutzutage die Nachrichten über Atomlaufzeitverlängerung, Lobbyismus, Iran, Waffentests, Ölborungen auf Biegen und Brechen sowie die Religionsstreitigkeiten an, ist dies mehr als nur eine gute Geschichte für einen Roman – es ist leider Realität.
Wenn man mit Hilfe von so einem Roman etwas wachsamer das Weltgeschehen verfolgt und dadurch alles etwas scharfsinniger beobachtet, dann hat der Autor eine Menge erreicht.
Zum Hörbuch: Ich fand es ganz spannend gemacht. Hier und da gab es ein paar Knalleffekte im Hintergrund.

Ursprünglich verfasst am: 07.09.2010

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